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„Kinder haben noch das ganze
Leben vor sich!“ Alexandra Blum, Physiotherapeutin
Seit 15 Jahren arbeitet Alexandra
Blum mit grosser Begeisterung als
Physiotherapeutin für Kinder. „Kinder haben noch das ganze Leben
vor sich. Jeder kleine Fortschritt
in dieser Phase ist von erheblicher
Bedeutung und bereitet mir grosse
Freude.“ Die Frühberatungs- und
Therapiestellen für Kinder der Stiftung RgZ arbeiten interdisziplinär
und fördern damit die Ressourcen
von Kindern mit Bewegungsauffälligkeiten, Entwicklungsbeeinträchtigungen, geistiger und mehrfacher
Behinderung umfassend und individuell. „Wir arbeiten im Wochenrhythmus mit den Kindern und sind
deshalb sehr nahe dran. Gemeinsam mit den Eltern – für die wir gewissermassen eine Coaching-Funktion haben – werden wir ein Team
zur optimalen Unterstützung des
Kindes in seiner Entwicklung, jeder
in seiner Rolle.“
StiftungRgZ
StiftungRgZ
Für eine unbehinderte Entwicklung
Für eine unbehinderte Entwicklung
Seit über 50 Jahren unterstützt die
Stiftung RgZ die Entwicklung, Lebensgestaltung und soziale Integration von
Menschen mit Bewegungsauffälligkeiten, Entwicklungsbeeinträchtigungen,
geistiger und mehrfacher Behinderung,
ungeachtet des Schweregrades der Behinderung.
Carlotta – die kleine Tüchtige
Ihr starker Wille bringt sie auf die Beine
In neun Frühberatungs- und Therapiestellen für Kinder, zwei Heilpädagogischen Schulen, einer Tagesförderstätte, einer geschützten Werkstätte
und einem Wohnheim für Erwachsene
fördern, unterrichten, betreuen und
beschäftigen rund 240 Mitarbeitende
jährlich mehr als 2000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neben Beiträgen
der öffentlichen Hand und der Versicherungen ist die Stiftung RgZ auch
auf die grosszügige Unterstützung von
Spenderinnen und Spendern angewiesen.
Herzlichen Dank für Ihre wertvolle
Spende!
Stiftung RgZ
Minervastrasse 126
8032 Zürich
Telefon 044 386 47 48
info@stiftung-rgz.ch
www.stiftung-rgz.ch
Spendenkonto 80-34787-9
Stiftung RgZ
Für eine unbehinderte Entwicklung
Stiftung RgZ: Die Basis für ein selbstständiges und unabhängiges Leben
Nicht zufällig haben Timo und Anne-Christin Batzlen ihre Tochter
auf den Namen Carlotta getauft.
Nach schwierigen letzten Schwangerschaftswochen stand Carlottas
Leben auf Messers Schneide. Doch
die „kleine Tüchtige“ hat sich für
das Leben entschieden. Und was
sie in den zweieinhalb Jahren ihres
jungen Lebens bereits geleistet hat,
lässt sich sehen.
Zehn Wochen vor der erwarteten Geburt erlitt Carlottas Mutter einen Blasensprung. Es folgten Infektionen,
Antibiotikabehandlungen und ein fünfwöchiger Spitalaufenthalt. Schliesslich
wurde Carlotta mittels Kaiserschnitt
geboren. Nach der Geburt hatte sie
nicht geatmet, Puls und Körperspannung waren sehr tief. „Es sah nicht gut
aus für unsere Tochter. Doch dann ist
sie durchgestartet. Schon unmittelbar
nach ihrer Geburt hat Carlotta ihren
starken Willen bewiesen“, erinnert sich
ihr Vater Timo Batzlen.
Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit in den Beinen
Die folgenden Wochen auf der Neonatologie waren für Carlotta und ihre
Eltern wie eine Achterbahn. „Die Unsicherheit, die vielen Untersuchungen
und Vermutungen haben an den Nerven gezerrt“, sagt Timo Batzlen. Auf den
Ultraschallbildern wurden schliesslich
weisse Flecken in Carlottas Hirn sichtbar. „Aber es
hat sehr lange gedauert,
bis wir wussten, was mit
unserer Tochter genau los
ist.“ Carlotta leidet an einer infantilen Cerebralpa-
„Wir haben alles probiert und wussten
zeitweise kaum weiter. Doch wir haben
immer an Carlotta geglaubt.“
Timo Batzlen, Vater von Carlotta
rese. Als Folge ihrer neurologischen
Beeinträchtigung ist Carlottas Bewegungsfähigkeit in den Beinen stark eingeschränkt.
„Wir haben alles probiert und wussten
zeitweise kaum weiter. Doch wir haben immer an Carlotta geglaubt. Als
wir dann die Frühberatungs- und Therapiestelle für Kinder der Stiftung RgZ
kennen gelernt hatten, wussten wir:
Hier ist unsere Tochter am richtigen
Ort.“ Seit einem Jahr kommt Carlotta
einmal pro Woche zur Physiotherapie
und zur Heilpädagogischen Früherziehung an die Frühberatungs- und Therapiestelle für Kinder der Stiftung RgZ
in Zürich.
Auf den ersten Blick ist Carlotta kaum
etwas von ihrer Behinderung anzusehen, wenn sie in die Therapiestunde
kommt. Lachend lässt sie sich aus den
Armen ihres Vaters in jene von Alexandra Blum, Physiotherapeutin und
Leiterin der Frühberatungs- und The-
rapiestelle für Kinder der Stiftung RgZ
in Zürich, gleiten. Und auf spielerische
Art beginnt die therapeutische Arbeit:
Die Orthesen, welche den Fehlstellungen der Fussgelenke vorbeugen, werden ausgezogen. Während Vater Timo
mit Carlotta ein Bilderbuch anschaut,
behandelt Alexandra Blum Beine und
Füsse der Kleinen. Eine kleine Holzrutschbahn, Seifenblasen und unterschiedlichste als Spiel „verpackte“
Übungen dienen dazu, Carlottas spastischer Diplegie zu begegnen.
Stehen mit Hilfe von Orthesen
„Wir werden mit unserer Tochter nie
einen 4000er besteigen können. Doch
die schwierigen Erlebnisse und die
lange Unsicherheit haben uns alle zusammengeschweisst. Wir haben unsere Tochter von Anfang an über alles
geliebt und nehmen sie heute einfach
an, wie sie ist.“ Liebevoll schweift
Timo Batzlens Blick zu seiner Tochter, während er diese Worte spricht.
Alexandra Blum hat derweil einen
Labyrinth-Holzturm hervorgeholt. Sie
motiviert Carlotta, Glasperlen einzulegen und dabei mit Hilfe der Orthesen
korrekt zu stehen.
Carlottas starker Wille hatte sich eben
am vorigen Abend wieder einmal gezeigt: „Zum ersten Mal hat unsere
Tochter einen kleinen Wagen geschoben und ist selbstständig damit gelaufen!“ Timo Batzlens Augen strahlen.
„Carlotta wird ihr Leben lang Therapien benötigen. Doch wir hoffen, dass
sie dereinst ein weitgehend selbstständiges und unabhängiges Leben
führen kann. Die Unterstützung durch
die Stiftung RgZ ist dabei enorm wichtig.“
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Bildung
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