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DJM: Gold für Carolin Kirtzel, Silber für Melanie Willrodt 10.08.2014

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HHLV-Homepage 10.08.2014
DJM: Gold für Carolin Kirtzel, Silber für Melanie Willrodt
10.08.2014 - Was für ein Comeback nach langer Verletzungspause. Carolin Kirtzel von der
LG Wedel-Pinneberg lief nach Ihrem Titel bei den Deutschen Hallenmeisterschaften über
1.500 Meter auch bei den Freiluftmeisterschaften zu Gold über 3.000 Meter. Angereist war
sie nach Wattenscheid nur mit einer Wildcard, da sie aufgrund ihrer Verletzung keine
Qualifikationsrennen bestreiten konnte. Das Vertrauen des Bundestrainers konnte sie mit
einem starken Rennen mehr als rechtfertigen und gewann in einer Zeit von 9:33,14 Minuten.
Umso bemerkenswerter ist diese Leistung, als dass sie sich nach einem Sturz zur Hälfte des
Rennens erst wieder mit einem Zwischenspurt zurück an das Führungstrio herankämpfen
musste. Ihrer Stärke war sie sich offenbar auch weiterhin bewusst, als sie schon 600 Meter
vor dem Ziel zu einem langen Schlussspurt ansetzte, das Führungsquartett damit sprengte
und ihren schnell herausgelaufen Vorsprung souverän bis ins Ziel halten konnte.
Im Sprintbereich konnte mit Melanie Willrodt vom SC Poppenbüttel eine Athletin der
weiblichen Jugend ebenfalls souverän in die Bresche für ihre männlichen Kollegen springen,
die im Vorjahr noch für diverse Erfolge gesorgt hatten, in dieser Saison aber vom
Verletzungspech verfolgt waren. Melanie lief über 200 Meter nach einem ganz starken
Finish zur Silbermedaille und am Ende fehlten ihr nur drei hundertstel Sekunden zur Siegerin
Eleni Frommann vom LC Jena. Ihre Zeit von 23,89 Sekunden bedeuten dabei nicht nur
persönliche Bestleistung sondern auch eine Verbesserung des Hamburger Rekordes von
Solveig Pribnow aus dem Jahr 1987 um zwei zehntel Sekunden.
Hauchdünn an einer Medaille vorbei schrammte Jakob Krempin über 400 Meter. Bei ihm
waren es vier Hundertstel Sekunden, die zur Bronzemedaille gefehlt haben. Mit einer Zeit
von 48,31 Sekunden lief er auf Platz Vier. Für weitere Platzierungen sorgten Tim Hoenig
vom Hamburger SV, der in 3:57,40 Minuten den sechsten Platz über 1.500 Meter erreichen
konnte und Alena Gardyan, die über 800 Meter in 2:14,10 Minuten auf Rang Acht lief.
Bei den Staffeln waren es in diesem Jahr ebenfalls die weiblichen Starterinnen, die für eine
Platzierung sorgen konnten. Das 4 x 100 Meter Quartett der Startgemeinschaft HamburgNord mit den Poppenbüttler Athletinnen Janina Lange, Melanie Willrodt, Alma Nehry und
Malina Reichert lief in 48,80 Sekunden auf Platz Fünf.
Etwas Pech gab es über die 400 Meter Hürden für Alena Dahncke vom Hamburger SV. Mit
64,96 Sekunden schrammte sie als Neuntplatzierte der Vorläufe knapp am Einzug ins AFinale vorbei. Im B-Finale siegte sie dann mit 62,97 Sekunden, was im A-Finale zu Platz
Fünf gereicht hätte, in die Ergebnisliste geht sie als Siegerin des B-Finales aber trotzdem
"nur" als Neunte ein. Markus Ellermann von der LAV Hamburg Nord fehlten ebenfalls das
Quäntchen Glück bzw. knapp drei Zehntel Sekunden um in das Finale über 800 Meter
einzuziehen und er wurde Zwölfter in 1:58,40 Minuten.
Janina Lange lief über 100 Meter Hürden im Vorlauf auf eine neue persönliche Bestleistung
von 14,44 Sekunden, konnte dies im Zwischenlauf dann aber nicht nochmals steigern und
schied dort als 13. aus. Im Diskuswurf blieb sie unter ihrer bisherigen Saisonleistung und
warf sich mit 36,93 Meter auf Platz 16. Gleiches galt für Jonas Schirmer vom TH Eilbeck.
Auch er konnte nicht an seine erst kürzlich geworfene Bestleistung von über 50 Meter
anknüpfen und erreichte mit 46,29 Meter ebenfalls Platz 16. Irina Schalkowski von der TSG
Bergedorf warf den Hammer auf 42,83 Meter und wurde damit Zwölfte. Lennart Jungclaus
von der LG HNF Hamburg konnte bei seinem Start über 100 Meter in 11,05 Sekunden den
Zwischenlauf erreichen, über 200 Meter schied er ebenso wie sein Vereinskamerad Felix
Tombe-Martens nach den Vorläufen aus. Catharina Mewes (TuS Finkenwerder, 1.500
Meter) und Anna Holzmann (Niendorfer TSV, 100/200 Meter) verfehlten ebenso den Einzug
in die weiteren Runden. Pech auch für Julius Stracke (AT Hamburg), der im Stabhochsprung
dreimal an seiner Anfangshöhe von 4,50 Meter scheiterte und die männliche Staffel des SC
Poppenbüttel, die den Staffelstab leider auch nicht sicher in das Ziel bringen konnte.
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