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?Was steht eigentlich wo? - Grundschule Niederscheyern

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Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 1
?Was steht eigentlich wo?
S. 1
Inhaltsverzeichnis unserer 13. Schülerzeitung 2007
S.
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2
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Wie wir uns unsere Traumschule vorstellen
The Gingerbread Man
Wintergedichte der Klasse 2b
Die Klasse 1a stellt sich im Rätsel vor
Mein Drache – von Steven aus 2. Jgst.
Der Schulchor mit dem Minimusical „Jericho“ am
1.April in der Kreuzkirche Pfaffenhofen
Unser Besuch im Keltenmuseum Manching
Was verbindet uns mit einer Schule in Köln?
Die Klasse 1c beim Eisfest
Die besten gesammelten Witze zum Ablachen
Was sagen die Kinder der Kl.2c zum Osterhasen?
Schlemmerecke – Rezepte zum Ausprobieren
Unsere neue Schulhaussekretärin Frau Glas
Ein Interview mit Bürgermeister Herrn Prechter
Wer kann diesen Lehrer mit Blut versorgen?
Fantasietiere zum Ausmalen
Wolpertinger selbst gemacht von Tobi und Tobi
Warum sich Philipp für den Golfsport interessiert?
Das Roboterprojekt
Was sind Kreisschaubilder?
Umfrage zum Thema: Wer hat einen Computer?
Umfrage zum Thema: Wer hat einen Fernseher?
Umfrage zum Thema:
Wer hat welche Haustiere an unserer Schule?
Umfrage zum Thema:
Wer hat ein Handy? Wie wird es genützt?
Umfrage zum Thema:
Wer macht wie viele Hausaufgaben täglich?
Zusammenfassung zu Zahlen und Grafiken
Wenn die Welt ein Dorf von 100 Einwohnern wäre
Ein herzliches Dankeschön an unsere Gönner
Einblick: Layout, Druck
Unterstützung des Mexikoprojekts „Las Colonias“
S. 47-49
S. 50-52
S. 53
S. 54-56
S. 57
Rückseite
Kl. 2d
Kl. 4b
Kl. 2b
Kl. 1a
Kl. 2a
Schulchor
Kl. 6b
Kl. 3c
Kl. 1c
Kl. 6a
Kl. 2c
Kl. 4a
Kl. 6b
Kl. 3
Kl. 5a
Kl. 5a
Kl. 5b
Kl. 3a
Kl. 1d
Kl. 5b
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 2
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 3
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 4
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 5
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 6
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 7
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 8
Hallo, wir sind die Klasse 1a!
Jeder von uns hat dir seinen Namen in Anlautbildern gezeichnet.
Apfel Ball Clown Dose Ente Fisch Haus Igel Jacke Kirche Luftballon Mond Nagel Osterei Paket Rechen Sonne Turm Uhr
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 9
Die Anlautbilder verraten dir unsere Namen.
Trage die Anfangsbuchstaben der Bilder ein und du weißt, wie wir heißen.
Xylophon Zahnbürste
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 10
Steven aus der 2a zeigt schon seine Schreibkünste
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 11
Und zeichnet auch noch selbst ein
ansprechendes Bild dazu
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 12
Minimusical „Jericho“ von Gertrud und Dirk Schmalenbach –
Aufführung in der Kreuzkirche am 01.April 2007
Was war damals in Jericho los?
(Hier ein Auszug aus dem Alten
Testament, dem Buch Josua Kapitel
6, Verse 1 bis 21)
Die Mauern Jerichos fallen
Alle Tore der Stadt Jericho waren fest
verriegelt, als die Israeliten
heranrückten. Niemand konnte hinein
und niemand heraus.
Da sagte der HERR zu Josua: Jetzt
gebe ich Jericho mit seinem König und
allen seinen Kriegsleuten in deine Hand.
Zieh mit allen kriegstüchtigen Männern
täglich einmal um die Stadt, sechs
Tage lang. Sieben Priester mit
Kriegshörnern sollen vor der
Bundeslade hergehen. Am siebten Tag
aber zieht ihr siebenmal um die Stadt
und die Priester sollen dabei die Hörner
blasen. Sobald die Männer die Hörner
hören, stimmen alle ein lautes
Kriegsgeschrei an. Dann wird die Mauer
einstürzen, und jeder kann von der Stelle aus, wo er gerade steht, in die Stadt
eindringen.
Josua rief die Priester zu sich und sagte … es ihnen.
So geschah es. Zwischen den ausgewählten Kriegern und der Bundeslade gingen
die sieben Priester, die ständig ihre Hörner bliesen. Zum Schluss kam das ganze
übrige Heer. Josua hatte den Männern Israels befohlen, sich ganz still zu verhalten
und erst auf seinen Befehl das Kriegsgeschrei anzustimmen. ….
Am siebten Tag brachen sie beim Morgengrauen in derselben Ordnung auf. An
diesem Tag zogen sie siebenmal um die Stadt. Beim siebten Mal, als die Priester
ihre Hörner an den Mund setzten, befahl Josua den Männern Israels: Jetzt schreit
los! Der HERR hat euch die Stadt ausgeliefert…..
Die Priester stießen in ihre Hörner, und als das Volk den Hörnerschall hörte, erhob
es ein lautes Kriegsgeschrei. Da stürzte die ganze Mauer zusammen, und die
Männer Israels drangen von allen Seiten in die Stadt ein und eroberten sie.
(Auszug aus der „Guten Nachricht“)
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 13
Im familienfreundlichen Gottesdienst bekam die Gemeinde
ein Liedblatt, um den Refrain mitsingen zu können:
1. Szene: Israel, Volk des Herrn
Chor: Lei lei lei lei, ………..
Israel du Volk des Herrn, dein Gott ist dir nicht fern, lei lei lei,
nein, du bist das Volk des Herrn, dein Gott ist dir nicht fern - hey.
2. Szene: Das kann nicht sein
Chor: Nein, nein, das kann nicht sein,
nein diese Stadt nehmen wir nicht ein!
Nein, nein, das kann nicht sein,
in diese Stadt kommen wir nicht rein,
da kommen wir nicht rein, nein! Nein!“
3. Szene: Ein starker Gott
Chor: Josua: Wir haben einen starken Gott, er gibt uns seine Kraft!
Wir haben einen starken Gott, der immer Neues schafft!
Wir haben einen starken Gott, und wenn wir mutlos sind,
sagt er zu uns: Hab keine Angst,
du bist mein Kind.
4. Szene: Man hörte sie marschieren
Chor: Und man hörte sie marschieren, und man hörte die Trompeten,
und die Menschen hatten Angst in ihrer Stadt!
Und man hörte sie marschieren, und man hörte die Trompeten.
Keiner wusste, was das zu bedeuten hat!
5. Szene: Gott wird helfen
Chor: Gott wird helfen, verlierú nicht den Mut, er will, dass du ihm vertraust.
Gott wird helfen, verlier nicht den Mut, weil er ein Gott ist, der Wunder tut.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 14
Zuerst zur Planung
Vor 4 Jahren - zur Verabschiedung von Herrn Kreileder, unseres früheren
Schulleiters, - führte Herr Rebhan mit dem damaligen Schulchor dieses Musical
bereits schon einmal auf. Frau Zöllner (ihre Tochter Sarah sang damals auch im
Schulchor mit) sorgte für die entsprechende Bekleidung und schneiderte und gab
uns große Hilfe. Diese Requisiten kramten wir wieder heraus und siehe da, sie
passten. Einige Mütter waren bei der ersten Anprobe dabei und wir markierten so,
dass jeder sein Gewand wieder finden kann.
Ein Problem musste noch bewältigt werden: Da der 1. April in den Osterferien liegt,
ist es nicht sicher, ob genügend Chorkinder auch mitsingen können oder ob sie
schon in irgendeinem Flugzeug sitzen oder am Strand liegen. Also wurden die
Eltern befragt – und welch ein Glück – von den 44 Chorkindern sagten nur 10
Kinder ab. Mit 34 Verbliebenen war da schon was zu machen.
Dann zur Vorbereitung
Dazu gehörten nicht nur das Vorstellen der Geschichte und das Einüben der fünf
Lieder, sondern auch die Auswahl der Solosänger und Teilgruppen und die
Einteilung der Sprechrollen.
Aber dann war es doch soweit, alle wussten, wann sie wo „drankommen“.
Sonderschichten hatte der Schulchor einzulegen, die Klassenleiter/Innen mussten
einige ihrer Kinder so manche Stunde für die Proben entbehren.
Bis zum 1. April waren auch noch andere Dinge zu regeln: Die Mauern
(Pappkartons) sollten vor dem Altar stehen, die Technik durfte nicht ver-sagen, weil
wir mit Playback arbeiteten, also mit Orchester aus dem CD-Player im Hintergrund.
Briefe an die Eltern sicherten die Pünktlichkeit.
Zuletzt zur Aufführung:
Alle Schülerinnen und Schüler waren zuverlässig und pünktlich in der Kirche. Sie
hatten sich schon die Kleider übergezogen und sahen richtig gut darin aus. In
diesem familienfreundlichen Gottesdienst wurde auch ein kleines Baby getauft und
der Zivildienstleistende der evangelischen Kirche sollte ja auch noch verabschiedet
werden.
Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Chorkinder durften sich am
Rundbogen der Apsis hinsitzen.
Bald nach dem ersten gemeinsamen Lied: „Danke für diesen guten Morgen“ und
der Begrüßung durch Pfarrerin Murner musste der Schulchor ran und – ja und es
wurde ein großer Erfolg.
Die Solisten machten ihre Sache sehr gut, die Sprechrollen – vor allem die
Josuarolle mit langem Text wurden von Peter Sampel und Sophia Ritthammer
bravourös gemeistert, der Chor sang mit Begeisterung und am Ende war der
Applaus entsprechend groß.
„So lebendig kann ein Gottesdienst in der Kreuzkirche sein, kommen Sie wieder“,
meinte Pfarrerin Murner.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 15
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 16
zusammengestellt: Th. Rebhan, Bilder: Hr. Eibisch
Unser Besuch im Keltenmuseum Manching
von Valeria de Seta und Katharina Stöckl, Kl. 6b
Die Klassen 6a
und 6b waren
am 15.12.2006
zusammen mit
den Fachlehrkräften Frau
Schomecker und
Herrn Rebhan im
Keltenmuseum
Manching. Um
8.30 Uhr fuhren
wir mit dem Bus
los. Dort angekommen mussten
wir am Museum
erfahren, dass
wir noch eine
halbe Stunde
warten sollten,
denn es war
noch geschlossen. In der Zwischenzeit schauten wir uns eine
Rekonstruktion des Keltenwalls Manching und eines Keltenhauses an
und machten uns warm, weil wir so froren.
Endlich wurde uns geöffnet und am Eingang warteten zwei freundliche
junge Damen, unsere Führerinnen. Unsere beiden Klassen wurden
getrennt geleitet.
Zuerst gingen wir zu
einer Glasvitrine, in der
Ausgrabungsreste des
Oppidum Manching
lagen, so ein
Menschenschädel,
Scherben von Gefäßen,
Knochen und anderes. Es
war faszinierend, wie
lebendig die Geschichte
wurde.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 17
Dann betrachteten wir das Oppidum Manching zur Keltenzeit in
Miniaturform.
In anderen Vitrinen
lagen Armbänder aus
Glas, Ringe,
Werkzeuge, Waffen,
alles, was damals in
die Erde geworfen,
vergessen und durch
Ausgrabungen nun
quasi greifbar war, so
auch die
Regenbogenschüsselchen, Münzen der
damaligen Zeit.
Im Keltenoppidum Manching
fand man auch Münzen anderer
Völker bis hin nach Spanien.
Nun betrat die Klasse den
Römerbereich. Dort bewunderten
wir einen Legionär im vollen
Kampfgewand, ein Legionsschiff,
Helme, Schwerter, auch das
Grabmal eines verstorbenen
Römers.
Wir durften Fragen
stellen, so dass
unsere
Museumsführerin
kaum nachkam,
unser Wissen zu
stillen. Sie machte es
sehr gut. Am Schluss
waren wir noch im
Museumskino und
durften uns vor der
Heimfahrt stärken.
Es war ein schöner
Ausflug!
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 18
Quizfrage:
Was verbindet uns mit einer Schule in Köln?
Antwort:
Natürlich die Post.
Schuld daran ist die Klara. Und wir sind sehr froh darüber.
Schuld hat sie daran, dass wir seit Beginn dieses
Schuljahres in Köln eine Partnerklasse haben, mit der wir
im Briefwechsel stehen.
Das kam so: Klara zog mit ihren Eltern von Köln nach
Pfaffenhofen, kam in unsere Klasse und hatte sozusagen im
Gepäck ihre ehemalige Klasse aus Köln. Ihre frühere
Lehrerin, Frau Kortum, und unsere Lehrerin, Frau Polz,
hatten gegen einen Briefaustausch natürlich nichts. Sie
hofften, wir würden zu begeisterten Briefschreibern werden.
Einige von uns taten dies auch.
Jedes Kind aus unserer Klasse hat einen festen Partner
oder eine feste Partnerin an der Kölner Schule.
Wir erfahren, was sie im Unterricht machen, welche Fächer
sie haben, wie ihre Zeugnisse aussehen, wie Karneval
gefeiert wird und vieles mehr.
Auch haben sie dort vier Jahre lang immer denselben
Lehrer oder dieselbe Lehrerin. Sie bekommen in den ersten
beiden Schuljahren keine Noten.
Die Lehrerin und die Klasse sind sehr nett. Wir glauben,
dass dort viel gelacht wird.
Im Winter hat uns Frau Kortum immer „warme Füße“
gewünscht. Wir sind schon gespannt, was es im Sommer
sein wird.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 19
Das ist unsere Partnerklasse:
Ein Tipp von uns:
Sucht Euch doch auch eine Partnerklasse an einer anderen
Schule! Es macht wirklich Spaß, Briefe zu schreiben.
Leider könnt Ihr nicht mehr die netteste Klasse von
Deutschland bekommen, denn die haben wir schon!
Klasse 3c
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 20
Beim Eisfest – Meinungen aus der Klasse 1c
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 21
Nicola: Beim Eisfest hat mir am besten das Fallschirmtuch
gefallen und der Rest.
Samuel: Es war schön und ich habe eine Urkunde bekommen.
Alle Spiele waren gut.
Anna: Beim Eisfest hat mir am besten das Hindernislaufen
gefallen.
Leonie: Mir hat am besten das Eishockey gefallen und dann
haben wir Brotzeit gemacht:
Christian: Am besten hat mir gefallen, dass wir keine
Hausaufgaben hatten. Auf dem Eis hat mir am besten die
Station mit dem Fallschirmtuch gefallen.
Bianca: Mir hat das Karussell mit dem Fallschirmtuch am
besten gefallen.
Stefan: Beim Eisfest hat mir der Slalom und die
Hindernisbahn am besten gefallen.
Marek: Beim Eisfest war es schön. Am meisten hat mir der
Slalom mit dem Eishockeyschläger und die Hindernisbahn
gefallen.
Lara: Beim Eisfest hat mir am besten das Ziehen und das
Säckchen aufheben gefallen. Was mir nicht so gut gefallen
hat war der Hindernislauf.
Jan: Mir hat beim Eisfest alles gefallen, besonders aber die
Hindernisbahn.
Nina: Es hat mir Spaß gemacht. Am besten hat mir das
Fallschirmtuch gefallen.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 22
Witze zum Ablachen
Das Beste gesammelt von der Klasse 6a
Viel Spaß beim Lachmuskeltraining!
InteressIert erkundIgt sIch der Vater: „na, BuB wIe
war’s heute Im chemIeunterrIcht?
„gar nIcht langweIlIg“, erzählt der junge, „ In
chemIe haBen wIr heute gelernt, wIe man
sprengstoff herstellt!“
„ und was haBt Ihr morgen In der schule?“
„ welche schule?“
Moritz soll einen Aufsatz über seine Familie und ihre Abstammung
schreiben. „ Mami“, fragt der Junge,“ wo komme ich her ?“- „ Der
Storch brachte dich.“ – „Und wo kommst du her?“ – „ Auch vom
Storch.“ – Und Großmutter ?“- „Auch sie brachte der Storch.“
Der Aufsatz des Jungen beginnt folgendermaßen:“ In unserer
Familie gab es seit drei Generationen keine natürlichen Geburten.“
Lehrerin:“ Ich hoffe, dass ich dich nicht mehr beim
Abschreiben erwische!“ – Katharina:“ Das hoffe ich auch!“
„Wer ist am Telefon?“ –„ Huber hier!“ –„Wer
bitte?“ – „Huber!! Heinrich, Ulrich, Berta,
Emil, Richard!“ –„Ja, aber wieso ruft ihr
gleich zu fünft an?“
Teacher:“ What time is it,
when an elephant is sitting on your car?”
“ Time for a new car!”
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 23
Diener Johann öffnet dem alten schwerhörigen Grafen die
Tür und murmelt:“ Na, Alter, wieder im Wirtshaus gewesen
und gebechert ?“- „ Nein , Johann, in der Stadt gewesen
und ein Hörgerät gekauft!“
Ein Mann hat einen Geigenkasten bei sich. Kommt eine Frau und
fragt:“ Spielen Sie Geige?“ - Darauf der Mann:“ Nein, hören Sie
etwas?“
Peter hat sich im Kaufhaus verlaufen.
Er fragt die Verkäuferin zaghaft :“Haben Sie
vielleicht eine Mami gesehen ohne
einen Jungen, der so aussieht wie ich?“
Indianer zum Häuptling:“ Gibt es einen kalten Winter?“ Darauf der
Häuptling:“ Denke schon , viel Holz sammeln schadet auf jeden Fall nicht!“ – Später ruft
der Häuptling den Wetterdienst an:“ Gibt es einen kalten Winter?“ Darauf der Sprecher:“
Denke schon, die Indianer sammeln bereits fleißig Holz!“
Was sagt ein Hase, wenn er einen Schneemann sieht? – „Möhre her, oder
ich föhne!“
Auf was warten zwei Blondinen
im Kino? – auf sechzehn
weitere, weil der Film
erst ab achtzehn ist.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 24
Ein Mann kommt spät nachts aus seiner Stammkneipe
nach Hause . Durch den Lärm wacht seine Frau auf und
fragt ihn, was er denn für einen Lärm macht. ER:“ Die
Schuhe sind umgefallen.“ Sie:“ Das macht doch nicht
so einen Krach.“ ER:“ Ich stand noch drin.“
Ferdi betet:“
Lieber Gott,
Du kannst ja
alles, darum mache Rom zur Hauptstadt von
Frankreich, denn das habe ich heute in
meiner Erdkundearbeit geschrieben.“
Ein Ostfriese fährt nach Bayern in den
Urlaub und sieht in seinem Hotel
einen Spiegel an der Wand. Er packt ihn ein und
schickt ihn seinen Eltern mit
einem Brief, auf dem steht:“ Schaut nur wie nett die
Bayern sind! Die haben
hier sogar ein Bild von mir aufgehängt.“ Der Vater
sieht sich den Spiegel an und
sagt zu seiner Frau:“ Mein Gott, ist unser Sohn
alt geworden.“ Die Mutter
schaut über Vaters Schulter in den Spiegel und
sagt:“ Kein Wunder, wenn er
mit so einer hässlichen alten Frau zusammen ist.“
Wir hoffen, die Witze haben euch fröhlich gestimmt Eure 6a
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 25
Die Kinder der Klasse 2c haben sich überlegt, ob es einen
Osterhasen gibt.
Was meinst du? Gibt es einen Osterhasen?
Ja! Ich meine es gibt einen Osterhasen! Letztes Jahr war an Ostern meine
Oma aus Drosendorf da. Wir hatten viele Osternester gefunden. Ich habe ein
Computerspiel von Löwenzahn bekommen. Wir hatten viele Ostereier. Meine
Schwester und ich, wir haben gesucht und viele Ostereier gefunden.
Nein, nicht wirklich. Ich habe Mama und Papa schon
einmal entdeckt. Sie haben Eier versteckt. Wie ich
noch klein war, da haben sie gesagt: „Da schau, hier
ist der Osterhase“. Ich bin hergekommen und er war
weg.
Ich glaube an den Osterhasen, weil er jedes Mal an
Ostern Geschenke versteckt. Später wache ich auf
und suche die Geschenke. Zum Schluss finde ich die
Geschenke immer.
Ja! Es gibt einen Osterhasen. Es war Ostersonntag. Der große Tag stand vor
der Tür. Ich stand ganz früh auf. Mami lag noch im Bett. Papi lag noch länger
im Bett. Dann standen wir alle auf, sogar der Kilian. Wir frühstückten und
gingen alle raus.
Ich glaube an den Osterhasen, weil Mama und Papa bestimmt nicht nach
draußen gehen in das nasse Gras. Drinnen sind Mama und Papa Osterhase
glaube ich. Ich freue mich auf Ostern. Die Eiersuche macht jedem Spaß. Die
Hühner helfen dem Osterhasen die Eier zu verstecken. Ich habe schon vier
Nester. Eins aus Ton, aus Zeitung, aus Draht
und aus Pappmaché. Letztes Jahr haben wir
einen Sack voller Eier gefunden. Ich habe sogar
ein Buch bekommen.
Ich bin mir nicht ganz sicher. Manchmal ist es
der Osterhase und manchmal auch der Papa.
Einmal hat der Osterhase mir in ein
Schokoladenei in den Schuh gelegt. Der
Osterhase ist ein lieber Hase. Er verteilt am Ostersonntag Süßigkeiten an die
Kinder. Ich glaube, dass es den Osterhasen gibt.
Ich meine schon, dass es den Osterhasen gibt. Weil er immer so nett zu mir
war. Letztes Ostern waren wir bei Laura. Laura und Veronika waren immer
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 26
schneller bei den Nestern als ich. Dann haben wir die Süßigkeiten verteilt und
gefeiert.
Ja, ich glaub schon. Am Ostersonntag war ein Rascheln im Busch. Ich sah
nach und aus dem Busch hüpfte ein braunes Wesen und raste davon. Was
war das? Ich schaute hinein und da waren tatsächlich Legobausteine im
Busch.
Es gibt keinen Osterhasen. Meine Mama sagt immer an Ostern, wenn sie
was im Haus versteckt, „Spielt im Zimmer!“ Sie versteckt es entweder im
Schlafzimmer oder im Wohnzimmer oder im Bad. Wenn sie sagt, dass wir
rauskommen sollen, dann sagt sie: „Ihr könnt jetzt suchen.“
Der Osterhase ist braun und weiß. Der Osterhase bringt uns ein Ei und ein
Puzzle und ein Bayerntrikot. Der Osterhase ist schnell und gemein, weil er
alle Geschenke versteckt.
Ich meine schon, dass es den Osterhasen gibt. Die Mama weiß nicht, wo
unser Osternest ist, dann kann es nur der Osterhase sein. Wir haben unser
Osternest da, wo nur der Osterhase hinkommt. Zum Schluss gehen wir raus
und suchen unser Osternest.
Ja, es gibt einen Osterhasen. Begründung: Wir sind einmal vom Einkaufen
zurückgekommen und da, an den Schaukelpfosten, lagen Schokoladenkäfer.
Die haben wir dann mit ins Haus genommen.
Nein, es gibt keinen Osterhasen. Ich hab noch nie den Osterhasen gesehen.
Mama und Papa sind der Osterhase. Ich
krieg vom Osterhasen nur coole Sachen.
Danach essen wir bei meiner Oma.
Zuerst hatte ich gemeint, dass es einen
Osterhasen gibt, als ich 4 Jahre alt war.
Jetzt weiß ich, dass es keinen
Osterhasen gibt, das sind nur Mama und
Papa. Das begann alles so: Im April
2005 sind wir raus gegangen und Papa
hat immer geschaut, ob das Versteck noch da ist. Dann hab ich mal
hingeschaut und da war es: das Versteck! Da habe ich gewusst, dass es
keinen Osterhasen gibt.
Ja, es gibt einen Osterhasen. Mein Freund und ich haben ein Lager gebaut.
Da hat der Osterhase ein Fahrrad hingestellt. Dann fanden wir ein Nest mit
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 27
Ostereiern. Es waren grüne, blaue, gelbe, braune und violette Eier in dem
Nest.
Ja, es gibt einen Osterhasen. Letztes Jahr hat er mir ein Fahrrad gebracht
und einen Korb voll Süßigkeiten. Vorletztes Jahr hat er 5 Schokoladenhasen
versteckt und in jedem waren 10 Eier drin.
Es gibt keinen Osterhasen, weil der Osterhase zum Beispiel kein Buch oder
einen Schokoladenhasen tragen kann. Ich hab schon mal
den Osterhasen gesucht, aber ich sah nur, wie meine
Mama aus dem Haus gegangen ist. Darum glaube ich,
dass es eine Fantasiegeschichte ist.
Es gibt einen Osterhasen, ich hab schon mal einen
Osterhasen gesehen mit meinen eigenen Augen. Als ich
an Ostern um die Kurve gehen wollte, stand da der
Osterhase. Ich ging ganz leise wieder nach oben zu
meinem Bruder, aber der glaubte es nicht, dass der Osterhase da war.
Ja! Zuerst legt der Osterhase das Körbchen hin und dann legt der Osterhase
die Geschenke in das Körbchen hinein. Dann geht er zu den anderen Kindern
und legt die Spielsachen und die Ostereier hinein. Dann suchen die Kinder
ihre Geschenke.
Nein, den Osterhasen gibt es nicht. Der Osterhase hat
mir 2006 einen Traktor gebracht. Später hat der
Osterhase das Nest versteckt. 2005 bekam ich einen
Roller.
Ich glaube, es gibt den Osterhasen schon. Er ist ein
kleiner Hase. Er lebt im Wald. Er ist ein nettes Tier und
ich freue mich immer wieder, wenn er Geschenke
bringt. Ich habe ihn noch nie gesehen, weil er so
schnell ist. Er ist ein Wundertier meine ich, weil er für
alle Kinder Geschenke bringt.
Meine Familie und ich haben an Ostern im Garten gegessen. Ich wollte
gerade in mein Ei beißen. Da hat unser Hund gebellt. Danach habe ich
geschaut. Ich habe oben im Feld einen Hasen gesehen. Dann bin ich ins
Haus gerannt. Ich habe gesagt: „Es gibt einen Osterhasen.“
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 28
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
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Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 30
Seit November 2006 hat die
Volksschule Niederscheyern
eine neue Sekretärin
Ein Interview der Klasse 6b mit
unserer Schulsekretärin Frau
Glas
Liebe Frau Glas, wir möchten
unsere neue Schulsekretärin
in der nächsten
Schülerzeitung vorstellen.
Deshalb würden wir uns
freuen, wenn Sie uns einige
Fragen beantworten würden.
Wann und wo sind Sie zur Schule gegangen?
Ich war von 1973 –1977 in der 1. bis 4. Klasse an der Grundschule in Weichs im
Landkreis Dachau. In der 7. und 8. Klasse war ich in Indersdorf. Die 8. und 9.
Klasse besuchte ich in Reichertshausen, da wir umzogen. Danach erzielte ich den
qualifizierenden Hauptschulabschluss und nach einer erfolgreichen Lehre den
Quabi (mittlerer Schulabschluss).
Was waren Ihre Lieblingsfächer?
Meine Lieblingsfächer waren Biologie, Musik und Englisch.
Was war Ihr schönstes Erlebnis während Ihrer Schulzeit?
Es war eine mehrtägige Fahrt in der 8. Klasse mit dem gläsernen Zug nach Köln
und Kassel.
Welchen Beruf haben Sie erlernt?
Ich habe eine Ausbildung als Zahnarzthelferin in Jetzendorf gemacht und auch
abgeschlossen.
Warum haben Sie sich an unserer Schule als Sekretärin beworben?
Der Grund war, dass ich bereits Sekretärin an der Schule in Jetzendorf war. Diese
Schule wird jedoch immer kleiner und die Arbeitsstelle der Sekretärin wird dadurch
zurückgestuft.
Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben im Sekretariat?
Eine meiner wichtigsten Aufgaben ist es, bei den Eltern anzurufen, wenn ein
Schüler unentschuldigt fehlt. Ich verarzte Kinder, wenn sie kleine Verletzungen
haben, drucke Zeugnisse aus, kümmere mich momentan um die Schuleinschreibung und erstelle neben vielen anderen Aufgaben auch Statistiken.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 31
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeitsstelle am besten?
An meiner Arbeitsstelle gefallen mir besonders die netten Kollegen und die
moderne Schule, aber auch das angenehme Klima in der Schulleitung.
Wie ist Ihre Arbeitszeit?
Ich arbeite von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr.
Haben Sie eine eigene Familie?
Ja, ich bin verheiratet und habe zwei Söhne, Tobias ist 14 Jahre und Daniel ist 12
Jahre alt.
Wo wohnen Sie?
Wir haben ein eigenes Haus nicht weit von hier, nämlich in Scheyern.
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Jeden Tag gehe ich mit meinem Hund Lucky etwa eine Stunde spazieren.
Außerdem gibt es im Frühjahr wieder viele Arbeiten im Garten: umgraben,
pflanzen, säen, gießen usw. Ich lese auch sehr gerne und lerne momentan etwas
Italienisch.
Was würden Sie mit 1 Million Euro machen?
Zunächst würde ich unser Haus renovieren. Die beiden Kindergärten in Scheyern
hätten auch etwas Geld dringend nötig. Außerdem würde ich einen schönen Urlaub
machen und meine Eltern begünstigen. Den Rest würde ich auf die Seite legen.
Sie haben einen Wunsch frei. Was würden Sie sich wünschen?
Ich wünsche mir, dass alles so bleibt, wie es jetzt ist.
Was würden Sie ändern, wenn Sie Bundeskanzlerin wären?
Als Erstes würde ich das Gehalt der Politiker kürzen. Den ausgeschiedenen
Ministern würde ich die Vergünstigungen streichen. Schließlich würde ich noch das
Rentengesetz ändern. Jeder sollte in die Rente einbezahlen und dieses Geld dann
später erhalten.
Liebe Frau Glas, die Klasse 6b bedankt sich für die ausführliche Beantwortung unserer Fragen. Wir wünschen Ihnen noch viele schöne Jahre an
unserer Schule.
Ausarbeitung der Fragen: Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b
Durchführung des Interviews: Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 32
Ein Interview mit unserem Bürgermeister Hans Prechter
Am 14. März besuchte Herr Prechter die drei 4. Klassen unserer Schule und stellte
sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Einige der gestellten Fragen
schrieb unser Reporterteam ( Steffi, Peter, Maria und Anna-Maria) für euch auf.
Reporter: Wie alt waren Sie, als Sie das Bürgermeisteramt antraten?
Hr. Prechter: Da war ich 40 Jahre alt.
Reporter: Wie viele Stunden arbeiten Sie ungefähr am Tag?
Herr Prechter: So etwa 10 Stunden.
Reporter: Wie viele Stadträte gibt es in Pfaffenhofen und dutzen Sie
sie?
Hr. Prechter: Also es gibt 30 Stadträte. Während der
Stadtratssitzungen siezen wir uns.
Reporter: Wann kam bei Ihnen der Wunsch, Bürgermeister zu werden?
Hr. Prechter: Mit dreizehn Jahren. Mein Onkel Gustl war damals
Bürgermeister in Geisenfeld. Das hat mich als Kind schon
fasziniert.
Reporter: Macht Ihnen Ihr Beruf eigentlich Spaß?
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 33
Hr. Prechter. Ja, sehr. Man kann als Bürgermeister viel bewegen
und erreichen.
Reporter: Sie haben wirklich einen anstrengenden Beruf...
Hr. Prechter: ...manchmal ja, manchmal nein...
Reporter: Das Rathaus wird ja zurzeit umgebaut. Wo finden jetzt die
Stadtratssitzungen statt?
Hr. Prechter: Die Sitzungen werden in einem Saal im 3. Stock der
Raiffeisenbank abgehalten.
Reporter: So Sitzungen dauern sicherlich recht lange...
Hr. Prechter: Na ja..., die längste von 18.oo Uhr bis 23.30 Uhr.
Reporter: Puuuuh...
Reporter: Sie sind wirklich
ein vielbeschäftigter Mann.
Vergisst man da
manchmal auch Termine?
Hr. Prechter: Nie!!!
Ich habe immer einen
Laufzettel!
Für uns Schülerinnen und
Schüler war es eine
kurzweilige und interessante
Stunde. Wir danken Herrn
Prechter für das Kommen
und besonders auch dafür,
dass er sich auf Anregung
von Fabian
Kaindl (4b) dafür
einsetzen
möchte, den
Radweg von
Gundamsried
nach Angkofen
an der B 13
weiterzuführen.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 34
„Wer kann diesen armen Lehrer mit
Blut versorgen?“, fragt die Klasse 5a
Die Fantasie- und Fabeltiere wollen Farbe
sehen… Du hast doch Buntstifte……. (5a)
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Fabel- und Fantasietiere von
dürfen ausgemalt werden
der Klasse 5a
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Beide Tobis aus der Klasse 5b, Tobias Hamdam und Tobias Brigl,
zeigten ihre zeichnerischen Fähigkeiten und „bastelten“ ihren eigenen
Wolpertinger.
Diese Spezies kann auch ausgemalt werden………………………
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Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
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Warum ich mich für den Golfsport interessiere?
von Philipp Lüers, 3a
N achdem mein Vater seit Jahren ein Golfspieler ist, hat mich
schon als kleiner Junge der Sport sehr neugierig gemacht.
Zuerst haben mir meine Eltern Plastikgolfschläger geschenkt und
somit begann ich in unserem Garten und später auf dem
Übungsgelände des Golfclubs erste Golfschwünge zu üben.
Mit 5 Jahren bekam ich meine erste Golfausrüstung und wurde für
das Golfjugendtraining angemeldet.
Einmal die Woche treffen sich die Kinder gemeinsam mit dem
Golflehrer. Bevor wir Golfschwünge trainieren, machen wir Laufund Aufwärmübungen, denn auf einer Golfrunde legt man bis zu
10 km zurück. Wir üben weite Abschläge, kurzes Spiel,
Annäherungsschläge und Putten. Das Putten hat sehr viel mit dem
Minigolf zu tun, schließlich muss der Ball in das Loch um eine
Bahn zu beenden. Zum Schluss des Trainings spielen wir noch
Rasenhockey. Das macht uns allen riesigen Spaß.
Im Training sind wir mittlerweile viele Kinder, deshalb sind wir
auch in verschiedene Altersgruppen eingeteilt. Unser Trainer gibt
sich immer viel Mühe das Training interessant zu gestalten. So
wird es nie langweilig und es gibt oft viel zu Lachen. Wir
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 39
trainieren auch bei Regen, und wenn das Wetter sehr schlecht ist
gehen wir in das Clubhaus und lernen die Golfregeln.
Mit 8 Jahren habe ich dann mein DGV-Kindergolfabzeichen in
Bronze abgelegt. Kurz darauf folgten das Silber und das GoldAbzeichen. Ich musste eine Theorie-Prüfung ablegen und bin
anschließend auf dem Platz 2 Stunden geprüft worden.
Endlich darf ich offiziell auf dem 18-Loch Golfplatz spielen. Alle
Kinder und Jugendliche, die eine Platzreife haben, dürfen an
Turnieren teilnehmen.
Einmal im Jahr fahren wir mit unserem Trainer für 2 Tage zum
Zelten und spielen dort auch Golf. Zum Golfen braucht man nur
ein paar Golfschläger und ein Golfbag.
Für mich ist Golfen ein toller Sport, weil ich dabei an der frischen
Luft bin und ich lerne mich zu konzentrieren. Golfen macht mir
großen Spaß und mein Ziel ist es, in ein paar Jahren besser zu
spielen als mein Vater.
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
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Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
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Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
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Kreisschaubilder, worum geht es eigentlich?
Nun, liebe Kinder und Sie, liebe Eltern, einige Seiten „Harte Kost“.
Bilder, Kreise, Säulen, Linien - und wer soll das eigentlich
verstehen?
Das, was Ihr hier seht, nennt man „Kreisschaubilder“ oder
„Säulendiagramm“. Man kann nicht einfach hin- und wieder
wegschauen, sondern muss sich Zeit nehmen. In diesen
Schaubildern stecken viele Zahlen, aber versteckt als Balken oder
Pyramide oder als Säule. Die Größe einer Säule ist entscheidend.
Je höher, umso mehr Leute beispielsweise.
Machen wir ein Beispiel: Die Klasse 4d hat 20 Kinder
Von den 20 Kindern sind 10 davon Buben.
Von den 20 Kindern gibt es auch 15 Buskinder.
Von den 20 Kindern haben 3 eine Brille.
Von den 20 Kindern spielen 8 im Verein.
4 Zeilen mit fünf verschiedenen Zahlen und mit vielen Worten. Wir
machen es aber nun kürzer mit einem kleinen Schaubild:
Die einzige Zahlenleiste links führt nach oben, das ist die Anzahl
der Kinder (immer im 4er Schritt). Und dann kann man lesen, wie
viele insgesamt da sind, also 20, wie viele Buben es sind, also
10 und so weiter. Schneller sehen und begreifen, darum geht es.
B e is p ie l fü r e in D ia g ra m m
20
16
12
8
4
Verein
sind im
so viele
Brille
haben
so viele
Buskinder
so viele
Buben
so viele
Kinder
Alle
0
Aber nun geht es richtig los:
Die Klasse 5b hat in allen Klassenzimmern herumgehorcht und die
Kinder befragt. Es geht um Handys, um Computer, um Fernsehen, um
Hausaufgaben und um Haustiere. Doch seht selbst:
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 44
Wer hat alles einen Computer?
Eigener Computer in der 1.Jgst
Eigener Computer in der 4.Jgst
Eigener Computer in der 2.Jgst
Eigener Computer in der 5. Jgst
Dunkel eingefärbt sind die
Besitzer eines eigenen
Computers in den einzelnen
Jahrgangsstufen, die
anderen hell eingefärbten
Flächen besitzen keinen
Computer. Wird der
„Dunkelanteil“ größer, heißt
das auch mehr Kinder.
Ist das Verhältnis hell und
dunkel genau gleich (wie
etwa in der 5. Jgst) heißt
es: die Hälfte hat einen, die
andere hat keinen eigenen
PC. Alle Kinder miteinander
verglichen gibt dieses Bild:
PC-Besitzer gesamt
Eigener Computer in der 6. Jgst
Eigener Computer in der 3.Jgst
Bei der Frage nach der
Anwendung des Computers
geht es hauptsächlich um
Spiele. Welche Spiele das
sind, könnte ein Blick in
den „Programmordner“ des
PCs zeigen. Nicht alles ist
hier Gold, was glänzt. Das
Bild, die Bewegung, das
Ziel ist immer auch ein
„Eindruck“, ein „Hineingedrückt werden“ in den Kopf,
in die Welt der Gefühle, in
die Träume, in die
Lebenseinstellung.
W ie v ie l Z e i t a m P C
400
350
300
250
200
150
100
50
0
a lle K in d e r
P CB e s it z e r
b is 1 S t d
b is 2 S t d
m e h r a ls 2
k e in e
A ngabe
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 45
Wer hat alles einen eigenen Fernseher?
Eigener Fernseher 1.Jgst
Eigener Fernseher in der 4. Jgst
Eigener Fernseher 2. Jgst
Eigener Fernseher in der 5. Jgst
Eigener Fernseher in der 3. Jgst
Eigener Fernseher in der 6. Jgst
Aus Lehrerinfo vom
Sept 2006:
„Der Besitz eines
eigenen Fernsehgerätes
und eines Computers
hat die durchschnittliche Dauer der
Nutzung deutlich
erhöht…. Eltern fühlen
sich nicht in der Lage,
diese Nutzung zu
kontrollieren…
Medienverwahrlosung
als Ursache von
Schulversagen und
Jugenddelinquenz ist
die Folge (nach
Christian Pfeifer)
Überraschend ist,
dass bereits
Grundschulkinder
ihr eigenes
Fernsehgerät
eigenständig und
unkontrolliert einund ausschalten
können, um
Programme,
Sendungen
unabhängig der
FSK auszuwählen.
F e rn s e h v e rh a lte n u n s e re r K in d e r
400
350
300
250
200
150
100
50
0
K inder an s ehen nic ht
der S c hule
fern
haben
s ehen bis 1 s ehen bis 2
s ehen
einen
S td fern
S td fern
m ehr als 2
eigenen
S td fern
F erns eher
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 46
Wie viele Kinder unserer Schule haben
Haustiere und welche?
und andere
mit
Meerschweinchen
mit Wellensittich
mit Hasen
mit Katze
mit Hund
Kinder mit
Haustier
Kinder insgesamt
400
350
300
250
200
150
100
50
0
mit Hamster
Welche Haustiere haben unsere Schüler/Innen?
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 47
Alles rund ums Handy –Wer
hat? Wer zahlt?
Alles rund ums Handy
1.Jgst
100
80
60
40
20
0
alle Kinder davon Handys Eltern zahlen
aus
weiß nicht
Taschengeld
Alles rund ums Handy
2.Jgst
100
80
60
40
20
0
alle Kinder davon Handys Eltern zahlen
aus
Taschengeld
weiß nicht
Alles rund ums Handy
3.Jgst
70
60
50
40
30
20
10
0
alle Kinder davon Handys Eltern zahlen
aus
Taschengeld
weiß nicht
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 48
Alles rund ums Handy
4.Jgst
70
60
50
40
30
20
10
0
alle Kinder davon Handys Eltern zahlen
aus
Taschengeld
weiß nicht
Alles rund ums Handy
5.Jgst
40
35
30
25
20
15
10
5
0
alle Kinder davon Handys Eltern zahlen
aus
Taschengeld
weiß nicht
Alles rund ums Handy
6.Jgst
50
40
30
20
10
0
alle Kinder davon Handys Eltern zahlen
aus
weiß nicht
Taschengeld
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 49
Zusammenfassend:
Es war zu erwarten, dass die Zahl der
Handybenutzer deutlich mit dem Alter der Kinder
steigt. Das Handy ist heute „in“ und
„gesellschaftsfähig“. Eines zu besitzen ist
deshalb nicht einfach nur eine vorübergehende
Zeiterscheinung.
Wo früher „Rauchen“ „cool“ und „in“ war, ist es
nun der Umgang mit dem Handy. Bei einem
Schullandheimaufenthalt durfte ich selbst erfahren, wie diese
Lieblingsfreizeitbeschäftigung sogar unter der Bettdecke von
Zimmer zu Zimmer ausgeübt wurde. Immer „erreichbar zu sein“ ist
aber auch eine Art von Wertschätzung und Aufmerksamheit, die das Kind
ersehnt und braucht.
Heute ist das Handy ein Mehrzweckkommunikationsmittel geworden mit
integriertem Fotoapparat, mp3-Player und Spielen verschiedenster Art –
immer auch erweiterbar (downloading), also schlicht ein hochwertiges
Zeitvertreibspielzeug. Problem ist die „Kostenfalle Handy“. Mit zunehmendem
Alter sind die Kinder für die Handykosten selbst verantwortlich. Von den 140
Kindern mit Handy bezahlen bei 48 Kindern noch die Eltern die Handykosten
und bereits 80 Kinder müssen ihr eigenes Taschengeld aufwenden. (bei 12
Kindern keine Angabe).
Handys sind in der Schule nicht gerne gesehen, deshalb nehmen nur knapp
25 Kinder dieses in die Schule mit. Ob dieser Wert stimmt, sei dahingestellt.
Wer gibt schon gerne zu, ein Handy in der Schultasche zu haben. Peinlich
ist es dann schon, wenn es plötzlich beim Morgengebet oder einer
Probearbeit summt, was zur Folge hat, dass das Handy abgenommen und
den Eltern ausgehändigt werden muss. Aber so weit braucht es ja auch
nicht zu kommen.
G e s a m tü b e rs ic h t d e r H a n d y n u tz u n g
400
350
300
250
200
150
100
50
0
S c h ü le r
ges am t
S c h ü le r m it
H andy
H aup tz we c k :
te le fo n ie re n
Hau ptz w ec k :
SMS
Hau ptz w ec k :
M u s ik / F o t o s
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 50
Alles rund um
Hausaufgaben
Wir fragten uns zuerst, wer
denn die Hausaufgaben
alleine macht und wer sich
von den Eltern helfen lässt.
Wie wir erwartet haben,
arbeiten mit zunehmendem Alter die Kinder
eher alleine.
Auch die Intensität der Hausaufgaben, also wie
lange im Schnitt täglich Zeit verwendet werden musste,
brachte ans Tageslicht, dass in der 1. und 2. Jgst ein
Hausaufgabenrahmen von bis zu einer Stunde täglich eigentlich die
Regel ist. Erst mit der 3. Klasse müssen die Kinder etwas länger über
ihre Hausaufgaben brüten, und dann wird es bis zur 6. Klasse leichter.
Die Frage nach dem Schwerpunkt der Fächer ergab ein Gleichgewicht
zwischen Deutsch und Mathematik, wobei Deutsch in der 1. Jgst
eindeutig übewiegte (34 Deutschstimmen zu 12 Mathestimmen) und
sonst eher Mathematik das Hauptthema bei den Hausaufgaben ist.
Besonders deutlich ist dies in der 2. Jgst, hier ist das Verhältnis 26
Deutschstimmen zu 38 Mathestimmen. In der 5. Jgststufe wird wieder
deutlich mehr Zeit für Mathematik verwendet (9 x Deutsch als
Schwerpunkt, 18 x Mathe als Schwerpunkt). Erst in der 6. Jgst steht
nun mehr Deutsch im Hausaufgabenplan. (Verhältnis 19 : 13)
400
350
300
250
200
150
100
50
0
alle Kinder
Deutschschwerpunkt
Matheschwerpunkt
Sachfächer
keine Angabe
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 51
Und nun zu den einzelne Jahrgangsstufen.
Hausaufgaben in der 1. Jgst
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
Kinder
gesamt
Hausaufgaben Hausaufgaben
alleine
mit Eltern
bis 1 Std
mehr als 1
Std
Hausaufgaben in der 2.Jgst
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
Kinder
gesamt
Hausaufgaben Hausaufgaben
alleine
mit Eltern
bis 1 Std
mehr als 1
Std
Hausaufgaben in der 3.Jgst
70
60
50
40
30
20
10
0
Kinder
gesamt
Hausaufgaben Hausaufgaben
alleine
mit Eltern
bis 1 Std
mehr als 1
Std
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 52
Hausaufgaben in der 4.Jgst
70
60
50
40
30
20
10
0
Kinder
gesamt
Hausaufgaben Hausaufgaben
alleine
mit Eltern
bis 1 Std
mehr als 1
Std
Hausaufgaben in der 5.Jgst
40
35
30
25
20
15
10
5
0
Kinder
gesamt
Hausaufgaben Hausaufgaben
alleine
mit Eltern
bis 1 Std
mehr als 1
Std
Hausaufgaben in der 6.Jgst
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
Kinder
gesamt
Hausaufgaben Hausaufgaben
alleine
mit Eltern
bis 1 Std
mehr als 1
Std
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 53
Abschließend noch ein Wort zu den Zahlen und Säulen.
Kreisschaubilder oder Säulenschaubilder müssen erklärt werden. Außerdem sind sie
vorsichtig zu bewerten, denn wer sagt schon, dass alle Kinder unserer Schule, die
von der Klasse 5b befragt wurden, auch wirklich die Wahrheit gesagt haben. (Hier
ein besonderer Dank an den „fliegenden Dienst der Klasse 5b“)
Eine Umfrage ist immer ein Zustand des Augenblicks und der Umstände der
Umfrage (wer führt sie wann durch) und kann morgen oder nächstes Jahr schon
wieder ganz anders ausfallen.
Hausaufgaben:
Zunächst sei betont: Hausaufgaben erledigen ist ein „muss“ und kein „vielleicht“.
Es ist im Grundschulbereich üblich, den Unterrichtsstoff zu Hause bis zu einer
Stunde täglich aufzuarbeiten, zu sichern und anzuwenden. Im Hauptschulbereich ist
eine Dauer von einer bis zu zwei Stunden üblich (- also kein Jammern, wer mal
zwei Stunden brüten muss – es bleibt am Nachmittag normaler Weise noch
genügend Zeit für Spiel und Spaß).
Handynutzung:
Das Handy ist heute ein Sicherheitsfaktor (wo ich bin, bin ich erreichbar) und ein
Freizeitfaktor (multifunktional einsetzbar). Im sozialen Verband der Klasse ist das
Handy deshalb auch „in“ wie Markenjeans oder Adidasturnschuhe. Leider wird
heute so vieles in der Klasse unter- und miteinander verglichen und bewertet im
Sinne: „Hast du was (Besonderes), bist du was“ (Besonderes), aber auch mit allen
negativen sozialen und emotionalen Folgeerscheinungen.
Haustiere:
Ein Haustier zu haben heißt, eine Menge Pflichten zu übernehmen und führt
letztendlich in die große Verantwortung für die Schöpfung. Das Kind lernt mit und
von seinem Haustier und das kann auch einen großen Nutzen für andere Dinge
bringen, so die Verantwortung für die Schule, für die pünktliche und ordentliche
Erledigung der Hausaufgaben, für eigenständiges Lernen auf Proben, für sauber
geführte Hefte und vieles mehr.
Besonders das eigene Haustier kann dem Kind ersehnte Wärme schenken, Hilfe
und Trost bei Kümmernissen, Freude und Unbeschwertheit. Es ist eben ein wichtiger
Begleiter durch die Kindheit. Ein Haustier zu streicheln streichelt auch die eigene
Seele und überbrückt so manche Schwierigkeiten.
Im Fernseh- und Computerkonsum
steckt neben der großen Bereicherung dieses Mediums auch eine Menge Gefahren
(und Überforderung) für das Kind. Es ist immer zu fragen: Kann das Kind damit
auch eigenverantwortlich umgehen? Ein bedenkenloser Umgang ist gedankenlos.
Hier sind die Eltern gefragt: Schaut doch immer wieder mal euren Kindern auf die
Finger, ob sie wo, wie oft und wann den Einschaltknopf des Fernsehers oder des
Computers bedienen. Wer hier wegsieht und dieses Medium als Ersatz für die
eigenen Anstrengungen missbraucht, schafft Probleme, die sicherlich nicht einmal
wir als Lehrkräfte lösen können.
Thomas Rebhan mit der Klasse 5b
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 54
und zum Schluss: Wenn die Welt ein Dorf wäre………
Schätzungsweise leben in ganz Europa (ohne Russland, dafür mit den baltischen
Republiken, Weißrussland und der Ukraine) rund 413 Millionen Menschen. Der
bevölkerungsstärkste Staat Europas (außer Russland) ist Deutschland mit knapp 82
Millionen Einwohnern. Mit klarem Abstand kommen danach Großbritannien (ca. 59
Millionen), Frankreich (ca. 58 Millionen), Italien (ca. 57 Millionen) und die Ukraine
(ca. 51 Millionen).
Übrigens: Über sechs Milliarden Menschen teilen sich den gesamten Raum des
Planeten Erde. Das ergab eine Statistik aus dem Jahr 1999. Inzwischen dürfte die
Zahl an 6,5 Milliarden heranreichen. Experten sagen vorher, dass im Jahr 2013
sieben Milliarden Menschen auf der Welt leben werden, 2054 werden es zirka 9
Milliarden sein.
Die Menschheit brauchte 123 Jahre, um die Bevölkerung von einer Milliarde auf
zwei Milliarden zu verdoppeln. Der Übergang von 5 auf 6 Milliarden dauerte nur
noch zwölf Jahre. (aus www.wissen.de)
Und wenn wir diese 6 Milliarden Menschen
würden auf ein Dorf mit 100 Einwohnern,
was käme dabei
heraus
verkleinern
:
6 Milliarden
ist
ein
100 Einwohner Dorf
Die ganze Erde wird zu
einem 100 Seelen Dorf ….
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 55
W ie v ie le M e n s c h e n le b e n w o ?
60
50
40
30
20
10
0
A s iaten
E uropäer
A m erik aner
(Nord/S üd)
A frik aner
Von den 100 Dorfbewohnern wären dann 57 aus Asien,
21 aus Europa, 14 aus Nord- und Südamerika und 8
auf Afrika. Betrachte bei der Karte die Größe der
Kontinente und du erkennst, wo sich mehr Menschen
den Platz teilen müssen und wo viel Platz ist (z. B.
Afrika, aber da ist auch viel Wüste)
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 56
Wenn die Erde ein 100-Menschen-Dorf wäre, dann….
100
80
60
40
20
0
haben keine
Wohnung
können nicht
lesen,schreiben
sind unterernährt
haben einen
Computer
waren an der Uni
sind Frauen
sind Christen
sind Weiße
Und nun: Wo stehen wir hier in Niederscheyern?
Was sind wir? Was haben wir? Was wollen wir?
Wir sind reich! – satt! – leben im Übermaß! – geboren in einen Teil
der Erde hinein, in dem meist Wohlstand und Überversorgung
herrschen. Im „Erddorf“ von 100 Einwohnern sind 70 ohne ausreichende
Nahrung, 60 können keine Schule besuchen, nur einer von 100 hat
einen Computer und nur einer von 100 darf studieren. Wer etwas
erreichen will, hat es bei uns viel viel leichter als anderswo!
(Zusammenstellung und kommentiert von Th. Rebhan aus „The world and
you“ in http://www.chemie.uni-hamburg.de/FS/texte/worldand.htm
Niederscheyerer Schülerkurier – die Reporterrakete
Ausgabe 13/2007 Seite 57
Ein herzliches Dankeschön an
unsere Gönner
Arcusbau modernes Wohnen – Erfolg aus Erfahrung
Bachthaler, Schlosserei
Biber Fensterbau
Daubmeier Schreibwaren
Druckerei Humbach und Nemazal
Hölzl, Gartenpflege und Pflasterarbeiten
Huber und Zeiler GmbH – Fachwerkstätte für Maler und
Lackerarbeiten
Kilgus Bücherei
Mahl - Elektro
Niedermeier – kontrollierte. Wohnraumlüftung
Pfab, Fruchtecke
Rummetshofer - Bäckerei
Wagenknecht, Getränkemarkt und Zeltverleih
Wiesender, Bäckerei
WohnTraum – Dekoration
Wörmann, Metzgerei
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Bachappen
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Lausham
Scheyern
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen
Einblick
Niederscheyerer Schülerkurier, 13. Ausgabe 2007
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