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"Bring was ins Rollen" - Elya gehört zu den Siegerinnen - Paintbus

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(http://www.abendblatt.de/)
VON MENSCH ZU MENSCH
"Bring was ins Rollen" - Elya gehört zu den Siegerinnen
2010
5. Juni 2010, 08:18 Uhr
Die PaintBus-Aktion setzt erfolgreich ein Zeichen gegen Vandalismus. Initiatorin Cläre Bordes freut sich über die
Kreativität der Schüler.
"Die PaintBus-Aktion setzt seit Jahren erfolgreich ein Zeichen gegen Vandalismus", sagt Martin Wachowiak von der HVVSchulberatung. Und Wettbewerbsleiterin Cläre Bordes, die in Kooperation mit der Bildungsbehörde, der HVV-Schulberatung
und dem Hamburger Abendblatt als unterstützender Partner das PaintBus-Projekt seit 1999 organisiert, freut sich, dass
junge Menschen auf diese Weise ihre Kreativität entfalten können.
In diesem Jahr werden zwei Siegerbusse in Hamburg fahren. Elya Mirzojan (21) von der Berufsschule Bramfelder See,
Steilshoop, und auch Pauline Kussmann (18) vom Gymnasium Klosterschule, Hohenfelde, haben den PaintBusWettbewerb 2010 gewonnen. Die Entwürfe der beiden Schülerinnen passten laut Jury am besten zu dem Motto "Bus 2.0 Bring was ins Rollen".
Pauline Kussmanns Credo "Lass dich nicht fremdbestimmen" spiegelt sich in revolutionären, krassen Bildern wider: friedlich
demonstrierendebuddhistische Mönche, Che Guevara mit Fragezeichen und die Comicfigur Hello Kitty, die durch einen
Schuss niedergestreckt wird - eine Haltung, die das Ende der Kindheit symbolisiert. Elya stellt das friedliche
Zusammenleben von Menschen und Robotern dar. Auf der Rückseite des Busses sieht man, wie sie sich die Hand reichen.
Die Schülerin malte mit großer Begeisterung freundliche Gesichter, bunte Blumen, Hochhäuser, Metallkatzen, Roboter, die
den Haushalt und die Kinder versorgen, und fliegende Autos auf den Längsseiten. "Die Technik ist unaufhaltsam, macht mir
aber keine Angst", sagt sie zu ihren Bildern.
So viele Schüler wie noch nie, 771 aus 44 Schulen, hatten teilgenommen und Zahnräder, Spiegel, die Klimakatastrophe,
Menschen in der Stadt und auf dem Land gezeichnet.
Die bemalten Busse werden vier Jahre eingesetzt und anschließend wie ihre Vorgänger ins Ausland verkauft, wo sie auch
überwiegend im Linienverkehr weiterfahren. Am 14. Juni werden die Sieger im Museum der Arbeit geehrt. Eine Ausstellung
der rund 80 in die engere Wahl gekommenen Entwürfe ist für den Herbst geplant.(fe)
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