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Grünlandmanagement im ökologischen Landbau – wo - Saarland

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AÖL
Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau
Rheinland-Pfalz / Saarland e.V.
Infobrief 1/2012
Gefördert vom Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes
Landwirtschaftliche Fachberatung und Beratung auf Umstellung zum Ökolandbau
Die Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. bietet im Auftrag des Saarländischen Umweltministeriums eine kostenlose Beratung zum ökologischen Landbau für interessierte Landwirte an. Angefragt werden kann die Umstellungsberatung auf den ökologischen Landbau
sowie die Spezialberatung der Öko-Betriebe in den Bereichen Ackerbau, Tierhaltung, Betriebswirtschaft, Obst- und Gartenbau, Sonderkulturen, Naturschutz, Hofverarbeitung und Direktvermarktung
bei der AÖL, Tel. (0671) 8 45 97 57. Die Betriebe erhalten Informationen und die Beratung erfolgt
durch einen Fachberater auf dem Betrieb oder telefonisch.
Food Crash - Wir ernähren uns ökologisch oder gar nicht mehr
Buchvorstellung mit dem Autor Felix zu Löwenstein, 25.01.2012 im Landtag des Saarlandes
Im Rahmen der Veranstaltung „Ökologische Produkte aus der Region – Landwirtschaft und Ernährung
mit Zukunft“ am 25.01.2012 um 18.00 Uhr im großen Restaurant des Landtages in Saarbrücken stellt
Felix Prinz zu Löwenstein, selbst Ökolandwirt aus dem Odenwald, Vorsitzender von Naturland und im
Vorstand des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), sein jüngst erschienenes Buch vor.
Die These, dass die Ernährungsgrundlage von inzwischen 7 Milliarden Menschen nur durch eine
massive Produktionssteigerung der industriellen Agrarwirtschaft mit Hilfe von Pestiziden, Düngern
und Gentechnik sichern kann, wird in Frage gestellt und wiederlegt. Dr. Felix zu Löwenstein legt
kompetent dar, dass eine industrielle Landwirtschaft, die auf der Übernutzung von Ressourcen aufbaut, kein Weg zur Lösung, sondern eine Sackgasse ist. Nicht die mangelnde Produktionssteigerung,
sondern der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln, mangelnde Gerechtigkeit und die Zerstörung der natürlichen Ressourcen führen zum Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems. Er
zeigt an persönlichen und lebendig erzählten Beispielen auf, wie die Weltbevölkerung auf Grundlage
des Ökolandbau ernährt werden kann.
Um 19.00 Uhr folgt eine Podiumsdiskussion mit Frau Dr. Simone Peter, Hans Lauer (GF Bauernverband), Felix zu Löwenstein (BÖLW), Manfred Nafziger (Bioland) und Claudia Willger (stell. LandtagsFraktionsvorsitzende B90/Grünen) .
Die Teilnahme ist kostenlos, um Rückantwort bis zum 23. Januar wird gebeten (siehe Einladung in der
Anlage).
Vormerken: Effiziente Energienutzung im ökologischen Landbau
Am 6. März findet das 1. Fachgespräch Ökologischer Landbau 2012 zum Thema effiziente Energienutzung und Einsparungspotentiale im großen Sitzungssaal des Umweltministeriums statt.
Nach einer Einführung zum Energieverbrauch in der Landwirtschaft und politischer Maßnahmen zur
Reduzierung geht es um den Verbrauch und die Einsparmöglichkeiten bei der Schleppernutzung,
AÖL Infobrief Januar 2012
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beim Dieselverbrauch im Außenbereich, der Milcherzeugung, der Beleuchtung und der Kältetechnik.
Das franzözische Programm „ Planète“zur Berechnung des direkten und indirekten Energieeinsatz
wird vorgestellt sowie natürlich viele Beispiele aus der Praxis. Eine Einladung mit dem Programmablauf erhalten Sie zu gegebener Zeit.
EU diskutiert über Verbot des Enthornens
Das Thema "Kälber enthornen" steht nun auch auf der Agenda der EU-Kommission. "In Brüssel überlegt man, das strategische Enthornen komplett zu verbieten", sagte Dr. Friedhelm Jäger auf der ÖkoMilchviehtagung auf Haus Riswick. "Und auch wenn die Mühlen bei der Kommission langsam laufen,
sie kommen immer zu einem Ziel", so der Mitarbeiter aus dem Landwirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen.
Dr. Jäger verdeutlichte den rund 60 Teilnehmern, dass das routinemäßige Enthornen nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes bereits jetzt rechtswidrig sei. Das gelte sowohl für konventionell als
auch für ökologisch wirtschaftende Betriebe. Denn das Gesetz schreibt ein grundsätzliches Amputationsverbot (entspricht Enthornen) vor. Nur in begründeten Einzelfällen seien Ausnahmen möglich.
"Doch das Enthornen ist gängige Praxis und davor können wir vom Ministerium die Augen nicht länger schließen. Denn es widerspricht den Cross-Complience-Vorgaben und dafür tragen wir auch Verantwortung", so Dr. Jäger. Zudem schreibe das Tierschutzgesetz vor, die Schmerzen der Tiere zu lindern.
Bisher dürfen nur Tierärzte Betäubungsmitteln verabreichen. Hier versprach Dr. Jäger den Landwirten entgegen zu kommen. "Zusammen mit Rheinland-Pfalz setzten wir uns dafür ein, dass Betäubungsmittel auch an Landwirte mit Sachkundenachweis abgegeben werden dürfen. Ob Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner das allerdings übernehmen wird, ist offen".
Klaus Reuter, Bioland Beratung
Saat- und Pflanzgut rechtzeitig bestellen
Die AÖL berät Sie gerne über den Bezugquellen von Öko-Saatgut: Tel. (0671) 8 45 97 57.
Datenbank zu ökologischem Pflanzgut – jetzt auch zu Öko-Pflanzgut von Obstarten
Die Datenbank OrganicXseeds enthält nun auch Informationen über die Verfügbarkeit von ökologisch
erzeugtem Pflanzgut zahlreicher Obstarten. In der „Suche nach Kategorien“ findet man „Früchte/Obst“ als zweiten Punkt. Die Vorgehensweise ist die selbe wie beim Saatgut: Auswahl der Art,
dann der Sortengruppe (bei Erdbeeren z.B. Direktvermarktung oder Großhandel) und schließlich der
Knopf „Verfügbare Sorten anzeigen“. Unter „Details“ findet man dann den oder die Lieferanten. Die
Verantwortung für die laufende Aktualisierung der Öko-Angebotslisten liegt bei den BioBaumschulen. Einen kompletten Überblick über die Lieferanten von Bio-Pflanzgut für Kern-, Steinund Beerenobst findet man nach wie vor auch auf der Seite der Foeko
(www.foeko.de/baumschulen.php).
Die Datenbank OrganicXseeds ist rechtlich verbindlich. Hier werden die aktuell in Deutschland verfügbaren und ökologisch vermehrten Sorten von Saat- und Pflanzgutunternehmen. Das in der Datenbank OrganicXseeds vorhandene Angebot ist die Grundlage für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für die Verwendung konventionellen Pflanzgutes, wenn eine gewünschte Sorte nicht in BioQualität verfügbar ist. (www.organicXseeds.com)
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Information für Abokisten-Vermarkter
Zur Zeit ist es für einen Kunden bei der Suche nach einer Abokiste sehr schwierig den Anbieter
zu finden, in dessen Liefergebiet er liegt. Daher hat das Kompetenzzentrum ökologischer Landbau
Niedersachsen (KÖN) die Suche der bisherigen Einkaufsführer „umgekehrt“. Die Kunden suchen jetzt
nicht mehr, welcher Betrieb in ihrer Nähe liegt – sondern welcher Betrieb zu ihnen liefert. Die Abound Lieferservice können in Zukunft direkt von suchenden Kunden gefunden werden. Unter
www.bioeinkaufen.de kann diese Funktion für das Land Niedersachsen getestet werden. Das KÖN
hat eine bundesweite Abokistenseite entwickelt. Diese soll jetzt auch für das Saarland mit Leben,
d. h. mit Daten von Abokistenbetrieben gefüllt werden.
Alle Abokistenvermarkter haben jetzt die Möglichkeit, Ihren Betrieb auf der bundesweiten Seite registrieren zu lassen. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestags im Rahmen
des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)
Bei Fragen wenden Sie sich an
Sabrina Wilking
Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN)
Bahnhofstr. 15, 27374 Visselhövede,
Tel. 04262/9593-68, Fax 04262/9593-77
E-Mail: s.wilking@oeko-komp.de
Der Tagungsband des Ökofachtags Rheinland-Pfalz 2011 ..
...zum Thema Bodenfruchtbarkeit und Direktvermarktung ist auf den Seiten des Kompetenzzentrums
Ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz, KÖL, zum Runterladen eingestellt:
http://www.oekolandbau.rlp.de/internet/global/inetcntr.nsf/dlr_web_full.xsp?src=N99Y33O4LX&p1=O4BP691
QX4&p4=TT6A030J05
BioFach 2012
Die Weltleitmesse für Bio-Produkte findet vom 15. – 18. Februar in Nürnberg, Messegeländer statt.
Land des Jahres 2012 ist Indien. Weitere Infos unter: www.biofach.de
Anlagen:
· Einladung Ökologische Produkte aus der Region, 25.01.2012, Landtag des Saarlandes
· Sortenversuch Öko-Kartoffeln, KÖL-Rheinland-Pfalz
Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
Rüdesheimerstr. 68, 55545 Bad Kreuznach, Tel. (0671) 8 45 97 57, aoel.rps@t-online.de
AÖL Infobrief Januar 2012
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