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Kompetenzorientierung diversitätsbewusst! - Fachhochschule Kiel

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Kompetenzorientierung diversitätsbewusst!
Herausforderungen für Lehre, Studium &
Hochschule
Dr. Sandra Smykalla, Fachhochschule Kiel
Konferenz: „Was ist gute Lehre? Innovative Impulse für
gender- und diversitysensible Lehr- und Studienmodelle“
16. Mai 2013, Fachhochschule Kiel
Team Hochschuldidaktik der Fachhochschule Kiel
• Projekt „Gender- & Diversity Sensibilität“
• Projekt „Mehr StudienQualität durch Synergie –
Lehrentwicklung im Verbund von Fachhochschule und
Universität (MeQS)
• ...
Agenda
1. Ausgangslagen: Diversität in der Hochschule
2. Strategien der Umsetzung: Gender & Diversity
Mainstreaming
3. Gender- & Diversity-Ansätze in Studium & Lehre
4. Ausblick
1. Ausgangslagen
DIVERSITÄT AN DER HOCHSCHULE
4
„Im Sinne der gerechten Auslese lautet die
Prüfungsaufgabe für alle gleich: Klettern Sie
auf diesen Baum!“
Ausgangslagen
• Die Hochschule ist Lernort und sozialer Lebensraum.
• Die Lebenslagen und Lernbedürfnisse der Studierenden sind
(zunehmend) heterogen.
• Das Konstrukt des „Normalstudenten“ (männlich, kinderlos,
mit Abitur, weiß, deutsch, aus akademischem Haushalt,
finanziell gesichert, Vollzeitstudent) wird brüchig.
• Mit den je individuellen Lebenslagen im Studium sind an der
Hochschule Privilegien und Benachteiligungen verbunden.
 Ein offensiver Umgang mit Diversität von Seiten der
Hochschule ist notwendig.
 Dies erfordert neue Strategien & Kompetenzen.
Ebenen von Diversität & Heterogenität
Hochschule
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Hochschultypen, -formen, -profile
Zugangswege
Studiengangsgestaltung
Wissenschafts-/Fachkultur
Ungleichheitsverhältnisse
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Geschlechterverhältnisse
Herkunft
Alter
Phys. & psych. Kapazitäten
Care-Aufgaben
Erwerbstätigkeit
Studierverhalten
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Vorwissen
Lernverhalten
Lernmotivation
Lernstil
(Quelle: Konzept „Hochschule der Vielfalt“, FH Kiel 2013, entw. von Sandra Smykalla)
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Diversität der Hochschulen
Szenario eines stärker funktional differenzierten Hochschulsystems
• Zwischen Hochschulen: Hochschultypen, -profile, -formen
• Innerhalb einer Hochschule: Binnendifferenzierung
„Diversität im Hochschulsystem [muss] insgesamt und mit Blick auf
sämtliche Kernaufgaben angestrebt werden. Mit der Diversifizierung der
Hochschulen im Sinne einer funktionalen Ausdifferenzierung kann die
Fülle der an sie herangetragenen Aufgaben und Erwartungen auf
höherem Niveau erfüllt werden.“
 Vertikale und horizontale Differenzierung, Entdifferenzierung
(Quelle: Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen, 2010)
Heterogene Lebenslagen von Studierenden
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Studienanfänger_innen: 53% m - 47% w, Absolvent_innen: 50% - 50% ,
aber: fachspezifische Segregation & „leaky pipeline“
Internationale Studierende: 11%
Studierende, die Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben
haben: 17%
Studierende mit Migrationshintergrund (Abschluss Vater): 11%
Nicht-traditionelle Studierende: Studierende der 1. Generation: 15%,
minderjährige (1%) oder unter 19-jährige Studierende (24%), Studierende
ohne Abitur (2,5%)
Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit: 8%
Studierende mit Kind: 5% (Erststudium, mind. ein Kind)
Studierende mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung: 23%
(Quelle: 19. Sozialerhebung Deutsches Studentenwerk/HIS, 2010)
Heterogenes Studierverhalten
(Metzger et. al (2012): Motivation und Lehrorganisation als Elemente von Lernkultur)
Heterogene Studierendentypen
(Quelle: CHE Studierendenbefragung „Quest“, 2012: 8 Hochschulen, 8.800 Befragte)
Ebenen von Diversität & Heterogenität
Hochschule
Ungleichheitsverhältnisse
Studierverhalten
(Quelle: Konzept „Hochschule der Vielfalt“, FH Kiel 2013, entw. von Sandra Smykalla)
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Ziele für Studium & Lehre
Bildungsgerechtigkeit
Optimierung der
Lehr-/Lernprozesse
• Chancengleichheit
• Antidiskriminierung
• Inklusion & Teilhabe
• Durchlässigkeit
• „Exzellente Lehre“
• Studienerfolg
• Studierbarkeit
• Employability
Gewinnen &
Aufnehmen
Halten
Qualifizieren
& Bilden
(Quelle: Konzept „Hochschule der Vielfalt“, FH Kiel 2013, entw. von Sandra Smykalla)
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Zwischenfazit: Ausgangslagen
Diversitätsbewusstsein heißt…
• ‚Normalität‘ kritisch hinterfragen
• Ungleiche Lebenslagen & Erfahrungen anerkennen
• Komplexität innerhalb & zwischen Gruppen wahrnehmen
• Potentiale nutzen & Benachteiligungen abbauen
• Eigene Vorannahmen auf ‚die Anderen‘ infragestellen
• Vielfalt als Prozess ansehen
 Heterogene Studierendenschaft und heterogene Lehrende
2. Strategien der Umsetzung
GENDER & DIVERSITY MAINSTREAMING
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Von Gender zu Diversity?
Kontroverse Diskursivierungen
• „Rhetorische Modernisierung“ und „Vereigenschaftung
der Differenz“ (Wetterer 2003)
• „Alptraum oder Traumpaar?“ (Andresen/Koreuber 2009)
• „Bedeutungsverlust“ oder „Entnennung“ der Kategorie
Geschlecht (Knapp 2001)
• Dethematisierung von Machtverhältnissen & „Othering“
(Spivak 1985) durch Diversity-Ansätze (Emmerich/Hormel 2013, Eggers
2012, Castro Varela 2011)
Gender und Diversity
• Machtkritisches Verständnis von Differenz
 Ungleichheiten: „Es gibt Unterschiede, die einen
Unterschied machen“ (Alpaka 2006)
• Perspektivenerweiterung & kritische Reflexion der
Erfahrungen & Ausschlüsse im Gender Mainstreaming
 Intersektionalität (Smykalla/Vinz 2013)
• von Gender Mainstreaming lernen
 Gleichstellungsakteur_innen einbeziehen
Gender Mainstreaming
= Gleichstellung als Querschnittsaufgabe
Strategie, die
• systematisch, vorausschauend Folgen für Gleichstellung
abschätzt
• den Abbau diskriminierender Strukturen adressiert – keine
Defizite von Personen
• Geschlechterverhältnisse im Kontext betrachtet – nicht “die
Frauen” oder “die Männer”
 Inkludierende Strategie & eigenständiges Politikfeld
(Quelle: GenderKompetenzZentrum 2003-2010, www.genderkompetenz.info)
Zwischenfazit: Strategien der Umsetzung
Diversity Mainstreaming in der Hochschule heißt…
• An Vorhandenem anknüpfen & weiterentwickeln
•
Gleichstellungsstrukturen stärken
• Systematische Verankerung & Umsetzung
•
Top-down: Verantwortungsübernahme durch Hochschulleitung
• Partizipative Prozesse etablieren
•
Vernetzung von Akteur_innen
 Kein gegeneinander Ausspielen von Differenzkategorien
3. Gender- & Diversity-Ansätze
IN STUDIUM UND LEHRE
20
Bologna-Prozess
„Die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit zu
verbessern, muss mit dem Ziel, der sozialen Dimension
des Europäischen Hochschulraumes größere Bedeutung
zu geben, in Einklang gebracht werden; dabei geht es um
die Stärkung des sozialen Zusammenhalts sowie den
Abbau sozialer und geschlechtsspezifischer
Ungleichheit auf nationaler und europäischer Ebene.“
(Quelle: Präambel des Berliner Communiqué 2003, siehe: www.gender-curricula.com)
Beschlüsse zur Akkreditierung
Das System der Steuerung in Studium und Lehre „gewährleistet die
Umsetzung der Qualifikationsziele und angestrebten Lernergebnisse in
Studiengangkonzepte, die studierbar sind und das Erreichen des
angestrebten Qualifikationsniveaus und Qualifikationsprofils. Hierzu
gehören realistische Einschätzung und Überprüfung der
studentischen Arbeitsbelastung, Anwendung des ECTS,
sachgemäße Modularisierung, adäquate Prüfungsorganisation,
Beratungs- und Betreuungsangebote, Berücksichtigung der
Geschlechtergerechtigkeit und der besonderen Bedürfnisse von
Studierenden mit Kindern, von ausländischen Studierenden und
Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie
Anerkennungsregeln für extern erbrachte Leistungen“.
(Quelle: Kriterien für die Systemakkreditierung. Beschlossen auf der 54. Sitzung des
Akkreditierungsrates am 08.10.2007, siehe: www.gender-curricula.com)
Leitbild
23
Aus dem Leitbild der Fachhochschule Kiel:
“Unsere Hochschule lebt Vielfalt. Sie gestaltet
Bildungsprozesse gendergerecht, interkulturell und
diskriminierungsfrei.“
23
Gender_Diversity: Empfehlungen & Programme
WR
Empfehlungen
DFG
HRK
Vielfalt im
Wiss.system
Gleichstellungs
-standards
Projekt nexus
Offensive
Chancengleichheit
Gender
&
Diversity
Stifterverband
Diversity
Audit
"Eine Hochschule für Alle"
Empfehlung zum Studium mit
Behinderung/chronischer
Krankheit (2009)
BMBF
Qualitätspakt
Lehre
Prof.programm
Makrodidaktik: Entscheidung & Planung
Studiengangs- &
Modulentwicklung
Lehrevaluation
Makrodidaktik
Lehr-Lernumgebung
Hochschul
-didakt.
Kompetenz
Lehrende
Öffentlichkeitsarbeit
(Quelle: Konzept „Hochschule der Vielfalt“, FH Kiel 2013, in Anlehnung an: Kaschuba/Derichs-Kunstmann 2009)
Mikrodidaktik: Lehr-Lernsituationen
Haltung &
Verhalten
Studierende
Haltung &
Verhalten
Lehrende
Lehrmaterialien
Mikrodidaktik
Lehrmethoden
Lehrinhalte
(Quelle: Konzept „Hochschule der Vielfalt“, FH Kiel 2013, in Anlehnung an: Kaschuba/Derichs-Kunstmann 2009)
Diversitykompetenz
Wissen
Wollen
Können
Know what
Know why
Know how
Kognitiv
Affektiv
Hinterfragen,
anerkennen,
Reflexionsfähigkeit
Handeln
Wahrnehmen, steuern,
anwenden
Handlungsfähigkeit
(Er)kennen
Fachlichkeit
(Quelle: Konzept „Hochschule der Vielfalt“, FH Kiel 2013, in Anlehnung an:
GenderKompetenzZentrum 2003-2010)
Kompetenzorientierung diversitätsbewusst
„Teaching for diversity means teaching to the individual!“
 Shift from teaching to learning
 Studierendenzentriertheit
 Ermöglichen von vielfaltigem Lernen durch Lehrende
Reflexion des eigenen Wertegefüges („comfort level“): Was sind
eigene (un)bewusste Annahmen?
Es gilt zunächst, den Spiegel auf sich (als Lehrende) zu richten,
um die Vielfalt der Studierenden erkennen und verstehen zu
können.
(vgl. Center for Teaching and Learning, University of North Carolina at Chapel Hill, 1997)
Kompetenzorientierung diversitätsbewusst
Anforderungen an Lehrende:
• Sichere Umgebung schaffen, in der Vielfalt diskutiert werden kann
• Gleichberechtigte Partizipation befördern
• Unterschiede & damit verbundene Ungleichheiten wahrnehmen
• Wertschätzendes Kommunikationsverhältnis aufbauen
• Divergenzen & Konflikte als produktiv für Lernen ansehen
• Eigene implizite Normativität machtkritisch hinterfragen
• Austausch über Unsicherheiten, Ängste ermöglichen
• Raum für Reflexion anbieten
• Nicht-Wissen-Können akzeptieren
• Sich selbst etwas zumuten!
(Siehe auch: Freie Universität Berlin (2012): Diversität und Lehre)
AUSBLICK
Herausforderungen & Spannungsfelder
• Integrativ – additiv: Modul- & Studiengangsentwicklung
• Gender_Diversity-Themen curricular verankert oder in Zusatzmodulen?
• Systematisch – punktuell: Auditierung & Akkreditierung
• Diversity Mainstreaming + externe Überprüfung oder Projekte?
• Übergreifend – fachbezogen: Kompetenzmodelle
• Universale Diversitykompetenz oder diversitätsbewusste Fachkompetenz?
• Inklusive Bildung – Diversität in der Lehre
• Welche Komplexitätsreduktion ist nötig/vertretbar? Welche Vielfalt bringt
Nutzen, welche bedeutet Aufwand?
• Partizipation – Wettbewerb
• Welche Vielfalt ist „studiumsrelevant“ und wer darf dies (mit)entscheiden?
Was ist „gut“? – Promising Practice
Erfolgreich ist es, wenn es wirkt…
 Was funktioniert in welchem Kontext?
• Keine mittelbare und unmittelbare Diskriminierung
• Keine Festschreibung auf „Anderssein“
Diversitätsbewusste Kompetenzorientierung
… bedeutet die Qualität von Studium & Lehre ‘an sich‘ zu
erhöhen indem Ungleichheiten abgebaut & heterogene
Lernbedürfnisse berücksichtigt werden.
 Die Gleichzeitigkeit von inkludierenden Maßnahmen und
zielgruppenspezifischen Interventionen produktiv
machen.
Literatur & weitere Informationen I
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Andresen, Sünne/Koreuber, Mechthild/Lüdke, Dorothea (Hg.) (2009): Albtraum oder Traumpaar? Interdisziplinärer
Dialog zur „Modernisierung“ von Geschlechter- und Gleichstellungspolitik. Wiesbaden
Berthold, Christian et al. (2012): CHE Diversity Report: Der Gesamtbericht
Castro Varela, María do Mar/Dhawan, Nikita (Hg.) (2010): Soziale (Un)Gerechtigkeit: Kritische Perspektiven auf
Diversity, Intersektionalität und Antidiskriminierung. Münster
Eggers, Maisha M. (2012): Gleichheit und Differenz in der frühkindlichen Bildung – Was kann Diversität leisten?
In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Migration-Integration-Diversity, Berlin
Emmerich, Marcus/Hormel, Ulrike (2013): Heterogenität – Diversity – Intersektionalität. Zur Logik sozialer
Unterscheidungen in pädagogischen Semantiken der Differenz. Wiesbaden
Freie Universität Berlin (2012): Diversität und Lehre. Empfehlungen zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen mit
heterogenen Studierendengruppen
Kalpaka, Annita (2006): "Hier wird Deutsch gesprochen„ - Unterschiede, die einen Unterschied machen. In:
Elverich, Gabi/dies. & Karin Reindlmeier (Hg.): Spurensicherung - Reflexion von Bildungsarbeit in der
Einwanderungsgesellschaft. Frankfurt M./London
Kaschuba, Gerrit/Derichs-Kunstmann, Karin (2009): Fortbildung – gleichstellungsorientiert! Arbeitshilfen zur
Integration von Gender-Aspekten in Fortbildungen. Hg. vom BMFSFJ, Berlin
Klein, Uta, und Daniela Heitzmann (2012): Diversity konkret gemacht. Wege zur Gestaltung von Vielfalt an
Hochschulen. München/Weinheim
Knapp, Gudrun-Axeli (2001): Dezentriert und viel riskiert: Anmerkungen zur These vom Bedeutungsverlust der
Kategorie Geschlecht. In: Knapp, Gudrun-Axeli/ Wetterer, Angelika (Hg.): Soziale Verortung der Geschlechter:
Gesellschaftstheorie und feministische Kritik. 1. Aufl., Münster, 15-62
Literatur & weitere Informationen II
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Knapp, Gudrun-Axeli (2001): Dezentriert und viel riskiert: Anmerkungen zur These vom Bedeutungsverlust der
Kategorie Geschlecht. In: Knapp, Gudrun-Axeli/ Wetterer, Angelika (Hg.): Soziale Verortung der Geschlechter:
Gesellschaftstheorie und feministische Kritik. 1. Aufl., Münster, 15-62
Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW: Gender Curricula für Bachelor und Master. Vorschläge zur
Integration von Lehrinhalten der Genderforschung in die Curricula von Studienfächern: http://www.gendercurricula.com
Metzger, Christiane/Rolf Schulmeister & Thomas Martens (2012): Motivation und Lehrorganisation als Elemente
von Lernkultur. In: Euler, Dieter & Taiga Brahm (Hrsg.): Zeitschrift für Hochschulentwicklung Jg. 7, Nr. 3 – S. 365015
Smykalla, Sandra/Vinz, Dagmar (2013): Intersektionalität zwischen Gender und Diversity – Theorien, Methoden
und Politiken der Chancengleichheit. Münster, 3. Aufl.
UNC-CH Center for Teaching and Learning (1997): Teaching for inclusion, University of North Carolina at Chapel
Hill: http://cfe.unc.edu/pdfs/TeachforInclusion.pdf
Wetterer, Angelika (2003): Gender Mainstreaming und Managing Diversity: Rhetorische Modernisierung oder
Paradigmenwechsel in der Gleichstellungspolitik? In: Schacherl, Ingrid (Hg.): Gender Mainstreaming. Kritische
Reflexionen. Innsbruck, 131-151
Ihre Fragen? Ihre Anmerkungen!
Dr. Sandra Smykalla
sandra.smykalla@fh-kiel.de
http://www.fh-kiel.de/hochschuldidaktik
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