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Ja wenn das so fortgehet, (× wo kommen ×) was wird das noch wer

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AUS DER HANDSCHRIFTENSAMMLUNG DER WSLB
335
Ja wenn das so fortgehet, (× wo kommen ×) was wird das noch
wer’n Rfr
Wier sind alle Delinquenten die der Scharfrichter Tod mit dem Rad
der Zeit zerschmettert Idee
Das is Ernst – Das is G’spaß ·Rf·
In dem Punct bin i eig’n, {Vor} die Leut’ nur nix zeig’n ·Rfr·
I denck mir mein Theil ·Rf·
Es giebt gar ka G’fahr in der ich nit schon war. ·Rfr·
Zu was diese G’schichten es Zahlt sich nicht aus
Soll ich das reskieren? – nein justament nit
Sie lachet mich aus
Ich müßt {rufen} – Schritt vor Schritt
Daß ihr doch ein andrer {besser} gfallet
Kugel vorn Kopf?
336
„IDEEN“, „NOTIZEN“, REFRAINS UND ENTWÜRFE ZU LIEDERN
·Rf· ’s {Zhaus} {mit} {Armenhaus}
·Rf· Da schaut nix heraus
·Rf· Drum sag’ i ’s kom[m]t All’s auf a Auslegung an.
·Rf· Es hat halt zwey Seiten jed’s Ding auf der Welt
·Rf· Es kommt halt drauf an
·Rf· ’s Is was Eigen’s daß man allweil auf d’Hauptsach vergißt
·Rf· Solche Fordrungen find’ ich seyn halt überspannt
·Rf· 1 Was will der Mensch {mehr}
·Rf· 2 Ja {wohin} mit der Welt.
·Rf·
∪
| ⎯ ∪ ∪ | (+ Da denk i mir +) laßt man ein jeden sein’ Freud3
I.N. 94.382
Phisiognomisch Lavatrisches Lied
[obere Blatthälfte]
Alte Runckunckeln, die Augen von Liebsf[ra]uen funckeln. Reim
Das kann man nur sag’n das is fad.
Über die Albernheit, wie man etwas als Geheimniß behandeln will.
Lied
W{ann} man’s beim Licht betracht {is} {nacher} nicht so viel dran
Für was denn es muß ja nicht
Soll ich mich da kränken o nein!
Ich denk mir seyn
Sie hat nix zum beissen. – Was? also arm? – Nein keine Zähn hat’s
I.N. 35.036
[auf der linken Blatthälfte:]
’s Kommt ein’r in a Haus wo zwey Ältern drin sind
Diese Ältern hab’n a Tochter ein bildsauberes Kind
Sie is 17 Jahr zeichnet Landschaften und Thier’
Sie spielt auf der Guitarre, und spielt auf’n Klavier
Sie benimmt sich beym Walz’r und Galopp höchst gewandt
’s Is ihr G’sicht schön, der Wuchs schön, und schön Fuß und Hand
Jetzt verlangt der sie sollt’ auch noch hab’n ein Verstand
Solche Fordrungen find’ ich seyn halt überspannt
[auf der rechten Blatthälfte:]
·Rf· Das kennt man doch glei
Es fallt nix so aus wie mein [sic] meint
Der Schiller hat recht g’habt, ’s is g’wiß
Das [sic] der Güter höchstes das Leben nicht is.
Das is a Nagel zu mein Sarg
Es macht mir ein Bremsler, und is (× wider gut ×) gleich vorbey
Zu wenig u. zu viel
Da schaut er daß er weiter kommt, denn jetzt is grad noch Zeit.
Das muß ich mir erst überleg’n
Es g’schieht das, da kann man drauf parieren.
Das hätt’ man sich schon gar nicht denk[t]
Da hätt man viel z’thun
Über das kindisch seyn der Menschen
Vorsicht u{nd} drein tappen
3
Vgl. die Notizen zur Metrik, I.N. 33.415 (zu Mein Freund: Stücke 30,
390) und Münchner Mappe, DTM VIII 6000, T 219.
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Bildung
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