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Nachschulungsanträge DMP
Aus gegebenem Anlass weisen wir nochmals ausdrücklich darauf hin, dass aus abrechnungstechnischen Gründen für die DMP
Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 sowie DMP KHK gesonderte Nachschulungsanträge zu verwenden sind.
Diese finden Sie im Internet auf der Homepage der KV Sachsen (http://www.kvs-sachsen.de) in der Rubrik Verträge/Verträge nach
Fachgebieten/D – I/DMP zum Ausdrucken bzw. Herunterladen.
– Vertragswesen/jh –
DMP und Praxisübernahme – Was ist zu beachten?
In der DMP-Arztinfo der AOK Sachsen
vom Juli 2007 konnten Sie lesen, dass
bei Praxisübernahme eine erneute Einschreibung der Patienten nicht nötig ist
und die Betreuung mit Folgedokumentationen fortgesetzt werden kann. Die
sächsischen Krankenkassen bzw. ihre
Verbände und die KV Sachsen haben
sich inzwischen darauf geeinigt, dass
entsprechend den DMP-Verträgen auch
zukünftig eine Praxisübernahme wie
ein Arztwechsel zu behandeln ist..
Die Patienten müssen mittels einer Teilnahme-/Einwilligungserklärung und einer Erst- bzw. Folgedokumentation in die
Programme neu eingeschrieben werden.
Auf den Belegen ist jeweils „Arztwechsel“ anzukreuzen. Im Einzelnen bedeutet
dies:
DMP Diabetes mellitus Typ 1:
Teilnahme-/Einwilligungserklärung und
Folgedokumentation
DMP Diabetes mellitus Typ 2:
Teilnahme-/Einwilligungserklärung und
Erstdokumentation
DMP KHK:
Teilnahme-/Einwilligungserklärung und
Folgedokumentation
DMP Brustkrebs:
Teilnahme-/Einwilligungserklärung und
Folgedokumentation
– Vertragswesen/jh –
Vertragsinformationen zum Disease-Management-Programm „DMP Brustkrebs“
Änderung des Vertrages
zur Durchführung des DMP
Brustkrebs vom 06.06.2006 in der
Fassung der 1. Protokollnotiz vom
13.11.2006 (2. Protokollnotiz)
Zur Anpassung des o. g. Vertrages an die
Rechtsänderungen durch das GKV-WSG
– in Kraft ab 01.04.2007 – haben die Vertragspartner Vertragsänderungen vereinbart. Neben Anpassungen in den § 14
Abs. 4 und 5 (Einschreibung des Versicherten), § 16 Abs. 4 (Kassenwechsel)
und § 38 (Kündigungsfristen und -gründe
des Vertrages) wurde das DMP Brustkrebs im § 35 um den Absatz 3 ergänzt:
„Zur Förderung des Einsatzes von zertifizierten Software-Produkten zur Unterstützung der Erstellung der Dokumentationen und der papierlosen Weiterleitung
der Dokumentationen an die Datenstelle
(eDMP) wird außerhalb der pauschalierten
KVS-Mitteilungen Heft 9/2007
Gesamtvergütung eine einmalige Investitionspauschale in Höhe von 200,00 Euro je
eingeschriebenem koordinierendem Vertragsarzt nach erster elektronischer Datenlieferung und entsprechender Bestätigung
durch die Datenstelle gezahlt. Diese Förderung ist befristet bis zum 31. Dezember
2007, maßgeblich ist das Datum der erstmaligen elektronischen Erstellung der Dokumentation. Sofern die Investitionspauschale bereits im Rahmen eines anderen
DMP gezahlt wurde, besteht kein Anspruch auf Förderung.
Die Datenstelle liefert der KVS quartalsweise eine Liste mit den Ärzten, welche
im Quartal erstmalig mit eDMP dokumentieren. Die Details der Datenlieferung werden mit der Datenstelle vertraglich vereinbart. Die Auszahlung durch
die KVS erfolgt auf der Grundlage der
von der Datenstelle übermittelten Daten.
Die Kosten für diese Pauschale werden
anhand eines Schlüssels (eingeschriebene
GKV-Versicherte nach KM 6 Teil II zum
Stichtag 1. Juli des jeweiligen Jahres)
quartalsweise durch die KV Sachsen ermittelt und die Forderungen der jeweiligen Krankenkasse bzw. –verband/-vertretung in Rechnung gestellt.“
Diese Protokollnotiz tritt rückwirkend
zum 1. April 2007 in Kraft.
Sie ist auf der Homepage der KV Sachsen
(http://www.kvs-sachsen.de) in der Rubrik Verträge/nach Fachgebieten/D – I/
DMP/Brustkrebs eingestellt und kann
dort herunter geladen werden.
Die KV Sachsen ist verpflichtet, auf Vertragsänderungen hinzuweisen und diese
zu veröffentlichen.
– Vertragswesen/jh –
IX
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Bildung
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