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Machen was geht – Taten statt Worte! - CDU Ortsverband

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CDU
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CDU-Ortsgemeinderatsfraktion Mainzer Landstr. 9 55262 Heidesheim
FRAKTION IM
ORTSGEMEINDERAT
Vorsitzender: Markus Bettingen
Mainzer Landstr. 9
55262 Heidesheim
Tel. (061 32) 978645
Email : markus.bettingen@hotmail.de
Machen was geht – Taten statt Worte!
Wahlkampfzeit ist seit jeher die Zeit großer Versprechungen. Sämtliche gefühlten
oder tatsächlichen Missstände in der Gemeinde werden aufgezeigt, vollmundige
Ankündigungen und Lösungsvorschläge gemacht.
Dabei weiß jeder (außer vielleicht denjenigen, die auf Plakaten „Transparenz –
öffentliche Ratssitzungen!“ fordern und offenbar noch nicht einmal wissen, dass
Ratssitzungen grundsätzlich schon immer öffentlich waren): Die Kassen sind leer,
und über vieles entscheidet nicht die Gemeinde, sondern die Kommunalaufsicht und
andere übergeordnete Behörden.
Deswegen braucht Heidesheim keine Politiker und Interessengruppen mit
hochfliegenden Plänen und lauten Forderungen, sondern Frauen und Männer mit
kommunalpolitischer Erfahrung und dem Gespür für das Machbare.
In den nächsten 5 Jahren erfolgen die einschneidendsten Weichenstellungen seit
Jahrzehnten. Es geht um die Fusion mit Ingelheim, die noch lange nicht in trockenen
Tüchern ist. Ziel ist, ein gerechtes Ergebnis und einen Fusionsvertrag auszuhandeln,
der ein faires Geben und Nehmen beinhaltet und von den Bürgern in allen beteiligten
Kommunen unterstützt wird.
Für diese Verhandlungen brauchen wir einen Ortsbürgermeister, der auf eigene
Verwaltungskenntnisse bauen kann, der ausreichend Erfahrung und Zeit für diese
große Aufgabe hat, und der sich nicht von seinen hauptamtlichen Parteifreunden in
Ingelheim und in der Verbandsgemeinde die Hand führen lassen muss.
Obwohl die Kassen seit Jahren leer sind und der Aufwand für Pflichtleistungen (z.B.
Schule, Kindergärten) zusammen mit den an Kreis und Verbandsgemeinde zu
zahlenden Umlagen die Steuereinnahmen der Ortsgemeinde schon übersteigen,
haben wir in den letzten 5 Jahren schon viel erreicht und Millionen sinnvoll investiert.
Alleine 2 Millionen€ gingen in neue Kindertagesstätten, Betreuung für U3 und Ü6Kinder (Hort). Straßen wurden in großem Umfang erneuert (zB Römer- Oberdorfstr,
Honigstr, Bahnhof-/ Rheinstr., obere Kreuzstr), die Jakob-Frey-Sportanlage
umfassend erneuert, neuer Wohnraum wurde geschaffen (Baugebiete an der Trift,
am Ochsenberg, Birkenweg etc.).
Messen Sie uns nicht an Versprechungen, sondern an dem, was wir erreicht haben!
Lärm und Verkehr
Heidesheim hat eine hervorragende Verkehrsanbindung und ist wohl das kleinste
Dorf mit 2 Autobahnanschlüssen und 2 Bahnhöfen. Dies bringt aber auch eine
erhebliche Lärmbelästigung mit sich. Stärker noch als vom Fluglärm ist Heidesheim
vom Bahn- und Straßenlärm betroffen. Ganz Heidesheim wird rund um die Uhr von
der A60 beschallt. Deshalb ist Lärmschutz hier für alle Heidesheimer am wichtigsten
und am wirkungsvollsten. Umfassenden Lärmschutz gibt es aber nur im Zuge eines
umfassenden Ausbaus der A60 auf 6 Spuren mit Standstreifen, der auch im Sinne
der Verkehrssicherheit unabdingbar ist. Die aufgrund des fehlenden Standstreifens
zu Tode Gekommenen mahnen uns!
Die A60 dient aber auch als Umgehungsstraße für Heidesheim, weshalb der
Durchgangsverkehr – entgegen anderslautender Gerüchte – nur einen geringen
Anteil an der Verkehrsbelastung hat. Über 80% ist Ziel- und Quellverkehr, also von
Heidesheimern und ihren Besuchern „hausgemacht“. Die Zeit der Vollsperrung der
Binger Straße zwecks Kanalsanierung hat gezeigt, dass selbst eine totale
„Verkehrsberuhigung“ das Verkehrsaufkommen im östlichen Teil der Mainzer Straße
kaum spürbar verringert. Deshalb ist es sinnvoller, den Verkehr ruhig abfließen zu
lassen, als uns durch zusätzliche teure bauliche Schikanen und Schilderwald selbst
zu behindern.
Stattdessen wollen wir die Straßen in Heidesheim, die es nötig haben weiter
sanieren und nachhaltige Möglichkeiten der Entlastung nutzen. So muss die
Ausweichtrasse, die während der Sanierung der Wackernheimer Straße (K 18)
gebaut wird, erhalten bleiben. Ein Rückbau wäre ein Schildbürgerstreich!
Der Weg neben der Landesstraße nach Ingelheim muss so ausgebaut werden, dass
er gefahrlos als Radweg genutzt werden kann.
Burg Windeck, Markthalle, Schönborner Hof
Die Burg Windeck ist das Wahrzeichen Heidesheims, wurde vor ca 25 Jahren von
der Gemeinde erworben und vor ca 15 Jahren durch umfassende
Restaurationsarbeiten vor dem Verfall gerettet. Entgegen anderslautender Gerüchte
betrugen die Baukosten 6,5 Millionen DM, nicht Euro. Ziel ist es nach wie vor, Burg
und Burggarten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und zwar so, dass die Burg
weiterhin gepflegt bleibt. Da die Gemeinde den zusätzlichen Pflegeaufwand bei einer
regelmäßigen Öffnung der Burg und des Burggartens alleine nicht bezahlen kann
favorisieren wir eine gastronomische Nutzung als Weinstube, oder Biergarten als
Ergänzung zur öffentlichen Nutzung als Trauzimmer etc.
Um die Markthalle als Veranstaltungshalle zu nutzen müsste sie mit
Millionenaufwand gekauft und umfassend umgebaut werden. Dies ist allenfalls
mittelfristig nach einer Fusion mit der Stadt Ingelheim denkbar.
Kurzfristig wollen wir daher den wichtigsten und der Gemeinde gehörenden
Veranstaltungsort weiter ausbauen: Den Schönborner Hof.
Markus Bettingen
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Bildung
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