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Aktuell „Andauernd passiert was Neues“ Neues Kleid für - Degewo

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Mieterinformation der degewo Mai 2008 | 4
„Andauernd passiert was Neues“
Gespräche rund um den Alboinplatz
Alboinhöfe
Der Auerochse auf dem Alboinplatz wird in
seiner Ruhe etwas gestört – auf seiner „Rückseite“ geht es in den nächsten Monaten bei
einem der wichtigsten degewo-Vorhaben
dieses Jahres richtig zur Sache. Bis Jahresende
werden 255 Wohnungen im Tempelhofer
Karree Alboin-, Burgemeisterstraße, Greveweg
und Totilastraße einer umfassenden Moder­
nisierung unterzogen. Da gibt es eine Menge
zu diskutieren – und nicht alle Mieterinnen
und Mieter sind gleich Feuer und Flamme.
Zeit für einen Plausch im Waschhaus
So etwas wie eine „Nachrichtenbörse“ stellt
das Waschhaus am Alboinplatz 8 dar. Täglich
kommt rund ein Dutzend Mieter zum Waschen und Mangeln – gegen einen geringen
Obolus. Dazwischen findet sich immer Zeit
für einen kleinen Plausch.
Bei Umzugswunsch
Wohnung zu klein oder zu groß? Aber
Sie möchten im Kiez bleiben? Nach
der Sanierung können Sie aus modernen
1- bis 3-Zimmer-Wohnungen in den
Alboinhöfen wählen.
Maja Hermann berät Sie gern.
Telefon 26485-2212 (siehe auch S. 3)
Aktuell
Neues Kleid für die „Alboinhöfe“
Marita Pohl (links) und Helene Haffner an der Wäschemangel.
Marita Pohl ist sowohl Mieterin als auch Angestellte der degewo. Seit 1977 wohnt sie in
der Alboinstraße, war 28 Jahre lang Hauswart.
Seit drei Jahren fungiert sie als Wäscherin.
„Am Anfang wären mehr Informationen über
den Ablauf gut gewesen“, erzählt die resolute
59-Jährige. „Ansonsten ist es wohl an der
Zeit, Elektro- und Wasserleitungen sowie den
Sanitärbereich auf den neuesten Stand und
Wärmedämmung an die Häuser zu bringen,
die Fenster zu erneuern... Schade nur,
dass künftig die Speisekammer in der Küche
wegfällt.“
Mitte Juni zieht Frau Pohl mit ihrem Mann in
ein Appartement der degewo, Mitte Juli ist
alles überstanden und sie wieder zu Hause.
Große Ereignisse kündigen sich an – da muss (man) gut gerüstet sein...
Impressum
Herausgeber: degewo, Marketing / Unternehmenskommunikation | Potsdamer Straße 60, 10785 Berlin | www.degewo.de |
Redaktion: Erika Kröber | Tel 030 26485-1502 | Mail presse@degewo.de | Redaktionsschluss: 23. Mai 2008 |
Fotos: Rudolf Bensel (auch Text S. 4), Klaus Dombrowsky, Herbert Schlemmer |
Gestaltung: RotherPechstein |
Helene Haffner (78), die gerade im Waschhaus
vorbei kommt, sieht die Sache skeptischer.
„Mal sehen, wie alles wird.“
Gerade die vielen älteren Menschen brauchen Unterstützung. Wo es möglich ist,
kommt diese zuerst von der Familie. Margarete Lorenz, mit 89 Jahren eine der ältesten
Bewohnerinnen, steht ihr Sohn Heinrich
zur Seite. „Ich habe noch nie so interessant
gewohnt wie jetzt“, meint Frau Lorenz, die
seit 54 Jahren in der Alboinstraße wohnt.
„Andauernd passiert was Neues!“ Wenn ihre
Wohnung im Juni an die Reihe kommt, zieht
sie in eine fertige Wohnung ein paar Häuser
weiter – und bleibt gleich dort. Denn die
schöne Wohnlage möchte die Seniorin auch
in Zukunft nicht missen.
Die Mieter mögen ihren Kiez
„In den Mietersprechstunden und vor Ort
versuchen wir, auf alle Fragen eine Antwort
zu finden“, erzählt Hausmeister Michael
Schilsky. „Und wir wissen auch, dass die älte­
ren Bewohner oft mehr als einen guten Rat
be­nö­tigen.“ In der Totilastraße treffen wir
Heide­marie Beier. „Möbel einlagern und so,
das betrachtet man schon mit gemischten
Gefühlen“, sagt die 66-Jährige. „Aber wir
werden es meistern, und neue Leitungen
sorgen schließlich für mehr Sicherheit. Wenn
mein Mann und ich im August alles über­
standen haben, sind wir wieder richtig in unserem Kiez angekommen. Wir wohnen gern
hier. Ruhige Lage, viel Grün, verkehrsgünstig
– was will man mehr?“
Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,
bereits vor einigen Monaten kündigten wir
Ihnen an, dass sich in Ihrer Wohnanlage
demnächst einiges tut. In den vergangenen
Wochen kamen unsere Baufachleute zu
Ihnen nach Hause und besprachen mit Ihnen
die Verän­derungen. Wir wollen Ihre Wohn­
anlage zwischen Alboinstraße und Greveweg
sowie Totila- und Burgemeisterstraße komplett modernisieren und die Wohnhäuser
in einem zeitgemäßen Standard ausstatten.
Die „Alboinhöfe“ sind in die
Jahre gekommen
255 Wohnungen gibt es in Ihrer Wohnlage,
die mittlerweile in die Jahre gekommen ist.
1930 wurde sie erbaut, 1954 teilweise er­
neuert und 1995 mit einem Dachgeschoss­
ausbau vergrößert. Manches ist nun wieder
überholungsbedürftig. Insbesondere die
Elektroinstallation erfüllt nicht mehr heutige
Wohnansprüche. Aber auch die Bäder, die
Küchen, die Treppenhäuser und Sanitärstränge
haben dringend eine Erneuerung nötig.
Betriebskosten sparen – ein wichtiges Ziel
Das gesamte Haus erhält ein neues wärmendes Kleid, d.h. wir bringen an der Fassade
ein Wärmedämmverbundsystem an. Darüber
hinaus installieren wir auf den Dächern
Sonnenkollektoren. Die durch sie gewonnene
Energie wird für die Heizung und Warm­
wasserbereitung genutzt. Alle Maßnahmen
tragen künftig dazu bei, dass Sie Energie
sparen können. Angesichts der steigenden
Energiepreise wird sich die Modernisierung
Ihrer Wohnanlage langfristig auszahlen.
Auch das Entree zu Ihren Häusern bekommt
eine Verschönerungskur, z. B. neu gestaltete
Hauseingänge, eine neue Briefkastenanlage,
aufgefrischte Außenanlagen und abschließbare Müllstandsflächen. Es liegt nunmehr
in Ihrer Hand, durch eine konsequente Müll­
trennung weitere Betriebskosten zu sparen.
An einem Strang ziehen
Bei diesen umfangreichen Arbeiten konnten
wir Ihnen nicht zumuten, in Ihren angestammten Wohnungen zu bleiben, so wie es
bei anderen Bauprojekten der Fall ist. Ein
Zwischenumzug macht sich leider erforderlich. Wir bemühen uns nach Kräften, Ihnen
so wenige Unannehmlichkeiten wie möglich
zu bereiten. Wenn Sie Fragen oder Probleme
haben, zögern Sie bitte nicht und wenden
sich umgehend an Ihren Hausmeister Herrn
Schilsky, Ihre Kundensachbearbeiterin
Frau Hermann oder an das Baubüro vor Ort.
Bisher haben wir bei allen Baumaßnahmen
immer gemeinsam eine Lösung gefunden.
2 | Mieterinformation degewo Mai 2008
Mieterinformation degewo Mai 2008 | 3
Modernisierung –
was muss ich wissen?
Wo bleiben meine
Sachen?
Die alten Heizkörper und Heizleitun-­
g­en werden gegen neue ausgetauscht.
Künftig erfolgt die Abrechnung der
Heizkosten zu 70 % nach Verbrauch
und zu 30 % nach der beheizten Fläche,
d. h. Sie haben Ihren Verbrauch stärker
selbst in der Hand.
Von wann bis wann
dauern die Arbeiten?
Bereits im Gange ist der Fensteraustausch.
Die so genannte Kernbauzeit begann für
die erste Wohnung am 19. Mai, in der Woche
zuvor sind diese Mieter ausgezogen. Laut
Bauablauf sind die Arbeiten im Wohnkiez
Mitte Dezember beendet.
Wie lange muss ich meine
Wohnung verlassen?
Für vier Wochen während der Kernbauzeit.
Bitte erkundigen Sie sich, ob Sie für diese Zeit
bei Bekannten oder Verwandten unter­
kommen können. Ansonsten bieten wir Ihnen
Ersatzwohnraum an – möblierte Appartements oder eine Leerwohnung.
Wie muss ich
mich vorbereiten?
Indem Sie in Ihrer Wohnung für Baufreiheit
sorgen – Ihre Wohnung und die dazuge­
hörigen Keller müssen zugänglich sein. Dazu
sind die Keller zu leeren und die Wohnungen
je nach Bauphase zu räumen. Bitte denken
Sie rechtzeitig ans Entrümpeln! Dazu können
Sie gerne unsere Sperrmüllaktion nutzen,
bei der Sie überflüssigen Hausrat im ab­
gezäunten Bereich Ihres Innenhofes abstellen
können.
Beim Fensteraustausch, der einen Tag dauert,
muss zunächst nur die Zugänglichkeit zu
den Fenstern gewährleistet sein. Die restlichen Möbel sollten gut abgedeckt werden.
Während der Kernbauzeit muss Ihre Wohnung wie gesagt komplett beräumt werden.
Die Möbel werden von einer Speditionsfirma
abtransportiert und eingelagert.
Was passiert, wenn ich
das nicht allein schaffe?
Keine Sorge, wir helfen Ihnen! Wenn Sie es
wünschen, kümmern wir uns um den
Umzug. Es werden Speditionen beauftragt,
die Transport und Einlagerung Ihrer Möbel
übernehmen. Ihre persönlichen Sachen –
Kleidung, Papiere und Wertsachen – sollten
Sie besser selbst packen und aufbewahren.
Wie teuer wird das
für mich?
Für Sie entstehen keine Kosten! Die Spedition
wird von uns bezahlt. Sollten Sie den Umzug
selbst übernehmen, kann eine Entschädigungspauschale von rund 500 € vereinbart
werden.
Habe ich einen Anspruch
auf Miet­minderung
oder Entschädigung?
Vier Fragen an:
Michaela Kostov, Leiterin Kundenzentrum City
Wie kommen die
Handwerker in
meine Wohnung?
Während des Fensteraustausches müssen Sie
den Zutritt gewähren, Nachbarschaftshilfe
organisieren oder unseren Hausmeister in
Anspruch nehmen. Während der Kernbauzeit
und Ihrer Abwesenheit werden unsere Mitarbeiter die Wohnungen auf- und zuschließen.
Was ist, wenn ich später
selbst die Wohnung
renoviere?
Dann bieten wir Ihnen eine Malerpauschale
in Höhe von 20 € / m2 an.
Und wenn ich mir
die Miete nach der
Moder­nisierung nicht
mehr leisten kann?
Eine Mieterhöhung wird frühestens Mitte
2009 geltend gemacht. Sollte ein Umzug
notwendig sein, werden wir Sie unterstützen.
Gern helfen wir Ihnen, eine günstigere
Wohnung bei der degewo zu finden – in der
Nähe oder auch anderswo in unserer Stadt,
betreuen wir doch rund 70.000 Wohnungen
in ganz Berlin.
Pauschale Mietminderungen aufgrund von
Lärm und Schmutz wird es nicht geben. Eine
eventuelle Minderung machen Sie bitte von
der konkreten Situation und der Zeitdauer
abhängig. Generell muss die Mietminderung
schriftlich angezeigt werden. Nach Abschluss
der Sanierungsmaßnahme wird gemäß Bautagebuch Ihnen gegenüber abgerechnet.
Der vorgesehene Vollwärmeschutz
der Fassaden soll zu einer nachhaltigen
Energieeinsparung führen. Vorhandene Balkone werden instandgesetzt.
Wir sind für Sie da
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich
bitte an Maja Hermann und Christian
Trölenberg vom Kundenzentrum City.
Auch Ihr langjähriger Hausmeister
Michael Schilsky steht Ihnen wie gewohnt zur Verfügung. Außerdem
kümmert sich der Mieterbetreuer
Joachim Wenzel vom Ingenieurbüro
Gneise 66 um Ihre Anliegen. Sie alle sind
telefonisch zu erreichen, siehe unten.
Im Greveweg 15 haben wir ein Baubüro
eingerichtet. Jeden Donnerstag von
14 bis 18 Uhr können Sie dort unsere
Mitarbeiter persönlich treffen. Darüber
hinaus ist ein Mitarbeiter des Inge­
nieurbüros täglich vor Ort, er gibt Ihnen
ebenfalls Auskunft.
Die Leiterin des Kundenzentrums City Michaela Kostov (links im Bild) und die degewoProjektbetreuerin Haike Kaufmann bei einem Rundgang durch die „Alboinhöfe“
Frage:
Frau Kostov, Sie leiten seit dem 1. April 2008
das Kundenzentrum City. Welchen Stellenwert genießt das Bauprojekt „Alboinhöfe“?
Michaela Kostov:
Die Wohnanlage „Alboinhöfe“ liegt mir sehr
am Herzen. Immerhin realisieren wir dort
in diesem Jahr das wichtigste Bauprojekt des
Kundenzentrums City. Wir investieren rund
8,5 Mio. Euro, um die Wohnqualitäten in
dieser ruhigen, innerstädtischen Wohnanlage
zu verbessern und sie auch für neue Miet­
interessenten attraktiv zu machen.
Frage:
An wen denken Sie dabei?
Michaela Kostov:
Über die Hälfte der 255 Wohnungen sind
Zwei-Zimmer-Wohnungen mit einer Fläche
von 55 m². Es gibt aber auch eine Reihe
von Drei-Zimmer-Wohnungen und einige
Vier-Zimmer-Wohnungen. Zurzeit wohnen
meist ältere Bewohner in den „Alboinhöfen“.
Doch wegen ihrer guten Anbindung
an die Innenstadt und der vielfältigen
Infrastruktur – ganz in der Nähe befindet sich
übrigens IKEA – ist die Wohnanlage auch für
junge Singles und Paare interessant.
Frage:
Bauarbeiten bringen bekanntlich ziemlich
viele Belastungen für die Bewohner mit sich.
Die Mieter in der Wohnanlage „Alboinhöfe“
werden sogar „ausquartiert“.
Michaela Kostov:
Zwar hat die degewo seit 1990 bereits über
20.000 Wohnungen in Berlin saniert und
dabei viele Erfahrungen bei der Mieterbetreu­
ung gesammelt, doch es gibt immer
wieder andere Situationen. So müssen wir
bei diesem Projekt in den „Alboinhöfen die
gesamte Elektroanlage erneuern.
Die Mieter wohnen deshalb zwischenzeitlich
in möblierten Appartements in der Um­
gebung. Ihre Möbel werden auf Kosten der
degewo zwischengelagert. Prinzipiell setzen
wir auf das persönliche Gespräch mit den
Mietern, um die verschiedenen Maßnahmen
jedem Einzelnen zu erläutern. Probleme
können wir so am besten gemeinsam aus
dem Weg schaffen. Das Wichtigste ist immer:
mitein­ander zu reden.
Maja Hermann
Telefon 26485-2212
Christian Trölenberg
Telefon 26485-2243
Michael Schilsky
Telefon 0170 2107623
Frage:
Wie lange dauern die Bauarbeiten?
Michaela Kostov:
Bis Mitte Dezember 2008. Weihnachten können alle Mieter wieder in ihrer alten neuen
Wohnung feiern. Die Außenanlagen werden
dann im Frühjahr 2009 gestaltet.
Joachim Wenzel
Telefon 50917228
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Seele and Geist
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