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Landesverband Lippe – wir bewegen was!

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Landesverband Lippe – wir bewegen was!
Newsletter Nr. 4 / 2008
Mitteilungen aus den Einrichtungen des Landesverbandes Lippe
KULTURAGENTUR:
„Heimatlos“ – Neue Ausstellung lippischer Künstler im Robert Koepke-Haus in Schwalenberg
ein voller Erfolg
Dezember
2008.
Auf
Einladung
der
Kulturagentur
des
Landesverbandes Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg
erschufen zur diesjährigen Schwalenberger Weihnachtsausstellung
Künstler aus OWL Arbeiten zum Thema „Heimatlos“. Die Vernissage
am 7. Dezember 2008 geriet zu einem vollen Erfolg: Mit über 200
Gästen konnte die Kulturagentur einen Besucherrekord verzeichnen.
Heimatlos ist ein facettenreiches Thema mit einem aktuellen gesellschaftlichen Bezug, wirft viele Fragen auf, löst Gedankenketten und
Gefühle aus. Die Ausstellung bietet anregende Arbeiten lippischer
Künstler, die sich mit diesen vielen Facetten auseinandergesetzt und
vielleicht Antworten gefunden haben, die uns in die eine oder andere
Denkrichtung lenken, oder aber neue Fragen aufwerfen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Januar 2008 im Robert KoepkeHaus, Polhof 1, 32816 Schieder-Schwalenberg, zu sehen.
Abbildung: Axel Plöger, Displaced,
Acryllack auf Leinwand, Maße gesamt:
126 x 126 cm, 2008 (Foto: Plöger)
Band 23 der "Lippischen Studien" erschienen: Lippische Ortsgeschichte Handbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises Detmold
Dezember 2008. Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe hat mit der
„Lippischen Ortsgeschichte – Handbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen
Kreises Detmold“ von Herbert Stöwer (Autor, Historiker aus Detmold) und Annette
Fischer (Fotos) den 23. Band ihrer Reihe „Lippische Studien“ vorgelegt. Der
ehemalige Kreis Detmold ist seit 1973 Teil des neu geschaffenen Kreises Lippe. Im
Jahre 1970 gehörten 95 politisch selbstständige Städte und Gemeinden zu Detmold. Dieses
Handbuch gibt einen umfassenden Überblick ihrer Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte, ihrer
historischen Besonderheiten und heutigen Sehenswürdigkeiten.
Reich illustriert mit rund 1000 aktuellen Fotografien sowie zahlreichen topografischen Karten und
historischen Ansichten und Plänen, vermittelt dieses Buch ein anschauliches Bild des früheren Kreises
Detmold vor dem Hintergrund der Geschichte des Landes Lippe. Es kann für 34,80 EUR in allen
Buchhandlungen bezogen werden.
Kultur im Blickfeld des Hermann: Landesverband Lippe liegt bei den Bauarbeiten für die
Waldbühne am Hermannsdenkmal voll im Zeitplan
Dezember 2008. Dumpf hallen die Schläge in den Wald
hinein. Seit Wochen sind sie am Hermannsdenkmal in
regelmäßigen Abständen zu hören, doch bald ist es
geschafft: Die Waldbühne des Landesverbandes Lippe
am Hermannsdenkmal – sie nimmt immer mehr Gestalt
an. „Derzeit werden die letzten der insgesamt 22
Sitzreihen installiert. Wir liegen damit bestens in der
Zeit“,
kommentiert
Landesverbandsvorsteher
Dr.
Andreas Kasper den Fortschritt der Bauarbeiten. „Am 30.
Mai 2009, wenn hier oben, über den Dächern von
Detmold, der HermannTage 2009 stattfinden, werden wir
die Waldbühne feierlich eröffnen.“
Die Waldbühne ist Bestandteil eines 1,2 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms, mit dem der
Landesverband Lippe das Hermannsdenkmal und seine Umgebung deutlich aufwerten wird. Zur
Weiterentwicklung der bestehenden Einrichtungen gehören u. a. die Erweiterung des Informationszentrums am Hermannsdenkmal mit besucherfreundlichen Öffnungszeiten und die Eröffnung eines
historischen Kiosks. Außerdem ist die Umsetzung eines Beleuchtungskonzepts sowie eines
archäologischen und historischen Wanderwegs geplant.
„Die Waldbühne am Hermannsdenkmal wird 2009 mit einem qualitativ hochwertigen Kulturprogramm
zahlreiche, zusätzliche Besucher auf die Grotenburg locken und so die Attraktivität des Hermannsdenkmals erhöhen“, ist sich Ralf Noske, Leiter der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe sicher.
Von der Kulturagentur organisierte Konzerte, Theateraufführungen und Filmnächte sollen dabei die
Waldbühne zu der „regionalen Kulturbühne“ machen. „Wir befinden uns derzeit noch in Vertragsverhandlungen mit diversen Agenturen, das Programm wird Anfang des neuen Jahres stehen“, führt
Noske weiter an. „Doch so viel kann ich schon sagen: Wir werden unter dem Hermannsdenkmal tolle
Events veranstalten.“
Neben der Eröffnung der Waldbühne werden auch weitere Veranstaltungen des Internationalen
Kulturprogramms im Varus-Jahr 2009 auf der Waldbühne organisiert. So findet hier beispielsweise die
Uraufführung des Musicals von Hermann van Veen, „Op een dag in september“ statt.
HERMANNSDENKMALST IFTUNG:
Feuerwerk
zur
Begrüßung
Hermannsdenkmal
des
Varusjahres
2009
am
Dezember 2008. Mit einer farbenprächtigen Illumination am 30. Dezember und einem imposanten Musik-Feuerwerk und einer Lasershow am
31. Dezember begrüßen die Kooperationspartner für die Feierlichkeiten
zum Varusjahr 2009 das neue Jahr. „Wir möchten mit diesem Auftakt in
das Varusjahr 2009 ein weithin sichtbares Signal setzen und auf die
geplanten Veranstaltungen im kommenden Jahr hinweisen. Das
Hermannsdenkmal steht für uns heute als Zeichen für ein
zusammenwachsendes Europa, für kulturelle Vielfalt und als Zeichen für
Völkerverständigung und Frieden“, machten Landrat Friedel Heuwinkel,
Landesverbandsvorsteher Dr. Andreas Kasper und der Detmolder
Bürgermeister Rainer Heller gemeinsam deutlich.
Feiern Silvester am Hermann (v. l.):
Die Veranstaltung wird von der Eventagentur Flash Art Bielefeld betreut
Landesverbandsvorsteher Dr. Anund beginnt um 20 Uhr. Karten zum Preis von 15 Euro (Vorverkauf) sind
dreas Kasper, Bürgermeister Rainer Heller, Birgit Dabbert (LTM AG)
erhältlich bei der Lippischen Landes-Zeitung, der Neuen Westfälischen,
und Landrat Friedel Heuwinkel.
dem Westfalen-Blatt und anderen EVENTIM-Verkaufsstellen. An den
Abendkassen vor dem Landestheater in Detmold und am Haus des
Gastes in Detmold-Hiddesen können Karten für 20 Euro erworben werden. Die Karten berechtigen zur
Nutzung des Silvester-Bus-Shuttles in ganz Lippe. Aus Sicherheitsgründen ist das Veranstaltungsgelände rund um das Hermannsdenkmal komplett abgesperrt. Zugang nur mit Eintrittskarte in
limitierter Auflage für maximal 1.000 Gäste.
FORSTABTEILUNG:
Arbeiten zur Rettung der Fürstenallee haben begonnen
Dezember 2008. Der Start zur langfristig angelegten Rettungsaktion der
Fürstenallee ist gesetzt: Seit dem 16. Dezember 2008 beherrschen
Forstarbeiter des Landesverbandes Lippe mit ihren Sägen das Bild der
ehrwürdigen Straße. Bis zum März des kommenden Jahres sollen fast
alle Bäume zwischen dem Haverkampsee und der Straße „Im Kleinen
Bruch“ gefällt werden. Stehen bleiben werden 40 Alteichen, die als
Zeitzeugen ausgewählt wurden. Im Herbst 2009 werden dann 300 neue
Eichen gepflanzt. Darauf haben sich der Heimat- und Verkehrsverein
Oesterholz-Haustenbeck als Projektträger, der Kreis Lippe, die Gemeinde Schlangen, der Landesverband Lippe und der Landesbetrieb
Straßenbau NRW geeinigt. In zwei weiteren Schritten soll das gemeinsam erarbeitete Konzept dann bis spätestens 2020 auf dem Rest der
fast 2,5 km langen Allee übertragen sein. Über eine Kooperationsvereinbarung haben sich die fünf Akteure über das Vorgehen geeinigt, zunächst mit Schwerpunkt auf
dem gegenwärtigen Erneuerungsabschnitt. Wie vor fast 300 Jahren werden dann ausschließlich
Eichen den Straßenabschnitt der L 937 bei Oesterholz säumen.
Über drei Jahre haben die Beteiligten an den Planungen gearbeitet. Im vergangenen Jahr wurden in
einem ersten kleinen Schritt 20 Eichen an der Allee zum Kreisaltenheim gepflanzt. Der Heimat- und
Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck und der Kreis Lippe haben zur Information der Bürger ein
Faltblatt erstellt und im direkten Umfeld der Allee an die Haushalte verteilt. Darüber hinaus sind
Faltblätter in der Gemeinde und in verschiedenen Geschäften im Gemeindebereich ausgelegt.
Weitere Infos gibt es beim Kreis Lippe unter 05231 62-632/6311 und 62630 oder im Internet
www.lippe.de.
Ein Nationalpark eröffnet große Chancen – wenn die Bedingungen stimmen
Dezember 2008. Vor dem Hintergrund der Diskussion um einen Nationalpark in Lippe machte sich
heute Karsten Otte, Sprecher der „Bezirkskonferenz Naturschutz“, zusammen mit Landesverbandsvorsteher Dr. Andreas Kasper und Hans-Ulrich Braun, Leiter des Forstmanagements des Landesverbandes Lippe, ein Bild von der Bewirtschaftung
der landesverbandseigenen Wälder und den darin
umgesetzten Naturschutzmaßnahmen.
„Der Landesverbandes Lippe betreibt seit vielen
Jahrzehnten eine naturnahe, standortangepasste
Forstwirtschaft mit hohen Laubholzanteilen“, betonte Dr. Kasper bei der Besichtigung eines Waldabschnitts am Norderteich im Horn-Bad Meinberger Ortsteil Billerbeck. Dazu arbeite die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe nicht nur
nach wirtschaftlichen Regeln unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit. Erklärte Absicht sei
Machten sich ein Bild vom Alt- und Totholzbestand im landesauch, in von der Forstabteilung festgelegten
verbandseigenen W ald am Norderteich in Horn-Bad Meinberg:
Bereichen
den Natur- und Artenschutz gezielt zu
Landesverbandsvorsteher Dr. Andreas Kasper, Hans-Ulrich
Braun, Leiter des Forstmanagements des Landesverbandes Lipunterstützen und zu fördern. „Die Wälder des
pe, und Karsten Otte, Sprecher der „Bezirkskonferenz NaturLandesverbandes Lippe schließen schon heute
schutz“.
rund 5500 Hektar Naturschutzgebiete ein. Wir
haben zudem ein dynamisches Tot- und Altholzprogramm entwickelt: Auf angemessenen
Flächenanteilen, die sich aufgrund des Alters der Bäume, aber auch unter Gesichtspunkten der
Verkehrssicherheit für Waldbesucher anbieten, lassen wir Alt- und Totholz unberührt, um unzähligen,
spezialisierten Lebewesen wie Pilzen oder Käfern einen geschützten Lebensraum zu bieten“,
erläuterte Braun. Damit unterstütze die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe nicht nur den
natürlichen Kreislauf von Leben und Tod auf der gesamten bewirtschafteten Fläche: „Die angepasste
Bewirtschaftung schützt auch das Klima, weil durch den Holzzuwachs CO2 gebunden bzw. das in
Holzprodukten gespeicherte CO2 aus dem Kreislauf genommen wird.“
Fazit: Der Landesverband Lippe setzt sich schon heute in einem hohen Maße für den Naturschutz vor
Ort ein. „Dem Projekt ‚Nationalpark Teutoburger Wald‘ stehen wir deshalb offen gegenüber“, so Dr.
Kasper. Dies zeige der Beschluss, den der Landesverband Lippe in seiner Verbandsversammlung
vom 17. Dezember 2008 einstimmig verabschiedet habe: „Die Einrichtung eines Nationalparks auch
auf Flächen im Kreisgebiet eröffnet dem Landesverband Lippe – unter bestimmten Voraussetzungen
– große Chancen.“ Mit Blick auf die wirtschaftlichen Risiken, die Landesverbandskämmerer Bernd
Tiemann in seiner Haushaltsrede für das Jahr 2009 ausführlich skizziert hat, sei das Engagement des
Landes Nordrhein-Westfalen von ausschlaggebender Bedeutung. „Im Raum steht ein finanzieller
Ausgleich für die jährlichen Erträge aus unserer Forstwirtschaft und die Vermögensschäden. Hier
sehen wir das Land in der Pflicht, ebenso wie bei der Frage der Finanzierung der für uns besonders
interessanten Nationalparkeinrichtungen und –portale“, führte Dr. Kasper weiter an.
Herr Otte begrüßte, dass der Landesverband Lippe konstruktiv an der Diskussion zum Nationalpark
teilnimmt und zwischenzeitlich – unter bestimmten Bedingungen – Chancen für sich bei der Errichtung
eines Nationalparks im Teutoburger Wald sieht.
LIPPISCHES LANDESMUSEUM
2000 Jahre MYTHOS Varusschlacht: Gutscheine für den Eintritt in die Mythos-Ausstellung ab
sofort erhältlich
Dezember 2008. Ab sofort sind im Lippischen Landesmuseum Detmold
Gutscheine für den Einzeleintritt und den Eintritt für Familien in die
Mythos-Ausstellung erhältlich. „Diese Gutscheine sind gerade vor Weihnachten eine schöne Ergänzung zu den Kombitickets, die in allen drei
Ausstellungen des Kooperationsprojektes „Imperium Konflikt Mythos. 2000
Jahre Varusschlacht“ gültig sind“, meint Dr. Elke Treude, stellvertretende Museumsleiterin und
Kuratorin der Mythos-Ausstellung. Die Gutscheine berechtigen zum einmaligen Besuch der Ausstellung „Mythos“ und kosten 9,00 Euro (Einzeleintritt Erwachsene) bzw. 20,00 Euro (Familieneintritt
für 2 Erwachsene mit Kindern unter 18 Jahren). Daneben gibt es verschiedene Kombitickets, die in
den drei beteiligten Museen (LWL-Römermuseum in Haltern am See, Museum und Park Kalkriese,
Lippisches Landesmuseum Detmold) gelten. Gutscheine und Kombitickets sind erhältlich im
Lippischen Landesmuseum Detmold, Ameide 4, 32756 Detmold, unter Tel. 05231 / 9925-409 oder
fuehrungen@lippisches-landesmuseum.de.
Als Weihnachtsgeschenk ein Kunstkurs?
Dezember 2008. Die Kunstwerkstatt „Klecks“ im Lippischen Landesmuseum Detmold bietet für Kinder
von 4 bis 6 Jahren ab dem 9. Januar 2009 einen Kunstkurs an. Jeden Freitag von 14.15 bis 15.15 Uhr
gehen die Kinder unter Anleitung der Dipl. Kunstpädagogin Silke Budde auf eine „Kunstreise“. Viele
interessante Ausstellungsbereiche des Museums werden gemeinsam entdeckt, Geschichten gelesen,
Künstler und Künstlerinnen vorgestellt. Mal- und Gestaltungstechniken werden spielerisch erklärt und
unter Verwendung verschiedener Materialien entstehen dann kleine Kunstwerke. Der Kreativität sind
dabei keine Grenzen gesetzt. „Sich kreativ ausdrücken zu lernen, ist ein ganz besonderes Geschenk,
das die Persönlichkeit stärkt und fördert“, so Frau Budde. Näheres erfahren Interessierte an der Kasse
des Lippischen Landesmuseums Detmold, An der Ameide 4, Tel. 05231/9925-0 oder unter Tel.
05231/9925-0 bei Museumspädagogin Sabine Solmaz.
HINWEISE:
„Wer sich was einfallen lassen will soll in Egypten den Winter zubringen“ – unter diesem Motto steht
eine Lesung am Donnerstag, dem 8. Januar 2009, um 19:30 Uhr im Vortragssaal der Lippischen
Landesbibliothek. Anlass ist die Finissage der Ausstellung „Ethel Smyth – Impressionen und
Korrespondenzen“, mit der das Detmolder Ethel Smyth Festival 2008 zu Ende geht. Nach der etwa
einstündigen Lesung wird es ein letztes Mal Gelegenheit geben, durch die Ausstellung zu gehen.
Nähere Infos unter www.llb-detmold.de.
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