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FoTo: HS RacIng, waS da IST

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Interview
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TITEL
Foto: HS Racing, was da ist
Wissen und Erfahrung sind unser Antrieb, stets aufs Neue Herausforderungen anzunehmen. Wir spüren Veränderungen auf, besinnen uns auf unsere
Stärken und öffnen die Augen für Kommendes. Auf diesem Weg zeigt sich unser Fachwissen als treuester Begleiter. Innovation ist und bleibt Motor und Ziel.
Innovation ist Fortschritt in Funktion und Technologie und nimmt einen bedeutenden Teil in der Entwicklung hochwertiger Winterhandschuhe ein. Um die Hände verlässlich
vor Nässe und Kälte zu schützen, bedarf es der Betrachtung vieler Aspekte. Für jede neue Kollektion schauen wir noch detaillierter, gehen wir noch einen Schritt weiter
nach vorn. Die Welt bewegt sich und so auch wir! Technologische Raffinesse in leistungsstarken Handschuhen sind das Ergebnis.
Das gesamte Reusch Team bringt dich da hin, wo Innovation stattfindet. Das RE:MIND FW 2011/12 zeigt dir den Weg!
03 :: Philosophie
04 :: Interview
mit Pietro Rottonara zum Wintersport
06 :: Aufbau eines Handschuhs
08 :: Wärmestandards
THERMO EXTREME™, THERMO PRO™, THERMO COMFORT™, SUB -°C
09 :: Isolationen
R-LOFT™, R-LOFT™ Stretch, R-LOFT™ Sport, R-LOFT™ Comfort,
PrimaLoft®, REALDOWN, Thinsulate™
11 :: Membranen
R-TEX® XT, GORE-TEX®, STORMBLOXX™
12 :: Futter
DRYZONE XT™, Anti-Bacterial, MicroActive, MicroActive, Poly Bemberg, MicroFleece, ActivePlush, SoftPlush, Cashmere
14 ::Schnitte
Race Fit, Comfort Fit, Sport Fit, Tight/Slim Fit, Wide Fit, Junior Fit,
Baby Comfort Fit
16 :: Fingerkonstruktionen
Classical Box Finger, Duck Finger, Rail Finger
18 ::Interview
mit Dario Farronato zum Freeriding
20 :: Interview
mit Mato Novogradec zu Snowboard-Handschuhen
ORTHO-TEC® WRIST, ORTHO-TEC® ONE, ORTHO-TEC® DUAL
22 ::Interview
mit Maja Greif zu Junior- und Baby-Handschuhen
24 ::Racing
RACE-TEC™ R2, RACE-TEC™ GX, PRO FLEX™
26 ::Interview
mit Benni Raich und Marlies Schild
28 ::Interview
mit Rainer Bierlein zu Aktionen im Handel
30 :: Pflegehinweise
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
05
Interview........................... Pietro
Rottonara
Alter.................................... 65
Job ........................................ S kilehrer
und Inhaber eines
Bed and Breakfast
Seit ...................................... 1964
Skischule .......................... La Villa in Alta Badia-BZ
Reusch ist für mich........ Der Handschuhspezialist
Skilehrerei ist mein Leben
Reusch: Was macht für dich die Faszination Skilehrer aus?
Pietro: Die Skilehrerei ist mein Leben. Seit ich 19 bin, habe ich alle Winter auf Skiern verbracht.
Die Natur, die Landschaft, meine Berge und netten Leute begegnen, ihnen das Skifahren
beibringen sowie sie auf die Schönheit der Natur zu bringen, all das ist Faszination pur.
Reusch: Wie viele Skitage hast du durchschnittlich im Jahr?
Pietro: 130 bis 140
Reusch: Innerhalb einer Saison bist du den verschiedensten Witterungsverhältnissen ausgesetzt.
Enorme Temperaturschwankungen, Sonne, Schnee, Eis. Wie findet man da den richtigen
Handschuh? Trägst du verschiedene Modelle?
Pietro: Ja, im Laufe der Saison hat man verschiedene klimatische Bedingungen: Dezember bis Jänner
klirrende Kälte, ab Februar werden dann die Tage länger und milder. An einem Tag scheint die
Sonne, am anderen schneit es. Und manchmal leider auch Regen. Also brauche ich im Laufe
der Wintersaison verschiedene Handschuhe: manchmal einen Daunenfausthandschuh, dann
wieder mal gern den Rennhandschuh aus weichem Ziegenleder und, wenn’s dann wärmer
wird, einen leichteren Softshellhandschuh.
Reusch: Wie wichtig ist ein funktioneller Handschuh im Vergleich zum restlichen Equipment? Welche
Merkmale sollte er aufweisen?
Pietro: Meiner Meinung nach ist der Handschuh der wichtigste Bestandteil der Ausrüstung. Wenn die
Hände frieren…na ja…dann friert der ganze Skifahrer…
Wie gesagt, warm sollte der Handschuh unbedingt sein und angenehm! Die Passform ist ausschlaggebend, auch weil man ja im Laufe des Tages den Handschuh öfter an- und auszieht.
Folglich sollte die Form anliegend, aber doch nicht zu schmal sein, gefüttert, aber nicht zu
wulstig oder starr.
Und natürlich sollte die Ästhetik nicht zu kurz kommen. Der Kunde sieht ja die Hände des
Skilehrers ziemlich oft und er achtet besonders darauf, was der Lehrer an den Händen trägt.
Reusch: Es ist ja nicht nur das Wetter, vor dem es sich zu schützen gilt. Bei vollem Körpereinsatz
mehrere Stunden am Tag, mehrere Tage die Woche sind es auch mechanische Kräfte, die auf
die Hände einwirken. Ski an, Ski aus, Stockeinsatz, Hilfestellungen oder Pistenpräparieren,
all das fordert dem Handschuh ein großes Maß an Robustheit und Strapazierfähigkeit ab. Wie
genau sieht ein Tag als Skilehrer aus und welchen Belastungen bist du ausgesetzt?
Pietro: In einer Wintersaison machen die Handschuhe vieles mit. Ja, es beginnt bei der Präparierung
des Übungshanges, Beflaggung der Weltcupstrecke mit Bohrer und anderen Geräten bis hin
zum Schnallen der Skischuhe der Kunden, Tragen der eigenen und manchmal auch der Skier
der Gäste, diese manchmal abwischen, Bindungen einstellen, Skischuhe vom Schnee befreien
etc. Wie man sieht, es braucht manchmal auch viel Geduld (nicht nur gute Handschuhe).
Reusch: Und am Abend? Après-Ski mit den Kollegen?
Pietro: Ja, manchmal schon oder man geht mit Gästen etwas trinken und unterhält sich mit ihnen
über den schönen Tag, den man miteinander verbracht hat.
Reusch: Bist du auch im Privaten ein überzeugter Reusch-Fahrer?
Pietro: Ich bin auch privat ein Skilehrer! Also ja, es kommt kein anderer Handschuh in Frage!
Reusch: Welchen Namen hat Reusch im Skizirkus?
Pietro: In unserem Ambiente weiß jeder, was Reusch bedeutet und wofür die Marke steht. Qualität
ohne Kompromisse. Und das spürt man!
Reusch: Wie wichtig schätzt du die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Reusch und eurer
Skischule ein?
Pietro: Sehr wichtig! Wir haben perfektes Material und eine sehr gute Betreuung. Reusch ist für mich
der Inbegriff für Skihandschuhe.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
Reusch MASTER PRO
Sie sind da, wo andere Urlaub machen. Auf der Piste, dem wohl schönsten Büro der Welt, gehen Skilehrer ihrer Arbeit nach. An frischer Luft und in ständiger Bewegung frönen sie ihrer Leidenschaft für den Wintersport.
Freiheit, Abenteuer und Natur sind aber nur die eine Seite der Medaille. Berstende Minusgrade, eisiger Wind und Nässe gehören genauso zum Skilehrerdasein. Das
kann schon mal hart werden. Talent, jahrelange Skierfahrung und Können im Umgang mit Menschen reichen da nicht aus, um zu bestehen. Disziplin, Geduld und das
richtige Equipment sollten ebenfalls treuer Begleiter sein. Und bei Letzterem kommen wir ins Spiel.
Für Reusch als Winterhandschuhspezialist gehören gerade Skilehrer zu den beliebtesten Produkttestern. Kaum jemand ist näher am Geschehen dran, kaum jemand
weiß besser, was es heißt, den Winter und seine Facetten in vollem Ausmaß zu erleben. In einem der zahlreichen Skigebiete in unmittelbarer Nähe zu unserem Büro in
Bozen haben wir deshalb jemanden getroffen, der es wissen muss.
06Aufbau eines Handschuhs
07
Ein Reusch Winterhandschuh ist ein vielschichtiges Gebilde. Jede Schicht erfüllt dabei eine besondere Aufgabe, während sie zugleich mit den anderen
Schichten interagiert und somit die volle Funktionalität des Handschuhs gewährleistet.
Obermaterial
Das Obermaterial bildet die äußere Hülle des Handschuhs. Da sie in direktem
Kontakt mit dem Wetter sowie mechanischen Kräften steht, wird ihr einiges
abverlangt. Witterungsbeständigkeit und Atmungsaktivität zur Erhaltung eines angenehmen Mikroklimas sowie Strapazierfähigkeit und Schmutzresistenz
gehören zum Verantwortungsbereich des Obermaterials. Zudem hat es Einfluss
auf die Haptik, den Griff und den Tragekomfort. Verschiedene Materialien werden verwendet: Leder, Softshell oder Hardshell. Abhängig vom eingesetzten
Material unterscheiden sich die Handschuhe in ihren Eigenschaften.
Membran
Eine Membran ist eine hauchdünne, durchlässige Folie, die zunächst separat hergestellt und anschließend in den Handschuh zwischen Obermaterial
und Isolation eingesetzt wird. Neben dieser Art von Membraneinsatz gibt es
zudem Laminierungen des Obermaterials, die die gleiche Funktion erfüllen.
Membranen sorgen dafür, dass der Handschuh wasser- und winddicht ist und
dabei gleichzeitig atmungsaktiv bleibt und Feuchtigkeit von innen nach außen
abtransportiert. So bleiben die Hände trocken und warm.
Futter
In direktem Kontakt mit der Hand ist gerade das Futter entscheidend für ein
angenehmes Tragegefühl. Es ist weich, spendet Wärme und reguliert den Abtransport von Feuchtigkeit direkt von der Oberfläche der Hand nach außen.
Zudem hat das Futter Einfluss auf die hygienischen Aspekte innerhalb des
Handschuhs.
Innenhand
Die Innenhand ist der wohl am stärksten beanspruchte Teil des Handschuhs.
Die richtige Auswahl von Konstruktion, Material und Verarbeitung ist entscheidend für den Komfort, die Funktionalität und Lebensdauer des Handschuhs.
Verschiedene Materialien, wie z.B. Leder, Kunstleder oder weitere synthetische
Stoffe, bestimmen dabei über Abriebfestigkeit, Tragekomfort und Griffigkeit.
Reusch ist bekannt für den Einsatz vieler verschiedener hochwertiger Lederarten, darunter Schafleder, (Japanisches) Rindsleder, Ziegen- und Schweinsleder
oder auch Hirschleder.
Isolation
Die Isolation eines Handschuhs ist entscheidend für dessen Wärmeleistung.
Das Isolationsmaterial speichert Luft, gleicht so Temperaturunterschiede aus
und sorgt für ein anhaltendes Komfortklima. Mit mehreren Isolationsschichten
in einem Handschuh kann dieser Effekt verstärkt werden. Isolationen unterscheiden sich grundlegend in Gewicht und Volumen und somit in ihren thermischen Eigenschaften.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
08Wärmestandards
Wintersport stellt hohe Anforderungen an die Hände. Starken, unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt genießen sie nur selten eine Pause. Es sind vor
allem die winterlichen Temperaturen, die schnelle starke Reaktionen der Hände auslösen. Je kälter die Hände, desto geringer die Fingerfertigkeit. In Abhängigkeit von der Art der Aktivität sowie den verschiedenen Wetterbedingungen und dem persönlichen Wärmeempfinden ergibt sich eine Vielzahl individueller
Wärmeansprüche. Um diesen unterschiedlichen Vorlieben im Hinblick auf Wärme gerecht zu werden, führt Reusch nun verschiedene Wärmestandards ein,
die sich in Material und den damit verbundenen Eigenschaften unterscheiden.
Isolationen 09
Die Isolation gilt als Schlüsselfaktor für die Wärmeleistung eines Handschuhs. In Kombination mit anderen Elementen speichert die Isolationsschicht die
Wärme im Inneren. Dabei entscheiden vor allem Zusammensetzung und Dicke der verschiedenen Isolationsmaterialien über den jeweiligen Wärmestandard
des Handschuhs. Die Bewegungsintensität beeinflusst zudem die Auswahl der passenden Isolation.
Der zuverlässige
Schutz gegen Kälte
Volle Wärme an sehr
kalten Tagen
R-LOFT™, die Reusch eigene Isolation, macht jeden Handschuh zu einer
verlässlichen Wärmequelle in kalten Jahreszeiten. Die hochfunktionelle Isolationsschicht dämmt die Wärme im Handschuh und bietet zudem durch ihre
äußerst sanfte und weiche Beschaffenheit besten Tragekomfort. Mit einem
hohen Volumen und minimalem Gewicht speichert diese Isolation enorm viel
Luft und somit Wärme.
Erreichen winterliche Temperaturen ihren tiefsten Punkt, wird es Zeit für THERMO EXTREME™.
Handschuhe mit THERMO EXTREME™ eignen sich vor allem unter extrem kalten Temperaturbedingungen. Sie enthalten mindestens 18 g Daune und eine zusätzliche R-LOFT™ Isolationsschicht. So
kann die Wärme optimal gespeichert und die Hände verlässlich vorm Erkalten geschützt werden.
Wärmt Schicht für Schicht
Wie bereits angesprochen, sind es gerade kalte Hände, die einen Ausflug in den Schnee zu einer
Herausforderung machen und diesem vorzeitig ein Ende bereiten können.
Extra warm für sehr kalte Temperaturen, basiert THERMO PRO™ nicht nur auf leistungsfähigen
Isolationen (wie 12 g Daune, PrimaLoft®, R-LOFT™, R-LOFT™ Stretch oder Thinsulate™), sondern
zusätzlich auf einer Extra-Isolationsschicht. Nach dem Lagenprinzip wird Luft und somit auch Wärme
zwischen den einzelnen Materialschichten gespeichert. So werden eine maximale Wärmeleistung und
außergewöhnliche Isolation erreicht. Die Hände bleiben angenehm warm, beweglich und jederzeit
einsatzbereit.
Komfortable Wärmeleistung
Warm und hochflexibel
Neben den bekannten starken Wärmeeigenschaften der etablierten R-LOFT™
Isolation garantiert R-LOFT™ Stretch durch ihre dehnbare Textur zudem ein
hohes Maß an Flexibilität. Handschuhe mit dieser Isolation eigenen sich für
jegliche Aktion im Schnee!
Neben bitterkalten Tagen auf der Piste gibt es ebenso mildere, sonnige Zeiten. Gerade hier ist es
wichtig, Handschuhe zu tragen, die angemessene Wärme spenden. Nur so können feuchte Hände und
ein damit verbundener Verlust an Griffigkeit und Tragekomfort vermieden werden.
THERMO COMFORT™ eignet sich ganz besonders an solchen Tagen. Dieser Wärmestandard hält unter regulären Wintertemperaturen angenehm warm. Handschuhe mit THERMO COMFORT™ verfügen
entweder über eine R-LOFT™ Comfort Isolation mit zusätzlicher Extra-Isolationsschicht oder aber
über eine PrimaLoft®, R-LOFT™ oder R-LOFT™ Stretch Isolation ohne weitere Isolationsschicht.
Dünn und leistungsstark
R-LOFT™ Sport ist eine sehr dünne, griffige Isolation für besonders sportliche
Handschuhe. Sie unterstützt jegliche Bewegungen auf der Piste ohne an Grip
einzubüßen und hält die Hände zudem angenehm warm.
Funktion durch Interaktion
Um den Ansprüchen der Hände gerecht zu werden, legt Reusch großen Wert auf die sorgsame Auswahl, die optimale Abstimmung sowie die hochwertige Verarbeitung aller verwendeten Materialien.
Nur so können optimale Leistung und hohe Funktionalität eines Handschuhs gewährleistet werden.
SUB -°C ist unsere Garantie für extrawarme, wasserdichte und hochatmungsaktive Handschuhe. Die
Kombination aus unserem THERMO PRO™ Standard, einer zusätzlichen Membran sowie besonders
atmungsaktiven und wasserabweisenden Materialien erweist sich als unverzichtbar unter extremen
Einsatzbedingungen. Durch effektive Wärmespeicherung, Wetterbeständigkeit und angenehmes
Mikroklima können die Hände den frostigen Gegebenheiten im Winter bei jeder Bewegung, bei jeder
Temperatur kompromisslos standhalten.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
Angenehm warm an kalten Tagen
Diese solide kompakte Standardisolation offeriert eine adäquate Wärmeleistung. So steht einem langen Tag auf der Piste nichts mehr im Wege.
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
10
Membranen 011
11
Bei der Auswahl des Handschuhs ist es von Vorteil, sich der herrschenden Witterungsbedingungen bewusst zu sein. Schnee und Nässe erfordern den Einsatz
einer Membran, um die Hände verlässlich trocken zu halten. Zudem entscheidet das Leistungsniveau des Sportlers über die Notwendigkeit einer Membran.
Anfänger mit häufigem Schneekontakt sind durch eine Membran optimal vor Nässe im Handschuh geschützt. Da Hände über eine hohe Anzahl an Schweißdrüsen verfügen, bleibt die Atmungsaktivität auch beim Einsatz einer Membran erhalten. Reusch arbeitet mit sowohl Insert Membranen als auch Laminierungen.
Leicht und angenehm warm
PrimaLoft®, von der NASA entwickelt und in seinen Wärmeeigenschaften der
Daunenfeder sehr ähnlich, ist eine Polyesterwatte. Weich und ausgesprochen
leicht sorgt PrimaLoft® für ein angenehmes Klima im Handschuh. Wasserabweisend, windabweisend und atmungsaktiv bleiben die Hände schön warm und
genießen dabei höchsten Tragekomfort.
Federleicht gewärmt
Die Membran für jede Witterung
Mit einem optimalen Schutz vor Nässe, Wind und Kälte unterstreicht die
GORE-TEX® Membran Sicherheit und Komfort. Die mikroporöse Struktur, die
1,4 Milliarden Poren pro Quadratzentimeter aufweist, und die fettabweisende
Substanz machen die Membran in ihren Eigenschaften besonders. Wasser von
außen kann nicht in den Handschuh eindringen, Feuchtigkeit von innen kann
problemlos entweichen. Die Hand bleibt so jederzeit warm und trocken. Die
extrem hohe Atmungsaktivität intensiviert das vorteilhafte Mikroklima. Das
Daunenfedern, wie etwa Gänse-, Enten- oder Eiderdaune, verfügen über eine
hervorragende Wärmekapazität und offerieren durch ihre weiche, leichte und
bauschige Beschaffenheit ein angenehmes Tragegefühl. Die Daunen werden
im Handschuh zusätzlich durch ein atmungsaktives und wasserabweisendes
Downproof Bag geschützt. So kann keine Feuchtigkeit eindringen und der Handschuh bleibt jederzeit kuschelig warm.
Die hochfunktionelle Membran
Dünn, dünner, Thinsulate™
Gegen den Wind
Vor 30 Jahren wurde Thinsulate™ als die erste “Wärme-ohne-Volumen”
Isolation eingeführt. Das hoch isolierende Füllmaterial ist weltbekannt. Bei
feiner Faserstruktur und extrem geringem Volumen speichert es effektiv die
Wärme im Handschuh. Sogar unter feuchten Bedingungen behält Thinsulate™
seine isolierende und wärmende Wirkung.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
Von Reusch entwickelt und speziell an die Bedürfnisse der Hände angepasst
eignet sich die R-TEX® XT Membran hervorragend für sportliche Ausflüge in
den Schnee. Atmungsaktiv, wasser- und winddicht ist die porenlose Membran
zugleich extrem dünn, elastisch und weich und unterstützt so individuelle Bewegungsfreiheit und angenehmen Tragekomfort.
Durch den Windchill-Effekt während der Abfahrt fühlen sich die winterlichen
Temperaturen oft noch kälter an, als sie ohnehin sind. Die eigens von Reusch
entwickelte STORMBLOXX™ Technologie beugt diesem Effekt vor, indem der
Wind erst gar nicht in den Handschuh eindringt.
STORMBLOXX™ wird im Gegensatz zu Insert Membranen direkt auf die Innenseite des Obermaterials laminiert und macht den Handschuh so winddicht und
Tragegefühl ist angenehm und bequem.
Auffällig stabil und strapazierfähig hält der Handschuh mit GORE-TEX® Membran den verschiedensten Anforderungen in allen Wetterlagen Stand.
Mit R-TEX® XT bleiben die Hände trocken und warm. Zusätzlich sichern spezielle in das Basismaterial Polyester eingearbeitete Moleküle den Abtransport
der Feuchtigkeit von innen. Die Besonderheit daran ist, je mehr Feuchtigkeit im
Handschuh produziert wird, umso schneller wird diese auch abtransportiert.
wasserabweisend. Die hochelastische und leichte STORMBLOXX™ Membran
ist gleichzeitig extrem atmungsaktiv und schnelltrocknend.
Auch das Innenfutter kann mit einer winddichten Membran laminiert werden.
Diese Technik wird vor allem in Nordic Handschuhen angewandt.
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
12 Futter
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Beim Kauf eines Handschuhs bestimmen vor allem Passform und Tragekomfort das persönliche Empfinden. Das Innenfutter in direktem Kontakt mit der Hand
spielt dabei die wohl bedeutendste Rolle. Zudem beeinflusst es den Feuchtigkeitsabtransport, die Wärmeleistung sowie hygienische Aspekte im Inneren des
Handschuhs. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Innenfutter, die in ihren Stärken variieren.
DRYZONE XT™
DRYZONE XT™ sorgt für einen kontrollierten Wärme- und Feuchtigkeitsausgleich. Dieser findet seinen Ursprung in der Beschaffenheit des eingesetzten
speziellen Gewebes. Das schnell trocknende und höchst atmungsaktive sanfte
Innenfutter garantiert den schnellen Abtransport von Feuchtigkeit direkt von
Antibakterielles MicroActive
Wie das MicroActive offeriert dieses Futter ein sehr angenehmes Mikroklima.
Verlässlicher Feuchtigkeitstransport nach außen und leistungsstarke Wärmespeicherung kennzeichnen dieses Innenfutter. Im Vergleich zum regulären
MicroActive ist dieses zusätzlich antibakteriell behandelt. So werden Bakteri-
MicroActive
Dieses Reusch Standard-Innenfutter ist nicht nur extrem weich und warm,
sondern transportiert zudem Feuchtigkeit schnell von der Haut weg nach außen.
So wird ein angenehmes Mikroklima im Inneren des Handschuhs gewährleistet.
Die leicht angeraute Oberfläche des Materials offeriert zudem einen warmen
Poly Bemberg
Die Wärmeleistung dieses etwas dickeren und angerauteren Futters ist noch
höher. Wärmer und weicher findet es vor allem in Baby-Handschuhen Verwendung. Da Babys vergleichsweise weniger schwitzen, muss das Futter in Sachen
der Oberfläche der Haut. So stellt sich ein angenehmes Mikroklima im Handschuh ein, die Hände bleiben trocken und der Wohlfühlfaktor steigt spürbar. Da
jeglicher Stau von Feuchtigkeit im Handschuh vermieden wird, gewährleistet
DRYZONE XT™ zudem ein optimales hygienisches Gleichgewicht.
MicroFleece
enbildung und unangenehme Gerüche vermieden. Aus diesem Grund wird dieses Futter vorrangig in sehr warmen Handschuhen (z.B. mit Daunenisolation)
verwendet, sollte man doch mal ins Schwitzen kommen.
ActivePlush
und wohligen Tragekomfort. MicroActive wirkt antistatisch. Durch die Gänze
seiner Eigenschaften bleibt das Futter nicht an der Haut haften und erleichtert
reibungsloses An- und Ausziehen.
SoftPlush
Feuchtigkeitstransport keine Höchstleistungen verbringen. Die Wärmeeigenschaften stehen deutlich im Vordergrund.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
Bei adäquater Wärmeleistung und regulärem Feuchtigkeitstransport ist es vor
allem die dünne Beschaffenheit, die das MicroFleece auszeichnet. So unterstützt es jede Bewegung ohne Einschränkungen.
Dem SoftPlush sehr ähnlich, ist das ActivePlush ein noch groberes Fleece. In
der Reusch Kollektion wird es vorrangig in Handschuhen für Männer verwendet.
SoftPlush ist ein dickes Fleece-Innenfutter. Es ist angenehm warm und kuschelig weich. Auch bei diesem Futter stehen weniger Feuchtigkeitstransport
und Atmungsaktivität, sondern vielmehr die Wärmeleistung im Vordergrund.
Cashmere
Dieses spezielle Innenfutter besteht aus 50% Wolle und 50% Cashmere. Der
absolut natürliche Charakter spiegelt sich vor allem in der enormen Wärmeleistung und der Weichheit wider. Trotz der leichten und feinen Struktur bringt
Cashmere den vollen Einsatz. Es überzeugt sogar bei Nässe mit exzellenter
Isolation.
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
14 Schnitte
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Alter und Geschlecht, Leistungsniveau und Disziplin definieren den Schnitt des Handschuhs. Da nur ein passgenauer Handschuh ein guter Handschuh ist,
bietet Reusch verschiedene Schnitte an.
Tight/Slim Fit
Der Tight Fit für Herren und der Slim Fit für Damen sitzt wie eine zweite Haut.
Ergonomisch geformt und sehr fein im Gefühl zeigen Handschuhe mit diesem
Schnitt ein geringes Volumen. Beinahe unbemerkt halten sie die Hände warm,
ohne in der Bewegung einzuschränken. Dieser Schnitt ist vorrangig in der Multifunktionslinie zu finden.
Der Slim Fit für Damen ist in seinen Proportionen einzigartig und lässt die
Hand schmaler und weiblicher erscheinen. Die enganliegende Passform stört
in keiner Weise den angenehmen Tragekomfort.
Race Fit
Exklusiv für alle Rennhandschuhe ist dieser Schnitt stark vorgeformt, um ein
intensiveres Gefühl an den Stöcken zu generieren. Die Seitenwand des Zeigefingers und die Innenseite des Daumens sind aus einem Stück gefertigt, um
störende Nähte, die den Tragekomfort und die Beweglichkeit behindern, zu
vermeiden. Der Daumen selbst ist als Ganzes eingesetzt. Die Seitenwand des
kleinen Fingers endet an der Wurzel des Finderknochens. Das ermöglicht einen
engeren Sitz und somit einen direkteren Griff sowie eine stärkere Fixierung des
Handschuhs und folglich einen besseren Schutz.
Comfort Fit
Diese Schnittform ist die am häufigsten verwendete im Hause Reusch. Weder
besonders eng noch weit ist sie leicht vorgeformt und angenehm zu tragen. Den
Comfort Fit gibt es sowohl für Herren als auch leicht modifiziert für Damen.
Wide Fit
Grundlegend für Snowboardhandschuhe konzipiert sitzt dieser Schnitt locker
und weit. Er reiht sich in den Baggy-Style der Boarder ein und spricht die
gleiche Designsprache. Auch in weiten Damenfausthandschuhen findet sich
diese Passform wieder.
Junior Fit
Dem Comfort Fit für Erwachsene sehr ähnlich ist der Junior Fit speziell an die
Bedürfnisse von Kindern angepasst und sitzt weder sehr eng noch sehr weit.
Im Hinblick auf die Proportionen sind die Finger des Handschuhs kürzer und der
Einstieg weiter, um das Anziehen für Kinder zu erleichtern.
Sport Fit
Stärker vorgeformt als der Comfort Fit liegen Handschuhe diesen Typs enger an, unterstützen so jegliche Bewegung und intensivieren das Griffgefühl.
Zusätzlich haben alle diese Handschuhe eine enganliegende Neoprenstulpe.
Der Sport Fit ist als Außennaht- und als reguläre Konstruktion erhältlich und
wird vorrangig für die hochwertigen Modelle unserer Pro Series, in sportiven
Damenstyles oder auch in Volllederhandschuhen innerhalb unserer Nordic Linie
verwendet. Auch diesen Schnitt gibt es für Herren und leicht angepasst für
Damen. Er wird häufig mit flexiblen, dehnbaren Obermaterialien kombiniert.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
Baby Comfort Fit
Den gesonderten Anforderungen von Kleinkindern und Babys entsprechend,
kommt der Baby Comfort Fit dem Junior Fit sehr nahe. Angenehm zu tragen
ist er mit einem noch weiteren Daumen ausgestattet, um das Hineinschlüpfen
abermals zu erleichtern.
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
16 Fingerkonstruktionen
Besondere Leistungen erfordern durchdachte Konstruktionen. Die Form und Konstruktion eines Handschuhs wirkt sich deutlich auf dessen Tragekomfort
und Funktionalität aus. Aus diesem Grund arbeitet Reusch mit drei verschiedenen Fingerkonstruktionen:
Classical Box Finger
Dies ist die meist angewandte Konstruktion im Skihandschuhbereich. Die
Schichteln oder die Schichteln und Seitenwände sind durch eine vertikale Naht
miteinander verbunden. Das kann in einer Außen- oder auch einer Innennahtkonstruktion realisiert sein. Diese Box Finger Konstruktion ermöglicht eine natürliche
Vorformung der Finger und gibt diesen einen sauberen, eingehenden Look.
Duck Finger
In dieser Konstruktion verläuft die zentrale Nahtlinie zwischen Handrücken und
Handinnenfläche horizontal an den Fingerspitzen. So rollt sich die Innenhandfläche
leicht über die Fingerspitzen in Richtung Rückhand und gewährleistet so besseren
Schutz. Aus diesem Grund kann die Duck Finger Konstruktion als die Light-Version
der Rail Finger Konstruktion angesehen werden. Die Reduktion auf lediglich drei
Nähte an den Fingern verlängert zudem die Lebensdauer des Handschuhs.
Rail Finger
Rail Finger bedeutet die Ausweitung der Handinnenseite über die Fingerspitzen
bis auf die Rückhand. So liegt die Verbindungsnaht zwischen Handrücken und
Innenhand nicht mehr an der meist beanspruchten Stelle des Handschuhs. Rail
Finger sind vor allem Teil von Snowboardhandschuhen bzw. intensiv genutzten
Handschuhen. Die Reduktion auf nur zwei Nahtlinien schützt den Handschuh
vor übermäßiger Abnutzung.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
017
19
Interview........................... Dario
Farronato
Geburtstag........................ 15.01.1976
Geburtsort........................ Bern
GröSSe1��������������������������������� 172
cm
kg
Disziplinen........................ Freeride, Buckelpiste
Hobbies................................ Fliegen, Autos, Sport allgemein
Reusch ist für mich........ ei n verlässlicher Ausrüster
und Freund
Reusch: Dario, als ehemaliges Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft hast du dich entschieden, die Wettkämpfe gegen mehr Skitage und Geländefahren einzutauschen. Warum?
Was genau macht für dich Reiz und Faszination am Freeriden aus?
Dario: Freeride/Offpiste fahren bedeutet für mich den Berg so zu bewältigen, wie ich das möchte, ohne jegliche Kriterien, ohne Auflagen, jedoch aber immer mit nötigem Respekt und
Sorgfalt zur Natur.
Jede Abfahrt kann eine neue Herausforderung darstellen, ob technischer Natur oder
einfach als Erlebnis fürs Auge. Ich empfinde es als Privileg, die Ruhe der Berge zu genießen
und dabei mit den Skiern die Hänge ungestört runterzufahren.
Natürlich steht die Sicherheit ganz oben und diesen Aspekt muss man in jeder Situation neu
beurteilen. Das tun, wovon man überzeugt ist, und das andere lassen, hat sich schon immer
als gute Devise gezeigt.
Reusch: Ständig auf der Suche nach neuen Abenteuern ist es gerade die Ungewissheit, das Unberechenbare, das beim Freeriden für Adrenalin sorgt. Im Hinblick auf die Ausrüstung jedoch darf
nichts dem Zufall überlassen werden. Da muss alles stimmen. Was genau muss ein guter
Handschuh für dich mitbringen, um als verlässlicher Begleiter im Schnee zu gelten?
Dario: Aus meiner Sicht ist nichts, was ich tue, unberechenbar. Adrenalin sollte bei mir nicht aus
Ungewissheit oder dem Unberechenbaren entstehen. Viel mehr ist es doch der Faktor Speed,
Überwindung und Glücksgefühl.
Ein Handschuh muss für mich in erster Linie funktionell sein. Aus meiner früheren Tätigkeit,
der Buckelpiste, bin ich gewöhnt, viel Gefühl im Handschuh zu haben, daher den Stock ohne
viel Widerstand direkt spüren zu können. Heutzutage im Gelände ist mir das ebenfalls noch sehr
wichtig. Daher ziehe ich generell einen dünnen Handschuh einem dicken vor. Die Qualität von
Reusch lässt es ohne Weiteres zu, auch in einem relativ dünnen Handschuh nicht zu frieren und
Nässe gut fernzuhalten. Weitere Kriterien sind für mich, dass ein Handschuh trocken bleibt und
stabil gebaut ist. Von Skikanten zerschnittene Handschuhe sind doch ärgerlich.Natürlich muss auch
das Design stimmen.
Reusch: Nach welchen Kriterien suchst du dir neue Herausforderungen? Welche Strecken und Gebiete zählen
zu deinen liebsten und welche stehen auf deiner „Da-muss-ich-hin-Liste“?
Dario: Da-muss-ich-hin-Orte gibt es viele. Es entscheidet aber immer die Schneesituation. Da ich die Mittel
und Zeit besitze, bin ich zum Glück flexibel und anpassungsfähig. Zu meinen Lieblingsorten zählt aber
hier in Europa sicher Zermatt wegen seiner Variantenvielfalt, dem hochalpinen Gelände und seinen
zahlreichen Herausforderungen.
Reusch: Es ist dir zweifelsohne gelungen, dir in der Freeskiing-Szene einen Namen zu machen. Worauf kommt es
dabei deiner Meinung nach an? Was macht dich zu einem echten Freerider?
Dario: Das mit „sich einen Namen machen“ ist aus meiner Sicht ein Klischee. In dieser so genannten „Mikroszene“
wird viel geredet und angegeben. Handfestes gibt es nur wenig. Zweifelsohne sind die Pioniere dieser Szene
vor ca. 20 Jahren oder noch früher in Erscheinung getreten, damals aber mit bescheidenen technischen
Mitteln. Dennoch konnte sie nichts aufhalten und sie haben immer weitergemacht mit dem, was ihnen
Freude bereitete, dem Offpistefahren. Die Top Hardware, welche uns heute zur Verfügung steht, hat neben
vielen Vorteilen auch Nachtteile in dem Sinn, dass z.B. jeder mittlere Skifahrer schon zu einem relativ guten
Offpiste-Fahrer wird und dies allein aus dem Grund, dass die breiten Skier sehr einfach off sowie on piste zu
fahren sind. Als Konsequenz daraus resultieren auch immer öfter Lawinen oder Spalten-Unfälle.
Freeriden ist Spirit, echt und unecht gibt es für mich nicht. Für mich ist das Gesamtpaket eines Skifahrers
wichtig, daher sollte er komplett sein.
Ich für mich habe den Anspruch, in jedem Gelände top zu sein, egal ob Buckelpiste, eisige Steilwand oder sonst
etwas. Natürlich hilft mir da das jahrelange Training in der Buckelpiste. Beim Freeriden ist für mich die Technik
entscheidend, resultierend daraus der Style und dies in jeder Gelände- und Schneeart.
Reusch: Dario, wir bedanken uns ganz herzlich für das Interview und wünschen dir alles Gute für deine sportliche und
persönliche Zukunft!
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
Reusch Booter R-TEX® XT
Gewicht............................... 85
20
Interview . ........................ Mato
Novogradec
Manager
Job ........................................ Produkt
Seit ...................................... 2005
Reusch ist für mich ....... sportlich,
dynamisch & innovativ
Ich liebe die BErge
Provokative Haltungen wollen gehört werden! Bewegung, Denken, Verhalten – Snowboarder sind keine Skifahrer. Im Bewusstsein dessen widmen wir uns
den Boardern in einer eigenen Snowboard Kollektion. Diese profitiert von dem Wissen und der Kompetenz aus anderen Wintersportbereichen und ist zugleich
Quelle neuer spezifischer Technologien und Funktionen, die sich der Eigenart des Snowboardens annehmen.
Reusch: Werfen wir einen genaueren Blick auf die Kollektion. Wie ist sie grundlegend strukturiert?
Mato: Wir haben Boardhandschuhe für Männer, Frauen und Kinder. Innerhalb
dieser Hauptkategorien unterteilen wir die Handschuhe in Protektion,
Non-Protektion und Parkhandschuhe.
Reusch: Du selbst hegst große Leidenschaft für das Snowboarden. Inwieweit
beeinflusst das deine Arbeitsweise und die Handschuhe an sich?
Mato: Das ist absolut richtig, ich liebe das Snowboarden genauso, wie ich die
Berge liebe. Hier in Bozen sind wir umgeben von gewaltigen, großartigen
Gebirgszügen, die uns jederzeit die Chance geben, rauszugehen in den
Schnee und unsere Handschuhe selbst zu testen. Es gibt nichts besseres, als auf dem Board auf neue Ideen zu kommen und diese in meine
tägliche Arbeit einfließen zu lassen.
Reusch: Mato, auf welche Art und Weise greift die FW 11/12 Snowboard Kollektion die Haltung der Boarder auf?
Mato: Wir haben uns für diese Kollektion verschiedener, ganz besonderer Designwelten bedient. Die Gestaltungsthemen basieren dabei auf neusten
Fashiontrends, tragen einzigartige Farben und Materialien sowie ihren
jeweils ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter. So war es uns möglich, eine konzentrierte, aber dennoch abwechslungsreiche Kollektion
zu entwickeln, die den Wünschen und Geschmäckern unserer Kunden
entspricht.
Reusch: Neben progressiven Designwelten, welche weiteren Merkmale antworten
speziell auf die Anforderung im Snowboarden? Was genau unterscheidet
den Boardhandschuh vom Skihandschuh?
Mato: Für Snowboardhandschuhe nutzen wir in der Regel stärkeres, resistenteres Material, da Boarder einfach mehr Kontakt mit dem Schnee und den
scharfen Kanten des Boards haben. Zudem gibt es viele verstärkende
Elemente, wie z.B. die Rail Finger, für die wir ebenfalls mit starkem
Keflar Material arbeiten. Auch softe Protektionselemente auf der Handinnenfläche haben positive Auswirkungen aufs Boarden, da sie im Fall
eines Aufpralls die Wucht reduzieren.
Reusch: Snowboader sind bekannt für ihren waghalsigen Lebensstil. Riskante
Bewegungen bei hoher Geschwindigkeit erhöhen da nicht nur den Adrenalinspiegel im Blut, sondern auch die Verletzungsgefahr. Protektion ist
folglich ein wichtiges Thema. Nicht nur Helme und Körperprotektionen,
sondern auch Handschuhe mit Protektionssystemen sind gefragt. Je
nach individuellen Präferenzen gibt es verschiedene Wege, sich auf der
Piste verlässlich zu schützen. Welche Protektionssysteme bietet Reusch
in Snowboardhandschuhen an?
Mato: Wie gesagt, es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich zu schützen:
Reusch Pop Air R-TEX® XT
Hier bei Reusch befasst sich vor allem Mato mit diesem speziellen Feld. Selbst leidenschaftlich als Snowboarder unterwegs, ist er ganz nah am Geschehen
und weiß um die Besonderheiten der Performance, Bewegungsabläufe und spezifischen Details. Diese persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen fließen
ausnahmslos in die Reusch Board Kollektion ein.
Dieses Top Protektionssystem für Anfänger und Profis brilliert sowohl in Boardercross-Rennen als auch in diversen anderen Disziplinen. Angezogen wie einen
Handschuh liegen die Protektionsschienen eng am Handgelenk an und schützen so
gezielt vor Überdehnung in beide Richtungen. Zudem reduziert das ORTHO-TEC®
WRIST die Wucht beim Aufprall.
Mit einer ultraleichten, aus speziellem Hartkunststoff gefertigten Protektionsschiene auf der Handinnenseite schützt ORTHO-TEC® ONE das Handgelenk effektiv vor
Verletzungen und reduziert zudem die Wucht beim Aufprall ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
ORTHO-TEC® DUAL ist die Weiterentwicklung des etablierten ORTHO-TEC® ONE.
Mit einer weiteren ergonomisch geformten Spezialschiene auf dem Handrücken wird
das Handgelenk in beide Richtungen stabilisiert und somit noch wirkungsvoller
geschützt.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
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Interview . ........................ Maja
Greif
Managerin für Frauen,
Kinder & Babys
seit ...................................... 2005
Reusch ist für mich ....... ei ne qualitative Handschuhmarke
mit ganz eigener Persönlichkeit
Job ........................................ P rodukt
Kinder sind verrückt
nach Schnee
Reusch: Maja, Reusch Produkt Managerin für Frauen, Kinder & Babys, kennt die
Besonderheiten, wenn es um die Hände der ganz Kleinen geht. Maja,
wenn wir über Kinder und Babys sprechen, um welches Alter geht es da
genau?
Maja: Die Reusch Baby Kollektion umfasst alle Kinder bis zu fünf Jahren und
die Junior Kollektion teilt sich in Jungen und Mädchen bis zum Alter von
elf Jahren. Zur Junior Kollektion gehören zudem sowohl Ski- als auch
Snowboardhandschuhe.
Reusch: Wer dachte, die Entwicklung winzig kleiner Babyhandschuhe würde
nur die Hälfte an Zeit und Anstrengung benötigen, liegt absolut falsch.
Babymodelle überzeugen mit gleicher hoher Qualität und Leistung wie
Erwachsenenhandschuhe. Inwiefern?
Maja: Die Anforderungen von Babys sind genauso hoch wie die ihrer Eltern. Genauer gesehen gilt es hier sogar, den Wünschen beider Parteien gerecht
zu werden. Es geht also nicht nur darum, Handschuhe für Erwachsene
kleiner zu machen, sondern vielmehr sich in die Kinderwelt hineinzudenken und ihren Bedürfnissen auf den Grund zu gehen.
Zunächst mal ist es natürlich das Design, das sich völlig von dem anderer Handschuhe unterscheidet. Hier berücksichtigen wir eine Bandbreite von lustig bunt bis klassisch erwachsen. Herzen, Sterne, Smileys
oder Streifen sind beliebte Motive. Es gibt sogar Grafiken, die kleine
Geschichten erzählen, in die die Kinder eintauchen können. Auffällige
Farbkombinationen dürfen bei Kindern natürlich nicht fehlen.
Neben dem Design dreht es sich vor allem um den Einstieg in den
Handschuh, der den kindlichen Bedürfnissen entsprechen sollte. Lange
Reißverschlüsse von den Fingerspitzen bis zum Handgelenk ermöglichen
es, die kleine Hand einfach hineinzulegen, sie mit einer schmalen Klettschlaufe zu fixieren und den Reißverschluss zu schließen. Auch extra
weite Stulpen erleichtern das Anziehen. Das spart Zeit und Nerven.
Reusch: Wie sieht es aus mit der Wetterbeständigkeit? Ist das ebenfalls ein
relevantes Thema bei den Kleinen?
Maja: Kinder sind verrückt nach Schnee. Da ist es wichtig, mit Membranen und
wasserdichten Obermaterialien zu arbeiten. Hochwertige Isolationen wie
PrimaLoft® oder sogar Daune regulieren den Wärmehaushalt. Wir haben
ebenfalls die Reusch Wärmestandards THERMO PRO™ und THERMO
COMFORT™ integriert. Weiche Fleece Stulpen and extra lange Schafte
bis zum Ellbogen schützen vor Wind und Nässe und wärmen den Puls.
Reusch: Und der Gemütlichkeitsfaktor?
Maja: Kinder wollen bequeme Handschuhe. Das lässt sich vor allem durch
sehr weiches und flauschiges Innenfutter sowie weiche, flexible Obermaterialien realisieren. So entstehen hochqualitative Softshellstyles
oder Handschuhe mit weichen Ledereinsätzen. Auch Top Isolationen
wie PrimaLoft® intensivieren das angenehme, wohlige Gefühl.
Reusch: Welche weiteren Besonderheiten gibt es für die Kids?
Maja: Kinder sind ständig in Bewegung. Um dabei die Handschuhe nicht zu
verlieren, sind die meisten Handschuhe mit einer Schlaufe versehen, die
den Handschuh permanent mit dem Handgelenk verbindet. Und natürlich sind die Verschlusssysteme extrem einfach in der Handhabung.
Reusch: Also egal, ob für Schneeballschlachten oder fürs Skifahren, Jungs und
Mädels auf die Piste mit euch! Danke, Maja!
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
Reusch Lilli GTX® Junior
Auch den Kindern und Babys widmen wir bei Reusch unsere höchste Aufmerksamkeit. Kinderhände verlangen nicht weniger Einsatz als erwachsene. Die Reusch Junior und Baby Kollektion umfasst eine Vielzahl verschiedener Modelle für individuelle Bedürfnisse. All diese Modelle sind mit
kindgerechten Elementen versehen.
24racing
25
Zweifelsohne gehört die Entwicklung von Rennhandschuhen zu unseren Paradedisziplinen. Gemeinsam mit Profi-Skirennläufern tüfteln wir an Rennhandschuhen, die allen professionellen Anforderungen gerecht werden. Von diesem Austausch profitiert nicht nur die Rennhandschuhlinie, sondern die gesamte
Reusch Kollektion.
Reusch Rennhandschuhe vereinen Flexibilität und Protektion auf eine im alpinen Rennsport noch nie dagewesene Weise. Technologie auf höchstem Niveau
– scharfe Linien, Stärke und hohe Geschwindigkeit! Das ist es, was ein Rennfahrer braucht!
Spezielle Renntechnologien unterstützen die hohe Leistungsfähigkeit:
RACE-TEC™ GX
Die RACE-TEC™ GX Technologie, gemeinsam entwickelt von W.L. Gore und
Reusch, basiert auf dem RACE-TEC™ R2 Standard und verfügt zusätzlich
über eine eingearbeitete GORE-TEX® Membran. Der Einbau dieser basiert auf
einem speziellen Vorgang der punktuellen Verbindung von Membran, Lining und
Shell-Material an stark strapazierten Kontaktstellen auf der Innenhand sowie
um die Fingerkuppen. Diese Fixierung hält die Lagen partiell zusammen. Der
Handschuh bleibt dadurch weich und flexibel, der Griff aber fest, kontrolliert
und sicher.
So ist der Handschuh mit RACE-TEC™ GX zugleich atmungsaktiv, warm und
wasserdicht, ohne dabei die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
RACE-TEC™ R2
RACE-TEC™ R2 bezeichnet den höchsten Reusch Standard aller Top Racing
Handschuhe und basiert auf funktionalen Eigenschaften und sportlichen Highlights.
Der speziell angepasste Racing-Cut ist für die Funktionalität des Handschuhs
maßgebend. Die Konstruktion der Handinnenseite ist präzise ausgearbeitet
und garantiert besten Grip und Taktilität. Ausgewählte spezifische Materialien
unterstützen die Widerstandsfähigkeit an kritischen Zonen. Die verstärkten
Nähte machen jeden Racing Handschuh robust und strapazierfähig.
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
PRO FLEX™
Die PRO FLEX™ Technologie in unseren Top Rennhandschuhen ist grundlegend bekannt aus dem Motorradsport und wurde nun erstmals für den alpinen
Skihandschuhbereich adaptiert. Sie ermöglicht die effektive Kombination von
Protektion und Beweglichkeit in einem Handschuh. Trotz stabiler Knöchelprotektion bleibt der Handrücken voll flexibel. Die Konstruktion basiert auf einem
Fach, das die Rückhand in zwei Lagen teilt, die an zwei Seiten miteinander
verbunden sind. Diese zwei Lagen können sich beim Beugen der Hand frei,
ohne Einschränkung bewegen. Absolut neu ist der Lycra-Einsatz, der die beiden
Lagen miteinander verbindet. Dieser dehnbare Einsatz erlaubt jede Bewegung
und vermeidet zudem das Eindringen von Schnee in den Handschuh.
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
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Interview . ................Marlies
Schild
Interview . ................Benjamin
Geburtstag................31.05.1981
Geburtstag ...............28.02.1978
Geburtsort ...............Admont
Geburtsort ...............Leins
GröSSe 1������������������������172
GröSSe 1������������������������181
cm
Gewicht . ....................66 kg
Disziplinen ...............S lalom, Riesenslalom,
Super-G, Abfahrt,
Kombination
Hobbies .......................Kletter n, Radfahren, Sport
im Allgemeinen, aber auch
gerne mal ruhiger ein
gemütliches Essen daheim
oder Lesen
„Benni“ Raich
cm
kg
Disziplinen ...............S lalom, Riesenslalom,
Super-G, Abfahrt,
Kombination
Hobbies .......................Sport in allen Facetten
Gewicht . ....................83
Benni Raich und Marlies Schild, Österreichische Ski-Weltcup-Stars und langjährige enge Reusch Partner, sind seit frühster Kindheit Teil des alpinen
Skizirkus’. Dank ihres großen Erfahrungsschatzes und ihrer erstklassigen Erfolge klettern sie kontinuierlich nach oben auf der alpinen Karriereleiter.
Olympiagold, Weltcup-Siege, Weltmeistertitel – Benni Raich und Marlies Schild sind nicht aufzuhalten.
Wer, wenn nicht Profi-Rennfahrer wie sie, wissen, was es bedeutet, sich selbst und ihre Ausrüstung an die Grenzen zu bringen, auf Herz und Nieren
zu testen.
Reusch: Marlies, die Saison ist vorbei, die nächste steht vor der Tür. Hier gilt
es, permanent fit zu bleiben. Um auf die kommenden sportlichen Herausforderungen bestens vorbereitet zu sein, bedarf es nicht nur harten
Trainings und Disziplin. Auch das Testen von Material steht auf dem
Programm. Wie wichtig ist die Ausrüstung eines Skirennläufers für seinen Erfolg?
Marlies: Die Ausrüstung ist sehr, sehr wichtig. Da muss alles passen. Sie muss
in erster Linie einen Zweck erfüllen, aber sollte natürlich auch gefallen, ganz besonders bei den Mädels, aber sicher auch bei den Herren.
Die Ausrüstung entscheidet selbstverständlich auch über die Zeit und
somit über den Erfolg. Das beginnt bei den Ski und endet nicht zuletzt
beim Handschuh. Wenn ich den Stock nicht richtig halten kann, weil die
Handschuhe nicht passen, dann behindert mich das, ganz klar, und kann
gravierende Auswirkungen auf die Zeit haben.
Reusch: Benni, Top-Performance verlangt Top-Material. Welche Rolle spielen für
dich dabei die Handschuhe? Welche Faktoren sind hier entscheidend,
um den extremen Rennbedingungen standzuhalten?
Benni: Ich glaube, dass man das gar nicht so genau definieren kann. Es muss
einfach alles, jeder Mosaikstein passen. Schon wenn einer nicht passt,
kann das zu Problemen führen. Ich denke, dass man sich wohlfühlen
muss. Die Bekleidung muss richtig sitzen, gerade die Handschuhe, mit
denen ich die Verbindung zum Stock habe. Sie müssen warm und schützend sein. Das sind wirklich viele Komponenten, die erfüllt sein müssen.
Viele glauben, das wäre nicht so problematisch, aber man muss eben
das nötige Know-how mitbringen, um solche Dinge zu entwickeln, damit
letztlich für den Rennläufer alles passt.
Reusch: Für uns als Handschuhspezialist ist der intensive Austausch von Erfahrung und Wissen mit professionellen Athleten unersetzbar. Nur so sind
wir in der Lage, höchste Qualität und Funktionalität bis ins kleinste
Detail zu liefern. Was bedeutet für euch als Profisportler die Zusammenarbeit mit euren Ausrüstern?
Benni: Die enge Zusammenarbeit mit unseren Ausrüstern ist sehr wichtig.
Das beruht sicher auf Gegenseitigkeit. Wenn man gemeinsam etwas
weiterbringen will, muss man sich gut kennen, muss man eng zusammenarbeiten und dann kann der Ausrüster das entsprechende Produkt
entwickeln. So kann man als Athlet gewisse Dinge weiterbringen und
dann letztendlich zufrieden sein mit dem Produkt und natürlich schnell
skifahren.
Reusch: Was bedeutet Reusch für euch persönlich?
Marlies: Warme Hände und volle Protektion! Ich fahre mit Reusch, seitdem ich
mit dem Rennlauf begonnen habe, also mit sechs oder sieben Jahren.
Für mich gehört das einfach dazu. Es ist ein super Produkt, das alle
Anforderungen erfüllt. Für mich ist Reusch ein Teil des Rennlaufens,
das war mein ganzes Leben lang so.
Reusch: Einen großen Dank an euch beide und viel Erfolg für die kommende
Saison. Auf weitere gute Zusammenarbeit!
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
RACE-TEC 12 GIANT SLALOM GTX®
Reusch gehört
einfach dazu
29
Interview . ........................ Rainer
Bierlein
Alter ................................... 42
Job ........................................ selbstständiger
Handelsvertreter
seit ...................................... 01.01.1993
Reusch ist für mich ....... eine
Herzensangelegenheit
Beratung
zahlt sich aus
Wir sind überzeugt davon, die in Funktion und Design besten Winterhandschuhe zu entwickeln. Eine Überzeugung, die uns antreibt und motiviert, noch weiter
nach vorn zu gehen. Das allein aber reicht nicht. Wie steht es da draußen?
Händler und Endkonsumenten von der hohen Qualität und dem trendaffinen Design unserer Produkte zu überzeugen, dazu bedarf es ausgezeichneter Botschafter. Produktaussage und Markenphilosophie glaubwürdig zu vermitteln, das ist zweifelsohne ein wichtiger Bestandteil der Reusch Kommunikation.
Rainer Bierlein, langjähriger Botschafter und Freund der Marke Reusch, weiß, was überzeugt. Als Reusch-Vertreter in Deutschland kennt er den Markt mit
seinen Chancen und Risiken genau.
Reusch Averlanche R-TEX® XT
Reusch: Rainer, zur Betreuung des Einzelhandels gehört neben der Vermittlung des Markenimages auch die Produktschulung von Mitarbeitern.
Intensive Schulungen und kompetente Verkaufsgespräche wirken sich
zweifelsohne positiv auf Warenabsatz und Gewinn aus. Warum genau
werden Mitarbeiter geschult?
Rainer: Schulungen erhöhen die fachliche Kompetenz des Personals. Sie bieten
dem Händler einen wertvollen Mehrwert und tragen entscheidend zum
Verkauf werthaltiger Produkte und zur Kundenbindung bei. Wer über die
Funktionsleistung eines Handschuhs Bescheid weiß, kann mit großer
Wahrscheinlichkeit einen Handschuh aus dem höheren Preissegment
verkaufen.
Reusch: Welche Sachverhalte gilt es in den Schulungen ganz besonders zu vermitteln?
Rainer: Hände verzeihen wenig, Hände sind ständig starken sowie unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt, Hände haben selten Pause, Hände reagieren sehr schnell und äußerst stark auf Kälte, kalte Hände machen
krank, weil sie das Immunsystem schwächen.
Reusch: Warum lohnt es sich sowohl für den Endkunden als auch für den Händler, beim Verkauf von Handschuhen Zeit in ein Beratungsgespräch zu
investieren?
Rainer: Der Endverbraucher sollte sich die Zeit nehmen, um das beste, für seine
Ansprüche geeignete Modell zu kaufen, denn diese Minuten entscheiden
am Ende des Tages über Wohl oder Weh eines Skitages.
Mit Handschuhen können auf wenig Verkaufsfläche hohe Gewinne erzielt
werden. Im Vergleich zu Skiern und Skischuhen sind die Händlermargen
bei Skihandschuhen bedeutend höher. Zeit für Beratung lohnt sich also.
Reusch: Welche Kernfragen sollte ein effektives Verkaufsgespräch zwischen
Händler und Endkonsument beantworten?
Rainer: Erfragen Sie beim Endverbraucher seine Bedürfnisse und Ansprüche.
Fragen Sie, wie oft er Skifahren, Langlaufen oder Snowboarden geht.
Fragen Sie, ob er schon oft unter kalten oder nassen Händen gelitten hat. Fährt der Kunde bei jedem Wetter, könnte ein wasserdichter
Handschuh die beste Lösung sein. Hat der Kunde beim Skifahren oder
Snowboarden oft kalte Hände, benötigt er eine gute Isolation, etwa mit
PrimaLoft®, oder zeigen Sie dem Kunden einen Handschuh mit REALDOWN.
Reusch: Die Wärmeleistung als zentrales Thema ist ein entscheidendes Kriterium
beim Handschuhkauf. Worauf ist hier bei der Beratung besonders zu
achten?
Rainer: Der Handschuh sollte nicht zu eng sitzen. Vor allem an den Fingerspitzen sollte ein bisschen Platz sein, damit sich dort eine wärmende
Luftschicht zwischen Finger und Handschuh bilden kann. Bei einem
Fausthandschuh ist in den meisten Fällen eine größere Luftschicht
vorhanden, die zu einer stärkeren Wärmeleistung führt. Zusätzlich
kann man mit einem Unterziehhandschuh (zusätzliche Isolation) diese Wärmeleistung verbessern. Denn nach dem Lagenprinzip wird Luft
REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12 // RE:MIND
und somit auch Wärme zwischen den einzelnen Materialschichten gespeichert. Die Hände bleiben angenehm warm, beweglich und jederzeit
einsatzbereit.
Reusch: Was grenzt den Reusch Handschuh von einem Handschuh anderer Anbieter ab?
Rainer: Um den Ansprüchen gerecht zu werden, legt Reusch großen Wert auf
die sorgsame Auswahl, die optimale Abstimmung sowie die hochwertige Verarbeitung aller verwendeten Materialien. Nur so können optimale
Leistung und hohe Funktionalität eines Handschuhs gewährleistet werden.
Durch intensive Forschung und durch die Verwendung innovativster
Materialien und Funktionskomponenten ist Reusch in der Lage, die speziellen Bedürfnisse eines jeden Skifahrers optimal abzudecken. Dabei
legt Reusch seinen Fokus auf die vier Säulen, die am Ende des Tages
den Unterschied machen zwischen Gewinner- und Verliererprodukten:
Schutz, Funktionalität, Innovation, Qualität!
Reusch: In welchen Kriterien unterscheiden sich die Handschuhe des Hoch- und
Niedrigpreissegmentes?
Rainer: Die verschiedenen Preislagen unterscheiden sich durch die Verwendung
der Materialien und durch die Schnitte und Verschlusssysteme. Je mehr
Funktion und Schutz, desto höher der Preis. Aber unabhängig von den
Preispunkten entspricht jeder Handschuh dem sehr hohen Qualitätsstandard von Reusch.
Reusch: Warum sollten passionierte Wintersportler gerade bei Handschuhen
nicht sparen?
Rainer: Sparen ist bei den Handschuhen oft doppelt verkehrt: Auf den ersten
Blick scheint es plausibel, dass bei nur zehn Skitagen im Jahr ein billiger
Handschuh eine gute Lösung sein könnte, doch wer von seinem Skiurlaub nur jeweils morgens zwei Stunden genießen kann, weil er dann
nasse oder kalte Hände bekommt, der sollte sich überlegen, ob sich
nicht auch für nur wenige Skitage im Jahr der Kauf eines Handschuhs
mit besserer Isolierung und einer Membran lohnt. Es ist keine Seltenheit,
dass sich Skifahrer nach den ersten Tagen mit nassen, kalten Händen
doch noch einen funktionelleren Handschuh im Skigebiet vor Ort kaufen
und damit haben sie meist noch mehr Geld ausgegeben als zu Hause.
Reusch: Neben kompetenten Verkaufsgesprächen, welche weiteren Maßnahmen
am POS haben positive Effekte auf den Absatz?
Rainer: Eine auffällige und ansprechende Verpackung ist sehr wichtig. Anhänger mit wichtigen Technologien und Materialbeschreibungen sind sehr
sinnvoll. Zusätzliche Displays und Produktpräsenter in den Geschäften
bzw. Schaufenstern wirken sehr effektiv. Zudem wird die Marke Reusch
tagtäglich in Sportzeitschriften und bei sportlichen Events im TV gesehen und eingeprägt.
Reusch: Rainer, wir danken dir für dieses Gespräch und für deinen großen Einsatz
für Reusch!
RE:MIND // REUSCH TECHNOLOGIES 2011:12
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Besteht die Notwendigkeit, die Handschuhe zu reinigen, empfehlen wir,
die Handschuhe in einem handwarmen Wasserbad mit einem Feinwaschmittel zu waschen. Bei Handschuhen mit Membran sollte dabei auf Weichspüler verzichtet werden, um die Funktionalität der Membran nicht zu
beeinträchtigen.
Für Volllederhandschuhe ist es ratsam, diese zum Reinigen nur mit einem
feuchten Tuch abzureiben und anschließend mit Lederfett oder einem handelsüblichen Lederpflegemittel zu behandeln. Beachten Sie dazu die Hinweise
des jeweiligen Pflegemittelanbieters. Verzichten Sie auch hier auf das Trocknen
auf Heizung oder Ofen.
Trocknen Sie die Handschuhe nach der Reinigung langsam an der Luft. Um
Risse im Leder zu vermeiden, legen Sie die Handschuhe dabei nicht auf Heizung
oder Ofen. Pflegen Sie Handflächen aus Leder nach dem Trocknen mit Lederfett
oder einem handelsüblichen Lederpflegemittel, um die Haltbarkeit des Leders
zu verlängern und seine Geschmeidigkeit zu erhalten.
Bitte beachten Sie zusätzlich die Pflegehinweise im Handschuhinneren.
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