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Muri-Gümligen und Allmendingen
März mit zwei Wohn- und einem Kinderwohnwagen (5 Erwachsene und 2
Kinder) auf dem Parkplatz des Schützenhauses zu verbringen.
Mitteilung der Gemeinde
Muri bei Bern
Fahrende Froumholz /
Parkplatz Schützenhaus
Das für eine dreimonatige Versuchsphase geplante Projekt für das provisorische Zurverfügungstellen eines
Standplatzes für Schweizer Fahrende
im «Froumholz» (Zone X «Winterstandplatz für Fahrende Froumholz»)
verzögert sich infolge offener rechtlicher Erschliessungsfragen.
Wie in früheren Jahren hat der Gemeinderat einer Familie von Schweizer Fahrenden die Bewilligung erteilt,
die Zeit von Ende Oktober bis Ende
Initiative
«Aktiv gegen Fluglärm»
Im Rahmen der formellen Vorprüfung
der Initiative «Aktiv gegen Fluglärm»
hat das Initiativkomitee das Angebot
abgelehnt, die materielle (inhaltliche)
Vorprüfung der Initiative vor Beginn
der Unterschriftensammlung durchführen zu lassen.
Der Beginn der Unterschriftensammlung ist am 15. März 2014 erfolgt. Am
4. September 2014 ist die Initiative
offiziell eingereicht worden. Sie weist
total 1'051 gültige Unterschriften auf.
Die Initiative ist dem Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR)
zur Vorprüfung eingereicht worden.
Das AGR kommt in seinem Bericht
vom 19. September 2014 zu folgendem Fazit: Die Initiative betrifft einen
unzulässigen Gegenstand, da sie in
den ausschliesslichen Zuständigkeitsbereich des Gemeinderates eingreift.
Das AGR erachtet die Initiative deshalb als ungültig.
Im Rahmen einer Anhörung (Art. 28
Gemeindeordnung) ist einer Delegation des Initiativkomitees am 15.
Oktober 2014 der Vorprüfungsbericht
des AGR abgegeben und eine 30tägige Frist zur Stellungnahme eingeräumt worden.
Nach Eingang dieser Stellungnahme
wird der Gemeinderat über die Gültigkeit / Ungültigkeit der Initiative entscheiden.
Gemeinderat Muri bei Bern
88. Jahrgang
Nr. 43,
23. Oktober 2014
Aus dem Inhalt:
Kirchen
Seite 3
Gemeindeverwaltung
Muri b. Bern
Seite 5/7
Sport
Seite 6
Agenda
Seite 10
Jungbürgerfeier Seite 12
Bilderausstellung Seite 13
Domian
Seite 14
«Daheim»
Seite 15
LoNa «Lokal-Nachrichten»
Muri AG
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3
Lokal-Nachrichten
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Freie Kirchen
Kirchliche Mitteilungen
Direkter Draht zum Pfarramt:
031 950 44 55, www.rkmg.ch/agenda
Muri:
Freitag, 24. Oktober, 17.30–18.00 Uhr,
Kirche, Abendklänge «Zugvögel»,
Musik: Fabian Müller, Gitarre; Wort:
Karin Duru.
Sonntag, 26. Oktober, Predigttaxi:
09.40 Uhr Station Muri (09.45 Uhr
Waldried).
Dienstag, 28. Oktober, 12.15 Uhr,
Mittagstisch Tannental, Asylbewerberzentrum. Anmeldungen bis Montag, 27. Oktober, 12.00 Uhr, an:
heidi.hugi@rkmg.ch od. 079 812 26 60.
Dienstag, 28. Oktober, 14.00 Uhr,
Arbeitskreis, Kirchgemeindehaus.
Mittwoch, 29. Oktober, 09.30 Uhr,
Kirchgemeindehaus, Singe mit de
Chliine, Karin Duru.
Mittwoch, 29. Oktober, 19.30 Uhr,
Kirchgemeindehaus, Einladung zum
Info-Anlass KUW, für Eltern mit
Kindern im 1. Schuljahr;
karin.duru@rkmg.ch / 031 951 38 61.
Sonntag, 19. Oktober, 10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Kinderhort
und Sonntagschule.
Samstag, 25. Oktober, 19.30–21.00 Uhr,
Kapellenabend.
Kapelle Siloah, Worbstrasse 328,
3073 Gümligen, Telefon 031 958 17 42.
www.ab-bern.ch
Sonntag, 26. Oktober, 09.30 Uhr, Gottesdienst und Sonntagschule.
Hess-Strasse 8, 3073 Gümligen,
Telefon 031 951 47 83,
www.feg-guemligen.ch
Todesfälle
08.10.2014
Schindler-Andres, Colette, 1929,
Worbstrasse 296, Gümligen
(APH Nussbaumallee),
vorher Worbstrasse 306, Gümligen
13.10.2014
Sollberger, Ulrich, 1975,
Eigerweg 6, Gümligen
Gümligen:
Sonntag, 26. Oktober, 10.00 Uhr,
Gottesdienst mit Taufe «Zuversicht»,
«Eltern und Erziehung», «das Leben
feiern». Philippe Stalder; Simone
Roggen, Violine; Jacques Pasquier,
Orgel. Lieder: 233; 182; 349. Kollekte:
«Médecins Sans Frontières (MSF)».
Frauenchor Muri-Gümligen
Pro Senectute Region Bern
Sonniger
Jahresausflug
Mehr Millionäre als arme Rentner
Melchenbühl:
Freitag, 24. Oktober, 14.00–17.00 Uhr,
Kirchgemeindehaus, ZICKzack-Träff.
Der Frauenchor genoss auf seinem
Jahresausflug nach Basel einen
letzten Sommertag.
Freitag, 24. Oktober, 14.30–16.00 Uhr,
«Fröhliches Tanzen», Kirchgemeindehaus.
Vom Aufgang der Sonne bis spät
abends genossen die Chorfrauen ihren
Ausflug in die weltoffene, malerische
und vielseitige Stadt am Rheinknie.
«Vom Aufgang der Sonne» hiess auch
eines der Lieder, mit denen am Mittag
das imposante Basler Münster zum
Klingen gebracht werden durfte. Dies,
nachdem sich im Zoo niemand dem
Charme der diversen Affenfamilien
hatte entziehen können. Am Nachmittag schätzten alle während der ausgiebigen Rhein-Rundfahrt die Ruhe des
dahin fliessenden Wassers. Den gemütlichen Abschluss bildete ein
Nachtessen im «Lällekönig», nachdem
eine zufällig vorbei schreitende Formation von Trommlern und Pfeifern
noch einmal authentische Baslerstimmung heraufbeschworen hatte. Das
Singen im Münster passte zum nächsten Chorprojekt, einem Gottesdienstsingen im kommenden Dezember.
Das Kurzprojekt mit geistlichem Liedgut eignet sich im Übrigen bestens für
Schnuppersängerinnen, die den Frauenchor kennen lernen möchten und
herzlich willkommen sind – Info:
Charlotte Merz, Tel. 031 951 17 60.
Thoracherhus:
Montag, 27. Oktober, 12.00 Uhr, Stubete, CHF 12.00/Mahlzeit. Anmeldung:
Francine Vaucher, Tel. 031 950 44 41.
Mittwoch, 29. Oktober, 09.00–09.45
Uhr, Offene Meditation, Raum der
Stille.
Mittwoch, 29. Oktober, 14.00 Uhr,
Spielnachmittag für Ältere, Francine
Vaucher: Tel. 031 950 44 41.
Heimandachten:
Freitag, 24. Oktober, Nussbaumallee,
10.00 Uhr, Altersheim; 14.30 Uhr,
Pflegeheim
Montag, 27. Oktober, 15.30 Uhr,
Alterswohnheim Gümligen
Dienstag, 28. Oktober, 16.00 Uhr,
Multengut
Ch. Merz
Pro Senectute Region Bern ruft alle
zur Solidarität auf. Die Zahl der
älteren Menschen, welche Ergänzungsleistungen benötigt, nimmt
stetig zu, jene der Millionäre ebenfalls. Pro Senectute Region Bern
appelliert mit der Herbstsammlung
2014 an die Solidarität der Bevölkerung als urschweizerische Qualität.
Die Zahl der Millionäre betrug 2013
gemäss Hochrechnungen von Pro
Senectute schweizweit für alle Altersklassen 264’000 Personen, 55’000 Millionäre mehr als 2008. Pro Senectute
schätzt, dass etwas mehr als die Hälfte
(53%) dieser Millionäre im AHVAlter ist. Bei den Ergänzungsleistungen waren es 185’000 Personen, die
finanziell nicht über die Runden
kamen. Das ist eine Zunahme von
27’000 EL-Beziehenden im AHV Alter
seit 2008. Der Trend ist ungebrochen
und die Schere zwischen arm und
reich öffnet sich weiter.
Altersarmut hat verschiedene Ursachen: Die Kündigung der Wohnung,
ein Stellenverlust kurz vor der Pensionierung oder ein längerer Spitalaufenthalt bringen das schmale Budget
rasch aus dem Gleichgewicht. Weil
Betroffene sich oft zurückziehen,
bleibt Armut im Alter unsichtbar. Pro
Senectute Region Bern schaut hin und
hilft: mit einem niederschwelligen
und kostenlosen Beratungsangebot
sowie in Härtefällen mit finanzieller
Hilfe, welche auch durch Spenden
finanziert wird.
«Helfen Sie mit, Menschen ein würdevolles Alter zu ermöglichen. Mit Ihrer
Spende tragen Sie dazu bei, dass wir
unsere Arbeit im Dienste betagter
Menschen weiterführen können. Postkonto: 80-890-6. Wir danken Ihnen
herzlich!»
Pro Senectute Region Bern
Leserbrief
Moosarena
Jetzt sind nach der Abstimmung über
die Ballsporthalle einige Tage vergangen. Was kommt jetzt? So wie die Halle
ausgesteckt ist, braucht sie vom roten
Platz und der Rasenfläche Boden. Also
wird der Rasen und der Platz zur Rohrmattstrasse verschoben? Ist das so? Die
Hundertmeterlaufbahn kommt entlang
den Häusern an der Moosstrasse? Wer
soll das bezahlen?
Schrebergärten im Moos: Wir mussten unsere Pflanzblätze zügeln und
haben die neuen Gärten nun bezogen.
Es hat zwar noch einzelne Flächen, die
brachliegen. Zuwenig Interessenten?
Uns wurde versprochen, dass die
neuen Gärten einen Maschendrahtzaun bekommen. Wann und wie wird
er gebaut werden? Es soll hin und wieder vorkommen, dass in den Familiengärten Fahnen von den Masten übers
Wochende neue Besitzer finden!
Bruno Vonrufs, Gümligen
w ww.lokalnachrichten.ch
« Lo k al-Nachr ichten» on line
5
Lokal-Nachrichten
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Soziale Dienste Muri bei Bern, Fachstelle für Kinder- und Jugendfragen
Gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Knaben
Gemeindeverwaltung
Muri bei Bern
überreden oder zu zwingen; auch
nicht Menschen, die es gerne hat.
4. Du hast das Recht, nein zu sagen,
wenn Dir etwas nicht gefällt
Selbstverständlich dürfen und müssen
Erwachsene Grenzen ziehen und können den Kindern nicht jedes Recht
zubilligen. Aber das Recht, Grenzen
zu setzen, gilt auch für Kinder. Überlegen Sie zusammen mit dem Kind, in
welcher Situation es nicht gut ist, wenn
es gehorcht und tut, was die Erwachsenen sagen. Geben Sie ihm die ausdrückliche Erlaubnis sich zu wehren,
wenn jemand es so anfasst, wie es ihm
nicht gefällt.
Der Gedanke, das eigene Kind
könne sexuell missbraucht werden,
ist für Eltern unerträglich. Man ist
versucht, diese Vorstellung wegzudrängen. Aber die Berichte über
das erschreckende Ausmass der
sexuellen Gewalt gegen Kinder,
die wir fast täglich in den Medien
hören, erinnern uns an die Notwendigkeit unsere Kinder zu schützen.
Dabei gibt es wirksame Ansätze der
Prävention gegen sexuelle Gewalt
an Kindern.
Was ist sexuelle Ausbeutung?
Sexuelle Ausbeutung beginnt dort, wo
Erwachsene sich bewusst und absichtlich am Körper eines Kindes befriedigen oder sich von Kindern befriedigen
lassen. Die Formen des sexuellen Missbrauchs sind vielfältig, doch entscheidend ist, dass das Kind in eine sexuelle
Handlung hineingezogen wird, die
weder seinem Alter noch seiner emotionalen Entwicklung und Bedürfnissen entspricht. Es ist nicht in der Lage,
diesen sexuellen Handlungen frei zuzustimmen. Die Erwachsenen nützen
ihre Macht, Körperkraft, Autorität,
wie auch ihre vorhandenen Beziehungen (Vertrauen, Vertrautheit, Nähe
etc.) gezielt aus, um das Kind sexuell
auszubeuten und zu manipulieren.
Zentral dabei ist die Verpflichtung zur
Geheimhaltung, die meist von massiven Drohungen begleitet ist. In 50%
der Fälle stammt die missbrauchende
Person aus dem Familienkreis und in
25% ist die Person dem Kind bekannt
und steht zu ihm in einem Vertrauensverhältnis.
Ausstellungsprojekt «Mein Körper
gehört mir»
Bereits zum fünften Mal organisiert
die Fachstelle für Kinder- und Jugendfragen gemeinsam mit den Schulleitungen und Lehrkräften das vom Kinderschutz Schweiz entwickelte interaktive Ausstellungsprojekt zur Prävention
sexueller Gewalt gegen Kinder «Mein
Körper gehört mir!». Alle Schülerinnen und Schüler des 3. und 4. Schuljahres haben während der Woche vom
3. bis 7. November die Gelegenheit in
Begleitung von Fachpersonen den
Kinderparcours klassenweise im Schulhaus Moos zu besuchen. Dabei durchlaufen die Kinder sechs Stationen mit
folgenden Themen:
1. Mein Körper gehört mir!
2. Ich vertraue meinem Gefühl!
3. Ich kenne gute, schlechte und
komische Berührungen!
4. Ich darf Nein sagen!
5. Ich unterscheide zwischen guten
und schlechten Geheimnissen!
6. Ich bin schlau, ich hole Hilfe!
Am Donnerstag, 30. Oktober 2014
finden für Eltern und Kinder der dritten und vierten Klasse zum Thema
5. Es gibt gute und schlechte
Geheimnisse
Erzählen Sie dem Kind, dass es gute
und schlechte Geheimnisse gibt. Gute
Geheimnisse machen Freude und sind
spannend. Schlechte Geheimnisse dagegen machen Kummer, fühlen sich
schwer und unheimlich an. Bestärken
Sie Ihre Tochter oder Sohn, solche
Geheimnisse zu erzählen, auch wenn
es ein Erwachsener verboten hat.
«Du hast das Recht, nein zu sagen, wenn Dir etwas nicht gefällt» – es gibt
wirksame Ansätze der Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern.
Bild: Keystone
zwei Aufführungen des Interaktiven
Theaters «Vitamin A» statt. Die Eltern
und Kinder haben hier die Möglichkeit in die vorgegebenen Szenen einzugreifen und spielerisch nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
Für die Lehrpersonen und Eltern findet am Montag, 3. November um 19.30
Uhr ein Informationsanlass statt.
Fachpersonen informieren über die
Ausstellung und zeigen Möglichkeiten
auf, wie im Schulalltag und in der
Erziehung präventiv gewirkt werden
kann.
Analog des Präventionsparcours stellen
wir Ihnen hier die sechs wichtigsten
Präventionsbotschaften ans Kind vor.
Auf welche Art können Eltern ihre
Kinder stärken, damit sie sich
wehren können?
1. Dein Körper gehört dir
Unterstützen Sie Ihr Kind, bei anderen
Menschen Berührungen, die es nicht
mag, zurückzuweisen. Ergreifen Sie
Partei für Ihre Tochter oder Ihren
Sohn, auch wenn Sie sich dabei den
Unmut von Verwandten oder Bekannten einhandeln. Kinder haben das
Recht auf Intimsphäre; sie dürfen be-
stimmen, wann und von wem sie angefasst werden möchten.
2. Vertraue deinen eigenen Gefühlen
Lassen Sie Ihrem Kind seine eigene
Wahrnehmung und Einschätzung seiner Gefühle. Bestärken Sie es, seinen
Gefühlen zu vertrauen, auf seine innere Stimme zu hören und sich nichts
einreden zu lassen. Ermutigen Sie
Ihren Sohn oder ihre Tochter die eigenen Gefühle auszudrücken, auch
wenn es schwierige oder komische
Gefühle sind.
3. Es gibt angenehme und
unangenehme Berührungen
Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber,
dass es Berührungen gibt, die sich gut
anfühlen und richtig glücklich machen, aber auch solche, die seltsam
sind, Angst machen oder sogar wehtun. Berührungen, die man nicht mag,
darf man ablehnen. Stellen Sie klar,
dass Erwachsene nicht das Recht haben, ihre Hände unter die Kleider zu
stecken, Kinder an der Scheide, Penis,
am Po oder an der Brust zu berühren
oder von den Kindern zu verlangen,
selber berührt zu werden. Verdeutlichen Sie immer wieder, dass niemand
das Recht hat, ein Kind zu so etwas zu
6. Sprich über schlechte
Geheimnisse und suche Hilfe
Selbstverständlich soll sich ein Kind
mit allen Fragen und Nöten an die
Mutter oder Vater wenden können. Es
ist jedoch sinnvoll, wenn Kinder auch
Vertrauenspersonen ausserhalb des
Elternhauses haben, da sexuelle Ausbeutung oft durch Familienangehörige oder Bekannte geschieht. Besprechen Sie mit dem Kind, mit wem es
sprechen könnte, wenn es ein schlechtes Geheimnis oder ein Problem hat.
Es soll wissen, wo und bei wem es sich
Hilfe holen kann. Bereiten Sie es darauf vor, dass auch Erwachsene Fehler
machen und es vielleicht nicht immer
ganz einfach sein wird, sofort jemanden zu finden, der ihm zuhört und
ihm glaubt. Ermutigen Sie das Kind,
nicht aufzuhören, bis ihm geholfen
wird. Bestärken Sie es darin, dass es
keine Schuld am Vorgefallenen trägt.
Wo erhalten Sie fachliche Unterstützung und Hilfe?
Wenn Sie offene Fragen haben oder
unsicher sind, wie Sie bei einem Verdacht vorgehen sollen, so können Sie
sich an eine Fachstelle wenden:
• Fachstelle für Kinder- und Jugendfragen der Gemeinde Muri bei
Bern,
Worbstrasse 211, 3073 Gümligen,
Tel. 031 952 79 60
• Erziehungsberatung Bern,
Effingerstrasse 12, 3011 Bern,
Tel. 031 633 41 41
• Lantana, Fachstelle Opferhilfe bei
sexueller Gewalt,
Aarbergergasse 36, 3011 Bern,
Tel. 031 313 14 00
Soziale Dienste Muri bei Bern,
Fachstelle für Kinderund Jugendfragen
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Lokal-Nachrichten 6
volley muri bern
Saisonauftakt
Am vergangenen Samstag starteten die Teams von volley muri bern mit einem Heimspieltag
in der Matte in die neue Saison.
Den Auftakt machte das Herren1 (2.
Liga) gegen den VBC Schwarzenburg
um 13.00 Uhr. Die Partie wurde zu
einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Nachdem sich die Murianer den ersten Satz
mit 25:18 geholt hatten, konnten sie
sich zwar etwas entspannen, allerdings
blieb VBC Schwarzenburg hartnäckig
am Ball. Schwarzenburg konnte souverän mithalten, während sich die
Muri-Herren zunehmend mit vielen
Servicefehlern und unpräziser Annahme den Angriff erschwerten. Nach
einem Time-out beim Spielstand von
8:8 konnten sich das Heimteam dank
den starken Anspielen von Passeur
Roland Gast etwas Sicherheit erspielen. Auch die Annahmen kamen jetzt
präziser und das Muri-Team holte sich
mit effizienten Angriffen einen Vorsprung von vier Punkten.
Nach einem starken Line-Angriff von
Schwarzenburg nahm sich Muri-Bern
erneut ein Time-out, um wieder etwas
Ruhe ins Spiel zu bringen; es galt den
hart erkämpften Vorsprung zu verteidigen. Nach ein paar längeren Ballwechseln gelang es den Muri-Herren
einen grösseren Punktevorsprung zu
halten, woraufhin Schwarzenburg bei
21:14 ein Time-out nehmen musste.
Es folgten wieder viele Servicefehler
von beiden Teams. Schliesslich konnte
sich das Herren1 noch die letzten vier
Punkte erkämpfen und entschied den
2. Satz mit 25:17 für sich. Der dritte
Satz startete gleich wie die ersten zwei
Sätze: ein spannendes Kopf-an-KopfRennen, das sich bis 18:18 hinzog.
Eine regelrechte Serviceschlacht boten
sich die beiden Teams und es kam
kaum zu längeren Ballwechseln. Endlich ein überzeugendes Side-out von
Muri-Bern, woraufhin ein paar weitere starke Angriffe folgten. Doch es
war wiederum eine Service-Serie von
Passeur Roland Gast, die dem Herren1
einen entscheidenden Punktevorsprung holte und Muri-Bern ging mit
22:19 in Führung. Schliesslich konnte
sich das Heimteam gegen die Schwarzenburger durchsetzen und entschied
mit einem 25:21 auch den dritten Satz
für sich. Obwohl es kein souveränes
3:0 war, überzeugte das H1 mit viel
Durchhaltewille, was ihnen für die
kommende Saison bestimmt noch von
Nutzen sein wird.
Zeitgleich spielten die Jüngsten, das
Juniorinnen U19 2 Team, das gegen
den VBC Seftigen antrat. Nachdem
die Murianerinnen den ersten Satz
souverän für sich entscheiden konnten, gingen sie, laut Trainer Gerhard
Däppen, etwas zu entspannt auf das
Feld. So dominierten mehrheitlich die
Seftigerinnen das Spiel, woraufhin der
Muri-Nachwuchs das Nachsehen hatte und mit 1:3 verlor.
Um 15.00 Uhr ging es in der Matte
weiter mit dem D1 (2. Liga) gegen den
Aufsteiger Satus Köniz. Beim Anpfiff
setzte sich auf beiden Seiten viel Energie und Spielfreude frei. Beide Teams
hatten wohl eine lange und anstrengende Vorbereitungszeit hinter sich
und freuten sich, ihr Potenzial nun
endlich auf dem Spielfeld unter Beweis
zu stellen. Das mit vielen starken und
routinierten Spielerinnen neuzusammengewürfelte Damen1 Team startete
überzeugend in den 1. Satz. Doch die
Aufsteigerinnen von Satus liessen die
Muri-Damen nicht davonziehen. Man
spürte, dass die Könizerinnen schon
länger in dieser Formation spielten,
denn sie überzeugten mit solidem
Zusammenspiel und effizienten Angriffen. Das Damen1 trumpfte zwar
mit starken Smashes, doch dafür
waren die Annahmen oft zu ungenau
für das Herausspielen eines Vorsprungs. Zudem zeigte Satus eine sensationelle Verteidigung, dass sogar
Topscorerin Pämi Lanz kaum punkten
konnte. Über längere Zeit waren die
Könizerinnen stets mit zwei Punkten
in Führung. Schliesslich erspielte sich
Satus mit 20:16 einen grösseren Vorsprung und für die Muri-Damen
begann eine hartnäckige Aufholjagd.
Sie holten zwar auf 19:20 auf, doch die
Könizerinnen liessen nichts anbrennen und unterbrachen mit einem taktischen Time-out. Danach konnten
sich die Muri-Damen nicht mehr
durchsetzen und verloren den 1. Satz
mit 22:25. Auch im 2. Satz dominier-
ten mehrheitlich die Könizerinnen das
Spiel. Muri überzeugte zwar mit starken Angriffen, doch die Annahme
und Verteidigung blieb zu unpräzise,
was den Angriff zunehmend erschwerte. Erst zum Ende des Satzes
tastete sich Muri an die Könizerinnen
heran und holte mit starkem Service
auf 24:24 auf. Eine unglaublich spannende Partie! Doch Satus konnte sich
mit zwei effizienten Angriffen die letzten zwei Punkte holen und entschied
auch diesen Satz knapp für sich. Nach
dieser knappen Niederlage im 2. Satz,
war die Stimmung bei den MuriDamen in 3. Satz verständlicherweise
betrübt. Satus blieb souverän am Ball
und Muri konnte sich trotz einigen
Spielerwechseln nicht aus dem Tief
erholen. Die Könizerinnen erspielten
sich einen immer grösser werdenden
Abstand und konnten schliesslich
auch diesen Satz für sich entscheiden.
Eine herbe und auch überraschende
0:3 Niederlage für Muri’s Damen1
Team.
Einen sehr erfreulichen Start in die
neue Saison zeigte das in die 3. Liga
Pro abgestiegene Damen2 Team:
Dank der intensiven Saisonvorbereitung traten die Murianerinnen mit viel
Teamgeist gegen den VBC Thun an.
Souverän holten sich die Muri-Damen
den 1. Satz. Im 2. Satz drehten allerdings die Thunerinnen auf und punkteten mit effizienten Angriffen und
Erfolgreiches Passzuspiel von Passeur Roland Gast an Mitte-Angreifer
Damian Schmid.
Bild: zVg
verteidigten hartnäckig einen soliden
Punktevorsprung. So musste das Damen2 diesen Satz an den VBC Thun
abgeben. Im 3. Satz wendete sich das
Blatt wieder und das Muri-Team
spielte zwar immer mit mindestens
zwei Punkten in Führung, allerdings
waren ihnen die Thunerinnen ständig
auf den Fersen. Diesen anstrengenden
Satz konnten aber die Muri-Damen
verdient wieder für sich entscheiden.
Im 4. Satz schienen die Thunerinnen
etwas an Motivation verloren zu haben und so holte sich das Damen2 in
etwas veränderter Aufstellung auch
diesen Satz und entschied das erste
Meisterschaftsspiel mit 3:1 für sich.
Nachdem das Damen2 ihren ersten
Sieg im Fischerstübli mit einem Teamessen feierte, ging es in der MatteHalle noch in die letzte Runde: Um
19.30 Uhr hatte das Herren2 (3. Liga)
Anpfiff gegen den VBC Wichtrach.
Eine Zitterpartie auf fünf Sätzen, die
schliesslich zu Gunsten der Wichtracher-Herren zu Ende ging. Die MuriHerren freuten sich dennoch für den
einen Punkt, den sie dem Gegner
abluchsen konnten.
Mit zwei Siegen und drei Niederlagen
war dies ein abwechslungsreicher und
durchmischter Saisonauftakt, der viel
Spannung und Vorfreude auf die kommende Saison schürt.
Selina Wüthrich
Hornussen:
Rangverkündigung
im Mattenhofsaal
Am vergangenen Freitag fand in
Gümligen die Rangverkündigung
der Schweizermeisterschaft der
2. Liga statt. Zum ersten Mal durfte
die HG Gümligen als Gastgeber für
diesen Anlass amten. Rund 320
Personen von insgesammt
48 Mannschaften aus der ganzen
Schweiz wurden in den Mattenhof
eingeladen.
Mit der für diesen Anlass neu formierten Musikband «Bahngleis 7 blibehange» unter der Leitung von Stefan
Kurt wurde der Anlass musikalisch
eröffnet. Nach der Begrüssung durch
den Präsidenten Daniel Messer stellte
Gemeindepräsident Thomas Hanke
die Gemeinde Muri-Gümligen den
Anwesenden vor.
Allen aufsteigenden Mannschaften
wurden von den charmanten Ehrendamen der Trachtengruppe MuriGümligen – Lucie Ritz und Noëlle
Flury – eine Medaille überreicht.
Ebenfalls durften die 36 erfolgreichsten Einzelschläger der 2. Liga eine
Auszeichnung entgegennehmen. Unter diesen 36 Besten war auch der
Gümliger Peter Aeschbacher im 24.
Rang mit dabei. Die weiteren Gümliger Bernhard Messer, Marc Muhmenthaler, Alfred Rüttimann, Michael
Frey und Franz Burkhalter durften die
Meisterschaftsmedaille in Empfang
nehmen.
Mit gemütlichem Feiern in der Festwirtschaft nahm der erfolgreich organisierte Anlass seinen Ausklang.
pd
7
Lokal-Nachrichten
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Skibindungsaktion 2014
«Lokal-Nachrichten»
Muri-Gümligen
und Allmendingen
ISSN 2296-2697
Redaktion und Verlag:
Lo-Na «Lokal-Nachrichten»
Muri AG
Worbstrasse 190, Postfach 157,
3073 Gümligen
Inserate:
Wortwerkstatt GmbH
Fritz Mäder
Worbstrasse 190, Postfach 157,
3073 Gümligen
Tel. 031 952 56 60
Fax 031 952 56 62
Mobil 079 652 33 57
mail@lokalnachrichten.ch
www.lokalnachrichten.ch
Auswärtige Inserate:
Publicitas, Seilerstr. 8, 3001 Bern
Tel. 031 384 15 27
Fax 031 384 12 13
bern@publicitas.ch
www.publicitas.ch
Berner Vorortspool:
Kombination mit «Bantiger Post»
und «Mitteilungsblatt Zollikofen»
Publicitas, Seilerstr. 8, 3001 Bern
Tel. 031 384 15 27
Fax 031 384 12 13
Redaktions-/Inserateschluss:
Montag, 12.00 Uhr;
Todesanzeigen Dienstag, 08.30 Uhr
Redaktion:
Fritz Mäder (FM)
maeder_print@bluewin.ch
Doris Schöni (DSC)
doris.schoeni@bluewin.ch
Pressedienst (PD)
Druck und Spedition:
Stämpfli Publikationen AG,
Wölflistrasse 1, 3006 Bern
www.staempfli.com
Auflage:
7’800 Exemplare; wird allen Haushaltungen und Postfächern in
Muri, Gümligen und Allmendingen
zugestellt.
Insertionstarif 2014:
einspaltige mm-Zeile
Annoncen
Fr.
Reklamen
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Text-Beiträge
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Chiffre-Gebühr Fr.
Farbzuschlag
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pro Buntfarbe
Euroskala cmyk Fr.
0.69
1.75
1.18
38.00
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(Preise zuzüglich 8,0% MWST.)
Urheberrecht:
Die irgendwie geartete Verwertung
von in diesem Titel abgedruckten
Inhalten oder Teilen davon, insbesondere durch Einspeisung in
Online-Dienste, durch dazu
nicht autorisierte Dritte ist untersagt. Verstösse werden gerichtlich
verfolgt.
Der Verlag
Gemeindeverwaltung
Muri bei Bern
Gratulationen
Die Gemeindebehörden gratulieren
zum Geburtstag und wünschen alles
Gute.
80-jährig
25. Oktober
Cesar Lopez- Guntin,
Wiesenstrasse 5, Gümligen
96-jährig
27. Oktober
Anna Marie Husi-Stucki,
Worbstrasse 296, Nussbaumallee,
Gümligen
Der Gemeinderat
Wichtig ist es, sich einerseits konditionell auf die bevorstehende Skisaison
vorzubereiten und andererseits nur
eine bfu-geprüfte und eingestellte
Sicherheitsbindung zu verwenden.
In Zusammenarbeit mit dem Sportfachgeschäft FRIEDRICH SPORT AG
wird deshalb eine entsprechende Aktion
durchgeführt. Dank dieser Aktion hat
jedermann Gelegenheit, seine Sicher-
bfu-Delegierter
und FRIEDRICH SPORT AG
Ski-Annahme:
Ski-Abgabe:
Ski-Annahme:
Ski-Abgabe:
Woche 46, 10. – 15. November 2014
Woche 47, 17. – 22. November 2014
Woche 48, 24. – 29. November 2014
Woche 49, 01. – 06. Dezember 2014
Ort:
FRIEDRICH SPORT AG
Waldheimstrasse 8, Ostermundigen
Kosten:
für Bindungskontrolle und -einstellung
CHF 5.00 für Kinder bis zum 10. Schuljahr
CHF 8.00 für Erwachsene
(andere Aufwendungen werden nach Preisliste verrechnet)
Ja zum Kredit an den Neubau
der International School of Berne
Die Finanzkommission hat im Hinblick auf die Novembersession des
Grossen Rates den Beitrag an den
Neubau der International School of
Berne (ISBerne) in Gümligen beraten.
Das Geschäft war bereits zum zweiten
Mal in der Finanzkommission. Eine
erste Vorlage hatte der Regierungsrat
aufgrund des Besitzerwechsels bei der
ISBerne Anfang Jahr zurückgezogen.
Gegenüber der ersten Vorlage ist das
Geschäft nach Ansicht der Kommission verbessert worden. Der Beitrag
soll nicht mehr der Schule, sondern
der Erstellerin des Gebäudes, der Berner Mobiliar Asset Management, ausgerichtet werden. Diese reduziert im
Gegenzug entsprechend den Mietzins
für die ISBerne. Die Höhe des Kantonsbeitrags wurde von 5 Millionen
auf 3,9 Millionen Franken reduziert.
Zu diskutieren gab in der Finanzkommission die Höhe des Beitrags, weil sie
bei der ersten Vorlage eine Reduktion
auf 3 Millionen Franken beantragt
hatte. Zudem wurden die eingeschossige Bauweise und der damit verbundene grosse Landverbrauch kritisiert.
Am Ende setzte sich aber die Haltung
durch, dass die Schule für den Wirt-
Muri bei Bern, im Oktober 2014
Zeitplan:
Finanzkommission des Grossen Rates:
Die Finanzkommission des Grossen
Rates unterstützt den Kredit an den
Neubau der International School
of Berne in Gümligen. Die Höhe
des Kantonsbeitrags wurde
gegenüber der ersten Vorlage von
5 Millionen auf 3,9 Millionen
Franken reduziert.
heitsbindungen zu günstigen Bedingungen kontrollieren und einstellen
zu lassen.
Im Interesse der Unfallverhütung empfehlen wir der Bevölkerung, von dieser Aktion Gebrauch zu machen.
schaftsstandort Bern von sehr grosser
Bedeutung ist. Der Kanton hat lange
mit der Schule und den anderen Partnern verhandelt und es konnte eine für
alle Partner tragfähige Lösung gefunden werden. Das Projekt soll aufgrund
der aktuell ungenügenden Situation
der Schule nicht mehr weiter verzögert
werden. Die Finanzkommission stimmte
dem Geschäft schliesslich deutlich mit
14 zu 1 Stimmen zu.
pd
Seniorenturner
Muri-Gümligen
Turnerfamilie im
Regionalgefängnis
Was haben sich die Seniorenturner
eingebrockt, dass sie ins Gefängnis
mussten?
Der diesjährige Herbstausflug vom
letzten Donnerstag führte ins Regionalgefängnis Thun. 48 Personen interessierten sich für dieses, etwas aussergewöhnliche, Reiseziel.
Das Gefängnis Thun befand sich bis
Ende Dezember 2001 im Schloss. Für
rund 30 Millionen Franken wurde der
Neubau gegenüber der Thuner Hauptkaserne erstellt. Bevor die Reisegruppe
die Gebäulichkeiten betreten durften,
mussten alle Sicherheitsgründen ihre
Handys abgeben.
Einige Turner beschlich ein komisches
Gefühl beim Eintritt in das Gebäude.
Nicht, dass man Angst davor gehabt
hätte, da bleiben zu müssen. Aber was
für traurige Schicksale sich wohl hinter diesen Mauern befinden?
Zahlen zum Jahr 2013:
666 Einweisungen, 35’841 Aufenthaltstage, rund 6,2 Millionen Einnahmen durch Kostgeld – durchschn.
Ansatz von CHF 172.00 pro Hafttag –
davon ca. 777'000.00 für ausserkantonale Einweisungen), 97 Frauen, 62
Jugendliche (in der Regel unter 18 Jahren), Durchschnittsalter: 33 Jahre. 76
Nationen, Ausländeranteil: 59,15%,
Durchschnittlicher Aufenthalt in Tagen: 48. Alle Arten von Delikten, 61
Personen mit Methadon, 31 Entzüge,
80% hatten ein Medikament. Das
«Kerngeschäft» im Regionalgefängnis
Thun: Untersuchungshaft, Polizeihaft
und Polizeigewahrsam, ca. 60% Kurzstrafen, in der Regel bis 30 Tage,
Sicherheitsvollzug für Anstalten und
Heime, Ausschaffungshaft. Fluchtversuche: Sie enden meistens erfolglos.
Alle waren dennoch erleichtert, als sie
nach erfolgter Besichtigung wieder in
die Freiheit entlassen wurden und die
Weiterreise nach Sigriswil geniessen
konnten.
Dort liessen es sich einige nicht nehmen, die imposante Hängebrücke zu
überqueren. Im Chinarestaurant Panorama in Aeschlen trafen sich anschliessend alle zum Mittagessen.
O. Baumann
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Samstag, 15. November 2014
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Donnerstag, 23. Oktober 2014
Leserbrief
Hochwasserschutz Aareufer Muri
«Dass bei dieser Auslegung von Art.
24 Abs. 2 Bst. a WBG möglicherweise
sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Muri vom
Rechtsschutz ausgeschlossen sind, ist
hinzunehmen und Folge der Unzulänglichkeit von Populareinsprachen
bzw. -beschwerden.» Dieser Satz aus
dem vor einigen Tagen ergangenen
Urteil des Verwaltungsgerichts dürfte
in Muri und Gümligen interessieren.
Es ist auf kantonaler Ebene der
Schlusspunkt zur einzigen Einsprache
aus Muri betreffend den kantonalen
Wasserbauplan Aare/Gürbe für die
Gemeinden Belp, Kehrsatz, Köniz und
Muri. Die öffentliche Planauflage war
im «Anzeiger Region Bern» vom
3.11.2006 publiziert. Die Einsprachebefugnis richtete sich nach obigem
Artikel des Wasserbaugesetzes (WBG).
Auflage und Einsprachestelle für Muri
war Einwohnergemeinde, Fachstelle
beim Oberingenieurkreis II das Tiefbauamt des Kantons Bern. Mit der
nun abgewiesenen Einsprache wurden
mehrere Anträge gestellt. Vor allem
wurde die geplante Sanierung des
Leitwerkes im Wehrlibogen mittels
Buhnen und Prallufer abgelehnt. Bis
zur Einigungsverhandlung beim Regierungsstatthalter 2012 war für den
Einsprecher alles offen. Bezüglich
Wehrlibogen erwies sich die Beanstandung als zutreffend. Das bestätigte
auch die nachfolgende Verfügungder
Direktion Bau, Verkehr und Energie
(BVE). Das Gericht zieht dies in Zweifel wenn es schreibt, «das Projekt sei
angeblich auf Grund seiner Anregungen in Bezug auf den Wehrlibogen
abgeändert worden». Das mehrstufige
Beschwerdeverfahren bezweckte, die
abweisende Verfügung zu ändern, mit
der sowohl Einsprache- wie Beschwerdebefugnis bestritten wurden. Die
erste Beschwerde ermöglichte dem
Verwaltungsgericht die Korrektur der
Rechtsmittelbelehrung «Sprungrekurs». Die zweite erwies die Berechtigung zur Beschwerde. Der eingangs
genannte Gesetzestext lautet bis 2008
auf «vom Vorhaben in eigenen, schützenswerten Interessen betroffen» und
ab 2009 auf «besonders berührt und
in schützenswerten Interessen betroffen». Bei enger Auslegung dieser Texte
war von anfang an klar, dass es schwierig würde, diese Bedingungen trotz
Wohnsitz in einem aarenahen Quartier zu erfüllen. Das Gericht bestätigt
nun die Verfügungen der Vorinstanzen. Immerhin ist selbst ein nicht
befugter Einsprecher in der Lage, die
Verwaltung zu Korrekturen zu bewegen. Zum neuen Entlastungsstollen in
Thun, einem wesentlichen Punkt der
Einsprache, hat die Direktion BVE
jahrelang behauptet, der 55 Mio Franken teure Stollen nütze nur der Stadt
Thun und den «Oberliegern». Die Zeitung «Der Bund» hat am 2.9.2014
öffentlich gemacht, nach den Berechnungen der «kantonalen Seeregulierer» habe der Stollen die Stadt Bern im
Juli vor Überschwemmungen bewahrt.
Es ist zu hoffen, dass diese Botschaft
auch bei der Bauverwaltung Muri angekommen ist.
Bernhard Häuselmann, Muri
Lokal-Nachrichten 10
Agenda
Aktiv Fit
Muskeltraining, Stretching und Entspannung für einen gesunden Körper, Di 10.00–
11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Muri.
Info: Effi Bischoff-Hotz, Tel. 079 315 19 62.
Aqua-Fitness
Mo 18.00–19.00 / 19.00–20.00 Uhr und Do
17.00–18.00 / 18.00–19.00 Uhr in der Seniorenresidenz Egghölzli, Weltpoststr.18, Bern.
Info: Julia Affolter, Tel. 079 651 42 93.
Aqua-Fit mit Ryffel Running
Schulhaus Berset-Melchenbühl: Fr 17.00,
18.00, 19.00, 20.00 Uhr und Sa 09.00,
10.00, 11.00 Uhr.
Info: Maria Stalder, Tel. 031 952 75 52
od. event@ryffel.ch.
Aqua Gym Wasser-Gymnastik
Jeden Mi 19.15 Uhr (ausser Schulferien)
im Schwimmbecken Melchenbühl, BersetSchulhaus. Schnuppern erwünscht.
Info: Linda Knöpfel, Tel. 031 352 65 94
oder 076 344 61 44.
Bärtschihus
Holzbearbeitung: Werken für alle. Sie
arbeiten selbständig oder unter Anleitung.
Es stehen Holzverarbeitungsmaschinen
zur Verfügung. Öffnungszeiten: Mi 13.30–
17.00 / 19.00–21.30 / Do 13.30–17.00 / Sa
09.00–12.00 / 13.30–16.30 Uhr. Eintritte:
halber Tag Fr. 5.–, ganzer Tag Fr. 8.–.
Keramikwerkstatt: Erwachsenenkurse; Mi
18.30–21.00 Uhr und Fr 09.00–11.30 Uhr
(Anmeldung). Kinderkurse: Mi 15.00–
17.00 Uhr und Fr 13.30–15.30 Uhr (Anmeldung). Info: A. Messerli, 078 763 09 77,
www.keramikwerstattmuri.ch
Bewegungszeit
Beckenbodentraining, Rückbildung, Body
Toning, Rückenfit für Männer.
Infos: Tel. 031 951 20 01.
www.bewegungszeit.ch
Brockenstube Zusammenaktiv MuriGümligen
Im Kellergeschoss der Kirche Gümligen.
Öffnungszeiten: Jeden Di, 16.00–18.00 Uhr
sowie jeden ersten Sa im Monat von 09.00–
12.00 Uhr. Info während den Öffnungszeiten: Telefon 031 951 57 47.
Dance2Bfit
Mo, 19.00–20.00 Uhr, im MüZe, Bersetweg
19, Gümligen.
Info: Valerie Wisniewski, Tel. 078 889 34 05.
www.danceaerobics.com
Elternclub Muri-Gümligen
Spielplatztreffen, Mi, 5. November.
Krabbelgruppe im Bärtschihus,
Fr, 31. Oktober, 09.15–10.45.
Spielgruppen im Bärtschihus: Mo, Mi, Do,
08.45–11.15 Uhr, Kinder ab 21/2 Jahren.
Waldspielgruppe: Do 14.00–16.30 Uhr,
Kinder ab 3 Jahren. Kinderhüten: Di+Fr
08.45–11.15 Uhr, Kinder ab 2 Jahren.
Muki-Turnen: Di, 09.10–10.00 Uhr.
Vaki-Turnen: Sa, 10.15–11.15 Uhr.
Schwimmen: Mi+Do, Nachmittag.
www.elternclub.ch
Eltern-Kind-Musik
Singen und Musizieren für Eltern mit
Kleinkindern (18 Mt. bis 4 Jahre). Do- und
Fr, 09.30 – 10.20 Uhr, Villa Mettlen, Muri.
Info: Marlène Hulliger, Tel. 031 951 25 45 /
079 736 16 43.
marlene.hulliger@gmail.com
FC Muri-Gümligen
Sa, 25. Oktober, 13.00 Uhr, Füllerich 1, Jun.
B Prom – Täuffelen-Walperswil; 13.30 Uhr,
Füllerich 2, Jun. Cb – Reichenbach; 17.00
Uhr, Füllerich 1, 3. Liga – Rilindja.
So, 26. Oktober, 14.00 Uhr, Füllerich 1, Jun.
A CCJL – Herzogenbuchsee; 14.00 Uhr, Füllerich 2, Jun. Ca Prom – Ämme Team a.
Di, 28. Oktober, 20.00 Uhr, Füllerich 1, 4.
Liga – Tomislavgrad.
www.fcmg.ch
Fitness-Turnen
Fitgymnastik, Bodyforming, Stretching. Mo
20.00–21.00 Uhr, Turnhalle Aebnitschulhaus, Muri (ausser Schulferien). Kein Verein. Info: J. Danzeisen, Tel. 031 951 24 63,
od. M. Egloff, Tel. 031 951 44 73.
FitGym von Pro Senectute Bern
Gymnastik für Seniorinnen und Senioren.
Fr, 09.30–10.30 Uhr, Alters- und Pflegeheim, Nussbaumallee 9, Gümligen. Eintritt
jederzeit möglich – Schnupperstunde ist
gratis.
Info: Pro Senectute Bern, Tel. 031 359 03 03.
Fitnesstraining für Männer 2.–3. Lebensphase
Ganzkörpertraining, allg. Gymnastik,
Krafttraining, Fussballtennis, mit Trainer
«Bewegung und Gesundheit», Mo, 18.00–
20.00 Uhr (ausser Schulferien), Turnhalle
Aebnit. Kein Verein – schnuppern erwünscht.
Info: W. Mühlematter, Tel. 031 951 22 61;
W. Rüfenacht, Tel. 031 951 14 64.
Frauenchor Muri-Gümligen
Proben jeweils Mo 20.00 Uhr, im Bärtschihus (ausgenommen Schulferien). Neue
Sängerinnen sind herzlich willkommen –
Schnuppern erwünscht.
Info: Charlotte Merz, Tel. 031 951 17 60.
Frauen-Qi Gong
Spezielle Übungen für Frauen zur Erhaltung
ihrer Gesundheit. Di 09.00–10.00 Uhr oder
Mi 18.30–19.30 Uhr, Atelier 11, Belpstr. 11,
Muri.
Info: Annemarie Berger, 031 954 07 50,
a.berger-matti@bluewin.ch.
Freizeitwerkstätte Muri-Gümligen
Do, 19.00–21.30 Uhr, Holzmasken schnitzen. Info: Peter Kummer, Tel. 079 712 51 94,
pek@pekkele.ch. www.pekkele.ch
Gemeindebibliothek
Füllerichstr. 51, Gümligen. Tel. 031 951 43 73.
muri@kornhausbibliotheken.ch.
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 14.30–18.30 Uhr.
Sa 10.00–16.00 Uhr. Jeden 1. Mi im Monat
(ausser Schulferien) erzählt eine Erzählerin
Märchen für Kinder ab 4 Jahren.
Gerbersport Lauftreff
Mi 17.00 Uhr für Kinder ab 7 Jahren; 18.30
Uhr für Erwachsene (div. Stärkegruppen).
Treffpunkt: Gerbersport, Worbstrasse 133,
Gümligen.
www.gerbersport.ch
Gsundsport Nordic Walking Treff
Mo 09.00–10.30 Uhr und Do 18.30–20.00
Uhr, Schützenhaus Gümligen.
Info: Peter Seiler/Astrid Hefti, 031 951 55 12.
www.gsundsport.ch.
Hatha-Yoga
Di, 18.15–19.30 Uhr, Atelier «11», Belpstr.
11, Muri. Info: M. Keller, Tel. 031 951 91 36.
Hippity Hop into English
Englischspielgruppe für 2- bis 4-jährige Dod. E-sprechende Kinder, Fr von 09.00–
11.00 Uhr, in der Gemeindebibliothek.
Schnupperlektion gratis.
Info: Sarah Miescher, Tel. 079 377 39 72 oder
sarahmiescher@hotmail.com;
www.hopskipandjump.ch
Internat. Volkstänze im Thoracherhus
Mo, 18.00– 20.00 Uhr. Neue TänzerInnen
sind herzlich willkommen.
Info: Ruth Scheidegger, Tel. 031 951 52 25.
(ausgenommen Schulferien).
Info: Annelise Jespers, Tel. 079 333 68 45.
Krabbelgruppe Zottelbär
für Kinder ab ca. 3 Monate, alle 2 Wochen
am Mi von 09.30–11.00 Uhr.
Info: Verena Schmid, Tel. 031 951 40 01.
Kulturverein Muri-Gümligen
Fr, 7. November, «EggiMaaRundiFrau»,
Konzert&Theater.
So, 30. November, 17.00 Uhr, Altersheim
Buchegg Muri: «Serata Napoletana – Einstimmung in den Advent».
Mi, 31. Dezember, 17.00 Uhr, Bärtschihus
Gümligen: «Nico Brina, Boogie Woogie
Power – Rock’n’roll – Blues Feeling».
Vorverkauf bei Chromophot Zbinden,
Worbstr. 206, Gümligen.
www.kulturverein-muri.ch
Laufgruppe Dentenberg
Trainings: Di 19.30–21.00 Uhr, Turnhalle
Allmendingen. Sommer: Lauftraining div.
Stärkegruppen. Winter: Lauf- und Hallentraining. Do 19.00–20.30 Uhr, Parkplatz
Sportzentrum Füllerich (nur Lauftraining).
www.laufgruppe-dentenberg.ch.
Mal-Werk-Statt
Malen und Gestalten in der offenen Werkstatt: Jeweils Mi 14.00–21.00 Uhr und jeden
2. Sa im Monat, 10.00–17.00 Uhr.
Info: Glasmalerei Ursula Knoblauch, Tannackerstr. 7a, Gümligen, Tel. 031 961 80 01.
glasmalerei@ursula-knoblauch.ch
MüZe, Fam.- und Weiterbildungszentrum
Betreutes Spielzimmer mit Kinderhütedienst, Secondhandlädeli und Caféteria,
Kurse für Erwachsene und Kinder. Öffnungszeiten: Mo 14.00–17.00 Uhr, Di + Mi
9.00–11.00 Uhr, Do + Fr 9.00–11.00 und
14.00–17.00 Uhr.
Bersetweg 19, 031 951 39 49.
www.mueze-muri-guemligen.ch
Musikschule Muri-Gümligen/Villa Mettlen
Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Instrumentalunterricht, Gesang,
Improvisation, Orchester- und Ensemblespiel. Verschiedene Stile von Klassik bis Pop.
Anmeldungen: Nächster Anmeldetermin 1.
Dezember.
Info: Sekretariat Musikschule Muri-Gümligen, Öffnungszeiten: Mo + Do 08.30–11.00
+14.00–17.00 Uhr, Di 08.30–11.00 Uhr.
Telefon 031 951 23 83, Fax 031 951 23 40
www.villamettlen.ch
musikschule@villamettlen.ch
Musikgesellschaft Harmonie Muri
Proben jeweils Di 20.15 Uhr, im Bärtschihus. (Zusatzproben Freitag).
Info: Renate Bigler, Tel. 031 951 67 48.
www.muhamu.ch
Musiktheater und -Atelier für Kinder
(3–5- und 6–8-Jährige). Singen und Tanzen, Geschichten mit Musik erzählen,
Instrumente selber machen, Lieder aus
aller Welt kennenlernen u.v.m. Kurse:
Mo/Mi 14.00–15.00 und 15.00–16.00 Uhr,
im Stöckli, Kräyigenweg 76, Muri.
Info: Andrea Geelhaar, Tel. 079 675 70 63.
andrea.geelhaar@bluewin.ch
Mut zur Farbe
Malen für Erwachsene in kleiner Gruppe
im Bärtschihus Gümligen. Di und Do
09.00–11.00 Uhr.
Info: H. Bodmer, Tel. 031 951 12 25.
Jodlerklub Aaretal Gümligen
Probe jeden Di 20.00 Uhr, im KGH Gümligen. Neue Sänger herzlich willkommen.
Kinderjodlerchörli Aaretal
Probe jeden Mi 17.00 Uhr, im Sonnhaldeschulhaus, Münsingen.
Info: Tel. 079 215 38 53.
www.jodlerklub-aaretal.ch
Pilates im Stöckli
Zeitgem. Pilates in kleinen Gruppen bis
max. 6 Personen im Stöckli, Kräyigenweg
76, Muri, jeweils Mo / Mi von 18.30–19.25 /
19.30–20.25 / 20.30–21.25 Uhr. Di / Fr von
08.30–09.25 und 09.30–10.30 Uhr. Es werden auch Männergruppen geführt.
Info: Arlette Burkhardt, Tel. 079 213 96 32.
arlette.burkhardt@gmail.com
Kids’ dance2Bfit
Di, 16.00–16.50 Uhr und Mi, 14.00–14.50
Uhr, im MüZe, Bersetweg 19, Gümligen.
Info: Valerie Wisniewski, Tel. 078 889 34 05.
www.danceaerobics.com
Rücken- und Beckenbodengymnastik in
Muri
Auf der Basis von Yoga und der Feldenkraismethode. Morgen- und Abendkurse,
Info: Lisa Röthlisberger, Tel. 031 951 66 56.
Kirchenchor Muri-Gümligen
Proben jeweils Do 19.45 Uhr, im KGH Muri
Satus Gümligen Trainingszeiten
Tanz + Spiel Kids:
11
Lokal-Nachrichten
Di, 17.00–18.00, Füllerich
Tanz Jugend: Di, 18.00–19.30, Füllerich
Bodyforming: Di, 20.00–21.00, Berset
Turnerinnen: Mi, 19.30–21.00, Moos
Frauen: Mi, 19.30–21.00, Moos
Tanzgruppe Aktiv: Mi, 19.30–21.00, Moos
Turner: Do, 20.00–21.30, Füllerich
Männer: Do, 19.30–21.00, Berset
Männer - Oldies: Do, 18.30–19.30, Berset
Geräteturnen Jugend gemischt:
Do, Anfänger, 18.00–20.00, Füllerich
Fr, Fortgeschr., 19.30–21.30, Füllerich
Leichtathletik Jugend gemischt:
Fr, 18.00–19.30, Füllerich
Seniorinnen:
Fr, 08.50–09.50, Bärtschihus
Walking:
Mo, 18.00–19.15 Spielplatz Sonnenf.
Mi, 09.00–10.00 Spielplatz Sonnenf.
Info: Marlies Marti, Tel. 031 951 29 04.
Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen! Infos: Ruth Pulver, Tel. 076 319 71 80.
Jahresbeiträge: CHF 150.00 Aktive/ 110.00
Junioren / 80.00 Jugendliche/ 25.00 Passive
(Gratis-Probetraining jederzeit möglich).
www.satus-guemligen.ch.
Seniorenturner Muri-Gümligen
Jeden Do (ausser Schulferien), 08.30– 10.00
Uhr, Turnhalle Moos, Gümligen. Schnuppern erwünscht.
Senioren-Jassnachmittag QV Seidenberg
Aebnit Füllerich
Immer am 1. Fr im Monat, 14.30 Uhr im
KGH Seidenberg, Bellevuestr. 18, Gümligen.
Neue MitspielerInnen sind willkommen.
Info: C. Brönnimann, Tel. 031 951 49 66.
Singfoniker Muri-Gümligen
Do, 23. Oktober, 20.00 Uhr, Probe im Bärtschihus. Sa, 25. Oktober, Ausflug. Do, 30.
Oktober, 20.00 Uhr, Probe im Bärtschihus.
www.singfoniker.ch
Spielgruppe Eichenzwergli
für 3–5jährige Kinder im Stöckli, Kräyigenweg 76, Muri, jeweils Mo / Mi / Do 09.00–
11.30 Uhr.
Info: Arlette Burkhardt, Tel. 079 213 96 32.
arlette.burkhardt@gmail.com
Spielgruppe Thoracker/Seidenberg
für 3- bis 5-jährige Kinder. Mo, Mi und Fr,
08.45–11.15 Uhr.
Info: Irène Portmann, Tel. 031 951 57 48.
Spielgruppe Strubelimutz
Kindergarten Sonnenfeld; für Kinder von
2–5jährig. Mo–Fr, 08.00–12.00 Uhr / Do bis
14.00 Uhr.
Info Spielgruppe, Mittagstisch: Rosmarie
Kretz, Tel. 031 951 65 74. Waldspielgruppe
(Mi): Tamara Zbinden, Tel. 079 771 48 64.
www.strubelimutz.ch.
«Strömen» Hilfe zur Selbsthilfe
durch die eigenen Hände. Einstieg jederzeit.
Info: Rita Wegmüller, Tel. 031 951 45 33.
www.aufdemweg.ch
Tanztraum Marktplatz Muri
Grosses Tanz- und Bewegungsangebot wie
Yoga, Pilates, Women’s gym (in Englisch),
div. Kindertanzangebote wie Ballet und
Kreativtanz in D/E/F, Salsa, Hip Hop,
Bauchtanz etc.
Info: 031 951 42 65. www.tanztraum.ch
Tennisclub Thoracker Muri
Neumitglieder, Kinder und Jugendliche
willkommen. Trainingsangebot Tennis-
Donnerstag, 23. Oktober 2014
schule «Tennis Muri».
Info: Roger Winkler, Tel. 079 617 90 63.
www.tcthoracker.ch
Theatertanz und Popdance für Kinder
und Teens im Bärtschihus
Neu: Theatertanz ab 8 Jahren.
Mi, 16.45–17.45 Uhr.
Einstieg jederzeit; gratis Schnuppern.
Info: Therese Dennler, Tel. 031 951 02 37.
www.dennler-tanz.ch
Trachtengruppe Muri-Gümligen
Mi, 29. Oktober, 20.00 Uhr, Probe im Bärtschihus. Interessierte sind willkommen.
Info: Therese Aeschbacher, Tel. 031 951 15 79.
Tanzen für Kinder und Jugendliche im
Bärtschihus, Fr, 17.00 Uhr.
Info: Beatrice Fankhauser, 031 951 39 81
/ Ruth Schwab, 031 951 29 07
Turnen für Alle
Di, 19.30 – 20.50 Uhr, Füllerich-Turnhalle,
Kosten: CHF 5.00 / Person und Training.
Info: Tel. 031 951 34 15.
Turnverein Muri-Gümligen
Kinderturnen 5–7jährig, Knaben und Mädchen (Bewegung, Tanz, Spiel und Spass);
Mo, 16.45–17.45 Uhr, Melchenbühl.
Info: Corinne Althaus, 079 731 91 61
Jugendriege gemischt, 7–11jährig, Knaben
und Mädchen (Fitness, Spiele, Allround);
Mo, 18.00–19.30 Uhr, Füllerich.
Info: Stefan Kurt, 079 476 17 27
Jugend+Sport, gemischt, 12–16jährig, Jugendliche (Leichtathletik-Spiele),
Do, 18.00–19.30 Uhr, Moos.
Info: Stefan Kurt, 079 476 17 27
Basketball (B-Ball for all), 12–16jährig,
Jugendliche (Technik, Spiel und Spass),
Do, 18.00–19.30 Uhr, Moos.
Info: Martin Stalder, 078 729 31 53
Männer (Fitness, Spiele),
Mo, 19.30–21.00 Uhr, Füllerich
Info: Michael Flückiger, 079 694 58 83
Senioren (Fitness, Volleyball),
Mi, 18.15–19.45 Uhr, Melchenbühl
Info: Jürg Schmid, 031 951 46 91
ZUMBA
Mo, 20.00–21.00 Uhr, Melchenbühl.
Info: Sara Kinner, 076 346 31 31
Frauen 50plus
Mi, 19.45–21.15 Uhr, Melchenbühl
Info: Monika Aellig, 079 588 40 15
Sportgruppe gemischt (Polysport)
Fr, 20.00–21.45 Uhr, Moos.
Info: Michael Flückiger, 079 694 58 83
Allgemeine Infos:
Kein Training während den Schulferien!
Jahresbeiträge: Aktive CHF 150.00 / Jugend
16–20jährig CHF 70.00 / Jugend bis 16jährig CHF 50.00 / Kitu CHF 25.00 pro Quartal
/ Passive CHF 20.00. Schnuppertrainings
willkommen und gratis.
www.tv-mg.ch
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Fr. 1.18
Text:
Walking und Nordic Walking
Mo, 18.00–19.15 Uhr, Spielplatz Sonnenfeld
Mi, 09.00–10.00 Uhr, Spielplatz Sonnenfeld
Info: Marlies Marti, Tel. 031 951 29 04.
ZUMBA
Fr, 09.45–10.45 Uhr, MüZe, Bersetweg 19,
Gümligen.
Info: Sara Kinner, Tel. 076 346 31 31
Zusammenaktiv Muri-Gümligen
Mi, 3. Dezember, Weihnachtsmarkt in
Montreux. Anmeldung bis 24. Oktober:
Annerös Tröhler, Tel. 031 951 65 61 oder
a.troehler@bluewin.ch.
www.zusammenaktiv.ch
Name:
Strasse
PLZ, Ort:
Telefon:
Bestellschein einsenden oder faxen an die «Lokal-Nachrichten»,
Postfach 157, 3073 Gümligen, Tel. 031 952 56 60, Fax 031 952 56 62
mail@lokalnachrichten.ch / www.lokalnachrichten.ch
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Lokal-Nachrichten 12
Jungbürgerfeier beim Bowling und im Tao Tao
Muribad gefällt
Die Jungbürgerfeier spielte sich auch in diesem Jahr nach erprobtem Schema ab:
Bowling in Rubigen und chinesisches Essen im Tao Tao in Gümligen.
In Vertretung von Gemeinderätin
Patricia Gubler übernahm ihr Ausschuss-Kollege Gemeinderat Christian
Staub die Rede an die Jungbürger.
Neben den neuen Rechten ergäben
sich nun auch neue Pflichten für die
18-Jährigen, zum Beispiel Aufgaben in
der Politik und den Vereinen in der
Gemeinde. Bei Tisch freute sich Christian Staub darüber, dass die Jugendlichen «gesitterter» geworden seien als
in vorigen Jahren. Jacinto Fitze von
der Fachstelle für Kinder- und Jugendfragen berichtete, dass sich 40 Jungbürger auf 125 Einladungen an der
Feier beteiligten. Tao Tao-Geschäftsführer Lieng Seav präsentierte wiederum ein opulentes Büffet, dem die
Jungbürger freudig und hungrig zusprachen – die meisten geschickt mit
Stäbchen essend.
Was aber ge- oder missfällt den volljährig gewordenen Jugendlichen aus
Muri und Gümligen in der Gemeinde?
Eine Blitzumfrage der «LoNa» förderte vor allem Positives zu Tage.
Manuel, Muri: Positiv: Die Jungbürgerfeier. Negativ: Die Überbauung des
Riedackers.
Fröhliche Runde im Tao Tao.
Aurelia, Muri: Positiv: Die Aare und
das Muribad. Der freundliche Umgang zwischen den Bewohnern, dass
man immer wieder bekannte Gesichter trifft. Nichts Negatives.
Nicolas, Muri: Positiv: Der Wald und
die Aare. Negativ: Der 40er-Bus fährt
zu wenig oft und ist immer überfüllt.
Manuel, Gümligen: Positiv: Das Muribad. Nichts Negatives.
Isayas, Muri: Positiv: Der Fussballklub, das Muribad und die Jungbürgerfeier. «Praktisch» nichts Negatives
oder doch: Schade, dass der 40er-Bus
nicht jede Viertelstunde fährt.
Nika, Muri: Positiv: Das Muribad, die
Sicherheit in der Gemeinde. Negativ:
Es gibt zu wenig für die Jungen.
Luciano, Muri: Positiv: Cool, dass
Muri an der Aare liegt und so gepflegt
ist. Negativ: Es hat zu wenige Strassenlaternen.
DSC
Gastgeber Lieng Seav.
Bilder: DSC
13
Lokal-Nachrichten
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Bilderausstellung «Mal frei», Stiftung Siloah
Bilder von vielen Händen
Siebzehn Gemälde – und alle sind verschieden, obwohl die ganze Siloah-Malgruppe
unter der Führung von Ugen Tenzing daran beteiligt war.
«Gemeinschaftswerke» im Siloah.
Leiterin Pflege und Betreuung, Erika
Kobel-Zülli, sinnierte an der Vernissage im Lichthof des Hauses Bethanien über die Bedeutung des Titels der
Ausstellung «Mal frei»: «Frei von
Arbeit, Farbe frei wählen, frei, Malerei
als Möglichkeit der Kommunikation
zu nutzen, frei, Ideen und Vorstellungen umzusetzen». Weiter führte Erika
Kobel-Zülli aus, sie sei stolz auf die
Malgruppe und deren Verantwortlichen, Ugen Tenzing.
Ugen Tenzing
Der tibetische Kunstmaler Ugen Tenzing kam auf verschlungenen Wegen
über Lyon und Paris, wo er die Kunst-
hochschulen besuchte, in die Schweiz
und nach Gümligen. Neben seinem
künstlerischen Wirken wurde Ugen
Tenzing in Fribourg zum Pflegeassistenten ausgebildet. Seit dreizehn Jahren arbeitet er als Pflegeassistent in
verschiedenen Stationen und Wohngruppen in der Stiftung Siloah. Er
arbeitet aber nicht nur als Pfleger, sondern auch als Maltherapeut und Leiter
des Malateliers. Im Jahr 2006 regte
Tenzing die Gründung des Malateliers
an, und er initiierte zudem eine Kunstkommission. Seither findet unter seiner Regie jährlich eine öffentliche Bilderausstellung im Haus Bethanien
statt. Die Bilder, welche im Malatelier
oft unter grossem persönlichen Aufwand und trotz schrecklicher Schmerzen entstehen, nennt der Tibeter
«Mannschaftsbilder», da sie in der Gemeinschaft entstehen. Um die Kosten
des Materials tief zu halten, werden
auch Leinwände verwendet, die aus
alten Leintüchern der Stiftung Siloah
stammen.
Die gemeinsam gemalten Bilder können erworben werden, der Erlös
kommt weiteren Malprojekten der
Stiftung Siloah zu Gute. Die Finissage
findet am 4. Dezember im Lichthof
des Hauses Bethanien statt.
DSC
Reklame
Ugen Tenzing.
Erika Kobel-Zülli.
Bilder: DSC
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Lokal-Nachrichten 14
Fernsehen zu später Stunde
Ein offenes Ohr für die Nöte und Probleme
der Mitmenschen
Sind Sie ein Nachtmensch? Wenn ja, so verpassen Sie die Sendung von Jürgen Domian
auf WDR täglich von 01.00 bis 02.00 Uhr nicht.
Jürgen Domian moderiert auf WDR
jede Nacht (ausser am Wochenende)
die Talk-Sendung «Domian», in der er
auch die heikelsten menschlichen
Themen mit den Anrufenden bespricht.
Verdienstorden
Jürgen Domian wurde im Jahr 2003
für sein soziales und politisches Engagement mit der Verdienstmedaille des
Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland ausgezeichnet.
Der 57-Jährige studierte Germanistik,
Philosophie und Politikwissenschaft
an der Univerrsität Köln. In seiner
Sendung ist ihm am ehesten die Rolle
des Psychologen auf den Leib geschrieben, obwohl ihm bei jeder Übertragung eine psychologisch ausgebildete Fachperson zur Seite steht, an die
er schwierige Fälle überweist.
Was aber hat die WDR-Talksendung
mit Muri-Gümligen zu tun? Es gibt
auch in unserer Gemeinde einsame,
von unausgesprochenen Nöten und
Problemen geplagte Menschen, die
das offene Ohr, das Verständnis, die
Toleranz und die emotionale Intelligenz eines Jürgen Domians nötig hätten. Sind sie zudem Nachtmenschen,
so sei ihnen diese unentgeltliche Sendung wärmstens empfohlen.
«Ich verfolge diese Sendung seit
Beginn»
Viele Zuhörer und Zuschauerinnen –
besonders die älteren – verpassen seit
April 1995 keine seiner Sendungen.
Die Menschen, die ihn kontaktieren
und das Bedürfnis haben, mit ihm
über ihre gesundheitlichen Probleme,
ihre Verluste, ihre persönlichen Unbillen, aber auch über ihr Glück zu
sprechen, sind unter 15- bis über 80Jährige. Viele Schicksale sind unerträglich, wie zum Beispiel jene von
Frauen, die in ihrer Kindheit oder
Jugendzeit von ihren Vätern, Grossvätern oder Onkeln missbraucht worden
waren.
www.einslive.de/einslive/on-air/
sendungen/domian/
Tiefschürfendes nach Mitternacht – Domian.
Exhibitionismus?
Das Ausbreiten persönlicher Befindlichkeit kann als Exhibitionismus apostrophiert und als unangenehm empfunden werden. Die Gespräche Jürgen
Domians mit Hilfesuchenden sind jedoch nie peinlich oder obszön, sie stehen auf einem recht hohen Niveau;
Bild: zVg
wenn der Moderator merkt, dass ihn
ein Anrufer verulken möchte, beschliesst er das Gespräch augenblicklich.
Es rufen ihn im Übrigen nicht nur
Menschen aus Deutschland an, sondern auch Österreicher, Holländer,
Schweizer oder Auslanddeutsche.
Bibliografie:
Richtig leben ... und dann tu, was du
willst, 2014.
Interview mit dem Tod, 2012.
Der Gedankenleser, 2010.
Der Tag, an dem die Sonne verschwand, 2008.
w ww.lokalnachrichten.ch
« Lo k al-Nach richt en » on line
DSC
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Lokal-Nachrichten
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Wie geht es weiter mit dem stattlichen Landsitz am Tavelweg in Muri?
Fräulein Berckum
und das Landhaus «Daheim»
Das schöne Landhaus aus einer früheren Epoche war lange unbewohnt. Bemerkenswert aber ist, dass das Interieur
und der weitläufige Garten bis zuletzt unverändert geblieben sind.
Die letzte Bewohnerin des Hauses,
Fräulein Berckum (1910–2010) – auf
die Bezeichnung «Fräulein» legte sie
grossen Wert – empfing gelegentliche
Besucher im Garten, oder, wenn es im
Winter denn gar zu kalt war, im nahen
Landgasthof Sternen. Vor den Gästen
schämte sie sich der altmodischen
Inneneinrichtung. Da nützte es nichts,
wenn man auf den historischen Wert
hinwies. Besichtigt werden durfte nur
der gewölbte, schlossartige Weinkeller.
Nur zu gerne nahm sie eine Flasche
mit herauf, um den Gast unter der
Marquise zu bewirten.
Das Haus steht am Tavelweg, der vor
rund einem Jahrzehnt – oder ist es
schon länger her? – unsinnigerweise
in eine sogenannte Fussgängerzone
umgewandelt wurde. Für sehr viel
Geld wurden die Trottoirs aufgehoben
und Ruhebänke hingepflanzt, damit
die Bewohner der nahen Altersresidenz sicherer ins Murizentrum gelangen konnten. Mit dem Resultat, dass
nur Jugendliche auf den Bänken abhängen. Sie fühlen sich, im Gegensatz
zu den Senioren nebenan, einigermassen sicher, auch ohne Trottoir.
Tavelweg?
Hat man sich da des beliebten Berner
Dichters Rudolf von Tavel erinnert?
Nein; im Ostring gibt es eine Strasse,
dessen Bezeichnung auf den Mundartdichter zurückgeht. Am Tavelweg
in Muri, der die Belpstrasse mit dem
Mettlengässli verbindet, stand früher
das Heimwesen des Friedrich Wahli,
der den Wohnstock der Jungfer Maria
Margarethe von Tavel (1837–1922),
vom Rebgut La Crausaz in Féchy, verkaufte. Sie war eine Nichte des Berner
Schulthessen Franz Karl von Tavel und
hinterliess das Haus, das nun «Daheim» genannt wurde, ihren Halbbrüdern Friedrich Rudolf und Eugen von
Tavel.
1923 kaufte Dr. Hans Josef BerckumMeyer, Direktor bei der Tobler AG in
Bern, die Liegenschaft. Die Familie
lebte in dem Haus, ohne gross am
gesellschaftlichen Leben in Muri teilzunehmen. Anfangs der 90er-Jahre
vermachte die inzwischen über 90jährige Kathrin Berckum, die das
Haus jahrelang allein bewirtschaftet
hatte, die Liegenschaft der Burgergemeinde Bern, unter der Bedingung,
dass das Haus – ohnehin unter Dankmalschutz – in seiner Integrität belassen werden müsse. Auch die angegliederte Wiese mit den Obstbäumen, in
der sich bis zum Auszug des Fräulein
Berckum etwa zwölf Schildkröten
Mitten im Dorf und doch nahezu unbekannt: Das Landhaus «Daheim» aus
der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Bilder: zVg
tummelten, durfte nicht überbaut werden. Als Gegenleistung behielt Fräulein Berckum das Wohnrecht und zusätzlich ein Zimmer im städtischen
Burgerspital. Dennoch sollte sie wenig
später diese Schenkung bereuen und
kontaktierte einen Anwalt, um die
Schenkung rückgängig zu machen.
«Der Bund» und «Der Beobachter»
griffen das Thema auf, und selbst das
Schweizer Fernsehen berichtete über
den Deal der Katharina Berckum, der
in ihren Augen ein schlechter war.
Im Laufe der Jahre fand sich die
scheinbar Geprellte mit den Tatsachen
ab, aber je länger sie ihrem Zuhause
fernblieb und nur noch im Burgerspital wohnte, desto mehr verlotterte das
einst stattliche Anwesen. Immerhin:
Ein Gärtner sorgte noch für den schönen Garten und der Muriger Taxiunternehmer Kühni, der das betagte
Fräulein mit seinem altgedienten Mercedes noch bis zum Schluss chauffierte, schaute ab und zu in der Wohnung zum Rechten. Viermal wurde in
den letzten Jahren eingebrochen, Antiquitäten verschwanden, selbst ein
Teil der wertvollen Gemäldesammlung des «Indianer-Malers» Frank
Buchser (1828–1890), dessen Hauptwerke im Kunstmuseum Solothurn
ausgestellt sind.
Fräulein Berckum, die mit fast 100
Jahren verstarb, ist als Original unvergessen geblieben. Zeitlebens blieb sie
unverheiratet; ihre Mutter, mit der sie
bis zu deren Tod zusammenlebte,
wollte es so. Ihr Vater starb bereits
1966 und hatte daheim nicht viel zu
sagen.
Wie geht es weiter?
In diesem Sommer ist das Haus vom
rankenden Efeu befreit worden. Nackt
und schutzlos steht es jetzt da. Gelegentlich sieht man den Lieferwagen
eines Handwerkbetriebs vor dem Eingang, Arbeiter gehen ein und aus. Was
die Burgergemeinde Bern mit dem
einst herrschaftlichen Anwesen vor
hat, weiss niemand. Zumindest wird
noch nichts kommuniziert.
Daniel Krügel
Als wär‘s im Berghotel: Fräulein Berckum an ihrem Schreibtisch.
PODOLOGIE-GÜMLIGEN
Für meine Lehrtochter suche ich
Modelle für med.
Fusspflege/Podologie
Ganze Behandlung ab Fr. 54.–
Fusspraxis
P. Vondal, Podologie Gümligen AG
Worbstrasse 312a, 3073 Gümligen
Telefon 031 951 74 74
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