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...und was habt ihr sonst noch so g emacht? - Radteam Tharandter

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...und was habt ihr sonst noch so gemacht?
Da sind wir wieder, die Fahrrad- und Radfahrer-Transporter aus
dem Tharandter Wald. Das Jahr 2012 ist nun bereits fast Geschichte und Geschichte ist auch die Sache mit der Deutung des letzten
Blattes des CODEX DRESDENSIS, da (auch in Frankreich) alle
Berge noch dort stehen, wo sie hingehören, am 21.12. statt Sturzfluten Schneeflocken
den
Tharandter Wald überschwemmen – und Weihnachten vor der
Tür steht. Und wer will Weihnachten wegen so ein bisschen
Weltuntergang ausfallen lassen? Schöne Bescherung wäre
das!
Die Mädchen und Jungen der
Kinder- und Jugendabteilung
des Radteams Tharandter
Wald haben wir (trotz des seit
langem angekündigten Weltuntergangs) auch in diesem Jahr
zu diversen Sportveranstaltungen gebracht, bei denen sie ordentlich mitgemischt und
den einen und anderen Überraschungserfolg gelandet haben.
Nachfolgend nun eine Übersicht über eine Reihe dieser Wettkämpfe, ohne Anspruch
auf Vollständigkeit.
___________________________________________________________________
Weißenfels, 25.03.2012
1. Lauf GHOST Kids Bike Cup
Ziemlich zeitig im Jahr startet der GHOST Kids Bike Cup. Am 24.03.12 treffen sich
die Nachwuchs-Mountainbiker
im Singerschen Holz in Weißenfels, um zu zeigen, wie gut
man über den Winter gekommen ist.
Für das Radteam will es Sabine probieren, obwohl sie wegen ihres Knies aufpassen
muss.
Die Rennstrecke ist eine wunderschöne Berg- und Talbahn
mit nur wenigen Abschnitten
zum Überholen.
Da ihr der Slalom-Parcours "zu
heiß" ist stellt sich Sabine am
Start ganz hinten an.
Durch das ständige Auf und Ab,
Bremsen und Beschleunigen
"meldet" sich in der zweiten
Runde ihr Knie, so dass sie absteigen muss und die Runde
nicht zu Ende fährt. Ein "TrostEis" hilft über den ersten Kummer hinweg.
Der Leidensweg der dicken
Knie ist aber nun vorprogrammiert...
… und so macht das keinen Spaß
mehr …
Pirna, 22.04.2012
13. CC MTB PIRNA
Irgendwann tauchte per Drahtpost folgende Meldung auf:
„Betreff: MTB-Rennen, KIDS-Race
13. Mountainbikerennen in Pirna
Neues Motto: Kinder & Jugendliche weg vom PC!
Typ: Cross-Country
Zeitraum: 22.04.2012
Veranstalter: 1. Radverein Pirna
e.V.
NEU: KIDS RACE! Die Rennen der
Kids M und L finden auf vereinfachter, verkürzter Runde statt. Hinterher für alle Teilnehmer ein Getränk
und Zuckerkuchen.
Kommt nach Pirna und seit dabei.“
Kids M und L gibt es beim Radteam Tharandter Wald und an
der Viehleite in Pirna wollen die
dabei sein, die Appetit auf Zuckerkuchen haben und somit
sechs der zehn Starter stellen
(sogar Johannes hat sich nach
Streckenschau spontan für seinen Start entschieden).
Nach dem Reglement wird die
Wald- und Wiesenstrecke zehn
bzw. zwölf Minuten lang befahren und wer dann als erster mit
den meisten Runden ins Ziel
kommt, hat gewonnen. Gewinnen werden aber nicht unsere
hoch motivierten Starter, sondern der Zweitjüngste, der aber
ein „alter Hase“ ist (Maximilian
Weser vom SC Riesa). Die anderen Podestplätze werden jedoch von uns okkupiert.
Für unseren Neuling David ist
es das erste und hoffentlich
nicht letzte Rennen (auch wenn
er nach dem Zieleinlauf ganz
anderer Meinung ist).
David: erstes Rennen – und schon auf dem Treppchen
Fazit: Schönes kleines Rennen (jedoch zu wenig ortsansässige Starter) und im Anschluss super Produkte vom Eiscafe Alfredo....
Markersbach, 03.06.2012
14. Erzgebirgsradrennen
Wie im letzten Jahr folgt unmittelbar nach dem Radsporttag des Radteams Tharandter
Wald das Erzgebirgsradrennen in Markersbach. Wahlweise kann man da sein Bergrad entweder zum Fichtelberg
oder zum Hundsmarter bewegen. Da die SchülerInnen nur
für
die
28
km
lange
Hundsmarter-Runde zugelassen sind, fällt die Auswahl
nicht schwer.
Die Aufgabenverteilung ist wie
im letzten Jahr: Sabine fährt
auf Sieg (in ihrer Altersklasse) - Lutz fährt schneller als im letzten Jahr.
Bekanntgegeben wird zum Start noch eine "Umleitung" auf der Hundsmarter-Runde.
Das Frohlocken zu Beginn der Umgehung (der Steilabschnitt) weicht umgehend einem Ächzen und Stöhnen, da in die Umleitung (auch) ein Steilabschnitt eingebaut
ist.
Die Abfahrten machen mit den dicken 57er Reifen natürlich mehr Spaß als mit den
37ern des Cross-Rades, so dass man auch mal ungebremst rollen lassen kann, ohne
sofort Pirouetten zu drehen.
Uns nicht erspart bleibt natürlich der Schlussanstieg ("die
Rampe des Grauens"), die Lutz
als "viel später dran" in Erinnerung hat und die er, mental
nicht frei, mit Mühe hochkurbelt.
Aber: Absteigen ist an der Stelle nicht mehr und das gelbgrüne Trikot (Sabine) taucht vor
ihm auf.
Unterm Strich bleiben Sabines
Sieg in ihrer Altersklasse, eine
bessere Platzierung für Lutz,
das Mitfiebern mit den Fichtelberg-Bezwingern im einsetzenden Regen und leckere Nudeln im Festzelt...
Kurort Hartha, 17.06.2012
Tharandter Wald Cup
Heimspiel beim ersten Rennen der 7. SCOTT Fahrradspartakiade Erzgebirge für unsere Radteam-Kids: Der Tharandter Wald Cup geht in die dritte Runde.
Wieder mal im Vorfeld Stoßgebete zum Wettergott, der noch am Samstag mit dunklen
Wolken (und deren Inhalt) droht.
Aber alles wird gut: Während des Aufbaus
von Startnummernausgabe, Kasse, Zeiterfassung und des Technik- sowie des gastronomischen Services blinzelt die Sonne durch die
Bäume. Ronald und Anton basteln noch am
Parcours für langsame Schnecken und Jean
und André ziehen mit Flatterband durch den
Wald und platzieren (in Formula-1-Manier)
Strohballen am Harthaer Flügel, damit keiner
in die Triebisch fällt. Das DRK ist pünktlich,
der Schirmherr (Tharandts Bürgermeister Silvio Ziesemer) ist da. Was fehlt, sind die
Transponder für die Zeiterfassung. Neben
den bekannten alljährlichen Datenverarbeitungs-Komplikationen (Anmeldung/Startnummern usw.), mit denen Marco schon gerechnet hat, sorgt die nicht fristgemäße Postzustellung dieser hübschen Zutaten für zusätzliche Schweißperlen bei ihm. Aber schon mal
Immer wieder ein bisschen besser – der
vorab, „Die Zwei von der Zeitmessung“ haben
TWC diesmal mit Schirmherr!
auch ohne diese Hilfsmittel beste Arbeit abgeliefert.
Punkt Elf sind dann (fast) alle
da, der Schirmherr eröffnet den
Wettbewerb und die ersten
Starter (Laufrad) sind nicht
mehr an der Startlinie zu halten...
In diesem Jahr wird die
Startaufstellung nicht gelost,
sondern wurde schon vorab für
die jeweils ersten drei Reihen
festgelegt (anhand der Vorjahresergebnisse beim Tharandter
Wald Cup und der Gesamtwertung der Fahrradspartakiade
Erzgebirge). Natürlich gibt’s
auch diesmal darüber zu meckern, aber die Kids finden es
Wer jagt hier wen ?!
o.k. und die Schnellen sind vom Start weg weg ... und
Platz zum Überholen gibt’s im Tharandter Wald genug.
Nach Zieleinlauf der Altersklasse 3 wird für die Kinder eine Verschnaufpause eingelegt, die Fuchsjagd (eine große
Runde durch den Wald auf Zeit
und um die Wette) wird gestartet. Hier können sich mitreisende Angehörige (ab U17) ausprobieren, ihren (Trainings-)
Kindern oder Geschwistern oder
Angehörigen mal zeigen, wie im
Wald Fahrrad gefahren wird und
sich von diesen antreiben (anbrüllen) lassen. Auf Grund der
gestiegenen Nachfrage gibt es
dieses Jahr auch eine getrennte
Herren- und Damenwertung. Es
gibt für diesen Wettbewerb keine Frontfahrer, da Birgit, André, Aber jetzt ist Schluß! Marie und Benedikt im Ziel
Jean und Anton selber mitfahren. Die anderen Fuchsjägerinnen und -jäger brauchen ihnen
aber nur zu folgen – bei André
bis ins Ziel. Beim DamenZieleinlauf ist im Publikum sogar ansatzweise die an der
Waldbühne noch nie gesichtete
La-Ola-Welle zu sehen...
Bei den Ergebnissen sind die
großen Überraschungen ausgeblieben, unsere RadteamKids haben sich (endlich auch
zahlenmäßig)
ordentlich
in
Szene gesetzt. In der Altersklasse 1 belegt Viktoria ihren
geliebten 5. Platz, unser
„Frischling“ Oskar schafft es auf
Rang 15. In der Altersklasse 2
fahren Nicole auf den 5. und
Hannah auf den 6. Platz. Den 6.
Platz holt sich auch Leon vor
Johannes (11.), Hannes (16.)
und Benedikt (23.). In der Altersklasse 3 belegen Marie den
8., Jakob den 7., Anton den 16.
und Falco den 19. Platz.
Die Altersklasse 4 darf sich
schon zweimal auf der großen
Runde die Schwarze Straße
runterrollen lassen (dann geht’s
gemütlich den Harthaer Flügel
aufwärts). Ins Ziel kommen
daraufhin Celine als 4. und Anna als 5., bei den Herren ist
unter den Top Ten leider kein
gelb/grünes Shirt vertreten, es
schaffen aber alle noch auf
Punktränge (Maurice 16., Laurenz 17., Alexander 18.).
In der Altersklasse 5 sind die
Startfelder
erfahrungsgemäß
zwar kleiner, aber in diesem
Jahr sind deutlich mehr Starterinnen und Starter anwesend
als bei der Vorjahresveranstaltung. Bei den jungen Damen schaffen es Sabine (die
ziemlich aufgeregt war) und Annalena als Zweite und Dritte aufs Treppchen. Martin
mit seinem 4., David mit dem 5. und Marcel mit dem 7. Platz runden die gute Platzierung unserer Starterinnen und Starter auch in dieser Altersklasse ab.
Dank
allen
RadteamMitstreitern und allen Helfern für
die Hilfen bei der Vorbereitung
(Staatsbetrieb
Sachsenforst,
Stadt Tharandt, WAL-Betrieb)
und Durchführung (Little John
Bikes, Blue Wonder Sport Promotion) des Tharandter Wald
Cups. Besonderen Dank auch
an Ronald Albrecht für Aufbau
und Betreuung des Kurses
„Langsamste Schnecke des
Tharandter Waldes“ und an Anton Albrecht für Test und Freigabe dieses Kurses und seine
unermüdliche Tätigkeit als Frontfahrer.
Altenberg, 24.06.2012
Mad East Challenge 500
Dieses Jahr Sonnenschein zur
Mad East Challenge 500! Nach
der Schlammschlacht im letzten
Jahr sind die Pisten in diesem
Jahr im tragfähigen Zustand.
Bevor das Mad-Laufradrennen
startet inspiziert Lutz mit David,
Martin und Sabine die "große"
Strecke. Viel Stock und Stein
gibt es da, aber viele Möglichkeiten zum Überholen gibt’s da nicht. Der Hit auf dieser
Runde ist das Schaltauge an David´s Rad,
das nunmehr die Schaltung nicht mehr im
Auge hat. Was nun? Kein Werkstattservice,
keine Ersatzteile in Sicht. Zum Glück hat Martin´s Papa sein MTB mit und so ist wenigstens
der Start gesichert.
Nach dem Start der "großen" Mountainbiker,
bei
dem
auch
ein
Shirt
unseres Radteams einschließlich des dazu gehörenden Fahrers zu bestaunen ist, sind die
Kleinsten beim Mad-Laufradrennen anzufeuern. Und da gewinnt Isabell Eisold bei den
jungen Damen!
Die Altersklassen 1 und 2 starten gemeinsam
und sofort geht's den Skihang hinauf. Das
Publikum ist voll bei der Sache und feuert an
(und muss gelegentlich von den Ordnern ermahnt werden (ja, ja!), aber ab der zweiten
Runde wird es auch spannend!
Unsere Starter Viktoria, Nicole, Hannes, Johannes, Leon und Oskar kämpfen sich in
diesen Alterklassen durchs Gelände.
In der Altersklasse 1 wird Viktoria wird 5., Oskar (der sich mit
hochrotem Kopf den Skihang
hochschindet, sich aber nicht
hat reinreden läßt) belegt Platz
13.
Pech hat in der nächst höheren
Altersklasse Johannes, der aus
der letzten Runde nicht in die
Zielgasse einfahren kann, da
sie von überrundeten Kindern
blockiert wird, anhalten muss
und so wertvolle Zeit verliert, so
dass er von Jannis aus Heidenau auf den BlechmedaillenPlatz verwiesen wird. Nicole
wird 7., Leon 14. und Hannes
31.
In der Altersklasse 3 darf Jakob schon auf die
"große" Runde und die bedeutet strampeln,
strampeln, strampeln ... ein hochverdienter
Platz 5 für Jakob ist die Ausbeute.
Bei den beiden großen Altersklassen ist es wie immer spannend. Theoretisch sind die Zieleinläufe zwar klar, jedoch gibt's
immer mal Überraschungen.
Zum Beispiel für Annalena, die
an der ersten kritischen Stelle
stürzt und leider aufgeben
muss. Oder für Sabine, die erkennen muss, dass ein dritter Platz nie sicher ist, solange Altenberger Biathleten am Start sind ... Platz 4 für sie. Platz 4 auch für Anna
und 13 für Lenny in der AK4
sowie Platz 12 für Martin und
17 für David (beide AK5) zeigen
den momentanen Leistungsstand unserer Kids.
Aber die Saison ist ja noch nicht
zu Ende...
MEC500: Nicht nur bei ARD und ZDF
sitzt das Publikum in der ersten Reihe!
Mertendorf, 01.07.2012
3. Lauf MDC XC
Wieder mal was Neues zum
Ausprobieren: MDC-XC in
Mertendorf. Johannes lässt
sich überreden, dort zu starten. Da im Nachwuchsbereich
der Wettbewerb aus zwei Teilen (Technik und Rennen) besteht, kann er bei ersterem
gleich zeigen, wie auf nasser
Mertendorf 2012: Wer bremst muß duschen…
Wiese (oder Schlamm) Slalom auf Zeit gefahren wird. Ein Start aus Reihe 2 ist der Lohn für
eine zügige Talfahrt.
Das eigentliche Rennen (U9) findet er indes
zu kurz; lieber wäre er auf dem interessanteren U11/U13-Kurs gestartet.
Er erreicht Platz 8 und das vor dem Dauerregen, der den höheren Altersklassen eine abwechslungsreiche
Nicht jeder kann sich einen
Streckenbeschafeigenen
Schirmherrn leisten!
fenheit beschert.
Dank auch an André Herbst
von L.E. Bikeforce, der die
Spontananmeldung an die Organisatoren vermittelt und den
Start von Johannes mit ermöglicht hat.
Dreimal um die Silos – in der
U9 sind nach fünf Minuten die
Messen gelesen
Kurort Seiffen, 04.08.2012
20. Erzgebirgs Bike Marathon
Wie immer Anfang August tummeln sich im Dunstkreis des Schwartenbergs ziemlich
viele ambitionierte Radfahrer, die sich mit Freuden zur Wettinhöhe hinaufquälen: der
ERZGEBIRGS BIKE MARATHON mit Start und Ziel in Seiffen vereint ganz große
und auch ganz kleine Sportler. Zum nunmehr zwanzigstem Mal versammeln sich
insgesamt über tausend Radfahrerinnen und Radfahrer, darunter auch über zwei-
Johannes kommt nach Totalausfall noch
bis auf Platz 21 voran – aber für Punkte
rechts halt nicht
Den dritten Platz fest im Blick…
hundert Nachwuchsathleten, welche im Rahmen der SCOTT Fahrrad Spartakiade
Erzgebirge und der SCOTT Junior Trophy die Pedalen wetzen.
David hat´s offensichtlich Spaß gemacht
Nur noch einmal der Schulberg…
Zwar ist im Radteam Tharandter Wald Ferienstimmung, aber es gibt doch einige, die
sich den EBM nicht nehmen lassen wollen. Weil es auch hier um Punkte für die Gesamtwertung der Fahrradspartakiade geht
und es wie bei richtig großen Rennen ist und
und und...
Pechvogel des Tages ist Johannes, der beim
Start seine Kette so fest ins Rad zieht, dass
alle anderen mehr als weg sind, bevor sein
Kettenrad sich wieder dreht. Diesmal unfreiwillig von hinten fährt er (auch mit einem tollen Schlussspurt am Schulberg) auf Platz 21.
Die anderen vier starten im letzten Rennen
des Tages. Bis auf Martin, der aufgrund persönlicher Entscheidung seinen Sattel in Gravity-Stellung geschoben hat, kommen alle
gut vom Start weg. Zumindest am Schulberg
lässt er sich überreden, aus dem Sattel zu
gehen.
Hielt seinen relaxten Fahrstil bis zum bitteren Ende
durch: Martin auf den letzten Metern
Die anderen drei aber haben Sattel und Lenker in Idealstellung, so dass ihre Bewegungsabläufe bei der Rundendurchfahrt flüssig aussehen.
Bei den Zieleinläufen gibt es keine Überraschungen: Bei den Jungs fährt schließlich
Juri aus Berlin als Maß der Dinge mit und Anna-Maria lässt sich den Heimvorteil in
Seiffen nicht aus der Hand nehmen. Platz 3 für Sabine und 4 für Annalena zeigen,
dass man nicht umsonst mitfiebert. Im starken Fahrerfeld
der Jungs sind Davids 12. und
Martins 13.(!) Platz (und Sieg
in der Kategorie „Tiefster Sattel des EBM“) völlig verdient.
Mit diesen Ergebnissen in der
Tasche kann man ja beruhigt
in den Urlaub fahren...
Das sind die Bilder, die wir sehen
wollen!
Scharnstein (OÖ), 11./12.08.2012
7. WOLFF Ruinen MTB Trophy
Es soll ja Sportfreunde geben,
die richten die Planung ihres
Jahresurlaubs nach Ort und
Zeitpunkt diverser Radrennen
im In- und Ausland aus.
Es ergibt sich nunmehr in diesem Jahr, dass befreundete
Radsportlerinnen und Radsportler zusammen in den
Sommerurlaub fahren (incl.
Rad) und ganz zufällig die
Zelte in einem Ort aufschlagen, der ein Wochenende
lang sportmäßig aus dem
Häuschen ist. Nein, es handelt sich hier nicht um das Kaum zu glauben – alles Preise bei einer Veranstaltung!
große Rennen rund um Bad
Goisern, sondern um die RUN2BIKE genannte Veranstaltung in Scharnstein in Oberösterreich.
Samstags die Radwettbewerbe für die Kinder und die Abendmeile (also Lauf) für alle,
und am Sonntag geht’s dann zur Muskelauflockerung mit dem MTB hinauf zur Ruine
Scharnstein - und natürlich auch wieder bergab. Zwar hat die Runde nur eine Länge
von 6 km, aber die Höhenmeter ... Auf Wunsch darf man die Runde einmal (LIGHT)
oder dreimal fahren – danach ist man aber auch wirklich HEAVY!
Beim LRC Almtal bekommen nicht nur die Schnellsten
Trophäen – auch der Letzte wird geehrt (leider nur auf
der großen Runde)
Bei den Kinderrennen rund um
die Kirche in Scharnstein gibt
sich Johannes dann samstags
die Kante. Da nur zwei Runden
zu fahren sind hat er keine
Chance, hinten heraus nochmals Dampf zu machen, kommt
aber,
mit
seiner
EBMStartnummer immer gut sichtbar, als „der unbekannte Fremde“ immerhin als Vierter ins
Ziel.
Tags darauf sind die Karten
gemischt und verteilt: Nora und
Tina (vom DSC) sowie Sabine
müssen sich gegen die einzige
ortsansässige Starterin in ihrer
Altersklasse
durchsetzen.
Lutz fährt, mit Ersatzteilen und
Werkzeug
bestückt,
als
Schnelle Hilfe hinterher.
Und dann geht alles ganz
schnell: Segnung des Starterfeldes, Start und Abfahrt ins
Almtal, Auffahrt zur Ruine einschließlich Bergsprint-Wertung
und einem dazugehörigen fantastischen Publikum. Und dann
die Abfahrt, bei der Lutz zur
Schonung
seines
Rades
schieben wollte: Er muss sie
fahren, wenn er es sich nicht Damit es kein Missverständnis gibt: In den Bechern war
mit Scharnstein und Umge- Himbeerlimonade (sagt Johannes)
bung verscherzen will. Und: es
geht, man lernt auch im hohen Alter noch dazu...
Sabine und Tina bekommt Lutz
bis ins Ziel zwar nicht mehr zu
sehen, kann aber Nora folgen
und ihr mental beistehen.
Alles in allem ist der Plan aufgegangen: Sabine, Tina und
Nora teilen sich das Treppchen. Nur das 29er TREK aus
der Verlosung, auf das auch
wir scharf waren, das bleibt
nun weiter in Österreich...
Auch für „nur“ 6 bzw. 18 Kilometer
geht hier die Post ab (aber wie!)…
Nicht alle konnten den Anstieg aus dem
Almtal im Sitzen fahren…
…manche waren schon froh, danach
wieder ordentlich atmen zu können.
Alle Wünsche werden wahr – der Urlaub
kann beginnen!
Geising, 26.08.2012
Kohlhau Mountain Cup
Während der größte Teil des Radteams in alle Welt verstreut ist (Ferien), hält ein
Häufchen Unerschrockener das Fähnchen hoch. Hier der Kurzbericht von David, der
für das Radteam beim nicht bei allen beliebten Kohlhau Mountain Cup in Geising dabei war.
„Hallo Lutz,
hier meine
KMC:
Eindrücke
vom
Das Rennen war sehr anstrengend durch Lauf und MTB-Teil.
Ich konnte mich im Laufen beweisen und sogar eine Weile in
Führung bleiben (vor Jonny ;-)).
Der Wechsel auf das Rad
klappte gut. Aber das Radfahren fiel mir sehr schwer. Es waren viele Berge, ich schätze es
ging über 50 % des Rennens
hoch (fast jeder außer Jonny Ein eher ungewohntes Bild, aber irgendwann muß man ja
Gurtschke musste an einem mal Jonny die Hacken zeigen…
sehr steilen Stück absteigen).
Aber ich habe mich gut durchgekämpft, immerhin musste ich ja ohne Unterstützung
meiner starken Teamkollegen diesen kraftraubenden Duathlon bezwingen :) LG David “
Dem ist nichts mehr zuzufügen. Der KMC war also anstrengend wie immer...
Dresden, 02.09.2012
6. Lauf MDC XC
MDC zum zweiten!
Nach einer endlosen Regenfahrt aus dem Urlaub wären vor dem ersten Schultag im
sechsten Lauf des MDC XC in Dresden noch Punkte zu holen.
Johannes lässt sich früh sehr bitten - und startet dann aber doch am Trümmerberg.
Der Technikparcours geht diesmal nicht nur bergab; man muss sein Rad schon gut
im Griff haben, wenn man es ohne abzusetzen über Bretter und Paletten zirkeln will.
Lange Wartezeit für die "Kleinen" der U9 bis zum Start. Und dann geht's drüber und
drunter über den Trümmerberg. Neu ist für Johannes die Erkenntnis, dass er sofort
am Start Gas geben muss, da es auf der Strecke kaum Räume zum Überholen gibt.
Sein 10. Platz ist so in Ordnung.
Aber es gibt Mädchen, die schneller sind...
Geyer, 08.09.2012
Freie Presse Kids Race
Zum Abschluss der diesjährigen SCOTT Fahrrad Spartakiade Erzgebirge gibt es am
Vortag des Greifenstein Bike Marathon das Freie Presse Kids Race, nunmehr bereits
zum elften Mal.
Bekannt und berüchtigt für
seine großen Teilnehmerzahlen sind die Starts auf der
großen Wiese neben dem
Greifensteinbad mittlerweile
eine Augenweide für das Publikum und eine Herausforderung für die Starterinnen und
Starter, rechtzeitig einen guten Platz für die Hatz ums
Karree zu ergattern.
Viktoria ist die erste Starterin
unseres Radteams. Allein gegen viele andere Kinder und
ohne Eltern, da kullern schon
Erst traurig, dann mutig und dann schnell – Viktoria hat
mal die Tränen. Sie macht al- als Fünfte (ihr Abonnement) das Ziel vor sich.
les richtig, fährt wie eine Wilde
auf den winkenden Lutz zu, der
an der Gasse steht und wird mit
einem jederzeit verdienten fünften Platz belohnt.
In der nächsten Altersklasse
haben sich Hannes und Johannes rechtzeitig eine gute Startposition gesichert. Ihre Positionen im Ziel (Platz 24 für Hannes und 6 für Johannes) zeigen, dass sie sich manchmal
auch Tipps zu Herzen nehmen.
Bei Johannes ist damit auch der
Frust für sein Pech beim EBM
passé.
Spannend wird es für uns dann
Wer zuerst kommt … steht in der ersten Reihe
in den "großen" AK4 und 5, die
gemeinsam starten und in denen Anna, Sabine, David und Martin antreten. Anna beendet ihre zwei Runden als 8.;
bei den Großen kommen David als 12. und Martin als 14. ins Ziel.
Bei den Damen liegt (wie so oft) Johanna aus Holzhau (mit ihrem schicken neuen
Rad) vor Sabine in Führung, aber diese Rangfolge ist absolut in Ordnung und der
Abstand zu den nächsten Teilnehmerinnen ausreichend groß.
Schon in den „kleinen“ Altersklassen (hier AK2) wird um jeden Platz
gerungen
Die jungen Damen sind noch frohen
Mutes…
…David hingegen findet es dann
schon anstrengend.
Für ihren zweiten Platz muß Sabine
schon alle Register ziehen
Auch David und Martin sind froh, ihre
drei Runden bewältigt zu haben
Wieder mal was Neues: Die Damen und
Herren teilen sich die Podestplätze
Altenberg, 09.09.2012
7. Lauf MDC XC
Finale beim MDC XC ! Am Altenberger Skihang und den angrenzenden Waldstücken
werden die Gesamtsieger des MDC XC 2012 gekürt.
Die Kids dürfen als erstes in „Böttners Hölle“ zum Technik-Parcours, der von Jens
Böttner liebevoll mit echten
Wurzeln von und an echten
Bäumen angelegt wurde und
auch betreut wird. Die U15
beginnt und es ergibt sich,
dass einerseits auch begabte
„Hoppler“ mit dem Kurs Mühe
haben und andererseits der
Zeitplan ins Wanken gerät.
Johannes, als Spürnase des
Radteams hier mit dabei,
kommt aus Zeitgründen nicht
mehr in den Genuss, diesen
Kurs auf Punkte fahren zu
müssen.
Das Rennen der U9 selbst
findet auf dem Skihang in verkürzter MEC500-Runde statt, von denen auch nur zwei
zu fahren sind – nach nicht mal drei Minuten ist schon alles wieder vorbei. Platz 11
für Johannes und damit noch ein paar Punkte für die Gesamtwertung beim MDC XC
(Platz 13) sind der Lohn für Johannes´ Mühen und unsere Warterei...
Leipzig, 23.09.2012
7. Sparkassen Neuseen Mountainbike Cup
Jedes Jahr Mitte September
werden die Kids ganz zappelig,
das „Belantis-Rennen“ naht.
Auch in diesem Jahr sind also
wieder eine Menge gelb-grüner
Radshirts aus Tharandt zu sehen und alle treibt es mit dem
einen großen Ziel über den
Kurs: Wenn die Schinderei
vorbei ist, geht’s in den Freizeitpark! Natürlich ist es auch
nicht verkehrt, wenn man ein
Strähnchen Glück hat und aufs
Siegertreppchen steigen darf.
Diese Glückssträhnchen hatten
in diesem Jahr unsere jungen
Damen, die es ausnahmslos
bis auf die höchste Stufe
schafften: Viktoria (U7), Anna
(U13) und Sabine (U15) siegten, wobei letztere sich für dieses Rennen viel vorgenommen
hatte und im Vorfeld deswegen
einen außerordentlichen und
bei ihr eher untypischen Bewegungsdrang zeigte (im allgemeinen Training genannt).
Bei den Jungs hängen die
Trauben natürlich höher: Os-
kar (U7) rollt auf Platz 12, Leon
(U9) landet glücklich auf Rang
3, Johannes (U9) auf Platz 6
und Hannes (U9) auf Platz 16.
Bei den großen Jungs auf der
großen Runde sind die Abstände schon größer: Laurenz
auf Platz 12, Lenni auf 15, aber
alle sind ohne Schäden über
den Kurs gekommen.
Den Kurs hat sich danach Lutz
höchstpersönlich angeschaut;
in der Kategorie „Fun“ fährt er
in seiner Altersklasse (bei den
alten Männern) auf den 8.
Platz und kann seinem Herausforderer (natürlich DSC) im Ziel noch anfeuern...
Diese Bilder brauchen ja eigentlich nicht
kommentieren…
Chemnitz, 03.10.2012
11. Adelsberg-Bike-Marathon
Adelsberg-Bike-Marathon ... der lange
Berg von Adelsberg ... der Fluch von Adelsberg ...
Offensichtlich hat das Veranstalterteam
um die SG Adelsberg einen direkten
Draht zum Wettergott, denn wie im letzten
Jahr herrschte eitel Sonnenschein und
damit war auch eine hohe Teilnehmerzahl für
die Runde(n) um den Adelsberger Turm vorprogrammiert.
Für das Radteam wollten es Sabine und Lutz
wieder wissen: Sabine nicht (wie im letzten
Jahr) auf dem undankbaren vierten Platz landen, der Papa den Abstand nicht zu groß werden lassen und als rollende Werkstatt eingreifen, wenn es Not tut.
Und es tat Not: Während sich
Sabine, auf aussichtsreichem
zweiten Platz liegend, den langen Berg am Edelmannsbach
hochquält, ereilt sie die Defekthexe. Und ehe Lutz ihr Hinterrad wieder montiert hat, sind
alle ihre Konkurrentinnen auf
und davon.
Aber es gibt ja dieses Jahr nicht
umsonst ein Handtuch im Starterbeutel, so dass die Tränen
rasch weggewischt sind...
Fazit: 1. Lieber nicht für alle
Eventualitäten vorsorgen, dann
passiert auch nichts. 2. besser auf die Schlauchwechsel-Meisterschaften vorbereiten.
Lauchhammer, 07.10.2012
3. MTB-Kippenrennen (MTB-Marathon)
Wie jedes Jahr kann man im Land Brandenburg noch zu Zeiten Rennen durchs Gelände fahren, zu denen in den „Mountains“ möglicherweise schon Schnee liegt und
für das MTB meist auch schon die Winterruhe begonnen hat.
Nach dem für sie unglücklichen Adelsberg-Bike-Marathon braucht Sabine noch „Sätisfäckschn“ und da lässt sie sich natürlich schnell zum MTB-Kippenrennen in Kleinleipisch (also Lauchhammer) überreden.
Über das morgendliche Ritual an diesem Sonntag ist bereits an anderer Stelle berichtet worden (wir zwei sind die Doofen, die zeitig raus müssen; die Katze hält sich
mit der Pfote die Augen zu und schläft weiter usw. usf.).
Da es in der vergangenen
Nacht endlich mal geregnet
hat, hoffen wir, dass die Rennstrecke nicht nur aus Treibsand
besteht und wir keine Staublunge wie in Adelsberg bekommen.
Ankunft gegen Neun in Kleinleipisch; das Organisationsteam ist noch beim Aufbau des
Start-Ziel-Bereiches aktiv und
bis wir uns anmelden können,
vergeht noch geraume Zeit.
Fast pünktlich startet das nun
fast überall obligatorische Laufradrennen für die Allerjüngsten
– nur, wahrscheinlich haben heute alle verschlafen. Nur vier Starterinnen und Starter!
Die Ekstase und der Jubel der sie begleitenden Erwachsenen ist aber auch hier so,
wie wir es kennen – frenetisch.
In Kleinleipisch haben wir in diesem Jahr die Wahl: das Kippenrennen an sich oder
einen MTB-Marathon über 38
Kilometer. Da Sabine vor zwei
Jahren schon die Berg- und
Tal-Bahn auskosten durfte
und nicht nur eine Viertelstunde Runden drehen will
fällt die Entscheidung leicht:
Zwei Stunden Besichtigungstour durch die Bergbaufolgelandschaft
nördlich
von
Lauchhammer. Zu dieser haben sich ca. 20 bis 30 Starter
entschlossen und so stellen
wir uns mit den anderen Marathonis ganz am Ende des
Starterfeldes an (die einzelnen Klassen starten im Minutentakt). Die Aufgaben sind
bei uns wieder verteilt: Sabine soll so schnell sie kann fahren, Lutz fährt wieder als
„Materialwagen“ hinterher.
Zur Erwärmung geht’s (wie bei alle anderen Rennen auch) für zwei Runden erstmal
zur Berg- und Talbahn und da sind einige schon froh, ohne Sturz darüber zu kommen. Da Lutz hinter diesen Sportfreunden gestartet ist, braucht er sich über seine
Platzierung keine Gedanken mehr zu machen. Vielmehr muss er sich sputen, an Sabine wieder heranzukommen. Im Ziel sieht er sie dann auch wieder...
Wer sich an die Menschenschlangen erinnert, die sich in Adelsberg, Seiffen oder anderswo durch den Wald winden, wird hier ganz anderes erleben: einsame Runden
durchs Gelände, freundliche Streckenposten („Die sind alle da lang gefahren, aber
ich kenne mich hier nicht aus“), teils knifflige Orientierung, gelegentlich ein Radfahrer
(mit oder auch ohne Startnummer) und eine kurzweilige Streckenführung über alle
nur denkbaren Untergründe. Die „Lehm-Sektion“ sorgt beispielsweise dafür, dass das
letzte Viertel der Strecke nur noch mit dem großen Kettenblatt bewältigt werden
kann, was bei den kurzen, aber steilen Auffahrten richtig Spaß macht.
Insgesamt eine interessante, so nicht erwartete und sicher auch weiter ausbaufähige
Veranstaltung, bei der Sabine mit ihrem zweiten Platz bei den Damen (hinter der
nicht ganz unbekannten Nadine Weigel) nun endlich glücklich ist.
Nur die Erfassung der richtigen Ankunftszeiten im Ziel und die Auswertung der Ergebnisse müssen beim nächsten Mal sofort klappen, damit es diese Verschiebungen
und Korrekturen bei den Siegerehrungen nicht mehr geben muss. Transponder sind
zur Bestimmung von Zeiten und Rundenanzahl da ganz hilfreich...
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So, liebe Radsportfreunde, das war das Jahr 2012 im Kurzdurchlauf. Zu den Berichten gibt es (natürlich) viel mehr Lichtbilder als hier aufgeführt. Aber am allerbesten ist
es immer noch, unsere heranwachsenden Experten live und in Farbe beim Wettkampf zu sehen. Das ist viel
schöner und dankbarer als aus
gefühlten zweitausend Bildern
die „besten“ Aufnahmen herauszusuchen. Vielleicht ist dieser Kurzbericht eine Anregung,
unsere Kids auch im Jahr 2013
zu unterstützen und zu motivieren.
Johannes jedenfalls, der hat
jetzt schon mit dem Aufbautraining begonnen…
Dorfhain / Dresden / Kreischa, Dezember 2012
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Seele and Geist
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