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All das, was Fußball so spannend macht - JSG Nord 04

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Sport
8 Hildesheimer Allgemeine Zeitung
All das, was
Fußball so
spannend macht
SV Alfeld mit
souveränem
Heimsieg
Handball-Verbandsliga
Alfeld (pw). Mit einem souveränen
39:27-Heimsieg gegen die HSG PlesseHardenberg haben die VerbandsligaHandballer der SV Alfeld ihre Aufstiegsambitionen nachhaltig unterstrichen. Der TuS Grün-Weiß Himmelsthür
war spielfrei.
Lediglich in den ersten 20 Minuten
hatte die Mannschaft von SVA-Trainer
Peter Eddelbüttel noch einige Probleme,
weil die Abwehr zu offensiv agierte. Vor
allem der quirlige HSG-Linksaußen
Jens Glapka bereitete der Alfelder Deckung einiges Kopfzerbrechen. Die
Gastgeber gingen zunächst mit 2:0, 3:1,
10:6 und 14:10 in Führung. Danach holten die Gäste auf und schafften den Anschluss zum 14:13. Der Alfelder Chefcoach reagierte mit einer Auszeit. Danach lief das Spiel wieder in geordneten
Bahnen. Zur Halbzeit führten die Hausherren mit 20:15. In der zweiten Hälfte
hatte der Tabellenzweite das Spiel fest
im Griff, weil er auf allen Positionen
mehr zu bieten hatte.
Bezirksliga der
B-Junioren: Das
Top-Spiel zwischen
der JSG Nord 04 und
der SV Alfeld hält,
was es verspricht.
Jugend-Fußball ist
oft interessanter
als der der Großen.
SV Alfeld: Michael Edler, Christoph Büthe –
Andreas Lück (4), Oliver Wessel, Hendrik Sievers (8), Benjamin Jentsch (9), Arne-Peter Leunig (3), Marc Springmann (3), Timm Große
Lackmann (2), Florian Förster, Eike Korsen (3),
Domenik Zimmermann (7).
Sieg für DJK,
Pleite für SGO
Hildesheim (pw). Sieg und Niederlage
für die Hildesheimer Vertretungen in
der Handball-Landesliga der Frauen.
SV Aue Liebenau – DJK Blau-Weiß
Hildesheim 15:28 (8:14). Gegen den
schwungvollen Gästeangriff hatte Liebenau nichts auch nur annähernd
Gleichwertiges entgegenzusetzen. Zur
Halbzeit hieß es 14:8 für die Hildesheimerinnen. Da brauchten sie sich im weiteren Spielverlauf nicht mehr zu zerreißen.
DJK Blau-Weiß: Line Rukavina, Lena Nikolaus
(6), Stefanie Plaschke (6), Linda Meyer (6), Maren Anders (2), Natascha Fink (3), Pia Sundermeier (2), Carina Aselmeyer (1), Melanie Brunke (1), Katrin Gaede (1), Julia Franke.
HSG Langenhagen – SGO HimstedtBettrum 26:25 (16:13). Die erste Hälfte
wurde von den Gästen verschlafen.
Dennoch gelang nach einem 13:16Rückstand zur Pause gegen Ende der
zweiten Hälfte der Ausgleich zum 24:24.
Es keimte Hoffnung auf, das Match noch
zu kippen. Doch mit zwei Treffern in
Folge setzte sich Langenhagen in der
Schlussphase entscheidend ab.
Himstedt-Bettrum: Eva Giebel, Patricia Giebel, Rebecca Giebel (1), Svenja Köhler (9), Tina
Müller (4), Daniela Brandt (1), Christina Günther (1), Raquel Benvenuto, Anja Wollenweber (3), Sara Schoring, Julia Kleinwächter (6).
Handball
TV Eiche Dingelbe II – TSV Eystrup 28:24
(14:9). Eiche-Torschützen: Andre Muscheiko, Tim
Karbowski (jeweils 6), Ruben Labahn, Sebastian
Heiler (jeweils 4), Kai Nötzel, Tim Strube (jeweils
3), Fabian Salösch und Daniel Hußmann.
TV Garmissen-Ahstedt – SV Alfeld II 28:27
(15:12). TV-Torschützen: Bernd Neumann, Pascal
Burgdorf (jeweils 5), Michael Franke (4), Jonas
Stein, Jens Keuntje (jeweils 3), Darius Schnabel,
Dirk Abmeier (jeweils 2), Michael Eickmann, Detlef Ohmes, Titus Koch und Marco Zeolla. SVA-Torschützen: Marius Weist (7), Stefan Surrey (5), Dennis Wessel, Stefan Recha, Marvin Hansemann (jeweils 4), Kevin Krike (2), Marcel Mäuselein.
SG Hohnhorst-Haste II – TuS Grün-Weiß Himmelsthür II 25:30 (13:17). TuS-Torschützen: Kay
Stille (9), Steffen Merk (8), Florian Senkel (5), Björn
Kratzberg (3), Oliver Derigs, Niklas Böker (jeweils
2) und Björn Schulz.
Die Söhrer verspielten ihre Vorsprung und trennten sich Remis – die kleine Lenia Kreye freute sich trotzdem. Denn immerhin hatte ihr Vater Daniel Kreye mit Söhres II. Mannschaft gewonnen.
Fotos: Kaiser
Lenia hält zu den Sportfreunden
Handball-Landesliga: Söhre spielt Remis / Salzdetfurth ist weiter an der Spitze
Hildesheim (pw/pen). Die kleine Lenia
Kreye hatte ihren Spaß beim Landesligaspiel der Sporfreunde Söhre. Kein
Wunder, schließlich kommt sie aus einer
Handballer-Familie. Vater Daniel Kreye
spielt zwar nicht in Söhres I. Mannschaft, dafür mit dem II. Team der
Sportfreunde in der WSL-Liga Ost.
Aber die Söhrer drücken all ihren
Mannschaften die Daumen – egal, ob
nun der I. oder der Reserve.
Lenia musste mit ansehen, wie Landesligist Söhre I nach durchwachsener
Leistung gegen Langenhagen einen Vorsprung verspielte. Die Partie endete
23:23. Dafür hatte ihr Papa Daniel
Kreye mit Söhre II in der WSL-Liga
mehr Glück. Er und sein Team schlugen
Lamspringe mit 28:27. Das freute Lenia,
wie sich auf unserem Foto unschwer erkennen lässt.
Söhre I holte „nur“ einen Punkt, aber
Liga-Konkurrent Eintracht Bad Salzdetfurth setzte in der Landesliga den
Höhenflug fort. Die Eintracht schlug
Stöcken und ist Spitzenreiter.
Sportfreunde Söhre – HSG Langenhagen 23:23 (10:8). Der Punktverlust war
nicht eingeplant und unnötig. Die erste
Hälfte verlief ziemlich torarm. Beide
Seiten vergaben zahlreiche gute Einwurfmöglichkeiten. Dennoch setzten
sich die Hausherren zunächst auf 10:6
ab, wobei Torwart Markus Bartsch eine
gute Leistung zeigte. Bis zum 17:13 blie-
ben die Söhrer im Vorwärtsgang. Plötzlich kam jedoch Sand ins Getriebe. Zudem dezimierten sich die Gastgeber
durch undiszipliniertes Verhalten selbst
und ließen etliche Torchancen unge-
nutzt. Langenhagen bäumte sich noch
einmal auf und münzte den Rückstand
in eine 20:17-Führung um. Söhres Trainer Thomas Brandes zog die grüne Karte, um seine Truppe neu zu formieren.
Mit großer kämpferischer Einstellung
gelang dann noch ein Remis.
Söhre: Markus Bartsch, Felix Besser – Tim Vogel (4), Marcel Liewald, Florian Breitmeyer, Zuke Isufi, Guido Meyer (1), Nico Schmeltekop,
Thorsten Märtin (5), Patrick Weinke, Daniel
Hoppe (8), Kai Pläging (5).
SV Eintracht Bad Salzdetfurth – TB Stöcken 31:28 (16:13). Die Besucher sahen
ein zerfahrenes Spiel. Grund war ein
sehr kleinlich pfeifendes Schiedsrichtergespann. Durch die vielen Unterbrechungen fehlte der spielerische Glanz –
zahlreiche Schiedsrichter-Pfiffe wurden
von den Besuchern lachend quittiert.
Am Ende reichte den Einträchtlern ein
Arbeitssieg, um ihre führende Position
in der Tabelle zu behaupten. Nach einer
16:13-Halbzeit-Führung blieben die
Lammetaler weiter vorn – 18:17, 21:19
und 26:22. Auch eine starke Stöckener
Phase (27:26) wurde von Bad Salzdetfurth gekontert.
Acht Tore warf Daniel Hoppe (am Ball). Trotzdem langte es für Söhre nicht zum Sieg.
TuS-Jungs setzen
Markenzeichen
Handball-Regionalliga: Eintracht kassiert klare Niederlage
Handball-Oberliga: Garmissen-Dingelbe verschenkt Punkt
schwierigkeiten. Weil auch im Hildesheimer Angriff nicht viel zusammenlief,
setzte sich Isenhagen auf 21:14 ab und
war weiterhin besser im Bilde. Auch
fünf Tore in Folge durch Ariane Aust
brachten nicht die erhoffte Wende.
Erst in der Schlussviertelstunde rafften sich die Einträchtlerinnen noch einmal auf, um ein Debakel zu verhindern.
Der Zug war aber schon längst abgefahren. Die Heimmannschaft hielt den Vorsprung und kam über 27:17, 30:20 und
36:26 zu einem verdienten 39:29-Erfolg.
Lange Gesichter natürlich nach dem
Schlusspfiff bei den Gästen. „Das war
nicht unser Spiel. Wir können besser
spielen“, sagte eine sichtlich frustrierte
Melina Haase. Insgesamt musste Trainer
Liepelt seinem Team das bisher schlechteste Saisonspiel bescheinigen. Lediglich Anja Grüneberg zeigte sich, obwohl
grippegeschwächt, mit elf Treffern als
verlässliche Werferin.
Mit derzeit 7:7 Punkten auf Platz sieben befinden sich die Einträchtlerinnen
als Aufsteiger weiterhin im grünen Bereich. Am nächsten Sonnabend steht das
schwere Auswärtsspiel bei der Bundesliga-Reserve des VfL Oldenburg im Plan.
Eintracht Hildesheim: Xenia Rybandt, Inga
Sonnemann – Melina Haase (1), Ariane Aust
(6), Jenny Horstmann (2), Beate Weber (2), Kathrin Piening (3), Sandra Lütkemann (1), Anja
Baumgart (3), Anja Grüneberg (11/2).
Hildesheim (pw). Die männliche A-Jugend des TuS Grün-Weiß Himmelsthür
zeigt sich in der Handball-Oberliga Niedersachsen weiterhin gut aufgelegt. Dagegen hat sich die JSG Garmissen-Dingelbe einen Vorsprung, der für einen
Sieg gereicht hätte, noch abjagen lassen.
TuS Grün-Weiß Himmelsthür – TSV
Burgdorf II 34:32 (18:9). Das war schon
eine tolle Gesamtleistung, was die Himmelsthürer Jungs gegen TSV Burgdorf II
vor heimischer Kulisse ablieferten.
Stärke im Abwehrverhalten und Effektivität im Angriffsspiel waren die Markenzeichen der Mannschaft von Trainer
Markus von Aspern. Durch eine disziplinierte Spielweise leuchtete zur Halbzeit
ein 18:9 an der Anzeigetafel auf.
Als die Gäste zu Beginn der zweiten
Hälfte ihre Deckung umstellten, gerieten die Himmelsthürer zwischenzeitlich
ins Wanken. Burgdorf machte jetzt
mächtig Dampf und verkürzte auf 26:22
und 33:32. Es wurde noch einmal spannend. Der TuS mobilisierte erneut alle
Kräfte und fightete ungebrochen weiter.
Mit lautstarker Fanunterstützung gelang 30 Sekunden vor dem Ende das erlösende 34:32. Mit nunmehr 7:3 Punkten
an dritter Stelle stehen die Himmelsthürer Jungs blendend da.
TuS Grün-Weiß Himmelsthür: Johannes
Mitschka (1), Florian Stodolny, Niklas Böker
(6), Kevin Busche, Andreas Hörig (4), Chris-
Algermissen (pen). Es ist tatsächlich
so: Jugendspiele sind häufig spannender, als die der Erwachsenen. Der Zug
zum Tor, das direkte Passspiel – die
Top-Partie der B-Junioren-Bezirksliga
in Algermissen zwischen der JSG Nord
04 und der SV Alfeld macht Laune. Mit
taktischem Geplänkel hält sich der
Nachwuchs nicht lange auf. Offensive
ist angesagt. Den Lohn dafür fährt die
JSG Nord ein. Sie gewinnt am Ende mit
2:1 (1:1) und verteidigt die Tabellenführung. Alfeld rangiert jetzt auf Platz drei.
Noch fünf Minuten nach Abpfiff atmet Olaf Jahn schwer. Er trainiert gemeinsam mit Torsten Algermissen die BJunioren der JSG 04. Jahn schüttelt den
Kopf und ist etwas blass um die Nase.
„War in der Schlussphase ziemlich aufregend. Ich hatte Angst, dass wir uns
den Ausgleich fangen“, sagt er. Während Jahn noch ein paar Minuten
braucht, um runterzukommen, ist sein
Kollege Algermissen schon wieder geerdet. Er hat direkt nach dem Schlusspfiff
die Tore auf dem Spielfeld abgebaut und
erzählt ganz entspannt: „War eine gute
Partie. Von uns und auch von den Alfeldern. Beide haben gekämpft, beide nach
vorn gespielt und sich viele Möglichkeiten erarbeitet.“
Rückblende – eineinhalb Stunden zuvor wird die Begegnung angepfiffen. Sofort dreht die JSG Nord auf, sucht die
schnelle Führung. Erste Minute – erste
Ecke: Der Kopfball von Melvin Spinnler
wird aber vom gut aufgelegten Alfelder
Keeper Marcel Rode entschärft.
Die Gastgeber drücken weiter und
werden nach gut acht Minuten belohnt.
Spinnler bedrängt einen Alfelder Abwehrspieler dermaßen, dass der den Ball
verliert. Der JSG-Stürmer schnappt
sich das Leder, marschiert auf das Tor
und trifft zum 1:0.
Davon unbeeindruckt ergreifen plötzlich die Gäste die Initiative. Sie wollen
den Ausgleich. Zunächst scheitert Oguzhan Dogan noch, doch nach einer Viertelstunde macht er es besser. Dogan versenkt einen Freistoß aus gut 20 Metern
im Netz der JSG – 1:1. Von nun an bestimmen die Alfelder die Partie. Dogans
Kopfball prallt an die Latte (17.), eine
weitere Chance des Offensiv-Mannes
pariert JSG-Torwart Marc Purat. Möglichkeiten gibt es aber auf beiden Seiten,
nur Tore wollen zunächst keine mehr
fallen. Halbzeit.
In der Pause versammeln sich die Zuschauer – 40, 50 mögen es sein – um den
Grill und an der Kaffeetheke. Hier steht
auch ein großes Radio. Keine Frage,
welcher Sender am Sonnabend um kurz
nach 17 Uhr eingeschaltet wird. NDR II
mit der Bundesliga-Übertragung läuft.
Und natürlich wird das Geschehen in
der 1. Liga auch von den Algermisser
Zuschauern engagiert kommentiert.
„Wie sieht es bei 96 gegen Stuttgart aus?
Was? 1:0? Klasse!“, oder „Frankfurt gegen München 1:1 – ha, ha, ha, die Bayern
packen es wieder nicht“.
Zeit bleibt in der Pause auch für ein
Gespräch über die JSG Nord 04 im Allgemeinen. Mittlerweile spielen drei
Mannschaften des Klubs in verschiedenen Junioren-Bezirksligen. Da ist zum
einen die B-Jugend. Sie stieg erst in der
vergangenen Saison auf und führt schon
wieder die Tabelle an. Schafft das Team
etwa den Durchmarsch? „Wenn wir die
Chance haben, gehen wir in die Bezirksoberliga“, sagt Coach Olaf Jahn. Sein
Kollege Torsten Algermissen grinst: „Es
würde aber sehr schwer, solch eine
Klasse zu halten.“
Auch die A-Junioren der JSG sind aus
der Kreisliga in den Bezirk geklettert
und belegen als Neuling immerhin den
vierten Platz. „Das läuft alles sehr gut“,
meint
Pressewart
Frank
Thomas
Schmidt. Bereits in der vierten Saison
mischen die C-Junioren in der Bezirksliga mit – zurzeit steht ein siebter Rang zu
Buche. Und es kommen immer mehr
Kinder und Jugendliche nach. „Zehn
Nachwuchsmannschaften sowie ein
Mädchenteam sind aktuell für den
Spielbetrieb gemeldet. Dazu hat unsere
Pampers-Truppe einen riesigen Zulauf“,
sagt Schmidt.
Der Schiri bittet zur zweiten Hälfte,
und die B-Junioren der JSG und der SV
Alfeld kommen aus den Kabinen. Jetzt
machen die Gastgeber Dampf. Und
schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff
fällt das 2:1. JSG-Kapitän Gerrit Algermissen nimmt eine Kopfball-Vorlage
volley ab und trifft.
Die Partie wird nickeliger. Kleinere
Fouls häufen sich – und da bleibt Fußball eben Fußball: Ähnlich wie bei den
Erwachsenen bekommt auch beim
Nachwuchs der Schiedsrichter sein Fett
weg. Aber nicht von den Spielern selbst,
die verhalten sich ruhig. Vielmehr
schimpfen und pöbeln die Zuschauer,
obwohl Schiri Cedrik Reichel recht konsequent pfeift. Der Unparteiische nimmt
die Kritik gelassen hin. Er kennt solche
Reaktionen.
Mittlerweile ist die JSG eindeutig
spielbestimmend. Trotzdem versuchen
die Alfelder alles, kommen aber zu selten gefährlich in den gegnerischen
Strafraum. Dagegen sind die Konter der
Gastgeber gefährlich. Besonders auffällig agieren Gerrit Algermissen, Alan
Houban und Melvin Spinnler. Bei den
Alfeldern verdient sich Oguzhan Dogan
Bestnoten. Und Keeper Marcel Rode,
der ein ums andere Mal Kopf und Kragen riskiert. Tore gibt es aber keine
mehr, das 2:1 der JSG hat Bestand.
Und nach dem Schlusspfiff machen
sich die Zuschauer schleunigst auf die
Socken. Ab nach Hause ins warme
Wohnzimmer. Schließlich läuft im Fernsehen schon seit zehn Minuten die
Sportschau.
Eintracht Bad Salzdetfurth: Dennis Affeln,
Thomas Lüke – Marc Seißler (2/1), Ronny Bauer
(2), Philip Rodenbeck (1), Fabian Donath (3),
Oliver Ossenkopp (2), Goran Krka (9/3), Christian Ruhe (4), Benjamin Ruhe (2), Urs Vorlop,
Faru Fakrou, Sebastian Wellnitz (6).
Frauen spielen nur
halbherzig mit
Hildesheim (pw). Mit einer in dieser
Höhe nicht eingeplanten 29:39-Niederlage im Gepäck sind die Handballfrauen
von Eintracht Hildesheim vom Regionalliga-Punktspiel bei der HSG RPT
Isenhagen heimgekehrt. Sie hatten einen
rabenschwarzen Tag erwischt. Daher
ging der Sieg der Gastgeberinnen auch
in Ordnung.
Die Mannschaft von Trainer Timo
Liepelt hatte sich eigentlich beim Tabellenelften viel vorgenommen. Doch bei
ihr lief an diesem Tag nicht viel zusammen. Es gelang nicht, über die gesamte
Spielzeit die Nervosität abzulegen und
das Spiel in den Griff zu bekommen. Eine 3:1-Führung zu Beginn der Partie
war nur Strohfeuer. Danach gab es erhebliche Abwehrprobleme. Immer wieder gelang es den HSG-Leistungsträgerinnen Nici Ramm und Katrin Cohrs, ihre Angriffe erfolgreich zum Abschluss
zu bringen. Da waren dann auch Xenia
Rybandt und Inga Sonnemann machtlos, die abwechselnd im Eintracht-Tor
zum Einsatz kamen. Trainer Liepelt haderte zu Recht mit der halbherzigen
Spielweise seiner Schützlinge. Trotzdem
blieb Eintracht bis zum 10:10 auf Tuchfühlung zum Gegner. Zur Pause lagen
die Gäste mit 13:17 zurück.
Der Beginn der zweiten Hälfte wurde
völlig verschlafen. Die Abwehr hatte
weiterhin erhebliche Abstimmungs-
Dienstag, 27. Oktober 2009
topher Kollmann (3), Sönke Kukla, Frederik
Stephan (6), Simon Oertel (12), Johannes
Pranke (2), Michael Scherer, Robert Piper,
Niklas Lange.
JSG Garmissen-Dingelbe – HSG Heidmark 28:28 (17:11). Top in Durchgang
eins, danach folgte der Flop. Gegen den
Tabellenführer liefen die ersten 30 Minuten für die JSG optimal. Die Abwehr
stand sehr sicher und der Angriff zeigte
sich durchschlagskräftig. Der verdiente
Lohn war eine 17:11-Pausenführung.
Auch bis zum 25:16 nach 40 Minuten
war weiterhin eitel Sonnenschein bei
den Gastgebern. Doch plötzlich war es
mit der Herrlichkeit vorbei. In der
Schlussviertelstunde ging der Faden
völlig verloren. Die Abwehr geriet ins
Wanken und der Sturm wurde ein laues
Lüftchen. Lediglich drei Bälle fanden
noch den Weg ins Ziel. Am Ende war das
28:28 ein verlorener Punkt, denn über
weite Strecken hatte man den Spitzenreiter sicher im Griff gehabt. Keine Frage, dass das Trainergespann Jirka Strube und Marco Zeolla über den verschenkten Zähler ziemlich sauer war.
JSG
Garmissen-Dingelbe:
Johannes
Schmidt, Philip Bunzel – Dominic Burgdorf,
Pascal Burgdorf (2), Elvis Berisei (8), Kenny Blotor (4), Marcel Ulbrich (3), Andre Jelonek (2),
Daniel Kranz (1), Jens Keuntje, Robert Osmers
(1), Darius Schnabel (2), Tjark Grove (4), Oscar
Huthmann (1).
Markus Böker von der JSG trieb in der Anfangsphase sein Team an.
Packender Zweikampf: Gerrit Algermissen
(rechts) besorgte den 2:1-Siegtreffer.
Fotos: Hempen
Alfelds Keeper Marcel Rode war auf der Hut –
ein echter Rückhalt.
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