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Farmer: Internationale Mikroökonomik, Kurs, 3 SSt, Do, 14.00-17.00 Uhr, HS 15.06
Kursprogramm
Do 09.10.2014: Einführung und stilisierte Fakten des internationalen Handels
Do 16.10.2014: Handel und Faktorpreise im neoklassischen Grundmodell
Do 23.10.2014: Faktorproportion und intersektoraler Handel: Heckscher-Ohlin I
Do 30.10.2014: Faktorproportion und intersektoraler Handel: Heckscher-Ohlin II
Do 13.11.2014: Faktorproportion, Leontief-Paradoxon und Weiterentwicklungen
Do 20.11.2014: Handelsgewinne und Handelsverluste bei sektorspezifischem Kapital
Do 27.11.2014: 1. Klausur
Do 04.12.2014: International mobile Produktionsfaktoren
Do 11.12.2014: Sinkende Durchschnittskosten, monopolistische Konkurrenz und
intrasektoraler Handel
Do 18.12.2014: Ausländisches Outsourcing
Do 08.01.2015: Importzölle bei vollkommener Konkurrenz
Do 15.01.2015: Importzölle und Importquoten bei unvollkommener Konkurrenz
Do 22.01.2015 Exportsubventionen im Agrarbereich und in Hightech Industrien
Do 29.01.2015: 2. Klausur
Literatur
Farmer, K., Th. Vlk, Internationale Ökonomik: Eine Einführung in die Theorie und Empirie der
Weltwirtschaft, 4. Aufl., LIT-Verlag, Wien 2011, Kap. 1, 8 – 11, 13.
Feenstra, R. C., A. M. Taylor, International Economics, Worth Publishers: New York 2008 (20143),
chap. 1- 9.
Eicher, Th., J.H. Mutti, M. Turnovsky, International Economics, 7th ed. Routledge: London
Krugman P., M. Obstfeld, International Economics, 9. Aufl., Pearson: Global edition 2012, Kap. 1- 10.
Kurszeugnis
2 Klausuren a max. 90 Punkte (20% = 18 Punkte min)
1 schriftliche Ausarbeitung und Beantwortung einer Übungsfrage à max. 15 Punkte (Abgabe bis
spätestens 17 Uhr Mittwoch vor jeweiliger Kurseinheit). Bitte Kursleiter nicht vergessen auf
Ausarbeitung anzugeben (sonst 3 Punkte Anzug). Wenn zwei Personen eine Frage ausarbeiten, jede(r)
bitte getrennt abgeben (mit Namen). Keine Powerpointpräsentationen der Fragebeantwortung, sondern
an der Tafel (wenn nötig)!
Mitarbeit während Vorlesungseinheiten: max. 5 Punkte
Fragen zu den Kurseinheiten
Do 16.10. 2014
1. Asien ist dabei seine historische Rolle in der Weltwirtschaft wieder einzunehmen. Belegen Sie diese
Behauptung anhand geeigneter stilisierten Fakten der weltwirtschaftlichen Entwicklung!
2. Im 20. Jahrhundert gab es Phasen, wo Welthandel und Weltproduktion in der „richtigen“ Proportion
wuchsen, und solche wo, dies nicht der Fall war. Was ist hierbei „richtig“ und wann traf was zu?
3. Wie groß war der innereuropäische Handel Europas, Amerikas und Asiens mit Waren des
produzierenden Gewerbes in den Jahren 2000, 2006 und 2010 absolut und als Anteil am gesamten
Welthandel? Was hat sich geändert?
Do 23.10. 2014
4. Erklären Sie die ursprüngliche Form der intertemporalen Nutzenmaximierung im neoklassischen
Grundmodell und die Reformulierung der Budgetbeschränkungen mithilfe der No-Arbitrage
Bedingungen.
5. Definieren Sie im neoklassischen Grundmodell die Leitungsbilanz und zeigen Sie, dass diese im
allgemeinen Gleichgewicht immer ausgeglichen ist.
6. Beweisen Sie die Behauptung: Die Produktionselastizität des Kapitals im y-Sektor ist größer als
jene im x-Sektor genau dann wenn die y-Kapitalintensität größer als die x-Kapitalintensität ist.
Do 30.10. 2014
7. Leiten Sie aus dem reformulierten Entscheidungskalkül des Junghaushalts im neoklassischen
Grundmodell die nutzenmaximierende Sparfunktion her, wenn die Abschreibungsrate gleich Eins ist.
Ist diese Annahme realistisch?
8. Wie kommt man aus der allgemeinen internationalen Kapitalmarkträumungsbedingung des
neoklassischen Grundmodells zur Bedingung, dass die Summe der Pro-Kopf-Ersparnis im In- und
Ausland gleich der Summe der in- und ausländischen Pro-Kopf-Produktion von Investitionsgütern ist?
9. Stellen Sie das internationale Marktgleichgewicht im Heckscher-Ohlin-Modell grafisch mit genauer
Erläuterung der Herleitung der Kurven dar!
Do 13.11.2014
10. Erklären Sie anhand des Beweises des Stolper-Samuelson-Theorems auf den Folien genau, an
welcher Stelle welche Annahme Sie brauchen, um zum Ergebnis zu kommen!
11. Machen Sie das in Frage 10 Geforderte auch für das Rybczynski-Theorem!
12. Machen Sie das in Frage 10 Geforderte auch für das Heckscher-Ohlin Theorem!
Do 20.11.2014
13. Stellen Sie das HOV-Modell für vier Länder, drei Industrien und zwei Faktoren ausführlich da.
Beweisen Sie in diesem Modellkontext das HOV-Theorem!
14. Erläutern Sie genau den Beweis des Leamer-Theorems und erklären Sie, warum das LeontiefParadoxon gar nicht paradox ist!
15. Inwiefern stellt die Dynamik der komparativen Kosten aufgrund des Produktlebenszyklus die
Behauptung, dass die armen Länder immer ärmer und die reichen im reicher werden, in Frage?
Do 04.12.2014
16. Warum und inwiefern wird das Modell mit sektorspezifischem Kapital als Modell der kurzen Frist
bezeichnet? Welche Gleichgewichtsbedingung gilt in diesem Modell nicht?
17. Nehmen Sie an, der relative Preis der Industrieprodukte fällt. Wenn Sie von der Autarkie
ausgehen, wie verändern sich durch den Preisverfall Produktion und Konsum? Welches Gut wird
exportiert und welches importiert? Warum gewinnt die Wirtschaft als Ganze dennoch?
18. Im Modell mit sektorspezifischem Kapital falle der Preis für Agrarprodukte, während der Preis für
Industrieprodukte unverändert bleibt. Reihen Sie die relative Veränderung der Pacht, der Kapitalmiete,
des Agrarproduktpreises, des Industrieproduktpreises und des Lohnes in aufsteigender Ordnung! Wie
lässt sich diese Ordnung begründen?
Do 11.12.2014
19. Es gibt zwei Arten, die Kapitalmiete (Kapitalpreis) und die Pacht zu berechnen. Welche sind das
und warum führen sie zum gleichen Ergebnis?
20. In einem kleinen Land kommt bei einem Erdbeben 10% der Erwerbsbevölkerung ums Leben.
Boden ist spezifisch für die Produktion von Nahrungsmitteln, Realkapital für industrielle Produktion
und Arbeit ist intersektoral mobil. Stellen Sie in einem geeigneten Diagramm die Auswirkung des
Bevölkerungsverlusts auf den Output in jedem Sektor und auf den Lohn dar. Wie ändern sich die
Kapitalmiete und die Pacht?
21. Wie ändern sich die Ergebnisse der Frage 20, wenn man Mobilität von Kapital unterstellt, und nun
Arbeit und Kapital Bekleidung und High-Tech Produkte herstellen?
Do 18.12.2014
22. Erklären Sie genau die Kernaussagen des Linder-Modells!
23. Leiten Sie mit Erklärung der Preiselastizität des Preisindex und der dd-Kurve her!
24. Beweisen Sie dass im langfristigen Industriegleichgewicht die Variantenzahl umgekehrt
proportional zu den Fixkosten und direkt proportional dem für differenzierte Produkte ausgegebenem
Einkommen ist. Warum ist das plausibel?
Do 08.01.2015
25. Warum ist Outsourcing Einwanderung ohne Einwanderer?
26. Nehmen Sie an, die heimischen hochqualifizierten Arbeitskräfte bekämen einen höheren Lohn als
die ausländischen und die Kapital- und Handelskosten seien gleich groß bei allen Aktivitäten. Wird
das Inland Produktionsaktivitäten, die qualifikationsintensiv oder qualifikationsextensiv sind,
outsourcen? Wie würde ein Importzoll das Zerlegen der Wertschöpfungskette beeinflussen? Was
passiert mit dem relativen Lohn in jedem Land?
27. Betrachten Sie einen deutschen Automobilbauer inklusive R&D und Komponentenproduktion.
Zeigen Sie ausgehend von Autarkie die Vorteile des Outsourcings, wenn Deutschland einen
komparativen Vorteil in Komponentenproduktion hat. Was passiert mit der Produktion in
Deutschland, wenn ausländische Fortschritte bei Ingenieurdienstleistungen den relativen Preis von
R&D verringern? Gewinnt der deutsche Produzent von ausländischen R&D Fortschritten?
Do 15.01.2015
28. Erklären Sie anhand einer geeigneten Grafik, warum bei Freihandel die Gesamtwohlfahrt (?) in
einem kleinen Land am größten ist!
29. Zeigen sie mit genauer Erklärung der zugrundeliegenden Kurven, wie man den
Nettowohlfahrtsverlust in einem kleinen Land auf dem internationalen Markt bestimmen kann!
30. Zeigen sie mit genauer Erklärung der zugrundeliegenden Kurven, wie man den
Nettowohlfahrtsverlust in einem großen Land auf dem internationalen Markt bestimmen kann!
Do 22.01.2015
31. Warum ist in einem kleinen Land der Nettowohlfahrtsverlust bei vollkommener Konkurrenz und
Monopol gleich hoch?
32. Reihen Sie die folgenden Aussagen in aufsteigender Ordnung (Gleiches als Gleiches angeben!) a)
Importzoll bei vollkommener Konkurrenz im kleinen Land b) Importzoll bei Monopol im kleinen
Land, c) Importquote mit gleicher Importmenge wie unter b) im kleinen Land bei Monopol, d)
Importzoll in einem Land, das einem ausländischen Monopol gegenübersteht.
33. Wenn ein „Erziehungszoll“ in einer jungen Industrie gerechtfertigt ist, soll eher ein Zoll oder eine
Quote angewandt werden? Begründen Sie Ihre Antwort!
Wer bereitet welche Frage vor?
Do 16.10. 2014
1. a) ………………………………………………..
2. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
3. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 23.10. 2014
4. a) ………………………………………………..
5. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
6. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 30.10. 2014
7. a) ………………………………………………..
8. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
9. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 13.11. 2014
10. a) ………………………………………………..
11. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
12. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 20.11. 2014
13. a) ………………………………………………..
14. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
15. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 04.12. 2014
16. a) ………………………………………………..
17. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
18. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 11.12. 2014
19. a) ………………………………………………..
20. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
21. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 18.12. 2014
22. a) ………………………………………………..
23. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
24. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 08.01. 2015
25. a) ………………………………………………..
26. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
27. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 15.01. 2015
28. a) ………………………………………………..
29. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
30. a) ……………………………………………….. b)………………………………………………
Do 22.01.2015
31. a) ………………………………………………..
32. a) ………………………………………………..
33. a) ………………………………………………..
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