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Gut gebettet – Das richtige Kopfkissen Wohnen in den 60er Jahren

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Magazin
für uns
Dezember
10
Gut gebettet – Das richtige Kopfkissen
Wohnen in den 60er Jahren – Zeigen, was man hat
Mondfinsternis – Ein besonderes Naturereignis
Weihnachten – Viele Bräuche haben deutsche Wurzeln
2 Inhalt / Editorial
Inhalt
Editorial
Aktuelles
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Aus unserem
Wohnungsunternehmen............................. 3–5
erinnern Sie sich noch an das Erdbeben in Haiti, die
21. Olympischen Winterspiele in Vancouver, Kanada,
die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater
Horizon im Golf von Mexiko, den Vulkanausbruch des
Eyjafjallajökull auf Island, den Gewinn des Eurovision
Song Contest durch Lena Meyer-Landrut oder an
die Fussball-WM in Südafrika, die Feier anlässlich der
20-jährigen Wiedervereinigung Deutschlands und
nicht zuletzt an die Rettung der Bergkumpels in Chile?
Wohnen & Leben
Ungetrübtes Trinkvergnügen –
Müssen wir unser Trinkwasser
zusätzlich filtern?.................................................. 6
Gut gebettet – jeder Mensch bevorzugt
eine bestimmte Schlafposition. . ................... 7
Jetzt wird gezeigt, was man hat:
Wohnen in den 60er Jahren........................ 8–9
Kultur & Freizeit
Mondfinsternis zum Frühstück –
Am 21. Dezember taucht der Vollmond
in den Morgenstunden in den
Kernschatten der Erde ein...................... 10–11
Viele Bräuche wie Christbaum und
Adventskranz haben deutsche Wurzeln –
Weihnachten made in Germany.......... 12–13
Unterhaltung
Spaß für Kinder...................................................14
Dies sind sicherlich alles Ereignisse des Jahres 2010,
die uns allen noch recht präsent sind und an denen
wir, dank der heutigen Informationstechnik, rund um
die Uhr, immer live und an jedem Ort der Welt zeitnah
dabei waren.
Wie sieht es aber mit unseren eigenen Highlights des
Jahres aus, ein Nachmittag in der Sonne, dem Sommerurlaub, einem entspannten Plausch mit dem
Nachbarn oder der Besuch von unseren Kindern,
Eltern oder Geschwistern? Ist das Jahr so verlaufen,
wie Sie es sich vorgenommen haben?
Gerade Weihnachten und der Jahreswechsel sind eine
tolle Zeit, um sich selbst wieder neu auszurichten und
die wirklich wichtigen Dinge des Lebens ins Zentrum
zu stellen.
Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachtstage und ein
aufregendes, spannendes und glückliches Jahr 2011!
Die Redaktion
Buchtipps/Filmtipps/Preisrätsel...................15
Impressum
Magazin für uns
Für Mieter und
Genossenschaftsmitglieder
© Alle Rechte beim Herausgeber.
Nachdruck nur mit Genehmigung des
Verlages.
Herausgeber und Verlag:
Hammonia-Verlag GmbH
Corporate Publishing
Tangstedter Landstraße 83
22415 Hamburg
Tel.: 0 40/52 01 03 - 61
Fax: 0 40/52 01 03 -14
E-Mail: info@hammonia.de
Redaktion:
Thomas Chiandone (ViSP)
Birgit Jacobs, Katja Lüers, Bettina Rausch,
Kirstin Rüther
Hammonia ist ein Unternehmen der
Haufe Mediengruppe,
Freiburg im Breisgau
Für Beiträge, Fotos und Anzeigen der
Unternehmensseiten sind die
jeweiligen Wohnungsunternehmen
verantwortlich.
Personennamen in Beiträgen der
Mantelseiten teilweise geändert.
Layout: Stefan Vaith
Fotos:
Titel: ©istockphoto.com/MentalArt
S.   8:B. Rausch, www.die-wohngalerie.de
S.   9:B. Rausch, www.die-wohngalerie.de
S. 10:©Joerg Trampert/pixelio, samy_13,
©Jörg Siebauer/PIXELIO
S. 11:©Joerg Trampert/pixelio,
©Andrea Kusajda/PIXELIO,
©Heike/PIXELIO
S. 12:©Ruth Rudolph/PIXELIO,
S. 13:©Ruth Rudolph/PIXELIO,
www.imagebank.sweden.se Jan Tham,
IVUSHKA, Coca-Cola-Company,
www.africaworks.de
S. 14:nintendo,
©Michaela Schmidt-Meier,
Coppenrath Verlag
Herstellung:
Timm Specht Druck & Produktion GmbH
Grindelberg 13 –17,
20144 Hamburg
Druck:
Liekfeld Druck,
Neumünster
Aktuelles
Blumen- und Pflanzenwettbewerb 2010
... und die Gewinner sind:
Die Eheleute Batorka und
Höbkes, Frau Konczelski, Frau
Maas und Frau Hodab (diese beiden Mieterinnen stehen
stellvertretend für die Hausgemeinschaft an der Homberger Str. 381).
Wir gratulieren nochmals
allen Gewinnern und bedanken uns für den unermüdlichen Einsatz im Garten bzw.
auf dem Balkon. Viel Spaß mit
den Einkaufsgutscheinen.
Machen Sie also auch im
kommenden Jahr wieder mit,
wenn es heißt:
Eheleute Batorka
Eheleute Höbkes
Blumen- und Pflanzenwettbewerb 2011!
Es lohnt sich!
Wir freuen uns schon jetzt
auf Ihre Einsendungen.
Ihrer Stadtbau Moers
GmbH
Frau Konczelski
www.eigene-wohnung-moers.de
Wohnungsangebote, Hilfestellungen zur ersten eigenen Wohnung, Möglichkeiten
der finanziellen Unterstützung und Tipps zur Freizeitgestaltung für Moers und
Umgebung.
Das alles findet man auf
der Homepage www.eigenewohnung-moers.de.
Im September des letzten
Jahres haben die fünf Auszubildenden der Wohnungsbau Stadt Moers GmbH ein
Projekt auf die Beine gestellt,
Wohnraum speziell für junge Menschen in Moers anzubieten. Neben einigen kleinen
Wohnungen wird vor allem
Wohnraum für Wohngemein-
schaften von zwei bis zu vier
Personen angeboten.
Seit Anfang Mai steht die
Internetseite. Um die Werbetrommel zu rühren und viele junge Leute auf das Projekt aufmerksam zu machen,
wurden Flyer und Poster auf
Schulhöfen und an Hochschulen in der Umgebung verteilt.
Nachdem auch einige Zeitungen im Lokalteil über das
Projekt
„www.eigene-wohnung-moers.de“ berichteten,
können die Azubis nach circa
sechs Monaten auf eine stolze
Besucherzahl der Homepage
blicken und freuen sich, wenn
auch Sie mal vorbeischauen.
Hausgemeinschaft Homberger Straße 381
3
4 Aktuelles
Wir gratulieren allen Jubilaren!
„Runde“ Mieterjubiläen
„Runde“ Geburtstage
25 Jahre
Fatima und Mohammed Azougagh
75 Jahre
Franz Fenten
Gerhard Korde
Kurt Kugge
Hans Schindler
30 Jahre
Margot und Siegfried Clemens
35 Jahre
Elisabeth Junker
Ingrid und Walter Lohmann
Justine Eickelkamp
40 Jahre
Josefine Hirsch
80 Jahre
Marianne Osthoff
Jakob und Rosa Alefs
Anton Clemens
Irmgard Faber
Ingeborg Blissenbach
Stanislawa Hys
50 Jahre
Elisabeth und Josef Broich
Ursula Herrmann
Willi Braun
85 Jahre
Josef Verhees
„Goldhochzeit“
„Diamantene Hochzeit“
60 Jahre
Edith und Rolf Lange
Ursula und Gerhard Niedobetzki
Gisela und Lothar von Itter
Übrigens, wenn wir noch nicht Ihre persönlichen Daten haben,
Sie aber einen Gratulationsbesuch wünschen, melden Sie sich
bitte unter der Telefonnr. 88156-35, Frau Spitz.
Ihre Stadtbau Moers GmbH
Wir wünschen allen
unseren Mietern und
Angehörigen ein
frohes Weihnachtsfest
und ein glückliches
neues Jahr 2011
Foto: ©Paul Golla/PIXELIO
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Foto: ©Rike/PIXELIO
Aktuelles
Bei Fragen wenden Sie sich
bitte an:
Städtische Betriebe
Moers AöR
Pressestelle – Katja Nießen
Vorsicht: Rutschpartie!
Tel.: 02841-104105
Fax: 02841-104111
Auch Bürger müssen bei Laub, Eis und
Schnee anpacken
Der Winter kann kommen.
Die Belegschaft des Streuund Räumdienstes der Städtischen Betriebe Moers (sbm)
ist für den ersten Wintereinbruch und die kalte Jahreszeit gerüstet. „Unsere Mannschaft steht in den Startlöchern, die Einsatzfahrzeuge
sind bereit, unser Salzlager
ist randvoll mit Streusalz gefüllt“, sagt Ulrich Kempken,
sbm-Abteilungsleiter Entsorgung/Reinigung und zuständig für den Streu- und Räumdienst. Im November stellt
in der Regel noch nicht Eis
und Schnee, sondern vor allem Laub für Autofahrer so
manche Gefahrenquelle dar.
Deshalb empfiehlt der Straßenexperte Autofahrern, auf
die großen Laubmengen aufzupassen, und Bürgern, hier
die Kehrpflicht einzuhalten:
„Wie bundesweit üblich, müssen Bürger auch in Moers im
Herbst und Winter mit anpacken und städtische Gehwege
von Eis, Schnee und Laub befreien.“
Für Fuß- und Gehwege sind in Moers die Bürger
selbst verantwortlich. „Das
ist in der so genannten Straßenreinigungssatzung
der
Stadt festgelegt“, weiß Kempken. Demnach müssen Moerser die Gehwege wochentags
bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr von Eis und
Schnee räumen. Bei extremen
Schnee- und Eisvorkommen
sogar mehrmals am Tag. Um
die Umwelt dabei zu schonen, dürfen Bürger aber kein
Streusalz verwenden. „So genannte abstumpfende Mittel,
wie etwa Sand, reichen meist
auch aus und sind oftmals sogar besser geeignet“, weiß der
Räumexperte aus seiner langjährigen Erfahrung. Bei Fragen zum Winterdienst empfiehlt er, die Telefonnummer
88 10 100 anzurufen.
Noch lebhaft kann sich
Ulrich Kempken an den vergangenen Winter erinnern, in
dem die sbm-Mitarbeiter unzählige Nachteinsätze fahren
mussten und das üppig gefüllte Salzlager zeitweise restlos leer geräumt wurde. „Dieser Winter war wirklich turbulent und hat uns auf eine
der härtesten Proben des vergangenen Jahrzehnts gestellt.
So etwas hatte ich lange nicht
erlebt“, sagt Kempken, der für
dieses Jahr auf einen milderen Winter hofft.
E-Mail: kniessen@enni.de
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05.12.2006
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5
6 Wohnen & Leben
Müssen wir unser
Trinkwasser zusätzlich filtern?
Ungetrübtes Trinkvergnügen
Fotos: behamberg.gv.at, ©Markus Wegner-Parszyk/pixelio, BRITA, FILOPUR
Am Wasser scheiden sich die
Geister. Die einen appellieren
ans Gesundheits­bewusstsein:
Wir müssten das mit Schadstof­fen belastete Trinkwasser zusätzlich filtern. Andere sagen: Alles
Panikmache – unser Trinkwasser
sei einwandfrei.
Immer wieder gerät unser
Trinkwasser in die Schlagzeilen. Rückstände von Kupfer,
Pestiziden,
Medikamenten,
Nitrat und Uran, um nur einige Schadstoffe zu nennen,
seien nachgewiesen worden. Vor allem für Säuglinge
und Kleinkinder könne dies
gesundheitsschädliche
Folgen haben. Wer den Wunsch
nach reinem Wasser und ungetrübtem
Trinkvergnügen
habe, der solle es mit Wasserfiltern aufbereiten. Diese entfernen nicht nur bis zu
99 Prozent aller Schadstoffe,
sondern ersparen zudem das
Wasserkistenschleppen.
Von Umweltämtern und
Stiftung Warentest kommt
Entwarnung: Unser Trinkwasser sei hygienisch und toxikologisch einwandfrei. Es
werde regelmäßig von Was-
serwerken und Gesundheitsämtern gemäß der strengen
Trinkwasserverordnung untersucht.
Für Haushalte mit hartem
Wasser, könnte sich jedoch
die Anschaffung eines Filters
lohnen, gibt die Contra-Filter-Seite zu. Aus geschmacklicher Sicht. Denn Kaffee und
Tee entfalten ihre Aromen
am besten bei weichem Wasser. Hier reiche in der Regel
ein Kannenfilter, auch Tischfilter, der wie ein Getränke­
krug funktioniert, in den man
das Leitungswasser abfüllt.
Das Wasser durchläuft eine
Filterkartusche. Über einen
Ionenaustausch wird der Gehalt an Kalzium und Magnesium, aber auch Blei und Kupfer vermindert. Die Aktivkohle reduziert Chlor und andere
organische Stoffe, die den Ge-
schmack beeinträchtigen. Nitrate und Bakterien werden
indes nur unzureichend entfernt.
Diese chemischen und
bakteriologischen Verunreinigungen entfernen meist
Filtergeräte, die an das Leitungsnetz angeschlossen werden und eine eigene Armatur
haben, allerdings nur für kaltes Wasser. Hier gibt es verschiedene
Filtrationsmöglichkeiten. Zum Beispiel Molekularfiltersysteme, die das
Wasser nach dem Prinzip der
Umkehrosmose reinigen, Ultraviolettbestrahlung, bei der
die Bakterien und Viren abgetötet, aber im Wasser belassen werden, Aktivkohle sowie Kombinationen aus Aktivkohle, Ionenaustauscher und
Bakterienfilter.
Wasserhärte
Hart oder weich?
Gut oder schlecht?
Man spricht von weichem
Wasser, wenn es weniger als
1,5 mmol/l (Millimol Calcium­
carbonat pro Liter*) hat. Es ist
ideal zum Kochen und Waschen.
Sie benötigen weniger Waschmittel, Weichspüler ist überflüssig. Auch Blumen mögen weiches Wasser. Tipp: Gießen Sie
mit Regenwasser! Hart ist das
Wasser, wenn der mmol/l-Wert
über 2,5 liegt. Es hat keine Auswirkungen auf die Gesundheit.
Es schmeckt sogar kalt besser
als weiches Wasser. Tee und
Kaffee können jedoch ihre
Aromen in hartem Wasser nicht
gut entfalten. Und Warmwassergeräte wie Kaffeemaschine,
Wasserkocher und Waschmaschine müssen häufiger entkalkt
werden. Auskunft über den
Härtegrad des Leitungswassers
erteilt das zuständige Wasserwerk.
* 1 mmol/l entspricht dem früheren
deutschen Härtegrad (°
dh) von 5,6.
Kannenfilter/Tischfilter
Fest installierbare Filter
Der Tischwasserfilter Navelia
von BRITA kostet zum Beispiel
bei www.brita.net inklusive
4 Kartuschen 24,99 Euro. Der
Krug umfasst 2,3 Liter Wasser
und passt in jede Kühlschranktür. Eine gute Alternative zur
Wasserflasche. Außerdem hat
er eine Kartuschen-Wechselanzeige. Die Lebensdauer der
Kartusche hängt von der lokalen Wasserqualität ab, ist aber
aus hygienischen Gründen
auf maximal vier Wochen begrenzt. Die Hygiene ist denn
auch das Problem. Bei vielen
Kannenfiltern ist die Keimzahl im Wasser wesentlich höher
als im normalen Leitungswasser. Um das Keimwachstum zu
verhindern, fügen einige Hersteller antibakterielles Silber zu.
Doch abgesehen davon, dass Silber im Trinkwasser nicht gerade gesund ist, haben einige Bakterien bereits Resistenzen gegen Silber entwickelt.
Der Standard-Trinkwasserfilter
von FILOPUR – eine Kombination aus Aktivkohle als Vorfilter
und anschließender Mikroporenfiltration – kostet zum Beispiel 169 Euro. Laut Hersteller
zahlt man somit bei regelmäßigem Patronenwechsel für 1
Liter sauberes Wasser weniger
als 2 Cent. Der schlichte Filter
kann an jeden Wasserhahn
angeschlossen werden, klebt
an der Wand. Rund 300 Euro
kosten die Untertischgeräte,
die unter die Spüle montiert
werden und einen Extrahahn
haben. Achtung: Sämtliche Filterpatronen müssen wegen Bakteriengefahr alle 6 Monate gewechselt werden. Tests ergaben,
dass einige Filter wiederum Schadstoffe abgeben, zum Beispiel Silber, Natrium, Chlorid. Und filtere man mittels Umkehrosmose, sei das Wasser sehr mineralarm und habe mit 6 bis
6,5 einen ph-Wert, der an der Grenze der Trinkwasserverordnung liege.
Gut gebettet:
Ein Kopfkissen muss dem Kopf
Halt geben und verhindern, dass
der Kopf abknickt.
Gut gebettet
Bauchschläfer, Rückenschläfer oder Seitenschläfer –
jeder Mensch bevorzugt eine bestimmte
Schlafposition.
Ein Kissen, das sich für alle
Schlafpositionen eignet, gibt
es nicht, dennoch sollte es
immer einige wichtige Funktion erfüllen: Es wärmt, lässt
aber auch genug Luft durch,
damit kein Hitzestau entsteht.
Die Füllung nimmt Feuchtigkeit auf, ohne sich unangenehm anzufühlen, und sie
kann rasch wieder trocknen.
Das Kissen muss dem Kopf
Halt geben, die Halswirbelsäule entlasten und verhindern, dass der Kopf abknickt
und die Hals- und Nackenmuskeln überdehnt werden. Wer
auf der Seite schläft, knuddelt sein Kissen deshalb oft
auch so zurecht, dass es diese Funktion erfüllt. Alternativ
nutzen Seitenschläfer ein spezielles Nackenstützkissen, das
wegen seiner anatomischen
Form besonders geeignet ist.
Alternativ gibt es ein bis zu
30 x 120 cm (!) großes, ca. 8
cm hohes Kissen, das in der
Seitenlage Knie und Arm abstützt, um die Wirbelsäule zu
entlasten (besonders beliebt
in der Schwangerschaft).
Da sich die meisten Menschen nachts viel drehen, ist
es wichtig, dass sich das jeweilige Kissen den Bewegungen anpassen kann – zu
weiche oder zu harte Kissen
kommen da nicht infrage. Erstaunlicherweise wird die Bedeutung des Kissens noch immer unterschätzt. Dabei trägt
Wohnen & Leben
7
die richtige Kissenwahl zu einem erholsamen Schlaf bei.
Ein zu hartes Kissen kann zu
Verspannungen im Halswirbelbereich führen oder Nacken- und Kopfschmerzen
auslösen, ein zu weiches Kissen schafft es nicht, den Kopf
– insbesondere in der Seitenlage – wirklich zu stützen.
Wer morgens mit einem verspannten Nacken aufwacht,
sollte einmal überprüfen, ob
das Kissen möglicherweise
nicht ideal ist.
Kopfkissen werden hauptsächlich in zwei Formaten angeboten, 40×80 und 80×80
Zentimeter. Nach wie vor
werden die meisten Bettbezüge für 80×80-Kopfkissen gefertigt, Experten empfehlen
aus orthopädischen Gründen
hingegen kleinere Maße. Die
gewährleisten, dass Kopf und
Nacken vom Kissen gestützt
werden, während die Schulter neben dem Kissen auf
der Matratze ruht. So können
Verspannungen
verhindert
und die Wirbelsäule entlastet
werden.
Ganz natürlich
Synthetische Füllstoffe
Die Deutschen schlafen am liebsten auf einem Federkissen –
das zumindest belegen die Verkaufszahlen. Die klassischen
Federkissen sind weich und lassen sich gut formen. Reine
Daunen liegen sich sehr schnell platt. Mehr Widerstand leistet
eine Mischung aus Daunen und Federn. Die Federkiele sorgen
dafür, dass das Kissen einigermaßen fest bleibt und dem Kopf
ausreichend Halt gibt. Je höher der Anteil an Federn, desto
fester ist das Kissen. Gänsefedern sind kräftiger, Entenfedern
weicher, beide sind sehr elastisch und haltbar. Stabiler und
fester, aber elastisch genug sind Füllungen aus Naturhaar wie
Merinowolle oder eine Mischung aus Schafschurwolle und Kamelhaar. Die bauschigen Wollflocken lassen sich gut aufschütteln
und in Position drücken. Naturhaarkissen eignen sich auch für
Menschen, die leicht schwitzen,
da hier keine Stauwärme entsteht
und ein optimaler FeuchtigkeitsTransport stattfinden kann.
Für synthetische Kissenfüllungen wird oft Schaumstoff oder
Latex verwendet. Diese Materialien können auch von Allergikern bedenkenlos benutzt werden. Neben Latex und Schaumstoff werden auch Kissen mit Polyesterfüllung angeboten.
Polyesterkissen sind mit kleinen Faserbällchen gefüllt, die sich
automatisch der Körperform anpassen und im Gegensatz zu
Federn kaum verklumpen können. Außerdem lassen sich Polyesterkissen in der Waschmaschine reinigen und sind sehr
strapazierfähig. Allerdings fanden englische Mikrobiologen
heraus, dass sich in Kissen mit Polyesterfüllung schneller Pilze ansammeln als in Federkissen – insbesondere Aspergillus
fumigatus, der rauchgraue Gießkannenschimmel, dem das größte allergieauslösende Potenzial
zugeschrieben wird. Wer sich für
ein synthetisches Kopfkissen entscheidet, sollte es drei- bis viermal
im Jahr waschen und nach drei
Jahren durch ein neues ersetzen.
Menschen, die auf Milben oder
Eiweißfasern allergisch reagieren, sollten Kopfkissen, Bettdecken und Bezüge auswählen, die
sich gut waschen lassen. Bei der
Auswahl der Füllung und des Bezugsmaterials sollte Bettwäsche bevorzugt werden, die bei über 60°
, noch besser bei 95°
kochfest gewaschen werden kann. Bei regelmäßiger Wäsche
und einer Waschdauer von mindestens 40 Minuten werden
Milben abgetötet und allergene Stoffe wie Milbenkot und
Milbenexkremente aus der Bettwäsche herausgewaschen.
Kissenfüllungen aus Kapok
(Pflanzendaunen; verfügt über
natürliche Bitterstoffe gegen Milben und Motten) und Dinkel sind
besonders gut für Tierhaar-Allergiker geeignet. Häufig reagieren umweltsensible Menschen
auch auf reizauslösende Materialien der verwendeten Herstellungs- und Füllstoffe. Schadstoffgeprüfte Bettwaren geben dem Verbraucher Sicherheit. Unabhängige Institute wie
Stiftung Warentest, Öko-Test und Ökotest führen regelmäßig
Tests auf Schadstoffbelastung durch.
Fotos: DAK/Schläger, DAK
Kissen für Allergiker
8 Aktuelles
Jetzt wird gezeigt, was man hat:
Wohnen in den 60er Jahren
Kaum ein anderer Einrichtungsstil wie der der 60er Jahre bietet mehr Kontraste. Auf der einen Seite standen
die Designer mit der Absicht, ein neues Erscheinungsbild und Lebensgefühl zu entwerfen, auf der anderen
Seite verharrten die ewig Gestrigen, die sich vom Rustikalen nicht trennen wollten.
Die 60er Jahre waren geprägt durch Gegensätze: Die
Elterngeneration war froh,
in den Nachkriegsjahren wieder erfolgreich Fuß gefasst
zu haben, die junge Generation war in Aufbruchstimmung
und wollte raus aus dem bürgerlichen „Mief“. Die Beatles
etablierten ei-
nen neuen Musikstil, der der
Jugend gefiel,
und die Generationen entfernten
sich
wie nie zuvor
in ihren Meinungen und
Ansichten – auch in Sachen
Einrichtung und Wohnstil.
Bereits Ende der 50er Jahre gründeten sich zahlreiche
Wohn- und Architekturzeitschriften, um neue, moderne
Wohnstile zu etablieren. Ein
Motto der Zeit sollte lauten
„Raus mit dem Plüsch!“.
Um
es
vorwegzunehmen: Es hat nicht geklappt!
Vielmehr entschied sich die
Mehrheit der Bevölkerung
für rustikale Stilmöbel mit
altdeutscher Anmutung und
massiger Eiche. Man richtete sich „solide“ ein. Verkauft
60er Jahre
Wohnstil online
Eine Sammlung beider
in der Zeit angesiedelten
Wohnstile kann auf der folgenden Seite im Internet bewundert werden:
http://www.teenagewasteland.de/wohnstil/60er-jahre.
html
Hier entdecken Sie vielleicht
die eine oder andere altbekannte Einrichtungsidee
wieder ...
Der Ball Chair
Mitte der 60er entwarf Eero
Aarnios die Kapsel, die mit
ihrer prägnanten Form und
Farbigkeit ein typisches
Symbol für die Populärkultur
der Zeit war. Der Ball Chair
steht für eine besondere Kategorie häuslicher Einrichtungsgegenstände zwischen
Möbel und Architektur.
Muster stark
im Kommen
Die Farbigkeit und Ornamentik, die in den 70er Jahren ihren Höhepunkt erlebt,
bahnt sich bereits ab Mitte
der 60er Jahre ihren Weg.
Zuerst noch in dezenteren
Pastelltönen ...
wurden diese gewichtigen
Anfänge des „Gelsenkirchener Barocks“ unter dem Deckmantel „Wertanlage“ und
man zeigte, was man hatte. In
der guten Stube, in der nicht
etwa gewohnt wurde, rundete
der obligatorische Orientteppich die häusliche Gediegenheit ab.
Die Stube war das Vorzeigeobjekt, in der die Besucher
auf wuchtigen, rustikalen Gobelin-Sesseln Platz nahmen
und das Essen an einem gekachelten Couchtisch serviert
wurde (die Küchen waren ja
zu klein).
Spielende Kinder oder gar
das eigene Hobby hatten hier
ebenso wenig etwas zu suchen, wie andere Alltäglichkeiten. Der Begriff „Wohnzimmer“ traf meistens nicht zu!
Dem entgegen steht die
versuchte
Wiederbelebung
des Bauhausstils, der bereits
in den 20er und 30er Jahren einen leichten, eleganten
Wohnstil entwickelte und das
neue Lebensgefühl der jüngeren, moderneren Generation
wiederspiegelte.
Der Perserteppich
Der Orientteppich war nahezu ein unerlässliches Symbol
der schweren und gediegenen Einrichtung. Je schwerer, kompakter und farbiger
das „gute Stück“ war, als
desto teurer wurde die Einrichtung bewertet.
Aktuelles
Voll im Trend: Nussbaum- und Teakholz
Flächige Möbel mit schlichtem Design und ohne Schnörkel wurden gern als Schrank,
langes Sideboard oder, wie
hier, als Regalsystem gewählt.
Wichtig war hier die Maserung des Holzes – bevorzugt
aus Nussbaum und Teakholz –
als einziges Schmuckelement.
Aufgrund der Schlichtheit der
flächigen Möbel wurde häufig
auch vom „Dänischen Design“
oder der „Nordischen Linie“ gesprochen. Ende der 60er Jahre wurden die kastenförmigen
Möbel, quasi als Weiterent-
wicklung, auch in rötlich-dunkelbraunen Palisanderhölzern
gefertigt. Die Vielseitigkeit der
Möbel stand neben einem gewissen Ordnungssinn im Vordergrund, an die entsprechende Nische für das Fernsehgerät wurde selbstverständlich
auch gedacht. Foto: Rausch
Massiv, gemütlich, wertvoll
Beworben
wurden
die
schweren Einrichtungen als
Wertanlage, wie hier in einem
Werbeprospekt der Firma Bartels. Dieser Einrichtungsstil
wurde vor allem von denjenigen bevorzugt, die sich vom
plüschig-gemütlichen Stil der
vergangenen 50er Jahre nicht
trennen konnten und/oder
wollten. Wer in der 60er Jahren so eingerichtet war, wollte etwas gelten und erfüllte in
Sachen Möblierung das Motto:
„Je wuchtiger desto teurer.“ Die
Gediegenheit ihres Besitzers
war genauso unverrückbar, wie
die Schränke aus deutscher Eiche, die mit Gitterglasscheiben
genauso unverwüstlich daherkamen wie die dazu passenden
Gobelinsessel.
Quelle: die-wohngalerie.de
Der Gegenentwurf: Design und moderne Materialien
Blankes Metall auf kühlen, eleganten Travertin- oder Plattenkalkböden waren quasi der Gegenentwurf zum schweren, wuchtigen Einrichtungsstil dieser Zeit. Mit den
Metallkorbsesseln und dazu passenden Stühlen gelang dem Designer Harry Bertola ebenso ein
Designklassiker, der sich bis heute gehalten hat, wie Verner Panton mit dem Sitzobjekt „PantonChair“. Dieses Sitzmöbel hat in
mehrfacher Hinsicht Geschichte geschrieben: Der in den Jahren 1959 und 1960 entwickelte
Stuhl war der erste freischwingende
Kunststoffstuhl aus einem Guss. Filigranes Design und Schlichtheit in
Formen und Materialien zeichneten
die Einfachheit und Beweglichkeit
dieses Einrichtungsstils aus.
Fotos: Rausch
9
10 Kultur & Freizeit
Neumond
Ein Mond-Monat dauert 29,53 Tage. Das ist die Zeit von einem Neumond zum nächsten Neumond. Von der Erde aus betrachtet, durchläuft der Mond während dieser Zeit alle seine
Phasen. Bei Neumond steht der Mond genau zwischen Sonne
und Erde. In dieser Zeit ist er für die Menschen nicht sichtbar.
Er wendet uns dann seine unbeleuchtete Nachtseite zu. Oder
anders ausgedrückt: Der Mond steht dann gemeinsam mit
der Sonne am Taghimmel. Das Licht der Sonne überstrahlt ihn
völlig. Nur wenn der Neumond genau in einer Linie zwischen
Erde und Sonne steht, fällt er der Menschheit auf. Denn dann
gibt es eine Sonnenfinsternis. Die nächste totale Sonnenfinsternis lässt sich am 13. November 2012 über dem Südpazifik
beobachten. Außer vom Meer kann das Phänomen nur von
Nordaustralien gesehen werden, partiell ist die Finsternis neben dem australischen Kontinent auch von Neuseeland, der
Antarktis und im südlichsten Südamerika zu beobachten. In
Europa müssen sich die Menschen bis zur nächsten totalen
Sonnenfinsternis noch gedulden: Am 3. September 2081 zieht
der Kernschatten des Mondes über Deutschland und verdunkelt die Sonne. Nach der Neumondphase bewegt sich der
Mond von der Erde aus gesehen in Richtung Osten von der
Sonne weg, bis wir schließlich
in der Abenddämmerung die
erste zarte Mondsichel des
nun „zunehmenden“ Mondes
sehen.
Die Neumondphase ist abgeschlossen: Die zarte Sichel des zunehmenden Mondes ist zu sehen.
Zunehmender Mond – oder doch abnehmend?
Nimmt der Mond zu oder ab? Folgende Eselsbrücke hilft weiter: Das Licht des Mondes ist – sofern es keinen Neumond
oder Vollmond gibt – entweder auf der linken oder auf der
rechten Seite der Mondscheibe konzentriert. Ist das Licht
verstärkt auf der Rechten Seite, wird der Mond gRößer, es
herrscht also zunehmender Mond. Ist das Licht verstärkt auf
der Linken Seite, wird die Mondsichel kLeiner, der Mond
nimmt ab.
Nach der Neumondphase bewegt sich der Mond von der Erde
aus gesehen Richtung Osten von der Sonne weg, bis wir in
der Abenddämmerung die erste zarte Sichel des nun „zunehmenden“ Mondes sehen. Unterschieden wird in in die drei
Phasen zunehmende Mondsichel, zunehmender Halbmond
sowie zunehmender Mond. Anfangs steht der Mond kurz
nach Sonnenuntergang nahe dem Westhorizont. Zu beobachten ist die scharfe Sichel des Neulichts. Der Mond nimmt weiter zu und bei Halbmond steht er 90º von der Sonne entfernt.
Er geht mittags auf und gegen Mitternacht wieder unter. In
der Phase zunehmender Mond befindet der Himmelskörper sich von der Sonne aus betrachtet weiter entfernt als die
Erde. Die Helligkeit des Mondes erhellt abseits von künstlich
beleuchteten Gebieten die
Abendstunden bis nach Mitternacht. Es ist Vollmond.
Ist das Licht verstärkt auf der rechten Mondseite, wird der Mond größer: Er nimmt zu.
Mondfinsternis zum Frühstü
Am 21. Dezember taucht der Vollmond in den Morgenstunde
bahnt sich an. In Deutschland lässt sich nur die Anfangsphase
dem Horizont ab – für uns also nicht mehr sichtbar.
Hin und wieder verdunkelt der Mond sein Antlitz.
Das ist immer dann der Fall,
wenn der Vollmond komplett in den Kernschatten
der Erde eintaucht – die totale Mondfinsternis tritt ein. In
Deutschland lässt sich dieses
Spektakel am 21. Dezember
morgens um 8.40 Uhr beobachten – Mondfinsternis am
Frühstückstisch sozusagen,
vorausgesetzt der Beobachter hat freien Blick zum Nordwest-Horizont. Dort wird der
Mond nämlich als schmale Sichel kurz vor Beginn der totalen Phase untergehen. In
diesem Jahr sind die Bedingungen für eine gute Mondfinsternis-Beobachtung eher
ungünstig, da der Mond
bei Sichtbarkeitsbeginn der
Halbschattenphase nur noch
etwa 8 Grad hoch steht – also
kaum noch zu sehen ist. Im
Nordwesten Mitteleuropas,
beispielsweise auf den nordfriesischen Inseln, sind die
Bedingungen etwas besser,
da der Mond hier etwa 30 Minuten später hinter dem Hori­
zont verschwindet. Deshalb
kann dort immerhin noch die
gesamte partielle Phase bis
kurz vor Eintritt der Totalität beobachtet werden. Um
den rötlich schimmernden
Mond und die Finsternis im
ganzen Verlauf sehen zu wollen, müssen sich Interessierte
viel weiter im Westen aufhalten: beispielsweise in der Karibik, in Kanada oder Island.
Für das rote Farbschauspiel
ist übrigens die Erdatmosphäre verantwortlich. Hätte die Erde keine Atmosphäre, könnte man den Mond im
Kernschatten nicht sehen.
Das Licht der Sonne wird in
der Lufthülle abgelenkt und
in den Schatten der Erde gelenkt. Dadurch bekommt das
Sonnenlicht eine rötliche Färbung und taucht den Mond in
diesen Schein.
Wo lässt sich die Mond­
finsternis am besten beob­
achten?
Wichtigste
Voraussetzung, um das Spektakel überhaupt verfolgen zu können,
ist natürlich der klare Himmel – durchaus ein Problem
im Dezember. Der beste Beobachtungsplatz kann dann
Buchtipps und Internet
Wer mehr über den Mond erfahren will, wird im Internet schnell fündig. Alles rund um den Himmelskörper
gibt es in gut verständlicher Sprache unter
http://lexikon.astronomie.info/.
Auch die österreichischen Seiten
www.dermond.at vermitteln spannende Infos.
Wer lieber ein Sachbuch zur Hand nimmt, wird
viel Spaß haben mit „Der Mond - Entstehung,
Erforschung, Raumfahrt“ (Fackelträger-Verlag;
320 S., ca. 49,95 Euro; von Ralf Jaumann, Ulrich
Köhler, Buzz Aldrin,
Thomas Reiter).
Die Wissenschaftsjournalistin Brigitte Röthlein beleuchtet in
„Der Mond“ (dtv, 272 S., 16,90 Euro)
den Trabanten aus unterschiedlichen
Blickwinkeln. Das Buch berücksichtigt
wissenschaftliche und gesellschaftliche
Aspekte ebenso wie Kulturelles und Kurioses.
Kultur & Freizeit
ück
en in den Kernschatten der Erde ein: eine Mondfinsternis
e beobachten. Die totale Finsternis spielt sich dann unter
das Küchen- oder Wohnzimmerfenster sein, je nachdem,
wo die beste freie Sicht auf
den NW-Horizont ist. Zu viele
künstliche Lichtquellen stören die Beobachtung – insbesondere dann, wenn die Verfinsterung in Horizontnähe
stattfindet.
Wann spricht man von einer
totalen Mondfinsternis?
Eine totale Mondfinsternis findet bei Vollmond statt,
wenn die Sonne, die Erde und
der Mond genau auf einer Linie und auf gleicher Ebene
liegen. Sobald der Mond vollständig im Kernschatten der
Erde eingetaucht ist, spricht
man von einer totalen Mondfinsternis.
Wann spricht man von einer
partiellen Mondfinsternis?
Eine partielle Mondfinsternis findet bei Vollmond
statt, wenn der Mond lediglich den Halbschatten der
Erde berührt und nicht voll-
ständig in den Kernschatten
der Erde eingedrungen ist.
In welcher Mondphase
muss sich der Mond be­
finden, damit eine totale
Mondfinsternis von der
Erde aus beobachtet wer­
den kann?
Eine totale oder partielle Mondfinsternis kann nur
bei Vollmond stattfinden, nur
dann ist gewährleistet, dass
der Kern- oder Halbschatten
der Erde den Mond trifft.
Wann genau lässt sich die
Mondfinsternis am 21. De­
zember 2010 beobachten?
Um 7.32 Uhr beginnt die
partielle Mondfinsternis, um
8.42 Uhr die totale Mondfinsternis – dann geht allerdings der Mond in Deutschland auch schon unter.
Weitere Infos zur Mondfinsternis unter
www.mondfinsternis.org
www.mondfinsternis.net
Im Zeichen des Mondes
Löwe, Widder, Stier – sein Sternzeichen kennt fast jeder. Es
ist das Zeichen, in dem die Sonne bei der Geburt stand. Dieses Sonnenzeichen steht angeblich für die „männliche“ Seite des Menschen. Aber es gibt auch noch eine „weibliche“
Seite und dafür steht das Mondzeichen, also das Zeichen in
dem der Mond bei der Geburt stand. Das Mondzeichen, der
Mondtyp oder das Mondhoroskop verrät uns vieles über
unsere bewusste und unbewusste Gefühlswelt. So manches, was durch den Blick auf das Sternzeichen unerklärlich
bleibt, findet seine Auflösung beim Blick auf das Mondzeichen. Wer beispielsweise am 26. Juli 1969 um 12 Uhr geboren worden ist, hat das Mondzeichen Schütze: Die suchenden
Schütze-Monde sind laut Mondkalender immer wach, aufgeschlossen, an allem interessiert.
Sie sind rasch zu begeistern, idealistisch, freiheitsliebend, aber
selten ausdauernd.
Mehr Infos unter
www.mondkalender-online.de.
11
Vollmond
Vollmond ist definiert als der Zeitpunkt, an dem die Sonne
und der Mond in Opposition zueinander stehen, also von
der Erde aus gesehen in entgegengesetzten Richtungen.
Bei Vollmond sehen wir die uns zugewandte Seite des Mondes vollständig von der Sonne beleuchtet. Da der Mond
genau gegenüber der Sonne am Himmel steht, geht er bei
Sonnenuntergang auf und bei Sonnenaufgang wieder unter.
In einer Vollmondnacht steht er also die ganze Nacht am
Himmel.
Nach der Vollmondphase beginnt der Mond wieder abzunehmen. Steht der Mond besonders nahe an der Verbindungslinie Sonne-Erde, so kann er vom Schatten der Erde verfinstert
werden: Es findet dann eine Mondfinsternis statt.
Übrigens: Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die den Einfluss des Mondes zum Beispiel auf Schlaflosigkeit, Geburten
oder dergleichen ergeben hat. Im Gegenteil: Griechische Biostatistiker verglichen die Mondphasen von 2.600 Hundebissen
und stellten keinerlei Zusammenhang fest. Lediglich häuften
sich die Hundebisse an Wochenenden und im Sommer. Mit
dem Mond hat das alles nichts zu tun: Am Wochenende und
im Sommer halten sich einfach mehr Menschen im Freien auf.
Steht rund und satt am Himmel: der Vollmond.
Abnehmender Mond
Nach Vollmond beginnt der Mond wieder „abzunehmen“. Er
läuft von Tag zu Tag weiter nach Osten. Die Mondaufgänge
verspäten sich nun, so dass die ersten Nachtstunden mondlos bleiben, während man den abnehmenden Mond bei klarer
Witterung auch noch nach Sonnenaufgang am Morgenhimmel sehen kann. Der Mond geht also jeden Tag später in der
Nacht auf.
Ziemlich genau eine Woche nach Vollmond wird nur mehr
die Hälfte der uns zugewandten Mondseite beleuchtet. Der
Mond scheint durch eine Gerade zweigeteilt, in eine beleuchtete und eine unsichtbare Nachtseite. Wir sehen den abnehmenden Halbmond zu Mitternacht aufgehen und am Morgen
steht er hoch am Tageshimmel.
In seinem letzten Viertel wandert der Mond immer näher an
die Sonne, bis er am Morgen kurz vor der Sonne aufgeht.
Fehlen nur noch ein paar Tage bis Neumond, so geht der
Mond erst in den frühen Morgenstunden auf und ist als Sichel
in der Morgendämmerung zu sehen. Fast die ganze Nacht
bleibt mondlos. Etwa zwei Tage nach dem abnehmenden
Halbmond scheint die gesamte Mondscheibe aschgrau sichtbar: Tatsächlich beleuchtet die vom Mond aus gesehen nun
fast volle Erde die Mondoberfläche stark. Dieses Licht wird
zu uns reflektiert. Nach 29,5
Tagen ist ein Mondmonat vergangen.
Den abnehmenden Mond kann
man auch nach Sonnenaufgang
beobachten!
12 Kultur & Freizeit
Buchtvorstellungen
Nostalgisch
„Das kleine
Buch der Weihnachtsbräuche“ vom Jan
Thorbecke Verlag (8,90 Euro)
stellt mit kurzweiligen Texten und stimmungsvollen
Bildern die
schönsten Bräuche vor. Im
selben Verlag ist das informative Buch
„Weihnachten feiern wie
früher“ (24,90
Euro) von Gilla
Brückner erschienen.
Kreativ
Das Buch
„Weihnachten: Basteln,
schenken, dekorieren“ vom
Ravensburger
Verlag (4,95
Euro) enthält
viele neue
und außergewöhnliche Mal- und Bastel­
ideen, nicht nur für Kinder.
So entstehen glitzernde Engel, freche Schneemänner,
fliegende Rentiere, individuelles Geschenkpapier und
vieles mehr.
Poetisch
Im Taschenbuch „Der Weihnachtsmarkt: Unsere schönsten Geschichten, Gedichte und Gedanken rund um
Weihnachten“ aus dem Aufbau Verlag (10,00 Euro) sind
Texte von Goethe, Heine,
Rilke, Ringelnatz und Mörike,
aber auch von Annette von
Droste-Hülshoff, Wilhelm
Busch, Kurt
Tucholsky
und Karl May
versammelt.
Viele Bräuche wie Christbaum und Adventskranz
haben deutsche Wurzeln
Weihnachten made in Germany
Die Deutschen lieben es im Dezember seit jeher gemütlich und besinnlich. Um
in Weihnachtsstimmung zu kommen, erfanden sie zahlreiche vorweihnachtliche
Bräuche wie Adventskranz und -kalender. Und sie brachten den Weihnachtsbaum in die gute Stube. Dies und andere Dekorationen und Delikatessen eroberten schnell die Welt.
Alle Jahre wieder kommt
das Christuskind ... oder aber
der Weihnachtsmann. Während in katholischen Gegenden meist noch das engelsgleiche Christkind am
Heiligen Abend die Geschenke bringt, führt in
anderen Haushalten der
Weihnachtsmann die Bescherung durch. Dieser hat
nach und nach das Amt des
Heiligen Nikolaus übernommen. Sein Aussehen verdankt
er einer Coca-Cola-Kampagne aus den 30er Jahren (siehe rechts Xmas in den USA).
Einige Familien „glauben“ an
beide Figuren, so wie der einst
heidnische Weihnachtsbaum
heute friedlich neben der katholischen Krippe steht.
Um die Herkunft des
Weihnachtsbaums
streiten
sich die Geister. Angeblich
soll bereits der Reformator
Martin Luther (1483-1546)
mit seiner Familie darunter
gesessen haben. Die erste geschmückte Tanne ist aber erst
Ende des 16. Jahrhunderts in
der Wohnung eines Stadtrates im Elsass aktenkundig geworden. Im 17. Jahrhunderts
machten es ihm einige reiche
Bürger Deutschlands nach. In
Mode kam der Weihnachtsbaum um 1800 herum, zunächst bei den Protestanten.
Nach dem deutsch-französischen Krieg 1870, in dem aus
Verbundenheit mit der Heimat in den Schützengräben
Weihnachtsbäume
aufgestellt wurden, spätestens nach dem Ersten
Weltkrieg, in dem Familien für die Soldaten einen
Baum schmückten, hielt
der Christbaum auch in
katholischen Stuben Ein-
zug und eroberte schließlich
die ganze Welt.
Die gläserne Baumkugel
wurde übrigens vor rund 150
Jahren im Thüringer Wald
erfunden, als Ersatz für die
schweren Äpfel und als Alternative zum Schmuck aus
Pappmaché. Nicht minder kreativ ist das benachbarte Erzgebirge mit seinen handgefertigten Weihnachtspyramiden,
Schwibbögen, Nussknackern
und Räuchermännchen. Und
im ostsächsischen Herrnhut,
einer evangelischen Brüdergemeinde, wurde bereits vor
rund 200 Jahren der weltbekannte Herrnhuter Stern
von Internatsschülern entwickelt, deren Eltern sich in vielen Teilen der Welt ihrer Missionsarbeit widmeten. Noch
heute wird der Stern traditionell am 1. Adventssonntag
aufgehängt.
Auch der Adventskranz hat
deutsche Wurzeln, sehr bewegende noch dazu. Der evangelische Pastor Johann Hinrich Wichern (1808-1909)
las nämlich in der Vorweihnachtszeit in seinem „Rauhen
Haus“ in Hamburg sozial auf-
fälligen Jugendlichen täglich
einen Abschnitt aus der Bibel
vor, zündete dazu eine Kerze
an, die er auf einen großen
von der Decke hängenden
Holzring steckte. Später wurde der Ring mit Tannenzweigen geschmückt und die Kerzen von 24 auf vier reduziert.
Zunächst hielt der Kranz in
Kirchen Einzug, um 1900 herum verbreitete sich der Kranz
in ganz Deutschland.
Der Adventskalender ist
ebenfalls „Made in Germany“. Im 19. Jahrhundert überbrückten die Kinder die Zeit
des Wartens, indem sie 24
Kreidestriche vom Türrahmen wischten, jeden Tag einen Strohhalm in die Krippe
legten oder einen Liedvers
lernten. Der erste kommerzielle Kalender erschien 1908
im Verlag Reichhold & Lang
in Form von zwei Bastelbögen. 1926 brachte der Verlag
erstmals einen mit Süßigkeiten gefüllten Adventskalender auf den Markt. 25 Jahre
später trat der süße Adventskalender seinen Siegeszug um
den ganzen Erdball an.
Kultur & Freizeit
13
Das Julfest in Skandinavien
Russland feiert zweimal – am 1.1. und 7.1.
Kobolde und Kerzen
Ded Moros und Snegurotschka
Im skandinavischen Julfest spielen noch viele heidnische
Bräuche eine Rolle. Bei den Finnen wohnt der Nikolaus, Joulupukki, in einem Berg, mit seiner Frau, die wiederum gemeinsam mit Elfen die Geschenke anfertigt. In Norwegen heißt
der Nikolaus Julenisse und ähnelt einem freundlichen Hauskobold. Da einem Aberglauben zufolge Kobolde nur mithilfe
von Köstlichkeiten besänftigt werden können, besteht das
Festtagsessen wohl auch aus 60 verschiedenen Speisen. Ganz
wichtig sind Kerzen in den kurzen Tagen und langen Nächten. Und damit auch ein christlicher Brauch, angelehnt an die
Märtyrerin Santa Lucia aus Sizilien, die hingerichtet wurde,
weil sie die Christen in den Katakomben mit Nahrungsmitteln
versorgte. Um sehen zu können, aber beide Hände frei zu
haben, trug sie eine Krone aus
Kerzen. In Schweden und inzwischen auch den Nachbarländern, hat die Lichterkönigin
am 13. Dezember, dem einst
kürzesten Tag des Jahres, ihren großen Auftritt und läutet
Weihnachten ein. Gehüllt in
ein weißes Gewand mit roter
Kordel und gekrönt mit einem
Lichterkranz Lucialieder zu singen und Lussekatter, spezielles Hefegebäck, zu reichen, ist
der große Traum eines jeden
Mädchens in Skandinavien.
Eigentlich hat der Heilige Nikolaus in Russland eine lange
Tradition. Viele Kirchen und Söhne wurden nach ihm benannt. Doch nach der kommunistischen Revolution 1917
durfte Weihnachten wie viele andere christliche Feste nicht
mehr gefeiert werden. Der Nikolaus wurde in Väterchen
Frost umbenannt: Ded Moros. In einem weißen oder blauen Mantel bringt er den Kindern die Geschenke. Nicht am
24. oder 25. Dezember, sondern erste eine Woche später,
zum Jahreswechsel, gestützt auf einen Eiszapfen und begleitet von seiner Enkelin Schneeflöckchen Snegurotschka. Die
russisch-orthodoxe Kirche feiert Weihnachten mit prachtvollen Christmetten eine Woche später, am 7. Januar, nach einer
40-tägigen Fastenzeit. Sie verwendet noch den älteren julianischen Kalender. Hier fällt
der 25. Dezember auf den 7.
Januar unseres allgemein gebräuchlichen gregorianischen
Kalenders. Im Jahr 1991 wurde dieses Datum schließlich
offiziell zum Feiertag erklärt.
Für viele ist Neujahr mit Väterchen Frost aber das größere
Ereignis. Insgesamt enden die
Festtage in Russland erst am
13. Januar, wenn nach dem
julianischen Kalender Neujahr ist.
Xmas in den USA
Weihnachten in Afrika
Jingle Bells und Santa Claus
Barbecue am Strand
In den USA wird Xmas meist schrill und bunt gefeiert. X steht
übrigens für den ersten Buchstaben des griechischen Wortes für Christus. Grußkarten werden aus Rücksicht auf andere
Kulturen jedoch oft nur mit „Seasons Greetings“ verschickt.
Hauptfigur ist und bleibt aber der Santa Claus. Niederländische Auswanderer brachten im 17. Jahrhundert einst den
Begriff Sinterklaas nach Amerika, ins heutige New York. Sein
typisches Aussehen – ein rundlicher Herr mit gütigen Augen
und wallendem Bart, rotem Mantel und pelzbesetzter Mütze – gab ihm der Zeichner Haddon Sundblom, als er 1931 für
Coca-Cola eine Weihnachtskampagne entwarf. Vom Nordpol
fliegt er in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember mit seinem Schlitten durch die Lüfte,
klettert durch den Kamin und
füllt die am Kaminsims aufgehängten Strümpfe mit Geschenken. Der Schlitten wird
von neun Rentieren gezogen,
deren Namen alle Kinder in
den USA im Schlaf aufsagen
können. Das bekannteste ist
Rudolph – the red nosed reindeer. Zum traditionellen Weihnachtsessen – Truthahn, gebackenem Schinken und vielen
süßen Beilagen – kommen Familien, Freunde und Bekannte
zusammen.
Die Christen in Afrika feiern in der Regel am 25. Dezember
Jesu Geburt, und das meist sehr ausgelassen und im Kreise
der Familie und Freunde. Nur bei den koptischen Christen in
Ägypten und Äthiopien verschieben sich die Feierlichkeiten
um zwei Wochen, da sie wie die russisch-orthodoxe Kirche
nach dem julianischen Kalender leben. Die Kenianer gehen
nach einem großen Festmahl von Tür zu Tür ihrer Freunde und Bekannte und tanzen bis in die Morgenstunden. Im
heißen Südafrika wird das Weihnachtsfest meist mit großen
Partys und Barbecues am Strand oder Pool gefeiert. Oft werden künstliche Weihnachtsbäume aufgestellt, in Ghana werden aber auch Mangobäume prunkvoll geschmückt. Und die
Häuser sowieso. Typischer
afrikanischer Weihnachtsschmuck besteht aus bunten
Glasperlen (www.africaworks.
de). Modern sind inzwischen
auch Dekorationen aus Recyclingprodukten. Generell sind
Geschenke in Afrika nicht so
wichtig. In ärmeren Gegenden
werden oft praktische Gegenstände wie Schulbücher, Seife
oder aber neue Kleidungsstücke geschenkt, die sofort
angezogen werden, um das
Christkind gebührend willkommen zu heißen.
14 Unterhaltung – Spaß für Kinder
Die TOP-Geschenke
zu Weihnachten
Alle Jahre wieder überlegen Eure Eltern,
Großeltern, Verwandte und Bekannte, was man
3 x Silvester-Bowle
Euch schenken, beziehungsweise bei Christkind
oder Weihnachtsmann für Euch bestellen könnte.
Mit einem Wunschzettel beugt Ihr späteren EnttäuPrickelnd: 1 Flasche Kinderschungen vor.
sekt (Rubby Bubble Pfirsich)
Ein Dauerbrenner sind die Produkte von Lego
mit 1 Flasche Zitronenlimo und
und Playmobil. Die Technik-Serien von Lego las0,5 Liter Mineralwasser im grosen vor allem die Herzen der Jungen höher schlagen.
ßen Glasgefäß mischen. 1 Dose
Und auf die coole Action-Serie
Mandarinen, 2 Dosen gemischtes Obst und 4 kleingeschnitteTop Agents von Playmobil wäre
ne Bananen hinzugeben.
selbst James Bond neidisch. Mit Adventskalender,
Krippe und Christkind weihnachtet es aber auch bei Playmobil.
Cremig: je eine Dose Pfirsiche,
Und das brandneue Puppenhaus bringt Mädchenaugen zum StrahAnanas und Mandarinen solen. Kleine Puppenmütter lieben zudem Babypuppen wie die BABY
wie vier Bananen mit je 1 Liter
born, für die es sogar schicke Motorroller gibt. Später gibt’s
Orangensaft und Mineralwasser
Barbie. Und zwischendurch schwingt Prinzessin Lillifee ihr Zepter.
mischen. Kühlen, vor dem SerWie in den letzten Jahren dürften bei den Älteren von Euch
vieren eine Packung Vanilleeis
Spielekonsolen sowie die entsprechenden Games ganz oben auf dem
hinzugeben.
Wunschzettel stehen. Sei es der Nintendo DS oder die PSP für
unterwegs oder für den Fernseher zuhause die Sony PlaystatiExotisch: 500 Gramm Natur­
on 3 oder die Wii mit Super Mario oder dem Pokémon Pikachu.
joghurt mit 0,25 Liter Milch,
Nicht minder beliebt sind MP3-Player, Computer und Handys.
400 Gramm Mango, 8 Teelöffel
Eure Eltern und Lehrer wird es bestimmt freuen, dass BüZucker und etwas Zitronensaft
cher und Gesellschaftsspiele bei vielen von Euch gut ankompürieren, mit Zitronenmelisse
men. CDs sind ebenfalls begehrt. Und wer Fan einer Band
und Zimt garnieren.
oder eines Vereins ist, freut sich über Fanartikel wie T-Shirts,
Basecaps oder Bettwäsche sowie über eine Eintrittskarte für
ein Konzert oder Spiel. Vielen denken aber auch praktisch,
Sollen wir tauschen?
wünschen sich etwas zum Anziehen, Sportsachen, Gutscheine oder Geld.
Oh je. Haben sich Weihnachtsmann und Christkind bei Eurem Geschenk etwa auch vergriffen? Ihr habt das Buch schon,
mögt das Spiel oder die Puppe nicht, oder wolltet viel lieber etSilbenrätsel
was anderes? Dann solltet Ihr mal einen Blick in die regionale
Zeitung werfen. Manchmal gibt es nämlich ganz in Eurer Nähe
Bilde so Wörter aus den Silben, dass keine Silbe übrig bleibt:
Geschenke-Tauschbörsen. Im niedersächsischen Celle zum Beispiel muss jedes Jahr der Weihnachtsmann Überstunden maBER
SEP
TER
TEM
LING
SCHMET (2 Wörter)
chen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag tauscht er auf dem Weihnachtsmarkt die ungeliebten und doppelten Geschenke aus. Vielleicht gibt es ja jemanden, der genau das Geschenk abgeben will,
von dem Ihr träumt. Und Ihr habt das, was ein anderer gern hätte. Ist keine Tauschbörse in Eurer Nähe, dann überlegt doch mal,
ob Ihr selbst so etwas auf die Beine stellen wollt und könnt. Im
NAT
FLUG
LÖ
SPI
AUS
WE
(3 Wörter)
Familien- oder Freundeskreis, in der Schule oder im Sportverein.
Oder schaut gemeinsam mit Euren Eltern im Internet auf die Seite www.bambali.net. Das ist eine riesige Online-Tauschbörse, die
zu Weihnachten sogar ein Christmas-Special anbietet.
als Nikolaus
Zum
Nikolaus
verteile
auch ich
immer
Geschenke
an meine
Nachbarn!
Oha,
8 Stiefel!
Das ist
aber eine
groooße
Familie.
Wer ist das
wohl?
Das bin ich, „Octoped". Ich
habe nun mal 8 Füße, da kann ich
nichts machen!
Du
Schlingel,
jetzt
übertreibst
Du aber!
Unterhaltung
Hörbuch
Russisch
Dramatisch
So spannend wie in seinem Thriller „Der Schwarm“
durchleuchtet Frank Schätzing das unbekannte
Universum unter Wasser. Wie funktioniert dieses gewaltige System, dem wir entstammen? Wie
konnte im Ozean Leben entstehen, woher kam
überhaupt das ganze Wasser? Frank Schätzing
erklärt die Hintergründe von Seebeben, Methanhydrat und Meeresbewohnern.
Frank Schätzing: Nachrichten aus einem unbekannten Universum; 2 CDs, 10 Euro
„Ein russischer Sommer“ ist nicht nur großes
Kino, sondern auch großes Theater. Ein intensives Schauspiel über Liebe, Leidenschaft und Literatur. Der Film erzählt die letzten Tage des russischen Schriftstellers Lew Tolstoi im Jahr 1910.
Die DVD (Warner Bros.) enthält deutsche und
englische Dolby Digital 5.1-Tonspuren sowie Interviews, ein Making-of, entfernte Szenen, Outtakes und diverse Trailer als Bonusmaterial.
Frei ab 6.
Tragisch
Komisch
Eine Frau heiratet viel zu jung einen viel zu alten
Mann. Zwei Schwestern erfahren, dass ihre Mutter früher zwei Männer liebte. Eine Alleinerziehende muss akzeptieren, dass ihre Tochter ein Junge
im Körper eines Mädchens ist – ungewöhnliche Geschichten, die von Schuld, Schicksalsschlägen, Liebe
und Leidenschaft erzählen.
Amy Bloom: Wo der Gott der Liebe haust; Hoffmann und Campe, 20 Euro
DVD
Zu keiner anderen Zeit gibt es eine solche Bandbreite von Streitanlässen wie zu Weihnachten: Wer wird
eingeladen, wer bekommt welches Geschenk, was
wird gekocht? Der Bestsellerautor Daniel Glattauer
versucht Ordnung in die vielfältigen Weihnachtskrisen zu bringen „Der Karpfenstreit oder Die schönsten Weihnachtskrisen“ (Sanssouci, 8,90 Euro) ist
ein urkomisches, von Michael Sowa kongenial illustriertes
Weihnachts-Überlebenshandbuch.
1
Jagdergebnis
Kino
2
Kino Klassisch
Auktionsplattform i. Internet
Französisch
15
Eric-Emmanuel Schmitt („Monsieur Ibrahim
und die Blumen des Koran“) gehört zu den wenigen Schriftstellern, die gleichzeitig das Herz
berühren und das Zwerchfell kitzeln. Jetzt hat
der renommierte Autor seinen Roman „Oskar
und die Dame in Rosa“, der allein in Deutschland mehr als eine halbe Million Mal verkauft
wurde, selbst verfilmt. Herausgekommen ist
eine Perle des französischen Kinos.
Ein weiterer klassischer Comicheld kehrt im
3
Winter
2011 spektakulär in 3-D auf die große
falsch
Leinwand
zurück: The Green Hornet. In der Titelrolle
agiert
Seth Rogen. Als weitgereister Zei4
tungsverleger
Teil des Fußes Britt Reid bekämpft er bei Nacht,
getarnt als Grüne Hornisse, das Verbrechen.
5 Actionfilm basiert auf einer der erfolgDer
weiblicher Vorfahr
reichsten Radioserien der 30er Jahre. Mit dabei: Christoph
Waltz.
Kinostart: 13. Januar 2011
6
Preisrätsel
7
Aus den folgenden Silben
sind 13 Wörter mit den unten
aufgeführten Bedeutungen zu
bilden:
AD - AH - BAY - BEU - CHE
- DE - E - GEL - HA - IM - IR KE - KER - LIG - LON - NA - NE
- NIE - RI - RIG - STA - TE - TE
- TE - TRA - ZOR
Bei richtiger Lösung ergeben die ersten Buchstaben –
von oben nach unten gelesen
– und die dritten Buchstaben
– von unten nach oben gelesen – ein Sprichwort.
Lösung:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
1. Preis
SIEMENS
Bodenstaubsauger
„VS01E2100“
10
11
12
13
Jagdergebnis
Auktionsplattform i. Internet
französisch: Liebling
8
9
10
falsch
Teil des Fußes
weiblicher Vorfahr
französisch: Liebling
Ruinenstätte in Palästina
Fremdwortteil: vier
Bootschiebestange
2. – 5. Preis
je ein Buch
Bienenzüchter
„Der Mond“
von Brigitte Röthlein
Fehllos ISBN: 978-3-423-24678-1
www.dtv.de
franz. Schauspieler (Alain)
„blaublütig
11
12
13
Ruinenstätte in Palästina
Fremdwortteil: vier
Bootschiebestange
Bienenzüchter
Fehllos
Schreiben Sie einfach das Lösungswort auf eine ausreichend frankierte Postkarte
und senden Sie diese an:
Hammonia-Verlag GmbH
Postfach 62 02 28,
22402 Hamburg
Einsendeschluss: 15.12.2010
franz. Schauspieler (Alain)
„blaublütig
Die Ziehung der Gewinner erfolgt unter Ausschluss des
Rechtsweges. Es gilt das Datum des Poststempels.
Auflösung des letzten Rätsels:
Den Verstaendigen
genuegt das
Gewinner des Preisrätsels aus
der Oktober-Ausgabe:
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