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Der Herr schenke dir, was dein Herz begehrt, und lasse all deine

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NR. 1445/ 27. Juni 2010
zwischenraum
Pfarrnachrichten Maria Lourdes – Sommerausgabe 2010
Der Herr schenke dir,
was dein Herz begehrt,
und lasse all deine Pläne gelingen.
(Ps 20,5)
> www.maria-lourdes.at
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Nicht immer
liegt unser Lebensschiff
im ruhigen Wasser,
nicht immer
haben wir genug Wind,
der uns vorwärts treibt...
Aber dass nach
aufregenden, stürmischen Fahrten
ein ruhiger Hafen sich findet,
und auch ein schöner
Sonnenuntergang,
das wünscht für diesen Sommer
das Leitungsteam
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Herr, gib mir Mut zum Brücken bauen,
gib mir den Mut zum ersten Schritt,
lass mich auf deine Brücken trauen,
und wenn ich gehe, geh du mit.
Ich möchte gerne Brücken bauen,
wo alle tiefe Gräben sehn.
Ich möchte über Zäune schauen
und über hohe Mauern gehn.
Ich möchte gern dort Hände reichen,
wo jemand harte Fäuste ballt.
Ich suche unablässig Zeichen
des Friedens zwischen Jung und Alt.
Ich möchte nicht zum Mond gelangen,
jedoch zu meines Feindes Tür.
Ich möchte keinen Streit anfangen;
ob Friede wird, liegt auch an mir.
Herr, gib mir Mut zum Brücken bauen,
gib mir den Mut zum ersten Schritt,
lass mich auf deine Brücken trauen,
und wenn ich gehe, geh du mit.
Gemeinsam beten
Am 4. Mai 2010 fand in der Berufsschule Längenfeldgasse ein gemeinsamer Gebetsabend von Christen,
Muslimen und Sikhs, an dem ungefähr zweihundert
Personen unterschiedlicher Religion und Herkunft teilnahmen, statt. Diesem Gebetsabend war ein längerer
Prozess vorangegangen, bei dem Muslime, Christen
und Sikhs sich abwechselnd eingeladen und gegenseitig die andere Religion vorgestellt haben. So wurden
Berührungsängste überwunden und der Glaube an
den einen gemeinsamen Gott bestärkt. Ein wichtiger
Schritt in einer Zeit, in der politische Ausgrenzung
leider manchmal zur Wahlpropaganda wird. Ein deutliches Zeichen, dass nur im Mit- und nicht im Gegeneinander ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen möglich ist. Mit „Gemeinsam
beten“ wurde ein kleiner Baustein, ein Fundament für
einen Brückenbau zwischen den verschiedenen Menschen in Meidling gelegt. Damit die Brücke trägt, müssen weiterhin von beiden Seiten viele mitbauen. E.J.
Kurt Rommel
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 3
Die lange Nacht der Kirchen
Unsere Pfarre war am 28. Mai 2010
ebenfalls Schauplatz im österreichweiten Projekt „Lange Nacht der
Kirchen“. Von der ersten Beschlussfassung im Pfarrgemeinderat über
die Teilnahme bis zur endgültigen
Umsetzung steckt nicht weniger als
ein Jahr Arbeit. Unzählige Stunden
in Besprechungen, inhaltliche Abstimmungen, Festlegung des Programms bis zum Mailverkehr mit
den unterschiedlichsten Magistratsabteilungen wegen „Benützung
öffentlicher Verkehrsflächen“ vor
der Kirche waren notwendig. Solche Projekte kann niemand allein
realisieren.
Mit Unterstützung von „Jugend
eine Welt“ konnten hochinteressante Vorträge von VolontärInnen
in Mexiko, Indien und Afrika angeboten werden. In allen Referaten
wurden der Wille und der Mut zur
Veränderung von Situationen
Benachteiligter, vor allem Kinder,
zum Ausdruck gebracht. Oft unter
widrigsten infrastrukturellen Bedingungen leisten junge Erwachsene
freiwillig einen bis an die Grenze
der persönlichen Belastbarkeit
gehenden Dienst am Nächsten.
Dies wurde auch eindrucksvoll
in verschiedenster medialer Aufbereitung vermittelt. Im direkten
Gespräch konnte man sich von
der Einsatzfreude überzeugen.
Ein betreuter Info-Tisch stand bereit,
bei dem vom einfachen Folder über
Projekte von „Jugend eine Welt“,
der Erwerb eines T-Shirts bzw. eines
Balls in Weltkugel-Look oder einfach
ein nettes Plauscherl möglich waren.
bis dann Bernhard Dernesch das
T-Shirt übernehmen durfte.
Das Rahmenprogramm im Pfarrgarten ließ keine Wünsche offen.
Kulinarische Genüsse am Buffet
bereitgestellt oder „Kesselgulasch“,
über offenem Feuer warm gehalten, verwöhnten die Besucher. Die
laue Außentemperatur begünstigte
einen gemütlichen Aufenthalt im
Freien. Der Magnet im Pfarrgarten
war jedoch eine Torschusswand.
Jeder konnte dort seine Treffsicherheit mit einem Fußball unter Beweis
stellen. Der Andrang war natürlich
entsprechend, und so kämpfte ein
Teilnehmerfeld mit einem Altersspektrum von mindestens 50 Jahren um den Preis. Lange mussten
die Teilnehmer des Bewerbes auf
das endgültige Ergebnis warten,
Vor der Kirche waren durch die Mitglieder der Band „Captain Partysani“
alle Vorbereitungen getroffen worden, um zu einem Open Air Konzert einladen zu können. Mehr als
eine Stunde lang wurden die Besucher lautstark mit musikalischen
Klängen verwöhnt, die sogar zufällig
Vorbeikommende zum Verweilen
bewogen. Der professionell mit
Hilfe der Firma HAZET von der übrigen öffentlichen Verkehrsfläche abgetrennte Zuschauerbereich konnte
jedoch nicht völlig gefüllt werden.
Die Musiker hätten sich dies aber
auf jeden Fall verdient gehabt!
Ein Danke an alle, die zum Gelingen ihren persönlichen Beitrag
geleistet haben.
Fotos + Text Edi Dernesch
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
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Veni, Creator Spiritus
Röhrenbach im Waldviertel. Ein
Frühlingstag bei herrlichem Sonnenschein. Das große Holztor des
alten Bauernhofes ist weit geöffnet
und gibt den Blick in den Innenhof
frei. Zu sehen sind dreizehn junge
Künstler bei der Arbeit. Über 20
Quadratmeter Leinwand gilt es zu
gestalten. Thema der Arbeit: „Denn
die Liebe Gottes ist ausgegossen in
unsere Herzen durch den Heiligen
Geist, der uns gegeben ist.“ Ein
Wort aus dem Römerbrief, das
diese Jugendlichen einen Monat
später in der Lesung beim Fest ihrer
Firmung hören werden.
Wie können wir uns dieses Ausgießen des Geistes vorstellen? Bevor
die Jugendlichen mit ihrer Arbeit
beginnen, tauschen sie zu dieser
Frage ihre Gedanken aus. Das
Spektrum ihrer Überlegungen ist
weit gefächert und reicht vom
Pfingstereignis über Taufe bis hin
zur Firmung – vom Sprachenwirrwarr und Verstehen, vom lebendigen Wasser, von Feuerzungen, von
geschlossenen und offenen Türen,
von Priestern, Königen und Propheten, vom geheimnisvollen Wind
und dem blauen Planeten ist die
Rede. Jetzt versuchen sie die Worte
in Bilder umzusetzen.
Mir macht es Freude, den Firmlingen
bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Manche haben sich Schuhe und Socken
ausgezogen und wandern so zwischen den Farben über die Leinwand. Am Rand stehen noch recht
unmotiviert zwei Burschen. Auf
meine Frage was los sei, versichern
sie mir, sie könnten nicht malen. Ich
lade sie ein, das Ausgießen des Gei-
stes wörtlich zu nehmen und einfach Farbe zu mischen und über
die Leinwand zu gießen. Dieser Vorschlag gefällt ihnen, und so entdecken auch sie bald ihre Kreativität.
Abschließend schreiben die Firmlinge noch das Wort „Friede“ in
allen Sprachen, die sie kennen, auf
das Tuch. Zwei Mädchen rufen per
Handy sogar ihre Mama an, und im
Vorbeigehen höre ich die Frage:
„Du, Mama, was heißt eigentlich
Friede auf Kroatisch?“ Nachdem
Pinsel, Hände und Füße gewaschen
sind betrachten die Firmlinge
zufrieden ihr Kunstwerk – eine
gelungene Gemeinschaftsarbeit.
Bei der Firmung wurde dann dieses
Kunstwerk nach der Lesung in einer
spannenden Aktion von der Decke
der Kirche „entrollt“, um so nochmals das Ausgießen des Geistes zu
verdeutlichen. Jetzt hängt es als
Einladung in unserer Kirche – einerseits um den Bildern und Gedanken
der Firmlinge nachzuspüren, andererseits um persönlich nach eigenen
Bildern und Gedanken zu suchen.
Wenn ich dieses Bild betrachte,
kommt mir vor allem das Wort
DANKE in den Sinn. Danke diesen
jungen Menschen begegnet zu sein
und sie begleitet haben zu dürfen.
Danke für die vielen Gespräche und
Gedanken, die wir austauschen
durften. Danke für die Kreativität
und den frischen Wind. Und vor
allem auch Danke allen FirmbegleiterInnen, die durch ihr Engagement
oft den Rahmen geschaffen haben,
der ein solches Arbeiten ermöglicht
hat. Und natürlich auch Danke der
lieben Kati, für ihre treue, verlässliche und liebevolle Begleitung.
Stefan
Über das Zusammenspiel von Himmel und Erde, dieses Suchen und Tasten,
Sehnen und Hoffen fand ich bei Meister Eckehart folgende Geschichte:
„Nichts ist so ungleich wie Himmel und Erde. Die Erde empfand das auch
so. Weit weg fühlte sie sich vom Himmel und auch völlig ungleich zu diesem.
Da floh die Erde vor dem Himmel, noch viel weiter weg, als sie es schon war,
ganz nach unten. Und darum ist das Erdreich unten und unbeweglich, weil
es dem Himmel auf keinen Fall nahe sein will oder ihn berühren möchte.
Der Himmel aber, wie es seine Natur ist, hat das wahrgenommen und
durchschaute, dass das Erdreich vor ihm geflohen ist und sich ganz unten
niedergelassen hat. Darum hat der Himmel sich geöffnet und ergießt sich
seitdem über die Erde und macht sie fruchtbar und reich. Und immer noch
strömt der Himmel sich rückhaltlos über die Erde aus und befruchtet sie.
So erzählt man, dass das Erdreich die reichste und fruchtbarste Kreatur
unter allen geschaffenen Dingen sei.“
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Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Komm und strahle! Komm und mach mit !
Damit unsere Pfarrgemeinde strahlen kann wie eine
kleine Stadt auf dem Berg, braucht es immer wieder
Menschen, die von ihrem Glauben ein Stückchen weiterschenken möchten. Damit eine Pfarrgemeinde lebendig bleiben kann, braucht es viele Herzen und Hände,
es braucht Menschen, die sich begeistern und dazu verführen lassen, etwas Neues für sich und die Gemeinschaft auszuprobieren. So kann der Gottesdienst, die
Mitte unseres Pfarrlebens, ein Ort für vielfältiges und
buntes Miteinander werden.
Gott, der Herr, will mich brauchen,
ein Sonnenstrahl zu sein…
Man sagt ja so schön: Die Kirche besteht nicht aus
Steinen, sondern aus Beinen. So macht es auch nichts,
wenn die ersten Schritte noch unsicher und wackelig
sind. Für die verschiedenen Aufgaben braucht es keine
theologische Ausbildung, sondern lediglich Freude am
Evangelium und an der Gemeinschaft. Für viele von uns
ist die Liturgie etwas Geheimnisvolles – etwas, das wir
in der Sicherheit der Bankreihen mit einer wohligen Mischung aus Staunen und Gewohnheit beobachten. Liturgie kann aber auch ein spannendes Land sein, das
zum Erkunden, zum Ausprobieren und Feiern verlockt.
Alle, die sich verlocken lassen möchten, alle,
die ihrer Berufung ein bisschen nachgehen
wollen, laden wir ganz herzlich ein, sich in
einem liturgischen Dienst zu versuchen. Wir
freuen uns über jeden und jede, die gern in
eines der folgenden Teams hineinschnuppern
möchten:
Das Woki-Team
Bibelgeschichten zum Angreifen und Mitmachen,
zum Nachfragen und Weiterdenken. Miteinander
singen, spielen, basteln, zeichnen, schauen und
staunen – und in all dem vom lieben Gott erzählen.
In diesem Sinne gestalten wir die Wortgottesdienste für die Kinder unserer Pfarre. Das Team trifft
sich rund viermal im Jahr. Die konkrete Vorbereitung eines „Wokis“ erfolgt dann zu zweit. Wie oft
man sich dazu in den Woki-Kalender eintragen
möchte, liegt ganz im eigenen Ermessen.
Kontakt: Martina Votava, Stefan und Constance
Das Team der WortgottesdienstleiterInnen
Die Abendliturgie am Samstag in Form eines Wortgottesdienstes hat in unserer Pfarre schon lange
Tradition. Diese Gottesdienste werden ebenfalls zu
zweit vorbereitet und von dem jeweiligen Paar geleitet. Material und Unterlagen dazu gibt es nach
Bedarf in der Pfarre. Auch dieses Team trifft sich
rund viermal im Jahr, um gemeinsam die Termine
einzuteilen. Kontakt: Mag. Ingrid Huber, Erich Joha
Das Team der KommunionspenderInnen
Mit schönen menschlichen Begegnungen und großer Freude werden jene beschenkt, die das Brot
des Lebens an andere austeilen. Insofern ist der
Kommunionspenderdienst eine ganz besondere
Aufgabe im Gottesdienst. Für diesen Dienst ist ein
eintägiger Vorbereitungskurs notwendig, dann sind
aber keine weiteren Vorbereitungszeiten vorgesehen. Die Zusammentreffen des Teams dienen lediglich der Termineinteilung für die jeweils folgenden
drei Monate. Kontakt: Erich Joha
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
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„Mass of Joy“ – Gospels in…
Erfahrungsbericht eines Besuchers und eines Organisators
Am Sonntag, dem 2. Mai 2010, war in unserer
Pfarrkirche – als Benefizkonzert zugunsten lokaler
CARITAS-Arbeit – die Gospelmesse „Mass of Joy“
zu hören und wurde vom Publikum begeistert
gefeiert.
Aus der Sicht des Organisators...
Mehr als 100 Musiker auf der „Bühne“ – da kann ja
fast nichts mehr schief gehen! Wie schon vor acht Jahren wurde heuer wieder ein großes Konzert in der Pfarrkirche Maria Lourdes durchgeführt. Während 2002 das
Rock-Oratorium „Eversmiling Liberty“ gespielt wurde,
wurde heuer die von Ralf Grössler komponierte Gospelmesse „Mass of Joy“ konzertant aufgeführt. „Mass of
Joy“ – ein Werk für zwei Chöre, Solo, Band, Vibraphon,
Pauken und Streichorchester.
Das Fundament dieser Gospelmesse bildete ein rund
80-stimmiger Chor, der sich aus Sängerinnen und
Sängern der Singgemeinschaft Ruprechtshofen & St.
Leonhard sowie des Chores „inwendig woarm“ zusammensetzte. Der Solo-Part wurde von Irene FellnerFeldegg übernommen. Begleitet wurden die Chöre und
die Solistin von der Jazzband „More Most“, welche
speziell für die Gospel-Messe um zusätzliche Freunde
(mit Trompete, Posaune und Vibraphon) erweitert
wurde – eben „More Most & Friends“. Abgerundet
wurde diese Aufführung mit einem speziell für diese
Gospelmesse ins Leben gerufenen Streicher-Ensemble.
Die musikalische Leitung hatte Johann Wiesenbacher
inne. Professionelle Tontechnik unterstützte die Ausführenden und führte zu einem unvergesslichen Klangerlebnis. Die imposante Lichttechnik, gefühlvoll abgestimmt auf die Musik, ließ die Pfarrkirche in einem ganz
neuen Licht erscheinen.
Ein herzlicher Dank gilt den Sponsoren Deloitte und
Basis.Kultur.Wien (Wiener Volksbildungswerk) für die
finanzielle Unterstützung sowie Coca Cola, Cult Caffé
und Ströck für die Spenden. Danke auch an die RadioPartner Radio Arabella und Radio Stephansdom.
Im Namen aller Ausführenden und in meinem Namen
(als Organisator und E-Bassist) möchte ich mich aber
besonders herzlich bei der Jugend der Pfarre bedanken.
Die Jugendlichen haben nicht nur dazu beigetragen,
dass die Veranstaltung sehr gut beworben und klaglos
abgewickelt wurde, sondern sorgten sich am Konzert-
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 7
Maria Lourdes
tag sehr professionell auch um das leibliche Wohl von
über 100 Mitwirkenden. Diese Unterstützung durch die
Pfarrjugend hat viele Mitwirkende sehr beeindruckt!
Der Reinerlös in Höhe von mehr als 2.300 Euro kommt
lokaler CARITAS-Arbeit zugute. Danke, dass Sie mit
Ihrem Konzertbesuch diese Benefizveranstaltung unterstützt haben!
Walter Riess
P.S.: Ich hoffe, es dauert nicht mehr wieder acht Jahre,
bis das nächste große Konzert in Maria Lourdes stattfinden kann…
Aus der Sicht des Besuchers...
Was ergibt die Summe aus einem Dirigenten, zwei Chören mit ca. 80 Sängern, einer Solistin, einer Jazzband,
einem Streicher-Ensemble und einem Lichtdesigner?
Einerseits ungefähr 100 Musiker, die gemeinsam die
„Mass of Joy“ aufführen.
Andererseits:
• Acht Jahre nach der Aufführung von „Eversmiling
Liberty“ wieder Gospel-Klänge in Maria Lourdes
• Eine volle Kirche am Sonntag Abend mit einer Mischung aus bekannten Gesichtern und neuen Leuten
• Eine gesungene Messe mit Elementen aus Gospel
und Jazz, die ein ganz besonderes spirituelles Erlebnis
bedeuteten
• Die Kirche Maria Lourdes in wechselndes buntes Licht
getaucht, das die Elemente der gesungenen Messe
mit jeweils eigenen Stimmungen versehen hat
• Nach dem Ende Standing Ovations und
„Zugabe“-Rufe
• Werbung für eine Veranstaltung in Maria Lourdes
auf Radio Arabella
• Ein Reinerlös von über 2.300 Euro, der zum Großteil
der Pfarrcaritas von Maria Lourdes zugute kommt
Ein herzliches Dankeschön an Walter Riess, auf dessen
Initiative „Mass of Joy“ nach Maria Lourdes kam, sowie
an alle Organisatoren und Mitwirkenden für ein tolles
und ganz besonderes spirituelles Erlebnis.
Andreas Huber
Im Seniorenklub...
Das erste Halbjahr 2010 brachte für den Seniorenklub einige Neuerungen, die gut angenommen
worden sind. Vor allem waren das die hl. Messen
an jedem ersten Mittwoch im Monat, die stets
gut besucht waren. Die Wallfahrt nach Mariazell
war wieder der Höhepunkt des Jahres und wir
freuen uns, dass zahlreiche Damen und Herren
unser Angebot angenommen haben und mitgefahren sind.
Zu den Programmangeboten „Dias, Videos, Vorträge“ konnten wir zahlreiche Gäste begrüßen,
bei weniger interessanten war der Besuch eher
gering, was wir sehr bedauern. Leider können
wir nicht immer „hochkarätige“ Programme anbieten, da uns dazu das nötige Kleingeld fehlt.
Wir werden uns aber bemühen, weiterhin schöne
Nachmittage für Sie, liebe Senioren/innen, zu
gestalten.
Ein Schnuppermittwoch kostet Sie nur ein bisserl
Zeit, sonst nichts. Und wir sind sicher, es wird
Ihnen bei uns gefallen. Auf Wiedersehen im Klub!
Klara Scherrer und ihr Team
P.S.: Wir feiern im November unser 35-Jahr-Jubiläum, feiern Sie mit!
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
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Eine spritzige „Rieslingradtour“ im Weinviertel
Am 5. Juni machten sich sieben begeisterte
Radler der Pfarre auf den Weg ins Weinviertel, um den mit gelben Schildern
markierten Rundweg „RIESLING“ zu
genießen – bei wolkenlosem Himmel,
Windstille und angenehmer Temperatur
ein wahrer Segen nach den langen
Regentagen.
Der Start erfolgte in Ravelsbach und führte über den
Maissauer Berg nach Eggenburg, wo die Altstadt und
die Pfarrkirche St. Stephan besichtigt wurden. (Besonderes Prunkstück der Kirche ist unter anderem eine
Kanzel, die die Pilgrim-Kanzel des Stephansdomes in
Wien zum Vorbild hat).
Da es aber zur Mittagsrast noch zu früh war, ging es
weiter nach Stoitzendorf mit einer wunderschönen
Kellergasse, doch leider war für die durstigen Radler
kein einziger Keller zur Ausschank geöffnet, ebenso
in Röschitz (da erst ab 6. Juni „offa ist“!). Der Durst
konnte schließlich mit köstlichem „Grander Wasser“
aus der eigenen Quelle einer liebenswürdigen Familie in
Stoitzendorf gelöscht werden, die außerdem noch den
guten Tipp gab das Gasthaus in Straning anzufahren,
was zwar eine Verlängerung der Tour bedeutete, doch
dieser Umweg lohnte sich in jedem Fall. Die Route führte
nun über Wartberg (mit einem Kirchlein das weithin
sichtbar ganz alleine auf einem Hügel steht und einen
wunderschönen Ausblick über das Land gewährt) zum
Gemeindewirt nach Straning, dem einzigen weit und
breit offenen (und noch dazu sehr guten) Gasthaus in
dieser Gegend. Nach entsprechender Stärkung ging es
weiter über Sitzendorf ins Schmidatal und durch kleine
Orte und Kellergassen wieder zurück nach Ravelsbach.
Seinen Ausklang fand dieser Traumtag im Gastgarten
beim Kirchenwirt in Ravelsbach mit einem guten Abendessen und urigen Anekdoten und lustigen Geschichten
aus der Vergangenheit.
Willi Stonek
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Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
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Aus der Zwischenraum-Werkstatt
Geschätzte Leserinnen und Leser!
Die Pfarre Maria-Lourdes versucht Sie in periodischen
Abständen mit einem „Zwischenraum“ – einem Pfarrblatt in besonderer Form – über Ereignisse in der Pfarre
zu informieren. Warum heißt eure Zeitung eigentlich
„Zwischenraum“? Mit dieser Frage wurde ich kürzlich
konfrontiert, und ich hatte ganz spontan keine plausible
Erklärung parat. So versuchte ich für mich eine Erklärung zu finden. Will man nur die Wortbedeutung
betrachten sind schnell Erklärungen recherchiert. Der
Zwischenraum oder die Fuge kommt im Maschinenbau,
in der Mechanik, Physik und im Bauwesen vor und
kann vielfältigste Eigenschaften haben.
Egal welche Bezeichnung der Zwischenraum oder die
Fuge hat – die Verbindung ist mit gleicher Intensität
vorhanden wie die gewünschte Distanz. Wichtig ist das
gemeinsame Ziel. Das Bauwerk, die Brücke, das Werkstück, die Sanierungsmöglichkeit. Ganz leicht ist jetzt
unsere Pfarrgemeinde mit Ihrem Pfarrblatt „Zwischenraum“ in Bezug zu bringen. Gruppen der Pfarre berichten über ihre Tätigkeit, laden ein, wollen Verbindung
aufnehmen, Interesse wecken, zum Mitmachen motivieren. Das Medium dazu ist unser „Zwischenraum“.
Die Attribute eines Zwischenraumes (Fuge) können
auch für die einzelnen Teile einer Pfarrgemeinde verwendet werden. Ob Moderator, Leitungsteam, Pfarrgemeinderäte, Gruppenverantwortliche, Gottesdienstbesucher oder das Pfarrblatt. Jeder hat seine Bestimmung, ist oft nur unscheinbar oder wunderschön
prächtig im Mittelpunkt. Das Gemeinsame ist uns
wichtig. Jeder trägt auf seinem Platz seinen Teil bei.
Darum ein Danke an alle Mitwirkenden, besonderes an
unsere treuen Sponsoren und Autoren. Ein Pfarrblatt
schreibt und produziert sich nicht von selbst. Viele
ehrenamtliche Hände und geleistete Arbeitsstunden
sind dazu notwendig. Dann bleiben noch immer die
Druckkosten, die wir dank der Sponsorinnen und Sponsoren zumindest teilweise abdecken können. Wollen Sie
unser Werk ebenfalls finanziell unterstützen, dann melden Sie sich bitte telefonisch (01 813 22 680) oder persönlich in der Pfarrkanzlei bei Erich Joha.
Edi Dernesch, PGR
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 11
Die Jugend auf dem Schneeberg
Lange war sie schon geplant – endlich konnte sie
auch durchgeführt werden – die erste gemeinsame
Wanderung der Jugend unserer Pfarre.
Getroffen haben wir uns am Samstag, 12. Juni 2010
zeitig in der Früh, um das schöne Wetter so lange wie
möglich zu nützen. Mit drei Autos ging es zuerst nach
Losenheim, um von dort aus den Schneeberg zu erklimmen. Unser Ziel war
die Fischerhütte auf 2.049
Metern. Die Hitze der Stadt
war am Berg zum Glück
viel angenehmer zu ertragen, dennoch hat sie uns
zeitweise ganz schön außer
Atem gebracht, und unsere
Wasservorräte waren schnell
aufgebraucht. Nach einer
kurzen Mittagspause ging es
weiter über den bekannten
Fadensteig und schließlich erreichten wir am frühen Nachmittag die Fischerhütte, wo
wir uns noch stärken und die
letzten Sonnenstrahlen genießen konnten, bevor wir unsere
letzte Tagesetappe, den Aufstieg zum Gipfelkreuz, in Angriff nahmen. Das frühe Aufstehen hatte sich bezahlt gemacht, denn am späten Nachmittag zogen schwere Unwetter
auf und wir waren sehr froh,
Wirtshaus Schwabl
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1120 Wien
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schon in der schützenden Hütte zu sein und das Naturschauspiel von drinnen beobachten zu können. Nach
dem Abendessen nutzten wir den angebrochenen
Abend noch dazu, Karten zu spielen, zu plaudern oder
eben das Wetter zu beobachten. Nach und nach sind
allen die Augen zugefallen und wir haben uns zu unserem Matratzenlager begeben.
DR. LUCIA RIEDER
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Mund- und Kieferheilkunde
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Das Wetter zeigte sich am
nächsten Tag von einer ganz
anderen Seite, Nebel soweit
das Auge reicht. Warm eingepackt ging es an den Abstieg.
Doch auch am Sonntag wurde
uns schnell wieder warm, und
nach ein paar lustigen Wanderstunden waren wir wieder
am Ausgangspunkt angelangt. Bei einer abschließenden Rast in Puchberg ließen
wir die vergangenen zwei
Tage nochmals Revue passieren und waren doch
etwas stolz, den Berg als
ungeübte Wanderer bezwungen zu haben.
Es war eine sehr schöne
Abwechslung zu unseren
Aktivitäten in der Großstadt!
Martina
Erich Patak
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Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 12
Rückblick auf unsere Erstkommunion
Ein großartiges Erlebnis war heuer die Heilige Erstkommunion für 15 Kinder unserer Pfarre. Mit Begeisterung
und sichtlichem Stolz bekannten sich die jungen Pfarrmitglieder bewusst zu ihrem Glauben und nahmen am
gemeinsamen Mahl Teil.
Wer von uns erinnert sich nicht mehr an seine Erstkommunion? Es war nicht nur für die Kinder, Eltern
und Verwandten ein erhebendes Gefühl. Auch die
Pfarrgemeinde setzt große Hoffnung in „ihre“ jungen
Mitglieder. Dies Tradition, Brauchtum oder Kulturgut
Gasthaus Stafler
ehemals Gasthaus Wunsch
Ehrenfelsgasse 4
1120 Wien
Tel.: 815 62 35
www.stafler.at
zuzuordnen ist eindeutig zu kurz gegriffen. Behutsam
müssen wir diese Kinder in den verschiedensten Gruppen der Pfarre integrieren und betreuen, um die Sehnsucht an dieser Gemeinschaft wachsen zu lassen –
die von gegenseitigem Vertrauen, Wertschätzung,
Respekt, Toleranz und dem gemeinsamen Glauben
getragen wird.
Danke an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben.
E. Dernesch
Josef Lobinger
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Tel.: 599 46-0
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 13
Ferien – Eine Sommerparabel
Als Gott der Herr gleich von Anfang an erkennen musste, dass die
„Krone“ seiner Schöpfung gehörig
missraten war, herrschte im Himmel vorerst einmal Ratlosigkeit. Die
großen, ernsten und schönen Engel
schauten noch ernster als sonst.
Den Schutzengeln graute es vor
der Aufgabe, die nun auf sie zukommen würde. Und selbst Gabriel
wusste nicht so recht, ob es in
dieser Stimmung schon klug wäre,
etwas zu verkünden. Die Vertreibung aus dem Paradies war beschlossene Sache und man ging
langsam daran die Vertragsdetails
zu erarbeiten, die da waren:
Im Staub kriechende Schlangen,
harte Arbeit, Geburtswehen, Hitze,
Staub, Unkraut und Beziehungsprobleme aller Art. Da platzte
plötzlich eine Hand voll völlig überdrehter und reichlich unangepasster Unterengel in die ehrwürdige
Versammlung! Die Empörung im
himmlischen Sitzungssaal hielt sich
dennoch in Grenzen, weil eigentlich alle froh waren, dass die lustige
Schar endlich, wenn auch wie
immer zu spät, eingetroffen war.
Es fiel den „Youngsters“ sehr, sehr
schwer still dazusitzen und das
harte Urteil anzuhören – sie selbst
nahmen es ja auch nicht so genau
mit dem Gehorsam. Weil es aber
im Himmel gerecht zuging, durften
auch diese Engel ihre Vorschläge
einbringen. Und nun geschah das,
was niemand für möglich gehalten
hatte, aber alle heimlich erhofften.
Diese freundlichen Wesen erreichten eine Milderung der Strafe! Sie
forderten eine mehrwöchige Erho-
lungszeit für die Menschen, in der
sie, die Unterengel, das Sagen hätten! Und weil Gott ein guter und
weiser Gott ist und weil er deshalb
sofort erkannte, dass dies eine
Gelegenheit wäre, die eigenen
Gesetze ein wenig zu umgehen,
stimmte er sofort zu und stellte
den Engelchen alles zur Verfügung,
was sie für diese Wochen brauchten:
• Materialien aller Art, um lustiges
Spielzeug und höchst eigenwilliges Schuhwerk herzustellen!
• Wasserstoff für alle Blondinen
und kaltes Bier für deren Männer!
• Laue Nächte, herrliche Sonnenuntergänge und jede Menge
Sorglosigkeit!
• Und! Eine erhebliche Anzahl
von Stunden, um rein gar nichts
zu tun!
• Die buntesten Farben, um die
Natur und die spärlich vorhandene Kleidung zu bemalen!
• Die interessantesten Düfte für
Rosen, Erdbeeren, Kornfelder,
Sonnencreme und Energydrinks!
• Eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen für Eis und Cocktails!
• Livemusik in den Gastgärten
und tonnenweise Sand für
Beach-Days!
• Braune Haut und entspannte,
fröhliche Gesichter!
Mit einem Wort, die jungen Unterengel hatten es geschafft den
Sommer zu erfinden!!
Im Himmel waren alle froh und zufrieden darüber, dass man aus der
Sache so gut herausgekommen
war, ohne das Gesicht zu verlieren.
Und die Menschen konnten sich
ein gehöriges Stück vom Paradies
behalten!
Gina Halb
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Aus der Bibliothek
Seite 14
Kappacher,
Fliegenpalast
August 1924: H. ist auf der Rückreise
und macht Halt in Fusch, einem Kurbad in den Salzburger Alpen, wo er
mit seinen Eltern vor dem Krieg lange
Sommer verbrachte. Inzwischen hat
sich viel verändert: Freunde sind ihm
abhanden gekommen, sein Ruhm
liegt Jahre zurück, sein Schaffen ist
bedroht von einer labilen Gesundheit
und den leisesten Störungen. Auch
im abgelegenen Bad Fusch hat die
neue Zeit Einzug gehalten, an der er
nur mehr als Beobachter teilnimmt,
der sich selbst zunehmend fremd geworden ist.
Geiger,
Alles über Sally
Alfred und Sally sind schon reichlich
lange verheiratet. Das Leben geht
seinen Gang, allzu ruhig, wenn man
Sally fragt. Als Einbrecher ihr Vorstadthaus in Wien heimsuchen, ist
plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von trotzigem Lebenshunger beginnt Sally ein
Verhältnis mit Alfreds bestem Freund.
Und Alfred stellt sich endlich die entscheidende Frage: Was weiß ich von
dieser Frau, nach dreißig gemeinsamen Jahren?
Safier,
Plötzlich
Shakespeare
Wenn ein Mann und eine Frau sich
das Leben teilen, ist das ja schon
schwierig. Aber wenn Mann und Frau
sich auch noch ein und denselben
Körper teilen müssen, dann ist das
Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa
wird per Hypnose in ein früheres
Leben versetzt, in den Körper eines
Mannes, der sich gerade duelliert.
Wir schreiben das Jahr 1594, und der
Mann heißt William Shakespeare.
Rosa darf erst wieder zurück in die
Gegenwart, wenn sie herausfindet,
was die wahre Liebe ist.
Wieder geht ein Arbeitsjahr zu Ende, und wir möchten
einen kurzen Blick zurückwerfen. Neben den Fixpunkten Weihnachtsbuch-Ausstellung und Flohmarkt, die
beide dank Ihrer Unterstützung sehr erfolgreich waren,
gibt es ein Ereignis, das besonders hervorsticht. Seit
Dezember haben wir einen neuen Mitarbeiter: Patrick
Ettlinger unterstützt unser Team soweit es sein Studium
zulässt, vorerst vor allem donnerstags. Vor allem beim
Flohmarkt war er uns schon eine große Hilfe. Wir
freuen uns sehr über seine Mitarbeit.
Auch heuer möchten wir alle einladen, sich noch vor
dem Urlaub mit Sommerlektüre einzudecken. Die letzte
Gelegenheit dazu gibt es beim Pfarrabschlussfest am
Sonntag, den 27. Juni und am Donnerstag, den 1. Juli
von 16.00 bis 18.30 Uhr. Einige Empfehlungen:
Ebert,
Das Geheimnis der Hebamme
Deutschland zur Zeit von Kaiser
Barbarossa: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart
der jungen Hebamme Marthe Hände
und Füße abschlagen lassen. Nur mit
knapper Not gelingt ihr die Flucht aus
dem Dorf.
Gordon, Der Katalane
Als Josep Àlvarez im Jahr 1874 die
Nachricht vom Tod seines Vaters
ereilt, hat er sich gerade von einem
freundlichen Winzer im südfranzösischen Dorf Roquebrun die Kunst des
Weinmachens angeeignet. Unter Umgehung der Grenzkontrollen eilt er
zurück auf den elterlichen Hof nach
Katalonien.
Hahn, Kürzere Tage
Was geschieht, wenn man das Leben,
das man immer haben wollte, endlich
führt? Wenn die Kompromisse in Zwang
umschlagen und das Glück sich nicht
einstellt? In ihrer literarisch bestechenden Bestandsaufnahme erzählt Anna
Katharina Hahn von Frauen, deren
Lebensraum zum Käfig geworden ist –
und von einem Jungen, der ausbricht.
Im Oktober findet auch heuer wieder das Literaturfestival „Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek“ statt.
Wir werden uns bemühen, eine Lesung zustande zu
bringen. Informationen dazu finden Sie rechtzeitig auf
unserer Homepage.
Das Bibliotheksteam wünscht allen einen erholsamen
Sommer. Wir sind ab Donnerstag, den 9. September
wieder für Sie da.
Maria Gallhuber
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 15
Lebendiges Evangelium mit Erzählfiguren
Biblischen Geschichten Leben einzuhauchen, sodass die unerschütterliche Hoffnung, von der sie
künden, sichtbar wird, ist eine
große Kunst. In unseren Köpfen
„wissen“ wir ja oft recht schnell,
was uns das Evangelium „sagen
will“, aber dieses Wissen berührt
uns nicht sehr. Wer mit Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen zu
Bibeltexten arbeitet, merkt sehr
schnell: Es geht nicht (nur) um dieses Wissen. Es geht ums Spüren,
Sehen, Fühlen, ums Mithoffen,
Mitleiden, Mitfragen, Mitgehen,
Mitzweifeln und Mitglauben.
Biblische Erzählfiguren sind ein ungemein spannendes Medium, um
die Kraft und Spannung biblischer
Geschichten sichtbar zu machen.
Sie helfen uns dabei, das Unausgesprochene zwischen den Zeilen
zu lesen und Zusammenhänge
zu erfassen, die uns vorher nicht
bewusst waren.
Ganz in diesem Sinne wäre es unser
Ziel, biblisches Arbeiten mit solchen
Figuren allen Gruppen in unserer
Pfarre zu ermöglichen. Dazu
EINLADUNG
ZUM WERKKURS
„Biblische Erzählfiguren“
für die Pfarre Maria Lourdes
unter der Leitung von Mag. Eva Schiffel
in der Pfarre am Schöpfwerk
Termine: Fr, 22. Oktober 2010, von 15 bis ca. 20 Uhr
und Sa, 23. Oktober 2010, von 9 bis ca. 17 Uhr
braucht es aber eine Menge helfender Hände und neugieriger Menschen, die bereit sind, an einem
Werkkurs Teil zu nehmen, an dem
wir gemeinsam eine Gruppe solcher
Erzählfiguren für unsere Pfarre herstellen möchten. Wir laden alle
dazu ein, die sich ihrem Glauben
gern einmal handwerklich nähern
möchten! (Es bedarf keiner großen
Handwerks- und Nähkünste, aber
Freude am Basteln, an Nadel und
Faden, eventuell auch an der Nähmaschine sind hilfreich!) Wir freuen
uns über jede Figur, vor allem aber
Bitte merken Sie vor:
auch über ein geselliges Beisammensein beim gemeinsamen Tun
und Werken. Es wäre natürlich toll,
wenn möglichst viele an beiden
Kursterminen teilnehmen können.
Wer aber nur an einem der beiden
Termine Zeit hat, ist auch herzlich
willkommen!
Wir hoffen auf zahlreiche und
baldige Rückmeldung und stehen
für weitere Informationen gern zur
Verfügung!
Constance Kupsa, Kati Kraetschmer
IMPRESSUM
MARIA LOURDES PFARRNACHRICHTEN
Mi, 15. September, 15.00 Uhr
So, 26. September
4. bis 8. Oktober
So, 10. Oktober, 9.30 Uhr
Fr, 22. Oktober, 15 – 20 Uhr
Sa, 23. Oktober, 9 – 17 Uhr
So, 24. Oktober
Fr, 12. November, 19.00 Uhr
Seniorenrunde „Bunter Nachmittag“
WOKI-Ausflug
Erstkommunionanmeldung
Firmanmeldung
Erntedankgottesdienst
Werkkurs „Biblische Erzählfiguren“
Pfarre Am Schöpfwerk
Werkkurs „Biblische Erzählfiguren“
Pfarre Am Schöpfwerk
Sonntag der Weltkiche
„Ich wollte schon immer mit Dir reden”
Alleininhaber, Herausgeber, Redaktion:
Pfarrgemeinde Maria Lourdes; 1120
Wien, Tivoligasse 20, Tel.: 813 22 68,
Fax: 813 22 687; Kanzleistunden:
Montag bis Freitag 10 – 12 Uhr,
Donnerstag auch von 14 – 18 Uhr
Bankverbindung: Raiffeisenbank
Kontonummer: 2.931.269 BLZ: 32000
E-Mail: office@maria-lourdes.at,
Termine und Pfarrnachrichten auch im
Internet unter: www.maria-lourdes.at
> www.maria-lourdes.at
Unser Pfarrleben vom 27. Juni bis 5. September 2010
GOTTESDIENSTORDNUNG
SONN- UND FEIERTAG,
SAMSTAG,
09.30 Uhr
18.30 Uhr
HL. MESSE
ABENDLITURGIE
SONNTAG,
27.06.
13. SONNTAG IM JAHRESKREIS
MONATSSAMMLUNG/SAMMLUNG FÜR DEN PETERSPFENNIG
09.30 Uhr
BEGINN des PFARRABSCHLUSSFESTES
WOKI in der Unterkirche
Nach dem Gottesdienst wollen wir das abgelaufene
Arbeitsjahr gemütlich ausklingen lassen. Spiele für Kinder
sind vorbereitet, und unsere Pfarrbibliothek versorgt Sie
gerne mit Lektüre für die Sommerferien.
MONTAG,
28.06.
09.00 Uhr
18.30 Uhr
TREFFPUNKT unserer SENIORENTURNGRUPPE
bei der U-Bahn-Station Niederhofstraße zur
Abschlusswanderung rund um den Kahlenberg
BEGRÄBNISMESSE (Olga BRAUNER)
MITTWOCH,
30.06.
09.30 Uhr
KNIRPS-CAFE
DONNERSTAG,
01.07.
08.00 Uhr
16.00 bis 18.30 Uhr
19.00 Uhr
GOTTESDIENST der VOLKSSCHULEN
PFARRBIBLIOTHEK (letzte Möglichkeit,
Lektüre für die Sommerferien zu besorgen)
JAZZABEND – „New Philadelphia Jassband“
08.00 Uhr
GOTTESDIENST des GYMNASIUMS ROSASGASSE
FREITAG,
02.07.
SAMSTAG,
03.07.
MITTWOCH,
07.07.
09.30 Uhr
KNIRPS-CAFE
MITTWOCH,
14.07.
09.30 Uhr
KNIRPS-CAFE
MITTWOCH,
21.07.
09.30 Uhr
KNIRPS-CAFE
SONNTAG,
25.07.
17. SONNTAG IM JAHRESKREIS, MIVA-SAMMLUNG
Unter dem Motto „Einen Zehntel/Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein
MIVA-Auto“ bittet die MIVA um Unterstützung bei der Missionsarbeit. DANKE!
MITTWOCH,
28.07.
09.30 Uhr
SONNTAG,
15.08.
MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL
SONNTAG,
22.08.
21. SONNTAG IM JAHRESKREIS, CARITASSAMMLUNG
Wir bitten um Ihre großzügige Spende zur Linderung der weltweiten Not. DANKE!
BEGINN des JUNGSCHARLAGERS in Kleinarl
KNIRPS-CAFE
SOMMERGOTTESDIENSTORDNUNG IN DEN NACHBARPFARREN
Pfarre Meidling
Pfarre Namen Jesu
Pfarre Gatterhölzl
Pfarre Neumargareten
Pfarre Maria Hietzing
VORABENDMESSE
SONN- UND FEIERTAGSMESSEN
–
–
–
18.00 Uhr
–
09.30 Uhr und 18.30 Uhr
08.00 Uhr und 09.30 Uhr
10.00 Uhr und 19.00 Uhr
09.00 Uhr
09.30 Uhr
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Seele and Geist
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