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Insolvenzverfahren der loginet3 AG - Was bedeutet der - Trendkraft

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Insolvenzverfahren der loginet3 AG - Was bedeutet der
gemeinsame Vertreter für die Anleger
Veröffentlicht am: 23.10.2012, 12:38
Pressemitteilung von: KAP Rechtsanwälte // Susanne Märte
München, 23.10.2012 - Anleger der loginet3 AG erhalten dieser Tage die Mitteilung, dass ein
gemeinsamer Vertreter im Insolvenzverfahren der loginet3 AG bestellt wurde. Eine Antwort auf die
dringenden Fragen für Anleger, was diese Bestellung dieses gemeinsamen Vertreters tatsächlich
bedeutet und ob die Anleger nun noch die Möglichkeit haben, ihren Schaden geltend zu machen, ergibt
sich aus diesem Schreiben jedoch nicht.
Darüber, welchen Sinn die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters im Insolvenzverfahren macht,
lässt sich streiten. Befremdlich wirkt auf Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Alice Wotsch von
KAP Rechtsanwälte München jedenfalls die Art, wie die Bestellung zu Stande gekommen ist: in der
Niederschrift über die "nichtöffentliche Versammlung in der besonderen Gläubigerversammlung? vor
dem Insolvenzgericht des Amtsgerichts Tostedt erschienen neben dem Insolvenzverwalter lediglich zwei
Rechtsanwälte der Kanzlei, die später als gemeinsamer Vertreter "gewählt? wurde. Daher ist es nicht
weiter verwunderlich, dass in der Abstimmung "einstimmig? von den anwesenden bzw. vertretenen
Anlegern gewählt wurde.
Aus Sicht von Rechtsanwalt Thorsten Krause von KAP Rechtsanwälte ist zu befürchten, dass die
Bestellung des gemeinsamen Vertreters mehr Kosten verursacht, als Nutzen bringt und dass damit die
an die Anleger zu verteilende Masse aus dem Insolvenzverfahren unnötig geschmälert wird. Anleger
können in diesem Zusammenhang nur schwerlich kontrollieren, ob die Anmeldung und Vertretung ihrer
Forderungen durch den gemeinsamen Vertreter auch wirklich ihren Vorstellungen entspricht, etwa ob
die Ansprüche auch aus deliktischer Handlung angemeldet werden.
Eine weitere wichtige Erkenntnis für Anleger ist folgende: Auch wenn das Schreiben der gemeinsamen
Vertreter suggeriert, dass Ansprüche nur noch über diese Kanzlei geltend gemacht werden können, gilt
dies ausschließlich für das Insolvenzverfahren der loginet3 AG. Sonstige Schadensersatzansprüche,
etwa aus dem Zusammenhang mit der Beratung zum Kauf dieser Wertpapiere sind davon nicht umfasst.
Diese Ansprüche müssen, wenn sie durchgesetzt werden sollen, gesondert geltend gemacht werden.
Da die Genussscheine der loginet3 AG (ehemals Ponaxis AG) ursprünglich nahezu exklusiv durch das
Itzehoer Wertpapierhandelshaus Accessio (früher Driver & Bengsch) verkauft wurden, ist eine
Fehlberatung aus Erfahrung von KAP Rechtsanwälte sehr wahrscheinlich. Über die Risiken des
Genussscheines wurden die Anleger meist nicht aufgeklärt, im Gegenteil: die Anlage wurde als sichere
Anlage angepriesen, bei der praktisch nichts schief gehen konnte. Dass das nicht der Wahrheit
entsprach, wird durch das Insolvenzverfahren und den drohenden Totalverlust des angelegten Geldes
mehr als deutlich. KAP Rechtsanwälte konnten hier als bundesweit erste Rechtsanwaltskanzlei ein
Urteil gegen die mit der Accessio eng zusammenarbeitende DAB Bank AG erwirken, das die DAB Bank
zur Zahlung des durch die Beratung entstandenen Schadens verurteilt (noch nicht rechtskräftig). Die
Geltendmachung dieser Ansprüche, die auch zu einer echten Schadloshaltung führen, steht den
geschädigten Anlegern weiterhin frei. Sie ist nicht durch die Bestellung des gemeinsamen Vertreters
eingeschränkt.
trendkraft.de/16330
TRENDKRAFT | www.trendkraft.de | hallo@trendkraft.de
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Pressekontakt
Frau Susanne Märte
Pressesprecherin
KAP Rechtsanwälte
Sonnenstrasse 19
80331 München, Deutschland
Telefon: 089 4161 72750
E-Mail: nachrichten@kap-recht.net
Website: www.kap-fachanwalt-rechtsanwaelte.de
Firmenportrait
KAP Rechtsanwälte als Kanzlei für Anlegerrecht und Anlegerschutz haben sich auf die Vertretung
geschädigter Anleger spezialisiert. Die Rechtsanwälte der Kanzlei verfügen über langjährige
Berufserfahrung im Bereich des Anlegerschutzes für Kapitalanlagen. An vielen wegweisenden
Entscheidungen waren sie beteiligt und bringen diese Erfahrungen zum Vorteil ihrer Mandanten ein.
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