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„Mit Routine ist bei der Organisation unseres
Marktes nicht viel zu machen“
„Fünfte Jahreszeit“ in Brockum vom 1. bis 4. November / Drei Fragen an Bürgermeister Marco Lampe
BROCKUM. (swa) Es ist zwar schon der dritte
Brockumer Großmarkt, den Bürgermeister Marco
Lampe (37) und die übrigen zehn Mitglieder des
kommunalen Marktausschusses in der heutigen
Zusammensetzung
organisieren,
doch
ein
Selbstläufer ist das viertägige Volksfest für die
Mandatsträger des Gemeinderates längst noch
nicht. „Mit Routine ist bei den Vorbereitungen
unseres Marktes nicht viel zu machen, dafür ist das
Aufgabenspektrum einfach zu breit gefächert“,
weiß Marco Lampe aus den Vorjahren.
Ebenso wie seine Mitstreiter musste der
Ratsvorsitzende in den zurückliegenden Wochen
und Monaten eine Vielzahl von schriftlichen und
telefonischen Anfragen beantworten, Bewerbungen
sichten und längere Gespräche führen. Nicht zuletzt
deswegen ist sich der 37-Jährige sicher, dass der
Brockumer Großmarkt 2014 nahtlos an die Erfolge
der vorangegangenen Volksfeste anschließen wird.
Die Anmeldefristen für den inzwischen 456.
Brockumer Großmarkt, der am Samstag, 1.
November, um 10.30 Uhr im Beisein zahlreicher
Gäste im Bayernzelt eröffnet wird, und
Fiebert ebenso wie der gesamte Marktausschuss
der 456. Auflage des Brockumer Großmarktes
entgegen: Bürgermeister Marco Lampe.
traditionsgemäß am Dienstag, 4. November, mit dem finalen Viehmarkt ausklingt, sind inzwischen
abgelaufen. Wie schon in den Jahren zuvor, war die Zahl der Bewerber größer als Standflächen zur
Verfügung stehen. „Das Interesse an unserem Markt ist ungebrochen, wir sind erneut voll bis an den
Stehkragen“, freut sich der Brockumer Bürgermeister. „Auch einige neue Gesichter wird es in den
Ausstellerreihen wieder geben“, verrät Lampe schon vorab.
Nach knapp dreijähriger Amtszeit beantwortet der Brockumer Bürgermeister vor dem Startschuss für
den dritten Großmarkt unter seiner Regie wieder ein paar Fragen rund um den bevorstehenden
Großmarkt-Rummel.
Frage: Das Gesicht des Brockumer Großmarktes hat sich im Laufe der Jahrhunderte stetig gewandelt.
Der ursprüngliche Krammarkt wurde vor mehr als 50 Jahren durch eine attraktive Gewerbe- und
Landmaschinenschau erweitert und vor einigen Jahren mit einer Tourismusmesse aufgepeppt. Befassen
sich die Verantwortlichen noch mit weiteren Standbeinen?
Lampe: Wir halten unsere Augen und Ohren immer offen. Es kommt darauf an, zur richtigen Zeit die
richtigen Leute an der Hand zu haben, um eine Idee in die Tat umsetzen zu können. Wir Brockumer
pflegen seit vielen Jahren Freundschaften mit anderen „Marktmachern“ und haben durch diese
Kontakte die Möglichkeit, auch mal etwas Know-how zu importieren. Beispielsweise haben die
Tarmstedter sehr interessante Aussteller aus dem Bereich „Tierzucht“, die mit Sicherheit auch in
Brockum auf großes Interesse stoßen würde. Auf keinen Fall werden wir aber das Gleichgewicht
unseres Marktes durch voreiligen Aktionismus in Gefahr bringen.
Frage: Jedes Jahr werden die Besucher in allen Bereichen des Marktes mit Neuheiten überrascht.
Innovationen gibt es zumeist in der Gewerbe- und Landmaschinenschau ebenso wie in der
Tourismusmesse und auf dem Vergnügungsmarkt. Was kommt in diesem Jahr zu der schon lange
bekannten Vielfalt hinzu?
Lampe: Die Innovationen kommen nicht von uns, sondern von den Ausstellern, Schaustellern und
Beschickern. Unsere Aufgabe ist es allerdings, die richtige Auswahl zu treffen und somit für unsere
Besucher einen attraktiven Markt zu gestalten. Wir werden natürlich auch in diesem Jahr in allen
Bereichen neue Aussteller begrüßen können. Eine komplette Auflistung der neuen Partner würde hier
aber den Rahmen sprengen. Viele Informationen können bereits unserem Auftritt im Internet
entnommen werden.
Frage: Einer der Höhepunkte ist immer der lebendige Viehmarkt am letzten Markttag. Wegen
verschärfter Verordnungen und Richtlinien ist der Auftrieb an Großvieh in den vergangenen Jahren
allerdings ein wenig zurückgegangen. Das Angebot an Kleintieren und Geflügel hat dagegen erheblich
zugenommen. Ist in Zukunft mit einer Lockerung der Auflagen zu rechnen oder setzt sich der Trend der
Vorjahre fort?
Lampe: Wir verspüren aktuell keine Verschärfung der Verordnungen und Richtlinien. Es gibt Vorgaben,
an die man sich als Veranstalter, aber auch als Beschicker eines Viehmarktes zu halten hat. Der
Landkreis hat die Aufgabe, im Bereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz die Einhaltung der
Vorgaben zu überwachen. Das hat bislang immer gut funktioniert. Wenn wir von Seuchen verschont
bleiben, sehe ich hier auch in diesem Jahr keine Probleme. Der zahlenmäßige Rückgang bei den
Großtieren ist natürlich auch auf die Veränderungen der Strukturen in der Landwirtschaft
zurückzuführen. Noch vor 20 Jahren haben viele Landwirte aus der Region ihre Fresser auf unserem
Viehmarkt gekauft, heute ist dagegen kaum noch ein Abnehmer zu finden. Somit sinkt natürlich auch
das Angebot.
Weitere Informationen und Wissenswertes gibt es im Internet unter www.brockumer-grossmarkt.de
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