close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

BDS/DGV-Stimmungstest Sommer 2006 „Ausbildung zum

EinbettenHerunterladen
Bund der Selbständigen
Deutscher Gewerbeverband
Landesverband Bayern e.V.
BDS/DGV-Stimmungstest Sommer 2006
„Ausbildung zum Unternehmer –
Was zeichnet einen erfolgreichen Unternehmer aus?“
Unter der wissenschaftlichen Leitung
von Prof. Dr. Karlheinz Zwerenz
Fachhochschule München
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft
zur Erhaltung und Förderung von
Klein- und Mittelbetrieben e.V.
1
Inhalt
1.
2.
2.1
2.2
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
4.
2
Der BDS/DGV-Stimmungstest
Aktuelles Meinungsbild
Wirtschaftliche Stimmung und Lage
Politikbarometer
Studie „Unternehmen erleben“
Unternehmer – Eltern, Aus- und Weiterbildung
Grundkenntnisse für die Selbständigkeit
Fachkenntnisse für die Selbständigkeit
Arbeits- und Sozialverhalten
Stärken und Schwächen
Fazit
Kontakt:
BDS/DGV Bayern, Hauptgeschäftsstelle
Thomas Schörg, Stellv. Hauptgeschäftsführer
Tel. 089/540560, Fax 089/5026493
info@bds-bayern.de, www.bds-bayern.de
1.1 Der BDS/DGV-Stimmungstest (1)
Ziele des Stimmungstests
- Zweimal jährliche Erhebung zur wirtschaftlichen
Stimmung und Lage im bayerischen Mittelstand
(seit 2005)
- Meinungsbild zu aktuellen Fragen der Mittelstandspolitik
- Umfragen zum „Profil“ der bayerischen Unternehmer
(Arbeits-, Freizeit- und Kommunikationsverhalten,
individuelle Fähigkeiten)
Stichprobe
- mindestens 500 Mitgliedsbetriebe
- repräsentativ nach Betriebsgröße, Regionen und
Rechtsform
3
1.1 Der BDS/DGV-Stimmungstest (2)
Strukturdaten - Bezirke
München+Oberbayern
Ostbayern
Nordbayern
Schwaben
insgesamt
269
53
111
61
494
54,5
10,7
22,5
12,3
100,0
Strukturdaten - Branchen
Industrie
Handel
Handwerk+Bau
Tourismus/Gastronomie
Sonstige Dienstleistungen
Sonstiges
insgesamt
4
26
105
193
28
112
34
498
5,2
21,1
38,8
5,6
22,5
6,8
100,0
1.1 Der BDS/DGV-Stimmungstest (3)
Strukturdaten - Rechtsform
Einzelfirma
Personengesellschaft
Kapitalgesellschaft
Sonstiges
insgesamt
278
101
120
17
516
53,9
19,6
23,3
3,3
100,0
Weitere Strukturdaten
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl:
Durchschnittsalter der Unternehmer:
Durchschnittsalter der Betriebe:
Anteile männlich - weiblich:
5
13,1
50,7 Jahre
35,5 Jahre
85% - 15%
2.1 Wirtschaftliche Stimmung und Lage (1)
1. Unsere derzeitige Geschäftslage
ist ...
%
80,0
57,5 56,0
60,0
50,6
40,0
20,0
18,1
31,3
21,5 23,8
21,0 20,2
0,0
gut
2005_April
6
befriedigend
2005_Oktober
schlecht
2006_Juli
2.1 Wirtschaftliche Stimmung und Lage (2)
%
2. Wir erwarten, dass sich unsere
Geschäftslage in den nächsten
Monaten ...
80,0
62,8
55,0
60,0
40,0
58,6
36,4
29,1 27,3
14,1
20,0
8,6 8,0
0,0
verbessert
2005_April
7
nicht verändert
2005_Oktober
verschlechtert
2006_Juli
2.1 Wirtschaftliche Lage und Lage (3)
%
3. Die Zahl unserer Beschäftigten
wird im Laufe der nächsten 6
Monate ...
75,4 72,9 72,6
80,0
60,0
40,0
20,0
13,3
16,0 16,6 14,1
8,6 10,6
0,0
steigen
2005_April
8
gleich bleiben
2005_Oktober
sinken
2006_Juli
2.2 Politikbarometer (1)
0,8%
27,24%
71,97%
9
Ist die Politik der
Bundesregierung
aus Ihrer Sicht
mittelstandsfreundlich?
ja
nein
teilweise
2.2 Politikbarometer (2)
6,91%
38,21%
54,88%
10
Reichen die
geplanten
Maßnahmen der
Unternehmenssteuer-Reform
aus?
ja
nein
teilweise
2.2 Politikbarometer (3)
Gegenfinanzierung durch …?
a) Grundsteuer auf gewerblich genutzte Grundstücke verdoppeln
b) Alle Aufwendungen für Fremdkapital (z.B. Zinsen, Mieten) wie
Gewinne versteuern
11,85%
7,11%
80,39%
11
Was meinen Sie
zur Gegenfinanzierung über
Grundsteuerund Kapitalbesteuerung?
a) besser als
b)
b) besser als
a)
beide
Alternativen
gleich
schlecht
beide
Alternativen
gleich gut
3.1 Beruf der Eltern
Hausfrau/mann
Arbeiter/in/Angestellte/r
Beamter/in
Leitende/r Angestellte/r
Selbständige/r Unternehmer/in
Sonstiges
Gesamt
Vater
0,2
29,2
7,5
7,5
50,8
4,8
100,0
Mutter
45,8
20,1
1,2
4,6
24,5
3,8
100,0
Etwa die Hälfte der Selbständigen hat einen Unternehmer als
Vater und etwa ein Viertel hat eine Unternehmerin als Mutter.
Bei 21% der Selbständigen sind Vater und Mutter Unternehmer.
Zu beachten sind noch der Anteile für Leitende Angestellte
und für die Hausfrau.
12
3.1 Schulische Ausbildung
3,22%
26,82%
27,68%
42,27%
13
Welche
schulische/berufliche Ausbildung
haben Sie selbst
durchlaufen Schule?
Hauptschule/
Quali
Realschule/
Mittlere
Reife
Gymnasium/
Abitur
Sonstiges
3.1 Berufliche Ausbildung
5,16%
40,22%
54,62%
14
Welche
schulische/berufl
iche Ausbildung
haben Sie selbst
durchlaufen Beruf?
Lehre
Meister(titel)
Sonstiges
3.1 Akademische Ausbildung
10,98%
43,93%
45,09%
15
Welche
schulische/berufl
iche Ausbildung
haben Sie selbst
durchlaufen Studium?
Fachhochschule
Universität
Sonstiges
3.1 Lebenslanges Lernen
2,69%
22,98%
74,33%
16
Welche
schulische/berufl
iche Ausbildung
haben Sie selbst
durchlaufen Weiterbildung?
regelmäßig
selten
nie
3.2 Unternehmer und die Wichtigkeit der
Grundkenntnisse in …
Wirtschaftliches
Denken
Deutsch (in Wort und
Schrift)
1 = völlig
unwichtig
…
6 = sehr
wichtig
EDV /
Computerkenntnisse
Mathematik
Innovationskraft /
Erfindergeist
Allgemeinbildung
4
17
4,5
5
Mittelwert
5,5
6
3.2 Unternehmer und die
Wichtigkeit der Deutsch-Kenntnisse
60
50
Prozent
40
30
20
10
0
unwichtig
18
eher
weniger
wichtig
unwichtig wichtig
Deutsch (in Wort und Schrift)
sehr
wichtig
3.2 Unternehmer und die Wichtigkeit der
Mathematik-Kenntnisse
50
Prozent
40
30
20
10
0
unwichtig
19
eher
unwichtig
weniger
wichtig
wichtig
Mathematik
sehr
wichtig
3.3 Unternehmer und die Wichtigkeit der
Fachkenntnisse in …
Organisation
Marketing
1 = völlig
unwichtig
…
6 = sehr
wichtig
Rechnungswesen /
Buchhaltung
Produkt/Marktinformationen
Technisches
Wissen / Abläufe
Steuern
Gesetze /
Verordnungen
4
4,5
5
Mittelwert
20
5,5
3.3 Unternehmer und die Wichtigkeit der
Kenntnisse in Organisation
60
50
Prozent
40
30
20
10
0
unwichtig
21
eher
weniger
wichtig
unwichtig wichtig
Organisation
sehr
wichtig
3.3 Unternehmer und die Wichtigkeit der
Kenntnisse in Marketing
50
Prozent
40
30
20
10
0
unwichtig
22
eher
unwichtig
weniger
wichtig
Marketing
wichtig
sehr
wichtig
3.4 Unternehmer und die Wichtigkeit
des Arbeits-/ Sozialverhaltens in …
Leistungsbereitschaft
Verantwortungsbewusstsein
1 = völlig
unwichtig
…
6 = sehr
wichtig
Selbstorganisation
Führungsstärke
Teamfähigkeit
Konflikt+Kritikfähigkeit
Risikobereitschaft
4
23
4,5
5
Mittelwert
5,5
6
3.4 Unternehmer und die
Wichtigkeit der Leistungsbereitschaft
80
Prozent
60
40
20
0
unwichtig
24
eher
weniger
wichtig
unwichtig wichtig
Leistungsbereitschaft
sehr
wichtig
3.4 Unternehmer und die Wichtigkeit
der Risikobereitschaft
50
Prozent
40
30
20
10
0
unwichtig
eher unwichtig
weniger
wichtig
wichtig
Risikobereitschaft
25
sehr wichtig
3.5 Stärken und Schwächen
Die Frage nach ihren persönlichen Stärken und
Schwächen gehen die Selbständigen sehr offen an:
356 von 516 Befragten (ca. 70%) nennen ihre Stärken
335 (ca. 65%) – also fast genauso viele – bekennen
sich zu persönlichen Schwächen,
teilweise sehr individuell
26
3.5 Stärken
Meine größte Stärke
im Hinblick auf meine berufliche Tätigkeit ist …
Fachwissen
Einsatz- / Leistungsbereitschaft
Organisationsfähigkeit
Innovation / Kreativität
Ziel -/ Zukunftsorientierung (Optimismus)
Ausdauer / Durchhaltevermögen
Führungsstärke
Flexibilität
Kunden- / Serviceorientierung
Zuverlässigkeit
27
Anzahl
88
60
50
39
32
30
26
25
25
24
399
%
22,1
15,0
12,5
9,8
8,0
7,5
6,5
6,3
6,3
6,0
100,0
3.5 Schwächen
Meine größte Schwäche
im Hinblick auf meine berufliche Tätigkeit ist …
Zu gutmütig
Organisation (Büro etc.)
Zeitmanagement
Führungsschwäche
Zu unflexibel
Ungelduld
Nicht mutig genug
EDV-Kenntnisse
Konflikt- / Kritikfähigkeit
Marketing-Kenntnisse
28
Anzahl
80
55
34
33
22
19
14
11
7
7
282
%
28,4
19,5
12,1
11,7
7,8
6,7
5,0
3,9
2,5
2,5
100,0
3.5 Stärken und Schwächen
… in einzelnen Zitaten
Meine größte Stärke
im Hinblick auf meine berufliche Tätigkeit ist …
… Gelassenheit und Innovationskraft
… Mut und Demut
… Visionäre Führungstätigkeit
… Der Beruf macht mir sehr viel Spaß!
Meine größte Schwäche
im Hinblick auf meine berufliche Tätigkeit ist …
… Ärger über die Vorschriften
… Fehlende Fremdsprachen-Kenntnisse
… Unregelmäßige, falsche Ernährung
… Körperlicher, altersbedingter
Belastbarkeitsverlust!
29
4. Fazit
- Keines der gängigen Klischees passt auf den
bayerischen Unternehmer. Dieser lässt sich in keine Form
pressen.
- Vielfalt, Neugier und Verantwortung prägen den
Mittelstand.
- Die Selbständigkeit wird den Unternehmern oftmals
schon in die Wiege gelegt.
- Lebenslanges Lernen spielt eine entscheidende Rolle.
- Der Organisation des Unternehmens und der Person
kommt eine entscheidende Rolle zu.
- Klassische Wert haben nicht an Bedeutung verloren.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !
30
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
18
Dateigröße
71 KB
Tags
1/--Seiten
melden