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17. Fachtagung Bubenarbeit Mann, mach was mit - IG Bubenarbeit

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Programmübersicht
21. - 23. März 2011, CVJM-Zentrum Hasliberg BE
17.Fachtagung
Bubenarbeit
Montag
18.00 Anreise, Zimmer beziehen
18.30 Einstimmung: Mann, mach was mit den Jungs!
20.00 Nachtessen
Grundlagen und Vertiefung
in geschlechtsbezogener Arbeit
mit Buben und jungen Männern
Dienstag
08.15 Frühstück
09.00 Tageseinführung: Methoden der praktischen Bubenarbeit
09.15 4 Workshops zur Auswahl
12.15 Mittagessen
13.30 Fortsetzung der Workshops
16.00 Sport und Bewegung: Mit den Jungs in Aktion gehen.
Spielformen mit Jungs mit besonderen pädagogischen
Herausforderungen
18.30 Nachtessen
21.00 Männerfest mit Feuer
Mittwoch
Mann,
mach was
mit den
Jungs!
08.15 Frühstück
09.00 Fortsetzung der Workshops
12.15 Mittagessen
Zimmer räumen
15.30 Abschluss der Tagung
16.15 Ende der Tagung
Layout: ProjektForum / Bilder: photocase.de
13.30 Mann, mach was mit den Jungs!
Methoden der praktischen Bubenarbeit: Plenum
Vertiefung und Austausch
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Eine Fachtagung der
Interessengemeinschaft
Bubenarbeit Schweiz
Mann, mach was mit den Jungs!
www.fachtagungbubenarbeit.ch
Jungs werden zunehmend öffentlich problematisiert – und die Erwartungen
an Männer und an die Bubenarbeit steigen. Vielen Buben fehlt der Bezug zu
einem Mann, der sie auf den Weg zum eigenen Mannsein ernst nimmt und
wohlwollend genügend Reibungsfläche anbietet.
Da sind wir als Männer aus der Kinder- und Jugendarbeit, stationären Arbeit, den Beratungsangeboten und Horten, Verbandsarbeit, Schulsozialarbeit,
Nachwuchssport, Kirchen, Kitas gefragt.
17. Fachtagung Bubenarbeit
Die Fachtagungen der IG Bubenarbeit Schweiz sind in den letzten Jahren zu
einer Institution geworden, bieten sie doch interessierten Männern aller sozialer Berufssparten einen idealen Einstieg sowie eine sinnvolle Vertiefung in die
geschlechtsbezogene Arbeit mit Buben und jungen Männern.
Die Fachtagung bietet den Teilnehmenden Raum, um mit unterschiedlichen
Männern über die eigenen Bilder von Männlichkeit nachzudenken und sich
für die geschlechtsspezifischen Bedürfnisse von Buben und jungen Männern
zu sensibilisieren. Sie erprobt und vermittelt konkrete Ideen, wie geschlechtsbezogene Bubenarbeit in der Praxis durchgeführt werden kann. In Workshops,
im Rahmenprogramm und durch Coaching erweitern die Teilnehmer ihre
Handlungskompetenzen, um Jungen zu vielfältigen, lebensfreudigen und lebenstüchtigen Vorstellungen anregen zu können.
Nach 16 erfolgreichen Umsetzungen in Beinwil u.a. starten wir 2011 auf dem
wunderschönen Hasliberg mit einigen Neuerungen.
Methoden der praktischen Bubenarbeit
Die geschlechtsbezogene Arbeit – gleich im welchen Alter – profitiert von
methodisch fundierten Ansätzen, um die Herausforderungen der Jungs differenziert betrachten zu können: Was wird problematisiert? Wie hängt das mit
aktuellen Männlichkeitsentwürfen zusammen? Wo liegen die Ressourcen der
Jungs und wie können sie zu ihrer Weiterentwicklung beitragen?
Die vier zur Auswahl stehenden Workshops bieten jedem die Chance, sich intensiv mit den eigenen Schwerpunkten in der Arbeit mit Jungs auseinanderzusetzen und konkrete Methoden der praktischen Bubenarbeit zu erwerben bzw.
zu vertiefen. Als Teil der Workshops wird neben der fachlichen Vermittlung
auch kollegiale Beratung bzw. Intervision die Ressourcen der Teilnehmer aktivieren.
Coaching
Dazu wird zum ersten Mal individuelles Coaching angeboten. Das ganze Leitungsteam steht individuell zur Verfügung, um Teilnehmer nach Wunsch bei
der Reflexion der eigenen Situation in der Bubenarbeit zu begleiten. Jeder
Interessierte stellt sich eine individuelle Frage wie: Wo stehe ich persönlich
in der Bubenarbeit, in meiner beruflichen oder persönlichen Entwicklung, im
Betrieb, mit den Jungs, im Team? Und wie soll es weiter gehen?
Rahmenprogramm
Die Bubenarbeit lebt von der Vielfalt – gehalten durch einen verbindlichen
und öffnenden Rahmen. Wir gestalten in diesem Sinne folgende Elemente der
Fachtagung: Sportliche Betätigung - und die Lust an der Bewegung; männliche
Verbundenheit durch ein Fest mit rituellem Charakter - und die Faszination des
Feuers; sowie ungezwungene Begegnungen unter Männern.
Verantwortliche:
› Stefan Gasser, kath. Theologe, Männercoach, Leiter von Naturritualen für
Buben und Männer, Luzern
› Wimi Wittwer, Kulturvermittler, Sozialarbeiter, Leiter der Jugend- und
Schulsozialarbeit, Siggenthal
Workshops
1 « Wenn die Sexualität erwacht… »
Jungs brauchen mehr als Kondome!
Über Sex schweigen oder bluffen - das können die Jungs untereinander. Ein
Vortrag über Kondomen oder AIDS - das hatten sie in der Schule. Was ist der
sexualpädagogische Beitrag der Bubenarbeit? Was suchen die Jungs, auch unbewusst, von dir als Mann? Konkrete Übungen und ein direkter Praxistransfer
sollen dich befähigen, sexualpädagogische Themen in die Arbeit mit Buben
einfliessen zu lassen und ermutigen, eigene Zugänge zum Thema und zu „deinen“ Jungs zu entwickeln.
Lukas Geiser, Fachmann für sexuelle und reproduktive Gesundheit PLANeS,
dipl. Erwachsenenbildner HF, Sexualpädagoge, Fachmitarbeiter bei Lust und
Frust, Fachstelle für Sexualpädagogik, Zürich
2 « Ich mache was Du willst?! »
In den Ideen der Jungs liegt die Kraft
Wenn Jungs ihre Wünsche umsetzen können, werden sie zu aktiven Gruppenmitgliedern und übernehmen Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse - und
die Bedürfnisse anderer.
Was aber wollen die Jungs erleben? Verstehe ich sie richtig? Und decken sich
ihre Ideen mit meiner Motivation? Welche Anhaltspunkte brauchen die Jungs,
welche Regeln, welchen Rahmen? Ausgehend von Erfahrungen aus der eigenen Bubenzeit und Rückschlüssen aus unserer professionellen Arbeit, lernen
wir Methoden und Bedingungen kennen, die eine gewinnbringende Beteiligung der Jungs ermöglichen.
Anmeldung 17. Fachtagung IG Bubenarbeit
Vorname / Name
Institution
Strasse / Nr.
PLZ / Ort
Telefon
E-Mail
Beruf / Arbeitsfeld
Robi Müller, Kinder- und Jugendarbeiter, leitet seit Jahren einen Treff und
Projekte für Jungs, Koordinator der voja-Fachgruppe Jungenarbeit, Ittigen
❐ Erwerbstätig
3 « Auf den Mond schiessen? »
Konstruktiver Umgang mit „mühsamen“ Jungs
Workshop 1 Sexualität / Lukas Geiser
2 Ideen / Robi Müller
3 Mühsame / Ron Halbright
4 Kontakt / Urban Brühwiler
Manche Jungs provozieren, testen Grenzen, sind unberechenbar. Manchmal
ist es unsere Aufgabe, gerade mit den Schwierigen einen Weg zu suchen. Wie
ist es, ein Mühsamer zu sein? Haben sie versteckte Bedürfnisse? Meinen sie,
dass nicht sie, sondern wir provozieren? Und was ist unser Anteil an diesen
brüchigen Beziehungen? Zuerst schauen wir, was uns heraus- bzw. überfordert
und versuchen nachzuvollziehen, was ein Bub dazu bringen kann, immer wieder zu weit zu gehen. Dann entwickeln wir Strategien: Sackgassen vermeiden,
Beziehung anbieten, Grenzen setzen, gemeinsame Wege suchen, paradox intervenieren, Konstanz, Ungeduld und vieles mehr.
Ron Halbright, Pädagoge, leitet Gewaltpräventionsprogramme und Kriseninterventionen, Ko-Präsident NCBI Schweiz, Thalwil
❐ Erwerbslos (Reduktion)
❐ Einzelzimmer erwünscht (Zuschlag: Fr. 80.-)
1. Wahl ❐
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2. Wahl
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Einzelcoaching erwünscht
❐ Ja
❐ Vielleicht
❐ Nein
Ort / Datum
Unterschrift
4 « Was wottsch Mann?! »
Mit Jungs in Kontakt sein
In der alltäglichen Arbeit begegnest du einerseits Jungs, die sich aufspielen
und prahlen, und andererseits solchen, die ruhig, verschlossen und zurückgezogen sind. Du hast den Auftrag mit ihnen zu arbeiten. Nur wie? Was braucht
es, damit ein fruchtbarer Kontakt möglich wird? Was suchen die Jungs? Und
was kannst du als Mann ihnen anbieten? Im Workshop werden die Möglichkeiten der Kontaktgestaltung besprochen und die Bedeutung der Gefühlswelt
darin erläutert. Dabei nehmen die praktischen Erfahrungen der Teilnehmer
eine zentrale Rolle ein.
Urban Brühwiler, Sozikultureller Animator, Erwachsenenbildner, Gewaltberater, Rüti
Mann,
mach was
mit den
Jungs!
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Anmeldung
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Die Anmeldung mit dem abzutrennenden Talon an das Tagungssekretariat senden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen
werden in der Reihenfolge der Überweisung der Kosten auf folgendes
Postcheckkonto berücksichtigt:
8800 Thalwil
Alte Landstrasse 89
Ron Halbright
› IG Bubenarbeit PC-Kto. 80-58320-3.
Anmeldebestätigung
Die Anmeldung wird bis Mitte Februar 2011 bestätigt. Gleichzeitig
erhalten die Teilnehmer die Workshopzuteilung sowie weitere Informationen über die Tagung.
Tagungsort
CVJM-Zentrum Hasliberg, CH-6083 Hasliberg Hohfluh, T +41 (0)33
972 10 50, www.cvjm-zentrum.ch. Anreise mit ÖV oder Auto.
Unterkunft und Mahlzeiten
Methoden der praktischen Bubenarbeit
Mann, mach was mit den Jungs!
17.Fachtagung Bubenarbeit
IG Bubenarbeit Schweiz
:
2010
« Häsch Problem – Chomm Hasliberg »
Organisatorisches
Zwei Übernachtungen in Doppelzimmern im schönen Gästehaus des
CVJM-Zentrum Hasliberg. Vollpension: 6 Mahlzeiten, exkl. Getränke.
Übernachtung im Einzelzimmer ist möglich.
Tagungskosten
Die Kosten betragen für Erwerbstätige Fr. 720.- und für Erwerbslose
Fr. 360.-. Darin sind Unterkunft und sämtliche Mahlzeiten im CVJMZentrum inbegriffen. Für Einzelzimmer (solange vorhanden) besteht
ein Zuschlag von Fr. 80.- für beide Nächte. Für Anmeldungen nach
dem 31.1.2011 verrechnen wir einen Zuschlag von Fr. 40.-. Für kurzfristige Abmeldungen (Annullierung) nach dem 20.2.2011 müssen wir
Fr. 400.- in Rechnung stellen. Ermässigungen sind nach Absprache mit
der Tagungssekretariat möglich. Versicherung ist Sache der Teilnehmer.
Tagungssekretariat
IG Bubenarbeit Schweiz, c/o Ron Halbright
Alte Landstrasse 89, 8800 Thalwil
Telefon: 044 721 10 50, Fax: 044 721 12 28
Email: ron.halbright@ncbi.ch
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