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2011-03-11 Wer sind wir was wollen wir Kampagne Gerecht geht

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Kurz und knapp:
Das sind unsere Forderungen!
Die Bundesländer mit den niedrigsten
Landesbasisfallwerten brauchen jetzt
Hilfe!
Wir wollen mit unseren Forderungen
keinem Krankenhaus in einem Bundesland Budget wegnehmen!
Gleicher Preis für gleiche Leistungen–
bundesweit!
Die Bundesländer unterhalb des Bundesbasisfallert (BBFW) müssen schneller eine finanzielle Entlastung erfahren
durch Angleichung der Landesbasisfallwerte von „unten nach oben“ auf das
gegenwärtig höchste Niveau!
Wir möchten nicht, dass noch mehr Kliniken auf der Liste
http://www.kliniksterben.de/
eingestellt werden!
Wo erhalten Sie weitere Informationen?
Hier finden Sie die Kontaktadressen der KampagnenMitglieder:
Westküstenklinikum Brunsbüttel und Heide gGmbH
Esmarchstraße 50
25746 Heide
Herr Matthias Stecher
Sprecher und Koordinator Kampagne
Über(das)Leben im Krankenhaus – gerecht geht anders
Telefon 0481/785 1190
mstecher@wkk-hei.de
Friedrich-Ebert-Krankenhaus
Neumünster GmbH
Friesenstraße 11
24534 Neumünster
Herr Jörg Klaenhammer
stv. Sprecher und Koordinator Kampagne
Über(das)Leben im Krankenhaus – gerecht geht anders
Telefon: 04321/4051150
Joerg.Klaenhammer@fek.de
Imland - Kliniken Rendsburg/ Eckernförde
Lilienstraße 20-28,
24768 Rendsburg
Herr Werner Meyer-Simon
Städtisches Krankenhaus Kiel
Telefon: 04331-2009342
Chemnitzstr. 33
werner.meyer-simon@imland.de
24116 Kiel
Herr Peter Altfeld
Klinikum Itzehoe
Telefon:0431 1697-4501
Robert-Koch-Straße 2
betriebsrat@krankenhaus-kiel.de
25524 Itzehoe
Herr Herbert Westphal
Diakonissenkrankenhaus Flensburg
Telefon: 04821/ 7723108
Knuthstraße 1
H.Westphal@KH-Itzehoe.de
24939 Flensburg
Klinikum Bad Bramstedt
Oskar Alexander-Straße 26
24576 Bad Bramstedt
Herr Ralph Baum
Telefon: 04192 / 90-2072
r.baum@klinikumbb.de
Klinikum Nordfriesland
Erichsenweg 16
25813 Husum
Herr Klaus Kasparek
Telefon: 0484-16601382
Klaus.Kasparek@klinikum-nf.de
Kampagne von Arbeitnehmervertretungen
aus Krankenhäusern in
Schleswig-Holstein
Herr Volkert Carstens-Kanzow
Telefon: 0461- 8121185
carstensvo@diako.de
Wer sind wir?
Malteser Krankenhaus
Sankt Franziskus Hospital
Waldstr. 5
24939 Flensburg
Herr Jens Jensen
Telefon:0461-8162245
Jens.jensen@malteser.org
Was wollen wir?
Klinik Preetz
Am Krankenhaus 5
24211 Preetz
Frau Liesel Gehrau
Telefon: 04342-801364
Fax: 04342-801208
l.gehrau@klinik-preetz.de
Herausgeber:
V.i.S.d.P. Matthias Stecher
Betriebsrat Westküstenklinikum Heide
Esmarchstraße 50 • 25746 Heide
Telefon 0481-785-1190 • Fax: 0481-785-1189
Stand 26.Februar 11
Über(das)Leben
im Krankenhaus
-Gerecht geht anders-
Version 11.03.2011
4
Eine Information für
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in Krankenhäusern
und
Kolleginnen und Kollegen
in Gewerkschaften und Berufsverbänden
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in den Krankenhäusern,
Liebe Kolleginnen und Kollegen
in den Gewerkschaften und Berufsverbänden,
die schwarz-gelbe Bundesregierung hat mit dem
GKV-Finanzierungsgesetz Ende 2010 erhebliche
Verschlechterungen für die Krankenhäuser beschlossen. Insbesondere für die Krankenhäuser mit
den niedrigsten Landesbasisfallwerten, wie z.B. in
S.-H., machen sich die Veränderungen bedrohlich
bemerkbar. Mit diesem Flyer möchten wir über das
Thema informieren.
Wer sind wir?
Wir sind betriebliche Interessenvertretungen
von
Krankenhausbeschäftigten
in
Schleswig-Holstein, ...
die durch eine systembedingte chronische Unterfinanzierung der Krankenhäuser, die sich am Ende der Liste
der Landesbasisfallwerte befinden, mit dem Rücken zur
Wand stehen. Wir brauchen mehr Geld und dringender
denn je die Unterstützung und Solidarität aus allen Bundesländern.
Als Gewerkschaftsmitglieder, sind wir aktiv in unserer
Organisation und brauchen zur Durchsetzung unserer
Forderungen ein breites Bündnis, wie 2008.
Wir fordern einen einheitlichen Bundesbasisfallwert, weil das Prinzip „gleicher Preis für
gleiche Leistung“ gerecht ist.
Dabei wollen wir selbstverständlich keinem Krankenhaus
Budget wegnehmen. Was wir wollen, ist eine schnellere
Angleichung der Landesbasisfallwerte von „unten nach
oben“ auf das gegenwärtig höchste Niveau. Die Länder
am unterem Ende der Landesbasisfallwerte brauchen
schneller eine Entlastung zum Erhalt der jetzigen Krankenhausstrukturen.
Wir brauchen schneller Geld für die Krankenhäuser am Ende der Landesbasisfallwertliste.
Steigende Tariflöhne und explodierende Sachkosten für
Lebensmittel und Energie reißen vor allem ein Riesenloch in die Etats.
Die Kostenseite wächst und wächst, während die Erlöse
gedeckelt sind.
Wir müssen in 2011, spätestens in 2012 für die Länder,
die sich am unteren Ende der Landesbasisfallwerte befinden, mehr Budget bekommen.
Mit Optimierung und Personalabbau ist das
Loch nicht zu stopfen! Die Zitrone ist ausgequetscht!
Das finanzielle Problem der Krankenhäuser lässt sich
nicht mehr durch Prozessoptimierung oder Personalabbau lösen. Das machen wir schon seit Jahren, die Grenzen sind erreicht und diese Bemühungen können die
finanzielle Belastung nicht im Geringsten ausgleichen.
Das kann nicht so weitergehen!
Vieles haben die Kliniken bundesweit in den vergangenen Jahren schon versucht, um der schlechten Finanzlage Herr zu werden:
die Anzahl der Betten reduziert,
die Aufenthaltsdauer der Patienten verkürzt,
Personal abgebaut.
Was wollen wir?
Wir wollen einen einheitlichen Bundesbasisfallwert, der schneller „von unten
nach oben“ angepasst werden muss.
Was wollen wir nicht ?
Wir wollen keinem Krankenhaus in einem Bundesland Budget wegnehmen.
Wir sind keine Konkurrenten von Gewerkschaften, Initiativen oder Berufsverbänden.
Soll das die Zukunft sein?
Wirtschaftliche Entwicklung am Beispiel von
2 Krankenhäusern in Schleswig-Holstein
Beispiel 1
Lägen die Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide
(779 Planbetten / Landesbasiswert 2884 € ) in RheinlandPfalz (Landesbasiswert 3120 €), dann hätten die Westküstenkliniken ca. 5,9 Millionen Euro im Jahr mehr zur
Verfügung.
Beispiel 2
Läge das Klinikum Bad Bramstedt (250 Planbetten) in
Rheinland-Pfalz, dann hätte das Klinikum ca. 2,23 Millionen Euro im Jahr mehr zur Verfügung.
Notstand der Pflegeberufe beenden!
Die Pflegekräfte sind in Deutschland seit Jahren schwierigsten Arbeitsbedingungen ausgesetzt. Seit 1995 wurden mehr als 50.000 Stellen in der Pflege abgebaut,
während gleichzeitig die Fallzahlen um fast eine Million
Patienten gestiegen sind. Stellenabbau, hohe Arbeitsverdichtung, krankmachende Arbeitsbedingungen, sinkendes Berufsimage und fehlende Anerkennung der erbrachten Leistungen bringen die Pflege schon heute in
die Gefahr zu kollabieren.
Insbesondere sind die Krankenhäuser, die vorher
schon finanziell schlechter ausgestattet waren, jetzt
in einer besonderen Personalnotsituation.
Geld, das in den Häusern für Personal, Sanierungen
und ausgeglichene Ergebnisse fehlt.
Gerecht geht anders!
Uns ist klar, dass jedes Krankenhaus um Budget
kämpft, aber wenn man sich am untersten Ende
der „Liste“ befindet, ist man in besonderem Maße auf Solidarität und Hilfe von allen angewiesen.
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Bildung
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