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Biosophie - Was ist das? - Allokationszentrum.de

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Biosophie - Was ist das?
Biosophie ist ein neue Wortschöpfung. Biosophie bezeichnet eine Handlungsebene der
Transvolution. Der Handlungsakteur der Biosophie ist der Biosoph.
Biosophen sind Lebensweise. Das Wort trägt die beiden griechischen Stämme „bios“ = Leben und
„soph“ = Liebe zur Weisheit in sich. Eine assoziative Nähe zum Wort „Philosophie“ ist dabei
gewünscht.
Der Biosoph bildet eine der drei Säulen im Rahmen der transvolutorischen Allokation. Biosophen
sind Diskursvermittler in der Gesundheitsedukation. Sie sind dabei keine „Be-Lehrenden“ sondern
hinterfragen die Gewohnheiten und Absichtsbildungen der Menschen. Sie orientieren sich an der
jeweiligen individuellen Wirklichkeit des erschienenen Menschen und suchen im Sinne der
Förderung von Lebenskompetenz gemeinsam mit ihnen nach kreativen und aktiv umsetzbaren
Gestaltungsmöglichkeiten. Biosophie stellt damit eine Alternative zur interventionbezogenen
Behandlung im schulmedizinischen Sinne dar.
Bestandteil des allokativen Gesundheitsvertrages ist die Teilnahme an zwei biosophischen
Seminaren. Voraussetzung hierfür sind die abgeschlossene Konsultation eines Responsors im
Allokationszentrum und die Tatsache, dass der erschienene Mensch (zumindest auf Zeit) seinen
Patientenstatus aufgegeben hat. Im neuen System wird er fortan Respondent genannt.
Themenbezogen leiten die Biosophen Diskurseinheiten (Kompaktangebote) an. Diese
biosophischen Einheiten finden in Kleingruppen von mindestens 3 und höchstens 10 Teilnehmern
statt. Insbesondere gehen die Biosophen mit den Respondenten in einen kritischen Dialog über
lebensnahe gesundheitliche Determinanten. Sie befähigen durch das dialogische Arbeiten die
Responsoren zu mehr Eigenverantwortung und Kontrolle über ihre Gesundheit und ihr Leben
(„Empowerment“).
Biosophen besitzen zwei elementare Fähigkeiten: Einerseits die Fähigkeit zur strukturellen
Betrachtung und andererseits die Fähigkeit zur holistischen Betrachtung weltlich-universeller
Zusammenhänge. Sie gehen gewissermaßen in die Tiefe und gleichzeitig auch in die Weite.
Biosophen sind „menschelnde“ Anreger der Bewusstseinsbildung in allen gesundheitsrelevanten
Lebensfragen. Sie besitzen elementare Fachkompetenzen im Bereich lebensbezogener Themen
(wie z.B. Bewegung, Ernährung, Schmerz, Natur, Schönheit, Kommunikation, Glaube, Werte,
Grundlagen der Neurowissenschaft, Grundlagen philosophischer, pädagogischer oder auch
psychologischer Betrachtungsweisen etc.). Biosophen arbeiten fachspezifisch, jedoch mit einer
generalisierten Lehrmethodik.
Biosophen rücken den Menschen mit all seinen ganzheitlichen Belangen in seiner speziellen
Lebenslage in den Vordergrund. Sie versuchen die Lebenswelt des Respondenten - also seine
subjektive Sicht auf sich selbst und die Welt - zu verstehen. Diese Wirklichkeit bildet die Grundlage
des Dialoges.
Biosophen vereinen alle vier Grundkompetenzen: Fachkompetenz, Methodenkompetenz,
Sozialkompetenz und Personalkompetenz. Sie arbeiten insbesondere über das methodische Mittel
der zweckmäßigen Frage- und Aufgabenstellungen und initiieren induktive Gruppenarbeit mit
anschließenden Diskussionen. Im Vordergrund steht jedoch das praktische Üben. Der biosophische
Unterricht agiert dabei gestalterisch. Die Lerneffekte sind vor allem auf die affektive
Erfahrungsebene der Respondenten ausgerichtet. Die biosophische Intervention soll anregend und
neugier-fördernd sein. Sie soll Raum für neues Denken und Handeln ermöglichen.
Deduktive (bzw. sachlich aufklärende) Methodik wird von den Biosophen nur sparsam eingesetzt.
Biosophen ergänzen fachkundig den Wissensstand der Respondenten auf allgemein verständliche
und unkomplizierte Weise, ohne dabei in die Oberflächlichkeit abzugleiten. Allgemein anerkannte
wissenschaftliche Zusammenhänge werden von den Biosophen auf plausible und verständliche
Weise dargestellt.
Der biosophische Diskurs orientiert sich am kulturellen, individuellen und zeitgeistigen
Lebensverständnis des Respondenten. Biosophen „holen die Menschen dort (in der jeweiligen
Lebenssituation) ab“, in der sie sich gerade gedanklich und gefühlsmäßig befinden.
Biosophen verlassen die herkömmlichen Pfade der Gesundheitsförderer, indem sie eine Aufteilung
in „Gut“ und „Böse“ und einen besserwisserischen Zeigefingerhinweis vermeiden. Biosophen sind
keine „Gesundheitspolizisten“. Ihnen ist klar, dass es neben der Gesundheitsvernunft auch noch
eine andere Seite des Menschen gibt: Unsittlichkeit, Unvernunft, Rebellion, Faulheit,
Grenzenlosigkeit oder auch Risiokofreude. Sie sind sich dessen bewusst, dass Menschen Freude
und Genuss suchen und dass sie diesen Genuss zum Teil auch in Drogen und/ oder anderen
übermäßigen Genussmittelkonsum finden.
Der Biosoph bespricht mit dem Respondenten die individuellen gesundheitsvertraglichen Wünsche
und Ziele. Diese Wünsche und Ziele werden insbesondere im Hinblick auf deren Wirksamkeit, Zeitund Aufwandsintensität geprüft. Der Biosoph kann gemeinsam mit dem Respondenten eine „Feinbzw. Neujustierung“ als alternative Möglichkeit der Zielstellung diskutieren und anregen.
In der biosophischen Arbeit wird - genau wie im Rahmen des Arbeitsauftrages des Responsoren kooperativ und gemeinsam mit dem Respondenten ein Weg der „begleiteten Eigenverantwortung“
bzw. der „begleiteten Lebensqualifizierung“ beschritten. Im Dialog steht die Ehrlichkeit und
Echtheit im Vordergrund.
Erhaltene Informationen werden vom Biosophen nicht in das Gesundheitssystem gestellt, sondern
diskret behandelt, so dass es einen sicheren Rahmen der Verschwiegenheit und des Datenschutzes
gibt. Innerhalb der Gruppe wird streng auf einen wertschätzenden Diskretionsrahmen geachtet.
Ein biosophengeleitetes Seminar dauert 8 UE (á 45 min.), also sechs Zeitstunden. Ein biosophisches
Seminar wird vom Respondenten als zusammenhängender Kompaktkurs (2x4 UE an zwei
aufeinanderfolgenden Tagen) besucht werden. Die Kompaktkurse finden im Regelfall am Fr. von
16.30 - 20.00 und am Sa. von 9.30 - 13.00 statt. Pro Tag ist 30min. an Pausen vorgesehen.
Konzipiert sind bisher 14 biosophische Seminare:
o
o
o
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o
o
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o
o
o
Berührung
Bewegung
Bewusst-Sein und Eigenverantwortung
Emotionen und Bauchgefühl
Ernährung und Genussmanagement
Gesunde Arbeits- und Sozialwelt
Gesundheitsmodelle
Glaube und Spiritualität
Kommunikation
Natur und Schönheit
Problemlösungsstrategien
Schmerzmanagement
Stressmanagement
o
Umgang mit Werten
Einige dieser Determinanten und Themenbereiche sind für den Bereich der Gesundheitsförderung
atypisch und innovativ. Zum Beispiel wird das Thema „Schönheit“- im bisherigen Verständnis nicht mit der Gesundheit in Verbindung gebracht. Ein kritischer Diskurs über den Umgang mit
Schönheit und deren Idealen kann im medialen und kulturellen Kontext jedoch zunehmend
notwendig und gesundheitsförderlich sein wie ästhetische Problemfelder (Anorexia nervosa,
Adipositas, Schönheitsoperationen, Schönheitswahn etc.) deutlich aufzeigen. Der thematisch
fachspezifische Dialog wird von den Biosophen immer in den Bezug zum Thema Gesundheit und
Eigenkompetenz der lebendigen sozialen Prozesse gesetzt. Um beim Beispiel der Schönheit zu
bleiben, sollte hier die oberste Fragestellung also sein: Was hat die Schönheit mit der Gesundheit
zu tun? Und, welchen Stellenwert hat die Schönheit im Rahmen des eigenen Lebens?
Um die jeweiligen Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen zu können, gliedert sich der
Aufgabenbereich des Biosophen in vier Fachrichtungen. Somit gibt es vier sogenannte
„Fachbiosophen“.
1.
2.
3.
4.
Fachbiosoph Ernährung
Fachbiosoph Stress
Fachbiosoph Soziales
Fachbiosoph Körper & Geist
Überblick über die jeweiligen Aufgabenfelder (Kursmodule) der Fachbiosophen:
(die Handlungsfelder sind teilweise fachübergreifend)
Fachbiosoph Ernährung
Aufgabenfeld (Kursmodule):

Ernährung & Genussmanagement

Natur & Schönheit

Fachspezifische Gesundheitsmodelle

Fachspezifische Kommunikation

Fachspezifische Problemlösungsstrategien
Fachbiosoph Stress
Aufgabenfeld (Kursmodule):

Stressmanagement

Schmerzmanagement

Bewusst-Sein & Eigenverantwortung

Umgang mit Werten

Emotionen & Bauchgefühle

Fachspezifisch Gesundheitsmodelle

Fachspezifische Kommunikation

Fachspezifische Problemlösungsstrategien
Fachbiosoph Soziales
Aufgabenfeld (Kursmodule):

Gesunde Arbeits- und Sozialwelt

Bewusst-Sein & Eigenverantwortung






Natur & Schönheit
Glaube & Spiritualität
Umgang mit Werten
Fachspezifische Problemlösungsstrategien
Fachspezifische Kommunikation
Fachspezifische Gesundheitsmodelle
Fachbiosoph Körper & Geist
Aufgabenfeld (Kursmodule):

Bewegung

Schmerzmanagement

Berührung

Emotionen & Bauchgefühle

Bewusst-Sein & Eigenverantwortung

Glaube & Spiritualität

Natur & Schönheit

Stressmanagement

Fachspezifische Gesundheitsmodelle

Fachspezifische Problemlösungsstrategien

Fachspezifische Kommunikation
Biosophen arbeiten im allokativen Team. Diese im Allokationszentrum gewünschte interdisziplinäre
Zusammenarbeit sollte sich vom Konkurrenzdenken weitgehend befreien. Im verständnisbereiten
dialogischen Prozess soll sich eine gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung in Bezug auf die
jeweils spezifisch anderen Fachwissensgebiete und Professionen kultivieren. Die Akzeptanz kann
erst dann gedeihen, wenn die jeweilig andere Existenz als entlastend und hilfreich angesehen wird.
Alle Beteiligten (also auch die Biosophen) verpflichten sich daher zu Supervisionen, die sie mind. 2x
pro Kalenderjahr verbindlich als Selbstreflexion nutzen. Diese Supervisionen werden mit anderen
(allokationsfremden Fachbiosophen) konstituiert. Möglich sind auch Teamsitzungen mit den
Akteuren des Allokationszentrums (Responsoren, anderen ansässigen Fachbiosophen, ggf.
Eviteuren).
Biosophen - Aufgaben- und Kompetenzbereiche im Überblick:









fachspezifische Diskursvermittler in der Gesundheitsedukation
lebensweise Lehrer - keine „Gesundheitspolizisten“
konsequent gesundsheitsorientiert
haben mit herkömmlicher „Behandlung“ nichts zu tun
vier biosophische Fachspezialisierungen (Fachbiosoph: Ernährung, Stress, Soziales und
Körper & Geist)
Anreger der Bewusstseinsbildung in allen gesundheitsrelevanten Lebensfragen
besitzen
große
Fachkenntnis
im
Bereich
lebensbezogener
Themen
(wie z.B. Bewegung, Ernährung, Schmerz, Natur, Schönheit, Kommunikation, Glaube,
Werte, Grundlagen der Neurowissenschaft, Grundlagen philosophischer, pädagogischer
oder auch psychologischer Betrachtungsweisen etc.).
leiten Diskurseinheiten (Kompaktangebote in Kleingruppen: 5 - 10 TN) zu verschiedenen
Themen an
als Fachbiosophen unterrichten sie kompetenzfeldübergreifend eine vordefinierte (s.o.)

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
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


Auswahl der 14 biosophischen Seminare
die
biosophischen
Kompaktkurse
finden
im
Regelfall
am
Fr. von 16.30 - 20.00 und am Sa. von 9.30 - 13.00 (insgesamt 8 UE) statt
befähigen durch das dialogische Arbeiten die Teilnehmer zu mehr Eigenverantwortung und
Selbstkompetenz über ihre Gesundheit und ihr Leben („Empowerment“)
der thematisch fachspezifische Dialog wird von den Biosophen immer in den Bezug zum
Thema Gesundheit und Lebenskompetenz gesetzt
im dialogischen Prozess steht für den Biosophen der ganze Mensch in seiner speziellen
Lebenslage mit allen materiellen und immateriellen Einflußparametern im Vordergrund
Biosophen erkennen die jeweilige (kulturelle, zeitgeistige, individuelle) subjektive
Wirklichkeit des erschienenen Menschen als Grundlage für den Dialog an
holen die Menschen in der jeweiligen Lebenssituation ab, in der sie sich gerade gedanklich
und gefühlsmäßig befinden
arbeiten insbesondere über das methodische Mittel der zweckmäßigen Frage- und
Aufgabenstellungen
initiieren induktive Gruppenarbeit mit anschließenden Diskussionen
ein wichtiger Bestandteil der Kurse ist das praktische Üben - der praktische Bezug zum
Lebensalltag
agieren im Unterricht gestalterisch
die biosophische Intervention regt an und fördert die Neugier. Sie gibt - insbesondere auf
der affektiven Ebene - Raum für neues Denken und Handeln
unterrichten überwiegend induktiv
ergänzen fachkundig den Wissensstand der Teilnehmer auf allgemein verständliche und
unkomplizierte Weise
stellen allgemein anerkannte wissenschaftliche Zusammenhänge auf plausible und
verständliche Weise dar
blenden die Gegenspieler der Gesundheit (bequeme und belohnende Gewohnheiten,
Faulheit, Unsittlichkeit, Unvernunft, Rebellion, Grenzenlosigkeit oder auch Risiokofreude)
nicht aus oder klagen diese gar an
besprechen mit dem Teilnehmer erneut die individuellen gesundheitlichen Wünsche und
Ziele („Fein- bzw. Neujustierung“ zum Zweck neuer Gestaltungsmöglichkeit)
agieren im Dialog ehrlich und echt
arbeiten im Team mit wertschätzender Akzeptanz gegenüber der jeweilig anderen
Profession und gegenüber den Respondenten
verpflichten sich mind. 2x pro Kalenderjahr zu Supervisionen
Weshalb sind die Biosophenmodule fachübergreifend?
Fachbiosophen verfügen - wie der Name es ausdrückt - über spezielle Kompetenzen auf ihrem
jeweiligen Fachgebiet. Fachbiosophen für Ernährung sind selbstverständlich insbesondere auf den
Gebieten Ernährung, Genussmittelkonsum und Ernährungswissenschaft kompetent. Überdies ist es
gleichwohl wichtig auch andere Themenbereiche im Zusammenhang mit dem Thema Ernährung &
Genussmanagement
fachkompetent
unterrichten
zu
können.
Das
Thema
Problemlösungsstrategien ist ein Beispiel dafür. Ernährungsstörungen wie zum Beispiel
Übergewichtigkeit sind häufig ohne eine professionell begleitete Problemlösungsstrategie nicht zu
managen. Infolgedessen muss ein Fachbiosoph des Fachgebietes Ernährung fraglos in der Lage
sein, solche Problemlösungsstrategien mit den Respondenten erarbeiten zu können.
Das Aufgabenfeld Problemlösungsstrategien taucht daher (wie auch die Themen
Gesundheitsmodelle und Kommunikation) bei allen Fachbiosophen als spezifisches Kursmodul auf.
Bleiben wir aber zunächst noch mal beim Fachbiosophen Ernährung. Ebenso wie beim
Fachbiosoph Soziales und Körper & Geist kann hier das Thema Natur & Schönheit Gegenstand des
Kursmoduls sein. Je nach Bedarf kann im Rahmen der Gesundheitsvertragserarbeitung mehr oder
weniger der eine oder andere Fachbiosoph für den Respondenten als Lehrer von Bedeutung sein.
Die jeweiligen Bedürfnisse der Respondenten erfordern eine andere Herangehensweise an das
Thema. Jeder Fachbiosoph unterrichtet das Modul sozusagen abgestimmt auf sein jeweiliges
Aktionsfeld. Ein Beispiel soll dies erklären: Das Thema Natur & Schönheit wird im biosophischen
Fachunterricht des Fachbiosophen
Ernährung zumeist im Zusammenhang mit
Gewichtsproblematiken und Schönheitsidealen relevant sein. Jemand kann das Gefühl für seine
Schönheit verloren haben, weil das Selbstbild verzerrt ist und ein innerer Wunsch nach
Normalmaßen besteht, um sich selbst wieder als schön empfinden zu können. Hier kann gerade
durch die Auseinandersetzungen mit beiden Themen (Schönheit und Ernährung) ein hilfreicher
Dialog entstehen. Beim Fachbiosophen Soziales wird das Thema Natur & Schönheit eher unter dem
Gesichtspunkt der sozialen Integration betrachtet. Ein Respondent hat beispielsweise eine
Behinderung oder fühlt sich hässlich und daher sozial ausgegrenzt. Infolgedessen steht das Thema
Schönheit hier unter dem Motto der sozialen Integration. Der Fachbiosoph Körper & Geist wird
dem Thema Natur & Schönheit wiederum andere Schwerpunkte beimessen. So könnte hier unter
anderem die Schönheit der Natur eine kohärente Geist- und Körpersituation auslösen. Wenn ein
Respondent zum Beispiel in der Natur Nordic walking betreibt (oder einfach nur bewusst spazieren
geht), kann sich sein Selbstverständnis auf der Körper-Geist-Ebene in ein gesundes Maß
auspendeln.
Zusammenfassend ist festzustellen,, dass die jeweiligen Fachbiosophen die Modulthemen an den
Bedarf des Respondenten anzupassen haben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das jeweilig
andere fachbiosophische Aufgabenfeld das gleiche Thema aus einem anderen Blickwinkel
betrachtet.
Diese Nuancen sind bei der Planung des Gesundheitsvertrages Gegenstand des Dialoges zwischen
dem Responsor und dem Respondenten. Je nach individueller Bedarfssituation sollte hier
individuell mehr oder weniger auf die verschiedenen Fachbiosophen zurückgegriffen werden.
Wie wird man Biosoph?
Biosophen müssen eine Grundqualifikation (Anbieterqualifikation) vorweisen, bevor sie die
allgemeine Biosophen-Weiterbildung besuchen dürfen. Nach erfolgreichem Abschluss (Prüfung)
der allgemeinen Biosophen-Weiterbildung erlangen sie gemäß ihrer Grundqualifikation den
jeweiligen Abschluss als Fachbiosoph Ernährung, Stress, Soziales oder Körper & Geist.
Überblick über die Anbieterqualifikationen der Fachbiosophen:
Fachbiosoph Ernährung
Aufgabenfeld (Kursmodule):





Ernährung & Genussmanagement
Gesundheitsmodelle
Kommunikation
Natur & Schönheit
Problemlösungsstrategien
Anbieterqualifikationen:
Fachkräfte mit einem staatlich anerkannten Berufs- oder Studienabschluss in Ernährung,
insbesondere
 Diätassistenten
 Ökotrophologen (ernährungswissenschaftliche Ausrichtung; Abschlüsse: Diplom, Master,
Bachelor)
 Ernährungswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Master, Bachelor)
 Diplom-Ingenieure Ernährungs- und Hygienetechnik (Schwerpunkt Ernährungstechnik)
 Diplom-Ingenieure Ernährungs- und Versorgungsmanagement (Schwerpunkt Ernährung)
 Heilpraktiker
 Ärzte mit gültigem Fortbildungsnachweis gemäß dem Curriculum Ernährungsmedizin der
Bundesärztekammer - zusätzlich kann hier der Nachweis der QUETHEB-Registrierung
erbracht werden
Jeweils mit gültiger Zusatzqualifikation entsprechend den Inhalten eines der folgenden
Zertifikaten zugrunde liegenden Curricula:





Ernährungsberater/DGE, Ernährungsmedizinische Beratung/DGE
VDD-Fortbildungszertifikat
Zertifikat „Ernährungsberater“ VDO
VFED-Zertifizierung
QUETHEB-Registrierung
Fachbiosoph Stress
Aufgabenfeld (Kursmodule):








Bewusst-Sein & Eigenverantwortung
Emotionen & Bauchgefühle
Gesundheitsmodelle
Kommunikation
Problemlösungsstrategien
Schmerzmanagement
Stressmanagement
Umgang mit Werten
Anbieterqualifikationen:
Zur Durchführung von multimodalen Trainingskursen zur Stresbewältigung kommen Fachkräfte aus
dem Bereich der psychosozialen Gesundheit in Betracht, die über einen staatlich anerkannten
Berufs- oder Studienabschluss verfügen, insbesondere als
 Psychologen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Pädagogen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor, Lehrer mit 1. und 2.
Staatsexamen)
 Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Sozialwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Gesundheitswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Ärzte mit Kenntnissen und Erfahrungen im Bereich Stressmanagement
 Naturwissenschaftler (speziell: Biologen und Neurowissenschaftler; Abschlüsse: Diplom,
Magister, Master, Bachelor)
 Sprach- und Kulturwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Philosophen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Psychologische Berater, Lebensberater, Coaches (nach Entscheidung des Beratergremiums)
 Psychologische Psychotherapeuten
 Heilpraktiker Psychotherapie
Fachbiosoph Soziales
Aufgabenfeld (Kursmodule):








Bewusst-Sein & Eigenverantwortung
Gesunde Arbeits- und Sozialwelt
Gesundheitsmodelle
Glaube & Spiritualität
Kommunikation
Natur & Schönheit
Problemlösungsstrategien
Umgang mit Werten
Anbieterqualifikationen:
 Pädagogen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor, Lehrer mit 1. und 2.
Staatsexamen)
 Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Sozialwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Gesundheitspädagogen (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor)
 Erzieher
 Gesundheitswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Ärzte mit Zusatzqualifikation im Bereich Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft.
 Arbeitswissenschaftler (speziell: Arbeitspsychologen und Arbeitsstudium; Abschlüsse:
Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Sprach- und Kulturwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Religionswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Philosophen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Naturwissenschaftler (speziell: Biologen; Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Quartiermanager in Stadtteilen
Fachbiosoph Körper & Geist
Aufgabenfeld (Kursmodule):











Berührung
Bewegung
Bewusst-Sein & Eigenverantwortung
Emotionen & Bauchgefühle
Gesundheitsmodelle
Glaube & Spiritualität
Kommunikation
Natur & Schönheit
Problemlösungsstrategien
Schmerzmanagement
Stressmanagement
Anbieterqualifikationen:
Zur Durchführung entsprechender Maßnahmen kommen Fachkräfte mit einem staatlich
anerkannten Berufs- oder Studienabschluss im Bereich Bewegung in Betracht, insbesondere
Sportwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor)
Krankengymnasten/Physiotherapeuten (Abschlüsse: Staatsexamen, Bachelor, Master)
Ergotherapeuten (Abschlüsse: Staatsexamen, Bachelor, Master)
Sport- und Gymnastiklehrer
Erzieher
Heilpädagogen
Sonderpädagogen
Gesundheitspädagogen (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor)
Ärzte
Sprach- und Kulturwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
Religionswissenschaftler/Theologen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
Pfarrer/Pastoren
Philosophen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
Naturwissenschaftler (speziell: Biologen, Neurowissenschaftler, Physiker; Abschlüsse:
Diplom, Magister, Master, Bachelor)
 Kunstwissenschaftler (nach Entscheidung des Beratungsgremiums)
 Heilpraktiker




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

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





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