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Memetik: Was sind Meme? Mem = Informationseinheit (Idee

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Memetik: Was sind Meme?
Mem = Informationseinheit (Idee, Anweisung, Verhalten)
(geprägt durch Richard Dawkins, 1976)
Meme sind vergleichbar mit Genen
(haben aber keine physische Form):
- unterliegen Darwinschem Evolutionsprozess
- Reproduktion und Verbreitung durch natürliche Selektion
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
Memetik: Wie verbreiten sich Meme?
Eine Verbreitung der Meme kann nur durch Kommunikation
erfolgen!
Abb. 1:
reden = Bekanntgabe der Meme
Abb. 2:
zuhören = Aufnahme der Meme
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
Memetik: Wie verbreiten sich Meme?
→ Kopie
→ Mutation
→ Ablehnung
Abb. 3: Verarbeitung der Meme
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
These 1: Meme, die Gefahr, Essen und Sex enthalten,
verbreiten sich schneller.
Effektive Weitergabe der Meme, wenn sie biologische
und psychologische Bedürfnisse ansprechen:
Bedürfnispyramide nach Maslow (Bild: Wikipedia)
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
These 1: Meme, die Gefahr, Essen und Sex enthalten,
verbreiten sich schneller.
Knöpfe der ersten Ordnung:
Urinstinkte, z.B. Essen, Schlafen, Paaren
Knöpfe der zweiten Ordnung:
z.B. Verbundenheitsgefühl mit einer Gruppe,
Individualität, Anerkennung, Gehorsam
„Man fühlt sich irgendwie gut, wenn man macht, wozu einen der Trieb auffordert,
oder man fühlt sich schlecht, wenn man das nicht macht.“
Richard Brodie
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
These 1: Meme, die Gefahr, Essen und Sex enthalten,
verbreiten sich schneller
Also ist eine schnellere Verbreitung wahrscheinlicher....
... wenn das Mem interessant ist
z.B. Tod von Michael Jackson
... wenn das Mem Bedürfnisse anspricht
z.B. Student an der DHV Speyer (Gruppenzugehörigkeit)
Ergebnis: Meme, die Triebe nutzen, haben einen evolutionären Vorteil, d.h. These 1 (+)
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
Virales Marketing
Ausgangspunkt: Menschen sind gegenüber Informationen,
insbesondere Werbung abgestumpft und desinteressiert
Virales Marketing ist
-
eine Marketingform,
die soziale Netzwerke und Medien nutzt,
um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen
Nachricht
auf eine Marke, Produkt oder Kampagne aufmerksam zu
machen;
epidemische Verbreitung.
(Definition von Wikipedia)
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
Virales Marketing: Beispiele
Beispiele:
-Ipod,
-Blumenvase des VW Beatle
interes-
= Produkt, dass
sante Information hat
- Sendung „Deutschland
- Sucht den Superstar“ (DSDS)
= Information, an der
Produkt
hängt
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
These 2: Wir können Manipulationsversuchen abwehren!
Wie funktioniert virales Marketing?
↑
Botschaft
→
↑
↑
Botschafter/Muliplikator
(+ Verteilungsort)
→
z.B. Foren, Netzwerke, Mailinglisten, Blog
↓
↓ ↓
→
Beispiele:
- Hotmail
- Film „Blair Witch Project“
- Spiel „Moorhuhn“ (Johnny Walker)
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
These 2: Wir können Manipulationsversuchen abwehren!
Wann werde ich manipuliert? Kann ich mich dagegegen zu Wehr setzen? Wenn ja, wie?
1. Manipulationsversuch erkennen durch Selbstreflektion
- Auf welche Knöpfe springe ich an?
- Bin ich ggf. im Moment angreifbar?
2. Reagieren
- ignorieren (passiv)
- konfrontieren (aktiv)
Ergebnis: Wir können Manipulationsversuche im Einzelnen
abwehren, d.h. These 2 (+)
Memetik, Virales Marketing
© Jana Goldmann
7. Juli 2009
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