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Fördern, was einem am Herzen liegt - Stadtsparkasse Wuppertal

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Nachfolge
Stadtsparkasse Wuppertal
Stiftungen sind immer eine sehr individuelle Angelegenheit. Daher empfiehlt sich
das Gespräch mit einem Spezialisten, der über ausreichend Erfahrung verfügt
Fördern, was einem
am Herzen liegt
Immer mehr Menschen haben den Wunsch, ihren Nachlass über eine Stiftung zu regeln –
und damit eine Herzensangelegenheit zu fördern. Was viele dabei nicht wissen: Möglich ist
dies bereits ab einem Startkapital von 50.000 Euro.
Wirtschaftsblatt 4/10
Stadtsparkasse Wuppertal
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D ie deutlich verbesserten gesetzlichen
Rahmenbedingungen haben seit 2008 zu
einem wahren „Stiftungsboom“ geführt: „Während wir vor wenigen Jahren nur sporadisch über diese
Form der Investition gesprochen haben,
ist das Thema Stiftung heute regelmäßig
Gegenstand unserer Kundengespräche“,
berichtet Jens Böttger vom Private Banking
der Stadtsparkasse Wuppertal, Spezialgebiet Generationenmanagement. Die
Motive von Stiftern seien vielfältig. Der
weit überwiegende Teil möchte sein Vermögen – oder zumindest einen Teil – für
wohltätige Zwecke zur Verfügung stellen.
„Dabei überzeugen Stiftungen durch ihre
Nachhaltigkeit. Für viele Stifter ist dies
der entscheidende Vorteil gegenüber anderen Möglichkeiten, das Vermögen zu
verwenden“, ergänzt Böttgers Kollegin
Nicole Rybicki. Seit 2006 haben die beiden Sparkassen-Experten im Rahmen
der Nachlassplanung ihrer Kunden rund
50 Stiftungen gegründet und zahlreiche
Anfragen rund um das Thema Erben und
Vererben erfolgreich begleitet.
Steuervorteile sichern
Eine der häufigsten Fragestellungen dabei: Wie funktioniert das überhaupt, und was habe ich davon? „Eine
Stiftung kann man als eine Art Kapitalsammelbecken verstehen, dessen
Erträge gemeinnützigen Einrichtungen
zugutekommen“, erläutert Jens Böttger.
Überzeugender Vorteil für den Kunden:
„Stiftungen bieten Ertrags- und Erbschaftssteuervorteile.“
Die Gründung und die administrative Verwaltung der Stiftung führt die
Stadtsparkasse in Kooperation mit der
Deutschen Stiftungsagentur durch. „Unser Kooperationspartner arbeitet bundesweit mit rund 100 Sparkassen zusammen und managt alle notwendigen
Vorgänge rund um die Stiftung, kümmert sich zum Beispiel um Ertragsausschüttungen oder Bilanzaufstellungen.
Der Stifter wird auf diese Weise von allen administrativen Tätigkeiten entlastet“, erklärt Nicole Rybicki.
„Stiftungen kommen für einen großen Kundenkreis in Frage. Dazu zählen
Personen, die mit ihrem Geld gemeinnüt-
Nicole Rybicki und Jens Böttger von der Stadtsparkasse Wuppertal haben
in den vergangenen Jahren 50 Stiftungen für ihre Kunden gegründet
zige Werte schaffen wollen, ebenso wie
diejenigen, die ihren Nachlass bestens
regeln möchten, weil sie keine direkten
Erben haben. Aber auch für Kunden, die
das über Jahrzehnte aufgebaute Vermögen über den Erbfall hinaus erhalten
möchten“, berichtet Jens Böttger. Grundsätzlich könne jeder eine Stiftung gründen: Ein millionenschweres Vermögen
muss dazu nicht vorhanden sein. „Etwa
die Hälfte aller in Deutschland errichteten rechtsfähigen Stiftungen verfügt
über ein Vermögen von weniger als
500.000 Euro. Einen allgemein gültigen
Mindestbetrag, der die Gründung einer
Stiftung sinnvoll macht, gibt es nicht“, so
Nicole Rybicki.
Jeder kann profitieren
Bereits ab einem Vermögen von
50.000 Euro könne man eine sogenannte
treuhänderische Stiftung initiieren. Bei
dieser von der Stadtsparkasse Wuppertal
angebotenen Alternative handele es sich
im Gegensatz zur rechtlich selbständigen
Stiftung nicht um eine juristische Person.
„Deswegen ist ein rechtsfähiger Treuhänder erforderlich, dessen Position die
Deutsche Stiftungsagentur einnehmen
kann. Wenn Sie eine treuhänderische
Stiftung gründen, übertragen Sie als Stif-
ter einer natürlichen oder juristischen
Person Ihres Vertrauens Vermögenswerte mit der Auflage, diese zur Verfolgung
der von Ihnen bestimmten Zwecke zu
verwenden. Daher ist das gesamte übertragene Vermögen dem Stiftungszweck
unterworfen“, erläutert Jens Böttger.
Neben der Gründung einer eigenen
Stiftung, die sowohl zu Lebzeiten wie
nach dem Tode des Stifters möglich ist,
könne man sich auch an einer bestehenden Stiftung beteiligen. Mit Fokus auf
den Kundenbedarf ermittelt das Expertenteam der Stadtsparkasse Wuppertal im persönlichen Gespräch Vor- und
Nachteile aller möglichen Varianten,
um so die beste Lösung für den Einzelfall zu finden.
Stadtsparkasse Wuppertal
Abteilung Private Banking
Jens Böttger, Nicole Rybicki
Islandufer 15
42103 Wuppertal
Tel.: 02 02 / 4 88 59 20
jens.boettger@sparkasse-wuppertal.de
nicole.rybicki@sparkasse-wuppertal.de
www.sparkasse-wuppertal.de
Wirtschaftsblatt 4/10
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Seele and Geist
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