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3/2013
MENSCHEN, MELDUNGEN, MEINUNGEN AUS DER METALL- UND ELEKTRO-INDUSTRIE
Deutschlands
starkes Herz
... Seite 2
Eine höhere Wirtschaftskraft
als viele Industrieländer, über
3,7 Millionen Beschäftigte – das
ist unsere Branche, die M+E-Industrie. Sie ist Deutschlands
„Herz der Wirtschaft“.
Seine besten
Seiten zeigen
... Seite 3
Die Website für sich selbst, die
Familie oder den Verein bauen
– das ist nicht nur was für Experten. Mit einfachen Baukas­
ten-Systemen gelingt das auch
weniger geübten PC-Nutzern.
Outdoor-Navis
zu gewinnen
... Seite
4
Drei erstklassige Navigationsgeräte für Radfahrer und Wanderer sind Hauptgewinne beim
M+E-Quiz. Die weiteren Preise:
praktische Kaffee-Automaten
für Pads.
Tarifeinheit
Erhalten, was erfolgreich macht
ausdrücklich auch per Gesetz geregelt sein müsse. Dieses hat auch
die Bundeskanzlerin bereits vor
Jahren fest versprochen – bislang
tat sich aber nichts.
Deshalb schrillen bei M+E
die Alarmglocken. Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger
warnt: „Das Auftreten von Berufs- und Spartengewerkschaften
gefährdet eine verlässliche und
flexible Flächentarifpolitik – und
damit eine wesentliche Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit
unserer Industrie und Produk­
tion am Standort Deutschland.“
Klar ist zudem: eine tarifpolitische „Rosinenpickerei“ zuguns­
ten einzelner Berufsgruppen
ginge zulasten aller anderen Beschäftigten. Auch deshalb muss
die Politik ihre Hausaufgaben
machen und die Tarifeinheit zusätzlich per Gesetz absichern.
Foto: dpa
Betriebe, deren Produktion un­
vermittelt ruht, weil bei einem Zulieferer einzelne Berufsgruppen im
Ausstand sind: so un­realistisch, wie
mancher meint, ist das selbst bei
M+E nicht mehr. Bislang sicherten
hier Flächentarifvertrag und Tarif­
einheit den betrieblichen Frieden,
schafften Verlässlichkeit für die
Unternehmen. Doch das steht mit
dem Auftreten kleiner Sparten­ge­
werk­schaften auf dem Spiel. Gegensteuern kann nur die Politik.
Jeder kennt das, aus den Nachrichten oder aus eigener Erfahrung: Teile des Luftverkehrs sind
lahmgelegt, weil in Frankfurt
200 Fluglotsen streiken. Tausende Menschen starten verspätet in
den Urlaub, zu ihren Kunden.
Was im Flugverkehr fast Alltag ist, kann auch andere Wirtschaftszweige ins Mark treffen, gerade die M+E-Industrie
– wenn kleine Branchen- und
Spartengewerkschaften hier stärker Fuß fassen. Konkurrieren in
einer Branche mehrere von ihnen,
drohen Unternehmen sogar von
einer Tarifauseinandersetzung in
die nächste zu stolpern (Kasten).
Jahrzehntelang war das ausgeschlossen. Es galt die Erfolgsformel: ein Betrieb, ein Tarifvertrag.
Die sogenannte Tarifeinheit sichert Unternehmen und Beschäftigten den betrieblichen Frieden,
bietet Planungssicherheit. Das ist
Für Betriebe und Beschäftigte bei M+E bieten Flächentarifvertrag und Tarifeinheit riesige Vorteile.
unverzichtbar im engen Zusammenspiel von Zuliefe­rern, Weiterverarbeitern und Endfertigern.
Viele von ihnen sind hochspe-
zialisiert und auf ihrem Gebiet
Weltmarktführer. Ausfälle in den
Lieferketten wären schwer wettzumachen. Warum also sollte das
Foto: dpa
jetzt auf der Kippe stehen? Auslöser ist ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2010.
Es verlangt, dass die Tarifeinheit
Kleingewerkschaften im Fokus
Sie heißen UFO, GDL oder
GDF und setzen sich für
Flugbegleiter oder Lokomo­
tiv­
führer ein: Branchen- und
Spartengewerkschaften waren
bisher vor allem im Verkehrs­
bereich aktiv.
Die Kleingewerkschaften
sind auffallend streitfreudig.
Das zeigt eine aktuelle Studie
des Instituts der deutschen
Wirtschaft Köln. Besonderer
Zündstoff kann entstehen, wenn
gleich mehrere konkurrierende
Gewerkschaften antreten. Da
kann es passieren, dass eine zum
Streik aufruft, obwohl eine andere gerade einen Tarifabschluss
für die Mehrheit der Beschäftigten unterzeichnet hat.
Chaos im Luftverkehr wird oft durch Berufsgewerkschaften verursacht.
Foto: dpa
„Wahlsieger muss Deutschland sein“
Nachgefragt bei Rainer Dulger,
Präsident von Gesamtmetall
Kann die M+E-Industrie
ihren Erfolgskurs halten?
Das Herz der Wirtschaft, die M+EIndustrie, schlägt kraftvoll – auch
wenn es im Sommer eine Delle bei
Produktion und Aufträgen gab.
Diese ist inzwischen aber wieder
ausgebügelt. Wir rechnen jetzt mit
einer weiteren leichten Verbesserung der wirtschaftlichen Lage bis
zum Jahresende. Allerdings bleiben
Risiken auf den Weltmärkten – unter anderem wegen der Schuldenkrise in den USA und Europa. Für
das weitere Geschäft von M+E sind
zudem die inländischen Investitionen von zentraler Bedeutung. Ob
die Unternehmen wieder verstärkt
neue Maschinen und Anlagen bestellen, hängt nicht zuletzt von einer
stabilen Regierungskoalition und
deren inhaltlichem Programm ab.
Was sind Ihre Anforderungen
an die neue Bundesregierung?
Wichtig ist mir, dass die Erfolge auf
dem Arbeitsmarkt jetzt nicht aufs
Spiel gesetzt werden. Die Agenda
2010 hat Deutschland vorangebracht und ist ein Vorbild für ganz
Europa. Eine Rolle rückwärts bei
den Arbeitsmarktreformen würde
Beschäftigung kosten. Auch müssen die Arbeitnehmer dringend
bei der Einkommensteuer entlas­
tet werden, indem die sogenannte
kalte Progression abgebaut wird.
Andernfalls geht bei Lohnerhöhungen ein immer größerer Anteil direkt ans Finanzamt. Handlungsbedarf für die Politik besteht
zudem wegen des Auftretens von
Sparten- und Berufsgewerkschaften. Es muss wieder der Grundsatz gelten: eine Gewerkschaft in
einem Betrieb. Diese Tarifeinheit
ist grundlegend für eine verlässliche und flexible Flächentarifpolitik und für eine wettbewerbsfähige
Industrie. Ganz oben auf die Tagesordnung gehört nicht zuletzt die
Energiepolitik. Die Energiewende
stellt Deutschland vor enorme Herausforderungen – auch, weil sie
immer teurer zu werden droht.
Brauchen wir deshalb ein
eigenes Energieministerium?
Ja, das halte ich persönlich für
sinnvoll. Es ist wichtig, klare Verantwortlichkeiten zu haben und das
in einer Hand zu bündeln. M+E
als größter Industriezweig ist auf
sichere, bezahlbare Energieversorgung angewiesen. Sonst geht das
auf Kosten nötiger Investitionen
und die Branche droht im weltweiten Wettbewerb zurückzufallen. Alles in allem gilt: Wichtig ist, dass der
Staat der M+E-Industrie gute Rahmenbedingungen für Wachstum
und weiteren Job-Aufbau bietet.
Dann ist am Ende ganz Deutschland Sieger der Bundestagswahl.
Deutschlands starkes Herz
Eine höhere Wirtschaftskraft als viele Industrieländer, modernste Produkte und
Fertigungsanlagen, über 3,7 Millionen Beschäftigte – das ist die M+E-Industrie.
Unsere Branche steht wie keine andere für Wachstum und Wohlstand in
Deutschland. Auf dieser Seite präsentiert sich das kräftig pulsierende „Herz der
Wirtschaft“ – mit beeindruckenden Zahlen und Fakten.
281.000
neue Arbeitsplätze geschaffen
Das Ausbildungsplatz-Angebot bei M+E stieg zuletzt weiter an.
210.000
Fotos: dpa (4)
gute Starts in die Zukunft
Junge Leute sind gesucht bei
M+E. Unsere Branche hat ihr Ausbildungsplatz-Angebot zuletzt weiter ausgebaut – entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend.
Insgesamt machen derzeit über
210.000 Berufsstarter eine M+EAusbildung. Alle Azubis zusammengenommen würden an einem
Bundesliga-Samstag die Stadien
von Bayern München, Borussia
Dortmund und Schalke 04 füllen.
Rasant zugelegt hat in den vergangenen Jahren die Zahl der M+EBeschäftigten: 281.000 neue Jobs sind seit dem Ende der Krise ab
März 2010 entstanden.
Anders gerechnet: Pro Stunde stellt unser Wirtschaftszweig zehn neue
Mitarbeiter ein – rund um die Uhr und an allen sieben Wochentagen.
Keine andere Industriebranche kann einen solch beeindruckenden
Beschäftigungsaufbau vorweisen. Über 95 Prozent der insgesamt
3,7 Millionen M+E-Arbeitsplätze
sind übrigens unbefristet – und
in aller Regel Vollzeitstellen.
Neun von zehn M+E-Betriebe
bieten zudem die Möglichkeit zur
Teilzeitbeschäftigung an und
erleichtern so die Vereinbarkeit von Beruf
und Familie.
Die Mitarbeiter selbst auszubilden ist für die M+E-Betriebe ein
guter Teil ihres Erfolgsgeheimnisses – und zwar nicht nur wegen
des Geburtenrückgangs und der
schrumpfenden Bevölkerung in
Deutschland. Denn Unternehmen, die Spitzenprodukte und
Top-Serviceleistungen anbieten
wollen, brauchen Mitarbeiter, die
ihren Betrieb kennen und ihren Job
aus dem Effeff beherrschen.
50.000
Euro
– weltweit an der Spitze
Wettbewerbsstarke Betriebe,
Top-Produkte, qualifizierte Mitarbeiter – und erstklassige Einkommen: Deutschlands Vorzeigebranche zahlt durchschnittlich 50.000
Euro. Verglichen mit den weltweiten Wettbewerbern liegt M+E damit an der Spitze.
Wäre unser Wirtschaftszweig
ein eigener Staat – das Pro-KopfEinkommen überträfe das der
USA, der Schweiz und fast aller
EU-Mitgliedsländer.
Allein seit dem Jahr 2000 stiegen
die Durchschnittsverdienste um
mehr als ein Drittel.
127
1 Billion
erwirtschaftet
Unsere Branche besteht aus
rund 24.000 Betrieben. Die gemeinsame Wirtschaftsleistung
übertrifft die von Belgien,
Schweden, Dänemark und
Luxemburg zusammengerechnet: Über 1.000 Milliarden
Euro Umsatz erwirtschaftet
M+E im Jahr.
Kein anderer Industriezweig
hat einen vergleichbar hohen
Anteil an der Wirtschaftsleis­
tung hierzulande, zahlt so viel
Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an den Staat.
Maßgeblichen Anteil am Erfolg hat übrigens das Auslandsgeschäft: Zwei von drei
Euro erzielen die M+E-Unternehmen im Export.
Wichtigste Handelspartner
sind die europäischen Nachbarstaaten und die USA. Auch in
wachstumsstarken Schwellenländern wie China, Brasilien
oder Russland ist „made by
M+E“ immer öfter gefragt.
Schwergewichte der M+EIndustrie sind nach Umsatz­
vo­lumen und Beschäftigten die
vier großen Kernbranchen Maschinenbau, Automobilindus­­trie,
Me­
tallverarbeitung sowie die
Elektrotechnik.
Prozent
mehr Erfahrung aufgebaut
Mehr über die Metall- und Elektro-Industrie:
www.herz-der-wirtschaft.de
Erfahrene Fachkräfte wollen die
Betriebe der M+E-Industrie so
lange wie möglich halten. Schließlich verfügen sie über Wissen und
Fähigkeiten, die im betrieblichen
Alltag Gold wert sind.
Die Altersgruppe „60plus“ ist zuletzt spürbar gewachsen – allein seit
dem Jahr 2000 um 127 Prozent. Aktuell sind 193.000 Mitarbeiter zwischen 60 und 65 Jahren bei M+E
aktiv. Damit die Beschäftigten beruflich länger am Ball bleiben können, wird im Betrieb darauf geachtet, dass körperliche Belastungen
möglichst nicht entstehen.
Zudem investieren die M+E-Betriebe jährlich rund 8 Milliarden
Euro in die Aus- und Weiterbildung. Auch das sorgt dafür, dass
unsere Branche, das „Herz der
Wirtschaft“, kräftig schlagen kann.
Website-Baukästen
Foto: dpa
Mit wenigen Klicks zur Website
Energiesparlampen
So findet man
die Richtige
Beim Kauf von Glühlampen
achten die meisten Menschen
auf die Wattzahl. Bei Energiesparlampen ist dieser Wert allerdings geringer als bei „klassischen“ Leuchten – also nicht
direkt vergleichbar. Weiter hilft
eine einfache Rechenformel:
Die Wattzahl der Energiesparlampe mit vier multipliziert ergibt in etwa die Leuchtkraft
herkömmlicher Modelle. Eine
Sparlampe mit 15 Watt ist also
ungefähr so hell wie eine
60-Watt-Birne. Wer Wert darauf legt, dass die Energiesparlampe angenehm leuchtet,
sollte zudem auf die in Kelvin
(K) gemessene „Farbtemperatur“ achten: 2.700 K schaffen
ein warmes Weiß, helles Tageslicht entsteht ab 5.000 K.
Online-Apotheken
Medikamente
nie ohne Rezept
In manchen Online-Apotheken sind verschreibungspflichtige Medikamente auch ohne
Rezept erhältlich. Dann handelt es sich möglicherweise um
gefälschte Medikamente – die
schlimmstenfalls zu weiteren
gesundheitlichen Problemen
führen. Grundsätzlich gilt: Rezeptpflichtige Arzneimittel
sollten nur auf ärztlichen Rat
eingenommen werden. Ein Online-Fragebogen reicht als Ersatz fürs Rezept nicht aus.
Die eigene Website mit einem Bausatz zu erstellen, ist recht einfach. Einige Kniffe helfen, damit alles gut aussieht. Die Website für sich selbst, die
Familie oder den Verein aufbauen
– das ist längst nicht mehr nur was
für Experten. Mit einfachen Baukasten-Systemen gelingt das auch
weniger geübten PC-Nutzern. Einige Tipps helfen, sich schnell und
relativ kostengünstig im Netz zu
präsentieren.
Wer einen passenden Baukas­t­en für seine neue Website sucht,
findet reichlich Ratgeber – allein
im Internet gibt es rund eine halbe Million Hinweise.
Die wichtigsten Anbieter – wie
Jimdo, Webnode oder Weebly –
sind schnell gefunden. Auch die
Telekom, Vodafone und andere
Netzbetreiber haben eigene Bausätze im Angebot.
Das Vorgehen ist bei allen Anbietern meist ähnlich: Der „Bauherr“ wählt ein fertiges SeitenDesign mit einem bestimmten
Grundaufbau. Dann werden
Text und Fotos eingefügt. „Ein
paar Klicks und die eigene
Homepage ist fertig“ – so oder
ähnlich heißt es in der Werbung.
Einige Tipps und Hinweise
sollten aber beachtet werden,
damit sich die eigene Seite wirklich sehen lassen kann:
Nutzerfreundlichkeit: Bei der
Gestaltung ist weniger mehr.
Überladene Seiten schrecken ab.
Wichtig sind auch farbliche Abstimmungen. Schwarze Schrift
auf dunkelrotem Hintergrund
beispielsweise ist schwer lesbar
und kommt bei vielen Nutzern
nicht gut an. Besser ist letztlich
immer noch „schwarz auf weiß“.
Abbildungen: Von Logos und
Gestaltungsmustern bekannter
Marken oder Bildern aus dem
Internet sollte man die Finger
lassen. Denn die sind meist ur­
heberrechtlich geschützt. Bild­
agenturen durchsuchen das Netz
Foto: Fotolia
sys­tematisch. Bei Verstößen werden schnell drei- bis vierstellige
Euro-Beträge gefordert.
Impressum: Wenn die Homepage nicht ausschließlich rein
privat betrieben wird, ist ein Impressum Pflicht. Es muss von der
Startseite aus mit einem Klick er-
reichbar sein und den kompletten Namen, die Postadresse
sowie eine E-Mail-Adresse des
Verantwortlichen enthalten.
Kosten: Die meisten Anbieter
haben Gratisversionen. Bei diesen muss der Nutzer allerdings
üblicherweise Werbeeinblendungen und den Anbieternamen
in seiner Web-Adresse hinnehmen. Werbefreie Angebote sind
ab fünf bis zehn Euro im Monat
zu haben.
Zu „seinem“ Baukasten-Anbieter besteht für den Kunden
übrigens eine gewisse Abhängigkeit: Bei einem Wechsel muss die
Homepage komplett neu ein­
gerichtet werden. Beim Anbieter
Weebly kann man immerhin die
bei einem anderen Anbieter zuvor registrierte Adresse mit­
nehmen.
Insgesamt gilt: Die Homepage
von der Stange lässt sich ruckzuck fertigstellen und kann auch
ordentlich aussehen. In Sachen
Gestaltungsfreiheit sind aber
schnell Grenzen erreicht. Wer
mehr will, muss sich dann doch
mit Programmiertechniken wie
HTML und Co. plagen – oder zu
einem Experten gehen.
Test vor
dem Start
„Steht“ die eigene Website
einmal, sollte sie vor dem Start
einem ersten Testlauf unter­
zogen werden.
Dazu gehört, dass der Betrieb
mit anderen Browsern überprüft wird. Denn unter Umständen macht es durchaus
einen Unterschied, ob man
den Internet Explorer, Firefox
oder Safari nutzt: Gelegentlich
führen verschiedene Internetbrowser zu ganz unterschiedlichen Darstellungen.
Und wer seine Seite auch für
Mobilgeräte nutzbar machen
möchte, sollte darauf achten,
dass der Baukasten-Anbieter
das auch unterstützt, wie zum
Beispiel Jimdo und Webnode.
Fernbusse
Oft schneller
als die Bahn
Wer auf Reisen geht, kann
dafür inzwischen auch Fernbusse nutzen. Diese sind auf
Hauptstrecken wie Berlin–
Hamburg oder München–
Köln zwar langsamer als die
Bahn – dafür aber auch meist
günstiger. Und auf Nebenstrecken geht der Geschwindigkeits-Vorteil der Bahn leicht
verloren. Hier kommen Busse
oft schneller ans Ziel. Bei der
Suche nach der passenden Verbindung helfen Preissuchmaschinen wie busliniensuche.de
weiter.
Gut für Geld und Umwelt
Über 2.600 Kilometer mit einer
Tankfüllung von 70 Litern: Das
muss den Weltrekordhaltern im
Spritsparen, dem Ehepaar Helen
und John Taylor aus den USA,
erst mal jemand nachmachen. Mit
diesen Tipps kommen Sie dem Rekord immerhin ein wenig näher.
Bei den Tankkosten sparen
und die Umwelt schonen – dazu
trägt vorausschauendes Fahren
erheblich bei. Das heißt: Man
sollte möglichst selten voll auf
Gaspedal und Bremse treten und
die Bremswirkung des Motors
nutzen. Aggressives Fahren kann
ein Drittel mehr Sprit verbrauchen als ein sanfter Fahrstil.
Früh hochschalten: Je niedriger
die Motordrehzahl, umso geringer ist der Spritverbrauch. Viele
Autos fahren mit rund 2.000
Umdrehungen pro Minute besonders wirtschaftlich. Es lohnt
Foto: shutterstock
Foto:Foto:
dpa Fotolia
Spritspar-Tipps
Moderne Autos knausern mit Sprit – vor allem, wenn der Fahrer seinen Teil dazu beiträgt.
also, so früh wie möglich in den
nächsten Gang zu schalten.
Motor aus statt Leerlauf: Auch
im Leerlauf verbraucht der Motor Sprit, nämlich einen halben
bis einen Liter pro Stunde. Steht
man länger vor einer roten Am-
pel oder im Stau, lohnt es sich,
abzuschalten. Besser haben es
Fahrer moderner Autos mit
Start-Stopp-Automatik – die
macht das von allein.
Wartung beachten: Ein gut gewarteter Motor verbraucht bis
zu vier Prozent weniger. Wichtig
ist gerade auch ein regelmäßiger
Öl- und Filterwechsel.
Reifendruck überprüfen: Bereits 0,2 Bar zu wenig Luftdruck
im Reifen erhöhen den Roll­
widerstand und damit den
Mehrverbrauch um etwa ein
Prozent – ganz abgesehen vom
höheren Verschleiß.
Extra-Last vermeiden: Unnötiger Ballast hat nichts an Bord
verloren. Auch leere Dachträger und Transportboxen treiben
die Kosten. Ein leerer Fahrradträger erhöht die Tankrechnung
um rund 5 Prozent.
Stromfresser abschalten: Klimaanlage und Sitzheizung belas­
ten die Lichtmaschine und steigern so den Spritverbrauch. Allein die Heckscheibenheizung
frisst im Stadtverkehr 0,3 bis
0,4 Liter Sprit pro Stunde.
„Vorteile für
beide Seiten“
Foto: Hettich
Familienfreundliche Betriebe
Foto: Weigel
Die meisten M+E-Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Möglichkeiten, Beruf und Familie besser miteinander in Einklang zu bringen – ob es um die Kinderbetreuung geht oder um die Unterstützung
der eigenen Eltern. Das zeigen auch die Beispiele auf dieser Seite.
Kinder sind hier immer gut aufgehoben
Aus einer kleinen Spielfläche in
der Kantine von MEKRA Lang
ist viel entstanden. Hier hatte der
Hersteller von Lkw-Spiegeln an
einem Brückentag 2005 mit der
Kinderbetreuung begonnen.
Möglich machte das Firmenchefin Susanne Lang. Sie konnte
eine gelernte Kinderpflegerin aus
der Fertigung dafür gewinnen, auf
Mitarbeiterkinder aufzupassen.
Mittlerweile hat das Unternehmen im bayerischen Ergersheim
sein Angebot mächtig ausgebaut:
Heute besuchen 90 Kinder zwischen sechs Monaten und zwölf
Jahren Kinderkrippe, Kindergarten, Hort und sogar eine Grundschule, die nach den Prinzipien von
Maria Montessori arbeiten. 23 pädagogische Kräfte betreuen sie.
„Unser Einkauf handelt sogar
die Preise für Windeln aus“, berichtet Firmensprecherin Elisa­
beth Döbler-Scholl. Susanne Lang
erklärt das Motiv hinter den Angeboten: „Die Mitarbeiter haben
während der Arbeit den Kopf frei.“
„Ich bin sehr erleichtert“, bestätigt Ute Stern aus der Produktion.
Bei MEKRA weiß sie ihren Sohn
immer in guten Händen.
„Froh über diese Lösung“
Jochen Grebeldinger hat inzwischen seine zweite Tochter in der Firmen-Kita.
Foto: IWM
Das Familien-Unternehmen
Als Jochen Grebeldinger im
Herbst 2011 bei Volz in Deilingen
anfing, war seine kleine Tochter
Jana schon mehr als ein Jahr im
Betrieb – bei der firmeneigenen
Kita „Volz Kidz“. Dort hatte sie
einen Platz bekommen, obwohl
zunächst kein Elternteil im Unternehmen beschäftigt war. Der
Riesenvorteil für die Grebeldingers: Seither können Mutter
und Vater berufstätig sein.
Einmal auf den Hersteller
hochwertiger Rohrverschraubungen und Schlauchverbindungen für hydraulische Anlagen aufmerksam geworden,
wechselte Grebeldinger schließlich als Industriemeister selbst
zu Volz.
„Normalerweise ist es schwierig mit Karriere und Kind“, sagt
er. „Man braucht eine gute Kinderbetreuung, sonst funktioniert
das nicht. Hier passt einfach alles.“ Jana ist der Kita inzwischen
entwachsen, dafür kann der junge Vater heute seine zweite Tochter Melina in den Räumen über
der Produktionshalle besuchen.
Acht Erzieherinnen kümmern
sich dort um die bis zu 20 Kleinen, es gibt Musikerziehung,
Ausflüge und auch Ferienprogramme für Schüler. Die KitaGebühren richten sich nach dem
Einkommen, Volz-Mitarbeiter
erhalten Vergünstigungen.
So viel Engagement hat Volz
den familyNET-Award 2012
eingebracht – und einen Vorteil
im Wettbewerb um Fachkräfte.
Marketingchef Ralph Wolter berichtet: „Wir erhalten erstaunlich
viele Blindbewerbungen von jungen, gut ausgebildeten Frauen.“
Am späten Vormittag ist Rosel Mayer ganz für ihre Mutter
da. Zuvor hat sie 3,5 Stunden als
Verpackerin in der Logistik-Abteilung beim Steuerungsspezialisten Bosch Rexroth in Homburg gearbeitet. Den Rest des
Tages kümmert sie sich um die
pflegebedürftige 79-Jährige.
Rosel Mayer konnte ihr Arbeitspensum seit Juni 2012 halbieren, um mehr Raum für die
Familie zu haben. „Ich bin froh,
dass Bosch Rexroth mir diese flexible Arbeitszeit ermög­
licht hat“, sagt
sie. Dank
ihres Arbeitgebers müssen nun
seltener Pflegedienste ins Haus
kommen.
Auch Carsten Sussmann freut
sich. Der Logistikplaner arbeitet 22,5 statt 37 Stunden in Elternteilzeit. „Ich habe genügend
Zeit für unsere Tochter und bleibe beruflich am Ball.“
Bosch Rexroth erfüllt gerne
Wünsche wie Teilzeit oder Homeoffice, selbst in der Produktion
gibt es individuelle Arbeitszeitmodelle. Für all das wurde der
Betrieb zuletzt im Beisein der
Ministerpräsidentin des Saarlands ausgezeichnet.
Rosel Mayer (l.) hat Zeit für ihre Mutter Frieda Stenger.
Wie viele
Mitarbeiter hat die
M+E-Industrie?
Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte
und schicken Sie diese an:
IW Medien GmbH
Stichwort: M+E-QUIZ
Postfach 10 18 63 · 50458 Köln
Oder raten Sie online im Internet mit:
www.gesamtmetall.de/gewinnspiel
Spielregeln:
Teilnahmeberechtigt sind alle Leser der M+E-Zeitung.
Die Gewinner werden unter allen richtigen Einsendungen ausgelost.
Einsendeschluss ist der 29. November 2013. Es gilt das Datum
des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
b 2 Mio.
c 3,7 Mio.
Outdoor-Navi
• Für Fahrrad und Wandern
• Brillante Kartendarstellung
•Strecken-Zurückverfolgung
• Sinnvolle Zusatzfunktionen
Warum engagieren sich
M+E-Betriebe so beim
Thema Familienfreundlichkeit?
Zufrieden im Arbeitsleben ist
man nur, wenn man es mit Familie, Freunden und Freizeitaktivitäten kombinieren kann.
Die Betriebe der M+E-Industrie unterstützen ihre Mitarbeiter dabei in jeder Lebensphase
– ob es um die Betreuung von
Kindern oder um die Pflege der
Eltern geht.
Was tut die Firma Hettich
für eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie?
Hettich unterstützt Mitarbeiter individuell, damit sie Arbeits- und Privatleben in der
Balance halten können: Wir
treffen Vereinbarungen, ob
flexible Arbeitszeiten, spezielle
Schichtzeiten oder zeitlich begrenzte Freistellungen möglich
sind. Wer nicht im Schichtbetrieb arbeitet, hat grundsätzlich flexible Arbeitszeiten und
kann sich kurzfristig mit Kollegen abstimmen. Ortsunabhängige Aufgaben können im
Homeoffice erledigt werden.
Das Familienbüro an unserem
Standort Frankenberg berät
Hettich-Mitarbeiter außerdem
kostenlos bei Fragen rund ums
Privat- und Berufsleben.
Was heißt das im Wettbewerb um Fachkräfte?
Auch das Unternehmen hat
Vorteile, weil sich gute Fachkräfte noch enger mit uns
verbunden fühlen. Außerdem
machen solche Angebote uns
für Bewerber noch attraktiver
– schließlich wird bei der Stellensuche oft auf ein familienfreundliches Umfeld geachtet.
Foto: Becker & Bredel
a 281.000
1.- 3. Preis
Interview mit Britta Trompeter,
Personalreferentin des
Beschlägeherstellers Hettich
4.- 10. Preis
Kaffepad-Maschine
• Innovatives Brühsystem
• 2 Tassen in 1 Minute
• Hochwertige Materialien
• Große Pad-Auswahl
Herausgeber:
Arbeitgeberverband Gesamtmetall
Präsident: Dr. Rainer Dulger
Hauptgeschäftsführer: Oliver Zander
10117 Berlin, Voßstraße 16
10052 Berlin, Postfach 06 02 49
E-Mail: info@gesamtmetall.de
Redaktion: Martin Leutz (verantw.),
Andreas Ebersperger,
Hubertus Engemann, Nico Fickinger,
Werner Fricke, Wolfgang Gollub,
Peter Haas, Frank Hufnagel,
Ulrich Kirsch, Jan Pasemann,
Siegbert Pinger, Martin Schlechter,
Matthias Schmitt, Inge Schubert,
Michael Stahl, Volker Steinmaier,
Sabine Stöhr
© Produktion und Bezugsnachweis:
IW Medien GmbH, Köln · Berlin
Postfach 10 18 63, 50458 Köln
Tel. 0221 4981- 471
Druck:Warlich Druck Meckenheim GmbH
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Seele and Geist
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