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Nr. 11 - 61. Jahrgang - November 2014
GEMEINDEBRIEF
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Feucht
St. Jakob Feucht · Heilig Geist Moosbach
Monatsspruch für November:
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!
Jesaja 1,17
Angemerkt
Aus dem Inhalt
Seite 5
Der Grüne Gockel
Seiten 6
Ökumenischer
Kinderbibeltag
Seite 11
Zur Diskussion um den
assistierten Suizid
Seite 12 bis 13
Gottesdienste
Seite 23
Verschiedenes
Titelbild:
Vor einer Moschee in
Isfahan/Iran.
Fotos: privat
IMPRESSUM
Herausgeber:
Evang.-Luth. Pfarramt Feucht
Pfarrer Roland Thie
Hauptstraße 64 • 90537 Feucht
Tel. 09128 3395
pfarramt@st-jakob-feucht.de
Redaktion:
Reinhard Döring, Siegfried
Müller, Roland Thie, Katharina
Werner
Layout: Reinhard Döring
Gesamtherstellung:
gutedrucke.de
Jahnstraße 34 • 90537 Feucht
Tel. 09128 92299-0
Auflage 4000
Liebe Leserinnen und Leser!
Manchmal braucht es wirklich nicht viel:
einige zu Kügelchen zusammengeknüllte,
bunte Papierstreifen, ein paar geschickte
Kinderhände und – ruckzuck – entstehen
daraus ein Baum, Blätter und ein kleiner
Mann ganz oben in der Krone.
An dieses Bild, in einem Kindergottesdienst
Anfang der 90er Jahre entstanden, muss
ich immer denken, wenn ich auf die Zachäusgeschichte stoße. Dieses Bild, künstlerisch sicher nicht besonders wertvoll, hat sich bei
mir eingebrannt. Einen festen Platz in meiner Erinnerung hat es vermutlich deshalb erhalten, weil es meine Fantasie angeregt hat: „Wie
ist das wohl da oben auf dem Baum?“, „Was denkt sich der Zachäus
da vielleicht?“, „Wie würde es mir da gehen?“.
Diese Fragen hat es in mir ausgelöst und – ohne, dass ich es groß
bemerkt hätte – war ich mitten in der Geschichte drin. Manchmal
schaffen Bilder etwas, das bloßes Lesen nicht vermag.
Das neue Thema der Lutherdekade stößt uns darauf: „Reformation – Bild und Bibel“. Es zeigt eine Verbindung, die seit Beginn des
Christentums besteht, aber auch ihre Grenzen hat.
„Du sollst dir kein Bildnis machen.“ steht im 2. Buch Mose. Denn so
einfach ist das mit den Bildern nicht. Sie können uns helfen, uns einladen, sie zu betrachten, uns zum Nachdenken anstoßen. Sie verfehlen aber ihren Zweck, wenn wir sie überhöhen oder sogar anbeten.
Bilder begegnen uns überall und ihre Bedeutung steigt, in einer zunehmend digitalisierten Welt. Bilder fordern uns heraus und bleiben
hängen. „Reformation – Bild und Bibel“, das lässt mich natürlich
zuerst auch an die Portraits von Lucas Cranach denken. Er hat uns
mit ihnen einen ganz eigenen Blick auf die prägenden Personen
der Reformationsgeschichte geschenkt. Über Cranach hinaus gibt
es aber eine Menge mehr zu entdecken. Das soll im nächsten Jahr
auch immer wieder seinen Platz hier im Gemeindebrief finden.
Vielleicht verraten auch Sie uns, welches Bild für Sie eine besondere
Bedeutung hat?
Es grüßt Sie herzlich
Ihre Katharina Werner
2
Gedanken zum Monatsspruch
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen! Jesaja 1,17
kämpfen. Für unseren Wohlstand, unser Glück,
unsere Enkel. Die Mauern noch höher ziehen,
kämpfen auf der Festung Europa. Und wenn
sie kommen, dann werden wir sie sterben sehen. Auch das wäre teuer – der Preis: die Seele
Europas. Es bleibt aber eine dritte Möglichkeit:
wir könnten uns ändern. Verzichten, teilen, ärmer werden. Die Frage ist, ob wir diesen Preis
zahlen wollen. Sollen wir schlechter leben, damit es anderen besser geht?
„Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft
den Unterdrückten! Verschafft den Waisen
Recht, tretet ein für die Witwen!“ – was uns
der Prophet Jesaja ins Gewissen ruft, das ist
mehr als ein Aufruf, aus unserem Überfluss zu
geben. Es ist heute vielleicht mehr denn je eine
Frage danach, wer wir sind. Wer wir sind als
Christen. Als Menschen, die aus dem Vertrauen auf den Gott leben, der unser Leben reich
macht. Als Menschen, die erfahren haben, dass
Veränderung möglich ist, weil Gott uns neu
macht. Anders leben – lernen, Gutes zu tun.
Dazu gebe uns Gott Verstand, Mut und Tat.
„Sie kommen und sterben“ überschrieb HansJoachim Neubauer vor wenigen Tagen seinen
Leitartikel in „Christ und Welt“. „Sie kommen
und sterben“ – die Unterdrückten, die Waisen,
die Witwen. Kinder aus Süd- und Mittelamerika, die die Grenze in die USA überwinden. Millionen Flüchtlinge aus Äthiopien, dem Sudan,
Libyen, Syrien, Irak. In der Türkei und dem Libanon sind die Zustände, unter denen sie leben,
unmenschlich. Und in vielen Bereichen gilt das
erschreckenderweise gegenwärtig auch bei
uns. Mehr als 3000 afrikanische Flüchtlinge
sind allein in diesem Jahr beim Versuch, das
Mittelmeer zu überqueren, gestorben.
„Sie kommen und sterben“. Was sollen wir
tun?
Neubauer meint, wir hätten drei Möglichkeiten: Wir könnten erstens die Bedingungen in
den Herkunftsländern verbessern. Nur ist es
dazu oft schon zu spät. Wo etwa die Terroristen des „Islamischen Staats“ morden, geht es
nicht mehr ohne militärisches Eingreifen. Das
kostet Geld und Menschenleben. Ist uns das
zu „teuer“, so Neubauer, könnten wir zweitens
Benjamin Schimmel
3
Aus dem Kirchenvorstand
Des Weiteren wurde beschlossen:
Da am Abend des 2. Weihnachtsfeiertags eine
Fränkische Weihnacht in der Jakobskirche
geplant ist, entfällt der Gottesdienst am Vormittag.
Auch wurde eine Anfrage der Marktgemeinde,
den Jugendraum im Moosbacher Gemeindehaus ab 2015 für kommunale Jugendarbeit
zur Verfügung zu stellen, grundsätzlich befürwortet, wenn jeweils ein Sozialarbeiter mit
dabei ist.
Die November-Sitzung des Kirchenvorstands
findet am Mittwoch, dem 26. November um
19:30 Uhr im Gemeindehaus in der Fischbacher Straße statt.
In seiner letzten Sitzung hat der Kirchenvorstand zwei Personalentscheidungen getroffen:
In der Kinderkrippe St. Jakob bleibt die Erzieherin Saskia Waitz zunächst bis zum Ende der
Erziehungszeit von Melanie Martin kommissarisch die stellvertretende Leitung.
Im Ernestine-Melzer-Haus hat Sandra Luther
gebeten, sie von der Aufgabe der stellvertretenden Leitung zu entbinden, sodass diese
dem Erzieher Michael Thoben-Deseler übertragen wurde.
Hauptstraße 60 • 90537 Feucht • Tel. 09128 3478
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Der Druck dieses Gemeindebriefes wird unterstützt von Zahnärztin Dr. Kathrin Koll.
4
Wir stellen vor
Der „Grüne Gockel“ für St. Jakob
Die Bewahrung der Schöpfung ist ein wichtiges Ziel der christlichen Ethik und wird in der
Evang.-Luth. Kirche in Bayern als eine zentrale
Aufgabe von Einzelnen, Kirchengemeinden und
gesamter Kirche gesehen. Deswegen werden
Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen angeregt, ihren CO2-Ausstoß nachhaltig
zu verringern.
Dies geschieht mit dem Umweltmanagementprogramm "Grüner Gockel". Umweltmanagement stellt dabei einen systematischen Weg
dar, umweltverträgliches Handeln in kirchlichen Strukturen und Arbeitsabläufen zu verankern. Der "Grüne Gockel" ist als Umweltmanagementsystem angepasst an die speziellen
kirchlichen und gemeindlichen Gegebenheiten.
Mit einem entsprechenden Kirchenvorstandsbeschluss haben wir uns vor einigen Jahren
auf den Weg gemacht, kontinuierlich den
CO2-Austoss etwa beim Verbrauch von Heizenergie oder Strom zu reduzieren und zur Verbesserung unserer Umweltbilanz das kirchliche
Umweltmanagementsystem "Grüner Gockel"
einzuführen.
Seit 2011 arbeitet das Umweltteam der Gemeinde an der Zertifizierung. Es wurden viele
Daten erhoben und ausgewertet, um die Verhältnisse vor Ort möglichst vollständig zu erfassen. Da die Kirchengemeinde viele Gebäude
zu verwalten hat, hat sich das Umweltteam für
die Zertifizierung zunächst auf drei Gebäude
beschränkt: das Kirchengebäude, das Mesnerhaus sowie das Pfarramt.
Im September war es dann soweit: nach jahrelanger Vorarbeit des Umweltteams unter
Leitung von Reinhard Döring wurde der Kirchengemeinde im Gottesdienst von Diakon
Hans Köhler, einem kirchlichen Umweltberater
aus Regensburg, im Auftrag der evangelischen
Landeskirche der "Grüne Gockel" überreicht.
Diese Plakette darf die Kirchengemeinde nun
führen. Sie bescheinigt, dass die Kirchengemeinde kontinuierlich und nachhaltig daran
arbeitet, ihren CO2-Ausstoß zu verringern und
sich so aktiv für die Bewahrung der Schöpfung
einsetzt.
Deswegen ist das Umweltteam mit seiner Arbeit nun nicht am Ende, sondern sie geht weiter: die Entwicklung des Verbrauchs von Gas,
Strom und Wasser wird weiter beobachtet und
wo nötig werden dem Kirchenvorstand Maßnahmen vorgeschlagen, um regulierend einzugreifen. Außerdem werden Schritt für Schritt
weitere Gebäude der Kirchengemeinde in die
Arbeit mit einbezogen. Es gibt also auch in den
nächsten Jahren noch viel zu tun und so freut
sich das Umweltteam über jede und jeden, die
bzw. der im Team mitarbeiten möchte.
Kontakt: Pfarrer Jörg Petschat, Tel. 14747.
Jörg Petschat
5
Jugendarbeit
„Mit allen Sinnen – ganz Ohr“
Ökumenischer Kinderbibeltag
am Buß- und Bettag
Mittwoch, 19. November 2014
Eingeladen zu unserem Kinderbibeltag sind alle Kinder zwischen 6 und
11 Jahren.
Wir wollen mit all unseren Sinnen und besonders mit unseren Ohren
eine biblische Geschichte entdecken, überlegen, was wir mit unseren
Sinnen alles erleben können und einige Experimente mit dem Hören
machen.
Natürlich gibt es auch wieder viele Spiele und das gemeinsame Singen, Basteln und Essen wird
auch nicht zu kurz kommen.
Beginn ist um 09:00 Uhr im Katholischen Pfarrzentrum in der Untere Kellerstraße 8 (es besteht
bereits ab 08:00 Uhr die Möglichkeit einer Kinderbetreuung, wenn die Eltern arbeiten) und Ende
ist um 14:00 Uhr in der Kirche Herz Jesu.
Bitte bringt folgendes mit: Kleidung, die beim Malen und Basteln dreckig werden darf; Stifte,
Schere, Kleber und 3 Euro für Bastelmaterial, Mittagessen, sowie Getränke und Imbiss.
Schriftliche Anmeldung bis Freitag, 14. November 2014 per Mail an nicole.koch@st-jakobfeucht.de
ACHTUNG: Anmeldungen, die nach dem 14. November eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Wir freuen uns auf Dich!
Gemeindereferent Bruder Vinzenz Bittner, Diakonin Nicole Koch und Team
Vorankündigung: Kinderbetreuung im Advent
Die Evangelische Jugend Feucht bietet am Samstag, 13.12.2014, ein buntes Weihnachtsprogramm
für Kinder (im Alter von 6 bis 11 Jahren) an. Eine Möglichkeit für Eltern, in Ruhe die letzten Weihnachtseinkäufe zu erledigen.
Nähere Informationen im nächsten Gemeindebrief und bei Diakonin Nicole Koch, Tel: 16738 oder
nicole.koch@st-jakob-feucht.de
6
Jugendarbeit
DAS KINDERKINO
der Evang. Jugend Feucht
am Samstag, dem 15. November 2014
von 14:30 bis 17:00 Uhr
im Gemeindehaus Fischbacher Straße
FSK: o. A. Empf. ab 6 Jahren
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über Spenden!
Filminfo: Seit Urzeiten haust auf Burg Eulenstein ein
kleines Nachtgespenst, das schon lange davon träumt,
die Welt einmal bei Tageslicht zu sehen - aber auch sein
Freund, der Uhu Schuhu, weiß keinen Rat. Eines Tages, als das kleine Gespenst beim zwölften Schlag
der Rathausuhr aufsteht, ist es plötzlich taghell und es geistert ausgelassen drauf los. Doch als das
Gespenst der erste Sonnenstrahl trifft, wird es schlagartig pechschwarz. Damit es wieder ein Nachtgespenst werden und zurück nach Hause kann, braucht das Gespenst die Hilfe der Kinder Karl, Marie
und Hannes, die eine Rettungsaktion starten.
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Wann ist
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Bei Fragen wendet euch an Diakonin Nicole Koch
(nicole.koch@st-jakob-feucht.de oder Tel. 16738)
7
Aus den Kitas
Laternenumzüge und Martinsandachten
Kinderkrippe und Kita St. Jakob
Dienstag, 11. November, 17:00 Uhr
Martinsgottesdienst
in der Jakobskirche. Anschließend Martinsumzug und gemütliches Beisammensein.
Ernestine-Melzer-Haus für Kinder
Mittwoch, 12. November, 17:00 Uhr
Martinsumzug und Martinsgottesdienst
Wir beginnen um 17:00 Uhr an der Kita in der
Schulstraße und ziehen zum Martinsgottesdienst zur Kirche.
Herzliche Einladung zu diesem Umzug ergeht
besonders auch an alle Kinder aus dem Neubaugebiet Am Reichswald.
Kita Unterm Regenbogen
Montag, 10. November, 17:00 Uhr
Laternenumzug
Treffpunkt an der Kita, um zur Jakobskirche zu
ziehen, wo es um 17:30 Uhr eine Martinsandacht gibt. Nach dem Umzug gemütliches Beisammensein mit Glühwein und Gebäck.
Haus Kunterbunt, Moosbach
Dienstag, 11. November, 17:00 Uhr
Martinsgottesdienst
in der Heilig-Geist-Kirche mit anschließendem
Laternenumzug.
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Schmierstoffe
Schmierstoffe
Cafe-Bernstein Feucht
Fischbacher Straße 10 • Tel. 09128-723694
Täglich geöffnet
• Dienstag-Samstag 11.00 bis 20.00 Uhr
• Sonntag ab 14.00 Uhr Nachmittagscafe
• Montags ab 14.00 Uhr Nachmittagscafe
Auf ihren Besuch freuen sich Nora und Manfred Dauphin
8
Advent und Weihnachten
Adventssingen
am
Sonntag, 30. November 2014
um 16:30 Uhr
in der Kirche St. Jakob
mit dem Kirchenchor
unter Leitung von Michaela Zeitz
und mit Dominik Stiegler an der Orgel
Zum 1. Advent präsentiert heuer der Kirchenchor unter Leitung von Michaela Zeitz Advents- und
Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern. Lieder aus England, Schweden, Holland sowie bayerische und tansanische Adventslieder sind zu hören. Natürlich gibt es auch Traditionelles zum
Mitsingen für die Besucher.
Freuen Sie sich auf eine besinnliche Stunde mit schönen Melodien sowie Texten, gelesen von
Pfarrer Benjamin Schimmel!
Krippenspiel in Moosbach und Feucht
In wenigen Wochen ist Weihnachten ... und die Proben für die Krippenspiele
am Heiligen Abend beginnen:
In Moosbach planen wir auch heuer wieder ein Krippenspiel im Familiengottesdienst am Heiligen Abend um 15.30 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche. Zur
Vorbereitung treffen wir uns am Donnerstag, dem 20.11.2014 um 15.30 Uhr in der Moosbacher
Kirche, um zu sehen, wer alles mitmacht, und um die Rollen zu verteilen. Die weiteren Proben
finden dann an den weiteren Donnerstagen (27.11./04.12./11.12./18.12.) jeweils von 15.30 Uhr
bis 16.30 Uhr statt. Wer an diesen Terminen Zeit hat, ist herzlich eingeladen bei unserem Spiel
mitzumachen.
Weitere Infos bei Pfarrer Jörg Petschat, Tel. 14747.
In Feucht wird in diesem Jahr wieder die Evangelische Jugend das Krippenspiel in den beiden
Familiengottesdiensten um 14:30 Uhr und 15:30 Uhr am 24. Dezember in St. Jakob gestalten.
Mitspielerinnen und Mitspieler, sowie Helferinnen und Helfer ab 13 Jahren sind herzlich willkommen.
Termine und nähere Infos bei Diakonin Nicole Koch, Tel. 16738.
9
Evangelisches Forum St. Jakob
Schweinfurt – Industrie- und Kunststadt
Fahrt am Donnerstag, 13. November 2014
Der Zug bringt uns über Bamberg in die lebendige „Kugellagerstadt“ am Obermain. Schweinfurt
ist nach wie vor von großen Industriebetrieben geprägt. Seit Anfang der 90er Jahre aber finden
auch viele Kunstfreunde den Weg in die Stadt, angelockt durch eine reiche Museumslandschaft
und eine lebendige Kulturszene.
Wir besuchen das architektonisch reizvolle Museum Georg Schäfer, das zur
Zeit seine weltweit größte Sammlung
von Gemälden Carl Spitzwegs – ergänzt
durch Leihgaben – in einer großartigen Sonderausstellung präsentiert. Ein
Pflichttermin für alle Liebhaber des
Malers aus dem Biedermeier! Eine sachkundige Führung zeigt uns oft übersehene Seiten des Künstlers, der in seinen
Bildern gerne mit schalkhafter Ironie
auf menschliche Fehler und Schwächen hinweist.
Nach unserer Ankunft in Schweinfurt wollen wir aber zunächst die reizvolle Innenstadt kennen lernen. Es ist erstaunlich, wie nach dem Krieg die historischen Bauten in alter Schönheit
wiedererstanden sind: der zentrale Marktplatz mit dem Rückertdenkmal, das imposante Rathaus, stilistisch von Gotik und Renaissance geprägt. Einen Steinwurf entfernt treffen wir auf die
Stadtpfarrkirche St. Johannis, erbaut im 13. Jahrhundert mit bemerkenswerten Kunstschätzen
im Inneren. Als freie Reichsstadt wandte sich Schweinfurt sehr früh der Reformation Luthers
zu und etablierte ein gutes Schulwesen, das eng mit dem kirchlichen Leben verknüpft war. So
wirkten etwa berühmte Mitglieder der thüringischen Bachfamilie als Lehrer und Kantoren an der
städtischen Hauptkirche.
Am Nachmittag genießen wir die gemütliche Atmosphäre in einem Café am Mainufer, bis der Zug
uns wieder nach Feucht zurück bringt.
Leitung: Helmut Schmidt
Wir fahren mit Bayerntickets.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt (maximale Zahl bei der Museumsführung)
Museumseintritt: 6 Euro und Führungsgebühr ca. 2,20 Euro
Bei reger Nachfrage wird eine Wiederholung der Fahrt am 20. November angeboten.
Anmeldung für beide Termine im Pfarramt, Tel. 3395, in der Zeit vom 05.11. bis 12.11. 2014.
Sieger Köderam Bahnhof Feucht 08:45 Uhr. Rückkehr ca. 19:30 Uhr.
Treffpunkt
10
Zur Diskussion
Wenn die Zeit gekommen ist
– ein Beitrag in der Diskussion zum assistierten Suizid
„Du hast dein Leben selbst in der Hand!“, so
sagen Eltern zu ihren Kinder, wenn diese eigene Wege gehen sollen. So sage ich mir manchmal selbst, wenn ich mir Mut machen muss,
eine Entscheidung zu treffen. Der Satz stimmt
auch, denn jeder von uns ist für Vieles selbst
verantwortlich: Ich wähle meinen Beruf, muss
selbst meine Freundschaften und Beziehungen
pflegen und ich bin alleine die, die entscheidet, ob ich etwas wagen will oder nicht. „Du
hast dein Leben selbst in der Hand!“ – es ist
ein schöner Gedanke, dass mir so Vieles möglich ist.
„Du hast deinen Tod selbst in der Hand!“ Nur
ein verändertes Wort im Satz und schon wirkt
er beunruhigend und seltsam auf mich. Doch
genau so denken das die Menschen, die Beihilfe zum Suizid in Deutschland legalisieren
wollen, so wie das in vielen Nachbarländern –
allen voran der Schweiz – schon jetzt der Fall
ist. Beihilfe zum Suizid, das bedeutet, dass ein
Mensch einem anderen die Todesmedikamente
und was er sonst braucht um sein Leben zu
beenden, zur Verfügung stellt und ihm damit
hilft, sich selbst zu töten.
Was auf den ersten Blick vielleicht wie eine
Verbindung von Nächstenliebe und Wahrung
der Autonomie bis zum Schluss aussieht, bedeutet jedoch nichts anderes, als dass der Helfer selbst zu einem Tötenden wird. Ein Großteil
der Ärzte in Deutschland wehrt sich dagegen,
diese schwere persönliche Last auf sich zu
nehmen.
Und das ist nur das eine. Der ehemalige Bun-
despräsident Johannes Rau hat vor einigen
Jahren einen weiteren wichtigen Gedanken
formuliert: „Wo das Weiterleben nur eine von
zwei legalen Optionen ist, wird jeder rechenschaftspflichtig, der anderen die Last seines
Weiterlebens aufbürdet.“
Denn: Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich
selbst das Leben zu nehmen? Das ist eine Frage, die eine Legalisierung automatisch nach
sich zieht. Wie lange kann ich mich, als alter
oder kranker Mensch, meinen Verwandten und
der Gesellschaft zumuten? Wann bin ich nur
noch Last und spüre die Verpflichtung, mich zu
töten? Wann ist die Zeit dazu?
„Meine Zeit, Gott, steht in deinen Händen.“ –
Diese Antwort aus Psalm 31 kann in der unübersichtlichen und schwierigen Diskussion
helfen. Mein Leben, das ich gestalten und in
meine Hand nehmen darf, habe ich mir nicht
selbst gegeben. Dass ich alt oder krank werde
und sterben muss, gehört zu diesem von Gott
gegebenen Leben dazu.
Bei aller Machbarkeit und Vielfalt von Möglichkeiten, die sich uns im Leben stellen, kann
das leicht aus dem Blick geraten.
Ende November feiern wir Ewigkeitssonntag
und erinnern uns daran, dass unser Sterben
und unser Tod in Gottes Händen liegen. Er
allein entscheidet darüber, wann meine Zeit
gekommen ist. Die Verantwortung dafür muss
und soll ich nicht übernehmen.
Das ist eine große Entlastung! Denn sie macht
mich nicht zuletzt auch frei, das anzupacken,
was ich in meine Hände nehmen kann.
Katharina Werner
11
Heilig Geist Moosbach
Sonntag, 2. November
20. So. n. Trinitatis
Sonntag, 9. November
Drittl. So. im Kirchenjahr
Dienstag, 11. November
Sonntag, 16. November
Vorl. So. im Kirchenjahr
Mittwoch, 19. November
Buß- und Bettag
Sonntag, 23. November
Ewigkeitssonntag
Sonntag, 30. November
1. Advent
Sonntag, 7. Dezember
2. Advent
GOTTES
09:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Pfarrer Roland Thie
09:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Barbara Thie
17:00 Uhr Martinsgottesdienst
mit der Kita Haus Kunterbunt
09:00 Uhr Gottesdienst
Diakonin Nicole Koch
09:00 Uhr Gottesdienst mit Beichte und Abendmahl
Pfarrer Jörg Petschat
09:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Benjamin Schimmel
09:00 Uhr Gottesdienst
Vikarin Katharina Werner
09:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Pfarrer Jörg Petschat
Bibelseminar
Bibelstunden der
Landeskirchlichen Gemeinschaft
Sonntag, 02.11., 14:00 Uhr mit G. Wagner
Sonntag, 16.11., 14:00 Uhr mit J. Ullmann
im Martin-Luther-Haus in Wendelstein
Mittwoch, 12. November, 20:00 Uhr
Mittwoch, 3. Dezember, 20:00 Uhr
im Gemeindehaus, Fischbacher Straße 6
Herzliche Einladung zum Kindergottesdienst im Mesnerhaus
Sonntag, 2. November
17:00 Uhr Dietrich Bonhoeffer – hören, wenn
jemand um Hilfe ruft
Sonntag, 9. November
10:00 Uhr Nicht immer ist jemand schuld – Der
Turm von Siloah
Sonntag, 16. November
im Gemeindehaus
10:00 Uhr Schau nicht zurück, sondern nach
vorn – Lots Frau
Sonntag, 23. November
10:00 Uhr Auf Gott hoffen und das Gute sehen
12
DIENSTE
St. Jakob Feucht
Sonntag, 2. November
20. So. n. Trinitatis
Sonntag, 9. November
Drittl. So. im Kirchenjahr
Montag, 10. November
Dienstag, 11. November
Mittwoch, 12. November
Sonntag, 16. November
Vorl. So. im Kirchenjahr
Montag, 17. November
Mittwoch, 19. November
Buß- und Bettag
Sonntag, 23. November
Ewigkeitssonntag
Sonntag, 30. November
1. Advent
Donnerstag, 4. Dezember
Sonntag, 7. Dezember
2. Advent
10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Pfarrer Roland Thie
10:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Barbara Thie
17:30 Uhr Martinsgottesdienst
mit der Kita Unterm Regenbogen
17:00 Uhr Martinsgottesdienst
mit der Kita und der Krippe St. Jakob
17:00 Uhr Martinsgottesdienst
mit der Kita Ernestine-Melzer-Haus
10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Pfarrer Jörg Petschat
18:00 Uhr Konfi-Andacht
Pfarrerin Barbara Thie
17:00 Uhr Andacht im Seniorenzentrum
Pfarrerin Barbara Thie
10:00 Uhr Gottesdienst mit Beichte und Abendmahl
Pfarrer Roland Thie
19:30 Uhr Ökumenischer Bußtagsgottesdienst
Bruder Vinzenz Bittner und Pfarrer Jörg Petschat
10:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Benjamin Schimmel
10:00 Uhr Gottesdienst mit Beichte und Abendmahl
Vikarin Katharina Werner
17:00 Uhr Adventsgottesdienst
mit der Kita Ernestine-Melzer-Haus
10:00 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Jörg Petschat
Taufgottesdienste in St. Jakob
Samstag, 8. November 2014
14:00 Uhr
Vikarin Katharina Werner
Samstag, 13. Dezember 2014
11:00 Uhr
Pfarrerin Barbara Thie
Samstag, 10. Januar 2015 14:00 Uhr
Pfarrer Roland Thie
Außerdem besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit zur Taufe im Anschluss an die Sonntagsgottesdienste.
13
Gruppen in der Gemeinde
Kirchenmusik
Eltern - Kind - Gruppen
im Evang. Gemeindehaus Feucht
Ansprechpartnerin
für alle Eltern-Kind-Gruppen:
Kerstin Morgenstern, Tel. 4070970
EVANGELISCHER
POSAUNENCHOR FEUCHT
Montag, 19:30 Uhr im Gemeindehaus
Leitung: Ralf Tochtermann
Obmann: Georg Loose, Tel. 923000
Montag
10:00 - 11:30 Uhr, 1. Hj. 2014
verantw.: Carmen Pilny, Tel. 9254060
Montag
16:00 - 17:30 Uhr, 1. Hj. 2012
verantw.: Lydia Witzschas, Tel. 923510
Dienstag
10:00 - 11:30 Uhr, 1. Hj. + 2. Hj. 2013
verantw.: Marie-Kristin Stöcker, Tel. 5050235
JUNGBLÄSERAUSBILDUNG
im Gemeindehaus
Donnerstag ab 15:00 Uhr
Kontakt: Georg Loose, Tel. 923000
KINDERCHOR
Dienstag, 17:00 Uhr
im Gemeindehaus
Leitung: Michaela Zeitz, Tel. 09181
Dienstag
15:30 – 17:00 Uhr, 1. Hj. 2013
verantw.: Kerstin Morgenstern, Tel. 4070970
6980630
Interessierte Kinder ab 6 Jahren sind herzlich
willkommen.
Mittwoch
09:30 – 11:00 Uhr, 1. + 2. Hj. 2012
verantw.: Andrea Görtler, Tel. 608006
Mittwoch
16:00 - 18:00 Uhr, 2. Hj. 2009
verantw.: Katrin Romer, Tel. 0151 50719633
Donnerstag
15:00 - 17:00 Uhr, 1. Hj. + 2. Hj. 2010
verantw.: Stefanie Hellbeck, Tel. 726267
Freitag
10.00-11.30 Uhr, 1. Hj 2014
verantw.: Silke Broszinski, Tel.: 729756
KIRCHENCHOR
Dienstag, 18:15 Uhr im Gemeindehaus
Leitung: Michaela Zeitz, Tel. 09181 6980630
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich
willkommen!
GOSPELCHOR
Dienstag, 20:00 Uhr im Gemeindehaus
Leitung: Michaela Zeitz, Tel. 09181 6980630
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich
willkommen!
HAUSKREISE
Hauskreis: Donnerstag, 19:30 Uhr • Fam. Pfeufer, Tel. 16343 und Fam. Göttle, Tel. 2555
Pro Christ Hauskreis: 14-tägig, Donnerstag, 20:00 Uhr • Pfr. Soellner, Tel. 15553
14
Gruppen in der Gemeinde
in Feucht Gemeindehaus, Fischbacher Straße 6
Mesnerhaus, Hauptstraße 58
FRAUEN-MONTAGSTREFF
im Mesnerhaus, jeden Montag ab 09:30 Uhr
Kontakt: Irmgard Wiedenbauer, Tel. 12095
Anni Koppenhöfer, Tel. 4663
FRAUENKREIS FEUCHT
Donnerstag (!), 13. November, 19:30 Uhr im Restaurant Istoria, Hauptstraße
„Begegnen und genießen“
Voranmeldung im Pfarramt, Tel. 3395, bis
10.11. erforderlich!
verantw.: Pfarrerin Barbara Thie
und Bettina Göttle
MEDITATIONSGRUPPE
im Gemeindehaus Fischbacher Straße 6
jeden 1. Freitag im Monat um 19:00 Uhr
Kontakt: Diakon Ernst Klier, Tel. 5117
SENIORENCLUB FEUCHT
im Gemeindehaus, Fischbacher Straße 6
jeden Montag, 14:30 Uhr
03.11. Geburtstagskaffee
„Alles über Honig“
mit Wolfgang Mittwoch
10.11. „Martinsgeschichten“
17.11. Seniorenabendmahl
24.11. „Wir basteln Adventsgestecke“ mit Anni Koppenhöfer und Uschi Berger
01.12. Geburtstagskaffee
„Vorsicht Falle“ mit Hauptkommissar Walter Eibl, Kripo Schwabach
verantw.:Pfarrer Jörg Petschat, Tel. 14747
Gemeindebriefeinlegen im Mesnerhaus:
Mittwoch, 19. November, 18:00 Uhr
Kontakt: Diakonin Nicole Koch, Tel. 16738
CAFÉ FÜR TRAUERNDE
im Mesnerhaus, Hauptstraße 58
Mittwoch 5. und 19. Nov., um 16:00 Uhr
Kontakt: Diakon Johannes Deyerl, Tel. 502513
TRAUERGRUPPE
im Mesnerhaus, Hauptstraße 58
montags, 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr
am 03.11. und 10.11. 2014
Kontakt: Diakon Johannes Deyerl, Tel. 502513
Evang. Jugend Feucht
Gemeindehaus Feucht, Fischbacher Straße 6
Information: Diakonin Nicole Koch, Tel.16738 - facebook.com/Ev.JugendFeucht
OPEN ELCH
Freitag von 18:00 - 21:00 Uhr
Kontakt: Diakonin Nicole Koch, Tel.16738
KINDERGRUPPE „SMARTIES“
Mittwoch, 16:00 – 17:30 Uhr
Leitung: Denise Enkirch
Mitarbeitenden-Stammtisch: Dienstag, 11. November um 19 Uhr im Café Elch.
15
Gruppen in der Gemeinde
in Moosbach Gemeindehaus, Kirchenstraße 26
GESPRÄCHSKREIS
Donnerstag, 20. November, 20:00 Uhr
Bürgerhalle Moosbach, 1. Obergeschoss
verantw.: Dieter Roth, Tel. 5123
ALTENCLUB MOOSBACH
Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben!
verantw.: Erna Auer, Tel. 2848
FRAUENKREIS
Montag, 10. November, 20:00 Uhr
Bibelarbeit mit Vikarin Katharina Werner
Montag, 1. Dezember, 20:00 Uhr
Adventsfeier
verantw.: Monika Lang, Tel. 6421
Wir treffen uns im Mesnerhaus in Feucht.
ELTERN-KIND-GRUPPE MOOSBACH
Dienstag
10:00 bis 11:30 Uhr, altersgemischt
verantw.: Alexandra Kopper, Tel. 9118466
Wir treffen uns in der Kita Haus Kunterbunt,
Teichstraße 2.
Moosbacher Kindertag - „Von Gott getragen“
Beim letzten Kindertag in Moosbach stand
der Wind, passend zum Herbst, Pate für einen
ereignisreichen Nachmittag mit dem Kindertageteam. 32 Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren
strömten in die Heilig Geist Kirche, um von
Pfarrer Jörg Petschat begrüßt zu werden. Dieser erzählte Geschichten aus der Bibel, in denen der Wind in meist stürmischer Form
vorkam. Dann ging es hinüber in den Kindergarten, wo es Stationen zum Basteln
rund um das Thema „Wind“ gab: Raketen
mit Hosengummiantrieb, Plastiktütenfallschirme und Papierpustebälle. Besonderen Spaß hatten die Kinder beim Ausprobieren ihrer gebastelten Werke. Auch
wurde ein Tüchertanz zum geistlichen
Kinderlied „Du bist immer da“ eingeübt .
Der Kindertag endete mit einer Andacht,
bei der der Vergleich zwischen Wind und
Gott gezogen wurde: man kann ihn nicht sehen, aber dennoch spüren. Besonders stolz
waren die Kinder darauf, ihren eingeübten Tanz
den Eltern vorzuführen und zahlreiche Basteleien mit nach Hause nehmen zu können.
Jörg Petschat
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Rückblick: Jubelkonfirmation 2014
58 Jubelkonfirmandinnen und
-konfirmanden feierten ihre Goldene, Diamantene, Eiserne, Kronjuwelene und Doppelkronjuwelene Konfirmation in St. Jakob und
ließen sich von Pfarrer Benjamin
Schimmel noch einmal den Segen
Gottes zusprechen.
17
Rückblick
Erntedank in Moosbach und Feucht
Auch in Feucht stand nach Abendmahlsgottesdienst und Familiengottesdienst am Erntedankfest das Engagement für die tansanischen Partnergemeinden auf dem Programm:
Simone Marder und ihr Team von fleißigen
Helferinnen und Helfern hatten das traditionelle Kartoffelessen vorbereitet, das sich wieder viele Gemeindeglieder schmecken ließen.
„Nebenbei“ kamen dabei 638 Euro für Tansania
zusammen.
Schön, dass beim Danken auch die nicht vergessen werden, denen es nicht so gut geht wie
uns!
Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins
Moosbach beteiligten sich unter Leitung der
Vereinsvorsitzenden Gerlinde Kotzur heuer am
Erntedankfest in Heilig Geist: eine prächtige
Erntekrone schmückte die Kirche und nach
dem Gottesdienst gab es eine köstliche Kürbissuppe. Der Erlös in Höhe von 110,50 Euro
kommt unseren Partnergemeinden in Tansania
zugute.
Herzlichen Dank allen, die sich dabei engagiert
haben!
18
Rückblick
„Wunderbar gemacht“ - Frauenfrühstück im Herbst
„Ich danke Dir, Gott, dass ich wunderbar gemacht bin!“ - Um dieses Wort aus Psalm 139
drehte sich ein erfrischender Vortrag der therapeutischen Seelsorgeberaterin Maria Walther aus Neuendettelsau. Sie sprach vor über
100 Teilnehmerinnen des traditionellen Frauenfrühstücks.
Eigene Unsicherheiten, die sich gerne hinter
einer besonders selbstsicheren Fassade verstecken, mangelndes Selbstvertrauen, durch
eigene Abwertung oder die anderer Menschen
überspielt oder sich auf vielerlei Weise äußert,
oder Beziehungsstörungen, die in einer Selbstwertstörung begründet sind – alles wurde mit
Beispielen und persönlichen
Anekdoten belegt und oft mit
befreienden Lachern der Zuhörerinnen quittiert.
Den 139. Psalm kannte der von
Maria Walther zitierte 6-Jährige wohl nicht, der mit sich
und der Welt im Reinen war,
als er erklärte: „Ich weiß, dass
Gott alle Vögel und Pflanzen
und Menschen erschaffen hat.
Aber das Beste, was er gemacht hat, bin ICH!“
Den musikalischen Teil hatte diesmal eine Bläsergruppe des Posaunenchores übernommen.
Bettina Göttle führte als Moderatorin souverän durch den Vormittag.
Nach ausgiebigem
und reichhaltigem
Frühstück sprach
dann Maria Walther in vertrautem
Fränkisch und mit
großer Herzlichkeit
zum Thema „Ich
bin ich und Du bist
Du“ und vermittelte ihre Gedanken
dazu, wie man ein
gesundes Selbstwertgefühl erhalten kann.
Dorothea Mirwaldt
19
Rückblick
Ausflug der Senioren nach Velden
auf einzelne Kunstwerke aus verschiedenen
Epochen hingewiesen hat. Nach dem Mittagessen im Reuthof in Betzenstein ging es zum
Hubmersberg ins Café Lindenhof, wo bereits
Kaffee und Kuchen auf die Seniorinnen und
Senioren warteten. Die Ausflügler genossen
diesen abwechslungsreichen Tag bei wunderbarem Herbstwetter.
Der Seniorenclub der Kirchengemeinde, der
sich an jedem Montagnachmittag trifft, hat
im September die vier Wände des Gemeindehauses verlassen und sich mit einem Bus auf
den Weg nach Velden im Oberen Pegnitztal
gemacht. Zunächst wurde die dortige Marienkirche besucht, in der Herr Neubig sehr kompetent und kurzweilig durch die elf Jahrhunderte
der Kirchengeschichte von Velden geführt und
Jörg Petschat
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Spenglerei:
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Dachdeckerei:
Neueindeckung-Umdeckung-Reparatur
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Diakonie
„Miteinander - Füreinander“
Die Nachbarschaftshilfe
mit Büro im Mesnerhaus
Öffnungszeiten:
Montag: Mittwoch: Freitag:
Bürozeiten:
Montag von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr und
Mittwoch von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
15:00 Uhr - 18:00 Uhr
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Kundenkarten sind mittwochs von 11:00 bis 12:00 Uhr
bei der KASA im Gemeindehaus Fischbacher Straße 6,
Tel. 724800. erhältlich.
Tel. 09128 7243249 zu den Bürozeiten
nachbarschaftshilfe@st-jakob-feucht.de
Stöberladen • 90537 Feucht • Hauptstraße 35
Tel. 09128 9239646
stoeberladen@st-jakob-feucht.de
DIAKONIESTATION
BEGLEITENDE SOZIALE DIENSTE
FÜR KRANKE UND ALTE MENSCHEN
Schwester Gaby Meinhardt, Altdorfer Straße 5 - 7
Sprechzeiten: Montag bis Freitag, 11 bis 12 Uhr
Telefon: 09128 739096 • Fax 09128 739098
Pflegenotruf: 0171 8607827
KIRCHLICHE ALLGEMEINE SOZIALARBEIT
Cornelie Fritz, Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Tel. 09128 724800 oder 09151 8377-0
Fax 09151 8377-30
kasa-feucht@diakonisches-werk-ahn.de
Jeden Mittwoch von 11 bis 12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung im Gemeindehaus Fischbacher Straße 6
HAUSLEITUNG SENIORENZENTRUM
AM ZEIDLERSCHLOSS
Hausleitung Markus Friedl, Altdorfer Straße 5 - 7
Sprechzeiten: Montag bis Freitag, 11 bis 12 Uhr
Telefon: 09128 739096 • Fax 09128 739098
Pflegenotruf: 0171 8607827
KREBSPUNKT - AUßENSTELLE FEUCHT
Iris Lippert-Harder, Diplom-Sozialpädagogin (FH),
systemische Beraterin
Tel. 09128 7240850 oder 09151 8377-33
krebspunkt@diakonisches-werk-ahn.de
Jeden Dienstag von 9 bis 10 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung im Gemeindehaus Fischbacher
Straße 6
Soziale Dienste:
Diakonisches Werk der Dekanatsbezirke Altdorf-Hersbruck-Neumarkt:
Geschäftsstelle: 91217 Hersbruck · Nikolaus-Selnecker-Platz 2
Tel. 09151 8377-0 · gst@diakonisches-werk-ahn.de
Erziehungs- und Familienberatung: 90518 Altdorf · Treuturmgasse 2 · Tel. 09187 1737
Suchtberatung: 90518 Altdorf · Türkeistraße 11 · Tel. 09187 7897
Beratungsstelle für seelische Gesundheit: 90518 Altdorf · Türkeistraße 11 · Tel. 09187 906542
Fachstelle für Pflegende Angehörige/Familienpflege: 91217 Hersbruck, Hirtenbühlstraße 5,
Tel. 09151 862880
Telefonseelsorge: Tel. 0800 1110111 oder 1110222
Rummelsberger Hospizarbeit (Sterbebegleitung): Tel. 0175 1624514
Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe: Tel. 09128 3720
21
Freud und Leid
Beerdigungen
Taufen
Trauungen
Erd- und Feuerbestattungen
Überführungen
Erledigung aller Formalitäten
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OHR
BESTATTUNGEN
Tel. 09128 12145
Zeidlersiedlung 31
Nürnberger Land Tafel e.V. Ausgabestelle Feucht
Ausgabe jeweils am Dienstag um 15:00 Uhr und am Samstag um 14:00 Uhr im Kath.
Pfarrzentrum, Untere Kellerstraße 8 in Feucht. Dienstag ab 14:15 Uhr Kaffeetrinken.
Info bei Erika Sichert Tel. 09128 6389 oder Karin Koch, Tel. 09187 904144.
22
Verschiedenes
Sängerinnen und Sänger für Chorprojekt gesucht!
Ökumenisches Abendgebet
mit Gesängen aus Taizé
Die Chorgruppe "Divertimento Vocale", die aus
Konzerten in St. Jakob sowie durch das gelegentliche Mitwirken in Gottesdiensten bekannt
ist, sucht für ein Chorkonzert im Frühjahr mit
Werken von Heinrich Schütz interessierte Sängerinnen und Sänger.
Zu einer Schnupperprobe laden wir herzlich
ein.
Wir proben donnerstags von 19:30 Uhr bis
21:30 Uhr im Mesnerhaus an der Jakobskirche.
Kommen Sie, wir freuen uns!
Mittwoch, 26.11.2014, 19:00 Uhr:
Einüben der Taizélieder und Vorbereitung für
die Nacht der Lichter im Kath. Pfarrheim in
Burgthann
Freitag, 05.12.2014, 19:30 Uhr:
„Nacht der Lichter“ in der Magdalenenkirche in
Altdorf
Otto Hemmerlein, Chorleiter
Redaktionsteam des Gemeindebriefs
sucht Verstärkung!
Für die Mitarbeit bei der Erstellung des Gemeindebriefes suchen wir Menschen, die gerne schreiben und bereit sind, monatlich eine
knappe Stunde für die Redaktionssitzung zu
investieren. Nähere Informationen bei Pfarrer
Roland Thie, Tel. 9251600.
•Weltladen Feucht•
Öffnungszeiten:
DER FAIRE JAKOB
Mo + Di + Do + Fr
Weltladen Feucht
09:00 – 12:30 Uhr Hauptstraße 18 • 90537 Feucht
14:30 – 18:00 Uhr
Tel. 09128 7391675
Mi + Sa
09:00 – 12:30 Uhr fairer.jakob@st-jakob-feucht.de
www.st-jakob-feucht.de
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So erreichen Sie uns:
EVANG. LUTH. PFARRAMT FEUCHT
Hauptstraße 64 • 90537 Feucht
Tel. 09128 3395 • Fax 09128 14250
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www.st-jakob-feucht.de
ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag
9:30 – 12 Uhr • 14:30 – 17 Uhr
Dienstag
geschlossen
Mittwoch + Freitag 9:30 – 12 Uhr
Donnerstag
9:30 – 12 Uhr • 15:30 – 18 Uhr
SEKRETÄRINNEN:
Claudia Windisch • Tel. 9251603
claudia.windisch@st-jakob-feucht.de
Ute Loose • Tel. 92516 04
ute.loose@st-jakob-feucht.de
Beate Mühlhause • Tel. 9251604
beate.muehlhause@elkb.de
PFARRTEAM:
Pfarrer Roland Thie • Tel. 9251600 • Fax 14250
Hauptstraße 64 • roland.thie@st-jakob-feucht.de
Pfarrerin Barbara Thie • Tel. 912935 • Fax 14250
Hauptstraße 64 • barbara.thie@st-jakob-feucht.de
Pfarrer Jörg Petschat • Tel. 14747 • Fax 12152
Kapellenplatz 4 • joerg.petschat@st-jakob-feucht.de
Redakt
ion
für die sschluss
Dezem Ausgabe
ber 2
014
3. Nov
. 2014
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Diakon Jens Herning • Tel. 9251601 • Fax 14250
Büro im Mesnerhaus • Hauptstraße 58
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Tel.13770 • Fax 723834
sabine.fischer@kita-unterm-regenbogen-feucht.de
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Birgit Müller • Nerrether Weg 2
Tel. 2776 • Fax 724177
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Tel. 722484 • Fax 722485
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Erika Daenicke • Schulstraße 26b
Tel. 7240818 • Fax 7240952
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Pfarrer z. A. Benjamin Schimmel • Tel. 7212114
Fax: 7212115 • Frühlingstraße 7
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Gabriela Faßhauer • Teichstraße 2
Tel. 13611 • Fax 724379
kita-hauskunterbunt@st-jakob-feucht.de
Vikarin Katharina Werner • Tel. 5050357
Fax: 14250 • Fischbacher Straße 4a
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KIRCHNER UND HAUSMEISTER IN FEUCHT
Ralf Sabokat • Hauptstraße 56 • Tel. 9251602
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Diakonin Nicole Koch • Tel. 16738 • Fax 723118
Büro im Gemeindehaus • Fischbacher Straße 6
nicole.koch@st-jakob-feucht.de
KIRCHNERIN IN MOOSBACH
Hildegard Kreußel • Schützenstraße 11 • Tel. 2862
VERTRAUENSMANN DES KIRCHENVORSTANDS
Martin Pudelko • Buchenstraße 12 • Tel. 5926
HAUSMEISTERIN IN MOOSBACH
für Gemeindehaus und Kirche
Elke Bott • Hangstraße 13 • Tel. 14989
BANKVERBINDUNGEN:
Allgemeine Spendenkonten:
Sparkasse Nürnberg • BLZ 760 501 01 • Konto-Nr. 578 003 071 • IBAN DE69 7605 0101 0578 0030 71
Raiffeisenbank Feucht • BLZ 760 694 40 • Konto-Nr. 117 218 • IBAN DE74 7606 9440 0000 1172 18
Kirchgeld: Sparkasse Nürnberg • BLZ 760 501 01 • Konto-Nr. 380 251 884 • IBAN DE53 7605 0101 0380 2518 84
Gemeindebrief: Sparkasse Nürnberg • BLZ 760 501 01 • Konto-Nr. 380 264 515 • IBAN DE68 7605 0101 0380 2645 15
Spendenkonto und Mitgliedsbeiträge Evang. Gemeindeverein Feucht e.V.:
Evang. Kredit-Genossenschaft eG • BLZ 520 604 10 • Konto-Nr. 3 501 060 • IBAN DE52 5206 0410 0003 5010 60
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