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Eine Ahnung von dem, was entsteht - suhlermoderne

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SUHL
MITTWOCH, 10. OKTOBER 2007
Spielen ihre letzte Saison in Suhl: die Musiker der Philharmonie.
IN KÜRZE
An der Hasel bis Ende
November gesperrt
Suhl – Wegen Kanalbauarbeiten wird die Straße An
der Hasel zwischen Beschussamt und Eisenbahnbrücke
vom
morgigen
Donnerstag, 11. Oktober,
bis voraussichtlich Dienstag, 30. November, für den
Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist die
Umleitung aus Richtung
Neundorf über die Blücherstraße, von und zum Gewerbegebiet Sehmar über
die Würzburger Straße, An
der Hasel und Am Sehmar
ausgeschildert.
red
Sportverein für
Nord in Gründung
Suhl – Die seit Jahren
schwelende Idee, in SuhlNord einen Sportverein zu
gründen, soll jetzt in die
Tat umgesetzt werden. Zu
einem ersten Treffen lädt
der Suhler Sportbund Interessierte am Dienstag, dem
30. Oktober, um 17 Uhr in
den Bürgertreff Suhl-Nord
ein. Der Sportbund hofft
auf rege Beteiligung.
red
Ausschuss tagt in
Jenaplanschule
Suhl – Zu seiner nächsten
Sitzung kommt der Kulturausschuss am morgigen
Donnerstag, dem 11. Oktober, um 17 Uhr in der
Jenaplanschule, Ringbergstraße 4, zusammen. Wie
Ausschussvorsitzender
Hendrik Neukirchner (Aktiv für Suhl) mitteilt, steht
nach einer Besichtigung
der Schule und Informationen zum Schuljahresbeginn 2007/08 im öffentlichen Teil eine Auswertung
des Stadtgesprächs auf der
Tagesordnung.
red
Suhler Sepp
„Ho wärlich, doas Laub
fällt zont heide zeitich. Ich
glei, nu wärd a ball doar
erscht Schnee komme. Hoffentlich tut’s ons emsich
Bauhof nich widder verpenne.“
Zeichnung: A. Witter
Lokalredaktion Suhl:
Heike Hüchtemann (Ltg.),
Gabi Hoffmann, Lilian Klement,
Kerstin Kolb, Ruth Schafft, Georg Vater
Friedrich-König-Straße 6, 98527 Suhl
Tel. (0 36 81) 79 24 45
Fax (0 36 81) 79 24 35
E-Mail: lokal.suhl@freies-wort.de
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SHL1
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SUHL
SUHL
Ein Konzertabend der Kontraste: Dvoraks
8. Sinfonie und der Karneval der Tiere
Oberbürgermeister geht mit Knabenchor
auf Wandertour und singt
Beim Konzert der Philharmonie
heute im CCS erklingt erstmals
seit langem im Abendprogramm Saint-Saens berühmtestes Werk „Der Karneval der Tiere“. Loriot hatte dazu auch einen genialen Text geschrieben.
Der wird vorgetragen vom be-
kannten Suhler Karnevalisten
Michael Rebhan. Für ihn ist es
der erste Ausflug in die Hochkultur. Das Verschwinden des
Orchesters aus Suhl empfindet
er als erheblichen Schaden für
das kulturelle Klima. Ein Interview mit ihm.
Seite 17
Wanderziel: Schneekopf
Suhls Oberbürgermeister Jens
Triebel (parteilos) will am kommenden Samstag mit den Mitgliedern des Knabenchores
wandern. Von Zella-Mehlis aus
über das Lubenbachtal sollen
Schneekopf, Suhler Hütte und
Goldlauter unter Schusters Rap-
Eine Ahnung von dem, was entsteht
13
pen genommen werden. Ein
Bus holt alle Wanderer um 9.15
Uhr (Busbahnhof), 9.18 Uhr
(Neues Rathaus), 9.19 Uhr
(Henneberger Haus) und 9.21
Uhr (Struth) ab. Auf dem
Schneekopf wird gesungen.
Wanderer sind willkommen.
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Kaufhof | Der Abbau des Krans zeigt: Der Außenumbau geht dem Ende entgegen. Innenraum bekommt Gestalt.
merhin 70 Metern brauchte,
von einem Unternehmen wieder zusammengebaut und abtransportiert. Zwei Tage dauerten die Arbeiten insgesamt. Erst
am Montag fuhren schwer beladene LKW die Stahlgerüste
aus Suhl weg. Einzig ein so genannter Mobilkran steht nun
noch auf der Baustelle. Der
wird für das Aufstellen der
Stahlträger des Eingangsbereichs zum Steinweg gebraucht.
Von Stefan Reisner
Suhl – „Was wäre denn gewesen, wenn hier nichts investiert
worden wäre?“, fragt Heinrich
Griebel und gibt die Antwort
gleich mit: Der Kaufhof wäre
vielleicht schon mit einem
grauen Bauzaun versehen und
er, Heinrich Griebel, wohl die
längste Zeit Mieter gewesen.
Heinrich Griebel ist gerade in
den orange-farbenen Baucontainer gekommen. Dort will er
mit dem Oberbauleiter Georg
Weißbrodt weitere Absprachen
für seinen Einzug treffen. „Man
soll doch bitte in die Zukunft
blicken“, sagt der Händler.
Wenn das neue Einkaufs-Centrum fertig ist, zieht er mit seinem Wäschemoden-Geschäft
wieder zurück. Jetzt betreibt er
seinen Laden im Glaspavillon
gleich neben der Kaufhof-Baustelle.
Oberbauleiter Georg Weißbrodt arbeitet für die Bauwi,
das Wichthäuser Unternehmen, das nach der Pleite von
„Wiemer & Trachte“ die Kaufhof-Baustelle übernommen hat
und zu Ende bringen will. Auch
er blickt lieber in die Zukunft.
„Über Geschmack lässt sich sicherlich streiten“, sagt er. Und
von der Herrenteich-Seiten gesehen findet auch er das angebaute Parkhaus etwas wuchtig.
Das Wichtigste, meint Weißbrodt aber, sei, dass für Suhl etwas entsteht. „Und ohne Parkhaus geht das heute nicht. Ohne Parkhaus hätte niemand investiert.“ Trockenen Fußes, sagt
er, wollen heute die Kunden
ins Kaufhaus gehen. Davon ist
er überzeugt.
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Haus jetzt regendicht
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Decks eingezogen
——————
Wie umstritten das Parkhaus
auch ist: Viel muss daran nicht
mehr gebaut werden. Die Außenfassade ist fast fertig. Im Innenbereich sind die Decks zum
Parken eingezogen. Nur kleinere Pflasterarbeiten am Eingang
sind noch zu machen. Und da,
wo keine Steinfassade vorgeblendet ist, sollen noch die
letzten Lamellen angebracht
werden. „Ende November ist
das Parkhaus fertig“, kündigt
Zusammenbau des Krans. Damit sind große Arbeiten im Außenbereich Geschichte.
Weißbrodt an.
Geschafft sind auf der größten Baustelle in Suhls Zentrum
auch die Arbeiten, für die der
riesige Kran gebraucht wurde.
Am vergangenen Wochenende
Foto: frankphot o.de
wurde das große Gerät, das wegen des benachbarten Hochhauses eine Ausladung von im-
Das Haus regendicht zu bekommen war wohl das Wichtigste,
das vor Herbst und Winter am
Gebäude
gemacht
werden
musste. Das ist erledigt. Im Trockenen können die Arbeiter
nun im Inneren ihr Werk tun.
An tragenden Elementen musste kaum etwas saniert werden.
„Es wurde in den 60er Jahren
gut gebaut“, sagt Weißbrodt,
„das hat uns selbst überrascht.“
Auf der unteren Ebene, die
auf die Friedrich-König-Straße
zeigt, sieht man kaum, dass der
Innenausbau
voranschreitet.
Doch nur eine Etage höher
lässt sich schon jetzt erahnen,
wie das Einkaufs-Centrum aussehen soll. Einige Stahlkonstruktionen, in die später nur
noch die Schaufensterscheiben
eingesetzt werden müssen, stehen schon. Die Fahrstühle werden gerade angeschlossen, die
Rolltreppen stehen abgedeckt
an ihrem Platz, die Sprinkleranlage für das gesamte Haus ist
fast fertig und einige Wände
sind schon verputzt.
Die Bauwi ist als Baufirma
der Generalauftragnehmer. An
rund 20 Subunternehmen hat
die Wichtshäuser Firma derzeit
Aufträge für den Kaufhof-Umbau vergeben. „Vor allem aus
der Region kommen die“, erklärt Alexander Nenninger,
Bauleiter auf der Kaufhof-Baustelle.
Er hofft auf einen milden
Winter, damit die Arbeiten
pünktlich zu Ende gebracht
werden können. „Ende Februar
2008 ist unser Termin“, erklärt
er. Dann soll bis auf die Einrichtung der Geschäfte alles fertig sein.
Ausschuss auf
der Deponie
Suhl – Mit Vertretern der Bürgerinitiative „Für ein besseres
Müllkonzept“ besichtigt der
Stadtentwicklungsausschuss
heute um 17 Uhr die Deponie
Goldlauter, wo Schlacke aus der
Müllverbrennungsanlage abgelagert wird. Anschließend begutachten die Ausschussmitglieder die Arbeitsbedingungen
des Bauhofes im Suhler Stadtbetrieb. Wie Ausschussvorsitzender Wolfgang Wehner mittteilt, beginnt in der dortigen
Kantine um 18 Uhr die reguläre
Sitzung, bei der u. a. BauhofUmzug und Winterdienstvorbereitung erörtert werden. Mit
Ausnahme eines kurzen öffentlichen Teils, in dem lediglich
eine Bürgerfragestunde und die
Zustimmung zum Bau eines
Doppelcarports am „Hinteren
Loh“ auf der Tagesordnung stehen, ist die gesamte Sitzung,
einschließlich der Begehungen,
nichtöffentlich.
red
Vortrag zu
„Rosenholz“
Suhl – Zu den „Rosenholz“-Dateien des DDR-Auslandsnachrichtendienstes referiert Helmut Müller-Enbergs, Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde, am morgigen Donnerstag
um 19.30 Uhr im Kleinen Saal
des Hauses Philharmonie in
Suhl. Interessierte Bürger sind
zu der Veranstaltung der Volkshochschule und der Außenstelle Suhl der Stasi-Unterlagenbehörde herzlich eingeladen. Der
Eintritt ist frei.
red
Wirtschaftsrat
im Dialog mit
Wucherpfennig
Ein neues Feuerwehrauto für (fast) alle Fälle
Suhl – Was die deutsche Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union für die weitere
Entwicklung Thüringens bedeutet, wollen die Mitglieder
des Landesverbandes Thüringen
des
Wirtschaftsrates
Deutschland der CDU mit dem
Thüringer Minister für Bundesund
Europaangelegenheiten
und dem Chef der Thüringer
Staatskanzlei, Gerold Wucherpfennig am kommenden Montag, dem 15. Oktober, um 17
Uhr im Suhler Hotel „Thüringen“ diskutieren. An der Podiumsdiskussion werden sich
nach Information des Verbandes unter anderem Ralf Luther,
Landrat
des
Landkreises
Schmalkalden-Meiningen, Ralf
Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen, und
Rechtsanwalt Wolfgang Müller,
Sprecher der Sektion Südthüringen, beteiligen. Moderiert
wird die Veranstaltung in der
Reihe „Thüringen aktuell“ vom
Thüringer Landesvorsitzenden
Heinz-Jürgen Kronberg, der zugleich auch Mitglied des Bundesvorstandes des Wirtschaftsrates der CDU ist.
red
Suhl – Die Stadt rüstet auf im
Kampf gegen Brände und andere Havarien, bei denen schnelle
und technisch anspruchsvolle
Hilfe gebraucht wird. Wie
wichtig das ist, wurde unlängst
beim Brand der Ausstellungshallen deutlich. Konnte sich
die Freiwillige Haselgrund-Feuerwehr erst vor wenigen Wochen über ein neues Löschfahrzeug freuen, so übergab OB
Jens Triebel gestern ein weiteres
Feuerwehrauto
modernster
Bauart an die hauptamtliche
Wache im Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) Zella-Mehlis.
Im Januar hatte der Stadtrat
die Anschaffung beschlossen,
am Montag konnten die Feuerwehrleute den von einer Spezialfirma in Luckenwalde nach
Wunsch aufgebauten und ausgerüsteten
MAN
abholen.
250 000 Euro kostet das Hilfeleistungs- und Löschfahrzeug
(HLF) 20/16, 100 000 Euro davon kommen als Fördermittel
vom Land.
Zu Recht habe die Stadt das
Geld dafür in die Hand genommen, sagte Triebel bei der Übergabe. Es bestand dringender
Übergabe | Alles an Bord für den schlagkräftigen Ersteinsatz bei Bränden, Unfällen und Havarien
Gruppenführer Alfred Eckert (l.) und Feuerwehrchef Manfred Heß (r.) zeigen OB Jens Triebel die umfangreiche Ausrüstung des neuen Feuerwehrautos.
Foto: frankphoto.de
Handlungsbedarf. „Rost und
Verschleiß haben am Vorgängermodell deutliche Spuren
hinterlassen. Das Fahrzeug
muss ausgesondert werden.“
Das bestätigt Feuerwehrchef
Manfred Heß. „Für die Wache
ist das ein wichtiger Schritt.
Das alte Auto ist fertig und einfach zu reparaturanfällig.“
Sein Nachfolger wird mit
Sicherheit kein Garagenhüter.
Mit seiner umfangreichen Ausrüstung sowohl für den Einsatz
im Brandfall als auch zur tech-
nischen Hilfeleistung wie etwa
bei Verkehrsunfällen oder zur
Ölspurbeseitigung wird es nahezu täglich aus dem GAZ ausrücken müssen. „Für den Ersteinsatz ist das Fahrzeug prädestiniert“, sagt Manfred Heß.
In den nächsten Tagen wird
es noch mit einigen Ausrüstungsgegenständen seines Vorgängers ergänzt und nach einer
intensiven Einweisung des Personals in Dienst gestellt. Eine
solche Einweisung ist unbedingt nötig, beinhaltet das Auto doch ein ganze Reihe neuer
Technik, erklärt Gruppenführer
Alfred Eckert. Auch der Fahrer
müsse sich sehr intensiv mit
dem Auto vertraut machen.
„Die Verantwortung ist bei dem
immensen Wert schon sehr
groß“, meint er.
1600 Liter Wasser passen in
Wassertank des HLF, zur Besatzung gehören im Normalfall
fünf Feuerwehrleute. Mit seiner
Luftdruckschaumanlage bietet
das Fahrzeug im Bereich der
Löschmittelerzeugung das Modernste und Sparsamte, was es
derzeit am Feuerwehrtechnikmarkt gibt.
Georg Vater
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