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Ildikos Tierheim in Szentes – was hat sich getan - Tierschutzverein

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29. April, 2012
Ildikos Tierheim in Szentes – was hat sich getan?
Fast ein Jahr ist es her, als Marika noch in Szentes 200 Hunde auf verschiedenen
Plätzen versorgte, keiner war kastriert, die Behörde wollte alles schließen und alle
Hunde töten, Marika irrte von einem Platz zum anderen, um die Hunde notdürftig zu
versorgen, unterstützt von Ildiko, der treuen Seele.
Damals war Robin Hood vor Ort, um das Desaster zu sehen, mit Marika zu
verhandeln, die eigentlich gegen Kastrationen war...
Es folgte ein langer Weg, bis Ildiko alles übernahm, alle Hunde auf einen Platz holte,
einen Verein gründete...doch damit war es nicht getan, die Behörden forderten
immer mehr. Alle Hunde müssten geimpft und gechippt werden, Robin Hood schaffte
das mit Hllfe anderer TierschützerInnen, alle Hunde mussten kastriert werden, Robin
Hood schaffte auch das, bis auf 17 Männchen und ein Weibchen, Stand 14.April
2012, sind von den vereinbarten 200 Hunden alle kastriert, ebenfalls ein langer Weg,
denn im kalten Winter war nichts zu machen und nun baut der Tierarzt um, aber bald
sind wohl endlich alle kastriert.
Dann immer neue Schikanen und Auflagen, der Strom musste erneuert werden, eine
Klärgrube gebaut, der Kanal eingeleitet und immer wieder Futternot.
Robin Hood half, wo es ging, insgesamt wurden Rechnungen über 6700 Euro
beglichen, von den vielen Sachspenden ganz abgesehen. Und es war auch mit Ildiko
nicht immer einfach, hätten wir nicht Frau Rita Hauser in Deutschland, eine gebürtige
Ungarn, die unermüdlich schreibt und übersetzt, all das wäre nicht möglich
gewesen...aber auch das war und ist mehr als mühsam, oft antwortet Ildiko ewig
nicht, schreibt nicht, dass sie etwas braucht, über Dritte werden wir dann
beschuldigt, wir würden nicht helfen, weil Ildiko sich wo anders ausweint und
beklagt...aber wir können nicht so oft nach Szentes, es ist zu teuer, wir haben auch
keinen Bus oder Transporter...daher haben wir beschlossen, Geld für Futter besser
zu überweisen als es direkt zu bringen. Vor Weihnachten kamen aber doch ein
Transport mit 2,5 Tonnen zustande, dann wieder Geld, so bemühen wir uns weiter,
alles kann Robin Hood nicht alleine zahlen...
Am 14.April waren wir vor Ort, Alexandra Kerekes begleitete mich als Dolmetscherin
vielen Dank an dieser Stelle nochmals an sie!
Ildiko sagt uns, sie sei nun ein offizielles Tierheim, hat Anspruch auf
Gratisfleischreste, doch die müssen mit einem Kühlwagen transportiert werden, was
30 Euro Pro Fahrt aus Budapest kostet und für eine Woche reicht...Kühltruhen hat
Robin Hood gekauft.
Bei unserem letzten Besuch mussten wir sehen, dass die Gehege, die geschottert
sind, einfach viel besser sind als die anderen, weil das Wasser abfließen kann, die
Schotterung aller Gehege ist daher zwingend notwendig. Uns sagte sie, sie wird 25
Kubikmeter brauchen, was etwa 250 Euro kostet, das müsste zu schaffen sein.
Das wollen wir bezahlen, aber sicher ist noch mehr Schotter notwendig...
Der Ernährungszustand der Hunde ist nicht schlecht, natürlich gibt es Härtefälle,
kranke, alte Hunde, Robin Hood hat einmal mehr gesagt, bitte alle zum Tierarzt
bringen, wir zahlen es!
Es liegt an Ildiko, dies zu tun, wir können leider nicht immer an ihrer Seite stehen und
alles kontrollieren, das würde sie wohl auch kaum wollen.
Besonders möchten wir für die Katzen bitten, für die Hunde hatten wir
Spielzeug mit, doch nicht für die Katzen, wer kann Katzenspielzeug entbehren?
Gerne nehmen wir auch Futter und anderes, da ein junger Helfer von Ildiko einen
LKW hat, würde er damit sogar nach Österreich fahren, zumindest aber bis zur
Grenze, was eine regelmässige Sachspendenleistung ermöglichen würde...
Wir haben mit Ildkio auch besprochen, dass wir gerne mehr Aufklärung in Szentes
machen möchten und auch an die Schulen gehen wollen und mit den Kindern ins
Tierheim, Ildiko möchte das auch, aber zuerst muss alles schön geschottert werden.
Hundehütten sind natürlich auch immer gerne gesehen!
Also wichtig ist Futter, hier wäre wohl eine Futterpatenschaft das Einfachste!
Mit 10 Euro kann ein Hunde ein Monat ernährt werden.
Robin Hood wird nun monatlich 300 Euro überweisen, nicht genug, aber
immerhin...
Bitte auch an die Katzen denken, wer könnte sich vorstellen, eine Katze von dort zu
übernehmen?
Katzenspielzeug, Hundespielzeug – den Tieren ist natürlich langweilig...
In Kürze sind zumindest einige der Tiere, so auch die besonderen Notfälle unter
www.robinhood-tieschutz.at , Vermittlung, Tiere aus Ungarn zu finden.
Natürlich ist noch vieles im Argen und das wird sich wohl auch so schnell nicht
ändern, diese Tierheime im Osten sind einfach keine Luxusherbergen, doch wenn
man vieles gesehen hat, was noch schlimmer ist, sieht man manches einfach
positiver.
Wichtig sind Schutz vor Kälte und Hitze, ein trockenes Lager, genug Futter, relativ
großzügige Gehege, Abwechslung, medizinische Versorgung und – DIE CHANCE
AUF EIN BESSERES LEBEN. Gerade der letzte Punkt ist wohl der schwierigste,
daher versucht Robin Hood im Lande etwas zu ändern, denn dass wir nicht all die
abertausende Tiere nach Österreich oder Deutschland holen können, leuchtet wohl
jedem ein. Und - Kastrationen, nur so kann langfristig dieses Tierleid eingedämmt
werden.
Fazit: Es hat sich einiges zum Besseren gewendet, Dank der Hilfe von all den
SpenderInnen, vielleicht schaffen wir noch ein Schrittchen mehr und noch eins und
noch eins...
Für den Riesen Mammut haben wir ein neues Zuhause in Österreich gefunden,
Bobtail-Mix Buksi darf nach Berlin...
Schön ist auch, dass Tochter Kitty so tatkräftig mithilft und mit ihr einige andere junge
Leute, ohne dafür bezahlt zu werden!
Auch den alten Talpi aus Marikas Zeiten gibt es noch!
Und leider auch 12 Welpen, eine Mutter wurde mit ihren Kindern entsorgt, eine
trächtige vor das Heim gelegt...
Leider leiden in Ungarn nicht nur Hunde und Katzen, auch diese Gänse etwa haben
mit der sogenannten Gänsebrille eine große Quälerei zu tragen, diese Brille wird
durch die Nasenscheidewand gebohrt und soll das Picken anderer Gänse aus Stress
verhindern...in Österreich ist das verboten.
Zum Schluss noch etwas Positives: Bobtail Boomi aus Györ durfte mit uns nach
Österreich reisen, wo ihn die Bobtailnothilfe entgegenahm...Boomi füllte fast das
ganze Auto aus und Alexandra schenkte ihm ihre Haarspangen, damit er ein bissen
etwas sehen konnte 
Liebe Grüsse,
Marion Löcker
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