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Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann.

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DIABETIKER –
SELBSTHILFEGRUPPE - KREMS
GRUPPENLEITER
MAG.LEOPOLD RAUCH
Selbsthilfegruppe der
Österreichischen Diabetikervereinigung ÖDV
www.diabetestreff-krems.at
Alarmstufe Rot: Was hinter roten Augen stecken kann.
Woran erkennt man, dass bald der Frühling Einzug hält?
Indem viele von uns Niesattacken, verstopfte Nasen und rote Augen aufgrund
von Hasel-, Birken-, oder Gräserpollen haben. Diese allergischen Reaktionen
gehören zu den häufigsten Ursachen von geröteten Augen.
Ganz oft ist es so, dass die Augen zu trocken sind, weil zu wenig Tränenflüssigkeit
produziert wird. (Träne ist eine salzige Körperflüssigkeit, die
die Tränendrüsen von Menschen und Säugetieren ständig absondern. Sie dient der Reinigung
des Bindehautsacks und der Befeuchtung und Ernährung der Hornhaut. Außerdem verbessert sie die
optischen Eigenschaften der Hornhautoberfläche, indem sie die physiologischen Unregelmäßigkeiten
durch Niveauunterschiede ausgleicht. Das Tränensekret besteht aus drei Schichten: Die innerste
Schicht liegt der Hornhaut auf und enthält Muzin und Glykoproteine, die die Verteilung auf der Hornhaut begünstigen. Die mittlere, stärkste Schicht ist eine klare wässrige Flüssigkeit, die eigentliche
Tränenflüssigkeit. Die äußerste Schicht ist von ölartiger Beschaffenheit).
Da spielen auch häufig Zugluft, Zigarettenqualm, Wind oder Kälte einen Rolle und
ebenfalls häufig sind Bindehautentzündungen durch vieren oder Bakterien.
Wichtig ist, dass man zum Augenarzt geht, vor allem bei Schmerzen oder Sehstörungen, weil dann auch noch andere Augenkrankheiten dahinterstecken können.
Finger weg von irgendwelchem Hausmittelchen, wie Kamillespülung, weil die Augen
noch mehr reizen können. Man soll die Ursachen ärztlich abklären lassen, denn oft
kann der Augenarzt schnelle Abhilfe schaffen.
Bei trockenen Augenkönnen künstliche Tränen helfen, Die Behandlung des „Trockenen
Auges“: In vielen Fällen ist es leider nicht möglich, die eigentlichen Ursachen für das „Trockene
Auge“ auszuschalten. Mit „Tränenersatzmitteln“ („Künstlichen Tränen“) können Schädigungen des
Auges jedoch meist vermieden werden und das oft sehr lästige Beschwerdenbild beseitigt oder
zumindest gemildert werden.
Bei Tränenersatzmitteln handelt es sich um Augentropfen, die in ihrer Zusammensetzung der
natürlichen Tränenflüssigkeit angeglichen sind. Sie sind frei von Nebenwirkungen, selbst bei
häufiger und länger dauernder Anwendung. Sie bilden jedoch nicht nur einen Ersatz für mangelnde
Tränenflüssigkeit, sondern darüber hinaus auch einen Schutz- und Gleitfilm.
Tränenersatzmittel gibt es in Form von Augentropfen oder Augengelen. Für empfindliche Augen
oder Patienten mit Allergien gegen Konservierungsmittel stehen konservierungsmittelfreie Tropfen
und Gele in Einmaldosierungen zur Verfügung.
Die Anwendung der Tränenersatzmittel: Träufeln Sie bei jeder Anwendung immer einen Tropfen in den unteren Bindehautsack, indem Sie, am besten vor dem Spiegel nach oben sehend, das
Unterlid mit einem Finger der anderen, freien Hand nach unten ziehen – tun Sie dies möglichst
ruhig und langsam und ohne dabei mit dem Tropffläschchen das Auge zu berühren!. Danach die
Augen schließen, nicht zusammenpressen, da sonst zu viel der Augentropfen herausgedrückt wird.
Halten Sie die Augen anschließend kurz geschlossen (ca. 1 Minute ), damit sich die Tropfen gut auf
der Augenoberfläche verteilen können.
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Für den Therapieerfolg ist wichtig, daß Sie die Tränenersatzmittel entsprechend den Anweisungen Ihres Augenarztes konsequent anwenden!
Ihr Augenarzt wird Ihnen sagen, wie Sie die Tropfen anwenden müssen, wie oft am Tage,
wie lange, ob nur bei Bedarf - oder ob dauerhafte Anwendung erforderlich ist.
Regelmäßige Kontrollen sind in jedem Falle wichtig!
Die gibt es als Tropfen oder Gel in der Apotheke.
Für Allergiker gibt es Augentropfen, die die Allergiesymptome im Auge unterdrücken.
Bei Infektionen behandelt dann der Arzt z.B. mit abschwellenden oder bekteriellen
Infektionen gegeben falls dann auch mit antibiotischen Augentropfen.
Damit gar nicht erst rote Augen und eine Bindehautentzündung - (in der Innenseite,
sowie am „weißen Teil“ des Auges, befindet sich die Bindehaut. Sie hat eine sehr wichtige
Aufgabe als Schleimhaut: sie lässt den Tränenfilm problemlos haften und schützt somit das
Auge vor dem Austrocknen und dem unerwünschten Einwirken bestimmter Substanzen. Die
Bindehaut ist hauchdünn und stark durchblutet. Sie lässt Veränderungen des Blutes, wie beispielsweise Gelbsucht und Anämie, leichter erkennen.
Wenn die Bindehaut des Auges entzündet oder gereizt ist, spricht man von einer Bindehautentzündung, welche sehr unangenehm sein kann. Die Rotfärbung des Auges entsteht durch die gefüllten
Blutgefäße, was auch eine starke Schwellung hervorruft. Ursachen dafür gibt es viele: allergische
Reaktionen, besonders in der Pollenflugzeit, eine Bakterieninfektion, aber auch eine Reizung durch
Zugluft oder Staub.
Das Hauptkriterium zur Diagnosestellung ist ein stark gerötetes Auge, welches zudem vermehrt
Flüssigkeiten absondert. Diese Flüssigkeiten verkleben – meist über Nacht – die Augenlider.)
entstehen können, kann man aber einfach und unkompliziert vorbeugen:
Zugluft und Zigarettenrauch sollte man vermeiden und oft an die frische Luft gehen. Und
dann ist es auch wichtig, dass man sich nicht mit ungewaschenen Händen die Augen reibt,
um keine Keime in die Augen zu bringen.
Wer Kosmetika verwendet, wie Wimperntusche oder Eyeliner sollte aufs Verfallsdatum achten, auch um keine Keime ins Auge zu bringen.
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Gesundheitswesen
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