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Berufsausbildung der Kinder geht auch die Eltern was an

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Berufsausbildung der Kinder
geht auch die Eltern was an
JOB Um den Wechsel von der
Schule zum Beruf zu verbessern, wurde an der AntonBalster-Schule eine eigene
Broschüre aufgelegt – auch
auf russisch.
Um Jugendlichen den Weg
in den Beruf zu erleichtern, gibt es an
der Anton-Balster-Schule jetzt eine
Broschüre, die insbesondere die Eltern
der Mittelschüler informieren soll,
welche Anforderungen an die künftigen Auszubildenden gestellt werden.
Das Besondere an der Broschüre ist,
dass sie sowohl in Deutsch als auch in
Russisch erhältlich ist. Die Anton-Balster-Schule will damit insbesondere
Familien, die aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion stammen, die
Eingliederung erleichtern.
„Viele Fachausdrücke wie Anschreiben, Lebenslauf oder gar AssessmentCenter sind schwer verständlich“, erläuterte Konrektor Harald Wintersberger bei der Vorstellung der Broschüre.
Deshalb solle die Version in russischer
Sprache dazu beitragen, „dass die
Chancen für alle gleich gegeben sind,
ihre Kinder bei der Berufswahl zu
unterstützen“.
Weiter sagte Wintersberger: „Der
NEUSTADT.
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EINWOHNERSTATISTIK
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➤ Die Broschüre „Jugendliche auf dem
Weg von der Schule zur Ausbildung“
wurde zweisprachig aufgelegt – auf
Deutsch und auf Russisch.
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Ratgeber soll den Eltern dazu dienen,
ihren Sprösslingen mit Rat und Tat
zur Seite zu stehen, ohne dass extra ein
dickes Buch zum Thema gekauft und
durchgearbeitet werden muss.“ Ein
„dicker Wälzer“ ist das Heft „Jugendliche auf dem Weg von der Schule zur
Ausbildung“ denn auch wirklich
nicht.
Auf acht Seiten gibt es Informationen zur Berufswahlvorbereitung,
Tipps für die Bewerbung und Hinweise zum Thema Einstellungstests. Dank
verschiedener Internetadressen kann
im Internet selbstständig weitergearbeitet werden.
Ermöglicht wurde die Broschüre
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➤ Die Anton-Balster-Schule trägt damit
dem hohen Anteil von Einwohnern, die
aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion kommen, Rechnung.
➤ Wie hoch der Anteil dieser Bürger in
Neustadt ist, vermag niemand zu sagen.
„Offizielle“ Zahlen gibt es nicht. Sicher
ist: Zum 1. Oktober waren in Neustadt
12 788 Einwohner mit erstem Wohnsitz
gemeldet. Fast zehn Prozent, also rund
1200 Personen, gelten als Personen „mit
Migrationshintergrund“. Ein erheblicher
Teil von ihnen dürfte aus Staaten der
früheren Sowjetunion stammen. (jd)
Übergabe der Broschüre an der Anton-Balster-Schule
Foto: zpi
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durch die Hilfe unterschiedlichster Beteiligter. So besorgte Olga Stumpf, ehemalige Schülerin der Anton-BalsterSchule, die Übersetzung ins Russische.
Jörg Göhl, Geschäftsführer der Firma Kirson im Neustädter Ortsteil
Mauern, unterstützte die Umsetzung
des Projekts durch eine großzügige
Spende. Göhl war es wichtig, dass, unabhängig davon, welche Sprache im
Elternhaus gesprochen wird, „alle in
unserer Gesellschaft die Möglichkeit
haben, die Chancen ihrer Kinder beim
Übertritt ins Berufsleben positiv zu beeinflussen und dass damit letztendlich
ein Schritt zur Integration geleistet
wird“.
(jd)
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Bildung
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