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Alles was lecker ist - Feinkost Gottschlich

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Nr. 062
࡯
11. Woche
GREVEN / WIRTSCHAFT
GRLO5
Alles was lecker ist
BLICK ZUR BÖRSE
Es läuft ganz
gut in Europa:
Hohe Investitionen
Der Tipp: Daimler Chrysler
Greven ࡯ Nachdem Ende Februar eine Korrekturbewegung
größeren Ausmaßes begonnen hat, stand die vergangene Woche ganz im Zeichen
einer Erholungsbewegung an
den internationalen Kapitalmärkten. Im Wochenvergleich legte der Dax um 1,7%
zu, europäische Standardtitel
verteuerten sich um knapp
2%. Auch die Aktien des
Dow Jones erholten sich um
1,3% nach oben.
Kurzfristig ?
Die Frage, die sich viele Investoren nun stellen, lautet:
Handelt es sich um die „Ruhe
nach dem Sturm“ oder nur
um eine kurzfristige Erholung, der weitere Kursturbulenzen folgen? Nach Meinung
der Commerzbank dürften
die nächsten Wochen geprägt
sein von anhaltend hoher Volatilität, da viele Marktteilnehmer nach wie vor verunsichert sind. Potenziellen Belastungsfaktoren werden gegenwärtig mehr Gewicht beigemessen, weshalb eine
Rückkehr zur Tagesordnung
mit nachhaltig weiter steigenden Kursen noch auf sich
warten lassen dürfte.
Insgesamt sprechen die zunehmende weltweite Verflechtung der Wirtschaft, die
Integration neuer aufstrebender Nationen wie Indien und
China und die gestiegene Produktivität bei tendenziell sinkenden Herstellungskosten
für weiterhin prosperierende
Aktienmärkte, wobei der Fokus klar auf Europa bzw.
Deutschland gerichtet ist.
Denn in Europa ist die wirtschaftliche Entwicklung besonders erfreulich. Trotz der
Steuererhöhungen
in
Deutschland und Italien verharrten die Frühindikatoren
auch im Februar auf hohem
Niveau. Die Wachstumsentwicklung wird in den nächsten Quartalen wieder an Dynamik zulegen können. Vor
allem die Binnenwirtschaft
wird 2007 in einem stärkeren
Maße zum Wachstum beitragen können. Grundlage ist eine – trotz der geldpolitischen
Verschärfung – weiterhin hohe Investitionsbereitschaft,
welche dann wiederum zu
Beschäftigungsaufbau führt
und somit den privaten Konsum stützt.
Gewinne
Wir befinden uns nach wie
vor in einem seit vier Jahren
anhaltenden Aufwärtstrend
an den Aktienmärkten, der
besonders in Europa und
Deutschland seit dem Jahr
2005
fast
ausschließlich
durch steigende Unternehmensgewinne getrieben wird.
Privatanlegern rät Norbert
Feldkamp, Anlageexperte der
Commerzbank Greven, zur
DaimlerChrysler-Aktie.
.....................................................
Der Blick zur Börse stammt von
Norbert Feldkamp, dem Anlegeexperten der Commerzbank Greven, Marktstraße.
Mittwoch, 14. März 2007
Annelie und Dieter Gottschlich führen seit über 35 Jahren ihr Fachgeschäft
GREVEN ࡯ Westfälischer
Knochenschinken, zwölf
Monate gereift, luftgetrocknet – und jedes Mal wird
frisch geschnitten. Daneben
liegen Parma- und SeranoSchinken sowie viele andere Leckereien. In der üppigen Käse-Theke gibt´s würzigen „Alter Schweden“,
milden sahnigen Dofino
oder auch einen pikant
scharf eingelegten Feta-Käse in Öl. Bei Feinkost Gottschlich in der Marktstraße
14 bekommt man schon
beim Hingucken Appetit.
Obst, Feinkost und Wein runden das breite Sortiment ab.
Begonnen hat die Unternehmensgeschichte von Annelie
und Dieter Gottschlich aber
nicht mit herzhaften,sondern
mit süßen Lebensmitteln. Bereits 1933 im schlesischen
Waldenburg eröffneten die
Eltern des heutigen Inhabers,
Gerhard und Lisbeth Gottschlich, ein Süßwaren-Geschäft. Nach dem Krieg wurde in Greven wieder eröffnet:
„Das
Knusperhäuschen“
stand damals am Marktplatz.
Deshalb war für Dieter
Gottschlich (67) auch ganz
klar, dass es ihn nach dem
Besuch des Hittorf-Gymnasiums in Münster zu etwas
„Süßem“ zog. Er besuchte eine Fachschule in Solingen
und absolvierte eine Ausbildung als Facharbeiter in der
Süßwaren-Industrie.
Das passt gut
„
“
„
“
Hans Dieler an
der IHK Spitze
Die neue Kollektion
der „Ganter
Aktiv“-Schuhe stellt Markus Nobbe bei zwei Aktionstagen seinen Kunden
vor. Der Inhaber von Nobbe Orthopädieschuhtechnik, Rathausstraße 21, lädt Interessierte ein, den Gesundheitsschuh
am Freitag, 16. März, von 9 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis
18 Uhr sowie Samstag, 17. März, von 9 bis 14 Uhr selbst auszuprobieren. Der Schuh hat eine spezielle Abrolldynamik. „Damit steht man aufrechter, was sehr vorteilhaft für Rücken und
Gelenke ist“, weiß der staatliche geprüfte Podologe. GZ-Foto ne
SERVICE / KONTAKT
Wirtschaftsförderung in Greven
Greven ࡯ Die
Gesellschaft
zur Entwicklung und Förderung
der
Wirtschaft in
der Stadt Greven
mbH
(GFW) wird
von den Geschäftsführern Petra Michalczak-Hülsmann sowie Gerd Misch geleitet. Die
beiden Wirtschaftsförderer
erreicht
man im Rathaus der Stadt
Greven unter
Tel. (0 25 71)
92 09 20; Fax:
(0 25 71) 92 0930 oder per E-Mail an
info@gfw-greven.de.
» www.gfw-greven.de
Greven ࡯ Hans Dieler (Gelsenkirchen; Foto) ist neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) mit Sitz in
Münster. Die Vollversammlung, in der
sich rund 80
Unternehmer
aus
dem
Münsterland
und der Emscher-LippeRegion für die
Interessen der
regionalen Wirtschaft engagieren, wählte den Geschäftsführer der Textilhaus Dieler
zum Nachfolger von Hubert
Ruthmann. Dieler (66) – er
wohnt in Herten im Kreis
Recklinghausen – leitet gemeinsam mit drei Brüdern
mehrere Unternehmen im
Einzelhandel sowie im Großhandel mit insgesamt rund
260 Mitarbeitern. Die Textilhaus Dieler GmbH & Co. KG
mit Stammsitz in Gelsenkirchen betreibt insgesamt 18
Filialen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Eine
davon ist in Greven.
Rennrad
nur mit
Helm
Besser geschützt
Auch der Beruf seiner Frau
Annelie, die in der elterlichen
Konditorei Bücker gelernt
hatte, passte gut zum Geschäft. 1971 übernahmen die Annelie und Dieter Gottschlich stehen mit ihrem Feinkost-Geschäft seit mehr als 35 Jahren für
GZ-Foto Weinekötter
beiden „Das Knusperhäus- Qualität und Frische in Greven.
chen“, das zu dem Zeitpunkt
bereits seit zehn Jahren im Freunde
geworden“, („Wir kennen alle Winzer Amarone di Valpolicella oder
Niederort zu finden war.
schmunzelt Annelie Gott- persönlich“) kann er tolle auch einen Brunello.
Die Zeiten waren hart: schlich. Und der Weg zu Weine zu günstigen KonditioZum Glück bleibt ihm neNachts fuhr Dieter Gott- Feinkost erwies sich als rich- nen anbieten.
ben seinem Geschäft und seischlich mit dem 7,5-Tonner tig. 1984 bauten sie in einer
Seine Augen leuchten, nem Wein-Hobby noch Zeit
zum Großmarkt nach Dort- Bauherrengemeinschaft auf wenn er vom Weingut De Ste- für eine weitere Passion. Seit
mund. „Jaffa-Kisten mit den dem ehemalifani erzählt, 15 Jahren spielt er mit seiner
Orangen aus Israel wogen gen Bücker................................. das im Wein- Frau Golf im hiesigen
auch schon mal 40 Kilo“, er- schen Grundführer „Gam- Club. ࡯ Pia Weinekötter
Frische und Sauberkeit
zählt der Unternehmer.
stück
das
bereo Rosso“
sind das oberste Gebot.
Bedingt durch die Eröff- Wohnund
ausgezeichnet
ANNELIE GOTTSCHLICH
........................................
nung von Lebensmittel-Ket- Geschäftsist und dessen
ten mussten auch die Gott- haus, in das
Prosecco soschlichs ihr Sortiment um- sie 1985 auch mit ihrem Ge- gar im Wall Street Journal
stellen. So brachte Dieter schäft einzogen. Als das La- empfohlen wird. „Die Weine
Gottschlich eines Tages einen denlokal Magnus-Leder vor werden hier erst zwei Jahre
Schinken mit und legte ihn vier Jahren frei wurde, eröff- nach der Ernte abgefüllt.“
auf die Theke. „Was soll ich nete darin Dieter Gottschlich Dann schwärmt er vom
damit?“, frageine
Wein- Weingut Filli Corso in der
te
sie
erToskana. Doch ein guter
................................. handlung.
staunt. Ant„Im Rentenal- Wein muss nicht teuer sein.
Wir sind stolz auf unser
wort:
„Verter legen sich So gibt es vom Weingut BenTeam von engagierten und
kaufen!“ „An
andere Leute nati bereits einen guten Merhoch motivierten
der
Aufeinen Schre- lot für drei Euro pro Flasche.
Mitarbeiterinnen.
schnitt-Mabergarten zu, Doch auch Weine der gehoDIETER GOTTSCHLICH
schine habe ........................................
ich habe mei- benen Preisklasse finden
ich
mich
ne Weinhand- Weinkenner bei ihm: Einen
gleich am ersten Abend ge- lung“, schmunzelt er. Durch Barolo, einen Spitzenwein
schnitten – danach sind wir Direktimport aus Italien aus dem Piemont, einen
NOTIZEN
RECHT
INTERESSANT
Logistik: Wenn Waren fließen
Großer Fachkongress in Greven: Treffen bei Fiege, FMO-Führung
Greven ࡯ „Logistik ist eine
Wachstumsbranche und für
viele Unternehmen ein wesentlicher
Erfolgsfaktor“,
weiß Prof. Dr. Franz Vallée
(Fachhochschule MS). Logistik sorgt dafür, dass Warenströme fließen, dass Supermarktregale voll sind und
dass Firmen rechtzeitig an ihr
Arbeitsmaterial gelangen.
Die ersten Grevener Logistiktage stellen am 26. und 27.
März (Montag / Dienstag) sol-
che Abläufe in einen internationalen Zusammenhang. Im
europäischen Binnenmarkt
gewinnen grenzüberschreitende und erweiterte Logistikleistungen an Bedeutung.
„Für die Unternehmen der
Region ist das Grund genug“,
meint Vallée, „auf eine intelligente Logistik zu setzen“.
Veranstalter der Fachtagung
ist die Gesellschaft zur Entwicklung und Förderung der
Wirtschaft in der Stadt Gre-
Petra Michalczak-Hülsmann (Wirtschaftsförderung Greven) und
Prof. Dr. Franz Vallée (Fachhochschule Münster) freuen sich auf
GZ-Foto pf
viele Gäste bei den Grevener Logistik-Tagen.
ven (GFW) mbH und das Institut für Logistik und Facility
Management (ILF) der Fachhochschule Münster.
Die Tagung beginnt in der
Fiege Systemzentrale, wo die
Teilnehmer die Gelegenheit
zum Gespräch mit Vertretern
aus Wirtschaft, Politik und
Wissenschaft haben. Gerd
Stöwer, Geschäftsführer der
Flughafen
Münster/Osnabrück (FMO), lädt zu einer
Führung ein. Weitere Referenten sind Dr. Konrad Hilbers, Geschäftsführer der
Home
Shopping
Europe
GmbH HSE 24, Jerome Jeanneret von KAZ Hausgeräte
GmbH sowie Dr. Olaf Arndt
von der Prognos AG, der Ausblicke auf „Europa 2030“
wagt. Dabei geht es um Zukunftsmärkte und den Wettbewerb der Regionen. Auf
dem Tagungsprogramm steht
außerdem der Besuch einer
Fachausstellung in der Grevener Baumwollspinnerei.
.....................................................
Informationen und Anmeldung
unter Tel. (02 51) 83 65 28 1
brendel@fh-muenster.de
» www.grevener-logistiktage.de
Greven ࡯ Der echte Münsterländer ist ohne Fahrrad nicht
denkbar. Die „Leeze“ ist – neben dem Auto – sein Individualverkehrsmittel Nummer
eins. Das lässt den Rest der
Republik gar von „niederländischen Verhältnissen“ sprechen, wenn er von unserer
Gegend schwärmt.
Mit dem Zeitgeist haben
sich aber auch die Radfahrgewohnheiten geändert. So bestimmen neben gemütlichen
Hollandrädern mehr und
mehr Rennmaschinen das
Straßenbild – und führen hie
und da zu Stürzen mit schweren Verletzungen.
Der Fall: Ein 67-jähriger Biker übte im Sommer 2005 für
seine private Tour de
„Franz“. Windschnittig sauste er durch eine unübersichtliche Kurve und sah sich
plötzlich vor einem Trecker
mit Heuwender. Der HobbyJan-Ullrich geriet ins Trudeln,
kam zu Fall und zog sich erhebliche Kopfverletzungen
zu. Sein bunter Renndress
war modisch zwar top, bot
ohne Helm allerdings nicht
genügend Schutz vor hartem
Bodenkontakt. Trotzdem verlangte der Radler vom Treckerfahrer Schadensersatz.
Das Problem: Es gibt für
Radfahrer keine gesetzliche
Helmpflicht. Wäre ja auch
noch schöner, wenn der Gesetzgeber einem den frischen
Wind um die Ohren nicht
gönnte. Die Radprofis im
Fernsehen und auf der echten
Tour de France wissen allerdings, wozu ein Helm gut ist:
Er sorgt nicht nur für gute
cw-Werte beim Spurt, sondern schützt Kopf und Gesicht bei Stürzen. Rennräder
erlauben hohes Tempo, entsprechend heftig ist der Aufschlag auf dem Asphalt.
Das Urteil: „Wer mit seinem Rennrad seinen Freizeitsport auf öffentlichen Straßen
ausübt, muss grundsätzlich
einen Schutzhelm tragen
(OLG Düsseldorf – Urteil vom
12.2.2007 – I-1 U 182/06 –
Pressemitteilung). Herkömmlichen Freizeitfahrern ohne
sportliche Ambitionen kann
man das Aufsetzen spezieller
Kopfbedeckung nicht abfordern. Bei Rennradfahrern ist
das anders. Sie gehören zu einer gefährdeten Radler-Gruppe, die schon im eigenen Interesse Helm tragen sollte,
um sich zu schützen.
Die Konsequenz: Wer seine
Sicherheit
vernachlässigt,
muss sich bei Unfällen ein
Mitverschulden zurechnen
lassen. Das kann dazu führen, dass eine Schadensersatzklage abgewiesen wird.
.....................................................
Heinz J. Meyerhoff ist Autor
dieses Beitrags. Er ist Rechtsanwalt und veröffentlicht
seit
Jahren Beiträge
in Fach- und Publikumszeitschriften.
Ein
Schwerpunkt
seiner Tätigkeit
ist das Arbeitsrecht. Kontakt:
Tel. (0 25 71)
9 73 01.
Ab Juni mit
Germanwings
ab DO fliegen
Greven ࡯ Germanwings hat
sich für die Ruhrmetropole
Dortmund als fünften deutschen Standort entschieden.
Sie nimmt dort am Ende Juni
2007 den Flugbetrieb mit fünf
Zielen auf. Das sind Wien, Istanbul, Palma de Mallorca,
Ibiza und Faro. Bereits für
den Winterflugplan 2007/08
ist eine Aufstockung vorgesehen. Die fünf Ziele ab DO
können
schon
gebucht
werden. » www.germanwings.com
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