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Klapotetz
GROSSKLEINER
Unabhängiges Informationsblatt
Südsteiermark
Marktgemeinde Großklein - 33. Jahrgang - September 2014 - Nr. 3
Herausgeber: Marktgemeinde Großklein; Eigentümer-Verleger: Arbeitsgemeinschaft für Gemeindeinformation
Erscheinungsweise 1/4- jährlich. Erscheinungsort: 8452 Großklein. Amtliche Mitteilung - Zugestellt durch Post.AT
Foto: R. Hofmann
Naturpark
Klapotetz
GROSSKLEINER
Redaktionsschluss für die Weihnachts-Ausgabe 2014: 10. November 2014!
Bitte bedenken Sie, dass hier der spätmöglichste Termin für Ihre Insertionswünsche
bzw. Artikel angeführt wurde und planen Sie daher rechtzeitig!
Seite 2
Klapotetz
GROSSKLEINER
BGM-Brief
Grüß Gott
Geschätzte Bevölkerung!
staltungen wie das Weindörfl
bislang mit sehr gutem Erfolg
über die Bühne gegangen. Die
Wettkampfgruppe der Feuerwehr war ebenso erfolgreich
wie die Feuerwehrjugend beim
Zeltlager. Die BogenschützInnen punkteten hervorragend
bei Landes- und Bundesbewerben und der FC Großklein ist
erfolgreich in der Herbstmeisterschaft gestartet.
Die Urlaubs- und Ferienzeit ist
wieder herum und wir gehen
mit großen Schritten einem
hoffentlich schönen Herbst
entgegen. Der heurige Sommer
hat nämlich diese Bezeichnung
eigentlich nicht verdient. Regen, Regen und wieder Regen
hinterließ seine Spuren sowohl
in der Landwirtschaft als auch
in der Urlauberbilanz. Aber so
ist es eben, die Natur schreibt
eigene Gesetze.
Trotz des durchwachsenen
Wetters sind die großen Veran-
Seitens der Gemeinde wiederum wurden in den letzten Monaten viele Vorhaben begonnen
bzw. umgesetzt:
So wurde die Sanierung der
Straßenstücke in Goldes und
Nestelberg sowie die provisorische Ausbesserung des Radweges von Wippelsach nach
Mantrach abgeschlossen. Auch
unser neues Kommunalfahrzeug der Marke Holder wurde
in Dienst genommen.
Unser Dank gilt dem Land Steiermark für die zur Verfügung
gestellten Bedarfszuweisungen
Inhalt
40 Jahre Toppler
„Kleiner Café“ ganz groß!
Gemeindeinfo
Anzeigen2
Bürgermeisterbrief3
Gemeindeinformationen4-7
Gesellschaft/Jugend
Südafrika 2014
17
Unser Kindergarten
Gut vorbereitet für den
Schuleinkauf!18
Umwelt
Maiswurzelbohrer8-9
Gesundheit
KeltenparkAlltäglich gelebte Normalität
20 Jahre Hilfswerk Region Süd
10
11
Gesellschaft
FF Großklein
Klassentreffen12
Eingeweiht
Herbst am Weiberhof
Wissenswertes in Humor verpackt 13
Marktmusikkapelle Großklein
14
für den Ankauf des Kommunalfahrzeugs und den Straßenbau.
Ohne diese Hilfsmittel wären
viele Dinge nicht machbar.
Auch im Ortsbild tut sich einiges. Durch die Reaktivierung
des ehemaligen Praterhauses
mit dem neuen Blumengeschäft
der Fa. Blumen Held oder auch
durch den gelungenen Zubau
15
16
Scherbenzauber –
von der Sprache der Dinge
FC Großklein
SV Mantrach
Dorf- Stockturnier
des ESV Großklein
9 Medaillen nach Großklein!
Kultur
19
Sport
20-21
22
23
24
Auf einen Blick
Veranstaltungskalender
Personalia
25
bei der Firma Hubmann bietet
sich ein äußerst passables Bild.
Durch die bereits begonnene
Adaptierung des Anwesens GH
Maier durch Herrn Franz Neubauer jun. – dort werden ein
Betrieb (Ersatzteilhandel) und
einige Wohnungen entstehen –
wird dem Ort zusätzlich wieder
Leben eingehaucht.
Von der Gemeinde sind im
Herbst noch viele kleine Baustellen zu bewältigen. Unter anderem hat der viele Regen den
Straßenrändern sehr zugesetzt.
Ein großes Ziel ist darüber hinaus noch im diesen Jahr die
Sanierung der Kirchenstiege
beim Kriegerdenkmal. Vielleicht gibt es hierfür ja auch die
eine oder andere Mithilfe der
Bevölkerung?
Ihnen allen wünsche ich einen schönen Herbst und eine
langsame Einstimmung auf
den Winter.
Achtung Neu! Sprechstunden des Bürgermeisters:
Dienstag: 15.00 bis 17.00 Uhr, Freitag: 15.00 bis 16.00 Uhr
Telefonisch unter 0664 / 16 35 248, E-Mail: hammer@grossklein.gv.at
Ihr Bürgermeister
Johann Hammer
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Zu vermieten
Geschäftsräumlichkeiten im GÄZ:
Im Gemeinde- und Ärztezentrum werden ab sofort die
Räumlichkeiten des ehemalige Blumengeschäftes neu
vermietet (ca. 60 m² inkl. Kühlzellen)!
Mietwohnungen:
Großklein 17 (Altes Schulhaus) ab Dezember:
Wohnung Nr. 6 (DG) mit 2 Zimmern, Küche, Bad, WC,
1 Vorraum; 1 Kellerabteil,
Gesamtgröße der Wohnung: 63,54 m2
Großklein 90 ab sofort:
Wohnung Nr. 4 mit 2 Zimmern, Küche, Bad, WC,
1 Vorraum; 1 Abstellraum, 1 Kellerabteil
Gesamtgröße der Wohnung: 64 m2
Anfragen / Bewerbungen bitte an das Marktgemeindeamt
Großklein (0 34 56 / 50 38-0), 8452 Großklein 120;
gemeinde@grossklein.gv.at
Gemeindeinfo
In eigener Sache
Die Redaktion des „Großkleiner Klapotetz“ bedankt sich ganz herzlich bei
Allen, die unser Blatt in so großzügiger Weise mit ihren Spenden unterstützt
haben. Diese Spenden sind nicht nur ein unabkömmlicher Beitrag zur Finanzierung der Ortszeitung, sondern geben uns auch die Zuversicht, dass
wir eine Zeitung produzieren, die von Inhalt und Gestaltung her den Vorstellungen der Bevölkerung über ein unabhängiges, informatives Medium
entspricht!
(Eine namentliche Aufzählung ließen wir, hoffentlich mit dem Einverständnis der einzelnen Spender, zugunsten des aktuellen und unserer Meinung
wichtigeren Informationsumfanges, entfallen).
Wir hoffen, dass Sie uns auch weiterhin Ihre Aufmerksamkeit und Akzeptanz entgegenbringen! Nochmals herzlichen Dank!
(Unser Konto für allfällige Klapotetz-Spenden: IBAN: AT34 3810 2000 0100 5503,
BIC: RZSTAT2G102 bei der Raiffeisenbank Großklein. Danke!)
Öffnungzeiten Standesamt:
Montag: 16 bis 18 Uhr
Mittwoch: 11 bis 13 Uhr
Freitag: 7 bis 9 Uhr
Herren und Damen
Unterwäsche
in großer Auswahl
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Gemeindeinfo
Die Gemeinde bietet als besonderes
Bürgerservice eine
kostenlose Bauberatung an.
Nützen Sie bitte unbedingt dieses Angebot und
nehmen Sie bei geplanten Bauvorhaben diese
Beratung vor Planerstellungen usw.
in Anspruch!
Das erspart Ihnen und der
Gemeinde Kosten und Ärger!
(Bitte um Voranmeldung)
Bürgerservice der Marktgemeinde Großklein
Herbst 2014
Kostenlose Rechtsberatung
im MARKTGEMEINDEAMT (GÄZ)
jeweils von 14.30 bis 16.00 Uh
26. September | 24. Oktober | 28. November
Im Dezember entfällt die Beratung
Gemeindebürger, welche die Rechtsberatung
in Anspruch nehmen, mögen die bezughabenden
Unterlagen mitbringen!
Wichtige Bau-Infos
Für welche Bautätigkeiten gilt das Baugesetz?
Immer wieder kommen Bürger/Innen ins Gemeindeamt, um für diverse
Förderungen die Bestätigung des Bauamtes einzuholen. Erst dadurch erlangt die Baubehörde Kenntnis über getätigte Bauvorhaben wie z.B. den
Einbau einer Solar- bzw. Photovoltaik-Anlage oder auch den Einbau einer
Heizungsanlage (auch Kesseltausch usw.)
Doch: „Hinten nach sind die Krumpen“ gilt hier nicht! Eigentlich kann
die Behörde diese Förderungsansuchen erst bestätigen, wenn dafür auch
die entsprechenden baubehördlichen Genehmigungen vorliegen. Für all
diese Bautätigkeiten sind nämlich die Bewilligungen / Freistellungen der
Baubehörde erforderlich und ist dafür plan- und beschreibungsbelegt anzusuchen.
Das Baugesetz regelt eindeutig, welche Bauvorhaben bewilligungsfrei,
welche anzeigepflichtig und welche bewilligungspflichtig sind.
So sind neben Neu-, Zu- und Umbauten auszugsweise anzeigepflichtig:
(hier erfolgt eine Baufreistellung, für deren Erlangung jedoch die
selben Unterlagen erforderlich sind, wie bei einer Baubewilligung.
- siehe rechte Spalte
Einfriedungen (Zäune) gegen öffentliche Verkehrsflächen sowie Stützmauern, jeweils bis zu einer Höhe von 1,5 m.
- Ölfeuerungs- und Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe, einschließlich der damit allenfalls verbundenen baulichen Veränderungen oder
Nutzungsänderungen
- Solar- und Photovoltaikanlagen bis zu einer Kollektorfläche von insgesamt 100 m² und einer Höhe von über 3,50 m. (unter diesen Höchstwerten sind die Anlagen bewilligungsfrei, jedoch sind auch diese Anlagen der Gemeinde unter Vorlage von Skizzen zu melden)
Bewilligungspflichtig hingegen sind (auszugsweise):
- Die Errichtung, Änderung oder Erweiterung von Abstellflächen für
Kraftfahrzeuge, Garagen und Nebenanlagen
- Einfriedungen gegen Nachbargrundstücke oder öffentliche Verkehrsflächen sowie Stützmauern, jeweils ab einer Höhe von 1,50 m.
- Der Abbruch von Gebäuden
Erforderliche Unterlsgen:
Dem Ansuchen – sowohl für anzeigepflichtige als auch
bewilligungspflichtige Vorhaben ist zumindest das Projekt in zweifacher
Ausfertigung (Pläne und Beschreibungen, erstellt und unterzeichnet von
Planungsberechtigten – Bauingenieure, Planungsbüros, Baumeister …)
Sicher ist sicher
„Unwissenheit schützt vor Strafe / Nachteilen nicht“. Bei Unsicherheiten bezüglich der Zuordnung Ihrer Vorhaben lieber
einmal mehr fragen. Für Rückfragen und Hilfe steht Ihnen unser Baureferent
Rüdiger Hofmann – erreichbar unter 0 34 56 / 50 38 - 11 – jederzeit gerne zur Verfügung.
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Gemeindeinfo
Kommunalfahrzeug
angekauft
Seit 19 Jahren steht ein Kommunaltraktor der Marke Holder
zur vollen Zufriedenheit im
Dienst der Gemeinde.
Um jedoch auch für die Zukunft gerüstet zu sein – schließlich werden die Aufgaben des
Bauhofs immer umfangreicher
- entschloss sich der Gemeinderat
zur Neuanschaffung
eines Kommunalfahrzeuges.
Es wurde daher eine Ausschreibung gestartet und daraufhin
acht Geräte hinsichtlich der
Bedürfnisse unseres Aufgabenbereiches getestet.
Unter Abwägung aller Für und
Wider entschloss man sich für
den Ankauf eines Kommunalfahrzeuges der Marke Holder
mit 67 PS mit den Zusatzgeräten, Mähwerk, Schneepflug,
Streugerät und Kehrgerät zum
Preis von Euro 130.968,00
inkl. USt. durch die Marktgemeinde Großklein Orts- und
Infrastrukturentwicklungs KG.
Die Anschaffung wurde durch
die großzügige Unterstützung
des Landes Steiermark ermöglicht.
Mitte Juli wurde das Fahrzeug
feierlich seiner Bestimmung
übergeben.
Müllchaos
Die heimischen Abfallwirtschaftsverbände lassen mit einer Alarmmeldung aufhorchen:
Der Restmüll strotzt vor Fehlwürfen. Dies ergab eine für
2012 und 2013 landesweit
durchgeführte Restmüllanalyse.
Resümee: Dieser Restmüll
setzt sich zu 50% aus Papier,
Metall, Glas, Kunststoff, Problemstoffen, Verpackung sowie
organischen Abfällen zusammen.
Dieses Ergebnis entspricht
zwar nicht den Großkleiner
Verhältnissen, aber auch bei
uns wird vermehrt das ungeordnete Entsorgen beobachtet. Bunt gemischt landet alles
Mögliche in den Restmüllkübeln bzw. –säcken. Aber auch
in den Gelben Säcken, die ja
ausschließlich Verpackungs-
material
sammeln,
findet
sich alles nur Erdenkliche.
Dabei wäre es so einfach. Für
jede Müllart (Fraktion) gibt
es getrennte Sammelbehälter bzw. Kleinsammelstellen.
Auch steht das Altstoffsammelzentrum jeden Samstag offen.
Mit ein bisschen gutem Willen
kann also durchaus ordentlich
getrennt und entsorgt werden.
Bei Fragen bezüglich der richtigen Trennung stehen auch
die Gemeindestube sowie die
Abfallberater gerne zur Verfügung.
Von Seiten des Landes Steiermark wird diesen Missständen
nur Rechnung getragen und
werden vermehrt Kontrollen
angeordnet. Auch in der Gemeinde Großklein werden in
nächster Zeit also vermehrt
Stichproben bei Restmüll, Verpackung sowie Papier durchgeführt werden.
Eine Bitte an die Bevölkerung und insbesondere alle Anrainer an den Bächen in
der Gemeine Großklein:
Sollten Sie Müllablagerungen bzw. Baumteile im oder am Bachbett bemerken,
räumen Sie diese entweder selbst heraus
oder verständigen Sie die Gemeinde.
Seite 6
Achten Sie daher bitte auf eine ordnungsgemäße
Trennung und Entsorgung. Schließlich gehen zum
einen durch Schlamperei wertvolle Ressourcen verloren, andererseits müssten über kurz oder lang durch
die entstehenden Mehrkosten einer Nachtrennung
die Müllgebühren erhöht werden.
Es fällt auf, dass immer wieder handelsübliche Säcke
mit Restmüll einfach dazugestellt werden.
Die Abfuhrfirma darf diese nicht mitnehmen.
Bei Mehrbedarf an Restmüllvolumen sind
ausschließlich die bei der Gemeinde gegen Entgelt
erhältlichen Restmüllsäcke
(mit der Aufschrift MÜLLEX) zulässig.
Gesundheit
Klapotetz
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Sicher im Internet: 10 Tipps vor Gefahren
Immer wieder haben wir es im Internet mit Hacker-Angriffen zu
tun. Dies betrifft nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen können Opfer von Cyber-Angriffen werden. Hier finden Sie
zehn Tipps des Bundeskriminalamts, um sich vor Gefahren im Internet zu schützen.
kennen Sie an den Buchstaben „https“ in der Adresszeile der Webseite
und einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Internet-Browser.
1. Schutz des PCs
Zum Schutz des eigenen Computers sollte vor der ersten Nutzung des
Internets ein Anti-Viren-Programm und eine Firewall installiert werden. Wichtig dabei: Regelmäßig Updates durchführen.
7. Online-Banking
Geben Sie beim Online-Banking die offizielle Adresse der Bank direkt ein. Die Verbindung sollte ebenfalls als verschlüsselt erkennbar
sein. Vorsicht gilt, wenn bei Überweisungen mehrere TANs (Transaktionsnummern) abgefragt werden: Dann ist Phishing, eine Art Datendiebstahl, im Spiel. Im Zweifelsfall sollten Sie sofort Ihr Bankinstitut
kontaktieren.
2. E-Mails und Chat
Öffnen Sie nur E-Mails und Dateien, die von vertrauenswürdigen Absendern stammen. Vorsicht bei angeblichen E-Mails von Kreditinstituten, denn Banken bitten Kunden nie per Mail, vertrauliche Daten ins
Netz einzugeben.
8. Private Infos und Passwörter
Private Informationen sollten in Foren und Communitys nur guten Bekannten zugänglich sein. Verwenden Sie außerdem nicht das gleiche
Passwort für mehrere Dienste. Je länger ein Passwort ist, desto schwerer ist es zu knacken.
3. Software
Achten Sie darauf, welche Software oder Zusatzprogramme
(„Plug-Ins“) Sie installieren.
9. Angebote als Waren- oder Finanzagenten
Dubiose Angebote im Internet oder per E-Mail als Waren- oder Geldvermittler zu arbeiten, sind konsequent abzulehnen, da man hierbei mit
strafrechtlichen Folgen rechnen muss.
4. Tauschbörsen
Wer im Internet mit Unbekannten Daten tauscht, riskiert eine Infektion seines Computers mit Schadprogrammen und macht sich zudem
strafbar!
5. Online-Shopping
Achten Sie bei Online-Shops darauf, dass ein Impressum mit Nennung und Anschrift der Firma oder des Geschäftsführers, ein Zertifikat
oder Siegel, sowie klare Geschäftsbedingungen vorhanden sind. Informationen dazu bieten Konsumentenschutzorganisationen, wie z. B.
www.europakonsument.at.
6. Bezahlung im Web
Die Bezahlung mit Konto- oder Kreditkartendaten im Web sollte immer über eine verschlüsselte Verbindung übertragen werden. Diese er-
10. Apps und Abo-Fallen
Installieren Sie Apps nur über die offiziellen App-Shops und seien Sie
bei besonders bei kostenlosen Apps vorsichtig.
Achten Sie bei Werbeangeboten darauf, nicht ohne Ihr
Wissen Bestellungen zu tätigen oder Abo-Verträge abzuschließen.
Hilfestellung bietet hier die Schlichtungsstelle Ombudsmann unter
www.ombudsmann.at.
Bedenken Sie, dass der verantwortungsvolle Umgang bei der Nutzung
des Internets bei Ihnen liegt. Verdächtige Sachverhalte im Internet
melden Sie bitte an die Internetmeldestelle im Bundeskriminalamt
against-cybercrime@bmi.gv.at.
Impressum: Herausgeber:
Marktgemeinde Großklein
Eigentümer, Verleger: Arbeitsgemeinschaft
für Gemeindeinformation,
Redaktion: Rüdiger Hofmann, 8452
Großklein 64,
Tel. 0 34 56 / 50 38 od. 0664 / 16 43 816,
e-mail: hofmann@grossklein.gv.at,
Mitarbeiter: Rüdiger Hofmann, Reiterer
Gerlinde, Jürgen Edler, Erika Hütter,
Nina Riess und diverse Vereinsmitglieder
aus Großklein
Layout: Werbegrafik-Design Skrapits,
Tel. 0664 / 31 30 777
Druck: Druckerei Niegelhell,
Tel: 0 34 52 / 84 820, 8430 Leibnitz.
Spendenkonto:
Raiffeisenbank Großklein,
IBAN: AT34 3810 2000 0100 5503,
BIC: RZSTAT2G102
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Umwelt
Maiswurzelbohrer (Diabrotica)
Der Maiswurzelbohrer!!!
Woher kommt er?
Der Maiswurzelbohrer gehört zur
Familie der Blattkäfer (Chrysomalidae). Seine Heimat ist Nordamerika. In Europa wurde der
Schädling zu ersten Mal in der
Nähe der Belgrader Flughafens
festgestellt. Seit 1999 werden
Pheromonfallen zur Feststellung
der Verschleppung des Schädlings nach Österreich aufgestellt.
Seit 2004 existiert eine Steiermärkische Maiswurzelbohrerverordnung.
Anpassungsfähiger Käfer lehrt
die USA das Fürchten
Der sehr anpassungsfähige Käfer
verursacht in den USA jährlich
Kosten von mehr als einer Milliarde US-$. Die Schäden entstehen
vor allem in Maismonokulturen,
da die Weibchen des Schädlings
ihre Eier (bis zu 1.000 Stück) im
Spätsommer an Maiswurzeln ablegen und die im folgenden Frühjahr schlüpfenden Larven für
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eine optimale Entwicklung Maiswurzeln benötigen. Durch einen
Fruchtwechsel lässt sich die Entwicklung der Larven stoppen,
jedoch ist der Käfer sehr anpassungsfähig, wenn er großflächig
mit derselben Strategie bekämpft
wird. Dies gilt sowohl für den
Fruchtwechsel als auch für eine
Bekämpfung mit Insektiziden.
Der Maiswurzelbohrer ist etwa
5 mm groß und hat eine gelbschwarze Färbung und charakteristische Fühler, welche den
Corpus (Körper) oft überspannen. Abdomen und Beine sind
gelb. Der Maiswurzelbohrer
stammt aus derselben Familie
(Chrysomelidae) wie der ebenfalls seit Mitte der 1930er Jahre
in Deutschland als Schädling auftretende Kartoffelkäfer.
Hauptnahrungspflanze der Käferlarven ist Mais. Daneben ernährt
sich der Käfer selbst auch von
Pollen von Amaranthus sp., Weißer Gänsefuß, Beifußblättriges
Traubenkraut, gemeine Spitzklette und Sonnenblume, sowie
verschiedenen
Curcubitaceen
(Kürbis, Melone, Gurke, Zucchini), Sojabohne und Luzerne.
Im Jahr 2001 wurden die Käfer
beispielsweise in Pheromonfallen
nachgewiesen, welche zwischen
Soja, Sonnenblumen und Getreide aufgestellt waren (J. Moeser,
S. Vidal, Department für Nutzpflanzenwissenschaften, GeorgAugust-Universität Göttingen).
Auf natürliche Weise verbreiten
sich die Käfer fliegend. Die Flugzeit reicht von Juli bis Oktober.
Während eines Einzelfluges können bis zu 25 Kilometer zurücklegt werden. Die stark befallenen
Areale werden jedes Jahr um 40
bis 80 Kilometer erweitert. Die
natürliche Ausbreitung in Europa lässt sich nach heutiger Einschätzung nicht mehr aufhalten,
Wohin geht er?
Welche Schäden?
nur noch verzögern. Es steht zu
befürchten, dass die Ausbreitung
des Käfers in Europa auf lange
Sicht ähnliche Folgen für den
Maisanbau haben wird wie in den
USA.
Schädigungen
Es kommt zur Schädigung sowohl (in der Hauptsache) durch
die Larven als auch durch die
Käfer, welche sich in ihrem zeitlichen Auftreten abwechseln. Die
Larven sind auf Mais und verwandte Süßgräser spezialisiert,
die erwachsenen Käfer aber weitaus anpassungsfähiger bezüglich
der Nahrungspflanzen. Das volle
Ausmaß des Schadens ergibt sich
etwa fünf Jahre nach dem Erstbefall.
Klapotetz
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Umwelt
Larven
Die Weibchen legen im Spätsommer nach der Paarung (nach zwei
Wochen Reifungsfraß) etwa 500
Eier (Durchmesser 0,5 Millimeter) in der Nähe einer Maispflanze ab. Die Junglarven können
sich allerdings auch von Gräsern
(Hirse, Kolbenhirse und Borstenhirse) und Getreide (Weizen) ernähren. Die im August ausgesetzten Eier überwintern im Boden in
einer Tiefe von 10 bis 30 Zentimetern. Je trockener der Boden,
desto tiefer finden sich die Eier.
Etwa fünf Prozent der Eier finden
sich außerhalb von Maisfeldern.
Diese entwickeln sich bis zum
Mai des nächsten Jahres, wenn
die Bodentemperatur nicht unter
minus zehn Grad sinkt. Manche
Eier überliegen ein Jahr - sie
überdauern also zwei Winterperioden. Der Schlupf der Larven
erfolgt - abgestimmt auf die lokalen Temperaturverhältnisse - bis
Juli. Die Larven entwickeln sich
in drei jeweils durch Häutungen
getrennten Stadien und reifen in
40 Tagen zum Käfer heran:
Erststadium
Die geschlüpften Larven können
bis zu einem Meter weit wandern
und fallen dann über die Hauptund Luftwurzeln der Maispflanze
her. Bei starkem Befall stirbt die
Pflanze, da das geschädigte Wurzelwerk den Wasser- und Nährstoffbedarf der oberirdischen
Pflanzenteile nicht mehr decken
kann.
Zweitstadium
Ältere Larven fressen sich im
zweiten Larvenstadium zum
Wurzelherzen vor und schädigen damit die Pflanze direkt.
Der Name Maiswurzelbohrer
deutet schon an, dass sich die
Larven regelrecht in das Wurzelwerk hineinbohren und ein
typisches Röhrensystem in der
befallenen Wurzel hinterlassen.
Wurde das gesamte Wurzelwerk
abgefressen spricht man vom
(engl.) „root pruning“. Mangels
Abstützung durch die zerstörten
Wurzeln kippen die Pflanzen oft
schon bei leichtem Wind um (Lagerung); bei starkem Befall kann
dies drei Viertel der Anbaufläche
betreffen. Umgefallene aber nicht
allzu stark geschädigte Pflanzen
richten sich wieder auf und zeigen dann einen Krummwuchs,
den sog. Gänsehals. In diesem
Zustand können herkömmliche
landwirtschaftliche Maschinen
den Mais nicht mehr korrekt
abernten. Durch den Fraß kommt
es darüber hinaus auch zu Pilzinfektionen der Pflanze.
Drittstadium
Nach der Fressphase an der Maispflanze verpuppen sich die Larven für eine Woche im Boden.
Aus den etwa vier Millimeter langen Puppen schlüpfen nach dem
dritten Larvenstadium die flugfähigen, adulten Käfer. Sie paaren
sich meist bereits am ersten Tag
und sind bis zum Spätherbst, also
bis zum Frosteinbruch, anzutreffen.
Käfer
Die adulten Käfer bevorzugen als
Nahrung insbesondere Narbenfäden (die weichen „Haare“ am
Maiskolben) der weiblichen Blütenstände und den Pollen. Neben
der Schädigung der Narbenfäden befallen sie noch milchreife
Maiskörner (Schadfraß an den
jungen, weichen, also saftigen
Maiskörnern). Haben die Pflanzen noch keine Blütenorgane
ausgebildet, so kommt es zum
Fensterfraß an jungen Blättern
der Maispflanze. Starker Fraß
Lebenszyklus von Diabrotica
an den Narbenfäden hat Auswirkungen auf die Befruchtung der
betroffenen Pflanze. Die geschädigte Maispflanze bildet kaum
mehr Körner am Maiskolben aus.
Oft nehmen die verbleibenden
Körner durch nachfolgende Pilzinfektionen unnatürliche Formen
an. Dies führt in der Regel zum
Ausfall eines Drittels des Ertrags.
Die Fruchtfolge
Einkeimblättrige Folgefrüchte,
wie Getreide, können dem Käfer
allerdings als Nahrung dienen.
Deshalb sind zweikeimblättrige
Fruchtfolgen vorzuziehen. Letztere eignen sich jedoch nicht als
Tierfutter.
Rudi Schwarzl
Bilder und Inhalte stammen
aus Publikationen der Landwirtschaftskammer, Wikipedia
und sonstige Internetplattformen
zum Thema „Maiswurzelbohrer“.
Geschätzte
Leserschaft!
In vergangenen Jahren war es
gängige Praxis, im „Großkleiner Klapotetz“ auch über diverse Umweltthemen zu berichten. Diese Praxis wollen wieder
zum Leben erwecken und werden daher in Zukunft unseren
Leserinnen und Lesern interessante Beiträge näher bringen.
Unter Umständen entsteht daraus ja ein Ansporn für Einzelne
von uns. Dadurch können wir
alle – wenn auch nur in kleinen
Schritten – etwas zur Schonung
unserer Umwelt beitragen.
Newsletter bestellen
Wenn Sie sich auch selbst für
weitere Beiträge interessieren,
bietet sich die Möglichkeit, via
Internet bzw. Mail den Newsletter des VABÖ (Verband Abfallberatung Österreich)
zu
bestellen.
Kontakt/Impressum:
VABÖ - Verband
Abfallberatung Österreich,
Dreihackengasse 1, 8020 Graz
E-mail: vaboe@arge.at
Internet: www.vaboe.at
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Gesundheit
Keltenpark-Alltäglich gelebte Normalität
In unserer Betreuungseinrichtung wird
im Einklang mit dem
Jahreskreis
gelebt.
Jahreszeitlich
passend werden gesellige
Feste gefeiert, Ausflüge unternommen und
auch die Beschäftigungstherapien
werden auf bevorstehende Ereignisse
abgestimmt.
So wurde heuer erstmalig bei der „Vogelscheuchen-Austellung“ in Kitzeck
mitgemacht.
Dies
sorgte schon beim
Basteln für sehr viel
Gelächter. Wir sind
uns nur nicht ganz
einig, wem die Vogelscheuche ähnlich
sieht. (Böse Zungen
behaup-ten ja unser
Hausmeister hat sich
als Model freiwillig
gemeldet)….
Wer sich selbst eine
Meinung
bilden
möchte, sollte Kitzeck besuchen, dort
Seite 10
ist die Vogelscheuche ausgestellt.
Zur Tradition des Keltenparks
ist der Besuch des WeindörfelFestes geworden. An diesem
Tag sind fast alle Bewohner
des Keltenparks in Begleitung
von PDL Brigitte Strohmeier mit Gatten und dem Keltenparkteam bei diesem Fest.
Auch hatten wir heuer wieder
besonderes Glück, da genau
an diesem Tag der Wettergott
mit uns Einsicht hatte und uns
Sonnenschein bescherte. Somit
verbrachten alle bei gutem Essen und Musik einen schönen
und geselligen Nachmittag.
Neben Geburtstagsfeiern, welche monatlich abgehalten werden, Kochen und Backen wurde
auch „Woaz brotn“, die ersten
werden zwar immer ziemlich
schwarz, aber nach einiger Zeit
haben die Bewohner den Dreh
draußen und es schmeckt wie
in „alten Zeiten“ und Erinnerungen werden wach.
Das Keltenparkteam wünscht
allen einen warmen und sonnigen Herbst.
Klapotetz
GROSSKLEINER
Gesundheit
20 Jahre Hilfswerk Region Süd
MSC Peter Tschernko, Bürgermeister ÖR Matthias Riegelnegg und Bürgermeister Georg Zöhrer besonders verdient
gemacht.
Ein besonderes Glück war es, dass Frau DGKS Waltraud
Zwetti als Leiterin der Sozialstation für St. Johann gefunden
wurde. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand ist es ihr
gelungen ein großes Werk aufzubauen.
Heute ist das Hilfswerk Arbeitsstelle für 28 Frauen und bei
der Bevölkerung sehr geschätzt und anerkannt.
Das professionelle Angebot von der Heimhilfe, der Pflegehelferin und der MAS-Trainerin bis hin zu Dipl. Gesundheits- und Krankenschwerster ist sehr groß. Auch hat Frau
Zwetti eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige ins
Leben gerufen, die sie nun auch schon 13 Jahre lang leitet.
Aus diesem Grund wurde am 15. August
das 20jährige Jubiläum gefeiert.
Vor 20 Jahren waren diese Dienste noch völlig unbekannt. Doch es
hat in unserer Region Persönlichkeiten mit viel Weitblick gegeben,
die erkannt haben das mobile Pflege und Betreuung zu Hause Zukunft
haben.
Hier waren besonders Frau ÖR Maria Wyss als Gründungsobfrau, Fr.
Frieda Riegelnegg als ihre Stellvertreterin und Frau Theresia Hofmann
als Kassierin zu erwähnen. Als Bürgermeister haben sich LA-Abg.
Leserbrief:
Seit 2008 gibt es nun auch schon den „Freiwilligen Besuchsdienst“,
den sie jederzeit anfordern können. Das Hilfswerk hat als starker Partner für Familien Angebote für jede Lebenssituation und ist aus unserer
Region nicht mehr wegzudenken.
Obfrau ÖR Maria Wyss: „Wir danken allen, die uns über die ganzen
20 Jahre unterstützt und mitgearbeitet haben. Der Dank gilt aber auch
all jenen, die mit uns das 20jährige Jubiläum gefeiert haben. Wir freuen uns auf die nächsten 20 Jahre.
Dazu wünsche ich Ihnen viel Kraft, Gesundheit und Segen!“
Werter Herr Bürgermeister, lieber Hans!
Vielleicht gibt es ja eine Antwort von dir in dieser Klapotetzausgabe
bezüglich G´wölb. Viele Menschen in Großklein möchten wissen,
ob es auch weiterhin für Kulturveranstaltungen genützt werden kann,
auch wenn es der Aufenthaltsraum der MusikantInnen der Marktmusikkapelle sein soll. Es lässt sich doch wohl beides vereinbaren.
Du bist ein engagierter Bürgermeister, aber deine Argumentation „es
wären zu wenig Veranstaltungen im G´wölb gewesen, es ist nicht genug genützt worden“, kann ich nur so beantworten: Wenn es mehr
Geld für Kulturveranstaltungen gäbe, könnten auch mehr organisiert
werden. Gibt es in Großklein im Gemeinderat eine/n KulturreferentIn? Wie hoch ist das Kulturbudget?
So wie früher bei der OEBB viele Zugverbindungen eingestellt wurden mit der Begründung, es würden zu wenig Menschen diesen Zug
nutzen, statt einfach mit einem größeren Angebot sprich kürzeren Abständen die Leute vom Auto auf die Schienen oder in die Busse zu locken, genau so sind deine Aussagen bezüglich Kulturveranstaltungen.
Mittlerweile baut die OEBB Stationen aus, vergrößert das Angebot,
erhöht die Frequenz und nimmt viel Geld in die Hand, um attraktiv
zu sein.
Kosmetik
Fusspflege
Massage
Iris Herzog-Forster
Tel. 03456 / 309 90
Das wünschen viele in der Bevölkerung auch von dir, dass du die
Kultur förderst, anstatt sie zu vernachlässigen.
Erika Wabl-Sonnleitner
Seite 11
Klapotetz
GROSSKLEINER
Gesellschaft
Freiwillige Feuerwehr Großklein
Der diesjährige Sommer ist
für unsere Feuerwehr ohne
größere Anforderungen verlaufen. Durch die konsequente
Übungstätigkeit wird die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr laufend verbessert. Ebenso wird damit die Grundlage
für die Teilnahme an Feuerwehrleistungswettbewerben geschaffen. Derzeit bereiten sich
mehrere Kameraden intensiv
auf den bevorstehenden Funkleistungswettbewerb vor. Wir
wünschen unseren Kameraden
viel Erfolg beim bevorstehenden Wettbewerb.
Auch die Feuerwehrjugend verweist immer wieder auf Erfolge:
Heuer wurde z.B. am Jugendzeltlager der Feuerwehrjugend
in Leutschach teilgenommen.
An drei Tagen mussten verschiedene Geschicklichkeitsbewerbe absolviert werden. Dabei
kam auch der Spaß nicht zu
kurz. Ein Nachtorientierungsmarsch, eine Schluchtenquerung, aber auch Schwamm- und
Gummistiefelweitwerfen und
Strohballenlauf gab es zu bewältigen. Eine Aufgabe bestand
darin, ein kreatives Gruppenfoto herzustellen. Hier war
unsere Feuerwehrjugend unschlagbar und wurde mit ihrem
Klassentreffen
Ein Wiedersehehen nach 58
bis 60 Jahren gab es für einige Klassenkameradinnen und
Kameraden beim ersten Klassentreffen der Jahrgänge 1940,
1941 und 1942.
Nach dem Gedenkgottesdienst
für die 38 bereits verstorbenen Mitschülerinnen und
Mitschüler,den unser Herr Pfarrer sehr familier gestaltete,gab
es ein gemütliches
Beisammensein im Gasthaus
Wagner,bei dem auch eine Diaschau alter Klassenfotos gezeigt
wurde. So mancher brauchte
Hilfe um sich selbst zu finden.
Franz Damm
Seite 12
Foto auf den 1. Platz gewählt.
Herzliche Gratulation!
Abschließend möchten wir darauf aufmerksam machen, dass
interessierte Jugendliche jeder-
zeit in der Feuerwehr Großklein
aufgenommen werden. Anmeldung bitte bei Feuerwehrkommandant ABI Johann Hammer.
ABI Johann Hammer
Gesellschaft
Eingeweiht
Als Danksagung wurde im Hof der Familie Schlauer / Kürbisch
(ehemals Welunschek) in Mantrach ein Bildstock errichtet. Dieser
wurde unlängst im Beisein vieler Menschen durch Pfarrer Piotr Kovalczuk eingeweiht.
Aber auch in Nestelberg gab es eine Weihe:
am Anwesen Bäck Gottlieb wurde ein generalsaniertes Kreuz aufgestellt und im Beisein vieler Großkleiner und –Innen feierlich
geweiht. Herr Bäck, unser „Lieberl“ sieht dies als Dank für seine
Gesundheit.
Zwei Blickfänger, die sich wunderbar in die Landschaft fügen und
unser Brauchtum und unsere Kultur bestens präsentieren. Danke!
Klapotetz
GROSSKLEINER
Herbst am Weiberhof
Bunte Blätter, warme Westen, wechselndes Haarkleid bei den
Tieren, der Herbst zieht ins Lande! Herbst – das heißt für viele
Gäste aus dem In- und Ausland: Sturm und Kastanien, Herbstfeste, die Farbenpracht der Südsteiermark. Herbst – das bedeutet für viele Gästinnen aus dem In- und Ausland darüber hinaus
auch noch: Eintauchen in die bunte Farbenwelt, stürmische
Gedanken und das Leben feiern, Ideen spinnen oder einfach
ruhen. Besonders gerne am Weiberhof …
Nun wird am Weiberhof in Goldes wieder zum monatlich stattfindenden Frauencafe eingeladen: Zusammensitzen, lachen,
planen, vernetzen, austauschen, einfach kommen (Anmeldung
dafür ist nicht erforderlich). Und vielleicht hat die eine oder
andere Lust auf eine der Veranstaltungen am Weiberhof:
Atelierwoche/Malerei: 3. bis 7. November
Beginn der Jahreszyklusgruppe: 24. bis 26. Oktober
Singwoche: 26. Oktober bis 2. November
Theaterwoche: 16. bis 23. November
Nähere Informationen unter www.weiberhof.at oder bei
Nina 0660 / 1 222 396 und Erika 0660 / 810 55 66.
Wir wünschen einen bunten Herbst!
Wissenswertes
in Humor verpackt …
oder „då bin i meiner Meinung …“
Wie gewohnt verwöhnt und unser Humorist Franz Strohmeier
auch in dieser Ausgabe wieder mit ein paar Schmankerln aus seinem reichhaltigen Repertoire:
„Jetzt überlegts doch noch amol genau“ hat die Mutter am Strand zu ihre Kinder g’sagt,“ wo’s an Papa ei’grabn habts…!“
„I hab ghört, du hast scho wieder tanzt, zwoa Wochn nach der Leich‘…“ hat der Pfarrer dem Witwer vorg’halt’n. „Ja“ hat der
g’sagt,“aber bloß ganz langsam…!“
„I geh jetzt zum Frühschopp’n“, hat der Mann zu sein Weib g’sagt, „wenn i zum Mittagessen net da bin, komm i aa net zum
Abendess’n!“
Da Vater hat sein Buam, den Erstklassler, wia er am ersten Schultag hoamkomman is, gfragt, wias eam g’falln hat in der Schul? Drauf
hat da Bua gsagt: „Gfalln? Gfalln? A halber Tag is holt hin…!“
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Gesellschaft
Marktmusikkapelle Großklein
Sommerprobenpause
Nach zahlreichen Ausrückungen im Mai und Juni starteten die MusikerInnen in die wohlverdiente Sommerpause, in der wir unsere
Instrumente ruhen ließen, um uns wie gewohnt sportlich zu betätigen.
Das Team der Marktmusikkapelle (Franz Baumann, Martin Maschinek, Andreas Puschnigg, Georg Puschnigg, Stefan Puschnigg,
Andreas Schwarzl, Martin Schwarzl, Alois Strohriegl, Rupert
Wangg) war beim Leutschacher Musikerfußballturnier wieder
vertreten und brachte zum bereits fünften Mal in Folge den Pokal
mit nach Hause.
Ausflug Grundlsee
In diesem Jahr führte der zweitägige Ausflug der Musiker samt Familien in das schöne Salzkammergut. Wir folgten der Einladung
des Musikvereins Grundlsee und reisten zusammen mit unseren
Familien an, um unseren
Freunden zum 120-jährigen Bestehen deren Vereines musikalisch zu gratulieren.
Grundlsees gaben wir noch ein Gästekonzert im Festzelt zum Besten.
An unserem zweiten „spielfreien“ Tag wurde das schöne Städtchen Altaussee besichtigt, sowie eine Schiffsfahrt am Grundlsee
mit anschließendem Spaziergang zum Toplitzsee unternommen.
Jungmusikerleistungs
abzeichen –
Jugendblasorchester
Im Juli traten unsere Jungmusiker
im Schloss Laubegg zu den Prüfungen zur Erlangung des Leistungsabzeichens an. Diese Prüfung beinhaltet einen praktischen
und einen theoretischen Teil. Alle
zwölf Musikerinnen haben ihre
Prüfung mit einem ausgezeichneten Erfolg bestanden.
Herzliche Gratulation!
Wir sind stolz auf euch!
Die theoretische Prüfung haben absolviert:
Junior-Abzeichen: Anna Moody, Horn; Bronze-Abzeichen: Julian Stoiser, Trompete; Gold-Abzeichen: Lena Baumann, Saxophon;
Die theoretische und praktische Prüfung haben absolviert:
Junior-Abzeichen: Hannah Maschinek, Saxophon; Sarah Neuhold, Saxophon; Bronze: Verena Kriegl, Klarinette; Lisa Strohmeier, Schlagwerk; Viola Strohriegl, Posaune; Silber: Andreas
Zirngast, Trompete; Anabell Hutter, Saxophon; Selina Knieli, Saxophon; Julia Winkler, Klarinette;
Pünktlich zu Festbeginn
riss die dicke Wolkendecke auf und wir konnten
bei Sonnenschein einmarschieren. Nach der Mitgestaltung des Festaktes am
Ufer des wunderschönen
Im Oktober beginnen wieder die Proben des Jugendblasorchesters.
Dazu sind alle JungmusikerInnen herzlich eingeladen, die schon
mindestens zwei Jahre ein Blas- oder Schlaginstrument spielen und
gerne in der Gruppe musizieren. Geprobt wird einmal wöchentlich
im Musikheim.
Vera Zirngast
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Gesellschaft
Klapotetz
GROSSKLEINER
40 Jahre Toppler
Seit 40 Jahren gibt es die Familie Irmgard Toppler – immer wieder mit verschiedenen gewerblichen und touristischen Aktivitäten – mittlerweile in
Großklein.
Mit Privatbadeteich, Eislaufplatz und Büffet wird seit langem den Urlaubern,
der Jugend und der gesamten Bevölkerung die Möglichkeit zur sportlichen
oder aber auch entspannenden Freizeitaktivität geboten. Dafür sei der Familie Toppler aufrichtig gedankt.
Anlässlich des 40jährigen Bestehens lud Irmi Toppler am 03. August zu
einem kleine Fest. Es gab ein Kinderprogramm und eine Hupfburg, das Duo
Leo & Leo unterhielt die zahlreich erschienenen Gäste. Weitere Unterhaltung bot die Marktmusikkapelle und die Jubilarin ließ es sich nicht nehmen,
wie gewohnt auch hier den Taktstock zu schwingen.
Im Zuge der Festlichkeiten bedankte sich Irmgard Toppler bei allen Verantwortlichen und der gesamten Bevölkerung für die langjährige Unterstützung
der Familie durch gute wie auch schlechte Zeiten.
Die Redaktion des Klapotetz gratuliert zum langjährigen Bestand und
wünscht der Familie Toppler mit deren bekannt langen Atem weiterhin viel
Erfolg!
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Gesellschaft
„KLEINER CAFÉ“ GANZ GROSS!
Petra und Andrea (hinten) mit Sabine Jungwirth, Landtagsabgeordnete
der Grünen (vorne rechts) und Elisabeth Kury, Organisatorin und
Pressesprecherin (vorne links), ein Gast (ganz rechts)
Das Kleiner Café in Großklein –
ein besonderer Ort mit besonderer Atmosphäre und besonderem
Charme – geführt von zwei besonderen Damen, unterstützt von
besonderen MithelferInnen. Hier
wird jedefrau und jedermann
herzlich willkommen geheißen.
Die beiden liebenswerten Cafédamen Petra und Andrea agieren
mit viel Kompetenz, Engagement und Einfühlungsvermögen,
haben stets ein offenes Ohr für
alle Wünsche und Anliegen ihrer
GästInnen und verstehen es ganz
wunderbar, mit freundlichem Lächeln und liebenswürdiger Art
auf jeden Gast individuell einzugehen und damit ein Flair zu kreieren, das sich nach Wohnzimmer anfühlt, ein Stück Zuhause
schenkt. Als Gast fühlt frau/
mann sich hier sehr geachtet und
geschätzt. Dieses heimelige Café
inmitten des Dorfes hat sich inzwischen zu einem gut besuchten
und lebendigen Treffpunkt entwickelt. Hier begegnen sich unterschiedlichste besondere Menschen – hier tummelt sich Jung
und Alt, Reich und Arm, Groß
und Klein – ein Ort der Begegnung für alle in Großklein. Nicht
nur Kaffee oder andere Getränke
genießen und feine Mehlspeisen
verzehren oder sich von vielfältigen
Frühstücksangeboten
verwöhnen lassen, ist hier angesagt, auch Diskutieren und Philosophieren, Zeitung lesen oder
sich in ein Buch vertiefen oder
einfach nur Geselligkeit pflegen,
Seite 16
tratschen und lachen, aber auch
Sorgen loswerden, ist im Kleiner Café möglich – für jeden
etwas, und das ist das Besondere
an diesem „Kleiner Café“, das
bei weitem nicht klein ist, sondern einfach ganz großartig – als
„Info- und Austauschbörse“, Geburtsstätte neuer Ideen und Ort
der Entspannung.
Das Wohlfühl-Café mausert sich
auch mehr und mehr zu einem
kulturellen Treffpunkt, wo Konzerte und Lesungen, sogar ein
Frauenpreisschnapsen stattfinden, und auch für die Feier des
Internationalen
Frauentages
lassen sich Petra und Andrea
immer etwas Originelles einfallen. Unlängst wurde das Café
sogar im Rahmen einer Frauenbetriebserkundung von der Grünen-Landtagsabgeordneten Sabine Frühwirth besucht (s. Foto).
Dieses kleine Kaffeehausjuwel
feierte nun seinen 2. Geburtstag, und zahlreiche Gäste aus
Großklein und von auswärts
kamen, um den beiden adretten
Cafédamen Petra und Andrea
zu gratulieren und mit ihnen zu
feiern. Trotz unbeständigen Wetters mit regnerisch gestimmtem
Himmel war die Laune der Gäste beständig sonnigen Gemütes,
und bei erlesenen Getränken
und Feinstem vom Grill wurde
die Geburtstagsfeier zu einem
feierlich-fröhlichen
Ereignis.
Zur musikalischen Unterhaltung trug das Cool Jazz Trio bei
(s. Foto), das mit Gitarre, Baß
und Schlagzeug, verstärkt durch
Thomas Hammerl an Klarinette
und Saxophon, funkig-groovige
Rhythmen und bekannte swingende Melodien ins zahlreich
erschienene Publikum zauberte.
Internationale Lieder wurden dabei auch in steirischer Mundart
vorgetragen, ein ganz spezieller
Ohrenschmaus.
Die beiden wunderbaren CaféFeen bedanken sich bei ihren
Gästen ganz herzlich für die
Treue und die Unterstützung.
Cool Jazz Trio feat. Thomas Hammerl
Das Großkleiner „Kleiner Café“
ganz groß – eine großartige Bereicherung für den Ort – ein
kleines Paradies! Hoffentlich
noch lange…
Zum Abschluss zwei Kaffeehaus-Anekdoten: Kennt Ihr die?
Im Kleiner Café bestellt ein
Mann einen Kaffee, leert diesen in die Blumenvase am
Tisch und verspeist die Tasse. Er läßt nur den Henkel
übrig. „Ist das nicht merkwürdig?“ meint die Petra, „läßt
nur den Henkel übrig.“ „Das
ist tatsächlich seltsam“, meint
ein Gast an der Theke, „wo
doch der Henkel das Beste
ist…“
Treffen sich zwei Gäste
im Kleiner Café.
Sagt der eine:
„Wenn ich Kaffee trinke,
kann ich nicht schlafen.“
Sagt der andere:
„Bei mir ist es gerade umgekehrt: Wenn ich schlafe, kann
ich keinen Kaffee trinken.“
Klapotetz
GROSSKLEINER
Gesellschaft/Jugend
Südafrika 2014
Take a Ride on the Wild Side
(Erlebnisse und Eindrücke,
geschildert von Nina Hofmann)
Nach
langem
Überlegen und
hunderten von
Ratschlägen
meiner Freunde
und
Familie
stieg ich am
19. März 2014
in den Flieger
Richtung East London – Südafrika.
Meinem eisernen Willen sei Dank,
muss man sagen, da es das größte
Abenteuer meines bisherigen Lebens werden sollte.
Als ich am 20. März nach 25 stündiger Reise endlich am Flughafen
East London ankam, war ich erstmal geschockt von der Hitze und
der stechenden Sonne. Ich setzte
mich in den Warteraum und lernte
sogleich meine erste Lektion. Zeit
wird in Afrika anders verstanden.
Eine dreiviertel Stunde musste ich
warten, bis mich meine Gastgeber abholten, es war wortwörtlich
schweißtreibend. Jedoch freundlich wurde ich dann in Empfang
genommen und über Umwege
und holprige Straßen zur Farm gebracht.
Bereits im Auto wurde mir erklärt,
dass es in Afrika Unterschiede gibt
zwischen jetzt, jetzt gleich und
jetzt sofort. Nämlich kann das „Just
now“ in 5 Minuten oder 5 Jahren
und das „now“ in einigen Stunden
sein, wobei das „now now“ immer
sofort bedeutet. Ich war verwirrt.
Auf der Farm lernte ich erstmal
einen Teil der ungefähr 50 köpfigen Familie und meine neuen Kameraden kennen. Von Luxus war
natürlich weit und breit nichts zu
sehen und meine Zimmergenossen
waren Geckos.
Doch was hatte ich erwartet,
„T.I.A. – This
is Africa“ war
die Entschuldigung. Am nächsten Tag begann
dann auch schon
die harte Arbeit.
Und man kann wirklich von harter Arbeit sprechen, da man um 7
Uhr begann für 45 Pferde Futter zu
mischen (natürlich mit der Hand),
danach den Pick-up mit Wasserbehältern und dem Futter belud, Sättel, Halfter und alles für den Ausritt
in einen Beiwagen verstaute, zu
den Feldern fuhr um die Pferde zu
füttern (welche auf 96 ha verteilt
waren), die Pferde für den Ausritt
bürstete, die Kunden abholte und
dann letztendlich zum 2-einhalb
stündigen Ausritt durch Gebüsch
und auf den Strand aufbrach. Und
das war erst der Vormittag.
Man erledigte alle Aufgaben mit
einer Zigarette im Mund, und trank
Tee sobald man eine freie Minute hatte. Wenn man abends um 6
Uhr endlich fertig war mit arbeiten, gönnte man sich erstmal ein
Bier und saß mit der Familie und
den Freiwilligen zusammen. Danach wurde entschieden ob man
zu Bett geht oder doch noch ein
Trinkspiel mit der Großmutter verliert. Manchmal fuhren wir auch
noch zur nächstgelegenen Bar die
sowohl für die Touristen, als auch
für die Einheimischen ein zweites
Zuhause darstellte. Für einen Shot
bezahlte man ungefähr 50 Cent
und eine Packung Zigaretten be-
kam man für umgerechnet 80 Cent.
Wahre Schnäppchenpreise.
Meistens hatten wir so um die 23
Grad Tagestemperatur, also genau
richtig um hart zu arbeiten. Muss
man ja auch bei 45 Pferden, 130
Schweinen, 7 Hunden, 12 Eseln
und einer riesigen Familie voller
toller verrückter Menschen. Die
Tage verflogen wie im Wind, freiwillige Helfer kamen und gingen
und Freundschaften wurden geschlossen. Nach 2 Wochen fühlte
man sich schon als Teil der Familie.
Eines Morgens waren wir auf dem
Weg zu den Pferden als wir zu
einem Unfall stießen. Weinende
schwarze Frauen standen auf der
Straßenseite und als wir näher kamen sahen wir eine tote junge Frau
auf der Straße liegen. Wie sich herausstellte war es eine ehemalige
Putzfrau meiner Gastgeber. (Man
muss anmerken, dass die Apartheit leider immer noch ein großes
Thema ist, und die Schwarzen die
2. Gesellschaftsschicht darstellen.
Putzfrauen
sind
also
generell
schwarz und
bekommen
einen Hun-
gerlohn.) Sofort wurde die Polizei
gerufen und die Mutter des Mädchens. Die 25 jährige wurde beim
Autostoppen (Schwarze besitzen
generell keine Autos) von einem
Wagen erwischt und war sofort
tot. Da unser Pick-Up nicht mehr
starten wollte, mussten wir zusehen wie die Mutter in afrikanischer
Weise, laut schreiend und um sich
schlagend, ihre Tochter betrauerte.
Es war das schrecklichste, das ich
jemals sehen musste. Doch 20 Minuten später ging jeder wieder an
seine Arbeit, nur die Mutter der
Toten musste nun zusehen wie sie
mit den 3 Waisen ihrer Tochter
klarkam – ohne einen Cent.
Aber T.I.A. – das ist Afrika. Es
kann das wahre Paradies sein, aber
es kann dir auch alles nehmen.
Für mich war es das Paradies. Eine
Erfahrung die ich nie vergessen
werde. Harte Arbeit, bezahlt durch
jede Menge Spaß und Lebensweisheiten.
Nina Hofmann
Seite 17
Klapotetz
GROSSKLEINER
Gesellschaft/Jugend
Unser Kindergarten
Über die Saat von Werten . . .
Ein junger Mann hatte einen
Traum: Er betrat einen Laden.
Hinter dem Ladentisch sah er einen Engel. Hastig fragte er ihn:
„Was verkaufen Sie, mein Herr?“
Der Engel gab freundlich Antwort: „Alles was Sie wollen.“
Der junge Mann sagte: „Dann
hätte ich gerne das Ende aller
Kriege in der Welt – bessere Bedingungen für die Randgruppen
der Gesellschaft – Beseitigung
der Elendsviertel auf allen Erdteilen – Arbeit für die Arbeitsuchenden – Ausbildungsplätze für
die Jugendlichen – Straßenkinder
aus ihrer Umgebung herausholen – Abschaffung von Kinderarbeit – und, und, und . . .“ Da
fiel ihm der Engel ins Wort und
sagte: „Entschuldigen Sie, junger
Mann, Sie haben mich verkehrt
verstanden. Wir verkaufen keine
Früchte hier, wir verkaufen nur
den Samen!“
Mit Samen meinte der Engel
alle Werte, Tugenden und Haltungen, die wir Menschen für
unser Zusammenleben brauchen.
Werte, wie z. B.: Vertrauen, Ehrlichkeit, Akzeptanz, Toleranz,
Verantwortung, Respekt, Rücksichtnahme,
Hilfsbereitschaft,
Gemeinschaftssinn, Achtung vor
der Natur.
Hineingeboren in eine Familie
erleben Kinder auf verschiedenste Arten unsere Welt und die
Menschen um sie herum. Bereits
im Umfeld „Familie“ wird nun
der erste, wichtige „Samen“ ausgelegt. Kinder sind der fruchtbare Boden, der aufnimmt, was
ihm verabreicht wird.
Im Kindergarten können zusätzliche „Samenkörnchen“ dazugelegt werden. Hier werden
die Kinder in ihrer weiteren
Entwicklung unterstützt und in
ihren Lernprozessen angeregt.
Zunächst ist es äußerst wichtig,
die Kinder so anzunehmen wie
sie sind. Mit allen Stärken und
Schwächen. Im Kindergarten
legen wir sehr großen Wert darauf, dass das Selbstbewusstsein
gestärkt, das Selbstvertrauen gesteigert und das Selbstwertgefühl
gefestigt wird. Die Kinder sollen
erfahren, dass sie liebenswert,
kompetent, handlungsfähig und
wertvoll sind.
Darauf aufbauend soll der „Samen“ weiterwachsen. Mit unserem Jahres-, Wochen- und
Tagesprogramm, sowie den pädagogischen Inhalten, Zielen und
Methoden möchten wir den „Samen“ hegen und pflegen. Damit
der „Samen“ nicht verkümmert,
schaffen wir Möglichkeiten
zur Entfaltung, dazu bieten wir
Spielmaterialien und Spielbereiche an.
Zum Kindergartenbeginn wünschen wir den Eltern und uns,
dass wir nichts unversucht lassen unseren Kindern mit Liebe,
Geduld, Gelassenheit, Ruhe,
Aufmerksamkeit und Vertrauen
zu begegnen, damit der „Samen“ wachse und reife.
Jeder von uns wünscht sich eine
bessere Welt und Menschen, die
in Frieden leben. Doch diese
„Früchte“ können wir nur ernten, wenn der „Samen“ dafür
auch geeignet ist. Wie heißt es
so schön: Wir ernten, was wir
säen
Zum Nachdenken:
„Jedes Kind bringt die Botschaft mit auf die Welt, dass Gott sich von den Menschen noch nicht hat entmutigen lassen!“
Gut vorbereitet für den Schuleinkauf!
Die Schule hat zwar schon angefangen, aber für nachhaltigen,
ökologischen Schuleinkauf ist es
nie zu spät: Für Eltern und LehrerInnen hat die Initiative Clever einkaufen für die Schule die
Schulartikelliste aktualisiert. Alle
empfohlenen Produkte können
mit Online-Produktfinder aufgerufen werden. Dieses praktische
Service steht kostenlos allen
MultiplikatorInnen und auch Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen zur Verfügung. Betriebe
des Österreichischen Papierfachhandels beteiligen sich wieder
bis Ende September an der Aktion UmweltTipp! und machen
auf qualitativ hochwertige und
umweltfreundliche Schulartikel
in ihren Geschäften und Filialen
aufmerksam. Eine Händlerliste
mit allen teilnehmenden Betrieben kann unter www.schu-
Seite 18
leinkauf.at abgefragt werden.
Die „Clever einkaufen Kaufempfehlung“ bietet einen praktischen
Überblick über besonders klimaschonend sowie abfall- und
schadstoffarm erzeugte Artikel.
Auf den beiden Webportalen
www.schuleinkauf.at und www.
bueroeinkauf.at sind die unabhängig recherchierten und ausgewerteten Schulartikel online mit
Volltextsuche aufrufbar. Dieses
Service steht frei zur Verfügung
und wird laufend aktualisiert. Die
Liste umfasst bereits rund 3.900
Artikel, wobei davon weit mehr
als die Hälfte ein staatliches Umweltzeichen tragen. Neu ist, dass
bei jedem damit ausgezeichnete
Produkt, das jeweilige Umweltzeichen mit abgebildet ist. Die
empfohlenen Artikel sind österreichweit im Handel erhältlich.
Schulartikel mit dem Österrei-
chischen Umweltzeichen zählen
zu den Besten. Sie lassen sich
nachfüllen, sind frei von Schadstoffen, bestehen so weit wie
möglich aus Recycling-Material
und sind auf ihre Gebrauchstauglichkeit geprüft.
Den neuen Schulfolder und den
Mini-Ratgeber in Neuauflage
gibt es jetzt zu bestellen. Der
Ratgeber bietet auf 36 Seiten das
Wichtigste in aller Kürze.
Kostenlose Information zum für
einen umweltfreudlichen
Schuleinkauf und zum Österreichischen Umweltzeichen erhalten
Sie im Ministerium für ein
lebenswertes Österreich:
Tel.: 01/ 515 22-1656
E-Mail: info@umweltzeichen.at
www.umweltzeichen.at /
www.schuleinkauf.at
Grafik: BMLFUW
Kultur
Klapotetz
GROSSKLEINER
Scherbenzauber – von der Sprache der Dinge
Am Burgstallkogel finden auch
dieses Jahr wieder Grabungen
statt.
Wie immer werden wohl eine
Menge Scherben gefunden und
geborgen, die dann oft für Ausstellungen aufbereitet werden.
Auch im Museum in Großklein
sind so einige Scherben aus lange vergangener Zeit zu begutachten. Das Museum bewahrt
nicht nur diese materiellen Dinge, sondern ebenso deren ideelle
Werte. In Scherben sind Informationen, eine Art Biographie
gespeichert, sie haben ein Eigenleben und sind Zeugen einer vergangenen Epoche, Beweisstücke
für eine nicht mehr existierende
Vergangenheit, die durch Gegenstände und unser Denken wieder lebendig gemacht werden.
Die Dinge erinnern uns, sie mögen zwar stumm sein, sind aber nicht
ohne Botschaft. Scherben sind keine trockene Materie, sondern ein
Zeichen für das Leben, das damals stattgefunden hat, eine leise Ahnung für das Vergangene, das wir durch unser genaues Schauen und
Überprüfen in uns lebendig machen können. Wenn wir uns vertiefen
in altertümliche Gegenstände, erahnen wir vielleicht verschlüsselte Botschaften, die sie uns vermitteln wollen. Wir spüren etwas von
der geistigen Kraft und dem göttlichen Kern des Lebens, der allem
innewohnt, auch der Vergangenheit hier in der Burgstallsiedlung. Alte
Scherben tragen etwas Geheimnisvolles in und mit sich. Wenn wir die
Scherben von Gefäßen mit den Augen des Herzens betrachten, werden
sie belebt und beseelt und sprechen zu uns. Wir blicken unter die Oberfläche, hinter den äußeren Rand und werden berührt.
Wir gehen in die
Geheimnisse
der
Dinge hinein. Und
es sind oft die unscheinbaren Dinge,
die uns etwas lehren. So liegt auch in
Scherben Weisheit,
die erkannt werden
möchte. Geheimnis,
Schönheit und Poesie der Scherben,
des Zerbrochenen,
verdienen Ehrfurcht und schenken das Wissen, Ganzheit im Bruchstückhaften zu erahnen und die Vollkommenheit des Unvollständigen,
Unvollendeten zu erspüren. Denn selbst Bruchstücke sind auf ihre Art
vollkommen und eine Ganzheit für sich.
„ Beklommen / such’ ich das Antlitz / eines jeden Dinges / und finde in
jedem / ein Mysterium“, schreibt Rose Ausländer in einem Gedicht. So
ist es möglich, auch in Scherben ein Mysterium zu entdecken.
Wenn Scherben erzählen könnten, würden sie vielleicht berichten von
der Erde, aus der sie geformt wurden, von dem Gefäß, zu dem sie
einmal gehörten, von der Epoche, aus der sie stammen und vom Dasein, das hinter ihnen liegt, von der Technik, die der Töpfer oder die
Töpferin anwandte, von den Verzierungen und Brennvorgängen und
der Verwendung der Gefäße und vor allem, von den Händen, die diese
Gefäße erschufen und vom Leben der Menschen, die mit diesen Händen arbeiteten.
„Erstaunlich“, sagen so manche Besucher, „die Dinge, die wir hier sehen, sind noch erhalten, während ihre Schöpfer schon lange gestorben
sind.“ Es sind immer wieder die Geschichten hinter der Geschichte,
die Menschenleben hinter ihren geschaffenen Dingen, die das Interesse der Museumsbesucher wecken und ihre Phantasie beflügeln. Viel ist
durch Scherben herauszufinden. Es sind nicht „nur Scherben“! Auch
wenn eine Museumsbesucherin einmal meinte: „So ein schönes Museum, aber leider soviele kaputte Sachen, soviele Scherben…!“ – so
haben es diese Scherben dennoch in sich! Und nicht zuletzt bringen
Scherben doch bekanntlich auch Glück – nicht nur dem Archäologen…
Kleine Töpferkunde:
Die ältesten Tonwaren werden um die Zeit 23.000 v. Chr. vermutet.
Das Töpfern ist wohl der früheste Versuch des Menschen, Gegenstände durch chemische Veränderung herzustellen. Man nimmt Lehm
und gibt ihm Gestalt, und durch Hitze wird der Gegenstand trocken
und beständig. Hierbei spielen die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser
und Luft eine große Rolle.
In der Hallstattzeit wurden hauptsächlich Kegelhalsgefäße hergestellt. Die meisten sind, obwohl Alltagsgegenstände, kunstvoll hergestellt. Zur Erzeugung der Gefäße wurde der Ton vermutlich mit der
Hand zu Streifen und Würsten gerollt, aufeinandergefügt und dann an
den Seiten geglättet, um Spalten auszufüllen.
Die ersten Töpferscheiben werden um 4500 v. Chr. in Ägypten bzw.
3500 v. Chr. in Mesopotamien und Vorderasien vermutet, im europäischen Raum wurden schnelldrehende Töpferscheiben erst in der LaTène-Zeit (ca. 400 v. Chr.) hergestellt und benutzt, wobei langsam
drehende Scheiben
evtl. auch schon in
der Hallstattzeit in
Betrieb waren. Die
Tonwaren wurden
oftmals mit geometrischen Mustern oder auch
figürlichen Darstellungen
verziert.
Kleine Wortkunde:
Der Begriff „Keramik“ kommt von griechischen „kéramos“, was
„Ton“ bedeutet. Unter „Keramik“ versteht man alle aus Ton geformten
Gegenstände, die gebrannt und so stabiler und bruchfester werden.
Das Wort „Ton“ kommt aus dem altgermanischen und bedeutet so viel
wie „beim Austrocknen dicht Werdendes“ und geht auf das Wort „gedeihen“ zurück (vgl. das steirische Wort „dahen“ für „trocknen“).
Das Wort „Gefäß“ kommt von „fassen“ (ergreifen, festhalten) und
kann zunächst als Nachbildung einer hohlen Hand betrachtet werden.
Es wurden oftmals Gefäße entwickelt, die einer anthropomorphen
Form glichen. Sie hatten Fuß, Körper mit Bauch und Schultern, Hals
und Lippen (= Mündungsrand). Oftmals hatten die Gefäße auch schon
Henkeln, die Ohren darstellen sollten.
Kustodin
Mag. Susanne Niebler
Seite 19
Klapotetz
GROSSKLEINER
Sport
DER FCG WIEDER IM
SPITZENFELD!!!
Nach dem dritten Abstieg in Folge aus der höchsten steirischen Fußballklasse gab es eine richtige Runderneuerung der FCG-Elf. Zum Trainingsauftakt am 30. 6. 2014 konnte Trainer Mag. Heimo Kump mit seinem
Betreuerteam (sportlicher Leiter Franz Gebühr-Temmel, Tormann-Trainer Andreas Horky, Masseur Klaus
Zwickler) insgesamt acht Neuzugänge begrüßen:
Dominik Bersnjak (Mittelfeld, zuletzt SV Wildon/LL), Mikolin Demaj (Mittelfeld, SK Sturm Graz/
U18), Martin Holler (Stürmer, SV
Wildon/LL), Kevin Hutter (Mittelfeld, SV Mettersdorf/OL), Aljaz
Mak (Abwehr, DSV Leoben Juniors/UL), Rasim Memic (Torhüter,
FC Gratkorn/LL), Andrej Pecnik
(Abwehr, SAK Klagenfurt/RL),
Jernej Turjak (Stürmer, TUS St. Stefan i. R./OL).
Nicht mehr dabei waren nicht weniger als 15 Spieler, danke nochmals
für eure langjährige Treue und den
Einsatz für den FCG: Jürgen Pichler (Karriereende), Niko u. Valentin Missethan (zu FC Gamlitz/OL),
Philip Ziegler, Daniel Weber, HansPeter Schipfer u. Karl Sackl (alle SU
Rebenland/UL), Christopher Prasser
(SV Gleinstätten/LL), Patrick Rosenberger (SV Wildon/OL), Michael
Rodler (ASK Voitsberg/LL), Hakan
Kahraman (SV Gleinstätten/LL),
Fabian Teusan (FC 1980 Wien/2.
LL), Romica-Ilie David (retour nach
Rumänien), Jani Sajko (SV Ragnitz/OL), Alexander Printschitsch
Hernandez (USV Hengsberg/1. KL).
Somit umfasst der diesjährige Kader
nominell 18 Feldspieler und 2 Torhüter, zusätzlich werden natürlich
noch weitere Spieler aus der KM II
eingesetzt.
Kurz ein Rückblick zur Vorbereitung: In der 6-wöchigen Vorbereitungsphase absolvierte die FCG-Elf
insgesamt 6 Testspiele (2 Siege/1
Remis/2 Niederlagen), Highlight dabei war sicherlich das internationale
Testspiel gegen Premier-LeagueAufsteiger FC Burnely aus England,
der von zahlreiche Fans begleitet
wurde.
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Martin Holler 2 x und Kurt Kirchleitner. Im letzten Spiel vor Redaktionsschluss holten unsere Jungs im
vierten Heimspiel den vierten Sieg:
Kevin Hutter erzielte zwei Minuten
vor Schluss das wichtige 2:1 gegen
den SV Gössendorf, den ersten Treffer scorte Mikolin Demaj.
Die aktuelle Kampfmannschaft des FCG mit Bgm. Johann Hammer und
Vorstand
Im Steirer-Cup hatte der FCG in
Runde 1+2 ein Freilos, in der 3.
Runde setzte sich unsere Elf gegen
den Neo-Landesligisten SV Lebring
verdient mit 2:1 durch (Tore: Martin
Holler, Christian Tschermanek). Mit
dem TUS Heiligenkreuz/W. wurde
in Runde 4 ein weiterer Landesligist
mit einem 2:1 n. V. erfolgreich eliminiert, die Treffer erzielten Martin
Holler und Jernej Turjak. Im Schlagerspiel der 5. Runde wartet auf den
FCG der aktuelle LL-Tabellenführer
aus Deutschlandsberg, Spieltermin
ist am 8. 11. 2014 um 14.00 Uhr.
In der Meisterschaft startete der
FCG mit einem 2:1-Auswärtserfolg
im Duell der LL-Absteiger gegen
den SV Wildon. Auf tiefem Terrain
drehte unsere Elf einen 0:1-Rückstand durch Treffer von Christian
Tschermanek und Jernej Turjak. Im
„Weinland-Derby“ gegen den FC
Gamlitz mit den „Missethan-Brothers“ bleibt es lange Zeit spannend,
ehe Martin Holler die zahlreichen
FCG-Fans mit seinem Goldtor zum
1:0-Sieg erlöst. Richtig „verrückt“
war das nächste Spiel beim Ligakrösus FC Lankowitz: Der Titelfavorit
führt zur Pause ganz klar mit 3:0, ehe
unsere Elf mit einer unglaublichen
letzten halben Stunde Gas gibt und
schlussendlich ein hochverdientes
3:3-Remis holt, die Treffer erzielten
„Zwischen-Fazit“: Der FCG steht
nach 4 Runden mit 3 Siegen und 1
Remis punktegleich mit dem FC
Lankowitz an der Tabellenspitze,
aufgrund der Neuformierung im
Sommer natürlich ein „Traumstart“.
Die Ergebnisse der restlichen Spiele
im Herbst folgen in der nächsten
Ausgabe.
Die zweite Kampfmannschaft in
Kooperation mit dem 1. FC Pistorf
unter Spielertrainer Daniel Bordea und sportlicher Leiterin Bettina Zirngast startete mit 1 Sieg und
2 Niederlagen in die neue Saison,
nach 3 Runden ergibt sich somit der
8. Zwischenrang.
20 Jahre FCG würdevoller Abschied für den langjährigen Kapitän Jürgen Pichler
Klapotetz
GROSSKLEINER
Sport
Im Nachwuchsbereich nimmt
der FCG neben dem FussballKindergarten mit insgesamt
6 Mannschaften an folgenden
Meisterschaften teil, die Anfang
September begonnen haben (Ergebnisse folgen in der nächsten
Ausgabe):
•Fußball-Kindergarten unter der
Leitung von Trainer Zacharias
Zirngast und Betreuer Andreas
Schörflinger (jeden Mittwoch um
16:30 Uhr)
•U9 Spielgemeinschaft mit 1. FC
Pistorf unter Trainerin Bettina
Zirngast u. Betreuerin Karin Pail
in Turnierform im Gebiet West A
• U12 unter Trainer Christian Skrinjer u. Betreuer Roland Urschler im
Gebiet West B
•U13A Spielgemeinschaft mit SV
St. Johann/S. unter Trainer Patrick
Stelzl u. Betreuer Gregor Ledam
im Gebiet West
•U13B Spielgemeinschaft mit SV
Heimschuh unter Trainer Tobias
Fritsch im Gebiet Süd
•U15 Spielgemeinschaft mit SU
Rebenland unter Trainer Wolfgang
Stelzl im Gebiet West
•U16 Spielgemeinschaft mit SU
Rebenland unter Trainer Paul
Poltnigg im Gebiet West)
Bericht von
Jürgen Edler (Schriftführer)
Auch für die Jüngsten des FCG war das Match gegen den FC Burnley ein Highlight!
In diesem Zusammenhang verweisen wir für alle
aktuellen Ergebnisse und Infos rund um den Verein auf unsere Homepage www.fc-grossklein.com.
Termine restliche Heimspiele Meisterschaft Herbst 2014:
Datum
Beginn:
Gegner
So. 28. 09. 2014
10.30 Uhr
FCG - SK Werndorf
(anschließend Oktoberfest)
Sa. 18. 10. 2014
17.00 Uhr
FCG - TUS Rein
So. 02. 11. 2014
14.00 Uhr
FCG - SV Straß
Der FC Diesel Kino Großklein würde sich freuen, Sie
bei einem der Meisterschaftsspiele unserer Mannschaften begrüßen zu dürfen!
Die nächsten Veranstaltungen:
3. OKTOBERFEST des FCG am So., 28. 9. 2014
ab 11.00 Uhr in der Franz-Nöst-Halle
11. Disco-Akropolis Hallenfußballmasters am
5. 12. und 6. 12. 2014 in der MHS Großklein
Der FC Diesel Kino Großklein hat mit vielen neuen Gesichtern in der Mannschaft einen gelungenen
Start in der neuen Saison hingelegt.
Mein Dank gilt allen Vereinen, die abwechselnd den Schank des FC Großklein freiwillig betreuen.
Aber auch den „Freunden des FCG“ sei für seine Aktivitäten gedankt.
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Sport
SV Mantrach
Am 15. Juni 2014 wurde bei
herrlichem Wetter die altbewährte
Maibaumverlosung
durchgeführt, der Verein bedankt sich an dieser Stelle bei
allen Sachpreisspendern.
Der vom Lagerhaus Gleinstätten
gespendete Rasenmäher blieb
gleich in der Nachbarschaft und
ging an Frau Trobe Gabriele.
Eine Urlauberfamilie aus Leipzig gewann die Sommerreifen
von KFZ Neubauer und Herr
Scherkl Willfried aus Heimschuh darf sich über eine Reise
mit dem Busunternehmen Resch
freuen. Der glückliche Gewinner des Maibaumes war die Familie Rüdebusch, ebenfalls aus
Heimschuh.
Beim Schätzspiel hatte Herr
Schrei Franz die Nase vorn. Zur
Belohnung gab es eine 4-TagesReise nach Kroatien.
Einen runden Geburtstag gab
es ebenfalls zu feiern. Die Vereinsleitung des SV Mantrach
wünscht Herrn Erich Tinauer alles Liebe und Gute und bedankt
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sich für das Engagement und die
Unterstützung im Verein.
Der Grillabend am Burgstallkogel am 5. Juli 2014 war auch
heuer ein voller Erfolg. Auch
das feuchte Wetter konnte unser
treues Publikum nicht abschrecken. Die bewährte Mitternachtseinlage sorgte auch heuer für
Begeisterung bei unseren Gästen.
Die Generalversammlung fand
am 23.08.2014 statt, die Neuwahl
brachte folgendes Ergebnis:
Obmann: Johannes Kriegl,
Stvtr: Ing. Heinrich Andrä,
Schriftführer: Sabine Tinauer,
Stvtr: Sabine Kriegl,
Kassier: Ing. Gerhard Kremsner,
Stvtr: Josef Maier.
Sport
Klapotetz
GROSSKLEINER
Dorf- Stockturnier des ESV Großklein
Mit 14 Mannschaften ging es
heuer am 30. August in das
Dorf- Stockturnier in und außerhalb der Franz Nöst- Halle.
Obwohl es den ganzen Nachmittag stark bewölkt war blieb der
Regen bis zum Ende des Turniers aus. Bis spät in den Abend
(Finsternis) konnte deshalb fair
und freundschaftlich um die ersten Plätze gekämpft werden.
Schlussendlich gewann das Turnier - wie im Vorjahr - die Fa.
Vianoble Cosmetic Köfer mit
den Schützen Willibald Köfer,
Manfred Puschnigg, Josef Adam
und Franz Sebathi.
Gratulation an die vier DorfStockschützenmeister!
Folgendes Endergebnis wurde erspielt:
Erster Platz und Sieg für die Mannschaft von Vinoble Cosmetic
Köfer mit 22 Punkten vor der Freiwilligen Feuerwehr Großklein
mit 21 Punkten und der Schlosserei Ruhri mit 20 Punkten.
Die weiteren Plazierungen:
4. Marktmusikkapelle Großklein (17 Punkte);
5. Tennisverein I Großklein (17 Punkte);
6. ESV Marenzi Leibnitz (14 Punkte);
7. KFZ Neubauer (14 Punkte);
8. Die D`Artagnans (14 Punkte);
9. Daihatsu Pronegg (13 Punkte);
10. ÖKB Großklein (8 Punkte);
11. FC Großklein (6 Punkte);
12. Sky Team Edler Wrolli (6 Punkte);
13. Buschenschank Wölfl (6 Punkte)
sowie 14. Tennesverein II Großklein (4 Punkte).
Der ESV bedankt sich recht herzlich bei allen Sponsoren für die
großartigen Preise.
Sponsoren:
Weigut Reiterer, OBI, Intersport, Buschenschank Trobi,
FC Großklein, Gemeinde Großklein, Gasthof Wrolli Edler,
ÖKB Großklein, SPÖ Großklein, KFZ Neubauer,
Autohaus Paier, Daihatsu Pronegg, Buschenschank HAHÜ,
Kleiner Cafe, Fliesen Preßnitz, Bäckerei Hubmann,
Fleischhauerei Brauchart, Buschenschank Wölfl, Imkerei Resch,
Baustoffhandel Dirnböck, Kaufhaus Keller,
Buschenschank Hartnermichl, Familie Wang,
Tondach Gleinstätten, Buschenschank Klug, Weingut Skringer,
Raika Großklein, Weingut Wohlmut, Buschenschank Zuser,
Gastro Haring, Weingut Strablegg, Ölmühle Hartlieb,
Buschenschank Lorenz, Vinoble Cosmetic Köfer.
Allen Teilnehmern wünschen wir bis zum nächsten Jahr ein
gesundes und kräftiges „Stock heil“.
Hinweis für alle Vereinsmitglieder: die traditionelle Vereinsmeisterschaft findet am 15. 11. 2014 in der Franz Nöst-Halle statt.
Beginn ist um 13.00 Uhr.
Bitte diesen Termin im Kalender „rot“ vormerken!
Schriftführer P. Zirngast
Das diesjährige Dorfstockturnier des ESV
Großklein in der Franz Nöst-Halle war
wieder eine gelungene Veranstaltung. In
ungezwungener und doch sportlicher Atmosphäre wurde das Miteinander gepflegt.
Herzlichen Dank an die Veranstalter.
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Klapotetz
GROSSKLEINER
Sport
9 Medaillen nach Großklein!
Sowohl bei den Steirischen Landesmeisterschaften als auch bei
den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Bogenschießen
waren unsere BogenschützInnen
des UBSC Artemis Steiermark
äußerst erfolgreich. Bei den
spannenden Bewerben im August in Wildon (LM) bzw. Wallern, OÖ (ÖSTM), zeigten sie
ihr Können und dürfen sich nun
über ihre Erfolge freuen:
Die Platzierungen der Großkleiner SchützInnen in den Einzelbewerben der Landesmeisterschaften:
Babsi Scherkl - 2. Platz Blankbogen Damen Allgemein,
Sylvia Raminger - 4. Platz Blankbogen Damen Allgemein,
Martin Brauchart - 1. Platz Blankbogen Junioren,
Nina Riess - 1. Platz Recurve Damen Allgemein,
Erika Hütter - 3. Platz Recurve Damen Allgemein,
Konrad Adam - 4. Platz Recurve Herren Allgemein.
Im Finalschießen aller Recurve SchützInnen holte sich Nina zusätzlich die Silbermedaille.
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Bei den Österreichischen
Staatsmeisterschaften war im
Team Steiermark der UBSC
Artemis Steiermark mit Nina
Riess und Erika Hütter vertreten. Das gesamte Team der Steiermark stand gleich mehrmals
am Siegespodest und kehrte mit
zahlreichen Medaillen in die
Steiermark zurück, 4 davon gingen nach Großklein. In den Einzelbewerben konnten die steirischen SchützInnen 3 x Gold, 2
x Silber und 2 x Bronze, in den
Teambewerben 2 x Gold, 1 x
Silber und 1 x Bronze erringen.
Nina: Silber und Vizestaatsmeisterin Olympic Recurve Damen,
Silber im Mix Team Olympic
Recurve und Bronze im Team
Damen Olympic Revurve. Erika: Bronze im Team Damen
Olympic Recurve.
Der UBSC Artemis informiert
am Bogenschießen Interessierte
gerne über Trainingsmöglichkeiten:
Information unter
www.bogensportzentrum.at
oder bei Landestrainerin
Nina Riess 0660 / 1 222 396
Klapotetz
GROSSKLEINER
Personalia/Auf einen Blick
willkommen …
Wabnigg Valentina, Mantrach;
Valentin Karner, Großklein;
alles Gute zur Eheschließung …
Im Gwölb bzw. GÄZ:
Ille Christian und Janschitz Martina; Paschek Eckhard und
Sauer Romana; Jurschitsch Mario und Schlag Michaela;
Schrotter Robert und Petritsch Julia; Skrinjer Christian und
Mair Johanna; Perschtl Werner und Schleyer Ursula;
im Schloss Ottersbach:
Liegl Patrick und Kelemina Nadja; Heuser Jan und Hofbauer Nicole; Stadler Ingo
und Ankov Daniela; Franceschini Rene und Hutterer Birgit; Kürbisch Günter
und Masser Sandra; Dichtl Mario und Gartner Elisabeth; Herneth Klaus und
Grebenz Claudia; Gragl Gernot und Maier Tanja; Legat Mario und Posch Claudia;
Denkmayr Andreas und Grafl Andrea; Waldegger Friedrich und Diethardt Cinole;
Rath Ingomar und Lafer Manuela; Doppler Clemens und Grasch Liesa; Mosek
Markus und Galindo Garcia Alexandra; Goriupp Bernhard und Mischinger Birgit;
Hadžić Ismir und Knippitsch Ines; Angerer Wolfgang und Auer Martina; Büsel
Christian und Forstner Carolin;
Oktober 2014
25. 10. - 02. 11. Singwoche am Weiberhof, Info: www.weiberhof.at
29. Oktober
Lange Nach des Sparens, ab 18 Uhr in der RB Großklein
November 2014
02. November
05. November
22. November
22. November
23. November
29. November
Totengedenkfeier und Jahreshauptversammlung des ÖKB Großklein
mit Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal, Beginn: 09 Uhr
Fahrt ins Blaue des Pensionistenverbandes
Kathreinkränzchen des Neutralen Seniorenclubs Großklein im GH Wagner,
Beginn: 14 Uhr
Preisschnapsen im MUSIUM Großklein, Beginn: 14 Uhr
Cäciliensonntag, Tag der Kirchenmusik, 09 Uhr Festgottesdienst
„Kleiner Advent“, Adventmarkt im Wrolli-Hof, Beginn: ab 16 Uhr
wir gratulieren …
Dezember 2014
(Geburtstagsjubiläen ab 12. September bis mitte Dezember 2014)
zum 70ger: Pronegg Gillian, Kleinklein;
zum 75ger: Kranner Franz, Goldes; Haring Erna, Burgstall;
Zitz Aloisia, Burgstall; Reicht Adolf, Goldes;
zum 80ger: Reiterer Vinzenz, Nestelberg;
04. Dezember
05. - 06. Dez.
13. Dezember
Frauencafe mit Adventsingen, Weiberhof, 15 – 19 Uhr, Info: www.weiberhof.at
11. Hallenfußballmasters im MUSIUM Großklein,
Veranstalter: Freunde des FC Großklein
Punschtrinken für alle, Weiberhof, 15 – 18 Uhr
MUSIUM = (ehemalige) Musikhauptschule Großklein
85 Jahre und älter: Gaube Maria (86 J.), Mattelsberg; Zirngast Karl (87 J.),
Wippelsach; Kraus Josefa (87 J.), Burgstall; Berwanger Otto (88 J.), Wippelsach 79;
Macke Albert (93 J.), Nestelbach;
wir trauern um …
Notburga Sekac (96 J.), Nestelbach; Helmut Singer (71 J.),
Mattelsberg; Franz Salzger (81 J.), Goldes; Rosa Trummer (77 J.),
Großklein; Maria Schauperl (80 J.), Mantrach;
Vollwärmeschutz - Schriften - Tapeten
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A-8463 Leutschach, Marburger Straße 4
A-8453 St. Johann i. S., Gündorf 9
Internet: www.reitergerold.at
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