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02|2011 PDF - Die Johanniter

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J o h anni t er - J ugend
der
Liebe – was ist das? Unsinn, sagt die Vernunft. Unglück,
sagt die Berechnung. Aussichtslos, sagt die Einsicht.
Leichtsinnig, sagt die Vorsicht.
M aga z in
Es ist, was es ist, sagt die Liebe
Erich Fried
D as
untitled
2|2011 Foto: © A i A – Fotolia.com
Was meinen wir eigentlich damit, wenn wir von „Liebe“ sprechen?
Wir suchen nach Antworten...
Denken wir dabei an unsere Mama, die uns immer Tee kocht, wenn wir krank sind? An den
süßen Jungen oder die hübsche Blonde aus der Nachbarklasse? Manch einem kommt vielleicht
sein bester Freund aus der Johanniter-Jugend in den Sinn, auf den er sich hundertprozentig
verlassen kann. Und wieder ein anderer weiß es noch von der Konfirmationszeit: „Gott ist die
Liebe.“ Hhm. Ganz schön kompliziert. In dieser „untitled“ erfährst Du so einiges Erhellendes
Seite 6
Seite 2
Präsident verleiht
Milena Bundesverdienstorden
über dieses Mysterium – die Liebe.
Sari von den
Wise Guys im
Interview
Öko-Projekte: Aus Liebe zur Natur Rezepte gesucht:
Liebe geht durch den Magen
Seite 3
Seite 4
Jugend und Sexualität: Was die Statistik sagt
Seite 5
Katharina Maciejewski: Die Neue im Porträt
Seite 7
Seite 8
Seite 7
Die Liebe
in der Bibel
medien
tipps
Seite
2|3
J o h anni t er - J ugend
„Vorbild für andere“
Bundespräsident Christian Wulff
ehrt Johanniter-Jugendliche
Einsatz lohnt sich. Das erfahren die Mitglieder der Johanniter-Jugend immer wieder: nach einem bravourös gestemmten Kirchentag etwa oder einem Zeltlager, das
akribisch organisiert wurde und allen Freude gemacht hat. Manchmal wird Einsatz
sogar offiziell belohnt - wie am 26. August im Berliner Schloss Bellevue: Dorthin
hatte Bundespräsident Christian Wulff drei Mitglieder der Johanniter-Jugend zum
Empfang geladen.
Fotos: Frank Markowski
Beim Sommerfest im Park von Schloss Bellevue: Milena, Boris (2. v. re.) und Christoph (re.)
mit Bundespräsident Christian Wulff.
M aga z in
der
Milena Bücken, Landesjugendleiterin der Johanniter-Jugend in Nordrhein-Westfalen,
zeichnete Wulff sogar mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland aus. Sie war eine von 14 jungen Menschen, die diese hohe Ehrung in Empfang
nehmen durften und fand das „richtig cool“, wie sie sagte. Und natürlich war sie auch „ein
bisschen stolz“. Zumal es das erste Mal war, dass der Bundespräsident ausschließlich junge
Menschen mit dem Verdienstorden würdigte.
Milena ist 26 und seit 15 Jahren für die Johanniter-Jugend aktiv. Ihr besonderer Einsatz
gilt dem Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen. So war sie an der Ausarbeitung
des Präventionskonzeptes gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
„ Achtung“ beteiligt. Das Konzept findet auch in vielen anderen Jugendverbänden hohe
Anerkennung.
Neben Milena waren Boris Mikloss, Bundesjugendleiter der Johanniter-Jugend, und
Christoph Fleschutz, Landesjugendleiter der Johanniter-Jugend in Bayern, zum Empfang
im Schloss Bellevue geladen. Beide sind seit vielen Jahren in verantwortungsvollen Positionen in der Johanniter-Jugend tätig und leisten ebenfalls sehr erfolgreiche Jugendverbandsarbeit.
„Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich junge Menschen in unserem Land neben
den wachsenden Anforderungen von Schule und Ausbildung so vielfältig engagieren“,
betonte der Bundespräsident. Er spornte die Geehrten an, auf diesem Weg weiter zu
gehen: „Wir brauchen Sie, damit Sie Vorbild für andere sind.“
| Tonja Knaak / Frank Markowski
D as
untitled
Events
Pfingsten ist Zeltlagerzeit
Die Bedeutung des Pfingstfestes ist für viele Bundesbürger ein Rätsel. In einer aktuellen Emnid-Umfrage
wussten nur 34 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, was an Pfingsten gefeiert wird. Zu dieser schlauen
Minderheit gehören auch die Johanniter-Jugendlichen, denn viele von ihnen waren Mitte Juni wieder im
Pfingstzeltlager: Ein Gottesdienst, der den Sinn des Festes erhellt, darf dabei neben Spiel, Spaß und Gemeinschaft nicht fehlen.
Foto: Boris Mikloss
Gemeinsam spielen, feiern und neue Leute aus
anderen Jugendgruppen kennenlernen: Die
Pfingstzeltlager der Johanniter-Jugend machen
es möglich.
gedruckt
natureOffice.com | DE-190-689207
Foto: Helge Semrau
klimaneutral
Impressum:
Herausgeber: Johanniter-Jugend, Lützowstraße 94, 10785 Berlin Redaktion: Ylvi Hanke (verantwortlich), Marcus Blanck, Tonja Knaak, Frank Markowski Mitarbeiterin dieser Ausgabe:
Verena Horeis, Katrin Juhl, Andrea Marshall, Hans-Dieter Schäfer Alle Texte, Bilder, Infos und Anfragen bitte an: untitled@johanniter-jugend.de oder per Post: Johanniter-Jugend,
Redaktion untitled, Lützowstraße 94, 10785 Berlin Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 14. Oktober 2011 Gesamtherstellung: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Lützowstraße 94, 10785
Berlin Gestaltung & Satz: COXORANGE Kreative Gesellschaft Druck: hofmann druck Nürnberg Förderung: Die Johanniter-Jugend wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
Fünf Landesverbände machen
verlängertes Wochenende zum Event
Aus Sachsen-Anhalt und Thüringen kamen am Pfingstwochenende 40 JohanniterJugendliche auf dem Naturcampingplatz am Hohenwarte-Stausee in Ziegenrück zusammen, um Abenteuer in der
Natur zu erleben. Vertreter der Landesjugendleitung und Corinne Kaminsky, Fachbereichsleiterin Jugend und FSJ,
hatten das erlebnispädagogische Programm organisiert.
Liebe Johanniter-Jugend,
in dieser Ausgabe der untitled haben wir uns ein
ganz besonderes Thema vorgenommen: Liebe. Liebe ist ein
Gefühl, das nicht mal annähernd umfassend beschrieben werden
kann. Wir versuchen einen Anfang. In der Religion etwa spielt die
Liebe eine elementare Rolle. Im Hohelied der Liebe im Alten Testament
versinnbildlicht sich die Liebe Gottes zu seinem Volk in der Liebe zwischen
Eheleuten. Wir haben das mal näher beleuchtet (Seite 7).
Das Motto der Jugend aus dem Landesverband Hessen / Rheinland-Pfalz / Saar lautete „Die 4 Elemente“. 130 Kinder
und Jugendliche trafen sich vom 11. bis 13. Juni in Vogelsberg. Auf dem Programm standen ein Geländespiel
und Workshops. Zu dem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag gab es Besuch von der Gruppe der Malteser
Jugend aus Fulda.
Wir treffen in dieser Ausgabe auch berühmte Leute: Auf Seite 6 lest Ihr ein Interview
trifft
mit Sari von den Wise Guys – natürlich geht es auch darin um Liebe.
Was nicht fehlen darf, sind die kulinarischen Verlockungen: Jamie
Oliver weiß es, Tim Mälzer weiß es – und wir auch: „Liebe geht
durch den Magen“. Unser Jugend-Koch erzählt von seinem
Lieblingsrezept und ruft zu einer tollen Mitmachaktion auf
(Seite 4)!
Auf dem Pfadfindergelände in Kirchlinteln verbrachten rund 300 Johanniter-Jugendliche aus dem Landes- verband Niedersachsen / Bremen ihr diesjähriges Zeltlager. Die vier Tage standen unter dem Slogan „Jannes
trifft Disney“. Dahinter verbarg sich ein buntes Programm rund um Wald, Wiese und Walt Disney. Es
wurde gebastelt, gespielt und gesungen. „Wir haben den jungen Leuten einen Raum gegeben, in dem
sie sich ausprobieren und kreativ werden können“, sagt Landesjugendleiter Jens Sommerfeld. Ganz
nebenbei brachten die Veranstalter ihren Schützlingen auch Werte wie Verantwortung, Toleranz
und Glauben näher. Ein Höhepunkt des Zeltlagers war eine eigene „Wetten dass... ?“-Show.
Echtes Strand-Feeling kam beim Pfingstzeltlager des Landesverbandes Nord auf. 160
Jugendliche tauschten ihr Bett gegen einen Übernachtungsplatz im Zelt im schleswigholsteinischen Schabeutz – mit Strand-Nähe. Das Orga-Team um Simone Steffen, Carina
Schröder und Helge Semrau hatte das Programm gut vorbereitet. Neben einem Workshop
zur Selbstverteidigung lernten die Teilnehmer wie man Videos dreht. Statt der üblichen
Lagerzeitung gab es dann auch eine Videodokumentation des Zeltlagers. Die traditionelle
Andacht am Pfingstsonntag übernahmPfarrer Dr. Hans-Joachim Ramm. Denn Pfingsten,
das ist für die Johanniter-Jugend nicht nur ein Wort.
Ich selbst esse am liebsten Nudeln mit selbstgemachtem
Zitronenpesto: 100g Parmesan, 100g Pinienkerne, 8 EL Olivenöl, Saft und geriebene
Schale von drei Zitronen, Salz, Pfeffer,
alles im Mixer zerkleinern. Voilà.
Foto: Tonja Knaak
Viel Spaß auf unseren Liebespfaden
und guten Appetit, Eure Ylvi
Die Landesverbände gestalteten ihre Pfingstzeltlager ganz unterschiedlich. So
lud die nordrhein-westfälische Landesjugendleitung dazu ein, das Leben in der
imaginären Stadt Juris mitzubestimmen und mitzugestalten. Vom 10. bis 13. Juni
fand dieser Event in Rüthen im Kreis Soest statt. 500 Kinder und Jugendliche
verdienten sich in Juris nicht nur durch ihre Arbeit einen Lohn, sondern hielten
auch Versammlungen ab und formulierten eine demokratische Verfassung, die
allen Grundrechte zusichert. Die Atmosphäre eines blühenden Stadtlebens und
die ausgelassene Feier machten das Pfingstzeltlager für alle Beteiligten zu
einem unvergesslichen Erlebnis.
Liebe zur Natur
Grün,
nachhaltig,
preisgekrönt
Foto: Jurij Ils
Ökoprojekte bewegen
Umwelt und Jugendverband
JUH-Präsident Hans-Peter von Kirchbach hat Mitte Mai zum sechsten Mal den Förderpreis für Projektarbeit in der Johanniter-Jugend
verliehen. Den ersten Platz, dotiert mit 1.500 Euro, belegte die Projektgruppe „Grünes Händchen“ aus dem Sozialen Lernstudio in Wittmund.
Doch der Präsident zeigte sich von allen eingereichten Ideen begeistert. Sie alle beweisen: Die Johanniter-Jugend macht sich stark für den
Umweltschutz – denn sie hat eine Schwäche für die Natur.
Acht Einsendungen gingen unter dem Motto „Wir bewegen die Umwelt – Ökologie im Jugendverband“ ins Rennen. „Alle Projekte haben
sich intensiv mit dem Umweltschutz-Gedanken beschäftigt, in konkreten und definierten Projekten. Das ist eine tolle Leistung“, sagte von
Kirchbach bei der Preisverleihung am 13. Mai im Rahmen der Willkommensfeier zum Bundeswettkampf in Dortmund. Während sich die Sieger
über 1.500 Euro und die Zweitplatzierten über 1.000 Euro freuen konnten, erhielten die beiden Drittplatzierten immerhin noch 500 Euro
Preisgeld.
Foto: Regina Villavicencio
Geehrt von JUH-Präsident Hans-Peter von Kirchbach
(hinten Mitte): die Sieger mit der Liebe zur Natur.
Der Sieger
Soziales Lernstudio, OV Wittmund: Gartenprojekt „Grünes Händchen“
Im Sozialen Lernstudio Wittmund betreuen Kinder und Jugendliche einen selbstgeplanten Biogarten. Die Idee dazu hatten Schüler während einer
Schuldiskussion über Umweltschutz und mögliche Aktionen zu diesem Thema. Die Jugendlichen und Kinder bereiten den Boden vor, pflanzen Gemüse
an und pflegen den Garten regelmäßig. Das geerntete Obst und Gemüse wird in gemeinsamen Kochstunden verarbeitet. Das Projekt fördert sowohl
den Umweltgedanken als auch Eigenverantwortung und soziales Engagement. Außerdem ist der Biogarten etwa durch Hochbeete behindertengerecht
angelegt, so dass auch Kinder im Rollstuhl an dem Projekt mitarbeiten können.
Der Zweitplatzierte
Jugendgruppe „DoSo“, OV Lübeck: Umwelt-Flyer mit Infos und Tipps
Auch die Jugendgruppe aus Lübeck hat sich lange intensiv mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt. Dabei fiel den Jugendlichen besonders ein
lokales Umweltphänomen auf: die Erosion der Steilküste Brodtener Ufer. Sie bereiteten gemeinsame Museumsbesuche vor und entwarfen einen
Umweltfragebogen, den sie später in der Lübecker Innenstadt an Passanten verteilten. Darin befragten sie die Menschen nach ihrem Umweltverhalten. Die Auswertung der Umfrage und die Selbstreflexion der Gruppenmitglieder fasste die Jugendgruppe in einem informativen Umwelt-Flyer
zusammen, der mit seinen einfach umsetzbaren Umwelt-Tipps, etwa zum Energiesparen, bereits viele Menschen erreicht hat.
Die beiden Drittplatzierten
Jugendgruppe, OV Hannover-Wasserturm: Obstbäume für den Freundschaftshain
Die Jugendgruppe aus dem OV Hannover-Wasserturm kam auf die Idee, in einer Parkanlage in Hannover drei Obstbäume zu pflanzen. Die Idee
wurde sorgfältig ausgearbeitet und geplant. Schließlich konnten die Bäume nach Absprache mit der Stadt tatsächlich gepflanzt werden. Die
Gruppe hat sich verpflichtet, auch die Pflege der Bäume zu übernehmen.
Landesjugendleitung Bayern: konsequente Umsetzung der Leitlinien zur Ökologie des Jugendverbandes
Die Landesjugendleitung Bayern setzt bei allen Veranstaltungen auf Landesebene die Leitlinien zur Ökologie der Johanniter-Jugend um. Die Gruppe
zeigte bei ihrer Bewerbung um den Präsidentenpreis exemplarisch an drei Veranstaltungen auf, wie auf Papierausdrucke verzichtet, zur Visualisierung
ein Beamer genutzt und die Verpflegung mit regionalen und biologisch angebauten Nahrungsmitteln in Selbstversorgerunterkünften sichergestellt
werden kann. Ein positiver Nebeneffekt ist der gestärkte Gemeinschaftsgedanke, denn alle haben ein Ziel.
Weitere Öko-Projekte
Christbaum-Sammelaktion
Ökologisch und gesund Kochen
Seit 2002 sammelt die Johanniter-Jugend im OV Wasserburg im Januar Weihnachtsbäume ein. Im Jahr 2010 wurden rund 400 Bäume abgeholt und in einem
nahegelegenen Betrieb zu Brennmaterial verarbeitet, das klimaneutral verbrennt.
Eine besondere Herausforderung war es, alle gemeldeten Haushalte so abzufahren,
dass ein möglichst geringer CO2-Ausstoß entsteht. Also plante die JohanniterJugend die Touren ganz genau. Unterstützt wurde sie von der JUH Wasserburg.
Auf diese Weise wurde aus dem Umweltprojekt eine tolle Gemeinschaftsaktion.
Mit dem Fortbildungsthema „Ökologisch und gesundes Kochen“ hat sich die
Landesjugendleitung Berlin / Brandenburg gleich mehrerer Themen angenommen.
So diskutierten die Fortbildungsteilnehmer über Armut und Menschenrechte und
sprachen über fairen Handel und die Lebensbedingungen der Menschen in den
Herstellerländern. Beim gemeinsamen Kochen achteten die Mitglieder der Landesjugendleitung auf die Verwendung ökologischer und regionaler Produkte. Die
Teilnehmer der Fortbildung nahmen die Anregungen mit in ihre Gruppenstunden
und wurden so zu Multiplikatoren für gesunde und ökologische Ernährung.
Thema Nachhaltigkeit in Gruppenstunden
Ökologisches und umweltbewusstes Handeln sind in der Kindergruppe der Johanniter-Jugend in Cottbus fester Bestandteil der Gruppenstunde. Schon bei der
Anfahrt nehmen die Kinder Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel. Einmal im
Monat steht eine Stunde im Zeichen gesunder Ernährung: Statt Kuchen steht
dann ausschließlich Obst bereit. Auch beim Üben der Erste-Hilfe-Einheiten
wird auf Wiederverwertung, etwa von Verbandsmaterial, geachtet. Kleine
Schritte gehen die Kinder aus Cottbus in Richtung Umweltschutz und
große Schritte in Richtung Verantwortung für die Umwelt und sich selbst.
Umsetzung der ökologischen Leitlinien
Ökologisches Bewusstsein ist für die Landesjugendleitung Sachsen keine einmalige
Aktion, sondern eine Sache der Einstellung. Deshalb achtet sie bei Veranstaltungen
auf Landesebene seit einiger Zeit verstärkt darauf, die Leitlinien zur Ökologie einzuhalten. Beispielsweise wurde damit begonnen, als Veranstaltungsorte häufiger
Selbstversorgerhäuser zu buchen. Denn beim gemeinsamen Kochen können alle
lernen, den Blick für regionale Produkte zu schärfen. Positiver Nebeneffekt: Die
Selbstversorgung fördert auch den Teamgeist der Gruppe.
| LV Berlin / Brandenburg
Sommercamp am
Beetzsee
Mötzow | Unter dem Motto „In 7 Tagen um die
Welt“ haben rund 100 Kinder und Jugendliche aus
Berlin, Brandenburg und Polen vom 30. Juli bis 6.
August eine Woche auf dem Campingplatz in
Mötzow am Beetzsee erlebt. Neben einem ägyptischen Mumienfest, afrikanischen Tänzen und
polnischen Liedern hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Kultur des Karnevals in Rio kennenzulernen.
In Workshops lernten die sechs- bis 18-Jährigen
auch, Masken und Musikinstrumenten zu bauen.
| LV Nord / Johanniter-Jugend
Fortbildung für junge Führungskräfte
Rendsburg | Eine Fortbildung für junge Führungskräfte aus den Regionaljugendleitungen hat vom
7. bis 8. August unter Leitung von Fachausbilderin
Katharina Maciejewski in Rendsburg stattgefunden.
Ziel der Fortbildung war es, den Jugendlichen mehr
Wissen über Leitung und Organisation im Jugendverband sowie die Themen Werte und Christlichkeit
zu vermitteln. 17 Jugendliche zwischen 15 und 23
Jahren nahmen teil.
| RV Saalfeld-Südthüringen
Für „hin & weg“ ausgewählt
Heilingen | Aus 80 Bewerbern für die Teilnahme am
Jugendprogramm „hin & weg – Ich packe meinen
Koffer und zeig dir meine Heimat“ der Stiftung
Demokratische Jugend ist die Johanniter-Jugend
Heilingen ausgewählt worden. Die ausgesuchten
Gruppen erhalten eine Förderung von bis zu 1.250
Euro. Anfang November organisiert die JohanniterJugend Heilingen für eine Jugendgruppe aus BadenWürttemberg Übernachtungsmöglichkeiten und
ein Programm. Für die Heilingener selbst geht die
Reise nach Husby (Schleswig-Holstein).
Facettenreiches Phänom
Über Liebe als ein Gefühl, das sich
auch im Handeln ausdrückt
M aga z in
der
J o h anni t er - J ugend
4|5
Liebe und Johanniter-Jugend
D as
untitled
Seite
Fotos: © drubig-photo – Fotolia.com | © Benicce - Fotolia.com
Liebe kennt viele Varianten: einen Flirt, einen Kuss, Freundschaft, Mutterliebe, Nächstenliebe – und noch manches mehr.
Viele Köche vernaschen den Brei
untitled stellt das Kochbuch der
Johanniter-Jugend zusammen
Dem Volksmund ist es klar wie Kloßbrühe: Liebe geht durch den Magen. Logisch also, dass wir in dieser
Ausgabe der untitled, die doch der Liebe gewidmet ist, auch eine kulinarische Aktion starten: Wir wollen
die Lieblingsrezepte der Johanniter-Jugend in einem PDF-Kochbuch zusammenfassen!
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Peter Röder
Foto: © Klaus-
Dabei sind wir natürlich auf Eure Hilfe angewiesen. Ob Schweinebraten, Rohkost oder
Schoko-Pudding – schreibt uns, was Ihr gern esst und wie Ihr es zubereitet. Marcus Blanck
aus der Bereich Johanniter-Jugend in der Bundesgeschäftsstelle geht schon einmal mit
delikatem Beispiel voran: Sein Lieblingsrezept sind „Spaghetti al grobi“. Und wie er
das kocht – na, das seht Ihr hier.
Super wäre es, wenn auch Ihr zusammen mit Eurem Lecker-Schmecker-Rezept ein Bild von
Euch mitschicken würdet. Dabei könnt Ihr so kreativ sein, wie Ihr wollt. Wir stellen das Foto
dann zu Eurem Rezept. So entsteht am Ende ein witziges, ganz persönliches Kochbuch.
– Fotolia.com
Also, man nehme: kulinarische Genüsse, verschriftliche sie, dazu ein Foto oder eine Collage des
Kochs, mische das Ganze gut durch und schicke es an:
Johanniter-Unfall-Hilfe
Johanniter-Jugend
Marcus Blanck
Lützowstraße 94
10785 Berlin
marcus.blanck@johanniter.de
Übrigens: Die besten Rezepte und Köche werden in der nächsten untitled abgedruckt!
| Frank Markowski
Illustration: Berno Hellmann
Spaghetti
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„Liebe hat mehr Treffer als Hass.“ Mit diesem Slogan versucht dieser Tage ein bekannter
Brause-Hersteller die Bevölkerung von einem positiven Firmenimage zu überzeugen.
Sieht man sich an, was in unserer Welt an Katastrophen passiert, – jüngst die schlimmen Ereignisse in Norwegen oder die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika – dann
kann man das manchmal kaum glauben.
Doch trotz der Schreckensmeldungen, die täglich in Zeitungen und via Fernseher um die Welt
gehen, haben wir Vertrauen und bewahren wir Hoffnung. Hoffnung, dass wir irgendwann und
irgendwie helfen können, Hoffnung, dass schlimme Dinge an uns vorübergehen, und Hoffnung, dass die Betroffenen die Ereignisse irgendwie verarbeiten können. Und: dass es immer
Menschen gibt, die sich für Nächstenliebe und Menschlichkeit engagieren. Bei uns in der
Johanniter-Jugend gibt es sie und darüber freue ich mich jeden Tag.
In ganz Deutschland treffe ich immer wieder auf Mitglieder unseres Verbandes, die mit viel
Herzblut und Engagement bedingungslos... ja was eigentlich? Lieben? Ja, sie lieben ihre
Ortsgruppe, ihre Freunde oder das Gemeinschaftsgefühl bei uns. Beim Kirchentag in Dresden
habe ich das ganz besonders gespürt: Helfen, das war wichtig, und auf den Anderen achten.
Egal, wohin man kam, auch Menschen, die man gar nicht kannte, haben angepackt, den Weg
gewiesen, tröstende oder lustige Worte gefunden und geholfen. All das hat mit Liebe zu tun.
Die Bedeutung von „Liebe“ zu beschreiben ist nicht ganz einfach, oft verschwimmen die
Grenzen. Der griechische Philosoph Platon (428 bis 348 v. Chr.) hat bereits in der Antike
erkannt, dass Liebe nicht gleich Liebe ist. Er unterschied deshalb drei Arten der Liebe: Das
griechische Wort „Eros“ bezeichnet die geschlechtliche Liebe, wie die zwischen zwei Partnern.
Dann gibt es noch die „Philia“: Damit meint Platon die freundschaftliche Liebe, wie zwischen
guten Freunden, die sich auf einander verlassen können und nur das Beste füreinander wollen.
Und mit „Agape“ bezeichnet der Philosoph die göttliche, die selbstlose und aufopfernde Liebe.
Vergleichbar mit der die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Agape umfasst aber auch die
Nächstenliebe.
Foto: Stefan Trappe
„Mit unseren Kampagnen und Aktionen setzen wir uns für eine bessere Gesellschaft mit
Toleranz und Nächstenliebe ein“, heißt es in unserem Leitbild. Nächstenliebe in der
Johanniter-Jugend ist fest verankert im täglichen Geschehen, in jeder Handlung und allen
Entscheidungen. Eine Jugendgruppenleiterin tröstet ein Kind, Helfer packen beim Zeltlager
mit an – alles für das Gefühl der Gemeinschaft, für das Gefühl, Teil von etwas zu sein. Und
für den anderen. Für den, dem man etwas Gutes tut.
Lieber noch ein bisschen warten...
„Generation Porno“ ist out – Jugend
setzt auf Liebe und Treue
Küssen und kuscheln ja, aber noch kein Sex: Jugendliche zwischen 14 und 17
Jahren lassen sich in Deutschland heute mehr Zeit für das „erste Mal“ als noch
vor ein paar Jahren. Und wenn es passiert, dann verhüten sie besser als jemals
zuvor. Das sind die Ergebnisse der jüngsten Studie zur Jugendsexualität.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeichnet in der Studie von
2010 das Bild einer aufgeklärten Jugend. Verglichen mit der letzten Erhebung von 2005
sank bei den 14-jährigen Mädchen der Anteil derer, die bereits Geschlechtsverkehr hatten, deutlich von zwölf auf sieben Prozent; bei den gleichaltrigen Jungen sogar von zehn
auf vier Prozent. Auch bei den 17-jährigen Mädchen reduzierte sich der Anteil derjenigen mit Sex-Erfahrungen um sieben auf 66 Prozent; bei den Jungen dieser Altersgruppe blieb er mit 65 Prozent nahezu konstant.
Als Grund für ihre Zurückhaltung geben die Jugendlichen vor allem an, den „Richtigen“
oder die „Richtige“ noch nicht gefunden zu haben. Gerade Jungen steht öfter die
eigene Schüchternheit im Wege und die „Angst, sich ungeschickt anzustellen“. Das
Bedürfnis nach einer festen Bindung, nach Liebe und Treue ist ein wichtiger Grund
dafür, dass viele Mädchen und Jungen lieber noch warten.
Auch die Verhütung überlassen die wenigsten dem Zufall: Nur acht Prozent der Mädchen und Jungen geben an, beim ersten Sex kein Verhütungsmittel benutzt zu haben.
Das Kondom ist nach wie vor das Einstiegsverhütungsmittel Nummer eins. Aufklärt werden die Jugendlichen vor allem durch ihre Eltern, aber zunehmend auch durch die
Schule. Vor allem Jungen nutzen außerdem das Internet, um Wissenslücken zu füllen.
Im Blick auf die heutige Jugend lässt sich also nicht mehr von der „Generation Porno“
sprechen. Wissenschaftler hatten mit diesem Begriff in den vergangenen Jahren die
Sorge ausgedrückt, dass junge Menschen mit Sexualität nicht mehr Liebe verbinden,
sondern ihr Leben in eine Aneinanderreihung von realen Sexclips verwandeln, ohne zu
Gefühlen fähig zu sein. Diese Zeiten sind laut der aktuellen Studie vorbei.
| Tonja Knaak
Wenn alle Menschen diese Liebe, diese Nächstenliebe lebten, dann sähe es auf unserer Welt
freundlicher aus. | Ylvi Hanke
Foto: Christian Gaudig
Foto: Regina Villavicencio
Jessica, Meikel
und Amors Pfeil
Hochzeit in der Johanniter-Jugend –
Jakobsweg als Beginn des gemeinsamen Weges
Foto: privat
Als Jessica Hans noch in der Kindergruppe der Johanniter-Jugend bastelte, war er schon Sanitätshelfer. „Über 20, aber die Fingernägel eines Jungen,
der noch gern in der Erde wühlt“, war ihr Urteil über Meikel Schütz, als sie ihn im Jahr 2000 auf dem Weihnachtsmarkt das erste Mal sah. Er nahm
sie nur als freche Göre wahr, gerade mal 15 Jahre alt. Am 22. Juli 2011 haben die beiden in Berlin geheiratet.
Was geschah damals, vor elf Jahren? Zunächst lange nichts. Beide Berliner gingen ihrem Hobby nach. Und das hieß und heißt bis heute: Johanniter-Jugend.
Jessica ist seit 2006 Landesjugendleiterin, Meikel arbeitet im Schulsanitätsdienst und ist Jugendgruppenleiter. Wenn ihr Studium und sein Beruf es zuließen,
waren sie für die Johanniter-Jugend unterwegs auf Freizeiten, Kirchentagen, Pfingstzeltlagern, auf Malta und in Polen. Immer waren sie zusammen und
um sie herum war man sich einig: Die beiden wären ein schönes Paar!
„Zuerst bin ich nicht auf die Idee gekommen, dass Meikel mein Traummann sein könnte“, gesteht Jessica. Ihr Vater wusste es besser und redete seiner
Tochter ins Gewissen, sie solle sich den jungen Mann genauer ansehen. Die Gelegenheit dazu ergab sich auf dem Jakobsweg, den die beiden mit ihrer
Kirchengemeinde vor vier Jahren bewältigten. Obwohl es anstrengend war, lernten sie sich endlich näher kennen. „Ich wusste bis dahin nicht, dass er so
gut zuhören kann“, sagt sie.
So richtig romantisch mag es Meikel eher nicht. Er macht sich nicht viel aus seiner Person, spricht nicht gern über sich. Er liebt die Ruhe und macht sich
viele Gedanken. Braucht Zeit. In Jessicas Augen manchmal zu viel. Auf dem Weihnachtsmarkt 2007 kaufte sie ihm eine Tüte Mandeln, an der sie beide ihre
Hände wärmten. Das verstand er. Seitdem sind sie zusammen.
Meikel findet an Jessica alles liebenswert: ihre spontane Art, ihre Offenheit und auch ihre Ungeduld. „Danach entschuldigt sie sich so süß“, verrät er. Er
beeindruckt Jessica bis heute damit, dass er jeden so nehmen kann, wie er ist. „Er ist unendlich tolerant“, sagt Jessica. Das zeigt sich auch im gemeinsamen
Alltag. Seitdem Jessica in seine Wohnung gezogen ist, wird alles geteilt, auch die Hausarbeit. Er bringt sich beim Kochen ein, am besten kommt seine
philippinische Reispfanne nach Art seiner Mutter an. Sie backt ihm Mango-Torte.
Und warum haben die beiden nun geheiratet? Zu dieser Frage fällt beiden so schnell nichts ein. Zu selbstverständlich ist ihnen die Antwort. Klar, die beiden
lieben sich – das weiß doch jeder.
Gefeiert wurde mit Familie und Freunden in einer Gartenlaube. Auch viele Wegbegleiter von der Johanniter-Jugend waren dabei. Und Flitterwochen? Nach
der Hochzeit ging es für das Ehepaar nach Mötzow in Brandenburg – ins Jugendzeltlager der Johanniter-Jugend. In getrennten Zelten, so wie immer.
| Katrin Juhl
Foto: Matthias Enders
Kaum verheiratet, stellen Jessica und
Meikel (oben vorne) beim Sommercamp
der Johanniter-Jugend die Hochzeit von
William und Kate nach (unten). Die Torte
ist echt – und die Liebe der beiden auch.
Liebeslieder
6|7
J o h anni t er - J ugend
Liebe mal anders
Auch im Leitbild der JohanniterJugend hat das große Wort seinen
Platz – zu Recht
M aga z in
der
„Wir
„Wir setzen
setzen unsuns
für eine
für eine
bessere Gesellschaft mit Toleranz
bessere
Gesellschaft mit Toleranz
und Nächstenliebe ein.“
und Nächstenliebe ein.“
Foto: Oliver Killig
Ist Liebe wirklich nur ein Gefühl? Dass man sie in die Tat umsetzen kann, und zwar
ganz anders als der erste Gedanke vielleicht nahelegt, dafür steht die JohanniterJugend.
Praktizierte Nächstenliebe: Begleitdienst für Menschen mit Behinderungen auf dem
diesjährigen Kirchentag in Dresden.
Natürlich, die Johanniter-Unfall-Hilfe ist auch ein Wirtschaftsbetrieb. Hausnotruf,
Menüservice, Pflegeleistungen – für diese und andere Dienste erhält sie Geld. Doch es
gibt einen wesentlichen Unterschied: Welches andere Unternehmen trägt schon die
„Liebe“ in seinem Logo? Und denkt dabei nicht an mehr Umsatz, sondern an die Hilfe
für Schwächere?
Punkt praktisch umgesetzt? „Indem wir Menschen helfen, die
sich nicht selbst helfen können“, erklärt Susanne Rudolf aus
Baden-Württemberg, damals ebenfalls Mitglied in der
Arbeitsgruppe. „Der Kirchentag ist dafür das beste Beispiel:
Dort übernehmen wir zum Beispiel den Begleitdienst für
Menschen mit Behinderung und die Kinderbetreuung.“
Auch in den Gruppenstunden, bei den gemeinsamen Freizeiten und im Schulsanitätsdienst gehe es darum, sich um
andere zu kümmern. „Und da ist die Johanniter-Jugend mit
Herz dabei“, unterstreicht Susanne. Dieses Engagement sei
zwar sehr zeitintensiv, aber man erhalte auch viel zurück.
Und klar, die Johanniter-Jugend ist ein Jugendverband wie es viele gibt. Zeltlager,
Jugendgruppen, gemeinsame Veranstaltungen – nichts Außergewöhnliches. Aber auch
hier macht die Liebe den Unterschied. Genauer gesagt: die Nächstenliebe. Sie ist
Bestandteil des Leitbildes, das die Johanniter-Jugend 2009 bis 2010 in einer Arbeitsgruppe für sich erarbeitet hat. „Mit unseren Kampagnen und Aktionen setzen
wir uns für eine bessere Gesellschaft mit Toleranz und Nächstenliebe ein“, heißt es dort.
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Seite
„Die Johanniter haben einen christlichen Ursprung“, erklärt
Mirjam Frank aus Sachsen, die Mitglied der Arbeitsgruppe
war. „Wir als Johanniter-Jugend wollen das christliche
Menschenbild weitertragen. Die Nächstenliebe gehört da
natürlich dazu.“
Foto: Susanne Rudolf
Im Präventionskonzept „!Achtung“ gegen sexuellen Missbrauch“ spiegele
sich die Nächstenliebe ebenfalls wider, ergänzt Mirjam. Das Konzept basiere auf
der Schutzverpflichtung und dem Respekt gegenüber anderen Menschen.
Jeden annehmen, so wie er ist, ja, auch das sei praktizierte Nächstenliebe,
sagt Susanne. Es stecke also durchaus ein sozialer Hintergedanke in diesem
Aspekt des Leitbildes. Denn letztlich, stimmen Mirjam und Susanne überein,
ist die Erwähnung der Nächstenliebe vor allem aus einem Grund so wichtig:
So wird jeder Johanniter-Jugendliche aufgerufen, sie in seinem Umfeld zu
leben. | Frank Markowski
Schön und gut, als Stichwort ist Nächstenliebe schnell
mal aufgenommen. Aber wie wird das Leitbild in diesem
Foto: Mirjam Frank
Was ist heilig? Woraus besteht der Geist?
Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür lohnt es sich zu sterben?
Es gibt im Leben nur vier Fragen von Bedeutung, Don Octavio:
Die Antwort auf alle Fragen ist immer dieselbe: Liebe.
Johnny Depp zu Marlon Brando in„Don Juan DeMarco“ (USA, 1995)
„Liebe hat eine starke Kraft“
Fünf Fragen an Marc Sahr, Sänger der „Wise Guys“
Sie sind die fünf „Schlaumeier“ aus Köln: Die
Mitglieder der Band „Wise Guys“ singen im
Vocal-Pop-Stil über Gott und die Welt – und
über die Liebe. Verena Horeis von der JohanniterJugend hat im Interview herausbekommen, was
Bandmitglied Marc Sahr, besser bekannt als
„Sari“, zum interessantesten Thema der Welt zu
sagen hat.
Verena: Sari, glaubst Du eigentlich an die wahre
Liebe?
Sari: Ich bin mir sicher, dass man die wahre Liebe
finden kann, aber man muss hart daran arbeiten.
Das Gleiche gilt auch für jede gute Freundschaft.
Wenn man ehrlich miteinander redet, Geduld mit
dem Anderen hat und gemeinsam Abenteuer erlebt,
Foto: www.wiseguys.de
entsteht eine ganz einzigartige und vertrauensvolle
Beziehung. Bei solchen Menschen kann ich sagen:
Wir gehen Hand in Hand auf einem Weg, und wenn der uns in eine Sackgasse führt,
suchen wir gemeinsam eine neue Richtung.
Foto: Tonja Knaak
Verena: Liebe hat viele verschiedene Seiten...
Sari: ... vor allem hat Liebe eine unheimlich starke Kraft. Gerade die Liebe zwischen
Eltern und ihren Kindern ist kaum in Worte zu fassen. Sie ist bedingungslos, also nicht
an Erwartungen oder irgendwelche Gegenleistungen geknüpft. Ich persönlich lasse mich
gern von der Liebe meiner drei Kinder anstecken und schöpfe unheimlich viel Kraft daraus.
Verena: Warum beschäftigen sich so viele Songs der Wise Guys mit dem Thema
Liebe?
Sari: Musik ist ein Gefühl genau wie Liebe. Deshalb eignet es sich gut, um Songs darüber zu schreiben. Jeder, der unsere Lieder hört, erlebt Liebe selbst in ganz unterschiedlicher Form: zur Familie, zu Freunden oder zum Partner. Liebe ist nicht immer nur schön,
sondern kann auch verletzen. Vielleicht ist man traurig, weil man Liebeskummer hat,
oder von jemandem enttäuscht, der einem wichtig ist. Über solche Dinge singen wir,
genau wie über viele andere Themen, die Menschen bewegen. Deshalb finden sich
viele in unseren Liedern wieder.
Verena: Echte Freunde sind etwas Wunderbares. Mit Stars wie Euch möchten aber
ganz viele Fans befreundet sein, findest Du das manchmal nervig?
Sari: Je nachdem, wie ich selbst drauf bin. Nach unseren Konzerten wollen manche Fans
viel Nähe, das ist für mich mal kein Problem und mal ist es anstrengend. Ich habe aber
gelernt, auf mein Gefühl zu hören und unseren Fans ehrlich zu sagen, wie es mir geht.
Dann wissen sie, ob sie mich zum Beispiel für ein Foto umarmen dürfen oder nicht. Die
meisten akzeptieren das dann auch – ich meine es ja nicht persönlich.
Verena: Die Johanniter bieten unter dem Namen „Lacrima“ Zentren für trauernde
Kinder und Jugendliche an. Die Wise Guys sind Botschafter dafür. Was hat Euch
daran überzeugt? Hat Eure Entscheidung etwas mit Liebe zu tun?
Sari: Wir sind sehr dankbar dafür, wie viel Glück wir in unserem Leben erfahren und
möchten deshalb gern Menschen unterstützen, denen es nicht so gut geht. Lacrima ist
ein tolles Projekt und wir setzen uns dafür ein, die Aktion noch bekannter zu machen.
Das hat auch etwas mit Liebe, nämlich mit Nächstenliebe zu tun. Sie ist etwas, das
Gott uns geschenkt hat, weil er jeden Menschen liebt. In jedem von uns steckt Liebe,
die wir an andere weitergeben sollten, auch wenn wir sie nicht kennen. Denn Liebe ist
das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es verschwendet.
| Interview von Verena Horeis
Hohelieder der Liebe
Mal gewagt, mal tiefsinnig
Die Liebe im Alten und Neuen Testament
Es gibt fast kein Thema, das in der Bibel nicht vorkommt. Natürlich geht es darin auch um Liebe. Um die Liebe Gottes, die Liebe
innerhalb einer Gemeinschaft – und auch in Sachen Erotik nimmt die Bibel kein Blatt vor den Mund. Hans-Dieter Schäfer,
Johanniterpfarrer im RV Oberschwaben / Bodensee und Vertrauensperson im LV Baden-Württemberg, erklärt, wie die beiden
„Hohelieder der Liebe“ in der Bibel zu verstehen sind.
Das „Hohelied der Liebe“ im Alten Testament
... ist eine ausgewählte Sammlung von Liebes- und Brautliedern, die kein Unterthema von Liebe vermissen lassen: Sehnsucht, Verlangen,
die Sorge um das Aussehen, Bewunderung, Warten auf die erste Nacht. Dass diese Sammlung unter dem Namen des Königs Salomo
erscheint, ist kein Zufall: Er war der Dichter schlechthin und: Er hatte ein gewisses Faible für schöne Frauen. Allerdings könnten die Lieder
auch erst im 3. Jahrhundert v. Chr., lange nach Salomo, abgefasst worden sein. So genau weiß man das nicht.
Foto: © Marco Desscouleurs – Fotolia.com
Das Hohelied gehört zu den Weisheitsbüchern, in denen Gott – sonst der biblische Hauptredner – deutlich zurücktritt. In der kirchlichen
Auslegung hat man alles versucht, die erotische Poesie des Hoheliedes gegen den Strich zu bürsten. Die Liebesgedichte wurde entsinnlicht
und die Reden der Liebenden auf die „Ehe“ zwischen Gott und den Menschen übertragen: Gott, der Liebhaber, Israel die Braut. Später war
es dann Christus, der zum begehrenden Liebhaber wurde, die Stelle Israels nahm die Kirche ein. In der Bibel ist allerdings kein Hinweis
auf diese Übertragungsversuche zu finden.
Im Hohelied werden die menschlichen Bedürfnisse ernst genommen: Gott sagt darin Ja zur Liebe und Freude zweier Menschen. Er sagt
Ja zu Verliebtheit und Zärtlichkeit, zu Ekstase und Lust, zu Sympathie und Zuneigung. Und er sagt Ja zur Gleichberechtigung von Frau
und Mann: Bei den Liebenden im Hohelied setzt keiner den anderen unter Druck, es ist eine verantwortungsvolle Liebe.
Siehe, schön bist du, meine Freundin. Siehe, du bist schön! Deine
Augen leuchten wie Tauben hinter deinem Schleier hervor. Dein
Haar ist wie eine Herde Ziegen, die vom Gebirge Gilead hüpfen...
Wie eine karmesinrote Schnur sind deine Lippen, und dein Mund
ist lieblich. Wie eine Granatapfelscheibe schimmert deine Schläfe
hinter deinem Schleier hervor. Dein Hals ist wie der Turm Davids,
der rund gebaut ist. ... Deine beiden Brüste sind wie zwei Kitze,
Zwillinge der Gazelle, die in den Lilien weiden. ... Du hast mir
das Herz geraubt, meine Braut. Du hast mir das Herz geraubt
mit einem einzigen Blick aus deinen Augen... Mein Geliebter ist weiß und rot, hervorragend unter Zehntausenden. Sein Haupt ist feines, gediegenes Gold, seine Locken sind
Dattelrispen, schwarz wie der Rabe; seine Augen wie Tauben an
Wasserbächen, in Milch gebadet seine Zähne... seine Wangen
wie ein Balsambeet, das Würzkräuter sprossen lässt; seine Lippen
Zeitsprung, 400 Jahre später...
Auch Paulus setzt sich mit dem Liebesthema auseinander. Er ergänzt im 1. Korintherbrief, Kapitel 13,
die Verse 1 bis 13 (lies doch mal nach!) die Liebesgedichte aus dem Alten Testament um wertvolle
Aspekte. Paulus beschreibt nicht die sinnliche Liebe, sondern die „Agape“ (griechisch), die bedingungslose Liebe, als das Höchste, zu dem Menschen fähig sind. Beide, Eros und Agape, sind Arten der Liebe,
beides sind Gaben Gottes und können daher nicht streng geschieden sein. Der Eros durchtränkt unser
Leben mit Zärtlichkeit und Leidenschaft und ist insofern riskant. Die Agape gefährdet unser Leben nicht,
sie gibt den entscheidenden Impuls. Eros und Agape sind Wagnis, sind Leidenschaft und Verantwortung.
Ein gutes Miteinander ist für Paulus ohne die Liebe nicht vorstellbar. Viele Menschen empfinden den
Wunsch nach einer reinen Liebe, einer Liebe, die niemals aufhören möge. Doch sowohl in der Beziehung
zwischen Eltern und Kindern als auch zwischen Partnern gibt es immer wieder Phasen, in denen die
Liebe auf eine harte Probe gestellt wird. Da kann es ein schöner Zuspruch sein, sich
den Satz: „Die Liebe hört niemals auf“ (1. Kor. 13,8) zu vergegenwärtigen.
Selbst wenn es schwierig wird: Die Liebe ist die wichtigste Gabe Gottes
und wird bestehen bleiben.
Lilien, triefend von flüssiger Myrrhe. Seine Arme sind goldene
Rollen, mit Türkis besetzt; sein Leib ein Kunstwerk aus Elfenbein,
bedeckt mit Saphiren. Seine Schenkel sind Säulen aus Alabaster,
gegründet auf Sockel von gediegenem Gold... Sein Gaumen ist
Süßigkeit, und alles an ihm ist begehrenswert. Das ist mein
Geliebter und das mein Freund, ihr Töchter Jerusalems.
(Aus: Hoheslied 1 bis 8)
Paulus sieht die Liebe als den besseren Weg an: Was nützt es mir, wenn ich ein intelligentes Kraftpaket
bin, aber keine Liebe in mir spüre? Oder wenn ich überall höchsten Einsatz bringe, tue das aber ohne
Hingabe? Selbst der Glaube und die Hoffnung stehen nicht auf dem Rang, den die Liebe ausfüllt. „Nun
aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1.Kor.13,13).
Aber was macht man, wenn sich Hass durch Liebe nicht wandeln lässt? „Nicht noch mehr Hass, sondern
noch mehr Liebe“, so lautet die Antwort des Kronprinzen Haakon von Norwegen auf die Gewalt des
verirrten Massenmörders. Auf dem Hintergrund der Anschläge von Norwegen liest man biblische Texte
ganz neu. Sie bleiben Herausforderung und Verantwortung.
Wagnis ist alles, was wir im Leben versuchen. Das Wagnis der Liebe ist sicher das schönste Wagnis,
zu dem wir fähig sind. Die Hohelieder helfen dabei. Sie preisen unvergleichlich schön die Liebe in
ihrer Vielfalt. Beide zusammen weisen darauf hin, dass in Gottes neuer Welt der Unterschied von Eros
und Agape endgültig aufgehoben sein wird.
„Liebe und dann tue, was du willst“, sagt der Kirchenvater Augustinus,
„All you need is love“ singen die Beatles.
Powerfrau aus Spaß an der Freud’
Katharina Maciejewski ist neues Mitglied in der Bundesjugendleitung
Wenn es nach Katharina Maciejewski ginge, dürfte der Tag ruhig mehr als
24 Stunden haben. Die junge Frau aus der Nähe von Hamburg strotzt vor
Tatkraft. Ehrenämter, Studium, Job – kein Problem für die 24-Jährige.
Herausforderungen packt sie mit Begeisterung an. „Ich habe ein gesundes
Selbstbewusstsein“, sagt Katharina über sich selbst. Seit März amtiert sie
im obersten Gremium der Johanniter-Jugend.
Der SSD liegt Katharina besonders am Herzen, schließlich hat sie dort mal selbst
angefangen: Mit 14 Jahren kümmerte sie sich um verletzte Mitschüler am Gymnasium Hittfeld im Landkreis Harburg. Eine ihrer Ideen jetzt: „Statt nur einen ErsteHilfe-Kurs zu machen, sollten Schulsanitäter in Zukunft mehr mit der JohanniterJugend unternehmen, zum Beispiel gemeinsam ins Pflingstzeltlager fahren. Das
stärkt den Zusammenhalt.“
Ein Interview? Geht nur in der Mittagspause. In Rendsburg führt Katharina
Maciejewski gerade 14 angehende Jugendgruppenleiter in die Kinder- und
Jugendarbeit ein. Gruppenstundengestaltung, Spielpädagogik, Recht. Ihr erstes
Seminar als Fachausbilderin Jugend. „Es ist ein total gutes Gefühl, Verantwortung
zu übernehmen und der neuen Generation eine gute Ausbildung zu geben“,
sagt die 24-Jährige. Nach fast zehn Jahren bei den Johannitern, darunter zwei
Jahre in der Landesjugendleitung Nord, gilt sie selbst schon als „alter Hase“.
Beruflich wie privat ist Katharina gern mit Menschen zusammen, auch mit der
älteren Generation. Sie studiert in Hamburg Pflegeentwicklung und Management
und arbeitet nebenher beim ambulanten Pflegedienst der Johanniter.
Bei den Johannitern wurde Katharina auch als Rettungssanitäterin ausgebildet.
Außerdem ist sie gelernte Krankenschwester. Ein Schwerpunkt in der Bundesjugendleitung ist daher für sie das Thema Ausbildung: Unter anderem soll das
Lehrmaterial für die Jugendgruppenleiter-Seminare aktualisiert werden, etwa
beim Thema Schulsanitätsdienst.
Wenn neben all den Aufgaben noch Zeit bleibt, dann serviert Katharina ihrem
Liebsten – selbstverständlich ein aktives Mitglied der Johanniter-Jugend – schon
mal Tomaten mit Kräutern aus eigenem Anbau vom Balkon, oder sie kuschelt
mit der Katze.
Und ihre Zukunftspläne? „Vielleicht einen Pflegedienst leiten oder Pflegedienstleiter ausbilden. Oder beides.“ Falls bis dahin der Tag tatsächlich mehr als 24
Stunden hat. | Andrea Marshall
Fotos: privat
Schiebt die Dinge an: Powerfrau
Katharina Maciejewski.
M aga z in
der
J o h anni t er - J ugend
|8 8
D as
Beschreibung
Es werden je nach Spieleranzahl zwei oder mehr Gruppen gebildet, die gleich groß
sein müssen. Jede Gruppe bildet eine Faxmaschine und setzt sich dazu in eine Reihe
hintereinander auf den Boden. Der Spielleiter macht eine Zeichnung auf einem Blatt
Papier und gibt diese dann den Gruppenmitgliedern, die jeweils am weitesten hinten
sitzen. Nach einem Startsignal wird das Fax losgeschickt, indem die Letzten es jeweils
ihrem Vordermann mit dem Finger auf den Rücken zeichnen. Das geht so weiter, bis
der jeweils Erste, der in seiner Gruppe am weitesten vorne sitzt, das Fax ausdruckt, indem
er es auf ein Papier malt. Die Gruppe, deren Ergebnis dem Original am ähnlichsten ist,
gewinnt. Aber eigentlich kommt es darauf gar nicht an – der Kick sind die meist
überraschenden Resultate.
Die
Faxmaschine
Spieleralter: 8 bis 99 Jahre
Mitspieler: 8 bis 99
Spielort: Raum mittlerer Größe
Spieldauer: bis 15 Minuten
Material: ein Papier pro Runde und Mannschaft, ein Stift pro Mannschaft,
eventuell bereits auf Papier gemalte Motive
Eventuell auftretende Probleme:
Dicke Klamotten erschweren das Erkennen der Fingerzeichnungen.
Gut informiert läuft’s besser
Bei der BZgA könnt Ihr kostenlose
Broschüren zu Liebe und Sex bestellen
Liebe, Zärtlichkeit und Sex – das kann ein wunderschöner Dreiklang sein. Aber auch der will gelernt sein. Schließlich ist
noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wer also genau Bescheid wissen will, surft auf der Internet-Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) genau richtig. Dort gibt es kostenlos und für jedes Alter eine ganze
Menge Info-Material zum Thema: Broschüren über die Entstehung von menschlichem Leben, die erste Liebe,
Körper und Gesundheit, über Verhütung für sie und ihn, Pubertät, Schwangerschaft, Hetero- und
Homosexualität. Auch für spezielle Mädchen- und Jungenfragen gibt es Info-Hefte.
Web-Links runden das Angebot ab.
www.bzga.de
Quelle: BZgA
Achtung!
Vormerken:
09. – 16. Oktober 10. – 14. Oktober 22. – 29. Oktober
24. – 29. Oktober
24. – 30. Oktober
LV HRS - JGL-GA auf der Burg Breuburg
Weitere Infos: felix.nitsch@juh-hrs.de
LV BB – JGL-GA
Weitere Infos: d.georgi@juh-bb.de
LV Nds / Br – JGL-GA
Weitere Infos: bodo.dannhoefer@johanniter.de
LV Sachsen – JGL-GA in Leipzig
Weitere Infos: anja.hadler@juh-sachsen.de
LV NRW – JGL-GA
Weitere Infos: stefan.bergner@jj-nrw.de
28. – 30. Oktober
01. – 06. November
02. – 06. November
04. – 06. November
18. – 20. November
LV Nord – JGL-GA 1 / 3
Weitere Infos: elisabeth.huettche@johanniter.de
LV BaWü – JGL-GA
Weitere Infos: katharina.schmid@juh-bw.de
LV Bayern – JGL GA
Weitere Infos: markus.kreitmayr@juh-bayern.de
LV SAT – JGL-Fortbildung II
Weitere Infos: corinne.kaminsky@juh-sat.de
BG – Power-Wochenende in Fulda
Weitere Infos: katharina.maciejewski@johanniter-jugend.de
Zu gewinnen gibt es fünfmal einen Johanniter-Jugend-Bilderrahmen
Einsendeschluss ist der 14. Oktober 2011.
Antwort per Post an: Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Marketing und Kommunikation,
Lützowstraße 94, 10785 Berlin
oder per E-Mail an: gewinnspiel@johanniter.de
anGedacht
Mal lächelt sie dich an
und wird ein Leben lang
bei dir steh’n.
Mal liegt das ganze Glück
in einem Augenblick
und du suchst die Melodie
voll Gefühl und voll Poesie.
Wer Liebe lebt,
wird unsterblich sein.
Wer Liebe lebt,
ist niemals allein.
Such sie
an jedem neuen Tag.
Michelle, deutsche Schlagersängerin
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Film mit
Bogart
und
Bergman
unGelöst
untitled
Spieletipps
Seite
USwestafriLöschkanische
experte
(„Red ...“) Affenart
helles
englisches
Bier
chem.
Zeichen
für
Neodym
KfzAbgasentgifter
(Kw.)
chem.
Zeichen
für
Kobalt
Initialen
des Politikers
Ebert
langweilig
3
griech.
Muse der
Sternkunde
Gründer
SaudiArabiens
(Ibn)
Faultier
Arbeitsteam
(Kw.)
6
Eigelb
altrömische
Heereseinheiten
S
U
R
A
N
A G I
K E A
L
L E
Segeltau
PELIKAN
ital. TVSender
(Abk.)
Wortteil:
natürlich,
naturbelassen
4
hell
klingend
(Ton)
Unterarmknochen
2
Kykladeninsel
nordeurop.
Wühlmaus
1
C A
D
S A
I
R
Abscheugefühl
verrückt
schnell
beweglich
Auflösun
kurz für:
an dem
subarktisches
Herdentier
Kosewort für
Großvater
französisch:
König
afrikanisches
Liliengewächs
griech.
Vorsilbe:
bei, daneben
Hirschart
1
5
Rückenstütze
am Sitz
Erbträger
Kfz-Z.
Osnabrück
Fremdwortteil:
neu
riesig,
enorm
WWP2011-2
2
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4
5
6
7
Lösungswort der letzten Ausgabe: KIRCHENTAG
Gewonnen haben: Hannah K. (Kempten), Sarah M. (Ravensburg), Leonie K. (Kempten), Susanne M. (Ravensburg),
Monika R. (Höhr-Grenzhausen)
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