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Im Westen was Zählbares

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LOKALSPORT
Donnerstag, 24. März 2011
Im Westen was Zählbares
Volleyball: Rottenburg will mindestens eins der Spiele bei Moers und Düren gewinnen
Vor der großen Westschleife
von Volleyball-Erstligist EnBW
TV Rottenburg stellt Trainer
Hans Peter Müller-Angstenberger klar: Eines der beiden
Spiele in Moers am heutigen
Donnerstag und in Düren
(Samstag) will er mit dem
Team gewinnen.
Das Blaue, das ist das Auto: Sulzer Rallyetest in Finnland.
M
eterhoher Schnee inmitten finnischer Wälder,
strahlender
Sonnenschein – was ein Paradies für Wintersportler sein kann, erfreut auch
Rallyefahrer. „Hier können stundenlang Drift, Beschleunigung,
Bremsen und alle erdenklichen
Fahrsituationen auf dem glatten
Untergrund geübt werden, ohne
Privatbild
Wege werden anderweitig benötigt“, wie Stocker berichtete. Der
Teamchef ist verärgert: „Somit
müssen selbst kleinste Testfahrten
entweder ohne die „Bürokraten“
zu fragen durchgeführt werden
oder auf private Gelände oder Firmengelände verlegt werden – denn
ohne diese Einstellfahrten geht’s
nun mal nicht im Rallyesport!“
Finnland statt
Bochinger Feldweg
Sulzer Rallye-Pilotin testet im hohen Norden
dass ernsthafte Schäden an den
Fahrzeugen zu befürchten sind“,
erläutert der Sulzer HS RallyeTecTeamchef Harry Stocker. Dessen
Fahrerin Leoni Stiem trainierte mit
anderen Fahrern unter diesen Bedingungen in Finnland für die anstehende Rallye-Saison.
Ein deutscher
Importeur stellte den Teilnehmern
dafür Ist verärgert über
300 PS
starke
die Oberndorfer
Turbo-AllradStadtverwaltung:
fahrzeuge und
Rallye-Teamchef
in Mark und
Harry Stocker.
Sandro Wallen- Archivbild: Ulmer
wein sowie Armin Schwarz einige von Deutschlands besten Rallyefahrern als Instruktoren zur Verfügung. „In
Deutschland bekommt ein Fahrer
diese Chance nicht“, berichtete
Stocker.
So habe er in Oberndorf für einen Fahrwerkstest um die Sperrung eines kurzen Rundkurses in
Bochingen auf Feldwegen ersucht,
um wenigstens mal eine Stunde
Einstellungen zu testen. Zwar sei
der Ford Puma mit einer Straßenzulassung ausgestattet und könne
somit auf öffentlichen Wegen gefahren werden. „Allerdings will
man den normalen Verkehrsteilnehmer ja nicht erschrecken“, sagte Stocker. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt. Begründung: „Die
Somit musste das Sulzer Team
eine andere Möglichkeit suchen,
um der Pilotin des Rallyeteams eine Trainingsmöglichkeit zu bieten.
„Zwar sehr kostenintensiv, aber ein
Traum“, sagte Stiem, als sie nach
drei Tagen Schneetraining in Finnland aus dem
Flugzeug stieg
und ihre Eindrücke
der
Teamleitung
schilderte. Ihr
Fazit: „Viel gefahren und gelernt – und vor
allem nix kaputt
gemacht…!“
Währenddessen
schraubt das Sulzer Team in der
Werkstatt am neuen Fahrwerk und
Getriebe, um zur Hessenrallye Vogelsberg Mitte April in die Deutsche Rallyemeisterschaft (DRM) zu
starten. „Auch hierzu muss dank
der Absage der Oberndorfer Verwaltung das Auto dann eben noch
nach Bayern verfrachtet werden,
um optimale Dämpfereinstellungen zu erhalten“, berichtete Stocker. Leoni Stiem werde dabei weitere „Gaststarts“ nutzen, „um die
Konzentration und das Fahrgefühl
aufrecht zu erhalten“, wie Stocker
sagt. Als nächstes steht ein zweitägiges Eis-Kartrennen in Gelsenkirchen auf dem Program, zu dem
Stiem vom Veranstalter als Stargast
eingeladen wurde.
THOMAS DE MARCO
Rottenburg. Eigentlich sieht Müller-Angstenberger die Konkurrenten Moers und Düren als die
Mannschaften, an deren Niveau
sich der TV Rottenburg ranspielen
will. Doch davon war vor zehn Tagen bei der 0:3-Heimschlappe gegen CV Mitteldeutschland nichts
zu spüren. „Das war ein unerklärlicher Rückschlag“, sagt der TVRTrainer. Den sieht er nach der phasenweise ansprechenden Leistung
gegen Haching trotz der 0:3-Heimniederlage nun als überwunden
an.
Deshalb will der Trainer mindestens einen Sieg vom Trip in den
Westen mitbringen. „Das wäre
wichtig, damit es im Kampf um die
Playoffs nicht auf den letzten Spieltag ankommt“, sagt Müller-Angstenberger (Restprogramm der Kandidaten siehe unten). Er geht davon aus, dass CV Mitteldeutschland seine Mannschaft nicht mehr
abfangen kann. Gotha ist für den
Rottenburger Trainer deshalb der
Hauptkonkurrent. „Wir haben es in
den restlichen drei Spielen selbst
Die pure Enttäuschung sprach aus den Gesichtern der Rottenburger Volleyballer, als sie am 31. Oktober das Heimspiel gein der Hand, die Playoffs zu erreigen Moers nach 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren hatten. Heute soll es anders aussehen.
Archvbild: Metz
chen“, sagt der Trainer, der zwei
Die Runde, in der die besten acht
Seine Mannschaft habe am
Hand gegeben und damit beim
dieser drei Begegnungen gewinnen
Mannschaft um den Titel spielen,
Dienstag hart trainiert, sagt TVRSaisonstart die dritte Niederlage in
will.
müsse schon sein. „Auf die AbKapitän Matthias Pompe. Auch er
Serie kassiert.
Die größten Chancen rechnet er
stiegsrunde habe ich keine Lust“,
ist wild entschlossen, mit den RotDas Programm
sich dabei heute
sagt der Kapitän. Zumal bei der entenburgern mindestens einen Sieg
heute und am
gegen
Moers
gen
Konstellation in der Liga die
vom
Doppelpack
im
Westen
mitzuSamstag
sei
aus. „Das Spiel
Wir haben es in den
Abstiegsrunde erhebliche Risiken
bringen. „Dann wären wir sicher
nicht einfach,
gegen uns ist
restlichen
drei
Spielen
für den TVR bedeuten würde.
drin in den Playoffs“, sagt Pompe.
erklärt Rottendas fünfte in
selbst in der Hand, die burgs Diagonalzwölf Tagen für
Playoffs zu erreichen.
angreifer Falko
den MSC“, sagt
Kampf um die Playoffs – das Restprogramm der Kandidaten
Steinke, „auch
Müller-AngstRottenburgs Trainer
wenn
beide
enberger, „ich
Müller-Angstenberger
7/20:24 Punkte): Wupper- (Platz 9/16:28): VCO BerVier Teams kämpfen
Gegner nur mit
gehe davon aus,
lin – Mitteldeutschland,
noch um zwei freie Plätze tal – Netzhoppers, NetzWasser
kodass die MoerMitteldeutschland – Hahoppers – SCC Berlin.
in der Playoff-Runde um
chen“. Bei Düren komme es darser Mannschaft nicht zu 100 Proching.
● EnBW TV Rottenburg
die Deutsche Meisterauf an, Christian Dünnes, den erzent fit ist.“ Allerdings hat Moers
● VC Gotha (Platz
(Platz 8/18:24): Moers –
schaft. Hier das Restprofolgreichsten Angreifer der Liga,
zuvor drei der vier Begegnungen
zu kontrollieren. „Dann sieht es
gewonnen und will Platz vier in
10/14:28): Bühl – Gotha,
TVR, Düren – TVR, TVR –
gramm der Kandidaten:
Gotha – VCO Berlin, GoWuppertal.
● Netzhoppers Königs
bei Düren so aus, wie wenn ich bei
der Tabelle verteidigen. Im Hintha – Moers.
● CV Mitteldeutschland
Wusterhausen (Platz
Rottenburg aus dem Spiel genomspiel in Tübingen hatte der TVR
men werde“, sagt Steinke.
noch eine 2:0-Führung aus der
,,
Basketball
■ BEZIRKSLIGA AUFSTIEG 1 MÄNNER
BV V-Schwenningen III – VfL Nagold
71:68
TV St. Georgen – ASV Horb
114:66
1. TV St. Georgen
4
344:263
8
2. VfL Nagold
4
290:269
6
3. ASV Horb
4
256:326
5
4. BV V-Schwenningen III 4
258:290
5
MAL ANDERS GEFRAGT
Fußball
■ LANDESLIGA, STAFFEL 3
TSG Tübingen – Schramberg
1. Böblingen
17 12
2. Sindelfingen
17 9
3. Rottweil
16 8
4. Zimmern
16 7
5. TSG Tübingen
17 8
6. Pfullingen
16 7
7. Bösingen
17 6
8. Rottenburg
17 7
9. Empfingen
17 6
10. Metzingen
16 7
11. Freudenstadt
17 6
12. Gärtringen
16 6
13. Ehningen
16 6
14. Hildrizhausen
16 5
15. Schramberg
17 5
16. Mühlheim
16 3
3 2
4 4
3 5
5 4
1 8
3 6
6 5
2 8
4 7
1 8
4 7
3 7
2 8
4 7
3 9
0 13
36:14
40:27
30:14
28:20
28:32
33:27
33:39
31:37
36:32
25:27
24:29
25:21
29:27
17:34
32:42
16:41
■ A-JUNIOREN, VERBANDSSTAFFEL SÜD
Ergenzingen – Derendingen
1. Balingen
14 10 4 0 49:16
2. Ravensburg
14 10 2 2 35:12
3. Wangen
14 9 2 3 55:17
4. Laupheim
14 8 2 4 34:25
5. Zimmern
14 8 1 5 47:23
6. Rottweil
13 8 1 4 29:20
7. Ulm 1846 II
13 7 3 3 44:18
8. Amtzell
14 7 1 6 43:35
9. Albstadt
13 6 2 5 31:24
10. Achstetten
13 6 0 7 19:55
11. Biberach
15 3 0 12 29:57
12. Gosheim
13 2 1 10 11:48
13. Derendingen
16 2 1 13 19:59
14. Ergenzingen
14 1 0 13 23:59
3:7
39
31
27
26
25
24
24
23
22
22
22
21
20
19
18
9
5:2
34
32
29
26
25
25
24
22
20
18
9
7
7
3
Quelle: DFBnet
Wittershausen und Beffendorf gehen eigene Wege
Jugendarbeit der TSG zahlt sich jetzt aus / Ein Trio übernimmt im Sommer von Trainer Alois Stapf
K U RZ N OTI ERT
Wittershausen. Vor vier Jahren begann die TSG Wittershausen mit
dem SV Beffendorf den Frauenspielbetrieb in einer Spielgemeinschaft. Nun gehen beide Vereine
auf Initiative Beffendorfs eigene
Wege. Mit Ablauf der Saison beendet auch Alois Stapf seine TrainerTätigkeit bei der SGM. Dank seiner
intensiven Jugendarbeit ist die TSG
Wittershausen für die bevorstehenden Runde in der Lage, personell auf eigenen Füßen zu stehen.
In dem 18er-Kader für die kom-
Tennis: In der Winterhallenrunde
der Bezirksstaffel haben die Damen 40 des TC Bildechingen den
TC Sulz mit 5:3 besiegt. Die TCBSpielerinnen Luzia Hegle, Martina März und Renate Klink setzten
sich in den Einzeln deutlich
durch. Das Doppel März/Klink
sorgte mit 6:3, 6:3 für die weiteren Punkte zum dritten Sieg des
TCB, der die Saison somit punktgleich mit dem Tabellenführer
TC Dornstetten als Zweiter abschließt.
mende Saison, der sich noch vergrößern könnte, sind bereits drei BMädchen und das Spielerinnentrio
eingerechnet. Die Nachfolgerinnen
von Alois Stapf sind Melanie Leopold, bisher bei der SGM Holzhausen, Daniela Paga, bis vorige Runde
beim in die Regionenliga aufgestiegenen Meister der Bezirksliga 8, dem
TSV Dettingen, und Michaela Hess,
die ebenfalls in Dettingen spielte
(Dritte bis Fünfte von links). Vielleicht übernimmt das Trio im Sommer ja einen frischgebackenen Regi-
onalligisten, denn die SGM Wittershausen ist derzeit Tabellenführer in
der Bezirksliga 11 mit guten Titelchancen. Roland Digiser (Zweiter
von links) stellte gestern Abend im
Sportheim das Konzept „Schule-Studium-Beruf-Hobby“ vor, das einen
Kader von 18 bis 20 Spielerinnen erfordert, um unvermeidliche Engpässe abzufangen: Ziel sei es, „ein geiles
Team hinzukriegen, damit es allen
Spaß macht.“ Links im Bild Roland
Wilde (2. Vorstand), rechts Betreuer
Herber Spath.
Text und Bild: uw
Weil er für den Profifußball
nicht entdeckt wurde, ist
Gerd Fuss nun Abteilungsleiter der Spvgg Freudenstadt –
mit einem Faible für Fleischkäse, Bierkönig und Anti-Bayern-Songs, wie er in „Mal
anders gefragt“ sagt.
Was wollten Sie als Kind
werden?
Fußballprofi natürlich, leider hat
mich keiner entdeckt.
Welches Lied singen Sie
gerne?
„Zieht den Bayern die Lederhosen
aus!!“
Wem würden Sie gerne mit
welcher Begründung einen
Orden verleihen?
Meiner Lebensgefährtin Tanja für
ihre Geduld und ihr Verständnis,
wenn ich mal wieder in Sachen
Fußball unterwegs bin und mich
die Theke im „Dobel“ nicht los
lässt.
Was ist Ihr größtes Laster?
Auf dem Sofa liegen und von einer
Sportsendung zur anderen „zappen“.
Bei welcher TV-Sendung
wären Sie gerne Gast?
Bei der Übertragung des WM-Finales 2014 in Brasilien.
Wo hätten Sie gerne Ihren
Zweitwohnsitz?
Auf Mallorca, in der Nähe vom
Bierkönig ;-) – mit vielen Gästezimmern für meine Kumpels.
Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?
Fleischkäse in allen Variationen
und danach eine große Packung
Gummibärle.
Welche Schlagzeile würden
Sie gerne über sich lesen?
„Gerd Fuss geht als Spielleiter
mit der Spvgg Freudenstadt in
die zehnte Landesliga-Saison in
Folge“
Was würden Sie im
täglichen Leben gerne
besser können?
Tiefschnee und Buckelpiste fahren, das sieht bei mir immer ein
bisschen abenteuerlich aus.
Welches war das schönste
Spiel, das Sie mit der
Spvgg Freudenstadt erlebt
haben?
Das Bezirkspokal-Finale Spvgg
Freudenstadt I – Spvgg Freudenstadt II. Das war einmalig
und wird’s wahrscheinlich auch
nicht mehr geben. Bild: Ulmer
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