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... hat, was länger hält! - Ostfalia Hochschule für angewandte

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Öffentliche Vorträge 2012
Experimentalvorträge
... hat, was
länger hält!
Experimentalvorträge 2012
Nachhaltige Entwicklung und Forschung an der Ostfalia
Fast jeder Konzern wirbt mitlerweile mit dem Slogan „Nachhaltigkeit“, egal ob er im Chemiegeschäft tätig ist, Erdöl fördert
oder einen Flughafen betreibt. Es scheint, als ob der Begriff zu
einer leeren Worthülse verkommen ist, die jeder nach Belieben
und eigenem Nutzen mit Inhalten füllen kann, ohne sich der
eigentlichen Bedeutung und der eigentlichen Aufgabe, die sich
dahinter verbirgt, bewusst zu sein.
Denn Nachhaltigkeit bedeutet einen bewussten Umgang mit den
endlichen Ressourcen unserer Welt, egal ob im ökologischen,
ökonomischen oder im sozialen Bereich oder ganz einfach formuliert: „Von den Zinsen leben und nicht vom Kapital“.
Ganz bewusst legt die Ostfalia ihren Fokus für das Jahr 2012 auf
den Dialog rund um das Thema nachhaltige Entwicklung und
Forschung. Denn vielfach sind das Wissen und die Technologien, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern (wie
etwa die globale Erderwärmung, Wasserknappheit, Wirtschaftskrisen) schon vorhanden, werden aber nicht angewendet oder
umgesetzt. Die Ostfalia versteht das Konzept der Nachhaltigkeit
als eine Daueraufgabe, die im Dialog mit allen Gruppen umgesetzt werden muss und nicht „von oben“ herab angeordnet
werden kann. Daher stellen wir in unserer „Öffentlichen Vortragsreihe“ aktuelle Forschungsthemen vor und diskutieren
diese mit Interessierten. Die Themen sind allgemeinverständlich
aufgearbeitet und betreffen die Lebenswelt jedes Einzelnen. Der
Eintritt zu allen Vorträgen ist wie immer frei.
Ihr
Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach
Präsident der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Experimentalvorträge
Es kracht und blitzt wieder im Hörsaal E! Bei den beliebten
Experimentalvortägen lernen die Gäste die spannende Welt der
Elektrotechnik mit allen Sinnen kennen und werden mitgenommen auf eine Reise auf den Spuren berühmter ForscherInnen.
Faszination Elektrotechnik
Montags, 26.03. & 01.10.2012
Von der Luftelektrizität zur
Radioaktivität
Montags, 16.04. & 05.11.2012
Gewitterblitz & Tesla-Ströme
Montags, 07.05. & 03.12.2012
jeweils 19.00 Uhr
Campus Wolfenbüttel
Salzdahlumer Straße 46/48
Hörsaal E
Faszination Elektrotechnik
Bei dem Vortrag „Faszination Elektrotechnik“ steht das 19. Jahrhundert, das Jahrhundert der Elektrotechnik im Fokus. Die BesucherInnen schliessen u.a. Bekanntschaft mit Pierre de Maricourt,
der Arbeiten über Magnetismus verfasst hat. Auch die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen fällt in diese Zeit – ohne
diese wäre die Entwicklung drahtloser Kommunikation über Radio, Funk oder Radar nicht möglich gewesen. Das Forschungsvermächtnis von Wilhelm C. Röntgen trägt noch heute seinen Namen; die Darstellung der Röntgenstrahlen beenden den Vortrag.
Von der Luftelektrizität zur Radioaktivität
„Von der Luftelektrizität zur Radioaktivität“ – der zweite Vortrag
aus der Reihe der Experimentalvorträge widmet sich dem Leben
und Wirken der Wolfenbüttler Physiker Julius Elster und Hans
Geitel. Als Lehrer der Großen Schule in Wolfenbüttel blieb ihnen
nur die Freizeit für ihre physikalischen Forschungen, die beiden
Freunde hatten sich dafür ein Labor in ihrem Wohnhaus eingerichtet. Trotz der schwierigen Umstände gelang ihnen u.a. 1893
die Erfindung der Photozelle. Sie gelten auch als Pioniere der
Radioaktivität, da sie nachweisen konnten, dass die radioaktive
Strahlung eine Folge des Zerfallsprozesses eines Atoms ist.
Gewitterblitz & Tesla-Ströme
Gewitterblitze faszinieren und erschrecken die Menschen seit
jeher, dabei sind sie rein wissenschaftlich gesehen nur eine Funkenentladung zwischen Wolken oder Wolken und Erde. Dieser
Vortrag zeigt, welche unterschiedlichen Blitzarten es gibt und wie
diese entstehen. Der Physiker Nikola Tesla zeigte 1890 erstmalig
die überraschenden Erscheinungen, die mit Wechselströmen
hoher Spannung und Frequenz verbunden sind. An der Ostfalia
werden die Tesla-Ströme wieder hautnah erlebbar sein.
Experimentalvorträge 2012
Wie nachhaltig sind Produktionssysteme
in der Automobilindustrie?
„Produktionssysteme“ haben nicht nur in der Automobilindustrie
Konjunktur. Ein Grund liegt darin, dass viele ExpertInnen die
Erfolge japanischer Automobilhersteller, allen voran Toyota, auf
deren sog. „Toyota-Produktionssystem“(TPS) zurückführen.
Inzwischen haben auch die deutschen Automobilhersteller ihre
eigenen „Produktionssysteme“ entwickelt. Im Jahre 2006 hat
Volkswagen eine Rahmenvereinbarung zum „Volkswagen-Weg“
abgeschlossen, in dem das Volkswagen-Produktionssystem „ein
zentraler Hebel zur Erreichung ausgezeichneter Qualität, Eliminierung von Verschwendung, erhöhter Kundenzufriedenheit und
Produktivitätsfortschritten“ bezeichnet wird.
Dr. Wilmjakob Herlyn
Dienstag, 17.04.2012
19.00 Uhr
Campus Wolfsburg
(Robert-Koch-Platz)
Raum D006
Der Vortrag geht auf folgende Fragen ein:
• Sind die Produktionssysteme nur eine konjunkturelle Erscheinung oder handelt es sich um nachhaltige Konzepte?
• Was sind die Inhalte der Produktionssysteme und sind in
ihnen auch Ziel und Methoden zur Nachhaltigkeit verankert?
• Steckt in diesen Produktionssystemen tatsächlich etwas
Neues oder hat man nur den alten Wein in neue Schläuche
gefüllt?
Hintergrund
Dr. Herlyn ist einer der zahlreichen Lehrbeauftragten der Ostfalia, die durch ihre Veranstaltungen Praxiswissen an die Studierenden weitergeben. Als Manager der Volkswagen AG unterrichtet Herlyn die Studierenden der Fakultät Fahrzeugtechnik am
Campus Wolfsburg im Bereich Logistik- und Informationssysteme.
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – ein Diskurs
über die Schwierigkeit, an Hochschulen zu lehren
Dipl-Päd. Kathrin Munt
Prof. Dr. Peter Riegler
Dienstag, 24.04.2012
19.00 Uhr
Campus Wolfenbüttel
Am Exer 11
An der Ostfalia sind aktuell rund 200 ProfessorInnen beschäftigt,
sie alle sind SpezialistInnen in ihrem Fachgebiet. Durch die Berufung an eine Hochschule sind die Fachleute vor die Aufgabe
gestellt, ihr Wissen an junge Studierende weiterzugeben
und vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben zu unterrichten. Sie
begegnen außerdem der Schwierigkeit, dass die Studierenden
nicht auf einem gleichen Wissensstand sind und ein unterschiedliches Lerntempo haben.
Zwei Praxisexperten der Ostfalia stellen sich der Frage, warum
Lehre (heute) so schwierig ist und ob gute Lehre eine Begabung,
ein Handwerk oder eine Illusion ist. Gibt es einen Weg aus der
Misere?
Hintergrund
Seit Ende vergangenen Jahres gibt es das „Zentrum für erfolgreiches Lehren und Lernen“ (ZeLL) an der Ostfalia. Ziel ist es,
Lehrenden innovative Praxismethoden zu vermitteln und den
Studienerfolg der Studierenden zu verbessern. Gefördert wird
das Zentrum im Rahmen des Qualitätspaktes Lehre durch das
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr
als sechs Millionen Euro. Herr Prof. Dr. Riegler leitet das Zentrum, Frau Munt vertritt den Bereich Hochschuldidaktik.
Entwicklung und Industrialisierung von Li-Ionen
Batteriesystemen bei Volkswagen in Braunschweig
Dr. Michael Daginnus
Dienstag, 08.05.2012
Campus Wolfenbüttel
Am Exer 11
Bei den ambitionierten Zielen zum Ausbau der Elektromobilität
zählt das Batteriesystem zu den Schlüsselkomponenten im
elektrischen Antriebsstrang. Ausgehend von den Chancen und
Risiken der Li-Ionen Technologie werden die Herausforderungen
für den Entwicklungs- und Industrialisierungsprozess aufgezeigt:
Bei der Entwicklung müssen sowohl hinsichtlich Konstruktion als
auch Hardware- und Softwareentwicklung neue Wege mit innovativen Lösungen beschritten werden. Gleiches gilt im Rahmen
der Produktionsplanung für Fertigungsprozesse und Anlagenauslegung, für Transport und Logistik bis hin zum Arbeitsschutz und
der Qualitätssicherung. Hier müssen neue Prozesse und Standards im Umgang mit der Li-Ionen Technologie, aber auch weitere Gefährdungspotentiale wie hohe elektrische Spannungen
sicher beherrscht werden.
Hintergrund
Ein fakultätsübergreifender Forschungsschwerpunkt an der
Ostfalia ist die Elektromobilität. Am Campus Salzgitter können
Hochschulangehörige bspw. kostengünstig ein Elektroauto und
ein Elektrozweirad ausleihen. Auch die studentische Arbeitsgruppe „Team wobracing“ tritt seit letztem Jahr mit einem ERennfahrzeugen bei Wettkämpfen an.
Experimentalvorträge 2012
Von LOHAS und Billigfliegern –
ein aktueller Blick auf Tourismus und Nachhaltigkeit
Prof. Dr. Stefan Küblbock
Dienstag, 15.05.2012
19.00 Uhr
Campus Wolfenbüttel
Am Exer 11
Kaum zu glauben: Aber die Diskussion, dass Tourismus einerseits von intakten Zielgebieten lebt und andererseits Mensch
und Natur dort negativ beeinträchtigt, ist mittlerweile über 40
Jahre alt. Viel hat sich seit den 1970er Jahren getan. In alle
Richtungen. 'LoHaS', die in angesagten Ökohotels nächtigen
gehören ebenso zum Zeitgeist wie Billigflieger. Wo stehen wir
heute in der Diskussion um Ökotourismus, sanften Tourismus
und Nachhaltigkeit? Der Vortrag versucht, aktuelle Probleme zu
skizzieren und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen: Hat der Einzelne überhaupt eine Chance, hier die mächtige Industrie zu
beeinflussen? Ist der gescholtene Massentourismus denn wirklich so böse? Und der Ökotourismus der Heilsbringer?
Hintergrund
Prof. Dr. Stefan Küblböck ist seit 2009 Professor an der Ostfalia,
Campus Salzgitter. Er lehrt im Studiengang Tourismusmanagement und bietet u.a. Veranstaltungen zu den Themen Leisure
Travel (Privatreisen) und Nachhaltiges Tourismusmanagement
an. Die Studierenden erhalten an der Fakultät Karl-Scharfenberg
in Salzgitter eine moderne Managementausbildung mit Fokus
auf den Tourismusbereich. Sie arbeiten als Fachkräfte bei Reiseveranstaltern, bei Airlines und Hotels oder bei Event- und Incentive-Agenturen.
Integration(s)unternehmen: Behinderung und Arbeit in
Wolfenbüttel, DRK-Solferino gGmbH
Uwe Rump-Kahl
Mittwoch, 23.05.2012
19.00 Uhr
Solferino
Campus Wolfenbüttel
Am Exer 17
Arbeit und Beschäftigung sind ein wichtiger Baustein im Leben
aller Menschen, aber nicht allen steht diese Möglichkeit offen.
Die DRK-Solferino gGmbH – Kantine+Catering gibt Menschen
mit Behinderungen und Benachteiligungen die Chance auf eine
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten
Arbeitsmarkt, 50 Prozent der MitarbeiterInnen sind schwerbehindert. Um als Integrationsunternehmen in Wolfenbüttel zertifiziert werden zu können, war und ist die Zusammenarbeit mit
unterschiedlichen Institutionen (Integrationsamt, Integrationsfachdienst, Agentur für Arbeit, Elternverein ERIK e.v., DRK Kreisverband Wolfenbüttel) notwendig, die an diesem Abend ihre
Projekte und Aufgaben vorstellen.
Hintergrund
Ein leerer Magen lernt nicht gern – die Essensversorgung der
MitarbeiterInnen und Studierenden der Ostfalia am Campus
Exer war daher ein wichtiger Punkt bei dem Ausbau des ehemaligen Kasernengeländes als Hochschulstandort. Seit mehreren
Jahren betreibt das DRK eine Kantine in der Halle 17, durch den
Umbau 2010 wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Heute
werden täglich 200 Essen ausgegeben und 300 Portionen für
die Schulkantinen vorbereitet.
Askozia PBX –
Die Besinnung auf das Wesentliche
Benjamin-Nicola Lüken M.Sc.
Dipl.-Inf. Sebastian Kaiser
Dienstag, 05.06.2012
19.00 Uhr
Campus Wolfenbüttel
Am Exer 11
Gerade kleine und mittelgroße Unternehmen beginnen zunehmend genauer hinzusehen, welchen Anteil die Geräte im Hintergrund eigentlich zum Stromverbrauch beitragen. Dazu gehören
natürlich auch die mittlerweile weit verbreiteten hybriden VoIPTelefonanlagen.
Askozia PBX verfolgt einen Ansatz der im Gegensatz zu den meisten Software Telefonanlagen steht. Kein überladenes Feature
Set, sondern ein schlankes System, das sich nach den Bedürfnissen des Benutzers anpassen lässt. Minimale Hardwareanforderungen, Virtualisierbarkeit und die Möglichkeit des Einsatzes auf
energiesparender Embedded-Hardware machen Askozia zu
einem Vorreiter im Bereich der Green IT. Der Vortrag geht auf die
technischen Konzepte, Innovationen sowie die Philosophie der
nur wenigen Megabyte großen Askozia PBX ein.
Hintergrund
Benjamin-Nicola Lüken und Sebastian Kaiser studierten beide an
der Ostfalia Informatik. Seit 2010 arbeiten sie im von der EU und
dem Land Niedersachsen geförderten Existenzgründungsprojekt
Askozia. Für Ende 2012 ist die Ausgründung in die Askozia GmbH
geplant, die diese Lösung weltweit vermarkten soll.
Mehr Informationen auf askozia.com
Experimentalvorträge 2012
Das Internet der Dinge – Elektromagnetische
Verträglichkeit in einer vernetzten Zukunft
Prof. Dr. Matthias Hampe
Dienstag, 09.10.2012
19.00 Uhr
Campus Wolfenbüttel
Am Exer 11
In den Medien wird immer häufiger vom „Internet der Dinge“
berichtet, der zunehmenden Vernetzung von Alltagsgegenständen. Haushaltsgeräte können so bspw. je nach Verfügbarkeit von
regenerativen Energien eingeschaltet werden, ein nachhaltiger
Umgang mit natürlichen Ressourcen wird so problemlos möglich.
Bei der Einführung dieser Technologie muss berücksichtigt werden, welche elektromagnetischen Emissionen von ihr ausgehen
und wie sich diese im Zusammenspiel mit anderen technischen
Geräten verhalten. Der Gesetzgeber stellt hohe Anforderungen
an die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), worunter
verstanden wird, dass ein Gerät in seiner elektromagnetischen
Umwelt zuverlässig funktioniert. Zunehmend wichtig wird zukünftig das Teilgebiet der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit
(EMVU), das sich mit den Auswirkungen elektromagnetischer
Wellen auf Umwelt und lebende Organismen befasst und zu teils
kontroversen Diskussionen in Forschung und Gesellschaft führt.
Hintergrund
Prof. Dr. Matthias Hampe lehrt seit 2012 an der Fakultät Elektrotechnik (Wolfenbüttel). Er vertritt die Bereiche Elektromagnetische
Verträglichkeit und Hochfrequenztechnik. Die Fakultät zählt zu den
ältesten Einrichtungen der Ostfalia, seit 1928 werden in Wolfenbüttel junge IngenieurInnen der Elektrotechnik ausgebildet, die
AbsolventInnen sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt wie nie.
Die richtige Balance finden –
Gesundheitsmanagement an der Ostfalia
Christina Hadler, M.A.
Dienstag, 23.10.2012
19.00 Uhr
Campus Wolfenbüttel
Exer 11
Burnout, Depressionen, Angstzustände – betroffen sind nicht
mehr nur Top-ManagerInnen, sondern auch Studierende und
Beschäftige aus allen Bereichen. Das Leben der Betroffen ist
häufig aus dem Gleichgewicht geraten, die Balance zwischen
Erholung und Arbeit nicht mehr gegeben. Die Hochschule
stemmt sich gegen diese Entwicklung und hat sich zum Ziel
gesetzt, systematisch die Gesundheitskompetenz von Beschäftigten und Studierenden zu fördern. Jeder Hochschulangehörige
soll lernen, sein/ihr Leben so zu gestalten, dass die Gesundheit
gefördert und erhalten bleibt. Was dies für den Alltag an einer
Hochschule bedeutet, erklärt Gesundheitsmanagerin Christina
Hadler.
Hintergrund
Seit 2008 ist die Ostfalia als „familiengerechte Hochschule“
zertifiziert und fördert gezielt Maßnahmen, die eine Balance der
betrieblichen Interessen der Hochschule und den familiären
Interessen aller Hochschulangehörigen unterstützen. Teil eines
umfassenden Maßnahmenkataloges ist das Feld „Gesunde
Hochschule“, das seit 01.06.2011 von Frau Christina Hadler koordiniert wird. Sie befasst sich mit Themen wie Ergonomie, Gesund bewegen am Arbeitsplatz, Stressbewältigung und vielen
weiteren.
Experimentalvorträge 2012
Wasserstoff statt Öl – Brennstoffzellen für Elektrofahrzeuge
Prof. Dr. Axel Bleckwedel
Dienstag, 30.10.2012
19.00 Uhr
Campus Wolfenbüttel
Am Exer 11
Vor dem Hintergrund der sich immer mehr verknappenden Erdölreserven ist der Umstieg von den herkömmlichen, durch Verbrennungsmotoren angetriebenen Autos auf Elektrofahrzeuge
eine unausweichliche Konsequenz. Für die Energieversorgung
des Antriebsmotors bieten sich dabei neben den Li-Ionen-Batterien zunehmend Brennstoffzellen an. Sie wandeln auf der Basis
einer sogenannten „kalten Verbrennung“ Wasserstoffgas und
Luftsauerstoff in elektrische Energie um. Neben den Grundlagen
dieses Umwandlungsprozesses wird in dem Vortrag auf die
Rahmenbedingungen des Betriebes eines Brennstoffzellensystems im Fahrzeug sowie auf Erzeugungs- und Speichermöglichkeiten für Wasserstoff eingegangen. Sicherheitsaspekte beim
Umgang mit Wasserstoff sowie ein Ausblick auf den Aufbau
einer Wasserstoff-Infrastruktur runden den Vortrag ab.
Hintergrund
Im Bachelor-Studiengang „Automatisierung und Energiesysteme“ der Fakultät Elektrotechnik können die Studierenden
verschiedene Studienrichtungen wählen, eine davon ist die
„Elektromobilität“. In dieser Richtung stehen dann Veranstaltungen wie „Grundlagen der Batteriesysteme“, „Hybridantriebe“ und die Vorlesung „Brennstoffzellen für Elektrofahrzeuge“ von Prof. Bleckwedel auf dem Stundenplan.
Schaltnetzteile: Klein, effektiv, kostengünstig –
Trends in der Entwicklung von Bauteilen
Schaltnetzteile dienen dazu, Geräte mit Spannung zu versorgen,
sie werden bspw. in Computern oder Ladegeräten eingesetzt.
Durch die Anforderungen der VerbraucherInnen an die Größe
und das Gewicht dieser Geräte musste auch die Spannungsversorgung kleiner und leichter werden. Diese neue, kleine Baugröße von Schaltnetzteilen erfordert einen effektiven Wirkungsgrad,
eine große Leistungsdichte, hohe Schaltfrequenzen und innovative Schaltungstechnologien. Nun wird Ferrit anstatt Eisen verarbeitet, Elektronik an Stelle von teurem Kupfer eingesetzt und
schnelle Transistoren, integrierte Schaltregler-ICs und Leistungselektronik verwendet.
Prof. Dr.-Ing. Karl-Dieter Tieste
Dienstag, 13.11.2012
Campus Wolfenbüttel
Am Exer 11
Der Vortrag geht auf folgende Fragestellungen ein:
• Wie funktionieren Schaltnetzteile?
• Welche Vorteile bieten sie im Hinblick auf Energie- und
Ressourceneffizienz, Standby-Verluste und weltweite
Einsetzbarkeit?
• Was ist das Kupfer-Paradoxon?
• Welche Risiken und Nebenwirkungen haben Schaltnetzteile
für das Netz und die Umwelt?
• Wo liegen aktuelle Trends, neue Killerapplikationen und Anwendungen?
Hintergrund
Prof. Dr. Karl-Dieter Tieste ist seit 2006 Professor an der Fakultät
Elektrotechnik und vertritt die Fachgebiete elektrische Maschinen
und Antriebe sowie Leistungselektronik. Sein Name ist nicht nur
den Studierenden der Ostfalia ein Begriff, denn sein Lehrbuch
„Keine Panik vor Reglungstechnik“ hilft jungen IngenieurInnen
deutschlandweit bei der Entschlüsslung der „Rätseltechnik“.
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