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Alles, was lebt, wächst - Theologische Hochschule Friedensau

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B I B E L U N D T H EO LO G I E
Alles, was lebt, wächst
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ie Markierungen an der Messlatte im Türrahmen dokumentierten den unaufhaltsamen Fortschritt. Anders als bei Hochwassermarken in Ufernähe sollten sie jedoch
nicht an frühere Rekordpegelstände erinnern, sondern das stete Wachstum der Kinder demonstrieren. Und die waren ganz bei der Sache. So aufrecht
und stramm standen sie sonst nie da; doch wenn gemessen wurde, wuchsen sie buchstäblich über sich
selbst hinaus. Die Fersen kaum auf dem Boden, Körper
und Hals bis zum Äußersten gestreckt, den Kopf erhoben – so warteten sie mit Spannung auf das Ergebnis.
Jeder Zentimeter zählte und lieferte den Beweis: Ich will
(weiter) wachsen – und werde bald so groß sein wie
du!
Als Erwachsene lächeln wir über solchen kindlichen
Ehrgeiz, schließlich haben wir unser Wachstumsziel
längst erreicht, vielleicht sogar überschritten oder eben
verpasst. Jedenfalls können wir heute nichts mehr
daran ändern. Wir sind so groß oder klein, wie wir eben
sind. In der Wirtschaft allerdings spielt das Wachstum
generell eine wichtige Rolle. Wachstum schafft neue
Arbeitsplätze und ist somit ein wirksames Instrument
bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Wirtschaftswachstum zu fördern ist Anliegen jeder Regierung und
gilt als Gradmesser ihres (Miss-)Erfolgs. Stillstand ist
Rückgang, heißt es im Volksmund.
Auch im geistlichen Leben spielt das Wachstum eine
entscheidende Rolle. Ist jemand durch das Wirken des
Geistes neu geboren, beginnt ein Prozess des Wachsens, bis das Kind „zur vollen Mannesreife“ gelangt
(Eph 4,13 EÜ). So jedenfalls stellt es sich der
Apostel Paulus vor: „So
wachsen wir in allem zu
Christus empor, der unser
Haupt ist.“ Dies gilt nicht
nur für den Einzelnen,
sondern für die ganze
Gemeinde. „So wächst
der ganze Leib und baut
sich durch die Liebe auf.“
(Eph 4,15.16) Die „Messlatte“, an der wir uns
dabei ausrichten, ist Jesus
Christus selbst. Er ist das
vollkommene Maß, das
uns unser „Wachstumspotenzial“ aufzeigt. Auch
wenn wir seine „Statur“ nie erreichen werden,
bestimmt er dennoch Richtung und Ziel unseres Strebens. Als Kinder Gottes sollen und wollen wir „in jeder
Hinsicht Christus ähnlicher werden“ (Eph 4,15 NL).
Was aber heißt das und wie sieht das praktisch aus?
Unser Wachstum beginnt
nicht erst mit der Geburt,
sondern im Augenblick
der Zeugung. Von diesem
Moment an gibt es keinen Stillstand mehr.
VOM MINUS ZUM PLUS
Unser Wachstum beginnt nicht erst mit der Geburt,
sondern im Augenblick der Zeugung. Von diesem
Moment an gibt es keinen Stillstand mehr. Winzige Zellen teilen und vermehren sich, Glieder werden geformt, Organe
beginnen ihre lebenswichtige Funktion aufzunehmen. Eines Tages
erblickt das Kind das
Licht der Welt – nicht nur
für die Mutter ein
anstrengender
und
schmerzhafter Vorgang.
Trotz aller medizinischen
Fortschritte bleibt die
Geburt stets ein Kampf
auf Leben und Tod. Der
Übergang
aus
dem
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geschützten Dunkel des
Mutterleibes ins grelle
Tageslicht markiert einen
entscheidenden Moment
im Leben eines jeden
Menschen.
Nicht weniger dramatisch und Staunen erregend ist die Veränderung,
die sich vollzieht, wenn
jemand aus dem Dunkel
seines alten Lebens in
das Sonnenlicht der Liebe Gottes tritt. Jetzt heißt
es allerdings nicht, einen
geschützten,
warmen
Raum zu verlassen, um
sich der rauen und kalten
Wirklichkeit zu stellen.
Stattdessen vollzieht sich
ein radikaler Wechsel von
der Nacht zum Tag, vom
Minus zum Plus, vom Tod
zum Leben. Gott will,
dass wir frei sind – frei
von äußeren und inneren
Ketten: frei von Schuld,
die quälend auf dem
Gewissen lastet; frei von
Süchten, die die Gesundheit zerstören; frei von
Abhängigkeiten, die uns
dem Willen anderer gefügig machen; frei von der
Last der Erinnerung an
erlittenes Unrecht, die
uns in die Opferrolle
(und Täterrolle!) zwingen
will; frei von der Furcht
vor finsteren Mächten,
die uns bedrohen. Die
Liste der Tyrannen ist
lang, die Folgen ihrer
Untaten verheerend.
Paulus wusste um die
Existenz dieser äußeren
und inneren Mächte,
denen kein Mensch aus
eigener Kraft erfolgreich
Widerstand leisten kann.
Deshalb mahnte er: „Werdet stark durch die Verbindung mit dem Herrn!
Lasst euch stärken von
seiner Kraft! Legt die Waffen an, die Gott euch gibt,
dann können euch die
Schliche des Teufels
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Wenn eine Pflanze den richtigen Bedingungen ausgesetzt ist, ist Wachstum die natürliche Folge.
urch seinen Tod am Kreuz triumphierte Jesus über
die Macht des Bösen. Bereits während seines Dienstes auf Erden unterwarf er die dämonischen Geister. Er
hat ihre Macht gebrochen und ihren endgültigen Untergang besiegelt. Jesu Sieg verleiht auch uns den Sieg
über die bösen Mächte, die uns immer noch beherrschen wollen. Wir können nun mit Jesus leben, in Frieden, Freude und der Gewissheit seiner Liebe. Statt der
bösen Mächte wohnt nun der Heilige Geist in uns und
gibt uns Kraft. In der Nachfolge Jesu, unseres Heilandes
und Herrn, erleben wir die Befreiung von der Last vergangener Taten und den dunklen Seiten unseres früheren Lebens, von der Furcht vor bösen Mächten, von
Unwissenheit und Sinnlosigkeit. In dieser neuen Freiheit
mit Jesus werden wir berufen zu wachsen und ihm ähnlicher zu werden. Dies geschieht durch die Gemeinschaft mit ihm im Gebet und mit seinem Wort, die tägliche Andacht und das Nachdenken über seine göttliche
Führung, durch das Singen von Lobliedern, durch die
Versammlung im Gottesdienst und die Mitwirkung am
Missionsauftrag der Gemeinde. Während wir uns in Liebe für unsere Mitmenschen einsetzen und so die Erlösung bezeugen, bewirkt seine beständige Gegenwart im
Geist in uns Veränderungen und beeinflusst alles, was
wir tun. („Glaubensüberzeugungen der Siebenten-TagsAdventisten“, Nr. 11n)
D
nichts anhaben. Denn wir
kämpfen nicht gegen
Menschen. Wir kämpfen
gegen unsichtbare Mächte und Gewalten, gegen
die bösen Geister, die
diese
finstere
Welt
beherrschen.“ (Eph 6,1012 GNB) Hierbei handelt
es sich nicht nur um
Sprachbilder, sondern um
erlebbare und erlebte
Wirklichkeit.
Jesus wusste sich von
Gott gesandt, „… den
Gefangenen zu verkünden, dass sie frei sein sollen, und den Blinden,
dass sie sehen werden.
Den Misshandelten soll
ich die Freiheit bringen
…“ (Lk 4,18 GNB) Im
Leben und Sterben, im
Tod am Kreuz und in der
Auferstehung offenbarte
er seine Herrschaft. Weil
er über alle Mächte und
Gewalten triumphierte
(Kol 2,15), können auch
wir es (Rö 8,37-39). Trinker werden trocken, Gotteslästerer fromm, Ehebrecher treu, Süchtige
werfen Nadel oder Kippe
weg,
Mutlose
und
Geängstigte finden Hoffnung, von okkulten
Mächten und dämonischen Geistern Gebundene werden frei, ehemalige Mörder verwandeln
sich in Missionare der
Liebe.
Die Macht des Bösen
ist gebrochen, Frieden
und Freude ziehen ins
Leben ein. Wiedergeburt
aus Gott. Das Leben hat
noch einmal begonnen!
„Denn er hat uns aus der
Gewalt der dunklen
Mächte gerettet und uns
unter die Herrschaft seines geliebten Sohnes
gestellt. Durch den Sohn
und in dessen Machtbereich ist uns die Erlösung
zuteil geworden: Unsere
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Schuld ist uns vergeben.“ (Kol 1,13.14
GNB)
LEBEN HEISST WACHSEN
Jetzt fängt das Leben erst richtig an.
Wer den Tod hinter sich gelassen hat, will
nie mehr ins alte Sein zurück, das von
Unwissenheit und Sinnleere durchsetzt
war. Nun heißt es, einen neuen Lebensstil finden, eingefahrene Denkmuster
ersetzen, lebensfördernde Gewohnheiten einüben, in Christus wachsen, geistlich erwachsen werden. Das „Leben im
Geist“ überwindet selbstsüchtige Wünsche und sündige Neigungen (Gal 5,1626). Gott will uns zur vollen Reife führen
und uns zu mündigen Christen machen
(Eph 4,13.14 NL+Hfa). Jesus ist nicht nur
unser Heiland, sondern auch unser Herr.
Deshalb fragen wir bewusst nach seinem
Willen für unser Leben, lassen uns von
ihm sagen, was (nicht) gut für uns ist.
Dabei verändern sich Denken und Fühlen, das Wollen und sogar der
Geschmack. Was uns früher einmal in
den Bann zog, kann uns heute nicht
mehr reizen; was einst langweilig war,
fesselt nun die Aufmerksamkeit.
Damit wir geistlich wachsen können,
müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine Pflanze beispielsweise benötigt Licht, Wärme und
nährstoffhaltigen Boden. Nicht ohne
Grund verglich Jesus die Herrschaft Gottes in unserem Leben mit dem Wachsen
des Saatgutes, das ein Landwirt ausstreut. Im Laufe der Zeit wächst die Saat
„ohne sein Zutun“ heran; der Boden lässt
die Pflanzen „ganz von selbst“ wachsen
und Frucht bringen (Mk 4,27.28 Hfa,
GNB). Die Saat wächst – wie der Grundtext wörtlich sagt – „automatisch“. Wenn
ein Lebewesen den richtigen Bedingungen ausgesetzt ist, ist Wachstum die
natürliche Folge. Solange sie am Weinstock hängt, bringt eine Rebe Frucht;
getrennt davon vertrocknet sie (Jo 15,18). Auch in der Nachfolge Jesu kommt
alles darauf an, dass wir mit ihm verbunden sind, damit sein Heiliger Geist in uns
wohnen und uns Gottes Lebenskraft
zufließen kann.
Geistliches Wachstum – in der Bibel
auch „Heiligung“ genannt (2 Ko 7,1; 1 Th
4,1-8; Hbr 12,14) – ist ein lebenslanger
Prozess. Er erfordert viel Geduld und
Ausdauer. Geduld mit uns selbst, weil
Lebenszeichen
Beim Gang durch ein Aquarium entdeckte ich Tafeln, die die faszinierende Unterwasserwelt
durch interessante Erläuterungen verständlich machten. Unter anderem wurde dort gefragt, wie
man Lebewesen von toter Materie unterscheiden kann. Beim Lesen wurde mir bewusst, dass
die Antworten auch für mein geistliches Leben gelten. Hier sind fünf Kennzeichen des Lebens,
mit deren Hilfe jeder sich selbst prüfen kann: „Bin ich geistlich tot oder lebendig?“
1. Wachstum
Alles, was lebt, wächst. Zwar verlangsamt sich das Tempo mit zunehmendem Alter, doch erst
der Tod bringt völligen Stillstand. Die anderen vier Kennzeichen des Lebens begleiten und fördern den Wachstumsprozess, bei dem wir zu uns selbst, zu anderen und zu Gott finden.
2. Stoffwechsel
Regelmäßige Nahrungsaufnahme und das Ausscheiden von Abfallstoffen ist Voraussetzung
für das Wohlergehen eines Lebewesens. Stoffwechselstörungen belasten den Organismus.
● Lese ich regelmäßig in der Bibel, um Gottes Willen – was er für mich tun und was er von mir
haben will – zu verstehen? Jesus sagt: „Vom Brot allein kann niemand leben. Leben kann
nur, wer Gottes Wort aufnimmt und befolgt!“ (Mt 4,4 Hfa)
● Spreche ich täglich mit meinem Gott und höre in der Stille der Andacht auf das, was er mir
sagen will? „Das Gebet ist das Atmen der Seele.“ (Ellen G. White)
● Trage ich Lasten (Ärger, Verbitterung, Angst, Schuldgefühle) mit mir herum, die entsorgt werden müssten? An welchen Seelsorger kann ich mich wenden, der mir hilft loszulassen?
3. Fortpflanzung
Lebewesen vermehren sich – auf unterschiedlichste Weise. Leben, das sich nicht fortpflanzt,
stirbt aus. Ein steriler, keimfreier Glaube bleibt ohne Frucht; lebendiger Glaube steckt an.
● Rede ich gern über meinen Glauben? Bekenne ich mich offen zu Jesus? Erzähle ich vor anderen, was Gott mir bedeutet? „Durch den Glauben in deinem Herzen wirst du vor Gott
gerecht, und durch das Bekenntnis deines Mundes wirst du gerettet.“ (Rö 10,10 NL)
4. Reizempfindlichkeit
Lebewesen reagieren auf Reize und Stimulation. Schmerz ist ein Zeichen von Lebendigkeit.
Gefühllosigkeit und Teilnahmslosigkeit dagegen sind Vorzeichen des Todes. Nur was sich stören lässt, lebt. „Lasst uns aufeinander Acht haben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen.“ (Hbr 10,24 EÜ)
● Habe ich mir ein „dickes Fell“ zugelegt und mich von den Nöten anderer abgeschottet?
● Ist mir das Wohl der Gemeinde ein echtes Anliegen oder bin ich gleichgültig geworden?
● Habe ich eine „Antenne“ für Gottes Stimme oder bin ich geistlich träge und abgestumpft?
● Kenne ich Zeiten „heilsamer Unruhe“, die der Hl. Geist in mir und der Gemeinde bewirkt?
5. Veränderung
Leben ist dynamisch. Deshalb ist alles Lebendige ständig Veränderungen unterworfen.
„Leben heißt sich ändern. Vollkommen sein heißt, sich oft geändert haben.“ (John Newman)
● Bin ich offen für neue Erkenntnisse, die meinem bisherigen Denken widersprechen?
● Wann habe ich zum letzten Mal mein Verhalten aufgrund biblischer Einsichten revidiert?
● Ist meine Liebe zur Wahrheit stärker als meine Furcht vor der Wahrheit? (2 Th 2,10)
MEIN ENTSCHLUSS
1. Ich will mein Lebensziel erreichen, indem ich Schritt für Schritt wachse und reife!
2. Ich will mein Inneres täglich entsorgen und mit aufbauenden Gedanken versorgen!
3. Ich will meinen Glauben erhalten und vertiefen, indem ich ihn andern weitergebe!
4. Ich will mich stören und zum konsequenten Leben mit Gott anspornen lassen!
5. Ich will mich verändern lassen, um mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren!
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Weiterführende
Literatur:
das Vergangene immer wieder aufbrechen und uns in
alte Bahnen zwingen will, und Ausdauer beim schrittweisen Erlernen neuer Wege. Bei diesem „Kampf“ nützt
es wenig, wenn wir auf die eigenen Fehler und Schwächen schauen; das entmutigt nur. Vielmehr sollen wir
„aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des
Glaubens“ (Hbr 11,1.2). Nicht das ängstliche und
gebannte Starren auf die tödlichen „Schlangen(bisse)“
rettet uns, sondern nur der vertrauensvolle Blick auf
den am Kreuz erhöhten Christus, der die Sünden- und
Todesmacht besiegt (4 Mo 21,4ff.; Jo 3,14.15) und uns
„die Kraft seiner Auferstehung“ gegeben hat (Phil 3,10).
Bei diesem „Aufsehen zu Jesus“ werden wir selbst
nach und nach „in sein eigenes Bild verwandelt“,
sodass wir ihm immer ähnlicher werden und immer
stärker seine Herrlichkeit widerspiegeln“ (2 Ko 3,18
EÜ+NL). „Wachsen in Christus“ ist keine bloße Option,
sondern Gottes ausdrücklicher Wille. Er hat es versprochen, und er wird es auch tun. Deshalb kann Paulus
sagen: „Ich bin ganz sicher: Gott wird das gute Werk,
das er bei euch angefangen hat, auch vollenden bis zu
dem Tag, an dem Jesus Christus kommt.“ (Gal 1,6 GNB)
Dr. Rolf J. Pöhler,
Theologischer Referent im Norddeutschen Verband
der Siebenten-Tags-Adventisten
Die geistliche Waffenrüstung
nach Epheser 6,10-18
Jon Paulien, „Echtes
Christsein – Wie unser
Glaube authentisch
werden kann“,
Advent-Verlag,
Lüneburg,
184 Seiten, 9,50 €,
Best.-Nr. 1877.
„Was Adventisten
glauben – 27 biblische
Grundlehren umfassend erklärt“, hgg.
von der Generalkonferenz der Gemeinschaft der SiebentenTags-Adventisten,
Advent-Verlag,
Lüneburg,
570 Seiten, 19,00 €,
Best.-Nr. 1276.
Christen verkündigen „das Evangelium des Friedens“ (Vers 15), das Hass und Gewalt durch Sanftmut und
Liebe überwindet. Denen, die falsche Heilslehren predigen, treten sie allein mit „geistlichen“ Waffen entgegen, die wirksamen Schutz vor solchen Angriffen bieten.
Der Helm
Die Gewissheit, dass wir durch Christus
errettet sind, schenkt uns Mut und
Zuversicht; wer sich seines Heils und
Heilands gewiss ist, braucht sich
vor Tod und Teufel nicht zu
fürchten.
Der Schild
Das Vertrauen zu Jesus
schützt uns vor dem Zweifel
an der Liebe und Güte Gottes; Glaube ist wie ein Schild,
an dem die Brandpfeile von
Unglauben/Misstrauen wirkungslos abprallen.
Das Schuhzeug
Die Bereitschaft, die Gute
Nachricht vom Frieden mit
Gott weiterzusagen, gibt uns
festen Halt unter die Füße; wer
seinen Glauben bekennt, ist gut
gerüstet – und gerettet
(Rö 10,10).
Der Brustpanzer
Gott deckt unsere Sünde mit
der Gerechtigkeit Christi zu
(Glaubensgerechtigkeit); diese bewirkt in unserem Leben
das Tun des Guten (Lebensgerechtigkeit) aus Liebe (2
Ko 9,10).
Der Gürtel
Die Wahrheit des Evangeliums bewahrt uns vor Irrlehren und Ideologien, die Gott
falsch darstellen oder durch
andere Heilsbringer ersetzen
wollen.
Das Schwert
Das Wort Gottes, durch das
der Geist Gottes zu uns redet,
befähigt uns, Angriffe gegen
den Glauben abzuwehren und
geistige Widerstände mithilfe
der Wahrheit Gottes zu überwinden.
Gebet und Fürbitte in der Kraft des Heiligen Geistes sind ein unverzichtbarer Bestandteil im täglichen Leben
gläubiger Christen. Dadurch sind sie mit Gott und untereinander verbunden.
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