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"Gedanken sind das, was wir uns machen. Gefühle sind das, was ist!"

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Fachtagung LERNEN MITGEFÜHL AG „Heute ist nicht mein Tag“
Annette Nordhoop Diplom Sozialpädagogin
"Gedanken sind das, was wir uns machen.
Gefühle sind das, was ist!"
(Irina Rauthmann)
Die folgenden Inhalte sind von der Website Krawiec Consulting – Training und Beratung (http://www.train-thetrainer-seminar.de/monatstipps/umgang-mit-gefuehlen.html) entnommen.
Wie kann ich besser mit meinen Gefühlen umgehen?
Wahrnehmung ist besser als Verdrängung
Zunächst einmal muss man seine Gefühle wahrnehmen und auch akzeptieren. Verdrängte Gefühle gehen
ins Unterbewusstsein und kommen vielleicht unbewusst und nonverbal in Kommunikationssituationen
wieder an die Oberfläche. Dies kann ich umgehen, indem ich mir meine Gefühle klar mache: Wenn ich
weiß, dass ich heute ärgerlich bin, kann ich dies steuern und somit verhindern, dass ich meinen Ärger an
anderen auslasse.
Erkennen Sie die Botschaft Ihrer Gefühle
In jeder Sekunde nehmen wir eine Fülle von Informationen aus der Umwelt auf. Gefühle sind eine direkte
Reaktion auf Geschehnisse in unserer Umwelt. Sie haben meisten eine positive Absicht, sie wollen uns
etwas mitteilen: Ärger zeigt an, dass irgendjemand eine wichtige Grenze bei uns überschritten hat. Angst
zeigt uns, dass Gefahr oder Schaden droht. Langeweile sagt uns, dass die gegenwärtige Situation
unbefriedigend ist und wir etwas tun müssen, um dies zu ändern.
Ihr Bewusstsein trifft die Entscheidung
Wenn wir bestimmte Gefühle haben (zum Beispiel Unsicherheit), müssen wir diesen nicht nachgeben. Wir
können auch mit diesen Gefühlen der Situation begegnen. Letztendlich trifft unser Bewusstsein diese
Entscheidung. Wenn ich Angst vor einer Bergwanderung habe, kann ich bewusst die Entscheidung
treffen, mich dieser Angst zu stellen.
Lernen Sie, Gefühle bewusst wahrzunehmen und auszudrücken
Gefühle in angemessener Form in Worten auszudrücken, kann Kommunikationssituationen erleichtern.
Wer unzufrieden mit einer anderen Person ist und dies in einem Gespräch klärt, kann die Situation
besser bewältigen. Ich-Botschaften helfen, den Ausdruck von eigenen Empfindungen und Gefühlen zu
verdeutlichen.
Unterscheiden Sie zwischen aktuellen und alten Gefühlen
Nicht alle unsere Gefühle sind eine Reaktion auf aktuelle Geschehnisse. Viele unserer Gefühle stammen
aus unserer Vorgeschichte. Wenn jemand als Kind von einem Hund gebissen wurde, wird er auch als
Erwachsener eventuell Angst vor Hunden haben. Häufig reagieren wir auf Situationen und Personen mit
alten Gefühlen. Hier gilt es, sich die Situation bewusst zu machen und eventuell neu zu reagieren.
Je besser Sie mit Ihrer Vergangenheit abgeschlossen haben, umso mehr sind Sie in der
Gegenwart
Je besser Sie ‚alte Geschichten' abgeschlossen und verarbeitet haben, umso besser können Sie sich auf
Neues einlassen. Wenn man immer wieder an die negativen Erfahrungen zurückdenkt, kann man sich
schlechte auf den neuen einlassen. Schließen Sie unabgeschlossenes ab.
Lernen Sie, sich Zugang zu positiven Gefühlen zu verschaffen
Wenn Sie beispielsweise in einem Elterngespräch merken, dass Sie unsicher werden und Ihre Ressourcen
verlieren, können Sie sich auch bewusst positive Gefühle in Erinnerung rufen. Ich meine hier kein
positives Denken, sondern z.B. ein Erinnern an das letzte gute Elterngespräch. Erinnern Sie sich an die
letzte positive Erfahrung. Versuchen Sie, sich dieses Bild mit allen positiven Gefühlen in Erinnerung zu
rufen.
Gewinnen Sie Situationen eine positive Seite ab
Gefühle sind häufig abhängig vom Denken. Sehe ich ein Problem als etwas Negatives oder als Chance.
Wenn Sie gekündigt werden, können Sie die als großes Unglück ansehen oder auch als Möglichkeit sich
neu zu orientieren und vielleicht etwas völlig Neues zu beginnen.
Nutzen Sie die Stopp-Technik
Wenn Sie von Gefühlen überwältigt werden, nutzen Sie die Stopp-Technik. Gehen Sie nicht weiter den
Gefühlen nach, sondern versuchen Sie sich innerlich "Stopp" zu sagen und dann von einer neuen
Perspektive auf die Situation zu schauen.
Nutzen Sie Entspannungstechniken
Entspannungstechniken wie Autogenes Training und Meditation helfen, Gefühle besser wahrzunehmen
und auch Gefühle einfach absichtslos zu beobachten, ohne sich von ihnen treiben zu lassen.
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Seele and Geist
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