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Doppik was ist das

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Sachstand – Umstellung auf Doppik
Doppik – Einführung und Vergleich
Drei-Komponenten-System
Vermögensbewertung
Bilanz - Darstellungsform
Doppik – was ist das?
• „Kunstwort“ - Doppelte Buchführung in Konten
(vgl. freie Wirtschaft, jedoch ohne Gewinnerzielungsabsicht)
• Verwendung des Begriffes im öffentlichen Sektor
• Konzept zur Modernisierung der Haushaltsplanung,
Steuerung und Buchführung in den öffentlichen
Gebietskörperschaften
Vergleich – Kameralistik / Doppik
Einfache Kameralistik
Doppik
Geldverbrauchskonzept
Geldverbrauchskonzept plus
Ressourcenverbrauchskonzept
einseitige Konten (Einnahme/Ausgabe-
doppelte Buchführung
Rechnung)
Inputsteuerung
Input- und Outputsteuerung
keine vollständige Vermögenserfassung und -bewertung (keine
vollständige Vermögenserfassung und
-bewertung (jährliche Inventur)
Inventur)
keine vollständige Abbildung der
Verschuldung (nur Geldschulden)
vollständige Abbildung der
Verschuldung (Verbindlichkeiten und
Rückstellungen)
keine Konsolidierung von Auslagerung Konsolidierung von Auslagerungen
mit Kernhaushalt
mit Kernhaushalt
Doppik – welche Ziele werden verfolgt ?
effizientere und effektivere öffentliche Leistungserstellung
verbesserte Steuerungsmöglichkeiten
Offenlegung der Generationengerechtigkeit
Haushalts- und Finanzpolitik
deutlichere Transparenz von Mittelverwendung,
Zielerreichung und finanzieller Lage
Erstellung eines Jahresabschlusses =
Darstellung des gesamten Vermögens und der gesamten Schulden
(sog. Drei-Komponenten-System)
DKM – Drei-Komponenten-System
Finanzrechnung – was wird dargestellt ?
Finanzrechnung entspricht in etwa dem
kameralen Vermögenshaushalt
Erfassung aller realisierten Zahlungsströme
= tatsächliche Einzahlung und Auszahlungen
positiver/negativer Saldo erhöht/mindert die
liquiden Mittel
DKM – Drei-Komponenten-System
Ergebnisrechnung – was wird dargestellt ?
Ergebnisrechnung entspricht der Gewinn- und
Verlustrechnung (kaufmännisch geführte Unternehmen)
Erfassung aller realisierten Aufwendungen und
Erträge
• Aufwendungen: in Geld bewerteter Verbrauch von Gütern
und Dienstleistungen (Ressourcenverbrauch)
• Erträge: in Geld bewertete Vermögensmehrung
(Ressourcenaufkommen)
positiver/negativer Saldo erhöht/mindert das
Eigenkapital
DKM – Drei-Komponenten-System
Bilanz – was wird dargestellt?
• Anlagevermögen
Gegenstände, die dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen;
z.B. Grundstücke, Gebäude, Fahrzeuge, Infrastrukturvermögen
• Umlaufvermögen
Gegenstände, die nicht dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen;
z.B. Büromaterial, Streusalz, Forderungen, Bankguthaben
• aktive Rechnungsabgrenzung
Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die einen Aufwand nach dem
Stichtag darstellen;
z.B. Mietzahlung im Dez 2014 für Zeitraum Jan-Dez 2015
Bilanz – was wird dargestellt?
• Sonderposten
Ausweis der nicht rückzahlungspflichtigen Zuschüsse und Beiträge
• Rückstellungen
Verpflichtungen, deren Höhe und Fälligkeit noch nicht feststehen;
z.B. mögliche Ansprüche aus einem Gerichtsverfahren
• Verbindlichkeiten
Verpflichtungen, deren Höhe und Fälligkeit feststehen;
z.B. Kredit bei einer Bank
• passive Rechnungsabgrenzung
Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die einen Ertrag nach dem Stichtag
darstellen; z.B. Einnahme Grabplatzgebühr im Dez 2014 für die nächsten
20 Jahre
Bewertung – Vorgehensweise
Bestandsaufnahme der vorhandenen Bauwerke
Bewertung – Vorgehensweise
Rechnungen sammeln, zuordnen und Werte ermitteln
Bilanz – Darstellung
Aktiva
A: Anlagevermögen
Passiva
A: Eigenkapital
Differenz zwischen Aktiva (A-C) und Passiva (B-E)
positiv = Ausweis ‚Passiva A‘; negativ = Ausweis ‚Aktiva D‘
B: Umlaufvermögen
B: Sonderposten
C: aktiver Rechnungsabgrenzung
C: Rückstellungen
D: nicht durch Eigenkapital
gedeckter Fehlbetrag
D: Verbindlichkeiten
E: passive Rechnungsabgrenzung
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Kategorie
Automobil
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