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Alles, was ein Läuferherz begehrt - DJK Ellwangen

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ELLWANGEN
Montag, 26. März 2012
Alles, was ein Läuferherz begehrt
Zitat des Tages
„Rückläufige
Mitgliederzahlen
machen uns
allen Sorgen“,
sagt der Vorsitzende des gemischten Chores Goldburghausen, Gerhard Rahm.
Heute im Lokalen
●
An Kocher & Jagst:
Das Angebot lockt
ABTSGMÜND (ij) – Sehr viele Famili-
en mit Kindern nahmen am Sonntagnachmittag die Gelegenheit wahr, bei
strahlendem Sonnenschein die gute
Frühlingsluft zu genießen und sich
dabei über das große Angebot der
Abtsgmünder Fachgeschäfte im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags
des Gewerbe- und Handelsvereins
zu informieren.
Bopfingen: Stadt
wird zur Flaniermeile
BOPFINGEN (ij) - Bopfingens Innenstadt hat sich zum Frühjahrsmarkt in
eine einzige Flaniermeile verwandelt. Magisch angezogen von einem
abwechslungsreichen
Unterhaltungsprogramm und lukrativen Einkaufsmöglichkeiten am verkaufsoffenen Sonntag fanden tausende Besucher den Weg ins sonnige Bopfingen.
Der 1. Ellwanger Sparkassenlauf in den Frühling ist am Samstag erfolgreich gestartet
Von Svenja Mathéus
●
ELLWANGEN - „Bätschnass“, aber
glücklich kamen die meisten Teilnehmer des „1. Sparkassenlaufs in
den Frühling“ der DJK-SG Ellwangen
ins Ziel an der Rundsporthalle. „Was
für ein schöner Samstag“ möchte
man da in präsidialer Hochstimmung rufen und selbst die Laufschuhe aus dem Winterschlaf holen. Die
Bedingungen sind traumhaft: blauer
Schäfchen-Wolkenhimmel
oben,
sommerliche Temperaturen unten,
dazu Apfelschnitze und Früchtetee.
Mehr braucht ein Läuferherz nicht,
um glücklich zu sein, scheint es. Katharina (7) jedoch ist stinksauer. Dicke Tränen kullern ihr über das verschwitzte Gesicht. Denn obwohl ihre
Laufzeit viel besser war, hat Zwillingsbruder Niklas in seiner Altersklasse den ersten Platz gemacht. Er
hatte weniger Konkurrenz in seiner
Altersklasse. „Das ist nicht fair“,
heult Katharina und versteht die
Welt nicht mehr. Völlig nachvollziehbar. Da helfen auch der viel zitierte
olympische Geist und Floskeln wie
„Dabeisein ist alles“ nichts mehr.
Wer sich einmal durch die 1,2 km der
EnBW ODR Schülerläufe, die 5 km
für Hobbyläufer und 10 km für die
ganz Hartgesottenen, inklusive fieser Steigung durch den Ellwanger
Galgenwald, gequält hat, den packt
der Ehrgeiz.
Denn die Strecke ist nicht zu unterschätzen, das müssen auch gestandene Läufer wie die frisch gekürte Sportlerin des Jahres 2011, Leyla
Emmenecker von der MTV/LSG Aa-
Los geht's: Die Teilnehmer am Hauptlauf des Ellwanger Sparkassenlaufs machen sich auf die zehn und fünf Kilometer lange Strecke.
len zugeben. „Auf der Ostalb geht’s
nun mal rauf und runter“, lacht Organisator und 800-Meter-Spezialist Sebastian Zundler. Er hat übrigens die
Kurzstrecke gewonnen. Sein Bruder
wurde Zweiter. Überhaupt ist viel
Lauf-Prominenz zugegen: Die Zundler-Familie eben, die Emmeneckers,
auch Spitzenläuferin Christiane
Danner mischt sich unter die Hobbyläufer. Angesichts dieser schieren
Lauf-Übermacht rattert und spuckt
der elektronische Zeitmesser am
laufenden Band die Wertungen aus.
„Ein Lauf für Jedermann, jede
Frau“ sollte es werden, meint Mitorganisator Ferdinand Dahner von
der DJK-SG Ellwangen. Und sie haben ganze Arbeit geleistet. Auch
Dank der Unterstützung durch Stadt
und Sponsoren. Zundler ist mehr als
zufrieden. Rund 250 Teilnehmer haben sich zur Premiere eingefunden.
Darunter einige Firmen-Mannschaften, die Teams „Berufsschulzentrum“ und „Hariolf-Gymnasium“
laufen sich wohl die Anspannung der
letzten Prüfungswochen von der
Seele. Oberbürgermeister Karl Hilsenbek findet die Stimmung familiär
und erinnert sich an seine ersten
Kinderläufe bei der DJK. Heute jedoch gelte die Devise: „So früh im
Jahr einfach aufrecht durchs Ziel.“
Tiefstapler! Immerhin musste seine
Zeit noch um 20 Sekunden nach unten korrigiert werden. Als letzte,
aber ebenso aufrecht, läuft Kathrin
Bigalke durchs Ziel an diesem Samstag. Es war ihr allererster Lauf überhaupt. Ein bisschen peinlich sei ihr
das schon, meint sie. „Aber ich bin
froh und stolz, dass ich es geschafft
habe.“ Da obsiegt dann doch wieder
der olympische Geist. Und OB Hilsenbek gibt bereits die Devise für
nächstes Jahr an die DJK vor: „Wiederholen! Weitermachen!“ Das wäre
nur fair, denn dann könnte Katharina
ihrem Bruder Niklas endlich zeigen,
wo die Laufschuhe hängen!
Die Ergebnisse finden Sie am
Dienstag im Sportteil dieser Zeitung.
Virngrund: Ein neuer,
gelungener Anlauf
Der Schönenberg hat einen neuen Mesner
TANNHAUSEN (ij) - Wiegenlieder
Karl Haas geht nach 26 Jahren in den Ruhestand – Bernhard Schwarz übernimmt das Amt zum 1. April
und Szenen zur Nacht nennen
S‘Chörle und die Theaterbühne
KunsTraum ihr neue Veranstaltung.
Es ist ein Anschluss an rege Veranstaltungszeiten, die durch den tragischen Tod von Hansjörg Kohl im Oktober 2011 ein jähes Ende fanden.
Mehr als ein Jahr ist jetzt die letzte
Vorstellung her.
ELLWANGEN-SCHÖNENBERG (sj) –
„Es ist eine interessante und vielseitige Aufgabe.“ Karl Haas hat sein
Mesneramt nie bereut. Am Sonntag
wurde der Rattstadter nach 26-jähriger Tätigkeit auf dem Schönenberg
im Rahmen des 9-Uhr-Gottesdiens-
tes in den Ruhestand verabschiedet,
einen Tag zuvor feierte der gelernte
Elektriker seinen 65. Geburtstag.
Gleichzeitig wurde der neue Mesner
vorgestellt: Bernhard Schwarz (44)
aus Zöbingen übernimmt das Amt
zum 1. April.
Aalen: Tanzen ist
ein Stück Normalität
AALEN (ij) - Seit vier Jahren organi-
siert der Körperbehindertenverein
den Rollstuhltanz und hat dafür eine
speziell ausgebildete Tanzlehrerin
engagiert. „Ich unterrichte körperbehinderte Menschen genauso wie
Nichtbehinderte“, sagt Silvia Scherer. Nur eine Einschränkung akzeptiert sie: „Wer im Rollstuhl sitzt,
führt den Wiegeschritt anders aus.“
Sport: VfR holt in
Haching einen Punkt
AALEN – Nach dem 1:1 am 31. Spieltag in der dritten Liga zwischen der
SpVgg Unterhaching und dem VfR
Aalen waren sich beide Trainer einig.
„Das Remis ging in Ordnung“, sagten
Hachings Trainer Heiko Herrlich
und sein Aalener Kollege Ralph Hasenhüttl nach der Rückkehr an dessen alter Wirkungsstätte unisono.
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●
Pater Tadeusz Trojan übergibt den Schlüssel zur Schönenbergkirche dem
neuen Mesner Bernhard Schwarz.
FOTO: PRIVAT
„Auf dem Schönenberg Mesner
sein, ist etwas Besonderes“, findet
Karl Haas, nicht zuletzt mit Blick auf
die vielen Wallfahrer, die mit ihren
Anliegen auf den Berg kommen. „Ich
bin da, wenn ich gebraucht werde“,
sicherte er seinem Nachfolger in der
Einarbeitungsphase jegliche Hilfe
zu. Mit Haas wurden auch seine ehrenamtlichen Helfer verabschiedet:
Hans Mack (seit 1996 tätig), Theodor
Kraus (seit 1999), Simon Stark (seit
1999) und Franz Fuchs (25 Jahre im
Ehrenamt, darunter als Aushilfsmesner).
Die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Andrea Köder,
blickte auf die Amtszeit des humorvollen Karl Haas zurück, der ein fleißiger, kompetenter, verantwortungsbewusster, handwerklich geschickter, flexibler und engagierter Mesner
gewesen sei. „Er verstand es immer,
seine Schönenbergkirche so zu präsentieren, dass sie als Schmuckstück
unserer Region bezeichnet wird“,
nannte sie den scheidenden Mesner
als einen „Glücksfall für den Schönenberg“. In den vergangenen 26 Jahren habe Haas auf dem Schönenberg
drei Pfarrer, sieben Vikare, fünf Kirchengemeinderatsvorsitzende und
14 Oberministranten erlebt. Andrea
Köder erinnerte an die Feiern der
Hochfeste, die riesigen Vertriebenenwallfahrten, die Griechen- und
Polenwallfahrten, die vielen Hochzeiten, Taufen, Erstkommunionen,
Firmungen, Lichter- und Fronleichnamsprozessionen und Patrozinien,
aber auch an das 350-jährige Wallfahrtsjubiläum und an die Großbaustellen auf dem Schönenberg. Auch
die Oberministranten Philipp Zieg-
FOTO: HAFI
ler und Lorenz Wagner bedankten
sich bei Haas.
Schönenbergpfarrer Pater Tadeusz Trojan führte den neuen Mesner ein. Bernhard Schwarz aus Zöbingen ist gelernter Maurer und
Groß- und Außenhandelskaufmann,
er arbeitete zuletzt bei der Firma Tyco in Wört. „Die Kirche selber ist mir
nicht fremd“, sagt der 44-jährige
zweifache Familienvater, der als
Kind Ministrant war und in Zöbingen seit fünfeinhalb Jahren Wortgottesdienstleiter und seit rund zehn
Jahren Lektor ist. Sein Hobby ist der
Gesang, so singt Schwarz im Liederkranz Zöbingen und bei „Comedia
Vocale“, 2011 wirkte er als 1. Tenor
beim Musiktheater „Comedian Harmonists“ mit. Schwarz hat die Aushilfsmesner Josef Wolpert und Ludwig Ladenburger zur Seite.
Kurt Wagner führt jetzt die Ellwanger Bürgergarde
Peter Kirsch wird bei der Mitgliederversammlung nach 13 Jahren als Kommandant verabschiedet
ELLWANGEN (sj) – Mit Hauptmann
Kurt Wagner hat die Ellwanger Bürgergarde einen neuen Kommandanten. Der 66-jährige Ellwanger, der
der Garde seit 1961 angehört und seit
fünf Jahren stellvertretender Kommandant war, wurde als einziger
Kandidat Nachfolger von Peter
Kirsch, der bei der Mitgliederversammlung am Freitagabend im „Roten Ochsen“ sein Amt nach 13 Jahren
niederlegte. „Ich war gern und mit
ganzem Herzen Euer Kommandant“,
sagte Kirsch. Zum stellvertretenden
Kommandanten wurde der 55-jährige Hans-Peter Schmidt (Chef der
Reiterschwadron) gewählt.
Der mit stehenden Ovationen verabschiedete Peter Kirsch hatte das
Amt des Kommandanten der Bürgergarde seit 26. März 1999 inne. Oberbürgermeister Karl Hilsenbek erinnerte an den großen Einsatz von
Kirsch, der der Garde seit 1962 angehört, an seine Flexibilität, sein ausgeglichenes Wirken und seinen trockenen Humor. „Sie haben für die Bürgergarde gelebt, Ihr ehrenamtlicher
Einsatz in der Garde ist beispielgebend“, dankte der OB für die „hervorragende Zusammenarbeit“ und
die Ausrichtung des Landestreffens
der Garden und Wehren 2006 in Ellwangen, gleichzeitig bat er die Garde, sich beim Stadtjubiläum 2014 einzubringen. Peter Kirsch wird der
Garde als „einfacher Hauptmann ohne Funktion“ die Treue halten. Kurt
Wagner schlug Kirsch für den Ehrenzug vor. Wagner und Schmidt sind
auf sechs Jahre gewählt.
Der scheidende Kommandant Peter Kirsch und Schriftführer Dieter
Mendler gingen auf die Höhepunkte
des vergangenen Jahres ein, darunter
die Auftritte zum Kalten Markt, zur
Feier der 20-jährigen Städtepartnerschaft mit Abbiategrasso, an den
Heimattagen und beim Gardeappell
(mit Weihe der neuen Reiterstandarte) in Ellwangen, die Blutritte in
Weingarten, Lippach und Schwenningen, die Teilnahme am Peter-undPaul-Fest in Bretten, am Jubiläumsumzug zum 200-jährigen Bestehen
der Bopfinger Ipfmesse und am Festumzug beim Cannstatter Volksfest.
In das Jahr 2011 fiel auch ein trauriges
Ereignis, das letzte Geleit für den
Gardebegründer und Ehrenkommandanten Hans-Karl Stengle. Vom
16. bis 18. März 2012 war die Garde
mit knapp 40 Mann zu Gast bei der
Frühjahrsmesse in Abbiategrasso.
Die neuen Statuten der Garde bezeichnete Kirsch als gelungenes
Werk.
Für den Spielmannszug blickte
Christoph Müller auf 16 Veranstaltungen zurück , den Bericht des Kassierers brachte Hermann Sperrle,
den Bericht der Reiterschwadron
Hans-Peter Schmidt, den Bericht des
Ehrungen bei der Bürgergarde (von links): OB Karl Hilsenbek, Christoph Müller, Helmut Oswald, Robert Köder,
Thomas Köninger, Dirk Kirsch, Sebastian Friz und der scheidende Kommandant Peter Kirsch. FOTO: JOSEF SCHNEIDER
Waffenwarts Lorenz Röhberg. „Wir
haben 99 Kameraden, die eingekleidet sind“, sagte Markus Wagner von
der
Kleiderkammer.
Elisabeth
Schmidt ging auf das 25-jährige Bestehen der Trachtengruppe in diesem Jahr ein.
Ehrungen
Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab es auch Ehrungen vom Landesverband. Die
Medaille in Silber für 20 Jahre
erhielten Robert Köder, Peter
Müller (beide Reiterschwadron),
Helmut Oswald (3. Zug), Tambourmajor Christoph Müller,
Thomas Köninger und Dirk
Kirsch (alle Spielmannszug), die
Spange in Silber für 20 Jahre
Musik bekamen Christoph Müller, Thomas Köninger und Dirk
Kirsch. Mit der Medaille in Bronze für zehnjährige Mitgliedschaft und mit der Spange in
Bronze für zehn Jahre Musik
wurde Sebastian Friz (Reiterschwadron) ausgezeichnet.
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