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Für Jule Neigel ist die Natur „das Ein- zige, was uns wirklich am

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STUTTGART
Mittwoch, 25. August 2004
Stuttgarter Zeitung Nr. 196
TIMESHARING – DER NEPP MIT DEM URLAUB
Die Wohnung
auf Zeit kann
teuer werden
Bewährung
für Betrug mit
Ferienanlagen
Lehrgeld für Touristen
Rund 230 000 Euro Schaden
Trotz aller Warnungen und abschreckender Beispiele sind diesen Sommer erneut viele Touristen so genannten Timesharing-Anbietern aufgesessen. Die Masche zieht vor allem in
spanischen Ferienorten, unter den Opfern sind auch Urlauber aus Stuttgart.
Ein Leben im sonnigen Spanien, wenig arbeiten und dabei gutes Geld
verdienen: das hat 1998 einen Mann
aus Südafrika bewogen, sich an betrügerischen Geschäften mit Anteilen für
Ferienwohnungen zu beteiligen. Gestern wurde er in Stuttgart verurteilt.
Von Markus Heffner
Von Sonnhild Maier
Im vergangenen Jahr war Brigitte SieveringWichers auf Teneriffa, ihre jüngsten Sommerferien hat sie auf Gran Canaria verbracht.
Mitgebracht hat die Expertin von der Verbraucherzentrale nebst Urlaubsbräune vor
allem eines: die Erkenntnis, dass in diesen
beliebten Domizilen nach wie vor ganze
Heerscharen von Lockvögeln unterwegs
sind, die Touristen Nutzungsrechte an Ferienappartements andrehen wollen – so genannte Timesharing-Ferien.
Die Masche funktioniert nach dem stets
gleichen Prinzip, die Ausführung variiert.
Auf Gran Canaria waren es junge Leute, die
am Strand Rubbellose an meist ältere Paare
ohne Kinder verkauften oder verschenkten.
Gewonnen habe natürlich jeder, erzählt die
Verbraucherschützerin, und das Taxi zur
„sofortigen Gewinnübergabeparty“ stünde
auch schon immer bereit, natürlich gratis.
Kaum angekommen, würden die vermeintlichen Gewinner dann in knallharte Verkaufsgespräche verwickelt: Sie sollen teure Mietrechte an einer Ferienanlage erstehen.
Wer sich dem Drängen widersetzt, so
Brigitte Sievering-Wichers, werde nicht selten beschimpft und bedroht – doch wenigstens übersteht er die Episode, ohne Lehrgeld
bezahlen zu müssen. Bei jährlich tausenden
von Urlaubern schnappt die TimesharingFalle dagegen zu: Sie zahlen viel Geld für
überteuerte Häuser oder Ferienwohnungen,
sind aber allenfalls Mieter zweiter Klasse.
Grundsätzlich geht es beim Timesharing
darum, eine Immobilie über eine festgelegte
Laufzeit für eine jährliche Nutzungsdauer zu
mieten. Das Nutzungsrecht wird für 20, 30
oder mehr Jahre erworben, Preise zwischen
2500 und 30 000 Euro pro Urlaubswoche
seien üblich, sagt Brigitte Sievering-Wichers.
Zu den Timesharing-Hochburgen zählen
die Dominikanische Republik, Gran Canaria
oder die spanische Küste, etwa die Costa del
Sol. Dort wurde eine 40-köpfige Gruppe ausgehoben, die 70 000 Touristen um 650 Millionen Euro geprellt hat. Laut Landeskriminalamt Stuttgart werden rund 600 Firmen für
Betrug mit Mietanteilen verantwortlich gemacht – „alleine in Deutschland entsteht
dabei jährlich ein Schaden im zweistelligen
Millionenbereich“, so der Landespolizeipräsident Erwin Hetger. Die Schadenshöhe variiere von 50 Euro Anzahlung bis zu 20 000
Euro, die oft noch im Urlaub bezahlt werden.
Hinterher stelle sich dann heraus, dass nur
der Anspruch auf eine Buchung erworben
wurde oder die Anlage gar nicht existiert.
Zwar gebe es auch seriöse Anbieter, sagt
Sievering-Wichers, allerdings müsse man
prinzipiell eines bedenken: Zu Hause würde
es einem auch nicht einfallen, einen Mietvertrag für 30 Jahre zu unterschreiben und im
Voraus zu bezahlen. Pauschalreisen etwa
seien einiges günstiger und flexibler zu handhaben. Zumal es keinen Markt für den Wiederverkauf der Anteile gibt – dafür aber eine
zweite Betrugsmasche, wie ein Stuttgarter
Geschäftsmann erfahren musste. Er hatte
10 000 Euro Provision an eine Agentur bezahlt, die einen Interessenten für seine Timesharing-Wohnung vermittelt hatte. Das Geld
ist weg, auf den Anteilen sitzt er noch heute.
Sich einmal in eine Ferienwohnanlage einkaufen, dann jährlich kostenlos dort oder an
ähnlich schönen Orten der Welt Urlaub machen, das war vor allem in den 80er Jahren
eine Geschäftsidee, die sich gut verkaufen
ließ. Doch viele Urlauber, die sich Timesharing-Rechte für die schönsten Wochen des
Jahres zulegten, mussten die bittere Erfahrung machen, dass sie ihre Anteile am Ferienparadies nicht mehr loswurden, wenn sie sie
weiterverkaufen wollten. An diesem Punkt
setzte 1998 die nach Überzeugung der Richter einer Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Stuttgart von vornherein betrügerische Idee einer Firma ein, die damals im
spanischen Marbella gegründet wurde.
Von Anfang an mit dabei war der nun
angeklagte 44 Jahre alte Mann aus Südafrika,
der von Mitte 1998 bis Ende 1999 dort
Buchhalter war. Die Firma versprach den
Anteilseignern, ihren Anteil an der Ferienwohnung nach fünf Jahren Gewinn bringend
zu verkaufen und zwischendurch noch die
sagenhafte Rendite von 18,5 Prozent pro
Jahr einzufahren. Voraussetzung: zunächst
müssten die Anteile „aufgewertet“ werden.
Für die Timesharing-Anleger bedeutete dies,
dass sie für unverkäufliche Objekte bis zu
15 000 Euro nachzahlen mussten – Investitionen, die sie nie wiedersehen sollten.
Und so rechnete der Angeklagte für ein
Grundgehalt von wenig mehr als 400 US-Dollar im Monat plus Provisionen ab, was anschließend zum größten Teil in die Taschen
eines deutschen Ehepaares floss. Das Paar
und zwei seiner Verkäufer wurden wegen
Betruges im März 2001 zu Freiheitsstrafen
bis zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Für den
herzkranken Angeklagten, der gestern vor
Gericht ein umfassendes Geständnis ablegte,
fand die Wirtschaftsstrafkammer eine Strafe
von 22 Monaten für angemessen, die zur
Bewährung ausgesetzt wurde. Als Bewährungsauflage muss der Mann 5000 Euro an
einen gemeinnützigen Verein zahlen.
Den Traum vom schönen Urlaub erfüllen nicht alle Angebote.
Foto
Hapimag
Die Plattform mit dem schweren Fernsehgerät gleitet langsam in die Höhe. „Mein Max
hört auf Knopfdruck“, erzählt die an Rheuma
und an einer Wirbelsäulenerkrankung leidende Christine Knirsch. Dass sie überhaupt
noch neben ihrem Bruder in dem Radio- und
Fernsehgeschäft an der Böblinger Straße im
Süden stehen kann, verdankt sie vor allem
dem Elektrolift. „Der ist für mich inzwischen
viel mehr als ein technisches Hilfsmittel, das
ist ein lieb gewonnener Freund.“ Ohne ihn
könnte sie keinen einzigen Fernseher aus
dem Regal zur Lötstation schaffen.
Im dem 80-Quadratmeter-Geschäft steht
viel schwere Elektronik in den Regalen: Fernseher, Videorekorder, Vor- und Endverstärker, Plattenspieler und vieles mehr. „Wir sind
noch ein Reparaturbetrieb vom alten Schlag“,
sagt der Meister Hans-Peter Knirsch. In der
Böblinger Straße 55 kriegen dreißig Jahre
alte
Nordmende-Farbfernseher
nochmal
Farbe auf die Mattscheibe. Und hier werden
auch defekte Braun-Hifi-Anlagen mit Kultstatus wieder zum Klingen gebracht. Heruntergefallene Fernbedienungen repariert Christine Knirsch meistens gleich am Tresen.
„Ohne meine Schwester wäre ich aufgeschmissen“, sagt Hans-Peter Knirsch. „Die
erledigt den Bürokram, bedient Kunden und
lötet so manchen kaputten Fernseher wieder
O
Für Jule Neigel ist die Natur „das Einzige, was uns wirklich am Leben erhält“.
Deswegen trennt die Sängerin, die gerade
ein neues Album aufnimmt, zu Hause
schön brav ihren Müll und versucht, schon
beim Einkaufen darauf zu achten, dass
kein Abfall entsteht. Der in Stuttgart lebende Schauspieler Walter Sittler sagt:
„Wenn man nicht unbedingt Auto fahren
muss, dann läuft man oder fährt Rad.“ Er
und seine Frau versuchen, ihren Kindern
Respekt vor der Umwelt nahe zu bringen.
Elisabeth Erl, besser bekannt als Elli aus
der RTL-Superstar-Show, wiederum sagt:
„Jeder sollte bei sich selbst anfangen.“ Sie
werde „ganz grantig“, wenn jemand ein-
Zu Gast in einer Ferienanlage auf Lanzarote – Keine Prüfung der Unterlagen erlaubt
Um dem nassen Winter zu entfliehen,
kommt so mancher auf die Idee, die
Kanaren zu buchen. Viel besser als ein
Hotelaufenthalt dort sei der Urlaub in
einer Timesharing-Anlage, versprechen
die Vertreter. Ein Erfahrungsbericht.
Von Jörg Nauke
Nach vier Tagen ist das Eiland Lanzarote
seinerzeit umrundet, erforscht und seine
besten Restaurants erkundet gewesen. Danach war der Pauschaltourist Freiwild für
die Anbieter von Timesharing-Anlagen.
Diese kümmern sich intensiv um gelangweilte Touristen, sofern sie im Zweierpack
auftreten. Den Erstkontakt stellte eine gut
aussehende Studentin aus Schweden her. Sie
sprach die ziellos flanierenden Urlauber an,
präsentierte einen Hochglanzprospekt und
wies darauf hin, dass man einen Gutschein
im Wert von 50 Mark bekomme, wenn man
einmal in einer dieser luxuriösen Anlagen
vorbeischaue. Liege das Hotel verkehrsungünstig, würde auch noch das Taxi bezahlt.
In der Lobby hatte ein freundlicher Vertreter aus Deutschland das Ehepaar begrüßt
und auf sehr durchsichtige Art versucht,
eine Gesprächsbasis zu bilden. „Aus Stuttgart, so so, ich hatte einmal eine Freundin in
Böblingen . . .“ Vermutlich hat auch sie seine
Tätowierung am Unterarm abstoßend gefunden. Er schilderte die Vorzüge des Timesharing-Gedankens im Allgemeinen und des zur
Disposition stehenden Mini-Appartements
im Besonderen. Man erwerbe das Recht, in
exklusivem Ambiente zwei Wochen Urlaub
pro Jahr zu machen. Dass es einem hier jetzt
schon langweilig sei und man doch sehr an
einen Ort gebunden wäre, an dem man nicht
sein wolle, konterte er mit einem Videofilm
über Tauschobjekte: Blockhütten in Kanada,
Hausboote in Irland, Villen in Miami.
Man sei sich jetzt ja einig, es müsse nur
noch „hier unten rechts“ unterschrieben werden, hieß es zum Schluss. Ein Sechsundzwanzigstel gäbe es schon für 25 000 Mark. Den
Hinweis, das „Wohnklo“ würde aufs Jahr
gerechnet unglaubliche 650 000 Mark plus
Verwaltungsgebühr kosten, hat er geflissentlich überhört. Zeit also für den geordneten
Rückzug, eingeleitet durch die Frage, ob man
die Unterlagen mitnehmen dürfe, um sie
einem Rechtsanwalt zu zeigen. „Wieso das
denn?“ knurrte der Tätowierte und zeigte
zur Tür. „Ein Auto kaufen Sie ja auch sofort.“
Dank passender Technik kann Christine Knirsch trotz Wirbelsäulenerkrankung arbeiten – Rentenversicherer tragen die Kosten
Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt
Ende Mai ist es bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Spitzenköche in Stuttgart
heiß hergegangen. Es wurde viel gefeiert,
viel gekickt. Am Ende nahmen die französischen Köche den Titel mit nach Hause. Es
hatte aber auch Ärger gegeben. Im Spiel
der Deutschen gegen die Österreicher
hatte ein ehemaliger Profi für die Österreicher ein Tor geschossen, was offenbar
nicht dem komplizierten Reglement entsprach – und woraufhin sich vor allem der
Organisator des Turniers und Koordinator
des deutschen Teams, der Stuttgarter Wilfried Hurst, echauffierte. Er kündigte damals an, dass er aufhören wolle. Im neuesten Rundbrief Hursts an die Köche und
Sponsoren schreibt er, er bedaure, „dass
für mich die Ära Fußballköche nach mehr
als acht Jahren intensivstem Engagement
wohl zu Ende gehen muss. Aber das Ultimatum einiger weniger Mitglieder verhindert meine weitere Mitarbeit. Eine Lösung
dieses Problems sehe ich zurzeit leider
nicht.“ Da hat auch der Einsatz des Ehrenspielführers der Mannschaft, Speisemeisterei-Chef Martin Öxle, nichts genutzt. Jetzt
darf man gespannt sein, wie es mit den
kickenden Köchen weitergeht.
„Ein Auto kaufen Sie ja auch sofort“
Der starke „Max“ hält die Firma auf den Beinen
Ohne Max wäre Christine Knirsch arbeitslos. Doch dank des Hebelifts kann
sie trotz eines Wirbelsäulenleidens
weiter arbeiten. Die Kosten hat die
Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) getragen – beraten wurde
die 38-Jährige vom Arbeitsamt.
SPALTE 5
fachmännisch zusammen.“ Letzteres hat sich
die Gelobte „durch Zuschauen, Nachfragen
und vor allem durch große Ohren“ angeeignet. „Mein Bruder und ich sind ein Superteam, und wir können auch nur als Familienbetrieb überleben.“
Doch eben der war vor einem Jahr plötzlich ernsthaft in Gefahr. Die Schmerzen der
38-Jährigen, die wegen Ihres Wirbelsäulenund Rheumaleidens höchstens zehn Kilogramm heben darf, wurden so stark, dass sie
in einer Rehaklinik zwangsweise pausieren
musste. „Dort habe ich erstmals erfahren,
dass Arbeitgeber Geld für technische Arbeitshilfen erhalten können“, erzählt Christine
Knirsch. Der Tipp führte sie zu Ina Kersten,
Beraterin für Rehatechnik bei der Stuttgarter
Agentur für Arbeit. Und die hielt sich nicht
lange hinter ihrem Schreibtisch auf. Die Diplomingenieurin erschien in dem Fernsehgeschäft und nahm dort die täglichen Arbeitsabläufe von Christine Knirsch genau in Augenschein. Zwei Monate später stand Max im
Geschäft. Seitdem erleichtert auch ein
Schwingstuhl der Angestellten das Sitzen.
„Der ist sogar antistatisch, damit den emp-
Dank des Spezialstuhls kann Christine Knirsch im Familienbetrieb mitarbeiten.
Foto
Steinert
findlichen Geräten in der Werkstatt nichts
passiert“, sagt sie voller Freude. Eine ergonomische Tastatur und ein Trackball erleichtern
ihr die Arbeit am Computer. Und beim Papierkrieg helfen ein drahtloses Telefon-Headset
sowie ein elektrischer Locher. „Früher
musste ich mich auf den Handlocher stellen,
weil ich wegen des Rheumas kaum Kraft in
den Fingern habe“, erzählt die 38-Jährige.
„Die meisten Arbeitsplätze können heute
so umgestaltet werden, dass auch Menschen
mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung
wieder ohne Leistungseinbuße weiterarbeiten können“, sagt die Beraterin Kersten. Die
zusätzlichen Kosten müsse keineswegs der
Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer tragen.
„Die werden von den Arbeitsagenturen oder
den Rentenversicherungsträgern übernommen“, so Kersten.
Bei Christine Knirsch hat die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte die Kosten
von 10 000 Euro getragen. Die Rechnung geht
dabei für alle Beteiligten auf. Der Familienbetrieb konnte überleben, und ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz wurde erhalten. „Leider ist in der Öffentlichkeit kaum
bekannt, dass es durch uns Geld für besondere Lösungen am Arbeitsplatz gibt“, sagt
Kersten. Sie hat auch einem gelähmten Ingenieur mit einem entsprechend ausgerüsteten
Computerarbeitsplatz wieder zu einer Zukunftsperspektive verholfen.
Christine Knirsch bereitet die Arbeit wieder Freude, auch wenn sie nicht ohne
Schmerzmittel auskommt. Aber sie fällt nicht
mehr „jeden Abend halb tot ins Bett“, sondern geht wieder ins Theater. Manchmal.
Aber immer öfter.
Informationen gibt es bei Ina Kersten, Agentur für Arbeit Stuttgart, Telefon 920 - 21 22.
Elli kann richtig grantig werden, wenn ihr
Foto AP
Müll um die Ohren fliegt.
fach seinen Müll aus dem Auto werfe, und
versuche, die Übeltäter zur Rede zu stellen. Zu hören sind diese Stellungnahmen
auf der CD „Prominente Umwelt“, die in
einem Seminar an der Hochschule der
Medien entstanden ist. Zehn Studenten
haben 24 prominente Menschen zum
Thema Umwelt befragt, darunter auch der
SWR-Talker Wieland Backes, Gotthilf Fischer, der Verleger Michael Klett oder der
Kabarettist Christoph Sonntag. Informationen zu dem Projekt gibt es im Internet
unter www.uvm.baden-wuerttemberg.de.
Die CD ist kostenlos beim Ministerium für
Umwelt und Verkehr erhältlich, Interessenten können sich per E-Mail unter oeffentlichkeitsarbeit@uvm.bwl.de an das Ministerium wenden.
O
Die Haute Coiffure Française gibt es seit
1945 und ist eine internationale Vereinigung renommierter Friseure. Jedes Jahr im
Herbst stellen ihre Mitglieder in Paris die
neuen Frisuren für das Winterhalbjahr
vor. Dabei wird immer ein Gast-Team
eingeladen, eine eigene Show zu inszenieren. In diesem Jahr sind die Deutschen
dran. 40 deutsche Friseure sind Mitglied
der Vereinigung, darunter auch der Stuttgarter Friseur Ralph Dieter Hörmann. Er
ist aber nicht nur einfaches Mitglied, sondern auch Präsident des Clubs – und wird
am 12. September mit seinem Team in
Paris dabei sein. Das Thema der Deutschen
ist dabei eher schlicht: Made in Germany.
O
Stuttgarter Werbeagenturen haben vom
renommierten New-York-Festival Edelmetall mit nach Hause gebracht. Erfolgreichstes Unternehmen war Jochen Rädekers
Agentur für visuelle Kommunikation,
Strichpunkt.
Auch
Leonhardt & Kern
brachte Medaillen mit, unter anderem für
sein Markenbuch. Von 1. September an
wird Leonhardt & Kern wie berichtet einen
neuen Nachbarn in der Olgastraße haben.
Dann soll die neue Agentur BBDO Campaign mit einigen bisherigen Leonhardt&-Kern-Mitarbeitern starten. Die Stuttgarter Traditionsagentur L & K wird weiter
mit Uli Weber an der Spitze als unternehmergeführte Agentur arbeiten. Die beiden
Agenturen werden auf gemeinsame Ressourcen zurückgreifen.
and
Das Spalte-5-Telefon: 07 11 / 72 05 - 476;
E-Mail: spalte5@stz.zgs.de
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