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Gespielt wird, was auf den Tisch kommt

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1 7 . O KTO B E R 2 0 14
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SÄCHSISCHE ZEITUNG
27
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NACHRICHTEN
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Smartphones/Tablets
Gespielt wird,
was auf den
Tisch kommt
Google und Apple stellen
neue Mobilgeräte vor
Google legt vor: Der Internetkonzern ersetzt seine Smartphones und Tablets der
Nexus-Serie durch neue Modelle. Das Nexus 6 wurde gemeinsam mit Motorola entwickelt und hat ein Display mit 2 560 mal
1 440 Bildpunkten. Der integrierte Akku
lässt sich in einem 15-minütigen Schnellverfahren laden. Das Nexus 9 stammt von
HTC und hat ein Display im 4:3-Format
(2 048 mal 1536 Pixel). Es kommt am 3. November in den Handel und kostet zwischen
400 und 570 Euro. Euro-Preise für das Nexus 6, welches noch vor Jahresende erhältlich sein soll, sind noch nicht bekannt.
Apple zieht nach und bringt seinerseits
neue Tablets heraus. Die Präsentation, zu
der neue iPad-Modelle erwartet wurden,
lief bei Redaktionsschluss noch. (dpa)
Bis Sonntag zeigen über 800 Aussteller
auf der Leitmesse „Spiel ’14“ in Essen
ihre Neuheiten. Ein Trend-Überblick.
Sieht albern aus, macht aber umso mehr Spaß: Bei „Lift it!“ geht es darum, unter erschwerten Bedingungen Teile zu bewegen und übereinander zu stapeln.
Von Tanja Liebmann-Décombe
U
nter dem Motto „Komm, spiel mit“ haben gestern die 32. Internationalen
Spieltage begonnen. Tausende von Spielen
– darunter mehr als 850 Neuheiten und
Weltpremieren – sind derzeit in Essen zu
sehen. Leicht zugängliche Kinder- und Familienspiele haben die Verlage ebenso mitgebracht wie komplexe Denk- und Strategiespiele. „Die Messe spiegelt den internationalen Spielemarkt wieder. Über die Hälfte der Aussteller kommt aus dem Ausland“,
sagt Dominique Metzler. Laut den Veranstaltern ist ein klarer Trend nicht zu erkennen. „Wenn es einen Trend gibt, dann liegt
er in der Vielfalt“, sagt Metzler.
Technisch ungewöhnlich sind einige
neue Brettspielsysteme, die per App mit
dem Tablet-PC oder dem Smartphone gespielt werden – etwa die Smart-Play-Reihe
von Ravensburger. Als weiteres Beispiel
nennt Metzler das Spielkonzept „Next Generation“ von Roco. Im Prinzip handelt es
sich dabei um ein Modelleisenbahnsystem
mit Aktionspunkten. Fährt ein Zug darüber, gibt es Aufgaben via App.
Preise sinken, Qualität stabil
Ein weiteres Thema sind Quizspiele. Die
seien aber schon seit längerer Zeit in, sagt
Dominique Metzler. Beim Blick auf die Titel von Verlagen wie Kosmos („Hensslers
Küchenrallye“, „Guinness World Records“),
Ravensburger („Quizduell“, „Schlag den
Raab Kids“) oder Jumbo („Spiel des Wissens
– Planet Deutschland“) zeige sich allerdings, dass diese Tendenz anhalte. Auch
Hermann Hutter, der Vorsitzende des Vereins „Spieleverlage“, sieht Quizspiele als
Dauerbrenner. „Die laufen seit Jahren“,
sagt der Sprecher des Interessenverbands
der Spieleverlage in Deutschland. Gleiches
gelte für Partyspiele.
Überhaupt liegen Gesellschaftsspiele
voll im Trend. Die Nachfrage der Kunden
wächst; Jahr um Jahr gibt es mehr Neuheiten, auch von kleinen und internationalen
Anbietern. „Die sorgen dafür, dass eine große Bandbreite erhalten bleibt“, sagt Dominique Metzler. Gut für Kunden sei, dass viele Spiele preisgünstiger werden. „Ich sehe
viele bei einem Preis rund um die 30 Euro.
Früher hat ein Spiel gerne 40 Euro gekostet“, so die Messeorganisatorin. Die Qualität habe aber nicht darunter gelitten. Das
Gegenteil sei der Fall. Viele Spiele zeichneten sich durch hochwertige Ausstattungen
aus. Metzler: „Zudem gibt es heute mehr
gute Regeln als früher.“
Heute und morgen sind die Messehallen von 10 bis
19 Uhr geöffnet, am Sonntag schließt die „Spiel ’14“ bereits 18 Uhr. Eine Tageskarte kostet 11,50 Euro für Erwachsene, Kinder (bis zwölf) zahlen 6,50 Euro. Hallenpläne
und weitere Infos online: www.merz-verlag.com
Spieleempfehlungen der Redaktion
Für Taktikfans
Für Spieleeinsteiger
Für clevere Köpfe
Für lustige Runden
Schlaue Köpfe wechseln die
Spur. Beim Holzbrettspiel
„Samsara“ gilt dieses Motto
besonders. Die Aufgabe jedes
Spielers ist es, sechsmal mit
einem Spielstein exakt sein
Zielfeld zu erreichen. Die Zielfelder sind nur über eine bestimmte Bahn zu erreichen.
Liegen alle Steine in der Bahn
daneben, kann das Ziel nicht
erreicht werden. Mit Würfelglück und klugen Spurwechseln sind die sechs Zielgänge
rasch geschafft.
p Fazit: Kurzweiliges Taktikspiel für zwei Personen.
Samsara von Thomas Weber, erschienen bei Gerhards Spiel und Design.
zwei Spieler ab zehn Jahren, ca. 30 Minuten., 48 Euro.
Spiele, die das Gedächtnis
trainieren, gibt es wie Sand
am Meer. „Honigbienchen“
ist daher alles andere als eine
Sensation. Gelungen ist das
Spiel des Spieleautors Reiner
Knizia trotzdem. Zum Zubehör gehören hübsch bebilderte Karten und kleine Bienenkörbe, unter denen verschiedenfarbige, wackelnde Bienchen versteckt werden. Wer
sich am besten merken kann,
unter welchem Korb welche
Biene versteckt ist, gewinnt.
p Fazit: Schön gemachtes
Merkspiel für Kita-Kinder.
Honigbienchen von Reiner Knizia,
erschienen bei Amigo. Zwei bis fünf
Spieler ab vier Jahren, ca. 15 Minuten,
ca. 16 Euro.
Knobelfreunde aufgepasst:
Mit „Enigma“ erlebt man die
Herausforderung hoch zehn.
Nicht nur, dass in jeder Runde
ein Rätsel gelöst werden
muss. Wichtig ist auch, Kärtchen mit den gelösten Aufgaben möglichst schlau an ein
Leitungssystem anzulegen.
Wer es schafft, seine Karten
samt Figur geschickt zu positionieren, hat gute Chancen
auf den Sieg. Über 100 Aufgabenkarten in vier Kategorien
sorgen für Abwechslung.
p Fazit: Gut geeignet, um logisches Denken zu schulen.
Enigma von Touko Tahkokallio,
erschienen bei Zoch. Zwei bis vier
Spieler ab acht Jahren, ca. 45 Minuten,
ca. 35 Euro.
Bei „Drecksause“ von Gunter
Baars ist Action angesagt. Da
sausen Schweine übers Spielfeld, boxen andere in Löcher,
und mit kleinen Besen ausgestattete Spieler helfen reihum nach. Alle Schweinefiguren drehen sich im Oval und
streben Richtung Ziel. Witzig:
Bevor die Spieler ihre Schweine über die Ziellinie fegen,
sollten sie ihr Tier in ein
Dreck- und nicht in ein Wasserloch geschubst haben.
Denn nur dreckige Schweine
bringen Punkte.
p Fazit: Rasantes Geschicklichkeitsspiel für die Familie.
Drecksause von G. Baars, erschienen
bei Kosmos. zwei bis vier Spieler ab
sechs Jahren, ca. 20 Minuten, ca. 25 €.
Für Sprachkünstler
Für Partygäste
Für Ausdauernde
Für Kartenspieler
Wie bitte? Es soll möglich
sein, zum Satz „Der Nebel
steigt, es fällt das Laub“ einen
passenden Songtitel zu finden? Man soll ihn gar als Bestandteil eines Märchens oder
Krimis sehen und eine Geschichte darüber schreiben?
Wem vor solchen Aufgaben
graut, sollte „Fliegende Zeilen“ gar nicht erst ausprobieren. Dafür werden kreativkommunikative Zeitgenossen
das poetische Spiel um Sinn
und Unsinn lieben.
p Fazit: Etwas Besonderes,
nicht für Jedermann geeignet.
Fliegende Zeilen von Max J. Kobbert
und Alexander Herbst, erschienen bei
Moses. Drei bis sechs Spieler ab zwölf
Jahren, ca. 20 Minuten, ca. 25 Euro.
Maximal schwierig, maximal
lustig, maximaler Spaß. Mit
diesen Worten lässt sich „Lift
it!“ beschreiben. Das Geheimnis des Maximum-Effektes ist
gelb, aus Plastik und mit einer
Schnur samt Haken ausgestattet. Dass das gelbe Ding in
der Anleitung als Kran bezeichnet wird, ist berechtigt.
Die Aufgabe, mit diesem Kran
in der Hand Teile zu bewegen
und aufeinanderzustapeln, ist
knifflig. Getoppt wird das
noch, wenn der Kran am Kopf
der Spieler befestigt wird. Da
bleibt kein Auge trocken.
p Fazit: Super und urkomisch.
Lift it! von Per Gauding, erschienen
bei Game Factory. ein bis acht Spieler ab
acht Jahren, ca. 30 Minuten, ca. 25 Euro.
Zurück in die Zeit der Industrialisierung. In „Russian Railroads“ schlüpfen die Spieler
in die Rolle von Eisenbahnunternehmern. Sich flexibel zu
zeigen, ist von Vorteil, denn
wegen der Aktionen von Mitspielern lässt sich nicht jeder
Plan verwirklichen. Das Spiel
hat den Deutschen SpielePreis bekommen. Ein „Familienspiel“ ist es allerdings nicht
wirklich, denn „Russian Railroads“ ist komplex und dauert locker mal zwei Stunden.
p Fazit: Grandioses Strategiespiel, absolut empfehlenswert.
Russian Railroads von H. Ohley und
L. Orgler, erschienen bei Hans im Glück,
zwei bis vier Spieler ab 12 Jahren, ca.
120 Minuten, ca. 37 Euro.
Wer die Wahl hat, hat die
Qual – jedenfalls bei „Abluxxen“. Pro Spieler gibt es 13
Karten, dann muss jeder reihum eine oder mehrere Karten
ablegen. Wer am Ende die
meisten Karten vor sich liegen hat, gewinnt. Erlaubt ist
auch, anderen Spielern Karten zu klauen. Welche Chancen sich dem Beklauten dadurch bieten, ist in der Anleitung so gut erklärt, dass „Abluxxen“ den Preis „Goldene
Feder“ erhalten hat.
p Fazit: Zu zweit eher langweilig, prima in größerer Runde.
Abluxxen von Wolfgang Kramer und
Michael Kiesling, erschienen bei Ravensburger, zwei bis fünf Spieler ab zehn
Jahren, ca. 20-30 Minuten, ca. 12 Euro.
Kinder brauchen klare Ansagen
Einschlafen ist ein bisschen wie Sterben:
Wir müssen loslassen können vom Tag,
und wir müssen darauf vertrauen können,
dass es morgen – möglichst gut – weitergeht. Wer vertraut – auf Gott, auf seinen
Partner oder darauf, dass das alles schon
seinen Gang geht –, kann gut einschlafen.
Das ist ein abgeklärter Lebensmut, den Kinder natürlich noch nicht haben können.
Sie brauchen starke Mitmenschen, am besten ihre Eltern, an denen sie sich ausrichten, an denen sie Halt finden können wie
ein Ruderer, der für einen geraden Kurs seinen Blick an einen Baum oder einen Turm
am Ufer heftet.
Aber so ist sie nicht mehr, unsere Wohlstandswelt: Die Eltern heften ihren Blick
auf die wechselnden Befindlichkeiten ihrer
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Unsere Zwillinge sind inzwischen fünf,
schlafen aber abends nicht ein. Immer
wieder kommen sie heraus, wollen
noch trinken, pullern, noch einen Kuss.
Wir kommen nicht zur Ruhe, Abend für
Abend, es endet mit Tränen und lauten
Schreiereien.
Foto: Roland Weihrauch/dpa
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Erziehen? Aber ja!
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Von Dr. Ralf Hickethier
Kinder und folgen ihnen; dadurch fangen
sie selbst an zu flackern, was zu einer unruhigen, hyperaktiven Lebensweise führt. Sie
glauben, die ersehnte Lösung gefunden zu
haben, wenn sie sich ihren Kindern perfekt
anpassen. Diese legen die Latte, natürlich
unbewusst, aber immer höher, entwickeln
schwierige Eigenheiten und Marotten, weil
ihre Eltern ihnen so nur eine falsche, fragile Sicherheit bieten.
Sie müssten also in Ruhe mit Ihrem Mann
überlegen, wie Sie für Ihre Kinder stark
und eindeutig werden und das gemeinsam
überzeugend vertreten. Überlegen Sie vorher, was Sie tun, wenn die Kinder Tränen
und Geschrei einsetzen. Das muss nach der
Methode „Versuch und Irrtum“ geschehen,
denn jedes Kind und jede Familie ist anders.
Immer ist wichtig, dass Ihr Mann und Sie
sich gegenseitig stärken wie die Spieler einer Mannschaft vor einem entscheidenden
Punktspiel. Kinder wollen Eltern, die ganz
für sie da sind, wenn nötig auch leidenschaftlich mit blitzenden Augen im Guten
ebenso wie im Bösen. So muss schon die
Ansprache erfolgen, während Sie beide zusammen vor ihnen stehen, zum Beispiel:
„Heute werden wir es alle miteinander
schaffen! Ihr kommt nach dem Gutenachtkuss nicht wieder heraus! Wenn doch, tragen wir euch einfach zurück ins Bett. Nach
fünf Minuten – hier seht ihr die Uhr – kommen wir noch einmal hoch und streichen
euch über den Kopf.“ Und sollte das nicht
klappen: Wiederholen Sie das Ganze noch
einmal.
Haben auch Sie eine Frage an den pädagogischen
Psychologen Dr. Ralf Hickethier? Schreiben Sie an Redaktion Nutzwerk, 01055 Dresden. Oder senden Sie eine Mail
an: expertentipp@redaktion-nutzwerk.de
Technik
Parkplatz-Apps
oft unzuverlässig
Vor allem in Großstädten mangelt es an
Parkplätzen. Smartphone-Apps sollen die
Suche nach einer freien Lücke erleichtern –
leider sind die meisten laut einer Stichprobe nicht besonders zuverlässig. Die Informationen seien oft falsch oder veraltet, berichtet die Zeitschrift Computer Bild (Ausgabe 23/14), die zehn Apps für die Betriebssysteme iOS, Android und teilweise auch
Windows Phone getestet hat. Die Parkplatzsuche mit den Apps führe daher selten zum Erfolg. Nur zwei Parkplatz-Apps
wurden im Test für „gut“ befunden: das bis
zu zwei Euro teure Programm Parkopedia
und die iOS-App Park 2gether. Letztere hilft
beim Mieten und Vermieten von Stellplätzen und hat Parkopedia an Bord. (dpa)
Tiere
Hunde können
Stubenhocker sein
Viele Hunde möchten das Haus im Herbst
nicht verlassen. Vor allem kurzhaarige und
kleine Hunde reagieren empfindlich auf
Kälte und Nässe. Trotzdem sollten Hundehalter ihre Vierbeiner nicht mit Leckerli
nach draußen locken. Sie könnten sonst
lernen, dass ihnen immer erst Futter angeboten wird, damit sie rausgehen. Es sei besser, einfach loszugehen und das Haustier
für das Mitkommen zu loben, empfiehlt
der Berufsverband der Hundeerzieher und
Verhaltensberater. Um das Tier nicht zu
lange der Kälte auszusetzen, helfen kürzere Spaziergänge. Damit der Hund nicht
friert, sollten Besitzer und Tier in Bewegung bleiben. Ist es dem Tier trotz Bewegung zu kalt, ist wärmende Hundebekleidung zu empfehlen. Um Erkältungen zu
vermeiden, ist es wichtig, das Haustier
nach dem Spaziergang abzutrocknen. (dpa)
Ratgeber im TV
Antibiotika-Risiko
18.20 Uhr im WDR: Servicezeit Reportage.
Antibiotika können Leben retten. Zahlreiche schwere bakterielle Infektionen sind
dank der antibakteriellen Arzneimittel gut
in den Griff zu bekommen. Doch obwohl
sie als besonders sicher gelten, haben auch
Antibiotika unerwünschte Nebenwirkungen, die oft unterschätzt werden. Die Servicezeit geht der Frage nach, ob Ärzte zu
rasch zu viele Antibiotika verordnen.
Außerdem: 15.00 Uhr MDR: Lexi-TV –
Wissen für alle: Sächsische Herrscher –
Von Kurfürsten und Königen.
Programmänderungen möglich
Es darf auch später sein
Bis wann kann man noch
jemanden anrufen? Experten
im guten Benehmen sagen:
Auch noch nach der Tagesschau.
Manche meinen, im Smartphone-Zeitalter
sei der Blick auf die Uhr überflüssig geworden, ehe sie telefonieren. Doch nach wie
vor gilt – und zwar fürs Festnetz wie fürs
Handy: Höfliche Menschen überlegen sich
gut, wen sie wann „anklingeln“. So gilt es
laut Arbeitskreis Umgangsformen des
Deutschen Tanzlehrerverbandes als rücksichtsvoll, sich an die empfohlenen Kernzeiten zu halten, und in einem fremden
Privathaushalt wochentags ab frühestens
9.30 Uhr anzurufen – an Sonn- und Feiertagen erst ab etwa 11 Uhr –, sowie die Mittagszeit von 12.30 bis 15 Uhr auszusparen.
Die ehemals wegen der Tagesschau gesetzte Grenze von 20 Uhr passt jedoch
nicht mehr zu den geänderten Lebensumständen der Gegenwart. Und das nicht nur,
weil sich heute jeder, wenn gewünscht,
rund um die Uhr mit Nachrichten – auch
im Fernsehen – versorgen kann. So sind
zum Beispiel viele im Einzelhandel Tätige
oder andere, die die dort angebotenen Öffnungszeiten zum Einkaufen nutzen, vorher entweder kaum zu erreichen oder haben keine Zeit zum Telefonieren.
Somit gilt es nicht mehr als unhöflich,
zwischen 20 und 21 Uhr einen Anruf zu tätigen. Um diese Uhrzeit ist es allerdings unerlässlich, als Erstes zu fragen: „Störe ich
vielleicht gerade?“ Wenn es der angerufenen Person nutzt, außerhalb dieser empfohlenen Zeiten erreicht zu werden, oder
wenn man die Lebensgewohnheiten beziehungsweise Vorlieben eines Menschen
kennt, gibt es Ausnahmen.
Gibt es seitens des Unternehmens keine Regelung, die eine telefonische Erreichbarkeit an Wochenenden oder Feiertagen
ausschließt, ist es bei beruflichen Angelegenheiten rücksichtsvoll, zu prüfen, ob der
Anruf wirklich zwingend notwendig ist
oder auf den nächsten Werktag verschoben werden kann. Das gilt auch zwischen
Vorgesetzten und Teammitgliedern. (rnw)
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Seele and Geist
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