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CineScience:
Krieg und Film
2014
Filme und Diskussionen im Filmstudio Glückauf
CineScience: Krieg und Film
Nicht zuletzt in Folge der Auslandseinsätze der Bundeswehr steht der „Krieg“ seit einiger Zeit wieder verstärkt im
Fokus der Öffentlichkeit und wird durch das Gedenken an den Ausbruch des Ersten und Zweiten Weltkriegs in diesem
Jahr weithin sichtbar sein. In der Filmgeschichte war Krieg von Anfang an ein zentraler Gegenstand, Kriegsfilme zählen
zumeist zu den erfolgreichen Kinoereignissen.
In der CineScience-Reihe Krieg und Film greift das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) an vier Abenden
unterschiedliche Aspekte des Themas auf und beleuchtet diese anhand von Filmausschnitten mit Gästen aus Kunst und
Wissenschaft und in der Diskussion mit dem Publikum im Filmstudio Glückauf. Dabei wird es um den Ersten Weltkrieg im
Film, das Thema Krieg und Helfen, die Frage der Selektivität und Fiktion in der Kriegsfotografie und das Thema Krieg
im humoristischen und satirischen Film gehen.
www.kulturwissenschaften.de
+++ +++ +++ FILME UND DISKUSSIONEN IM FILMSTUDIO GLÜCKAUF +++
+++ FILME UND DISKUSSIONEN IM FILMSTUDIO GLÜCKAUF +++ +++ +++
Dienstag, 21. Oktober 2014, 20 Uhr
Dienstag, 11. November 2014, 20 Uhr
Ich lach’ mich tot – Komödie und Krieg
Bilder prägen – die Konstruktion des Krieges in Film und Foto
Krieg berührt die tiefsten menschlichen Ängste und wird schon in
der Stummfilmzeit der Lächerlichkeit preisgegeben. Die Zwänge
der Uniformierung, den Drill des Körpers, die physische Zerstörung
des eigenen und fremden Lebens – all diese Körperlichkeit und
die Widerstände dagegen kann der Film, aber insbesondere die
Filmkomödie bearbeiten und herausstellen. Gleichzeitig kann der
vorgebliche Sinn und die Notwendigkeit des jeweiligen Krieges als
scheinbar planbare Konfliktlösung lustvoll gebrochen und ausgespielt werden. Man kann geradezu von einer besonderen Affinität
der Filmkomik zum Phänomen Krieg sprechen.
Gemeinsam mit dem Medienwissenschaftler Heinz-B. Heller
(Universität Marburg) diskutieren Sophia Schönborn (KWI) und
Tara Windsor (KWI) anhand von Stanley Kubricks „Dr. Seltsam oder:
Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ (1964) und weiteren Filmbeispielen – von Charlie Chaplin bis zur Gegenwart – Möglichkeiten
und Grenzen dieser medialen Auseinandersetzung.
Eine Statue stürzt, von Ketten gezogen; eine grobkörnige Luftaufnahme
eines schnell näher kommenden Gebäudes endet in einer Explosion …
Zu Kriegen existieren Bilder – Bilder von Augenzeugen, mediale Bilder
und auch imaginäre, innere Bilder. Was all diese Bilder auszeichnet,
mehr noch, was sie zu einem wichtigen Bestandteil unserer multikulturellen und globalen Kommunikation macht, ist ihre prägende Wirkung.
Wir machen uns eine Vorstellung vom Krieg anhand von Bildern. Doch
wer und was prägt die Bilder – und vor allem: Wie vollzieht sich dieser
Prozess?
Stefanie und Jeldrik Pannier haben sich intensiv mit der Produktion,
der Reproduktion und der Konstruktion von Kriegs-Bildwelten befasst.
Im Gespräch mit Mathis Danelzik (KWI) diskutieren sie anhand von
Filmen (wie „The Thin Red Line“ von Terrence Malick und Christian Freis
„War Photographer“) sowie Fotoserien und Biografien von Kriegs- und
Krisenfotografen, wie Kriegsbilder geprägt werden. Dabei wird deutlich,
wie verblüffend fiktionale und nicht-fiktionale Ästhetiken des Krieges in
Verbindung stehen.
CineScience Krieg und Film ist eine Veranstaltungsreihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
(KWI) in Kooperation mit dem Kunstring Folkwang,
dem Museum Folkwang und dem Filmstudio Glückauf.
Die Reihe wird vom Verein zur Förderung des
Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und
der Stiftung für Kulturwissenschaften gefördert.
Veranstalter:
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Goethestraße 31, 45128 Essen
Tel. 0201 72 04 0
Fax 0201 72 04 111
kwi@kwi-nrw.de
www.kulturwissenschaften.de
Die Teilhabe der Bürger der Stadt und der Region ist
ein Schwerpunkt der Arbeit des Vereins. Er unterstützt neue Formen der öffentlichen Präsentation
und Diskussion der Forschungsergebnisse des KWI.
Er fördert die interuniversitäre Arbeit des Instituts
und den wissenschaftlichen Nachwuchs in den
Kulturwissenschaften.
Veranstaltungsort:
Filmstudio Glückauf
Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Weitere Informationen zum Förderverein des KWI unter:
www.kulturwissenschaften.de/home/foerderverein.html
Stand: 03/2014, Grafik: RevierA GmbH, Essen.
Foto: USS Mount Hood (AE-11) explosion, Nov. 1944 © U.S. Navy (U.S. Naval Historical Center, photo #NH 96173.) [Public domain], via Wikimedia Commons
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Kunst und Fotos
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