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Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was

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Gemeindebrief der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Siegen-Geisweid (Baptisten)
ung
05 12
»Alles, was Gott geschaffen hat, ist
gut, und nichts ist verwerflich, was
mit Danksagung empfangen wird.‹«
Foto: SaM
ich
ffentl
ö
r
e
V
Zur
Kontakt
Gemeindeleiter
Mitgliederverzeichnis
Uwe Zielke
Tel. 0271 800527
E-Mail: Gemeindeleiter@
EFGSiegen-Geisweid.de
Salih Güner
Tel. 0173 6578286
E-Mail: s.guener@t-online.de
Kassenverwaltung
Pastor
Daniel Kliemt
Tel. 0271 3039590
Fax: 0271 3039564
E-Mail: Daniel.Kliemt@gmx.de
Michael Otto
Tel./privat: 0271 81198
Tel./dienstl.: 0271 89039231
Mobil: 0160 91132982
E-Mail: Gemeindekassierer@
EFGSiegen-Geisweid.de
Gemeindereferent
Axel Menn
Tel. 0271 8707900
Mobil: 0171 6454394
E-Mail: a.menn@
efgsiegen-geisweid.de
Bankverbindung
Girokonto und Missionskonto
Spar- und Kreditbank EFG,
Bad Homburg
Kto.-Nr. 189200
BLZ 500 921 00
ung
Impressum
ch
fentli
f
ö
r
e
Zur V
Herausgeber
Termine
Evangelisch-Freikirchliche
Gemeinde (Baptisten)
Siegen-Geisweid
Diesterwegstraße 13 – 15
57078 Siegen
www.EFGSiegen-Geisweid.de
Redaktionsschluss dieser Ausgabe:
15. April 2012
Gestaltung & Redaktion
SaM – Sascha Müller-Harmsen
Tel. 0271 68194293
E-Mail: GemeindeAktuell@
EFGSiegen-Geisweid.de
2
Nächster Redaktionsschluss:
13. Mai 2012
Der Gemeindebrief ist auf Wunsch auch in
doppelter Größe (A4) erhältlich. Regelmäßigen
Bedarf bitte bei der Redaktion anmelden.
Der Gemeindebrief ist ebenfalls als »PDF­Datei« per E-Mail erhältlich: Anforderung b
­ itte
per E-Mail an Sascha Müller-Harmsen senden.
Gemeinde Aktuell 5/2012
Impuls
Lasst uns dankbar sein
Gedanken zum Monatsspruch für Mai 2012 aus 1.Tim. 4,4
W
ten, die er auf dem Hof entdeckte. Ganz
ir waren als Familie in der
fasziniert beobachtete er Minuten lang
Karwoche im Südtirol. Wir
hatten eine Woche Zeit zum eine schlafende Katze, der Hase »Hansi«
Ausspannen und Erholen. Raus wollten wurde gestreichelt und die Nächte im
Heu waren ebenfalls ein tolles Erlebnis.
wir aus dem grauen Alltag, aus dem
Milch direkt von der Kuh war auch ein
ungemütlichen Wetter in den Süden,
besonderer Genuss, an den wir uns erst
wo es warm ist und die Sonne scheint.
wieder gewöhnen mussten.
Die Alpensüdseite bietet sich da in der
Regel ja auch an.
Die Ausflüge in die Berge, die
Als wir dort nach langer Autofahrt
Spaziergänge durch die Wiesen und
endlich angekommen waren, wurden
längs der Waalwege konnten wir
wir mit blauem
ausgiebig genießen.
Himmel, 25°C
Die frischen Farben
Außentemperatur
der aufbrechenden
»Alles, was
und einer herrlichen
Natur erfreute uns
Gott geschaffen
Apfelblüte begrüßt.
jeden Tag aufs Neue.
Wir hatten eine
Warum erzähle ich
hat, ist gut,
Ferienwohnung auf
das alles?
und nichts ist
einem Bauernhof
Wenn wir uns im
gebucht und wussten
verwerflich, was Urlaub befinden,
nicht so recht, was
wir vieles
mit Danksagung entdecken
uns da erwarten
was uns begeistert,
würde. Es wurde für
was uns fröhlich und
empfangen
uns dann sehr
glücklich macht. Wir
wird.«
schnell deutlich, dass
sind dankbar, dass wir
der Ort für uns
das genießen dürfen.
1.Timotheus 4,4
genau der Richtige
Auch die Begegnung
war.
mit Gott scheint uns
Die Kinder fanden schnell Anschluss
einfacher zu fallen. Wir spüren seine
bei all den Kindern, die auch auf
Gegenwart in der Natur, die wir im
diesem Bauernhof Urlaub machten und Urlaub bewusster erleben können,
sie hatten jede Menge Freude aneinan- hautnah. Das ist gut so, denn auch
der und auch mit den Möglichkeiten,
unsere Seele braucht sicher eine
die dort geboten waren.
Auszeit und ein Auftanken. Heraus aus
Wir Eltern hatten durch die Zufriedem Alltag, den Belastungen und
denheit der Kinder auch schnell eine
Erwartungen, die auf uns einströmen.
gute und erholsame Zeit. Zeit füreinanDer Monatsspruch aus 1. Timotheus
der und Zeit, die Seele baumeln zu
4,4 möchte uns darauf aufmerksam
lassen.
machen, dass wir uns immer wieder vor
Tom hatte Freude an vielen Kleinigkei- Augen führen sollen, dass Gott alles um
Rüdiger
Kassühlke
Stellv.
Gemeinde­
leiter
Gemeinde Aktuell 5/20123
Aus dem Gemeindeleben
uns herum erschaffen hat. Es ist gut,
was er gemacht hat und wir dürfen und
sollen ihm dafür unseren Dank
bringen. Wie schön hat er das alles
gemacht, es ist gut und nichts ist
schlecht. Lasst uns das jeden Tag –
nicht nur im Urlaub – bewusst wahr-
4
nehmen und ihm unseren Dank dafür
bringen. Dank führt uns hin zu
unserem Schöpfer und auch das ist gut.
Ich wünsche Euch einen guten und
gesegneten Mai.
Euer
Rüdiger Kassühlke
Gemeinde Aktuell 5/2012
Aus dem Gemeindeleben
Gute Gemein­
schaft beim
ersten Treffen
des
Dia­konie­
kreises in der
Kleinen
Kapelle.
Viele helfen vielen
Bericht über das erste Treffen des Diakoniekreises
D
er Diakoniekreis traf sich das
erste Mal am 21. März 2012.
Mit 30 Personen, die sich für
diese Arbeit interessierten, konnten wir
die bestehenden Gedanken zur
Regelung der Besuchsdienste in unserer
Gemeinde vertiefen. In den letzten
Wochen sind einige Rückmeldungen
gekommen von Geschwistern unserer
Gemeinde, die gerne dauerhaft für ein
oder zwei Senioren Kontaktpersonen
sein, sie zu Geburtstagen und darüber
hinaus besuchen möchten. Das hat uns
als Leitungsteam sehr gefreut. Wir
bitten jeden einzelnen in unserer
Gemeinde, darüber nachzudenken, ob
es nicht auch eine Aufgabe wäre, mit
einer älteren Person regelmäßig
Beziehung zu pflegen. Wir wünschen
uns weitere 20 Personen, die regelmäßig Menschen besuchen, ihnen Gutes
tun und so Gottes Liebe unter uns
spürbar ist.
Wir laden ein, zum nächsten Treffen
des Diakoniekreises zu kommen. Am
Mittwoch, den 23. Mai, 19 bis 21 Uhr
in der Kleinen Kapelle, werden wir das
Thema »Der Mensch lebt nicht vom
Brot allein« behandeln und darüber
nachdenken, wie man für einen Besuch Daniel Kliemt
eine kurze Andacht vorbereiten kann.
Pastor
Bitte kommt zahlreich, sowohl die, die
sich schon für die Mitarbeit konkret
zurück gemeldet haben als auch alle,
die Interesse an einem Dienst an
älteren und bedürftigen Menschen
haben.
Rückmeldungen und weitere
Informationen bei Daniel Kliemt oder
Gudrun Otto.
Daniel Kliemt
Gemeinde Aktuell 5/20125
Aus dem Gemeindeleben
Der Samen zeigt erste
Knospen
Fotos: Philip Neumann
Informationen aus dem Zwergentreff
W
ir möchten euchmit
hineinnehmen in des
Herzstück der ZwergentreffGruppe (ZT), in die Entstehung der
Arbeit und wo wir geistlich heute mit
den Zwergentreff-Mamas stehen.
Im Januar 2010 beschlossen Dani
Wende und Damaris Kliemt, eine neue
Krabbelgruppe ins Leben zu rufen. Wir
überlegten, wen wir noch mit ins Boot
nehmen könnten, und uns fiel sofort
Miriam Fries ein. Nach Absprache mit
der Gemeindeleitung kam schon bald
der Tag, an dem wir Teppiche aussuchen fuhren und eine Gruppe von
Leuten baten, den Treffpunkt und den
Flur bis zur Krabbelstube neu zu
streichen. Liedermappen wurden
zusammengestellt, ein Wickeltisch
6
angebracht, Kaffee und Tee gekocht,
Wegweiser und Gruppenschilder
erstellt, Deko gekauft, Spielzeug
gesäubert und … eingeladen!
Wir luden die Frauen aus der
Gemeinde, aus den Geburtsvorbereitungskursen und Nachbarinnen aus
dem gleichen Wohnhaus und der
Straße ein. Anfangs waren wir nur eine
kleine kuschelige Gruppe von etwa
acht bis zehn Leuten, inklusive uns drei
Mitarbeiterinnen. Wir kamen im
Treffpunkt zusammen. Jede von uns
hatte damals nur ein Kind dabei.
Die Gruppe wurde sehr gut angenommen. Die Mütter fühlten sich so
wohl, dass sie fragten, ob sie noch
weitere Freundinnen mitbringen
könnten. So wechselten wir vom
Gemeinde Aktuell 5/2012
Aus dem Gemeindeleben
Treffpunkt in die Kleine Kapelle, um
das Angebot fortführen zu können.
Manchmal ließen wir auch einen
kleinen Auftank-Input aus Gottes Wort
für die Eltern in das Programm einfließen, je nachdem, ob sich die Vorbereitungszeit dafür ergab. Unser Herz
brannte für die gemeindefremden
Frauen. Bald begannen wir mit »MamaAbenden«, die von Britta Menn bereits
im Jahresberichtsheft beschrieben sind.
auch die Väter die Elternzeit nützen.
Dann kommen sie und trinken ihre
Tasse Kaffee mit uns.
Wenn die Arbeitszeit und die
Im Jahr 2011 kam Britta Menn zu
Termine bei Daniel und Axel es
unserer Gemeinde und auch in unser
zulassen, kommen sie auch kurz im
Mitarbeiterteam dazu. Die Gruppe
wuchs so stark, dass wir eine Warteliste Zwergentreff vorbei, um den Kontakt
einrichten mussten, weil wir 13 Mütter zu den Vätern zu intensivieren.
Unter der Woche treffen wir uns mit
mit ihren Kindern als Obergrenze für
den anderen Müttern auf dem Spieldie Gruppe empfanden. Weil wir zur
platz oder laden sie privat ein. Wir
Zeit nicht die entsprechenden räumliversuchen, am Leben der jeweils
chen und vor allem auch keine
anderen Anteil zu nehmen. Es ergab
personellen Kapazitäten zu einer
sich auch schon, dass wir uns an
Erweiterung haben, ist es die logische
einem Sonntagnachmittag mit den
Konsequenz, den Frauen abzusagen.
Familien zum Kaffeetrinken in der
Miriam Fries und Damaris Kliemt
sind aufgrund ihrer Schwangerschaften
im letzten Herbst/Winter zeitweilig aus
der Mitarbeit ausgestiegen. Auch
deshalb ist unsere Mitarbeiter-Frauenpower weiter geschwächt. Andererseits
bringen die anwesenden Frauen
zwischenzeitlich auch fast alle zwei
Kinder mit zu den Treffen, denn auch
bei ihnen hat es Nachwuchs gegeben!
Beim Auf- und Abbau werden wir
seit einigen Monaten tatkräftig von Fred
Lepke, Maike Zamani-Pour und Helga
und Manfred Irle unterstützt. Auch
Anne Zielke hat schon mitgeholfen. Für
diese Hilfe sind wir sehr dankbar!
Manchmal schauen auch die Väter
mit ihren Kindern im Zwergentreff
vorbei. Dies ist möglich, weil zurzeit
Warteliste wegen (zu) großem
Andrang
Gemeinde Aktuell 5/20127
Aus dem Gemeindeleben
Kapelle treffen konnten. Wir haben
auch schon das eine oder andere
Sommerfest miteinander gefeiert.
Zweijähriger Geburtstag
Der Zwergentreff ist jetzt zwei Jahre
alt, und wir stellen fest, dass zur Zeit
die Samen, die wir gemeinsam über
diese Zeit gesät haben, ihre ersten
Knospen zeigen. Einige Frauen stellen
uns nun sehr konkrete Fragen zu
unserem Glauben und über die Bibel.
Sie zeigen großes Interesse an den
Inhalten von Gottes Wort. Es kommt
8
vor, dass sie mit uns die Bibel lesen
wollen, wenn sie uns zuhause besuchen. Eine Perserin, die eine sehr
liberale Muslima ist, möchte jetzt gerne
einen Hauskreis besuchen. Eine andere
Frau, die kritische Erfahrungen mit
Christen hatte und seitdem sehr
skeptisch ist, öffnet sich jetzt und will
mehr darüber erfahren, wie wir
unseren Glauben leben.
Wir haben eine große Leidenschaft
für die Zwergentreff-Gruppe und
merken, wie Gott die Herzentüren
öffnet, während wir durch seine Gnade
immer wieder kleine Samen aussäen
dürfen.
Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt
nicht, ob wir die Arbeit nach dem
Sommer weiterführen können, denn
vermutlich wird sich der Mitarbeiterstamm noch weiter reduzieren. Daher
bitten wir euch alle dringend um
Gebetsunterstützung!
Gebetsanliegen
W
ir sagen Dank für alle Bewahrung
und Schutz vor Unfällen, wenn wir
uns treffen oder gemeinsame
Ausflüge unternehmen.
W
ir sind ihm unendlich dankbar
dafür, dass er immer wieder neue
Mütter zu uns führt –darin sehen
wir das Wirken des Heiligen
Geistes! Gott ist es, der hier wirkt,
diese Arbeit tut, sie erhält und
vorantreibt!
W
ir danken Gott dafür, dass er uns
durch seinen Heiligen Geist immer
wieder dabei hilft, die Andachten
für die Mama-Abende zu erarbeiten.
W
ir möchten ihm die Ehre dafür
geben, dass er uns im Mitarbeiterteam so eine gute Gemeinschaft
schenkt.
Gemeinde Aktuell 5/2012
Aus dem Gemeindeleben
B
etet bitte für neue Mitarbeiter,
damit es den Zwergentreff auch
nach dem Sommer noch geben
kann! Der Bedarf ist groß (Warteliste!!), und mit mehr Mitarbeitern
wäre eine zweite Gruppenstunde
an einem anderen Wochentag
denkbar!
B
etet dafür, dass die Frauen
wirklich ernst machen und in einen
Hauskreis oder einen Glaubensgrundkurs kommen!
B
etet besonders für die Bewahrung
unserer Familien: dass die Kinder
gesund bleiben und wir weiterhin
die Kraft dafür finden, diese Arbeit
zu tun.
B
etet dafür, dass Gott sein Werk in
den Eltern weiterführt und neue
Wege dazu öffnet in unserer
Gemeinde hier vor Ort.
Das Zwergentreffteam:
Daniela Wende, Britta Menn und
Damaris Kliemt (Text)
»Habe Deine Lust am Herrn;
der wird dir geben,
was dein Herz wünscht.«
Psalm 37,4
Gemeinde Aktuell 5/20129
Aus dem Gemeindeleben
Taufseminar in 2012
I
Daniel Kliemt
Pastor
10
ch möchte wieder
ein Taufseminar
anbieten. Jesus
Christus hat uns die
Taufe auf den Glauben
hin geschenkt und
geboten. Die Taufe ist
ein ganz besonderes
Geschenk Gottes an
uns. Wir laden alle ein,
die sich mit dem Thema
Taufe nochmal oder
erstmalig tiefgehender
beschäftigen möchten.
Wir werden über die
Stellen in der Bibel zum
Thema Taufe sprechen,
denken darüber nach,
welches die Voraussetzungen für die Taufe
sind, warum ein paar
Jünger des Johannes
nach den Berichten der
Apostelgeschichte
nochmal getauft
wurden, wie die
Lutherische und
Reformierte Kirche die Säuglingstaufe
begründen und warum die meisten
Freikirchen das anders sehen und wie
die Taufbewegung der Baptisten in
unserem Land Verbreitung fand.
Wer Interesse hat, im Mai am
Taufseminar teilzunehmen, der melde
sich bitte bei Daniel Kliemt.
Fünf Termine stehen vorläufig fest:
jeden Mittwoch vom 2. – 30. Mai,
17 – 19 Uhr. Wer Interesse an einer
anderen Uhrzeit oder einem anderen
Termin hat, melde sich bitte auch bei
Daniel Kliemt.
Wir würden gerne am 1. Juli ein Tauf-
fest in unserer Gemeinde feiern und
wünschen uns, dass einige Menschen
den Schritt tun, sich taufen lassen und
es sichtbar wird, was Gott im Leben
der einzelnen getan hat.
Daniel Kliemt
Weitere Infos und Anmeldung bei
Daniel Kliemt, Tel. 0271 3039590,
Fax: 0271 3039564,
E-Mail: Daniel.Kliemt@gmx.de
Gemeinde Aktuell 5/2012
Aus dem Gemeindeleben
Gemeinde Aktuell 5/201211
Persönliches
Herzlichen Glückwunsch
zum Geburtstag
im Mai
Mitglieder
Kinder und Freunde
02. Risse, Hellena
04. Bohn, Dieter.................................75
03. Rejmchen, Jakob.........................82
13. Zarbian, Ellen...............................73
05. Irle, Helga......................................75
14. Ising, Hildegard...........................90
14. Reuter, Steffen
Gumm, Marin
05. Otto, Erika.....................................74
31. Groß, Christiane
06. Hambloch, Elena
07. Roth, Janina
07. Jung, Yvonne
08. Becker, Sebastian
10. Czycholl, Detlef
10. Heller, Sieglinde
11. Neuser, Stefanie
15. Julius, Rosemarie
17. Neumann, Roland
18. Forwick, Dagmar
19. Baumann, Marie-Sophie
22. Plank, Erich...................................87
23. Wagner, Bärbel............................74
24. Stöcker, Fabian
26. Tischler, Dominik
27. Kliemt, Daniel
31. Tholen, Brigitte
12
Gemeinde Aktuell 5/2012
Termine
Veranstaltungen im Mai
Datum
Tag
Uhrzeit
Veranstaltung
Predigt / Leitung
02.
Mi
19.30
Themenabend Ehe
Silke & Stefan Wendt
Daniel Kliemt
06.
So
10.00
Gottesdienst
Felix Schneider
mit Abendmahl
Uwe Zielke
08.
Di
15.00
Seniorenkreis
08.
Di
19.30
Gemeinderat
Älteste und Diakone
13.
So
10.00
Gottesdienst
Axel Menn
mit Zeugnissen
Rüdiger Kassühlke
15.
Di
16.–19.
Mi–Sa
17.
Do
19.30
Gemeindeleitung
Bundesratstagung in Kassel
11.00
Allianz-Gottesdienst zu Himmelfahrt
mit Imbiss und Begegnung
(bei schlechtem Wetter in der Talkirche)
20.
So
10.00
Gottesdienst
Daniel Kliemt
Dagmar Tarhuna
22.
Di
19.30
Gebetstreffen
Philip Neumann
23.
Mi
19.00 –
21.00
Gesamtmitarbeitertreffen Diakoniekreis Mitarbeiter
Diakoniekreis
27.
So
10.00
Pfingstgottesdienst
mit der FEG Wiesental
Werner Jung
Daniel Kliemt
Termine zum Vormerken
24. Juni 2012: BU-Abschluss-Gottesdienst +++ 1. Juli: Taufgottesdienst +++ 7. Juli: Beachvolleyball-Turnier
Jugend/CVJM/Siegen+ +++ 9. Juli bis 21. August: Sommerferien +++ 17. – 26. Juli: Teensola +++
13.–18. August: FABS-Woche +++ 2. September: Einführungsgottesdienst Klaus Bensel +++ 11. September: Gemeindeforum »Unser Auftrag« (Arbeitstitel) +++ 12.–19. Oktober: Jugendfreizeit +++ 26.–28.
Oktober: BU-Freizeit +++ 30. Oktober: Gemeindeforum »Unser Auftrag« (Arbeitstitel) +++ 12.–14. Juli
2013: Gemeindefreizeit Flensunger Hof, Mücke
Gemeinde Aktuell 5/201213
Rubrik
Gebetsanliegen
Gebetsanliegen im Mai
Gemeindeleben
ltestenwahlen 2012
Ä
Mit der Berufung von Detlef Czycholl
als Ältester freuen wir uns sehr über
diese Verstärkung. Wir wünschen ihm
Gottes Segen für die neue Aufgabe
und bitten die Gemeinde, für ihn und
seine Familie zu beten. Betet für ein
gutes und gesegnetes Hineinfinden in
die Aufgabe und in die Gemeinde­
leitung.
Fabs
Abenteuerland
Wir suchen einen männlichen
Mitarbeiter in der Kleingruppe
für die Jungs.
Jugend
Gottesdienste
Hauskreise
Gemeinderat
Tanke-Arbeit
Die neue »TANKE-16Plus« hatte im
Februar einen guten Start.
Betet dafür, dass Mitarbeiter gestärkt
an die Arbeit gehen und die Teilnehmer »Liebe in Aktion« erleben.
Unsere Kranken
Erika Arhelger
Kurt Arhelger
Edelgard Breyer
Lieselotte Diehl
Manfred Engel
Christel Forwick
Heidi Freischlad
Leni Höller
Werner Höller
Marlene Juhrich
Alida Kirbis
Marlies Langenbach
Fred Lepke
Anna Reiswich
Johannes Reiswich
Adeline Rexa
Klaus Schienke
Manuel Schmidt
Christian Thomas
Walter Weinert
Edith Zielke
Harry Zielke
Evangelisation / Mission
issionare und in der Missions­
M
arbeit tätige Familien im Kontakt zu
unserer Gemeinde:
Familie Koenen
14
Gemeinde Aktuell 5/2012
Aus der Mission
Ein letztes Mal …
Informationen von Esther und Matthias Dichristin
L
iebe Freunde, Verwandte,
Unterstützer und Interessierte,
inzwischen sind wir seit vier
erlebnisreichen Monaten wieder
zurück in Deutschland. Viele von euch
haben wir in dieser Zeit bereits
persönlich getroffen, mit anderen sind
Treffen im Laufe des Jahres geplant.
Einige Gemeindebesuche werden wir
aufgrund unserer neuen Lebenssituation wohl nicht als Familie schaffen.
Um so wichtiger ist es uns, unsere
„Rundbrieftradition“ nicht einfach im
Sande verlaufen zu lassen, sondern uns
mit diesem Abschlussrundbrief offiziell
zu verabschieden und euch noch vom
Umzug und den ersten Monaten in
Berlin zu berichten.
musste in Koffer verpackt werden (das,
was in den ersten Tagen in Deutschland
gebraucht wurde), anderes in Fässer
und Kartons, um mit der Spedition
verschickt zu werden. Viele Möbel und
größere Sachen waren schon verkauft,
das Haus leerte sich langsam, anderes
musste noch sehr kurzfristig verkauft
Abschied aus Südafrika
Zwischen aller Planung und Packen
zusätzlich zum normalen südafrikanischen Jahresendstress (Schuljahresende, Welt-AIDS-Tag und Bundeskonferenz) wurde uns klar, dass wir trotz
aller Hektik noch einen persönlichen
Abschluss in Südafrika brauchten.
Wir entschieden uns, eine begrenzte
Zahl an lieb gewordenen Menschen zu
einem Abschiedsfrühstück in unser
Lieblingsrestaurant einzuladen. Es
wurde ein wunderbarer Vormittag mit
einer bunten Mischung von Menschen
aus allen Kulturen und Schichten
Südafrikas und aus den verschiedenen
Bereichen unseres Lebens dort: Baptist
Convention, Gemeinde, Nachbarschaft,
Deutsche Schule.
Unsere Packerei grenzte wirklich an
Wahnsinn: Einen Teil unserer Sachen
werden, weil wir es bis zuletzt brauchten. So zog Esther mit den Kindern eine
Woche vor dem Umzug raus aus dem
Chaos zu unseren lieben Freunden und
Kollegen, Alex und Mirjam Strecker
und organisierte von dort den Rest der
Packerei.
Matze machte sich zusammen mit
Alex, Fletcher Kaiya und Christoph
Haus auf zur Bundeskonferenz ins
Ostkap, wo noch wichtige Punkte für
die weitere Zusammenarbeit von EBM
mit der Baptist Convention geklärt
werden sollten.
Am 13. Dezember kam die Spedition, um die bis in letzter Minute
gepackten Fässer und Kartons abzuholen – es war ein seltsames Gefühl zu
Bunte
Gesellschaft
beim
Abschieds­
frühstück
Gemeinde Aktuell 5/201215
Aus der Mission
sehen, wie unser für „umzugswürdig“
erklärtes letztes Hab und Gut in einem
Lastwagen verschwand, um an einen
brachten. Was soll man sagen? Es gab
schon schönere Momente in unserem
Leben… Um so mehr freut uns aber,
dass im Juli auch sie alle wieder in
Europa landen und damit nicht mehr
ganz aus der Welt sind!
Umzug
Teilnehmer
der
Bundeskonfe­
renz – wer
findet Matze?
Team
Südafrika
2011
16
Ort verschickt zu werden, der uns
selbst noch unbekannt war. Unser
leeres Haus übergaben wir an den
neuen Besitzer, der es von unserem
ehemaligen Vermieter gekauft hatte.
Am 14. Dezember packten wir
wieder bis zur letzten Minute – unter
anderem mussten ja bei afrikanischen
Sommertemperaturen die Winterklamotten bereitgelegt und verstaut
werden. Dann kam der „richtige“
Abschied – von Südafrika und von
unseren Kollegen, Streckers und Dan
Pratt, die uns noch zum Flughafen
Am 15. landeten wir im kalten
Frankfurt, übergaben die Kinder samt
deren Gepäck an Esthers Eltern und
machten uns auf nach Hassenhausen
bei Marburg, wo unsere „alten“ Möbel
eingelagert waren und wo zu unserer
Überraschung der Umzugswagen
schon halb eingeräumt war.
Noch am selben Tag ging es im
geliehenen Auto und nicht mehr ganz
so wach nach Elstal weiter, wo wir in
der Gästewohnung übernachteten und
kurz vor Mitternacht noch einen
Abstecher in unsere neue, noch nie
gesehene Wohnung machten. Wie am
Schnürchen lief es am nächsten
Morgen weiter: Der Umzugswagen und
ein Team von EBM-Mitarbeitern stand
um 8.00 Uhr zum Ausladen bereit, um
11 Uhr schlossen wir das Ausladen
bereits mit einem zweiten Frühstück
inmitten des Chaos ab. Um 13 Uhr
hatten wir einen Termin zur Kindergartenanmeldung für Leif, danach ging es
zusammen mit Matzes Schwester zu
einem schwedischen Möbelhaus mit
vier Buchstaben. Diesen Riesen-Einkauf
hatten wir seit Wochen vorgeplant,
denn es fehlte ein nicht unerheblicher
Teil unseres Haushalts. Und danach
hieß es zwei Tage lang: Auspacken,
aufbauen, Kartons in den Keller und
eingelagerte Kartons öffnen, überrascht
sein über den Inhalt, ausräumen,
Kartons in den Keller. So war die neue
Wohnung bei Ankunft der Kinder am
Sonntagabend bereits einigermaßen
Gemeinde Aktuell 5/2012
Aus der Mission
bewohnbar – Anfang Januar kam dann
das Gepäck aus Südafrika und das
Chaos begann von vorn!
Zusammenfassend bleibt zu sagen:
Die Planung für die ersten Tage war
irre. Um so erfreulicher und unglaublicher ist deshalb, dass alles völlig
reibungslos geklappt hat, dass es
nirgends Probleme gab und alles wie
am Schnürchen genau nach Plan lief.
Fazit zum Umzug
Natürlich ist so ein Wechsel und ein
Umzug über die Kontinente an einen
völlig neuen Wohnort anstrengend das steckt uns immer noch in den
Knochen! Aber trotzdem hatten und
haben wir das Gefühl, dass alles für
uns vorbereitet war und wie auf Watte
gebettet vonstatten gegangen ist. Nur
um ein paar Beispiele zu nennen:
Unsere Wohnung ist toll und hat für
uns die ideale Lage – wir haben sie nur
bekommen, weil es keine anderen
Bewerber gab! Wir haben nach langem
Telefonieren von Südafrika aus EINEN
Kindergartenplatz für Leif bekommen
– das Konzept dort ist wie auf Leif
zugeschnitten und es ist einer der
besten Kindergärten des Bezirks. Das
wussten wir aber natürlich nicht! In
Noas neuer Schule freuten sich die
Mädchen schon auf die neue Mitschülerin – am ersten Schultag waren gleich
vier Mädchen zu Besuch in unserem
Chaos. Noas Angst, keinen Anschluss
zu finden, hatte sich damit erledigt.
Auch in der Staakener Gemeinde
waren die Kinder von Tag eins integriert, sodass dass Thema Gemeindewahl schnell abgeschlossen war. So
konnten wir in etlichen Kleinigkeiten
Gottes Nähe und Fürsorge während
und nach diesem großen Wechsel
spüren – vielen Dank an dieser Stelle
auch noch einmal für Eure Gebete und
alle tatkräftige Unterstützung!
Ein- und Ausstieg bei EBM
Während Esthers EBM-Zeit seit Ende
März nun offiziell zu Ende ist, hat
Matze sich im Missionsbüro inzwischen gut eingefunden – wenn er dann
mal dort ist. Einen großen Teil der Zeit
ist er nämlich unterwegs – teilweise,
um sich bei unseren Unterstützergemeinden noch einmal persönlich und
vor Ort für ihren Einsatz zu bedanken,
und teils in seiner neuen Eigenschaft
als Missionssekretär. Da ging es unter
anderem schon zur Exekutivsitzung in
die Türkei, zur Missionskonferenz in
die Schweiz oder zur Missionars-Retraite nach Kamerun.
Natürlich ist alles noch neu und
anstrengend, aber es bleibt das Gefühl,
am richtigen Platz zu sein. Zum
Abschluss unseres Südafrikaeinsatzes
werden wir beide, Esther und Matze,
im Mai am Missionsrat in Gandia/
Spanien teilnehmen.
Als Familie freuen wir uns immer
noch über die vielen schönen Seiten
unseres neuen Lebens. Familie und
Freunde sind wieder durch eine
Gemeinde Aktuell 5/201217
Aus der Mission
Autofahrt erreichbar, Kindergarten,
Läden und Schule sind zu Fuß erreichbar, neue Freunde und Gemeinde
befinden sich in der erweiterten
Nachbarschaft, Noa ist mit dem neuen
Fahrrad viel selbständiger und viel
unterwegs, für Leif gibt es zahlreiche
Spielplätze um uns herum … Nach fünf
Jahren Leben „hinterm Zaun“ ist das
ein toller Ausgleich! Kräftemäßig
merken wir, dass wir immer noch nicht
beim Normalzustand angekommen
sind, aber dass langsam eine Routine
einkehrt und wir uns zuhause fühlen.
Viele haben uns gefragt, wie es
eigentlich bei Esther beruflich weitergeht – gute Frage, aber wir wissen es
auch noch nicht. Im Moment gibt es
auch zuhause genug zu tun bis alle ihr
Gleichgewicht wieder gefunden haben
– darüber hinaus schwanken die Ideen
und Pläne zwischen Arbeit in der
Jugendhilfe und Theologiestudium. Mal
sehen, was kommt!
Ein würdiges Schlusswort
… ist nach so langer Zeit schwer zu
finden! Uns bleibt nicht viel mehr, als
einfach noch einmal unsere tiefste
Dankbarkeit auszudrücken für all Eure
Begleitung und Unterstützung! Auch
zehn Seiten könnten es nicht fassen,
wenn wir anfangen würden aufzuzählen, was wir alles an Rückenstärkung
erfahren haben – von Eurer monatlichen finanziellen Trägerschaft über
Menschen, die täglich (!) für uns
gebetet haben, von selbsternannten
Omas, die uns regelmäßig (mit Schreibmaschine!) geschrieben haben bis zu
Päckchen, die wir von bis dahin
unbekannten Menschen als Ermutigung
für die ganze Familie bekamen. Oder
nur all die herzlichen Begegnungen zu
erwähnen, die wir auf den Touren
18
durch unsere Unterstützergemeinden
hatten und die Beziehungen, die da
gewachsen sind. Das wird uns in
unserem neuen „Normalo-Leben“
sicher fehlen!
Unser Einsatz in Südafrika war eine
der besten Erfahrungen unseres Lebens
– aber auch eine oft schwierige Zeit,
für die wir uns vielleicht nicht entschieden hätten, wenn wir alles so im
Voraus gewusst hätten. Wir hoffen, wir
haben bleibende Spuren hinterlassen
– auf jeden Fall haben wir aber auch
viel gelernt und viel Segen erfahren
und hoffen nun, das auch hier in
Deutschland weitergeben zu können.
Gerne dürft Ihr dafür beten, dass sich
die AIDS-Arbeit in der Baptist Convention weiter entwickelt und dass auch
der neu ernannte Missionsdirektor
dazu beitragen kann. Im Herbst wird
voraussichtlich ein neues Ehepaar von
EBM nach Südafrika ausgesendet. Wir
beten, dass die Partnerschaft sich weiter
gut entwickelt und dass immer mehr
Versöhnung zwischen Schwarz und
Weiß stattfindet. Und wir freuen uns,
dass wir durch Matzes Arbeit weiter mit
den Gemeinden in Deutschland und
vor allem aber auch mit der Arbeit in
Südafrika in Verbindung bleiben – und
hoffentlich mit vielen von Euch!
Das war’s! Zum ersten Mal aus
Berlin und zum letzten Mal in einem
Rundbrief herzliche Grüße von den
vier Dichristins
Matze, Esther, Noa und Leif
Berlin, den 20. April 2011
Gemeinde Aktuell 5/2012
Ansstoß
Halte inne
»Halte inne, wenn alles schiefzugehen
scheint, und rufe dir noch einmal in
Erinnerung, dass du zu mir gehörst und mir
in allen Dingen vertrauen kannst. Bringe
die Dinge, die dich belasten, ruhig zu mir,
und überlasse sie meinen fähigen Händen.
Und erledige dann einfach das Nächste,
was zu tun ist. Bleibe durch dankbare,
vertrauensvolle Gebete im Kontakt mit mir,
und ruhe dich aus, denn du kannst gewiss
sein, dass ich alles in meiner Hand habe.
Freue dich darüber – juble über den Gott,
der dich rettet! Wenn du auf mich vertraust,
mache ich dich gewandt und schnell, lasse
dich laufen und springen wie ein Hirsch.
Selbst auf steilen Felsen gebe ich dir festen
Halt.«
Hiob 13,15; Psalm 18,34; Habakuk 3,17-19 Gemeinde Aktuell 5/201219
Buchtipps
Mit Gott auf Schusters
Rappen unterwegs
N
Größer als
meine Träume
Elisabeth
Mittelstädt
© Gerth 2011
– 320 Seiten
– 16,99 Euro
20
ausnutzte. Beschämt ging sie zurück in
ach längerer Zeit habe ich
ihre Heimat. Wie ist es also dazu
mal wieder eine Biografie
gekommen, dass sie auf wundersame
gelesen. Und zwar die
Weise einige Jahre später zusammen
spannende Lebensgeschichte von
Elisabeth Mittelstädt. Den allermeisten mit ihrem Mann Dietmar in den USA
leben konnte?
Frauen aus christlichen Kreisen ist sie
Später gehorchte sie der Stimme
als Herausgeberin der Frauenzeitschrift
Gottes und ging zusammen mit ihrem
»Lydia« bekannt. Hier schreibt sie
Mann wieder zurück nach Deutschregelmäßig das Editorial und auch
land, das seit 1981 ihre
kurze Geschichten. Jedoch
Wahlheimat ist. Durch viele
besteht ihre Hauptaufgabe in
Höhen und bittere Tiefen
dem Verlag darin, Geschichten
musste sie gehen. Und dabei
von anderen Frauen zu lesen
vergisst sie ihre Träume nicht. In
und ggf. zu veröffentlichen.
ihr wuchs der Wunsch, Frauen
Wie ist es eigentlich dazu
zu helfen und zu ermutigen.
gekommen, dass Elisabeth,
Das konnte sie dadurch
geboren 1946 in Ungarn, eine
Bettina
erreichen, dass sie wahre
christliche Autorin und Verlege­Neumann
Geschichten aus dem Leben
rin wurde? Das ist so eine
von den verschiedensten Frauen
bewegende Geschichte, dass ich nur
veröffentlichte. Mit viel Gottvertrauen
staunen konnte. Auch die Art und
und gerade mal 1 000 DM EigenkapiWeise, wie sie schreibt, habe ich so
tal, das sie vom Haushaltsgeld zusamnoch nie gelesen. Jedes Kapitel hat
men gespart hatte, gründete Elisabeth
irgendetwas mit Schuhwerk oder
Mittelstädt »Lydia«. Sie erlebte mit, wie
Gehen zu tun. Seien es Flipflops oder
die Zeitschrift fortan die Frauen in
Tanzschuhe, Prinzessinnenschuhe,
vielen Ländern bewegt. Ursprünglich
High Heels oder Wanderschuhe.
betete sie zu Gott, damit er 10 000
Elisabeth Mittelstädt hat sie alle
Leserinnen für Lydia begeistert, hat die
getragen.
Zeitschrift heute eine Auflage von
Den damaligen Ostblock und damit
80 000.
den Kommunismus hätte sie schon in
Doch es sind auch die persönlichen
jungen Jahren allzu gerne verlassen. Ihr
Traum war von klein auf, in Amerika zu Tiefen, die ihre LeserInnen sehr
bewegen. Elisabeth musste erleben,
leben und zu schreiben. Als sie 17
dass auch als Christ nicht immer alles
Jahre alt war, versprach ihr ein
nur gut ist. Sie lernte u.a. zu akzeptie»Freund«, sie in den Westen zu
ren, dass ihr Kinderwunsch unerfüllt
bringen. Ihr Traum wurde allerdings in
blieb. Durch einen tragischen BehandÖsterreich schon zu einem Alptraum
und jäh beendet, als der vermeintliche lungsfehler eines Zahnarztes lebt sie
nun schon seit vielen Jahren mit
Freund ihre Situation schamlos
Gemeinde Aktuell 5/2012
Buchtipps
unerträglichen Schmerzen. Elisabeth
Mittelstädts Biografie haben inzwischen einige Frauen in meinem
Bekanntenkreis gelesen und jede ist
davon gleichermaßen berührt. Ich kann
mich nur anschließen. »Größer als
meine Träume« ist nicht nur eine
spannende Lebensgeschichte, sondern
eine große Ermutigung.
Bettina Neumann
Die schockierende
Geschichte von Zhang
I
niemand aufnehme, wären sie verlom Buch »Das Haus mit dem
Zeichen« geht es um Zhang. Er ist ren. Einige Zeit später kehrt Zhang mit
Gott in seinem Leben und einer Bibel
19 Jahre alt und lebt in Nordkorea. Seine Führer Kim-Il Sung und Kim nach Nordkorea zurück. Doch dort
muss er erkennen, dass er
Jong-Il sind ihm heilig. Doch
verraten wurde. Er wird festgedann stirbt seine Mutter, sein
nommen.
Vater und seine Schwester
Ich habe das Buch gelesen
fliehen nach China. Es herrscht
und war geschockt. Einerseits,
Hungersnot. Zhang trifft den
weil in Nordkorea und anderen
zehnjährigen Waisenjungen
Ländern furchtbar schlimme
Hyok. Soll er mit ihm nach
Dinge mit Christen gemacht
China fliehen?
Katharina
werden, und andererseits, weil
Es bleibt ihm keine andere
Hees
man so gar nichts davon
Wahl. Er flieht eines Nachts mit
mitbekommt.
Hyok und seinem besten Freund Jin,
Ich hoffe, dass wir uns mehr für
mit dem er sich ewige Treue geschwoChristen in den Ländern mit der
ren hat, nach China.
meisten Christenverfolgung einsetzen
Die Flucht gelingt, doch wie soll es
und die Geschwister nicht vergessen.
jetzt weiter gehen? Sie sind in einem
Länder mit der schlimmsten ChristenLand, dessen Sprache sie nicht kennen
verfolgung sind unter anderem Nordkound das sie noch nie zuvor erblickt
rea, Iran, Irak und die Malediven auf
haben. Ihre Fluchthelfer haben ihnen
Platz 6 (Open Doors im Internet).
gesagt, sie sollen zu den Häusern mit
Katharina Hees
den Zeichen gehen. Wenn sie dort
Das Haus mit
dem Zeichen
von Jan
Vermer
Brunnen/
Open Doors
272 Seiten,
Taschenbuch
12 x 18,6 cm
9,99 Euro
Gemeinde Aktuell 5/201221
Tipps vom Büchertisch
S
Samuel Koch
– Zwei Leben
Fasel,
Christoph
adeo
Nichts mehr zu verlieren
amuel Koch sitzt im Rollstuhl.
Er ist vom Hals abwärts
gelähmt. Er kann noch nicht
mal allein essen. Aber er kann denken
und fühlen. Und er kann hoffen. Hier
erzählt er von seinem Leben vor dem
Sprung: wie er zu „Wetten dass ..?“
kommt. Davon, wie der Unfall
geschieht. Das ist der Augenblick, in
dem sein zweites Leben beginnt:
Schock, Verzweiflung, Schmerz und
Wut. Doch er trifft die Entscheidung,
nicht aufzugeben. Und an dem
Glauben festzuhalten, der ihn trägt.
Das radikal ehrliche Zeugnis eines
jungen Mannes, der nichts mehr zu
verlieren hat – und nur noch gewinnen
kann. Eine Geschichte, die uns lehrt,
die Kostbarkeit des Lebens neu zu
schätzen.
Mit einem Vorwort von Thomas
Gottschalk und einem Nachwort von
Michelle Hunziker.
192 Seiten
gebunden
17,99 Euro
N
Was für’s Fußballerherz
ach einem ganz gewöhnlichen Training wird Andy von
einem geheimnisvollen
Jungen angesprochen. Sein Angebot
klingt unglaublich: Es scheint, als
könne sich für Andy und seine Freunde
vom SV Klosterberg ein Traum erfüllen,
der jedes Fußballerherz höher schlagen
Andy Latte
– Jagd auf den lässt: einmal den Pokal in den Himmel
recken!
Pokal
Doch Andy und seine Zwillingsschwester Lona begreifen, dass man auf
der Jagd nach dem Pokal viele Klippen
umkurven und Fallen ausweichen
muss … Wird der Traum am Ende
dennoch wahr?
Für Kinder ab 8 J.
Herzler,
Hanno
R. Brockhaus
144 Seiten
gebunden
9,95 Euro
Die hier vorgestellten sowie alle anderen am Markt
verfügbaren Bücher – zum Beispiel Schulbücher etc. –
sind am Büchertisch im Foyer erhältlich.
22
Gemeinde Aktuell 5/2012
Regelmäßige Kreise
Regelmäßige Kreise
Ansprechpartner
Wann?
Wo?
»Herrmans Frauen Kram«
Conny Hoffmann
Tel. 0271 2357388
Mobil 0176 22932961
1x pro Monat
Nach Absprache
Junge Frauen
Mirjam Fries, Tel. 0271 7702091
jeden 3. Donnerstag
um 20 Uhr
bei Fries: In der Burbach 30a
57078 Siegen-Obersetzen
Junge Männer
Daniel Kowalski, Tel. 0271 87650
jeden Mittwoch
um 19.30 Uhr
Nach Absprache
Heidi Freischlad
Tel. 02733 4565
jeden 2. und 4. Mittwoch
um 20:00
Ginsterweg 29,
57271 Hilchenbach
Stephan Karnath
Tel. 0271 89498
Mittwoch
n. Absprache
Heidi & Klaus Neuser
Tel. 0271 24173
Mittwoch
14-tägig
n. Absprache
Johannes Reiswich
Tel. 0271 800720
Mittwoch
15.00 Uhr
Am Westhang 3
(bei Engels)
Petra & Hartmut Schneider
Tel. 0271 870487
Freitag
14-tägig
n. Absprache
Dagmar Tarhuna
Tel. 0271 3132554
n. Absprache
n. Absprache
Missionare im Kontakt zu unserer Gemeinde
Albert und Debora Koenen
Loteo La Cañada, Casa #2,
Manzana D, Dpto: Rivadavia,
5400 San Juan, Argentina,
E-Mail: adkoenen@web.de
Tel: 0054-264-500-1608
Gemeinde Aktuell 5/201223
Regelmäßige Veranstaltungen
Sonntag
10:00
Gottesdienst
10:00 Abenteuerland (Kindergottesdienst 3 – 11 Jahre)
10:00
Biblischer Unterricht ab 12 Jahre
Montag
19:30
Frauenkreis Wellersberg (jeden 2. Montag im Monat)
Kontakt: Heidi Neuser Tel. 0271 24173
Dienstag
10:00
Zwergentreff
15:00
Seniorenkreis (jeden 2. Dienstag im Monat)
Kontakt: Gudrun Otto Tel. 0271 87188
19:30
Gebetskreis (jeden 4. Dienstag im Monat)
Mittwoch
20:00
Hauskreise (2. + 4. Mittwoch siehe Plan)
18.00 – 21.00 Tanke-16Plus
Donnerstag
15:00
Frauengruppe (14-tägig)
17:00
Teenkreis
19:30
»Nähkästchen« (jeden 2. Donnerstag im Monat)
Kontakt: Melanie Bohn Tel. 0271 2390291
20:00
Sport für alle (Michael Otto)
Freitag
15:00
Handarbeitskreis
19:00
Jugend
Samstag
15:00
FABS
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Seele and Geist
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