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6 Folien pro Seite - Universität Bamberg

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Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Herzlich Willkommen!
Prof. Dr.
Christoph
Schlieder
Zur Person
Projekt Geographische Informationssysteme
` Prof. Christoph Schlieder
` christoph.schlieder@
Geoinformation Science
wiai.uni-bamberg.de
` Lehrstuhl für
Prof. Dr. Christoph Schlieder
„Kulturinformatik“
Zur Person (2)
25. April 2006 – Vorlesung 1
` Dipl.-Wirtsch.Inf Peter Kiefer
` peter.kiefer@
wiai.uni-bamberg.de
` Wiss. Mitarbeiter und
Doktorand am Lehrstuhl
Dipl.-Wirtsch.Inf
Peter
Kiefer
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Projekt Geoinformationssysteme
Besonderheit
`
Zwei Veranstaltungen mit
verschiedenen Anforde-rungen
und Prüfungsleis-tungen, aber
gemeinsamer Terminplanung
` So kann die Studierbarkeit des
Fachs im Forschungs-semester
von Prof. Schlieder
sichergestellt werden
Seite 2-2
Struktur der Lehrveranstaltung
Theorieteil
Masterstudium
`
` Schein wird als
Prüfungsleistung für Mobile
Assistenzsysteme (inkl.
Praktikum) anerkannt.
Vermittlung von Grundlagen in
Vorlesungsform
` Prof. Schlieder
` ECTS-Anteil 25%
Leistungsnachweis
Bachelorstudium
`
` Schein wird als
Mündliche Prüfung über die
theoretischen Grundlagen
Prüfungsleistung für
Geoinformationssysteme
anerkannt.
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-3
Praxisteil
` Softwareentwicklung unter
Anleitung
` Peter Kiefer
` ECTS-Anteil 75%
Leistungsnachweis
` Präsentation der
Arbeitsergebnisse im
Kolloquium
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-4
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Was ist Kulturinformatik?
Kulturinformatik
Teil 1
Kulturinformatischer Kontext
` Angewandte Informatik der
Kulturwissenschaften
` Kurzform für
Teil 2
Gegenstand des Projekts
„kulturwissenschaftliche
Informatik“
` Ähnlich wie Bioinformatik für
biowissenschaftliche
Informatik steht
Teil 3
GIS und Geodatenmodellierung
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-5
Prof. C. Schlieder, Universität Bamberg, SoSe 2006
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Kulturinformatik?
Minerva: robot museum guide
Seite 2-6
Geographische Informationssysteme Vorlesung 1- 1
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kulturwissenschaften
Multiperspektivität
… im Plural
` 'Kulturwissenschaften'
befassen sich "mit Kultur als
dem Inbegriff aller
menschlichen Arbeit und
Lebensformen,
einschließlich
naturwissenschaftlicher
Entwicklungen"
` Frühwald, Jauß, Koselleck,
Mittelstraß, Steinwachs
(1991)
Information Community
Archäologie
Vor- und Frühgeschichte
Geschichte
Kunstgeschichte
Denkmalpflege
Bauforschung
Volkskunde
Ethnologie
Pädagogik
(Kultur)geographie
…
` „a collection of people (…)
who, at least part of the
time, share a common
digital geographic
information language and
share common spatial
feature definitions.“
` OGC Abstract Specification
Topic 14: Semantics and
Information Communities
www.opengeospatial.org/
Einige Kulturwissenschaften
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-7
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-8
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Geoinformation communities
Information communities
Landwirtschaft
Nutzergruppen
` Brache: Fläche, auf der
keine oder nur bestimmte
Arten angebaut werden
Naturschutz
` Brache: Fläche, die aus
der landwirtschaftlichen
Nutzung genommen ist
ATKIS
` Brachland: „Flächen, die
Technische Ebene:
` Informations communities
` Nutzer mit gleichem System
sind Gruppen von Nutzern
eines Informationssystems
` Sie sind durch
Gemeinsamkeiten der
Informationsverarbeitung
auf der technischen,
kognitiven oder sozialen
Ebene gekennzeichnet
` z.B. Nutzer von Tablet-PCs,
seit längerem nicht mehr
nach ihrer ursprünglichen
Zweckbestimmung genutzt
werden.“
mit Internetzugang, …
Kognitive Ebene
` vergleichbare Fertigkeiten
bzw. Wissen der Nutzer
` z.B.,Informatiker,
sehbinderte Nutzer, …
Soziale Ebene
` Nutzer mit ähnlicher
Funktion in der Organisation
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-9
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-10
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
B Kurz gefragt ^
Datenquelle ATKIS
Semantische IT
` Mit welchen Technologien
der Semantischen
Informationsverarbeitung
lassen sich
Fachterminologien
modellieren?
Schlieder: Geographische Informationssysteme
AKTKIS
Fachterminologie
für Landnutzung
Seite 2-11
Prof. C. Schlieder, Universität Bamberg, SoSe 2006
Fläche, für die
aktualisierte Daten
benötigt werden
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-12
Geographische Informationssysteme Vorlesung 1- 2
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Information community ATKIS
Datenquelle CORINE
CORINE
Fachterminologie
für Landnutzung
Fläche, für die
Fläche, für
die
aktualisierte
Daten
aktualisierte
Daten
benötigt
werden
benötigt werden
www.adv-online.de/veroeffentlichungen/atkis_index.htm
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-13
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-14
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Information community CORINE
Semantische IT
Modellierung
` Konzept aus
CORINE wird
modelliert
` Discontinuous
urban fabric
Inferenz
` Bestimmt die
Oberklassen in
ATKIS
` Settlement,
Residential Area,
Vegetation Area
class-def discontinuous-urban fabric
slot-constraint use-type
value-type used
has-value living
slot-constraint coverage
value-type structure, NOT no-structures
has-value OR road-network, buildings
slot-constraint vegetation
value-type natural-plants
slot-constraint cultivation
value-type no-plants
slot-constraint ground
value-type land
has-value land
www.umweltbundesamt.at/umwelt/raumordnung/flaechennutzung/corine/
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-15
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
automatisch erschließen
Anwendungsorientierte Fächer
Geoinformationssysteme
Geoinformatik
Mobile Computing
` Räumliche Datenbanken
` Mobile Computing
` Fokus auf geowiss.
Methodischer Zugang
` Semantische
Informationsverarbeitung
` Methoden der
Wissensrepräsentation
` ergänzt um Methoden der
Computerlinguistik und
Bildverarbeitung
Schlieder: Geographische Informationssysteme
www.esri.sc.edu/capabilities/gis
` „Inhalt“, „Bedeutung“
Seite 2-16
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kulturinformatik in Bamberg
Semantische Analyse
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Anwendungen
Semantische
Informationsverarbeitung
Digitale Bibliotheken
` Text- und Bildarchive
` Content Management
` Fokus auf geschichtswiss.
Anwendungen
Digitale Bibliotheken
Content Management
Analyse geowissenschaftlicher Daten
mit einem Geoinformationssystem (ESRI)
Seite 2-17
Prof. C. Schlieder, Universität Bamberg, SoSe 2006
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-18
Geographische Informationssysteme Vorlesung 1- 3
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Projekt Geoinformationssysteme
Teil 1
Kulturinformatischer Kontext
Teil 2
Gegenstand des Projekts
Teil 3
GIS und Geodatenmodellierung
Mit dem Spiel GeoTicTacToe das Welterbe Bamberg erleben
Schlieder & al. (2005), Proc. INTETAIN-05
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-19
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Ortsbezogene Spiele
Assistenz
Definition?
` oft eingeschränkte
`
`
`
Seite 2-20
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Mobile Assistenzsysteme
`
Schlieder: Geographische Informationssysteme
` Aufenthaltsort und
Interaktionsmöglichkeiten
unter extremen
Arbeitsbedingungen
beim Sport
im Straßenverkehr
für Menschen mit
Behinderung/Krankheit
Bewegung des Spielers sind
eigene Elemente im Spiel
Kontext des Nutzers
` location ist eine (sehr
Mobiles Assistenzsystem für Skifahrer
(wearable computing)
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-21
Beispiel: Geocaching
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Beispiel für ein Geogame
Assistenzsystem für ein Geogame
© Bayerische Vermessungsverwaltung
GeoTicTacToe
` Spielfelder sind 9
geographische Orte
` Ein Spieler besetzt ein Feld,
indem er/sie sich an den
entsprechenden Ort begibt
` Es gewinnt, wer zuerst drei
Spielfelder in einer Reihe
besetzen kann
Themenbeispiele
` Single-Player Version
(Intelligenter
Computergegner)
` Geogame auf nutzerdefiniertem Spielfeld
(preinstalled Geogame)
` Geodatenvisualisierung
(z.B. Triangulated Irregular
Network von Bamberg)
Spielen im geographischen Raum
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-22
Seite 2-23
Prof. C. Schlieder, Universität Bamberg, SoSe 2006
http://www.geostat.iung.pulawy.pl/arct/3d.htm
wichtige) Form von Kontext
Oberflächenmodell als
TIN (Triangulated Irregular Network)
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-24
Geographische Informationssysteme Vorlesung 1- 4
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Organisatorisches
4 SWS
`
Dienstag 14-16 Uhr
` Donnerstag 12-14 Uhr
Räume
`
Rechenzentrum
`
Hochzeitshaus
•
` Webseite des Lehrstuhls
` Aktuelle Informationen
Do, 04.05.
`
F303
` Vorlesung
` RZ0.06 oder F155
` (je nach Teilnehmerzahl)
Di, 02.05.
` Programmiereinführung
`
F380
` Vorlesung
` Folien zu den
F303/F380
`
•
Do, 27.04.
Web
` Raumankündigungen
Feldkirchenstraße
•
Nächste Termine
Veranstaltungen
Forum
RZ0.06
H105 (Innenstadt GGeo)
` http://www.kinf.wiai.uni-
bamberg.de/lehreforum/
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-25
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-26
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Prüfungsform
Theorieteil
`
Mündliche Einzelprüfung
Dauer ca. 20 Minuten
` Termin:
13. oder 17. Juni
` Uhrzeiten werden individuell
vereinbart
`
Praxisteil
` Erarbeiteter und
dokumentierter Quellcode
des einzelnen Teilnehmers
` Präsentation des eigenen
Lösungsbeitrags
` Dauer ca.10 Minuten
` Termin: Letzte
Vorlesungswoche
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-27
Teil 1
Kulturinformatischer Kontext
Teil 2
Gegenstand des Projekts
Teil 3
GIS und Geodatenmodellierung
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-28
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Literaturempfehlung
GIS
Lehrbuch
Ausrichtungen
` Longley, P., Goodchild, M.,
` Das Akronym GIS wird mit
Maguire, D., Rhind, D.
` Geographic Information:
Systems and Science
` Wiley: Chichester, UK
0-471-49521-2 hardcover
0-471-89275-0 paperback
` 2001
verschiedener
Akzentuierung interpretiert:
` Geoinformation Systems
Geoinformation Science
Geoinformation Services
Location and time are powerful
ways of identifying and
characterizing information, because
many data sets have footprints in
space and time. This is obviously
true of maps and Earth images, but
it is also true of many reports,
books, photographs …
Goodchild (2000)
Inhaltliche Abdeckung
` zum Nacharbeiten der
Teile 1 und 3 der Vorlesung
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-29
Prof. C. Schlieder, Universität Bamberg, SoSe 2006
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-30
Geographische Informationssysteme Vorlesung 1- 5
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Geoinformationssysteme
Sichtweise 1
Technologieentwicklung
Sichtweise 2
1980
` Ein GIS ist Software, die
` Ein GIS ist Software, die
digitale Karten zur
Verfügung stellt
` Sichtweise des nichtfachlichen Nutzers, der über
WWW Zugang zum GIS
erhält
` Z.B. Reiseroutenplanung,
Wetterkarten, Gelbe Seiten
raumbezogene Daten
verwaltet
` Nutzung durch die Vermessungsämter und im Kataster
Sichtweise 3
` Ein GIS ist ein entschei-
dungsunterstützendes
Analysewerkzeug
` Wissenschaftliche und
industrielle Nutzung
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-31
1963 Canada
Geographic
Information System
1985
1990
1995
1981 ArcInfo: erstes
erfolgreiches GIS-Produkt
1985 GPS - Global
Positioning System
1969 GIS-Firmen
ESRI und Intergraph
gegründet
2000
1994 OpenGIS
Consortium
1996 MapQuest: erster
erfolgreicher GIService
1987 Int. Journal of Geogr.
Information Science
1972 Landsat 1:
Beginn der zivilen
Erdfernbeobachtung
1988 Gründung
des US NCGIA
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-32
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
GI Services im Alltag
GI Services im Alltag
MapQuest: Adressensuche „Broadway & W 114 St, New York, NY“
www.mapquest.com
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-33
Deutscher Wetterdienst: Wettervorhersagen
www.wetter.com
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-34
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Literaturhinweis
Geodaten
Geodatenmodellierung
Datenmodellierung
` Zeiler, M. (1999)
` Modeling our World: The
` Geländedaten, d.h.
3D-Oberfläche der Erde
` Bilder und bildförmige
Messungen, z.B. Radar
` Diskrete Geoobjekte, z.B.
Verwaltungsgrenzen
` Indirekt georeferenzierte
Objekte, z.B. Adressen
ESRI guide to geodatabase
design
` ESRI Press, Redlands: CA
ISBN 1-879102-62-5
Anmerkung
` Für Nutzer und Entwickler
von ArcInfo 8 geschrieben
„There is no single ‚correct‘ model,
but there are good models and bad
models.“
Michael Zeiler (1999)
` In Problemanalyse und
Lösungsbeschreibung
allerdings konzept- und
nicht produktbezogen
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-35
Prof. C. Schlieder, Universität Bamberg, SoSe 2006
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-36
Geographische Informationssysteme Vorlesung 1- 6
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Triangulated irregular networks
Zeiler, M. (1999). Modeling our World, ESRI
Datenquellen
` Höhen errechnet aus
Satelliten- oder Luftbildern
` über GPS-Vermessung
Prinzip
` Geländemodelle stellen das
Relief als 2D-Funktion
z = f(x,y) dar
` eindeutiger Funktionswert!
Triangulierung
` Höhenwerte (z-Werte)
werden nur für die
Stützpunkte repräsentiert
` Über den Stützpunkten ist
eine Triangulierung, d.h.
eine ebene Zerlegung in
Dreiecke definiert
Flächenmodellierung
Repräsentation
` Rasterbild von z = f(x,y)
` Triangulated irregular
Zeiler, M. (1999). Modeling our World, ESRI
Geländedaten modellieren
` Jedem Dreieck der
Triangulated irregular network
network (TIN)
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-37
Triangulierung entspricht
eine im Raum orientierte
Fläche (face)
Delauny Triangulierung
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-38
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
B Kurz gefragt ^
Kurz geantwortet
Zeiler, M. (1999). Modeling our World, ESRI
Geodatenanalyse
` Welche Eigenschaften des
Reliefs kann man über ein
TIN errechnen?
Aspekt: Himmelsrichtung
der Flächennormalen
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-39
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Rasterdatenmodell
Datenquellen
Raster
` Satellitenbilder, Luftbilder
` 2-dim. Feld (array) aus
als günstige Quelle für
Geodaten
` Gescannte Karten
` Jedes Pixel enthält einen
gleichartigen Zellen (Pixel)
Messwert
` Mehrere gleiche Raster
Messwerte
` Höhenwert (z-Wert) in
Lokale Operatoren
einem Geländemodell
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Rasterdatenmodell
repräsentierten Bänder
eines Multispektralbildes
` Intensität (Albedo in Fotos)
Landnutzungsart
Seite 2-40
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Messdatenbilder modellieren
` Abgeleiteter Wert, z.B.
Steigung: Winkel der
Flächennormalen zur xy-Ebene
` Erlauben z.B. die Simulation
Digitales Geländemodell
Daten aus Ormsby & al. (2002)
Seite 2-41
Prof. C. Schlieder, Universität Bamberg, SoSe 2006
der Ausbreitung von Stoffen
(Dispersion)
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Morphologische Operation
Seite 2-42
Geographische Informationssysteme Vorlesung 1- 7
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Rasterdatenkonversion
Quadtrees
Messwerte zu Raster
Prinzip
` Diskretisierungs- und
` Verallgemeinerung der
Quantisierungsproblem
Lauflängencodierung:
gleiche Werte werden
zusammengefasst
Diskretisierung
` Vektordaten lassen sich
u. U. in keinem Raster mit
endlicher Auflösung
darstellen
` Resultate über Nichtrealisierbarkeit (synthetic
computational geometry)
Auflösungspyramide
` Quadratische Raster der
In R2 aber nicht in Q2
realisierbare Punktkonfiguration
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-43
Größe 2i × 2i auf der i-ten
Auflösungsstufe
` Erlaubt Visualisierung in
verschiedenen Auflösungen
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Vektordatenmodell
Datenquellen
Geoobjekt
` aus Vermessungsdaten
` engl. feature
` Modell eines geogra-
konstruierte (gezeichnete)
Objekte, z.B. Flurgrenzen
` Vektorisiert aus Satellitenund Luftbildern
phischen Objekts mit
abgegrenzter Form
` Gebäude, Verkehrswege,
` Objekte müssen
Verwaltungseinheiten, …
Grundformen
Vektordaten
Ormsby & al. (2002)
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Seite 2-45
Linienzug
Topologie
`
`
relative Lage zu anderen
Geoobjekten
Netzwerke und Zerlegungen als
komplexe topologische
Geoobjekte
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Flächenobjekte (polygon features)
Seite 2-46
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Raumbezug und Sachbezug
ausgedrückt in einem
Georeferenzsystem
Linienobjekte (line features)
` 0-D: Punkt
` 1-D: Polygon- bzw.
` 2-D: Polygon bzw. Fläche
`
Punktobjekte (point features)
Beispiele
Voraussetzung
Lage und Form
Seite 2-44
Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften
Diskrete Objekte modellieren
identifizierbar und begrenzt
sein
` Erlaubt dafür die höchste
Genauigkeit bei der Formund Lagebeschreibung
Auflösungsstufen 1,2 und 3
Zeiler, M. (1999). Modeling our World, ESRI
Vektor zu Raster
Indirekte Georeferenz modellieren
Thematik
Georeferenzierung
` fachliche Eigenschaften und
Relationen
` Abgelegt in einer
relationalen oder
objektrelationalen
Datenbank
` Direkt: Bezug zu einem
Georeferenzsystem
` Indirekt: über Ortsnamen,
Adressen, ...
Geocodierung
` Automatisches Übersetzen
von indirekten in direkte
Georeferenzierung
` Wird von GIS als
Standardfunktionalität
bereitgestellt
Seite 2-47
Prof. C. Schlieder, Universität Bamberg, SoSe 2006
Schlieder: Geographische Informationssysteme
Adressdaten
Ormsby & al. (2002)
Seite 2-48
Geographische Informationssysteme Vorlesung 1- 8
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Kategorie
Kunst und Fotos
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