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Leben ist das, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz

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Leben ist das, was uns zustößt,
während wir uns etwas ganz
anderes vorgenommen haben.
Das Leben ist die Entwicklung
vom jugendlichen Helden zum
komischen Alten.
Henry Miller (1891-1980), amerik. Schriftsteller dt.
Herk
Charlie Rivel (1896-1983), span. Artist u. Clown
Leben ist die Kunst, aus
falschen Voraussetzungen
richtige Schlüsse zu ziehen.
Leben ist die Lust zu schaffen.
Carl Spitzweg (1808-85), dt. Maler u. Illustrator
Samuel Butler (1835-1902), engl. Philosoph u. Essayist
Das Leben ist ein Bumerang:
man bekommt zurück, was man
gibt.
Das Leben ist eine Anstrengung,
die einer besseren Sache würdig
wäre.
Dale Carnegie (1888-1955), amerik. Rhetoriklehrer u.
Unternehmensberater
Karl Kraus (1874-1936), östr. Kritiker, Satiriker,
Essayist u. Dramatiker
Ein Mann muss leben wie eine
große, lodernde Flamme und
leuchten so hell wie er kann.
Am Ende brennt er aus. Aber
das ist besser als eine armselige
kleine Flamme zu sein.
Das Leben ist eine Bergwiese,
voll von schönen Blumen und von
Kuhfladen. Glück oder Unglück
ist nur die Frage, was man mehr
anschaut.
Boris Jelzin (*1931), russ. Politiker und
Staatspräsident
Philip Rosenthal (*1916), dt. Unternehmer u. Politiker
Das Leben ist eine Folge von
Paradiesen, die nacheinander
vernichtet wurden.
Samuel Beckett (1906-89), ir. Autor
Das Leben ist eine
fortwährende Ablenkung, die
nicht einmal zur Besinnung
darüber kommen lässt, wovon
sie ablenkt.
Franz Kafka (1883-1924), östr. Schriftsteller
Das Leben ist eine in
siebenfaches Goldpapier
eingewickelte Bittermandel.
Das Leben hält eine Konferenz
ab. Bist du dabei?
Bill Copeland
Friedrich Hebbel (1813-63), dt. Dichter
Das Leben ist eine gefährliche
Expedition zu dem grausamen,
tückischen, raubgierigen,
lüsternen, heuchlerischschönrednerischen wilden
Volksstamme Mensch.
Wilhelm von Scholz (1874-1969), dt. Schriftsteller
Das Leben ist eine Kunst, in der
es leider zu viele Dilettanten
gibt.
Carmen Sylva (1843-1916), Königin Elisabeth von
Rumänien
Das Leben ist eine
Waschanlage, und ich sitze auf
einem Fahrrad.
Das Leben ist einfach ein
verdammtes Ding nach dem
anderen.
Kai Karsten (*1968), dt. Radio-Moderator (SWR3)
Elbert Hubbard (1856-1915), amerik. Schriftsteller
Wie bei einem Theaterstück
kommt es beim Leben nicht
darauf an, wie lange es dauert,
sondern wie gut es gespielt
wird.
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm.
Philosoph u. Dichter
Wie lange ich lebe, liegt nicht
in meiner Macht; dass ich aber,
solange ich lebe, wirklich lebe,
das hängt von mir ab.
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm.
Philosoph u.
Wir alle leben etwas anderes
als wir sind.
Eine mächtige Flamme entsteht
aus einem winzigen Funken.
Gottfried Benn (1886-1956), dt. Dichter
Dante Alighieri (1265-1321), ital. Dichter
Wir kommen nur, um zu
schlafen, Wir kommen nur, um
zu träumen. Es ist nicht wahr,
dass wir zum Leben auf die
Erde gekommen sind.
Aus Mexiko
Wir können nicht immer
kontrollieren, was uns passiert.
Aber wir können kontrollieren,
was wir über das denken, was
passiert. Und was wir darüber
denken, ist unser "Leben" in
jedem einzelnen Moment.
Norman G. Shidie
Wir verlangen, das Leben müsse
einen Sinn haben - aber es hat
nur ganz genau so viel Sinn, als
wir selber ihm zu geben
imstande sind.
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter
Zukunft ist die Vergangenheit,
die durch eine andere Tür
wieder hereinkommt.
Unbekannt
Zukunft ist die Zeit, in der du
bereust, dass du das, was du
heute tun kannst, nicht getan
hast.
Wichtig ist, was man auf der
Welt tut, nicht, was passiert,
wenn man sie verlässt.
Aus den USA
Gerald Gavendish, engl. Großherzog v. Westminster
Dass ich irgendwann sterben
werde, ängstigt mich
wahnsinnig. Ich ärgere mich,
dass ich nicht unendlich bin!
Das Merkwürdigste an der
Zukunft ist wohl die
Vorstellung, dass man unsere
Zeit später die gute alte Zeit
nennen wird.
Hans Peter Reuter (*1942), dt. Künstler
John Steinbeck (1902-68), amerik. Schriftsteller
Am liebsten erinnere ich mich
an die Zukunft.
Salvador Dalí (1904-89), span. surrealist. Maler
Als du auf die Welt kamst,
weintest du, und um dich herum
freuten sich alle. Lebe so, dass
wenn du die Welt verlässt alle
weinen und du lächelst.
Aus China
Der stärkste Trieb in der
menschlichen Natur ist der
Wunsch, bedeutend zu sein.
Das Leben verlieren ist keine
große Sache; aber zuschauen,
wie der Sinn des Lebens
aufgelöst wird, das ist
unerträglich.
John Dewey (1859-1952), amerik. Philosoph
Albert Camus (1913-60), frz. Erzähler u. Dramatiker
Da die Maschinen immer mehr
wie die Menschen werden, wird
es mit den Menschen dahin
kommen, dass sie immer mehr
wie die Maschinen werden.
Joseph Wood Krutch (1893-1970), amerik.
Schriftsteller
Dass aber der Mensch, der
Umfasser des Welthorizontes,
zugleich ein Weltpünktlein, ein
Objekt von unendlicher Kleinheit
im Raum ist, das vermindert
nicht, sondern das steigert noch
einmal seine Rätselhaftigkeit.
Emil Brunner (1889-1966), schweizer Theologe
Glück ist ganz einfach gute
Gesundheit und ein schlechtes
Gedächtnis.
Glück heißt, das mögen, was
man muss, und das dürfen, was
man mag.
Ernest Hemingway (1899-1961), amerik. Erzähler
Henry Ford (1863-1947), amerik. Großindustrieller
Der Mensch ist ein Lebewesen,
das klopft, schlechte Musik
macht und seinen Hund bellen
lässt. Manchmal gibt er auch
Ruhe, aber dann ist er tot.
Das schönste Denkmal, das ein
Mensch bekommen kann, steht
in den Herzen der Mitmenschen.
Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
Albert Schweitzer (1875-1965), Theologe, Arzt u.
Philosoph
Das Leben endet, leider nicht
seine Folgen.
Wird Zeit, dass wir leben.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-66), poln. Schriftsteller
Graffito
Der Mensch ist das einzige
Lebewesen, das erröten kann.
Es ist aber auch das einzige,
das Grund dazu hat.
Unbekannt
Der Mensch ist das einzige
Tier, das arbeiten muss.
Immanuel Kant (1724-1804), dt. Philosoph
Den eigenen Tod immer ein
bisschen im Auge behalten: das
beruhigt und erfrischt zugleich.
Niklas Stiller (*1947), dt. Arzt, Journalist u.
Schriftsteller
Der Mensch ist das einzige
Lebewesen, dem man mehrmals
das Fell über die Ohren ziehen
kann.
Sean O'Brian
Der Mensch ist das sonderbare
Wesen: mit den Füßen im
Schlamm, mit dem Kopf in den
Sternen.
Der Mensch ist das einzige
Tier, das sich für einen
Menschen hält.
Else Lasker-Schüler (1869-1945), dt. expressionist.
Dichterin
Thomas Niederreuther (*1909), dt. Schriftsteller
Der Mensch ist die Sprache, in
die Gott übersetzt wird.
Der Mensch ist das
vernunftbegabte Tier.
Paul Claudel (1868-1955), frz. Diplomat u. Dichter
Thomas von Aquin (1225-74), ital. Theologe
Der Mensch ist das einzige
Wesen, das Verantwortung
haben kann. Indem er sie haben
kann, hat er sie.
Der Mensch ist ein Bild Gottes.
Er tut alle Augenblicke Wunder
und weiß es nicht.
Hans Jonas (1903-93), dt.-amerik. Philosoph
Carl Philipp Moritz (1756-93), dt. Schriftsteller
Der Mensch ist ein lebendes
Energie-Potential.
Der Mensch ist ein dunkles
Wesen, weiß nicht, woher es
kommt, wohin er geht.
Vera F. Birkenbihl (*1946), dt. Autorin
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Der Mensch ist nichts anderes,
als was er selber aus sich
macht.
Der Mensch ist ein
Nebenprodukt der Liebe.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-66), poln. Schriftsteller
Jean-Paul Sartre (1905-80), frz. Philosoph u.
Schriftsteller
In dem Augenblick, in dem ein
Mensch den Sinn und den Wert
des Lebens bezweifelt, ist er
krank.
Sigmund Freud (1856-1939), östr. Psychiater u.
Neurologe
Alle Dinge hat Gott fertig
erschaffen; nur den Menschen
schuf er auf Hoffnung hin.
unbekannt
Auf deinem Grabstein wird man
lesen:/ Das ist fürwahr ein
Mensch gewesen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Der Mensch ist Gottes Kindheit.
Angelus Silesius (1624-77), dt. Arzt u. Mystiker
Alles entartet unter den Händen
der Menschen.
Jean-Jacques Rousseau (1712-78), Schriftsteller u.
Philosoph
Das Tier ist ein Bündel von
Antworten. Der Mensch ist ein
Bündel von Fragen.
Roger Garaudy (*1913), frz. Philosoph u. Schriftsteller
Der Mensch: vor der Geburt:
nichts, nach dem Tode: nichts.
Aber dazwischen: welch ein
Leben!
Der einfachste Mensch ist
immer noch ein sehr
kompliziertes Wesen.
Arthur Hafink (1907-88)
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr.
Schriftstellerin
Der Mensch ist eine seltsame
und interessante Erfindung.
Der Mensch betrachtet die
Welt, aber die Welt erwidert
den Blick nicht.
Mark Twain (1835-1910), amerik. Schriftsteller
Alain Robbe-Grillet (*1922), frz. Schriftsteller
Der Mensch ist nicht, was er
besitzt, sondern was er bewirkt
in der Welt.
Der Mensch ist kein Produkt der
Umstände; die Umstände sind
ein Produkt des Menschen.
Peter Schell, Gründer Software AG
Benjamin Disraeli (1804-81), brit. Politiker u.
Schriftsteller
Der Mensch ist nichts an sich.
Er ist nur eine grenzenlose
Chance. Aber er ist der
grenzenlos Verantwortliche für
diese Chance.
Der Mensch ist nichts anderes
als wozu er sich macht.
Jean-Paul Sartre (1905-80), frz. Philosoph u.
Schriftsteller
Albert Camus (1913-60), frz. Erzähler u. Dramatiker
Der Mensch ist weder Schurke
noch Held. Vielmehr ist er
beides zugleich.
Ich bin kein ausgeklügelt Buch,
ich bin ein Mensch mit seinem
Widerspruch.
Martin Luther King (1929-68), amerik. Bürgerrechtler
Conrad Ferdinand Meyer (1825-98), schweizer.
Dichter
Die Menschen lassen sich in
zwei Kategorien einteilen,
solche, die dauernd die
Menschen in zwei Kategorien
einteilen, und solche, die es
nicht tun.
Der Mensch ist ein
vernunftbegabtes Wesen, das
immer dann die Ruhe verliert,
wenn von ihm verlangt wird,
dass es nach Vernunftgesetzen
handeln soll.
Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller
Unbekannt
Jeder Mensch trägt in sich
einen Kontinent unentdeckter
Anlagen. Glücklich, wer der
Kolumbus seiner eigenen Seele
ist.
Die Tragik des modernen
Menschen ist nicht, dass er
immer weniger über den Sinn
des eigenen Lebens weiß,
sondern dass ihn das immer
weniger stört.
J. Stephen
Václav Havel (*1936), tschech. Schriftsteller
Es ist schon ein großer
Unterschied, ob man etwas aus
sich gemacht hat oder ob man
nur etwas geworden ist.
Es gibt nur zwei Arten von
Menschen - solche, die man
warten lässt und solche, auf die
man wartet.
Werner Mitsch (*1936), dt. Aphoristiker
Samuel N. Behrman (1893-1973), amerik.
Schriftsteller
Der Mensch ist unendlich größer
als der Mensch.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph
Freunde, nur Mut!
Lächelt und sprecht:
Die Menschen sind gut,
bloß die Leute sind schlecht.
Erich Kästner (1899-1974), dt. Schriftsteller
Für den Menschen gibt es nur
eine Wahrheit: jene, die aus
ihm einen Menschen macht.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz.
Schriftsteller
Gott hat den Menschen
erschaffen, als er vom Affen
enttäuscht war. Danach hat er
auf weitere Experimente
verzichtet.
Mark Twain (1835-1910), amerik. Schriftsteller
Ich habe es schon häufig als
bedauerlich empfunden, dass
Noah und seine Sippe das Boot
nicht verpasst haben.
Gott muss die Menschen lieben
- sonst hätte er nicht so viele
von ihnen gemacht.
Mark Twain (1835-1910), amerik. Schriftsteller
Abraham Lincoln (1809-65), amerik. Politiker
Ich glaube, dass der Mensch
nicht zu den Primaten gehören
kann: er ist nicht der erste er ist der letzte.
Ich habe mich sorgsam gehütet,
die Handlungen der Menschen zu
belachen oder zu beklagen und
zu verwünschen, sondern
strebte nur, sie zu verstehen.
Bruno Jonas (*1953), dt. Kabarettist
Baruch Benedictus de Spinoza (1632-77), niederl.
Philosoph
In der Gesellschaft äußerst
selten: ein wirklich erträglicher
Mensch.
Giacomo Leopardi (1798-1837), ital. Dichter
Man kann die Menschen in drei
Klassen einteilen: solche, die
sich zu Tode arbeiten, solche,
die sich zu Tode sorgen und
solche, die sich zu Tode
langweilen.
Winston Spencer Churchill (1874-1965), brit.
Staatsmann
Jeder Mensch ist ein Clown,
aber nur wenige haben den Mut,
es zu zeigen.
Charlie Rivel (1896-1983), span. Artist u. Clown
Was uns eigentlich zu
Bewusstsein kommen sollte ist
dies: dass wir als Übermenschen
zu Unmenschen geworden sind.
Albert Schweitzer (1875-1965), Theologe, Arzt u.
Philosoph
Man ahnt, was man hätte sein
können, wenn man nicht hätte
sein müssen, was man ist.
Die Welt ist voller Rätsel, für
diese Rätsel aber ist der
Mensch die Lösung.
unbekannt
Joseph Beuys (1921-85), dt. Künstler
Man mag drei- oder viertausend
Menschen gekannt haben, man
spricht immer nur von sechs
oder sieben.
Man kann sich überhaupt keine
Tierart vorstellen, in der so viel
Unordnung und Widersinn
möglich wäre, die Art wäre
längst aus der Fauna
ausgeschieden.
Elias Canetti (1905-94), östr. Schriftsteller
Gottfried Benn (1886-1956), dt. Dichter
Vieles kann der Mensch
entbehren, nur den Menschen
nicht.
Vieles Gewaltige gibt's. Doch
nichts/ Ist gewaltiger, als der
Mensch.
Ludwig Börne (1786-1837), dt. Schriftsteller u.
Kritiker
Friedrich Hölderlin (1770-1843), dt. Dichter
Was soll also aus dem Menschen
werden? Wird er Gott oder den
Tieren gleichen? Welch
entsetzlicher Unterschied! Was
werden wir also sein?
Blaise Pascal (1623-62), frz. Mathematiker u.
Philosoph
Warum sind meine Kenntnisse und
meine Größe beschränkt, und warum
dauert mein Dasein nur annähernd
hundert und nicht vielmehr tausend
Jahre? Welchen Grund hat die
Natur gehabt, mir ein solches Leben
zu geben und diesen Lebenskreis
eher als einen anderen in der
Unendlichkeit auszuwählen. Blaise Pascal
Jeder Mensch ist ein Mond und
hat eine dunkle Seite, die er
niemandem zeigt.
Ein ausgeglichener Mensch kann
denselben Fehler zweimal
machen, ohne nervös zu werden.
Mark Twain (1835-1910), amerik. Schriftsteller
Unbekannt
Welche Chimäre ist doch der
Mensch! Welch Unerhörtes,
welch Ungeheuer, welch Chaos,
welch widersprüchliches Wesen,
welch Wunder!
Nehmen Se de Menschen, wie
se sind. Andere jibt et nich.
Konrad Adenauer (1876-1967), dt. Politiker
Blaise Pascal (1623-62), frz. Mathematiker u.
Philosoph
Ein verträglicher Mensch ist
einer, der mit mir
übereinstimmt.
Wir sind schwächer als ein
Pferd, langsamer als ein Hund,
hässlicher als eine Hirschkuh
und dümmer als ein Esel.
Benjamin Disraeli (1804-81), brit. Politiker u.
Schriftsteller
Andrzej Szczypiorski (1924-2000), poln.
Schriftsteller
Manchmal, wenn ich aufwache und
jemand fragt mich: "Wie geht's?",
sage ich immer: "Ich lebe" Und wenn
jemand fragt: "Ist das alles?" dann
antworte ich: "Das ist das
Wichtigste." Zuerst muss man da
sein, um alles andere tun zu können.
Man muss lebendig sein, um das
Peter Fonda (*1939)
Leben zu leben.
Der Mensch kennt alle Dinge
der Erde, aber den Menschen
kennt er nicht.
Jeremias Gotthelf (1797-1854), schweizer. Erzähler
Der Mensch bleibt nur
menschlich, wenn er das
Einfache in seinem Leben
bewahrt.
Wir sind ein Teil dieser Erde
und sie ist ein Teil von uns.
Indianisches Sprichwort
George Orwell
Die meisten Menschen bewegen
sich auf dem goldenen Mittelweg
und wundern sich, wenn er
verstopft ist.
Weich ist stärker als hart,
Wasser stärker als Fels,
Liebe stärker als Gewalt.
Herkunft unbekannt
Hermann Hesse
Am reichsten sind die
Menschen, die auf das meiste
verzichten können.
Die Energie, die wir brauchen,
bekommen wir aus dem Strom,
gegen den wir schwimmen.
Rabindranath Tagore
Herkunft unbekannt
Du musst noch Chaos in dir
haben, um einen tanzenden
Stern zu gebären.
Wenn einer nein sagt, wo alle
blind brüllen, da wird an der
Veränderung der Welt
gearbeitet.
Friedrich Nietzsche
Rudolf Otto Wiemer
Wer im falschen Zug sitzt, dem
hilft es nichts, im Gang in die
richtige Richtung zu gehen.
Ich versuche seit einiger Zeit
einen Lebensstil zu entwickeln,
der meine Anwesenheit nicht
erfordert.
Dietrich Bonhoeffer
Gary Trudeau
Wohin wir auch immer reisen,
wir suchen, wovon wir träumen,
und finden doch stets nur uns
selbst.
Hör nie auf anzufangen.
Fang nie an aufzuhören.
Redensart
Gunter Kunert
Unsere Natur ist in der
Bewegung, völlige Ruhe ist der
Tod.
Mancher Baum ist schief und
trägt dennoch süße Früchte.
Russisches Sprichwort
Blaise Pascal
Diejenigen, die zu klug sind, um
sich in der Politik zu
engagieren, werden dadurch
bestraft, dass sie von Leuten
regiert werden, die dümmer sind
als sie selbst.
Platon
Wer sein Leben so einrichtet,
dass er niemals auf die
Schnauze fliegt, der kann nur
auf dem Bauch kriechen.
unbekannt
Die Schwierigkeit ist, die
Grundlosigkeit unseres Glaubens
einzusehen.
Das Leben ist eine Brücke. Gehe
über sie hinweg aber baue kein
Haus darauf.
Ludwig Wittgenstein
Indisches Sprichwort
Wenn ich wüsste, was Kunst ist,
würde ich es für mich behalten.
Arbeit ist eine Fähigkeit,
vollkommene Ruhe aber eine
Kunst.
Pablo Picasso
Abraham Heschel
Das Treben nach bleibender
Einsicht ist das einzige, was
bleibenden Effekt hat.
Unter den Menschen gibt es
mehr Kopien als Originale.
Pablo Picasso
Sokrates
Man muss immer wieder seinen
Verstand verlieren, um auf
einer neuen Stufe zur Vernunft
zu kommen.
Es gibt nichts Mächtigeres auf
der Welt, als eine Idee, deren
Zeit gekommen ist.
Helmut Peukert
Victor Hugo
Ohne Musik wäre das Leben ein
Irrtum.
Friedrich Nietzsche
Leben einzeln uns frei wie ein
Baum und leben geschwisterlich
wie ein Wald, das ist unsere
Sehnsucht.
Nelly Sachs
Das Mysterium findet auf dem
Hauptbahnhof statt.
Josef Beuys
Nicht immer sind die Stillen
auch die Weisen. Es gibt
verschlossenen Truhen, die leer
sind.
Jean Giro
Das Beste im Leben ist,
Verständnis für alles Schöne zu
haben.
Es ist schon ein großer
Unterschied, ob man etwas aus
sich gemacht hat oder ob man
nur etwas geworden ist.
Menander (342-290 v.Chr.), griech. Komödiendichter
Werner Mitsch (*1936), dt. Aphoristiker
Der Mensch ist das einzige
Wesen, das Verantwortung
haben kann. Indem er sie haben
kann, hat er sie.
Das schönste Denkmal, das ein
Mensch bekommen kann, steht
in den Herzen der Mitmenschen.
Hans Jonas (1903-93), dt.-amerik. Philosoph
Albert Schweitzer (1875-1965), Theologe, Arzt u.
Philosoph
Über sich selbst lachen kann
man, wenn es einem gelingt, die
Menschheit so zu sehen, wie sie
ist - ein bisschen unter den
Engeln und ab und zu ein klein
wenig über den Affen stehend.
Glück ist der Stuhl, der
plötzlich dasteht, wenn man sich
zwischen zwei andere setzen
wollte.
unbekannt
Unbekannt
Wie viele Stunden am Tag leben
Sie eigentlich?
Glück ist ein Maßanzug.
Unglücklich sind meist die, die
den Maßanzug eines anderen
tragen möchten.
unbekannt
Karl Böhm (1894-1981), östr. Dirigent
Das, was dem Leben Sinn
verleiht, gibt auch dem Tod
Sinn.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz.
Schriftsteller
Der Schimpanse unterscheidet
sich vom Menschen
hauptsächlich dadurch, dass er
nicht sprechen kann. Könnte er
sagen: "Ich bin ein
Schimpanse", so wäre er schon
ein Mensch.
unbekannt
Da hab ich ein Leben lang Angst
vor dem Sterben gehabt, und
jetzt das!
Das Leben ist ein Prozess, den
man verliert, was man auch tut
und wer man auch ist.
Karl Valentin (1882-1948), by. Komiker
Thomas Bernhard (1931-89), östr. Dramatiker
Wir sind alle Darsteller von
Nebenrollen, ohne allzu viel vom
Stück zu wissen.
Wir alle müssen das Leben
meistern. Aber die einzige Art,
es zu meistern, besteht darin,
es zu lieben.
Max Brod (1884-1968), israel. Schriftsteller
Georges Bernanos (1888-1948), frz. Schriftsteller
Alles in allem wird deutlich, dass
die Zukunft große Chancen
bereithält - sie enthält aber auch
Fallstricke. Der Trick ist, den
Fallstricken aus dem Weg zu
gehen, die Chancen zu ergreifen
und bis sechs Uhr wieder zu
Hause zu sein.
Der Mensch ist nicht, er wird
erst. Der Mensch ist noch nicht
geboren, er keimt erst. Der
Mensch ist noch im Mutterleib,
und sein Denken ist schlafendes
Saugen der unreifen Frucht.
Woody Allen (*1935), amerik. Regisseur, Schauspieler
Wer jeden Abend sagen kann,
"ich habe gelebt", dem bringt
jeder Morgen einen neuen
Gewinn.
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm.
Philosoph u. Dichter
So ist das im Leben: Wenn sich
eine Tür schließt, öffnet sich
eine andere. Die Tragik liegt
darin, dass wir nach der
geschlossenen Tür blicken, nicht
nach der offenen.
André Gide (1869-1951), frz. Schriftsteller
Bettina von Arnim geb. Brentano (1785-1859), dt.
Schriftstellerin
Wer die Erde schwänzt, fällt im
Himmel durch.
Paul Friedrich Rieger (*1928), Vors. Starnberger
Studienkreis für Tourismus
Wenn man das Leben als eine
Aufgabe betrachtet, dann
vermag man es immer zu
ertragen.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr.
Schriftstellerin
Unser Leben ist kein Traum aber es soll und wird vielleicht
einer werden.
Novalis (1772-1801), dt.
O Jahrhundert, o
Wissenschaften! Es ist eine Lust
zu leben.
Sie leben nicht, sie wollen nur
leben - alles schieben sie auf.
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm.
Philosoph u. Dichter
Nur Reisen ist Leben, wie
umgekehrt das Leben Reisen ist.
Jean Paul (1763-1825), dt. Erzähler
Ulrich von Hutten (1488-1523), dt. Humanist
Morgen können wir's nicht
mehr, darum lasst uns heute
leben.
Friedrich von Schiller (1759-1805), dt. Dichter
Der Mensch ist das seltsame Wesen,
das immerfort und mit Inbrunst
Überflüssiges tut: Gedichte, Opern
und Operetten produziert, Gipfel
besteigt, Eiswüsten durchwandert,
Wettkämpfe veranstaltet, spielt und sich bei alledem noch wohl fühlt.
Graf Christian von Krockow (*1927), dt.
Wissenschaftler u. Publizist
Wat haste jemacht mit dein
Leben, Wilhelm?
So lang' man lebt, sei man
lebendig!
Hauptmann von Köpenick (1849-1922)
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Mit Vierzig fängt man an, das
Wertvolle zu suchen, und mit
Fünfzig kann man anfangen, es
zu finden.
Sehr viele Menschen leben ohne
Gegenwart.
Gerhart Hauptmann (1862-1946), dt. Dichter
Thornton Wilder (1887-1975), amerik. Dramatiker
Mögest du alle Tage deines
Lebens leben.
Jonathan Swift (1667-1745), ir. Schriftsteller
Man lebt nur, wenn man
schafft.
Ernst von Feuchtersleben (1806-49), östr.
Schriftsteller
Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
heiter zu sein ohne
Ausgelassenheit, Mut zu haben
ohne Übermut - das ist die
Kunst des Lebens!
Man muss sein Leben aus dem
Holz schnitzen, das man zur
Verfügung hat.
Theodor Storm (1817-88), dt. Schriftsteller
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler
Man muss sich an zwei Dinge
gewöhnen, um das Leben
erträglich zu finden: an
schlechtes Wetter und an die
Ungerechtigkeit der Menschen.
Manchmal hat man das dumme
Gefühl, auf der Bühne
herumzustehen und nicht einmal
Statist zu sein.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-66), poln. Schriftsteller
Nicolas Chamfort (1741-94), frz. Moralist
Man erlebt nicht, was man
erlebt, sondern wie man es
erlebt.
Man kann das Leben schwerlich
leicht nehmen, aber leicht zu
schwer.
Wilhelm Raabe (1831-1910), dt. Dichter
Curt Goetz (1888-1960), dt. Schauspieler u.
Schriftsteller
Lebe hart, sterbe jung und
hinterlasse eine schöne
Erinnerung.
Man lebt nicht, wenn man nicht
für etwas lebt.
Robert Walser (1878-1956), schweizer. Schriftsteller
Billy Payne, amerik. Verbandsmanager
Man lebt nicht einmal einmal.
Karl Kraus (1874-1936), östr. Kritiker
Leben soll man leben, aber nicht
die ganze Zeit darüber
diskutieren.
Isabell Adjani (*1955), frz. Schauspielerin
Leben ist das Einatmen der
Zukunft.
Leben ist Chaos. Das sollte man
genießen.
Pierre Leroux (1797-1871), frz. Politiker u. Philosoph
John Lydon (*1956), Sänger der "Sex Pistols"
Leben heißt aussuchen.
Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
Leben heißt, langsam geboren zu
werden. Es wäre auch zu
bequem, wenn man sich fertige
Seelen besorgen könnte.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u.
Schriftsteller
Leben heißt, es mit etwas zu
tun zu haben - mit der Welt
und mit sich selbst.
José Ortega y Gasset (1883-1955), span. Philosoph
Leben einzeln und frei wie ein
Baum und brüderlich wie ein
Wald, das ist unsere
Sehnsucht.
Nazim Hikmet (1902-63), türk. Schriftsteller
Leben: Im Grunde wird uns ein
fremder Hut aufgesetzt auf
einen Kopf, den wir noch gar
nicht haben.
Fürchtet doch nicht so den Tod
und mehr das unzulängliche
Leben!
Heimito von Doderer (1896-1966), östr. Schriftsteller
Bertolt Brecht (1898-1956), dt. Dramatiker u. Dichter
Lebe jeden Tag so, als ob du
dein ganzes Leben lang nur für
diesen einzigen Tag gelebt
hättest.
Leben - es gibt nichts
Selteneres auf der Welt. Die
meisten Menschen existieren,
weiter nichts.
Wassilij W. Rosanow (1856-1919), russ.
Religionsphilosoph
Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller
Kannst du kein Stern am Himmel
sein, sei eine Lampe am Haus.
Aus dem Arabischen
Jedes Leben ist eine
Enzyklopädie, eine Bibliothek,
ein Inventar von Objekten, eine
Musterkollektion von Stilen,
worin alles jederzeit auf jede
mögliche Weise neu gemischt
und neu geordnet werden kann.
Italo Calvino (1923-85), ital. Schriftsteller
Ich wurde dazu erzogen, das
Leben als etwas zu betrachten,
das erforscht werden muss.
Es gibt Leute, die werden schon
tot geboren.
Jean Gabin (1904-76), frz. Filmschauspieler
Bertrand Piccard (*1958), schweizer. Ballonfahrer
Ich habe das Gefühl, als wäre
mein Leben immer noch
irgendwie provisorisch.
Heutzutage hat man keine
Chance mehr, sich das Leben zu
leisten, das man führt.
Arthur Miller (*1915), amerik. Schriftsteller
Jerry Lewis (*1926), amerik. Filmkomiker
Ihr sollt niemals aufhören zu
leben, ehe ihr gestorben,
welches manchem passiert und
ein gar ärgerliches Ding ist.
Genau genommen leben sehr
wenige Menschen in der
Gegenwart. Die meisten
bereiten sich darauf vor,
demnächst zu leben.
Jacques Offenbach (1819-80), dt.-frz. Komponist
Jonathan Swift (1667-1745), ir. Schriftsteller
Für die meisten Menschen ist
das Leben wie schlechtes
Wetter; sie treten unter und
warten, bis es vorüber ist.
Für neunzig Prozent der
Menschen besteht der Sinn des
Lebens darin, es zu fristen.
Alfred Polgar (1873-1955), östr. Schriftsteller u.
Kritiker
Helmut Qualtinger (1928-86), östr. Kabarettist
Gegen die Infamitäten des
Lebens sind die besten Waffen:
Tapferkeit, Eigensinn und
Geduld. Die Tapferkeit stärkt,
der Eigensinn macht Spaß, und
die Geduld gibt Ruhe.
Das Wichtigste in unserem
Leben ist das Morgen. Um
Mitternacht kommt der junge
Tag, rein und unbefleckt, und
begibt sich in unsere Hände,
hoffend, dass wir vom Gestern
gelernt haben.
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter
Frag nicht, was das Leben dir
gibt. Frag, was du gibst!
Alfred Adler (1879-1937), östr. Arzt u. Psychologe
John Wayne (1907-79), amerik. Schauspieler
Fang jetzt an zu leben, und
zähle jeden Tag als ein Leben
für sich.
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm.
Philosoph u. Dichter
Es wäre schön, wenn alle, die
noch leben, lebten.
Hans Stilett (*1922), dt. Journalist, Lyriker u.
Filmautor
Es ist besser, den Tod für das
Leben zu halten, als das Leben
für den Tod.
Wassily Kandinsky (1866-1944), russ. Maler u.
Grafiker
Es gibt nur drei Methoden, um
leben zu können: betteln,
stehlen oder etwas leisten.
Die wesentliche und schwerste
Aufgabe unserer geistigen
Existenz ist nicht, die Rätsel
des Lebens zu lösen, sondern an
ihnen nicht zu ermüden.
Honoré von Mirabeau (1749-91), frz. Revolutionär
Heimito von Doderer (1896-1966), östr. Schriftsteller
Die Dinge im Leben entwickeln
sich erstens ein wenig zufällig,
zweitens ein wenig, weil man
möchte, dass sie sich so
entwickeln, und dann steckt da
noch drittens ein bisschen
Schicksal dahinter.
Carlo De Benedetti (*1934), ital. Topmanager
Es geschieht zu jeder Zeit
etwas Unerwartetes; unter
anderem ist auch deshalb das
Leben so interessant.
Die Welt und das Leben zu
lieben, auch unter Qualen zu
lieben, jedem Sonnenstrahl
dankbar offen zu stehen und
auch im Leid das Lächeln nicht
ganz zu verlernen.
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter
Es gibt Menschen, die nicht
leben, sondern gelebt werden.
Karl May (1842-1912), dt. Schriftsteller
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr.
Schriftstellerin
Du kannst auf dieser Welt nur
leben, wenn du sie zu deiner
Geliebten machst.
Dies ist, glaube ich, die
Fundamentalregel allen Seins:
Das Leben ist gar nicht so. Es
ist ganz anders.
Janosch (*1931), dt. Kinderbuchautor
Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
Die Menschen bewohnen und
bewegen das große Tretrad des
Schicksals und glauben darin,
sie steigen, wenn sie gehen...
Die Menschen haben vor dem
Tod zuviel Achtung, gemessen
an der geringen Achtung, die sie
vor dem Leben haben.
Jean Paul (1763-1825), dt. Erzähler
Henry de Montherlant (1896-1972), frz. Dichter
Die meisten Menschen wären
glücklich, wenn sie sich das
Leben leisten könnten, das sie
sich leisten.
Die Fetten leben kürzer. Aber
sie essen länger.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-66), poln. Schriftsteller
Danny Kaye (1913-87), amerik. Schauspieler
Diejenigen Berge, über die man
im Leben am schwersten
hinwegkommt, häufen sich
immer aus Sandkörnchen auf.
Der Zweck des Lebens ist das
Leben selbst.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Friedrich Hebbel (1813-63), dt. Dichter
Der lebt nicht, dessen Haupt
nicht im Himmel steht, auf
dessen Brust nicht die Wolken
ruhen, dem die Liebe nicht im
Schoß wohnt und dessen Fuß
nicht in der Erde wurzelt.
Clemens Brentano (1778-1842), dt. Dichter
Der Mensch wird geboren, um
zu leben und nicht etwa, um
sich auf das Leben
vorzubereiten.
Boris Leonidowitsch Pasternak (1890-1960), russ.
Dichter
Heute ist der erste Tag vom
Rest Deines Lebens.
Graffito
Den Wert eines Menschenlebens
bestimmt nicht seine Länge,
sondern seine Tiefe.
Gustav Frenssen (1863-1945), Pfarrer u.
Schriftsteller
Den meisten Leuten sollte man
in ihr Wappen schreiben: Wann
eigentlich, wenn nicht jetzt?
Den Menschen ausgenommen
wundert sich kein Wesen über
sein eigenes Dasein.
Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
Arthur Schopenhauer (1788-1860), dt. Philosoph
Das Leben verläuft in Gleisen,
die dauernd ausgebessert
werden müssen.
Das Studieren lehrt uns die
Regel - das Leben die
Ausnahmen.
Boguslav Wojnar
Johannes Mario Simmel (*1924), östr. Schriftsteller
Das Leben kriegt man
lebenslänglich.
Das Leben soll kein uns
gegebener, sondern ein von uns
gemachter Roman sein.
Gabriel Laub (1928-98), poln.-dt. Schriftsteller
Novalis (1772-1801), dt. Dichter
Das Leben ist viel zu kurz, um
kleinmütig zu sein.
Helen Keller (1880-1968), amerik. Schriftstellerin
Das Leben ist zu einem Zehntel
so, wie man es sich macht, und
zu neun Zehnteln so, wie man es
nimmt.
Unbekannt
Das Leben ist entweder ein
aufregendes Abenteuer oder gar
nichts.
Das Leben ist größer als alle
Kunst. Ich möchte noch
weitergehen und behaupten: Der
ist der größte Künstler, der das
vollkommenste Leben führt.
Helen Keller (1880-1968), amerik. Schriftstellerin
Mahatma Gandhi (1869-1948),
Alles zu beleben ist der Zweck
des Lebens.
Novalis (1772-1801), dt. Dichter
Das Leben ist das größte
Geschenk Gottes an das
menschliche Wesen. Weil es
nach dem Bilde Gottes
geschaffen ist, gehört es IHM,
und wir haben kein Recht, es zu
zerstören.
Mutter Teresa (1910-97), ind. Ordensgründerin
Das Leben ist das größte
Geschäft. Du bekommst es
geschenkt.
Das Leben erzieht die großen
Menschen und lässt die kleinen
laufen.
Jüd. Sprichwort
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr.
Schriftstellerin
Das Leben hat keinen Sinn
außer dem, den wir ihm geben.
Der lebt, der vielen nützlich ist.
Thornton Wilder (1887-1975), amerik. Dramatiker u.
Romanautor
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm.
Philosoph
Das Leben besteht aus vielen
kleinen Münzen, und wer sie
aufzuheben versteht, hat ein
Vermögen.
Das Leben ist die Kategorie der
Möglichkeit. Das Leben ist nie
etwas, es ist nur die
Gelegenheit zu einem Etwas.
Jean Anouilh (1910-87), frz. Dramatiker
Friedrich Hebbel (1813-63), dt. Dichter
Das Beste im Leben ist,
Verständnis für alles Schöne zu
haben.
Bei der ungeheuren
Beschleunigung des Lebens
werden Geist und Auge an ein
halbes und falsches Sehen und
Urteilen gewöhnt.
Menander (342-290 v.Chr.), griech. Komödiendichter
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph
Das Leben ist eine Reise, die
heimwärts führt.
Hermann Melville (1819-91), amerik. Schriftsteller
Leben heißt ein Violinkonzert
geben, während man Geige
spielen lernt.
Samuel Butler (1835-1902), engl. Philosoph u. Essayist
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Seele and Geist
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