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KoKi-Treffpunkt „Mutter-Kind-Gruppe“ Energiewendetag war ein

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des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Amtliche Nachrichten und aktuelle Informationen des Landkreises
Ausgabe Nr. 22 • 3. Dezember 2011 • Jahrgang 17
Energiewendetag war ein Erfolg
KoKi-Treffpunkt „Mutter-Kind-Gruppe“
Was im Winter beim Müll zu beachten ist
22/11
LANDKREIS JOURNAL
Nr. 22/2011
Literarische Spurensuche im Landkreis (Folge 2)
Ipsheimer Bäckersohn beriet den britischen König
Johann Daniel Gruber war Mitbegründer der Uni Göttingen
stesgaben erkennen.
Göttingen, so formuEr erhielt eines der
lierte es geistreich der
begehrten Stipendien
Redner beim Stadtjufür die Fürstenschule
biläum, gehöre zu den
in Heilsbronn. Dieses
wenigen Kommunen
Gymnasium im ehein Deutschland, „bei
maligen Kloster, 1581
denen nicht eindeutig
von Markgraf Georg
zu klären ist, ob die
Friederich d. Ä. geStadt eine Universität
stiftet, stand rund 100
oder die Universität
begabten Söhnen des
eine Stadt besitzt.“
Landes aus einfachen
Unzweifelhaft dageVerhältnissen offen.
gen ist die Rolle des
Johann Daniel GruJohann Daniel Gruber
ber war 18 Jahre alt,
in dieser Angelegenals er 1704 an die
heit. Ohne den Gerenommierte Univerheimen Justizrat am
sität in Halle wechköniglich-kur fürstselte. Geprägt von
lichen Hof in Hannoseinem frommen Elver wäre Göttingen
ternhaus in Ipsheim
eine Stadt ohne Alma
und der streng luthemater geblieben. Erst
risch orientierten Lamehrere Gutachten Johann Daniel Gruber, Geheimer Justizrat des
britischen Königs.
teinschule, hörte der
Grubers - der Laudator vergaß nicht, sie beim Festakt gebührend Student zunächst theologische Vorlesungen.
zu erwähnen - bereiteten den Boden für die Bald merkte er aber, dass ihm Geschichte und
Jurisprudenz mehr zusagten. Seine wissen1737 eröffnete Hochschule.
Genau genommen verdankt die Stadt an schaftliche Karriere auf diesen Feldern ist reder Leine ihre Uni einem waschechten Ai- spektabel: 1710 erlangte er die philosophische
schgründer, denn die Wiege Grubers stand Doktorwürde, 1721 promovierte er mit einer
im fränkischen Ipsheim. Hier, unterhalb der juristischen Arbeit. Der zweifache Doktor
Hoheneck, erblickte er am 11. April 1686 als lehrte von 1724 bis 1727 als ordentlicher ProSohn des „becken“ [Bäckers] Johann Georg fessor der Rechte an der Universität Gießen,
Gruber und seiner Ehefrau Kunigunda das ehe er als Hof- und Kanzleirat nach Celle ging.
Licht der Welt. Laut Eintrag des bis heute im Die entscheidende Weichenstellung in seinem
Ipsheimer Pfarrhaus aufbewahrten Kirchen- Berufsleben verdankte Gruber einem Kombuchs wurde das „ehelich Söhnlein“ einen militonen aus Hallenser Tagen, Gerlach Adolf
Tag später - Ortspfarrer war damals Magister Freiherr von Münchhausen. Der inzwischen
Johann Sebastian Arzberger - auf die Namen zum hannoverschen Minister aufgestiegene
zwei Jahre jüngere Studienfreund berief ihn
Johann Daniel getauft.
Über die Kinderzeit des kleinen Johann Da- 1729 als kurfürstlicher Bibliothekar und Hisniel ist nichts überliefert. Wir dürfen aber toriograph nach Hannover. Gruber war damit
davon ausgehen, dass ihn der Vater, der Direktor der Hofbibliothek und in diesem Amt
neben seinem Brotberuf das Ehrenamt des einer der Nachfolger von Gottfried Wilhelm
Kirchenpflegers ausübte, mit Nachdruck in Leibniz (1646 - 1716), dessen unvollendete
christlicher Denkungsart erzogen hat. Schon Arbeit über die Geschichte des Welfenhauses
in der Dorfschule, die seit der Reformation er fortsetzte.
im Mesnerhaus nahe der Kirche (neben dem Publizistische Bedeutung errang er darüber hiheutigen Kriegerdenkmal) untergebracht war, naus mit seinen 1740 erschienenen „Origines
ließ der Knabe offensichtlich sehr gute Gei- Livonae sacrae et civilis“, einer Geschichte des
Ipsheim unterhalb der Hoheneck, wie es wohl zu Zeiten des Bäckersohns ausgesehen hat. Die um 1800
entstandene Bleistiftzeichnung gilt als älteste bekannte Darstellung des Ortes.
Baltikums, die 1747 auch in deutscher Übersetzung („Der Liefländischen Chronik erster
Theil ...“) gedruckt wurde, mit einer Sammlung von Leibniz-Briefen („Commercii epistolici Leibnitiani“) und der Mitarbeit an der
„Zeit- und Geschicht-Beschreibung der Stadt
Göttingen“.
1732 beauftragte Kurfürst Georg August von
Hannover, seit 1727 als Georg II. auch König
von Großbritannien, seinen Minister Münchhausen mit der Planung einer Hochschule in
seinen Erblanden. Münchhausen wiederum
übertrug die Begutachtung möglicher Standorte seinem Freund und Berater Johann Daniel
Gruber. Dieser verfasste ein heute noch gern
zitiertes Plädoyer für die Stadt an der Leine:
... Göttingen ist groß und bereits ziemlich
bebaut, kann auch mit geringen Kosten noch
besser zugerichtet werden. Der Ort selbst
liegt in einer gesunden anmutigen Gegend,
und weil er von den übrigen Hauptstädten
weit entfernt ist, so ist er der Wohlfeilste im
ganzen Land…
Georg August folgte der Empfehlung. Gruber,
inzwischen zum Geheimen Justizrat avanciert,
durfte die dem König vorgelegten Universitäts- Privilegien entwerfen und - eine besondere Ehre - die Eröffnung der nach dem Landesherrn benannten Hochschule („Georgia
Augusta“) der gelehrten Welt ankündigen.
Bei allem Engagement für das Uni-Projekt verlor Gruber seine Hauptaufgabe als Leiter der
Hofbibliothek nicht aus den Augen. Seine fast
zwanzigjährige Amtszeit von 1729 bis zu seinem Tode am 24. März 1748 zählt zur fortschrittlichen Phase der inzwischen “Königliche
öffentliche Bibliothek“ genannten Stätte des
Wissens. Hier wurde der berühmte „Catalogus
perpetuus“, der erste Zettelkatalog der Welt,
entwickelt.
Werner P. Binder
Titelseite von Grubers philosophischer Doktorarbeit, die er 1710 an der Universität Halle
vorlegte. Seine Herkunft aus Ipsheim in Franken
ist auf dem Titelblatt vermerkt.
3
LANDKREIS JOURNAL
Nr. 22/2011
Alle Jahre wieder:
Müllabfuhr in der Winterzeit
Die milden Winter der Vergangenheit haben
uns verwöhnt. In den letzten zwei Jahren
wurden wir allerdings wieder daran erinnert,
welche Einschränkungen ein richtiger Winter
mit sich bringen kann. Eingefrorene Mülltonnen und Verzögerungen bei der Müllabfuhr
gehören mit dazu.
herauskratzen“, lautet dann schnell die Forderung verärgerter Bürger. Doch das können
die Männer von der Müllabfuhr nicht leisten,
denn täglich wollen mehr als 4.000 Tonnen
geleert werden. Mit unseren „Winterfesten
Praxistipps“ (Infokasten) kann man vorbeugend Einiges gegen das Einfrieren von Mülltonnen tun.
Eingefroren
In der frostigen Jahreszeit hat man häufig
damit zu kämpfen: Sind die Mülltonnen mit
feuchtem Material befüllt oder sehr voll,
friert der Abfall in der Tonne leicht fest.
Meist sind es die Bioabfälle, die aufgrund
ihres Feuchtigkeitsgehalts besonders gern
einfrieren. Doch auch Restabfalltonnen können zum Eisschrank werden. Bei überfüllten
Behältern oder nicht geschlossenem Deckel
dringen Regen und Schnee in die Tonne und
führen zum Festfrieren der Abfälle.
Kräftig geschüttelt
Bei der Abfuhr geben die Müllwerker gerade
in der kalten Jahreszeit ihr Bestes. Sie schütteln mit der Schüttung des Müllfahrzeugs
die Tonnen mehrmals kräftig durch, um die
Abfälle möglichst vollständig zu lösen. Hierbei müssen sie aufpassen, dass die Abfallbehälter nicht kaputtgehen, da diese durch
die Kälte sehr spröde geworden sind. Nicht
immer sind die Bemühungen von Erfolg gekrönt und es bleiben eingefrorene Reste zurück. „Die Müllmänner könnten ja mal einen
Spaten in die Hand nehmen und den Müll
Die Leerung zählt
Trotz aller Vorkehrungen kann es aber doch
einmal passieren, dass der Müll in der Tonne festfriert. Hier hilft nur noch eines: Man
muss kurz vor der Abfuhr selbst zu Spaten
oder Ähnliches greifen und den Inhalt der
Tonne auflockern. Nur so lässt sich gewährleisten, dass der Abfallbehälter vollständig
geleert werden kann. Egal, ob eingefrorene
oder verpresste Abfälle in der Mülltonne:
Die Leerung zählt, auch wenn die Tonne
nicht vollständig entleert werden konnte. Ein
Anspruch auf eine kostenlose Ersatzleerung
oder auf eine Erstattung der Leerungsgebühr
besteht in diesen Fällen nicht.
schweren Müllfahrzeuge sind auf geräumte
Straßen angewiesen. Ist eine Straße unpassierbar, unternehmen die Müllwerker später
am Abfuhrtag einen zweiten Anfahrtsversuch. Um das Tagespensum trotz widriger
Bedingungen zu bewältigen, kann es zudem
notwendig sein, die Abfuhrtour zeitlich umzustellen. Geräumte Straßen werden dann
vorgezogen, Nebenstraßen kommen später
dran. Daher sollten die Abfuhrbehälter am
Abfuhrtag rechtzeitig bis 06:00 Uhr bereitstehen. Die Müllabfuhr kann dann bis abends
um 22:00 Uhr unterwegs sein.
Kontakt:
Landratsamt
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
- Abfallwirtschaft Konrad-Adenauer-Str. 1
91413 Neustadt a.d.Aisch
Tel. 09161 92-460
E-Mail: abfall@kreis-nea.de
Internet: www.kreis-nea.de
Verzögerung bei der Abfuhr
Schnee, Glatteis, Dunkelheit, Minusgrade.
Müllwerker zu sein ist in der kalten Jahreszeit kein leichter Job. Ärgern Sie sich daher
nicht gleich, wenn die Mülltonnen im Winter nicht immer zur gewohnten Uhrzeit geleert bzw. abgeholt werden. Die winterlichen
Verhältnisse führen auch bei der Müllabfuhr
zu Störungen und Zeitverzögerungen. Die
Winterfeste Praxistipps
• Lassen Sie die Bioabfälle bereits in der
Küche gut abtropfen, denn nur feuchtes
Material kann in der Tonne gefrieren.
schüssige Feuchtigkeit gebunden und
der Bioabfall friert nicht so leicht an der
Innenseite der Tonne an.
Abfuhr leichter heraus. Für die Biotonne
gilt wiederum: Keine Plastiksäcke verwenden!
• Vorsicht mit nassem Laub und feuchten
Gartenabfällen. Landen diese zu früh
vor der Abfuhr in der Biotonne, friert
diese bei Minusgraden schnell ein.
• Vom Einpacken der Bioabfälle in biologisch abbaubaren Mülltüten muss man
die Finger lassen. Die Mülltüten sind
laut Abfallwirtschaftssatzung seit dem
01.01.2010 nicht mehr gestattet. Beim
Restabfall dagegen können Plastiktüten, in die man die feuchten Abfälle
einfüllt, nützlich sein.
• Vorbeugend kann man den Boden des
leeren Abfallbehälters auch mit einem
Stück Karton oder Zeitungspapier auslegen.
• Packen Sie feuchte Abfälle gut ein.
Beim Bioabfall helfen Zeitungspapier
oder auch Papiertüten vom Bäcker und
Metzger. Alternativ kann man zu Bioabfalltüten aus Recyclingpapier greifen, die man in jedem Wertstoffhof im
Landkreis oder bei verschiedenen Städten und Gemeinden erwerben kann. 20
Bioabfalltüten kosten einen Euro. Durch
die Bioabfalltüten aus Papier wird über-
• Helfen kann auch ein Papiersack, mit
dem man die Tonne auskleidet. Dieser
Papiersack kann für 0,50 Euro in jedem
Wertstoffhof im Landkreis erworben
werden. Ist die Tonne dergestalt ausgestattet, rutschen die Abfälle bei der
• Optimal ist es natürlich, wenn man
im Winter für die Abfallbehälter einen
weitgehend frostgeschützten Platz
findet z. B. in der Garage oder an der
Hauswand.
• Ist der Müll in der Tonne bereits eingefroren, hilft nur noch eines: Kurz vor der
Abfuhr die Abfälle mit einem Spaten
oder Ähnliches auflockern.
5
LANDKREIS JOURNAL
Nr. 22/2011
Stabile Abfallgebühren bis Ende 2015
Abfälle am Bau
richtig entsorgen
Die Abfallwirtschaft hat eine neue Broschüre
aufgelegt, mit der über die Entsorgungs- und
Verwertungsmöglichkeiten von Abfällen bei
Baumaßnahmen informiert wird. Die Broschüre wird bei den Städten und Gemeinden
im Landkreis sowie bei den Wertstoffhöfen
ausgelegt und ist
natürlich auch direkt bei der Abfallwirtschaft im
Landratsamt
in
Neustadt a.d.Aisch
erhältlich. Außerdem finden Sie die
Broschüre
auch
im Internet unter
www.kreis-nea.
de (Fachbereich
Abfallwirtschaft).
Sollten keine unvorhersehbaren Ereignisse
eintreten, die den Haushalt der Abfallwirtschaft massiv beeinträchtigen, so können
die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim von stabilen Abfallgebühren für den Zeitraum vom
01.01.2009 bis 31.12.2015 und damit immerhin sieben Jahre ausgehen.
Besonders erfreulich ist, dass es möglich ist,
die Gebühren ohne jeglichen Einschnitt beim
bekanntermaßen hohen Service der Abfallwirtschaft in der bisherigen Höhe zu belassen.
Die Abfallgebühren für eine 120 l - Tonne im Vergleich mit der allgemeinen Verbraucherpreisentwicklung
140,0
300,00 €
280,00 €
260,00 €
120,0
240,00 €
220,00 €
100,0
200,00 €
180,00 €
80,0
160,00 €
140,00 €
60,0
120,00 €
100,00 €
40,0
80,00 €
Gebühr 120 l - Restmüllbehälter
Zum 01.01.2009 mussten die Abfallgebühren
im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim in nicht unerheblichem Maße erhöht
werden, um den Finanzbedarf der Abfallwirtschaft sicherzustellen. Ursächlich für diesen
schmerzlichen, aber letztlich unvermeidbaren
Schritt war unter anderem der Umstand,
dass sich im Zuge der Systemumstellung zum
01.07.2006 das Verbraucherverhalten anders
entwickelte als prognostiziert. Nach der Systemumstellung auf ein entleerungsabhängiges Gebührensystem, welches sich in der
Praxis bewährt hat und von den Bürgern gut
angenommen wurde, griffen die Bürgerinnen
und Bürger verstärkt auf kleinere Müllgefäße
zurück. Außerdem blieb die durchschnittliche
Anzahl der Entleerungen deutlich unter den
Prognosen. Durch diese in diesem Maße
nicht vorhersehbaren Umstände kam es zu
massiven Einbrüchen beim Gebührenaufkommen, sodass es im Zuge der Neukalkulation für den Zeitraum 2009 bis 2011 erforderlich war, diesem Gebührenausfall durch
eine Anpassung zu begegnen. Für den Zeitraum 2012 bis 2015 ist nach der Kalkulation
der Abfallwirtschaft eine Gebührenanpassung nicht erforderlich. Neben dem Schritt,
die Gebühren zum 01.01.2009 notwendigerweise zum Ausgleich des strukturellen
Defizits anzupassen, sind vorausschauende
Planungen und wirtschaftlich vernünftiges
Handeln im Einklang zwischen Kreispolitik
und Verwaltung für diese erfreuliche Entwicklung verantwortlich, wie im Rahmen der
Sitzung betont wurde.
Prozent (%)
In der gemeinsamen Sitzung des Umweltund Kreisausschusses am 24.10.2011 wurde
beschlossen, die Abfallgebühren während
des Kalkulationszeitraums 01.01.2012 bis
31.12.2015 in unveränderter Höhe zu belassen. Auf eine Änderung der Gebührensatzung konnte demnach verzichtet werden.
60,00 €
20,0
40,00 €
20,00 €
0,0
0,00 €
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
Verbraucherpreisindex Deutschland
Gebühren für 120 l - Restmüllbehälter
vom 01.01.1998 bis 30.06.2006: 26 Pflichtentleerungen
ab 01.07.2006: 16 Entleerungen durchschnittlich
Gebühren für 120 l - Restmüllbehälter
ab 2006: bei Inanspruchnahme der maximalen Entleerungshäufigkeit (26)
Anhand der Grafik ist ersichtlich, dass die Müllgebühren für das 120 l - Standardgefäß auch unter
Berücksichtigung von Schwankungen relativ stabil sind und deutlich hinter der allgemeinen Preisentwicklung zurückbleiben. So liegen die Kosten bei Inanspruchnahme von 16 Entleerungen jährlich
(Landkreisdurchschnitt) in etwa auf dem Niveau von 1998 (damals 26 Pflichtentleerungen). Selbst bei
maximaler Entleerungshäufigkeit liegt der Anstieg der Kosten immer noch deutlich unter der allgemeinen Preisentwicklung. Der Beschluss der zuständigen Kreisgremien, die Gebühren bis einschließlich
2015 in derzeitiger Höhe zu belassen (unter Einbeziehung zu erwartender Sach- und Personalkostensteigerungen) sorgt vier weitere Jahre für Gebührenstabilität.
Ortsdurchfahrt in Burgbernheim
freigegeben
In Zusammenarbeit mit der Stadt Burgbernheim wurde seit Anfang Juli 2011 die Ortsdurchfahrt in der
Äußeren Bahnhofstraße generalsaniert. Die Bauarbeiten erfolgten auf einer Länge von 650 Metern bei
einer Breite von 5,50 Metern. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 155.000 Euro. Die offizielle
Freigabe der Ortsdurchfahrt in der Äußeren Bahnhofstraße erfolgte Mitte November 2011.
7
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$PWOLFKH0LWWHLOXQJHQGHV/DQGNUHLVHV
1HXVWDGWDG$LVFK%DG:LQGVKHLP
Nr. 22
Herausgeber:
Landratsamt Neustadt a.d.Aisch
Konrad-Adenauer-Str. 1
91413 Neustadt a.d.Aisch
Ansprechpartner:
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
Internet:
Verantwortlich
Günter Püschel
09161 92-102
09161 92-520
amtsblatt@kreis-nea.de
http://www.kreis-nea.de
für den Inhalt ist der
jeweilige Verfasser
Jahrgang 2011
03.12.2011
NA
CHRUF
Der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim trauert um
Herrn Georg Teufel
Altbürgermeister, Krassolzheim
Der Verstorbene war von 1956 bis 1972 Erster Bürgermeister der damals selbständigen Gemeinde Krassolzheim.
Nach der Gebietsreform war er bis 1984 Mitglied im Gemeinderat des Marktes Sugenheim. In der Wahlperiode von 1978 bis 1984
war er zudem als Zweiter Bürgermeister des Marktes Sugenheim tätig.
In dieser Zeit setzte er sich stets für eine zukunftsweisende Verbesserung der Infrastruktur und ein zielgerichtetes Wachstum seiner Heimatgemeinde ein.
Der Landkreis sowie die Kreisbevölkerung werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.
November 2011
Landkreis
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Walter Schneider, Landrat
SITZUNG
Schul-, Kultur- und Sportausschuss
Am Mittwoch, 07.12.2011, findet um 14:00 Uhr die
10. Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses
(mit Haushaltsberatung) im Sitzungssaal des Landratsamtes in Neustadt a.d.Aisch, Konrad-Adenauer-Str. 1,
statt. Die Bevölkerung ist zum öffentlichen Teil freundlich eingeladen. Die Tagesordnung wird rechtzeitig im
Landratsamt und in den Dienststellen aushängen.
LkrABl. Nr. 22/2011
____________________________
GEMEINSAME SITZUNG
Kreistag und Bürgermeisterdienstversammlung
Am Mittwoch, 14.12.2011, findet um 09:00 Uhr eine
gemeinsame Sitzung des 14. Kreistages und die 18.
Bürgermeisterdienstversammlung im Sitzungssaal des
Landratsamtes in Neustadt a.d.Aisch, KonradAdenauer-Str. 1, statt. Die Bevölkerung ist zum öffentlichen Teil der Sitzung freundlich eingeladen. Die Tagesordnung wird rechtzeitig im Landratsamt in Neustadt a.d.Aisch und in den Dienststellen aushängen.
LkrABl. Nr. 22/2011
____________________________
Az. 43.2-1711-I-2011-35
Vollzug des Bundesimmissionsschutzgesetzes
-BImSchG- sowie des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung -UVPGAntrag auf Erweiterung der bestehenden Biogasanlage
und Betrieb mit einer installierten Feuerungswärmeleistung von 1,282 MW des Herrn Werner Hecht, Hörhof
1, 91619 Obernzenn auf dem Grundstück Fl.Nr. 625
der Gmkg. Unteraltenbernheim
Bekanntgabe
i. S. v. § 3 a Satz 2 Halbsatz 2 UVPG
Dem Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
liegt der immissionsschutzrechtliche Genehmigungsantrag des Herrn Werner Hecht zur Erweiterung der bestehenden Biogasanlage auf dem Grundstück Fl.Nr.
625 der Gmkg. Unteraltenbernheim vor. Geplant ist
die Errichtung einer zweiten Motorenanlage im bestehenden Maschinenraum. Hierdurch erhöht sich die
Feuerungswärmeleistung auf 1,282 MW.
Das Vorhaben befindet sich im Außenbereich südlich
von Oberaltenbernheim (Hörhof).
Neustadt a.d.Aisch, den 16. November 2011
Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
- Immissionsschutz gez. Dr. Achatz, Regierungsrat
LkrABl. Nr. 22/2011
____________________________
SPARKASSE
im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Kraftloserkärung
Das zur Genehmigung gestellte Vorhaben unterliegt
der standortbezogenen Vorprüfungspflicht nach § 3 c
UVPG i.V.m. Nr. 1.3.2 der Anlage 1 zum UVPG. Die
Vorprüfung stellt fest, ob für das Vorhaben eine förmliche Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.
Das von der Sparkasse ausgestellte Sparkassenbuch Nr.
3625 801 745 (621 801 745) wird, nachdem die Frist
von drei Monaten zur Vorlage des Sparkassenbuches
verstrichen ist, für kraftlos erklärt.
Neustadt, 15.11.2011, gez. Frautz, Sparkassendirektor
Gemäß § 3 a Satz 2 Halbsatz 2 UVPG wird das Ergebnis der Vorprüfung bekannt gegeben, nachdem eine
Umweltverträglichkeitsprüfung unterbleibt.
LkrABl. Nr. 22/2011
____________________________
SPARKASSE
im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Aufgebotsverfahren
Ergebnis der Vorprüfung:
Die Vorprüfung ergab, dass nach Einschätzung der
Immissionsschutzbehörde aufgrund überschlägiger
Prüfung unter Berücksichtigung der in der Anlage 2
zum UVPG aufgeführten Kriterien für das Vorhaben
eine förmliche Umweltverträglichkeitsprüfung nicht
durchzuführen ist, da das Vorhaben keine erheblichen
nachteiligen Umweltauswirkungen erwarten lässt, die
nach § 12 UVPG zu berücksichtigen wären. Bei der
Vorprüfung wurde berücksichtigt, inwieweit Umweltauswirkungen durch die vom Träger des Vorhabens
vorgesehenen Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen offensichtlich ausgeschlossen werden.
Das Sparkassenbuch Nr. 3435135623 (431 135 623)
ist in Verlust geraten. Es wird hiermit aufgeboten. Der
Inhaber des Sparkassenbuches wird aufgefordert, seine
Rechte unter Vorlage der Urkunde binnen einer Frist
von drei Monaten bei der Sparkasse anzumelden, anderenfalls das Sparkassenbuch für kraftlos erklärt wird.
Im Übrigen verweisen wir auf den Aushang bei der
Sparkasse Neustadt a.d.Aisch, Sparkassenplatz 1.
Neustadt, 15.11.2011, gez. Frautz, Sparkassendirektor
LkrABl. Nr. 22/2011
____________________________
Hinweis:
Es wird darauf hingewiesen, dass diese Feststellung
nicht selbständig anfechtbar ist (§ 3 a Satz 3 UVPG).
,
ENDE
AMTLICHER
TEIL
LANDKREIS JOURNAL
Nr. 22/2011
Der Weg lohnt sich:
Mutter-Kind-Gruppe der KoKi
„Wer Profil hat hinterlässt Spuren!“, so lautet
das Motto des neuen Angebots, das es seit
September 2011 im Landkreis gibt. Das Projekt für Mütter mit ihren kleinen Kindern wurde von der Koordinationsstelle „Frühe Hilfen“
und der Volkshochschule im Landkreis ins Leben gerufen.
Das Angebot richtet sich an Mütter mit Kindern von 0 bis 5 Jahren, die
• gerne Kontakt zu anderen Müttern aufnehmen möchten,
• sich alleine gelassen fühlen,
• sich in belastenden Lebenssituationen befinden, z. B. fehlende Hilfsmöglichkeiten,
alleinerziehend, gesundheitliche Probleme,
junge Elternschaft.
Im 14-tägigen Rhythmus treffen sich die Mütter in Neustadt a.d.Aisch und tauschen sich
über Alltagsfragen und Probleme aus. Sie
lernen kindgerechte und kostengünstige Beschäftigungsmöglichkeiten kennen und knüpfen neue Kontakte. Die Kinder kommen auch
nicht zu kurz, sie lernen neue Spielgefährten
und Spielinhalte kennen. Basteln, Bauen und
Musizieren sind nur ein paar Elemente, die mit
Spaß und Freude umgesetzt werden.
Die Treffen werden durch Andrea Hofmann-Popp (Erzieherin und Fachpädagogin für
frühkindliche Bildung) fachlich
begleitet.
Gegründet wurde die Gruppe
mit den Teilnehmern aus der
vergangenen KoKi-Familienfreizeit, die im Juli 2011 stattgefunden hat. Bisher besteht
die Gruppe aus fünf Müttern
mit ihren Kindern, die zum
Teil eine weite Anreise auf sich
nehmen, um an dem Angebot
teilzuhaben. Und die Gruppe soll noch weiter
wachsen.
Zunächst war unklar, wie die Treffen aufgrund
der großen Entfernungen der Mütter organisiert werden können. Doch die Teilnehmer sind
davon überzeugt, dass sich der Weg lohnt. Die
Leitung der Gruppe hat durch ihr großes Engagement sehr dazu beigetragen.
Für die Teilnahme an der Mutter-Kind-Gruppe
entstehen keine Kosten. Die Teilnehmerzahl ist
auf acht Familien begrenzt. Je nach Bedarf wären weitere Mutter-Kind-Gruppen mit unterschiedlichen Standorten im Landkreis denkbar.
Personelles aus dem Landratsamt
Sein 40-jähriges Dienstjubiläum konnte Herbert Pieler
im Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim feiern. Er ist als Hausmeister an der Berufsschule Neustadt
a.d.Aisch eingesetzt. Auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst
blickte Alexandra Herold zurück. Ihr Einsatzort ist die
Kreisbücherei Bad Windsheim. Landrat Walter Schneider
dankte den beiden Jubilaren für die zuverlässige langjährige Tätigkeit.
Geh- und Radweg freigegeben
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir freuen uns
auf Sie!
Kontakt:
KoKi - Koordinationsstelle „Frühe Hilfen“
Netzwerk für Familien mit kleinen Kindern
Konrad-Adenauer Str. 1
91413 Neustadt a.d.Aisch
Ansprechpartnerinnen:
Manuela Stern und Sylvia Fichtelmann
Tel. 09161 92-282
E-Mail: koki@kreis-nea.de
Beratungstag
für Unternehmer und
Existenzgründer
(Beratung der Aktivsenioren in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung
des Landkreises)
Dienstag, 13. Dezember 2011,
14:00 bis 17:00 Uhr
im Landratsamt in Neustadt a.d.Aisch,
Zimmer A 100
Die Aktivsenioren, die freiwillig, ehrenamtlich und honorarfrei arbeiten und
als gemeinnützig anerkannt sind, helfen
bei:
• Außenhandelsangelegenheiten
• Planungs- und Finanzierungsfragen
• Problemen im Rechnungswesen und
Organisation
• den Gebieten Produktion und Vertrieb, Absatz, Marketing und Design
• Existenzgründung, Existenzerhaltung
und Existenzschwierigkeiten
Mehr Informationen und Anmeldung:
Tel. 09161 92-142
10
In Kooperation mit dden Gemeinden
d Hagenbüchach
b h h undd Emskirchen
k h wurde
d seit Julil 2011 ein kombinierter
k b
Geh- und Radweg zwischen Hagenbüchach
und Pirkach gebaut. Die beiden Gemeinden beteiligten sich anteilig an den Baukosten und der Grunderwerb wurde im Rahmen der Flurbereinigung
abgewickelt. Die Bauarbeiten erfolgten auf einer Länge von 917 Metern bei einer Breite von 2,50 Metern, davon 242 Meter vom Elgersdorfer Weg bis
Hagenbüchach und 675 Meter zwischen Hagenbüchach und Pirkach. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 148.000 Euro. Mit ca. 66.000 Euro wurde
die Maßnahme staatlich gefördert. Der Geh- und Radweg wurde im November 2011 freigegeben.
LANDKREIS JOURNAL
Nr. 22/2011
Fachvorträge am Energiewendetag
Kunden und Mitglieder informierten sich in
Scheinfeld über zeitgemäße Lösungen rund
ums energieeffiziente Bauen & Sanieren und
über Erneuerbare Energien. Experten informierten in fünf Fachvorträgen.
Die hohe Resonanz an den Energiewendetagen der VR-Bank Uffenheim-Neustadt eG hat
gezeigt, dass sowohl in der Bevölkerung als
auch bei Gewerbetreibenden und Kommunen
großes Interesse besteht, den Bedarf an Energie zu senken und sie regenerativ zu erzeugen.
Unter der E-hoch-3-Flagge bündelt die Wirtschaftsförderung des Landkreises, allen voran
Dr. Renate Kapune, die gemeinsamen Ziele,
die viele Menschen bewegen: Regionalität,
kurze Wege, Unabhängigkeit von endlichen
Rohstoffen. Das gemeinsame Anliegen zieht
immer weitere Kreise. Denkt man nur an die
vielen Aktiven, die sich intensiv um Bürgeranlagen kümmern und an all die Privatleute, die
ihre Wohngebäude energieeffizient sanieren.
Es sind die Menschen, die den Energieeffizienzgedanken in der Landwirtschaft, in den
Schulen, in den Unternehmen und in den Gemeinden, ja sogar in sozialen Bereichen des
Lebens vorantreiben.
Claus Seifert, 1. Bürgermeister der Stadt
Scheinfeld, stellte das kommunale Energiekonzept vor. Die Stadt setzt auf den Umbau
der Stadtwerke zum Eigenbetrieb. Entwicklungspotenziale werden in eigenen BürgerE-Parks und in Wärmenetzen gesehen. Energiesparpotenziale an stadteigenen Gebäuden
sah Bürgermeister Claus Seifert vor allem
bei Wohn- und Bürogebäuden sowie bei der
Schule und dem Hallenbad. Für den Aufbau
einer alternativen Energieversorgung gibt es
mehrere Ansätze. Der Umbau des bestehenden Öl-Blockheizkraftwerks ist ebenso möglich wie die Wärmeversorgung über eine Biogasanlage, der Aufbau eines Energiewaldes,
eines Solar- oder Windparks.
Karin Eigenthaler, Kreisvorsitzende des Bund
Naturschutzes, verwies auf das Problem der
stetig steigenden Energiekosten und Investitionskosten für energetische Sanierungsmaßnahmen. Es sei sinnvoll, rechtzeitig zu handeln
und die bestehenden Fördermittel, wie KfWProgramme, Dorferneuerung und Altstadtsanierung auszuschöpfen. Mit Blick auf die im
Landkreis verteilten
Biogasanlagen sah
sie Kosteneinsparungspotenziale in
einer Kombination
von
Wärmedämmung und der Nutzung der Abwärme
als
Abfallprodukt
von Biogasanlagen.
Paul Heinl, Dipl.Ing. (FH) aus Herbolzheim, führte aus, dass beim Sonnenhaus
bis zu 100 Prozent des Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser solar gedeckt werden.
Mindestens 50 Prozent sollten es aber sein,
um von einem Sonnenhaus zu sprechen. Für
den Restwärmebedarf wird Holz verwendet.
Großflächige thermische Solarkollektoren auf
dem Dach und ein großzügig dimensionierter
Pufferspeicher im Gebäudeinnern sind die
wesentlichen Merkmale eines Sonnenhauses.
Sehr gute Wärmedämmung und die richtige
Ausrichtung des Gebäudes zur Sonne sowie
die passive Solarnutzung durch große Fensterflächen an der Südseite werden vorausgesetzt.
Dr. Christine Krämer, Projektbüro mareg aus
Herrnberchtheim, und Birgit Linke, Unternehmerin und Stadt-/Kreisrätin aus Uffenheim,
stellten als Initiatorinnen die vor kurzem gegründete Genossenschaft „Regional Versorgt
- Energie und Nahversorgung in Bürgerhand“
vor. Die Energie des Dorfes dem Dorfe lassen,
bringt das Hauptanliegen der Genossenschaft
auf den Punkt. In Eigenregie, als Beteiligung
oder mit Partnern, werden Dachflächen-Photovoltaik-, Windrad- und Kraft-Wärme-Kopplungsprojekte realisiert. Der Aufbau regionaler
Strukturen in den Bereichen Nahversorgung
(Dorfläden, Innenstadt-Läden, mobile Läden),
Mobilität (Bürgerbus, Nachbarschaftsauto,
Kombination mit erneuerbaren Energien),
Kultur & Bildung (mobiles Kino, Kulturfabrik)
und Soziales wie Mehr-Generationen-Projekte
wurden als weitere Themenfelder genannt.
VR-Bank-Baufinanzierungsspezialist
Uwe
Bauer informierte über zinsgünstige Kredite
und Zuschüsse der KfW-Förderbank. Das
KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“
hilft beim Neubau einer Immobilie weiter.
Die KfW übernimmt die Baukosten (bis max.
Was schenke ich nur zu Weihnachten…
Verschenken Sie doch einmal einen Gutschein für einen Bücherei-Jahresausweis
der Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch-Bad
Windsheim. Ein ganzes Jahr lang kann der
Beschenkte damit beliebig viele Bücher, Zeitschriften, CDs, DVDs oder CD-Roms ausleihen. Der Ausweis gilt in den Kreisbüchereien
Neustadt a.d.Aisch, Bad Windsheim und
Scheinfeld sowie im Bücherbus. Er kostet für Erwachsene 12,00 Euro und
für Kinder und Jugendliche
5,00 Euro.
50.000 Euro), wenn der Energiewert des
Niedrigenergie-Hauses den Standard eines
KfW-Effizienzhauses 70, 55 oder 40 oder
den eines Passivhauses erreicht. Je nach erreichtem Standard gewährt die KfW einen
Tilgungszuschuss von bis zu zehn Prozent der
Darlehenssumme. Um die Fördermittel aus
dem Programm „Energieeffizient Sanieren“
zu nutzen, muss die gebrauchte Immobilie den
Effizienz-Standard 115, 100, 85, 70 oder 55
erfüllen. Zinsgünstige Darlehen in Höhe von
bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit bzw. einen
Tilgungszuschuss von bis zu 12,5 Prozent der
Darlehenssumme werden gefördert. Die KfW
unterstützt auch einzelne Maßnahmen, wie
Dämmung, eine neue Heizung, neue Fenster
oder den Einbau einer Lüftung.
Terminhinweise:
Alle Veranstaltungen zu der bunten
Vielfalt der Energiethemen finden Sie
rechtzeitig hier im Amtsblatt/LandkreisJournal, in der Presse sowie in den Gemeindeblättern. Schon an dieser Stelle
darf ich Sie auf die E³-Vortragsreihe im
Januar bis März 2012 aufmerksam machen. Die Themen der Energiewendetage 2011 werden an verschiedenen Orten im Landkreis in Zusammenarbeit mit
den jeweiligen Gemeinden vertieft. Sie
werden also von der Wirtschaftsförderung, Bereich Energie, rundum neutral,
kostenlos und fachgerecht informiert.
Ein Termin steht bereits fest: Dr. Falk
Auer, Lokale Agenda21 Lahr (Schwarzwald) - Gruppe Energie - wird am Donnerstag, 22. März 2012, über Wärmepumpen referieren:
Feldtest Wärmepumpen. Wie energieeffizient ist der Betrieb in der Praxis?
Der Vortrag wird im Landratsamt in
Neustadt a.d.Aisch im Sitzungssaal
stattfinden. Aus organisatorischen
Gründen bitten wir um Anmeldung.
Kontakt:
Wirtschaftsförderung im Landkreis
Dr. Renate Kapune
Tel. 09161 92-141
E-Mail: renate.kapune@kreis-nea.de
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LANDKREIS JOURNAL
Nr. 22/2011
Vereine stellen sich vor (Teil 35)
DTV Diespeck
Der DTV Diespeck ist mit derzeit
1.440 Mitgliedern der zweitgrößte
Sportverein des Landkreises. Als
Turnverein mit Schwerpunkt Fußball und Turnen im Jahr 1927 gegründet, hat
er sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten
immer mehr zu einem Familien-Sportverein
entwickelt, der stets bemüht ist, für Frauen
und Männer gleichermaßen Sportmöglichkeiten anzubieten. Dass bereits 45 Prozent
der Mitglieder weiblich sind, ist ein Beleg
dafür.
Erfolge der Tischtennis-Damen (Bayernliga),
der weiblichen Kunst-Turnerinnen und der
Fußball-Jugend, die in allen Altersklassen vertreten ist sowie über die positive Entwicklung
der TaekwonDo-Abteilung mit ihrem vielseitigen Programm. Die Gymnastik-Gruppen
und zertifizierten Fitness-Lehrgänge des DTV
werden zum Teil sogar von den Krankenkassen bezuschusst. 77 Kraftsportler nutzen
mittlerweile die Gelegenheit, an den vielen
Geräten des Kraftraums das selbst erarbeitete
Trainingsprogramm abzuarbeiten.
Im Fokus der Anstrengungen des Vereins steht
das Bemühen, vielen Sportinteressierten eine
Heimat zu bieten und Kindern und Jugendlichen die Chance zu geben, sich in mehreren Sportarten zu versuchen. Über die Jahre
haben sich acht Abteilungen (Fußball, Gymnastik, Judo, Kegeln, Leichtathletik, TaekwonDo, Tischtennis und Turnen) etabliert,
die sehr selbständig ihren Sportbetrieb organisieren. Ein besonderer Dank gebührt den
engagierten Trainern und Übungsleitern, die
u. a. elf Fußball-, fünf Tischtennis- und drei
Kegel-Mannschaften betreuen. Besonders
stolz ist der DTV Diespeck derzeit über die
Alle Abteilungen pflegen
ein erfreulich gutes Neben- und Miteinander. Familienfeste, Wandertage
und Veranstaltungen wie
die „DTV-Rocks“ und der
„Fränkische Abend“ verbessern das „Wir-Gefühl“.
Bis zum Dienstag, 17. Januar 2012, haben
Sie die Möglichkeit, Ihren Businessplan zur
Phase 1 des diesjährigen BusinessplanWettbewerbs Nordbayern einzureichen. Eine
ideale Gelegenheit für Sie, Ihren Plan von
fachkundigen Juroren vertraulich prüfen zu
lassen. Profitieren Sie vom individuellen Coaching durch die Mitarbeiter des netzwerk
nordbayern, erschließen Sie sich Finanzierungsmöglichkeiten und knüpfen Sie auf den
Bei Interesse am DTV Diespeck finden Sie nähere Informationen, Aktuelles und Ansprechpartner im Internet unter www.dtv-diespeck.
de.
Möglich sind solche Angebote nur, weil der DTV
Dies-peck über ein vorbildliches
Sportzentrum
mit zwei Sporthallen, vier
Mit dem Businessplan-Wettbewerb
Nordbayern 2012 durchstarten
Sie stehen kurz davor, Ihre Geschäftsidee in
die Tat umzusetzen oder haben den Schritt
ins Unternehmertum bereits gewagt? Das
netzwerk nordbayern hilft Ihnen dabei richtig
durchzustarten und bietet Ihnen an, Ihr Unternehmens- oder Geschäftskonzept durch
die Teilnahme am Businessplan-Wettbewerb
Nordbayern 2012 weiterzuentwickeln und zu
verbessern.
Sportplätzen, einer Bundes-Kegelbahn, einem
gut ausgestatteten Kraftraum, einer Sauna und
ein gut geführtes Sportpark-Restaurant verfügt. Der Verein freut sich auch darüber, dass
mittlerweile schon viele Bürger aus NachbarGemeinden diese Vielfältigkeit zu schätzen
wissen.
Veranstaltungen des netzwerk nordbayern
wertvolle Kontakte. Den besten Geschäftsideen winken zudem - über die drei Phasen
des Wettbewerbs verteilt - über 40.000 Euro
Preisgeld.
Das notwendige Know-how für die Erstellung
eines Businessplans erhalten die Teilnehmer
im Vorfeld in drei aufeinander aufbauenden
Workshops, die das netzwerk nordbayern
von Oktober 2010 bis Mai 2011 in verschiedenen nordbayerischen Orten kostenfrei anbietet.
Weitere Informationen zum BusinessplanWettbewerbs Nordbayern 2011 erhalten Sie
bei Michael Capek, Wirtschaftsförderung
des Landkreises, Tel. 09161 92-140 oder per
E-Mail: michael.capek@kreis-nea.de oder
unter www.netzwerk-nordbayern.de
Kein Job? Kein Plan?
Kein Geld?
Die Beratungsstelle für berufsbezogene
Jugendhilfe bietet Hilfe und Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene (bis 25 Jahren) an, die keine Arbeit haben, einen Ausbildungsplatz suchen oder
ratlos über ihre berufliche Zukunft sind.
Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad
Windsheim, Konrad-Adenauer-Straße 1,
91413 Neustadt a.d.Aisch
Cornelia Pohli, Tel. 09161 92-248, Fax:
09161 92-106, E-Mail: cornelia.pohli@
kreis-nea.de, Zimmer A 013
Sprechzeiten am Landratsamt:
Montag 10:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag 14:00 bis 16:00 Uhr
sowie nach vorheriger Absprache.
Um eine telefonische Terminvereinbarung wird gebeten. Es können auch Beratungstermine in Bad Windsheim und
Uffenheim vereinbart werden.
Blutspendetermine!
Das Rote Kreuz ruft die Bevölkerung im Alter
von 18 bis 69 Jahren auf, sich an den nächsten Blutspendeterminen zu beteiligen:
Uffenheim: Fr., 9. Dezember 2011, 17:00 bis
20:00 Uhr, Grund- und Mittelschule
Münchsteinach: Sa., 10. Dezember 2011,
12
12:30 bis 16:00 Uhr, Rotkreuzheim
Diespeck: Mi., 14. Dezember 2011, 17:00 bis
20:30 Uhr, Volksschule
Markt Erlbach: Di., 20. Dezember 2011,
17:00 bis 20:30 Uhr, Hauptschule
Informationen: www.rotkreuz-nea.de
In Notlagen
Frauennotruf: 09161/1213
Frauenhaus Ansbach: 0981/95959
LANDKREIS JOURNAL
es, die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
mit ihrer Methodenvielfalt zu begeistern.
Grundkurs der Jugend im Landkreis
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Pauken für die Jugendarbeit
Katholische und evangelische ehrenamtliche
Jugendmitarbeiterinnen und -mitarbeiter
opferten in den Herbstferien fünf Tage ihrer Freizeit und drückten die Schulbank. Wer
jetzt allerdings das Bild einer Schulklasse vor
sich sieht, liegt vollkommen daneben. Die
Seminarleiter/innen gestalteten ein bunt gemixtes Unterrichtsprogramm und schafften
Organspende - eine gemeinsame Aufgabe
Di., 13.12.2011 (1x) 16:00 - 17:30 Uhr
Bad Windsheim, Seniorenresidenz WG 1505
Vortrag von Dr. R. Götz
kostenfrei
Altersvorsorge macht Schule
Einstiegskurs
NC 2513
Mi., 14.12.2011 (1x) 19:00 - 20:30 Uhr
Neustadt, Gesundheitsamt, Raum 3
mit Harald Seitz
kostenfrei
Größtenteils selbstständig erarbeiteten sich
die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die
elementar wichtigen Inhalte für die Jugendarbeit. So wurde zum Beispiel mit Schuhkartons
ein Grundgerüst für den Aufbau einer „perfekten“ Gruppenstunde erstellt oder in einer
Talkshow sehr kontrovers über die Vor- und
Nachteile der Kindermitbestimmung diskutiert. Auch das Leitungsteam, die katholische
Jugendbildungsreferentin Tanja Oppelt, die
evangelischen
Dekanatsjugendreferenten
Thomas Ortlepp und Gerd Bayer und die 1.
Vorsitzende vom Leitenden Kreis der Evangelischen Jugend Markt Einersheim/Castell
Katharina Schneider, stellte in einem sehr
anschaulichen Rollenspiel die verschiedenen
Gruppenphasen dar. Heiße Themen, wie
Rechte und Pflichten und die
Prävention sexuellen Missbrauchs, wurden nicht ausgeblendet sondern bewusst
angesprochen und vermittelt.
Und so wurde es im CVJMHaus in Haag auch lange
nach Ende des täglichen
Programms nicht ruhig Ideen wurden ausgetauscht
und Konzepte besprochen.
Nach dieser intensiven Zeit
des Miteinander-Arbeitens
L’Africaine
SZ 1507
(Die Afrikanerin - Vasco da Gama)
Opernfahrt nach Würzburg - Abfahrt in
Scheinfeld am Do. 22.12.2011 ab 18:15 Uhr
Info und Anmeldung bei Charlotte Böhm, Tel.
09162 7718
Seereisen im Jahr 2012
Hurtigruten - mit dem Postschiff entlang der
Küste Norwegens
Informationen bei Dietmar Schaeffer unter
Tel. 09161 663030 oder
E-Mail-Adresse: d.schaeffer@nea-net.de
Textverarbeitung mit Word 2000
Grundlagen
UE 1505
Mi., 14.12.2011 (6x) 19:30 - 21:30 Uhr
Uffenheim, Volksschule, Informatikraum
mit Thomas Stintzing
76,30 Euro
Nr. 22/2011
fiel der Abschied nicht leicht. Aber es gibt
zum Glück sehr viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Freizeiten, Aktionen und
Mitarbeiterfortbildungen, auch ökumenisch,
wie dieser gemeinsam veranstaltete Grundkurs der evangelischen und katholischen Jugend im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad
Windsheim zeigt. Und so ging Jede und Jeder
gestärkt mit einem Zertifikat über die erworbenen Kenntnisse und einem dicken Ordner
voller neuer Ideen nach Hause.
News aus der KJR Geschäftsstelle
Freizeitenliste
Damit wir auch im Jahr 2012 interessierten
Kindern, Jugendlichen und Eltern eine Freizeitenliste mit möglichst vielfältigen Freizeitund Ferienaktionen anbieten können, möchten wir alle Jugendverbände bitten, uns so
schnell wie möglich Informationen über ihre
geplanten Maßnahmen zukommen zu lassen.
Vielen Dank!
Termine, Termine …
Die KJR-Termine für das Jahr 2012 findet ihr
ab sofort auf unserer Homepage! Also schnell
mal vorbei surfen und den Terminkalender
zücken: www.kjr-nea.de
Nähere Informationen zu den Aktionen gibt
es bald in unserem Jahresprogramm-Flyer
und in den jeweiligen Aktionsflyern.
Seniorengymnastik
NAG 3105
Mo., 09.01.2012 (9x) 16:00 - 17:00 Uhr
Baudenbach, Gemeindehalle
mit Heidi Petry
26,40 Euro
Marburger Konzentrationstraining
für Kinder
NAJ 0611
Mo., 09.01.2012 (6x) 16:00 - 17:30 Uhr
Grundschule Dachsbach-Gerhardshofen
mit Beate Rauh
60,00 Euro
Line-Dance
NAG 4519
Mo., 09.01.2012 (6x) 19:30 - 20:30 Uhr
Trautskirchen, Schulhaus
mit Martina Liebeton
19,20 Euro
Aufbaukurs - Fotografie digitale Spiegelreflexkamera für Fortgeschrittene
Mo., 09.01.2012 (4x) 19:30 - 21:30 Uhr
Neustadt, Berufsschule
NC 5507
mit Klaus Walzer
39,00 Euro
Weihnachtsgeschenke basteln
für Kinder ab 6 Jahre
NAJ 6505
Sa., 17.12.2011 (1x) 10:00 - 12:00 Uhr
Trautskirchen oder Markt Erlbach
mit Silke Arnold
6,40 Euro
Feriensportparadies
NAJ 3103
für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Do., 05.01.2012 (1x) 16:00 - 18:00 Uhr
Baudenbach, Gemeindehalle
mit Bettina Kleist
4,00 Euro
Augen-Make-up
NAC 8303
Mo., 19.12.2011 (1x) 17:45 - 21:30 Uhr
Emskirchen, Schule, Bahnhofswald
mit Helga Dollhofer-Veleta
17,90 Euro
Aktiv älter werden
NAG 3526
Mo., 09.01.2012 (10x) 15:15 - 16:15 Uhr
Markt Erlbach, Rangauhalle
mit Gudrun Wendler
32,00 Euro
PowerPoint-Präsentationen
NE 1513
Mo., 09.01.2012 (8x) 19:30 – 21:45 Uhr
Neustadt, Schulzentrum, EDV-Raum 1
mit Meta Schierlein
114,00 Euro
e-bay Auktionshaus UE 1507
Kaufen und Verkaufen
Mo., 09.01.2012 (2x) 19:30 - 21:30 Uhr
Uffenheim, Volksschule, Informatikraum
mit Thomas Stintzing
25,40 Euro
13
LANDKREIS JOURNAL
Nr. 22/2011
KULTUR IM LANDKREIS
vom 5. bis 18. Dez. 2011
Kulturelles für die nächste Ausgabe bis 5. Dezember 2011 an journal@kreis-nea.de
KONZERT
Freitag, 9. Dezember 2011, 20:00 Uhr
MUSICAL CHRISTMAS 2011
NeuStadtHalle am Schloss
Im Advent dieses Jahres wird das Tourneeprogramm MUSICAL CHRISTMAS 2011
presented by Aktiv Event für die ideale Einstimmung auf das Weihnachtsfest sorgen. Im
ersten Teil der Show beherrschen mitreißende
Songs, ausgewählt aus den beliebtesten und
meistgespielten Musicals der letzten Jahre, die Bühne. Hochkarätige Solostars der
großen Musicalbühnen Europas brillieren u.
a. mit den Hits aus Tanz der Vampire, Phantom der Oper oder Ich war noch niemals in
New York. Im zweiten Teil erwartet die Besucher eine bunte Mischung der schönsten
und bekanntesten Weihnachtslieder. Kartenvorverkauf: Buchhandlung Schmidt in Neustadt a.d.Aisch oder beim Lokalkurier in Bad
Windsheim.
Sonntag, 11. Dezember 2011, 19:00 Uhr
THE ORIGINAL USA GOSPEL SINGERS
NeuStadtHalle am Schloss
Die Gospelgruppe mit Live-Band und großer
Licht- und Bühnenshow bringt das ursprüngliche Gefühl der schwarzen Gospelkultur authentisch nahe und erzählt deren Geschichte.
Von der Entstehung bis zur heutigen Zeit, von
Mahalia Jackson bis James Cleveland, vom
Einfluss der Karibik bis zur Weihnachtsgeschichte. Das Ensemble umfasst ausgewählte Spitzensänger, hervorragende Solosänger
und -musiker, die in einem zweistündigen
Programm all das bieten, was Gospel so
schön macht: Emotionalität, Religiosität und
pure Lebensfreude. Eintritt: 21,50 Euro. Kartenvorverkauf: Neustädter Tabakecke, Wilhelmstr. 13, Tel. 09161 8839326 oder www.
ticketonline.com.
Freitag, 16. Dezember 2011, 19:30 Uhr
Bariton Christoph von Weitzel:
„Macht hoch die Tür“
Pfarrkirche St. Maria in Unternzenn
Eine Weihnachtsgeschichte in Liedern. Der
Abend beginnt mit den stimmungsvollen,
romantischen weltberühmten Weihnachtsliedern von Peter Cornelius, die das Weihnachtsgeschehen in idyllischer Weise und Manier
des 19. Jahrhunderts beschreiben. Ergänzt
wird der Vortrag der Lieder durch kurze Moderationen und Einführungen zu den Werken.
Im zweiten Teil hören wir die berührendsten
deutschen Weihnachtslieder, in deren Folge
die gesamte Weihnachtsgeschichte erzählt
wird. Kurze Erläuterungen und verbindende
Texte zu den Liedern bereichern den dramaturgischen Bogen dieser Weihnachtserzählung in Liedern. Gegen Ende des Abends
14
singt das Publikum mit den Künstlern, von
anspruchsvoller Begleitung getragen, nach
Herzenslust einige Adventslieder gemeinsam.
Das
Konzert
wird gestaltet
von Christoph
von Weitzel,
Bariton,
und
Ulrich Pakusch,
Klavier/Orgel.
Der Eintritt ist
frei. Spenden
zur Deckung
der Unkosten
werden erbeten.
KABARETT
Freitag, 9. Dezember, 2011, 20:00 Uhr
Egersdörfer & Filsner: „mündlich“
Brauerei Prechtel in Uehlfeld
Matthias Egersdörfer erzählt seine Geschichten mit trockenem Humor und lebhafter Improvisation. Es geht dabei z. B. um
die Schwierigkeiten bei Bastelarbeiten in der
Schule, unvorteilhafte Faschingskostüme
oder schöne Wörter, die man sein ganzes
Leben nicht vergisst. Egersdörfer schwankt
zwischen Wut und Begeisterung und fängt
zielsicher mit lakonischem Minimalismus
Seelenzustände aller Art ein. Heinrich Filsner spielt Tuba. Seine musikalische Heimat
ist zwischen den „Fränkischen Straßenmusikanten“ und „Opas Jazz Band“ zu finden.
Neben Eigenkompositionen spielt Filsner
auch schwedische Volksmusik, irische Harfenmusik oder Auszüge aus Vivaldis Vier Jahreszeiten. Veranstalter: Verein für Kultur und
Bildung Uehlfeld e. V.
LESUNG
Freitag, 9. Dezember 2011, 19:00 Uhr
Buchhandlung Dorn in Bad Windsheim
Sonntag, 18. Dezember 2011, 11:00 Uhr
Buchhandlung Libretto in Neustadt a.d.Aisch
Szenische Lesungen der Winterproduktion
„Die Nacht des Handelsvertreters“
Beim Freilandtheater Bad Windsheim steht
auch dieses Jahr eine Winterproduktion auf
dem Spielplan. „Die Nacht des Handelsvertreters“ hat am 13. Januar 2012 im Fränkischen
Freilandmuseum Premiere. Die Geschichte:
Ein Vertreter für Saatgut und landwirtschaftliche Maschinen fährt mit seinem Auto durch
die Winternacht. Noch dieses eine Dorf, noch
diese Handvoll Höfe will er besuchen, dann
kann er endlich nach Hause. Die Gespräche
mit den Bauern sind - wie immer - recht einsilbig und dennoch: an diesem Abend ist etwas anders. In jedem Haus, in das er kommt,
erinnert ihn etwas an sein eigenes Leben, an
die Geschehnisse, die dieses Leben vor sieben Jahren für immer verändert haben. Seine
Fahrt wird immer mehr zu einer Reise durch
die Hinterzimmer seiner eigenen Seele. Dann
bleibt sein Auto plötzlich mitten auf der Straße stehen und will nicht mehr weiterfahren...
Es lesen die Schauspieler Julia Lachenmeier,
Maria Mangott, Marion Schneller und Peter
Huber. Lesung „Die Nacht des Handelsvertreters“ von Christian Laubert, bearbeitete
Lesefassung von Stefanie Pfeiffer. Der Eintritt
ist frei.
AUSSTELLUNG
Montag, 5. Dezember 2011 bis 27. Januar
2012
Ausstellung von Elfriede Schwalme: Kalligrafie - Die Kunst des schönen Schreibens
Foyer im Landratsamt Neustadt a.d.Aisch
Alles fließt: Die Tinte, Gedanken, Gefühle,
Bewegungen, die Jahres- und Lebenszeit.
Dies mit Gedichten und Lebensweisheiten
schreibend umsetzen und vertiefend aufnehmen, dabei eintauchen in den Rhythmus, die
Form und die Farbe, in die unendlich vielen
Möglichkeiten, die die Kalligrafie bietet. Das
begeistert Elfriede Schwalme aus Neustadt
a.d.Aisch am Schreiben. Mit ihrer Ausstellung im Landratsamt in Neustadt a.d.Aisch
möchte sie einen Einblick in die Kunst der
Kalligrafie geben und hofft, dass der Ein
oder Andere nach dem Betrachten der Bilder
vielleicht auch den Impuls verspürt, zur Feder oder zum Pinsel zu greifen. Die Ausstellung kann zu folgenden Öffnungszeiten im
Landratsamt besichtigt werden: Montag bis
Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr, Montag bis
Dienstag von 14:00 bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 14:00 bis 17:30 Uhr.
LANDKREIS JOURNAL
ADVENT/WEIHNACHTEN
Do. 08.12. - So. 11.12.
• Reichsstädtischer Weihnachtsmarkt
Bad Windsheim, Marktplatz, KKT,
Do.+Fr.: 15:00-20:00, Sa.+So.:
13:00-20:00
Sa. 10.12. + So. 11.12.
• Weihnachtsmarkt
- Scheinfeld, Altstadt, Stadt Scheinfeld,
15:00-19:00
- Diespeck, Am Kirchberg, Gemeinde
Diespeck, 14:00
• Weihnachtsmärktla
Ullstadt, Vor der Kirche, 17:00
So. 11.12.
• Weihnachtsmarkt
Obernzenn, Am Plärrer, Markt
Obernzenn, 11:00-17:00
• Weihnachtsspiel nach Hans Sachs
(Die Theatergruppe Eschenbach
inszeniert das historische Weihnachtsspiel „Empfängnis und Geburt
Christi“. Mit dabei: Aurataler Sänger,
Eschenbacher Hausmusik)
Bad Windsheim, Fränkisches Freilandmuseum, 16:00
• Jubiläum „50 Jahre Heilbad“: Weihnachtskonzert mit „Choralle“
Bad Windsheim, KKC, 17:00
• Advents-/Weihnachtskonzert der
kirchlichen Chöre und Ensembles
Emskirchen, Kilianskirche, Ev.-Luth.
Kirchengemeinde Emskirchen, 16:00
• Adventsmarkt
Markt Erlbach, Kirchgasse, 11:00
• Adventskonzert
Markt Erlbach, Kilianskirche, Kirchenchor, 18:30
Di. 13.12.
• Christmas Carol nach Charles Dickens - szenisch inszenierte Lesung
(mit verschiedensten Instrumenten
und Gegenständen schafft es Patrick
L. Schmitz (E.T.H. Hoffmann, Theater
Bamberg) und Franz Tröger (Pianist)
eine fantastische Lesung darzubieten)
Neustadt a.d.Aisch, Wilhelmstraße
33, Buchhandlung Dorn, 19:00
Do. 15.12. - So. 18.12.
• Reichsstädtischer Weihnachtsmarkt
Bad Windsheim, Marktplatz, KKT,
Do.+Fr.: 15:00-20:00, Sa.+So.:
13:00-20:00
Do. 15.12.
• Christmas Carol nach Charles Dickens - szenisch inszenierte Lesung
(mit verschiedensten Instrumenten
und Gegenständen schafft es Patrick
L. Schmitz (E.T.H. Hoffmann, Theater
Bamberg) und Franz Tröger (Pianist)
eine fantastische Lesung darzubieten)
Bad Windsheim, Kloster-Abtei, Klosterplatz, Buchhandlung Dorn, 18:00
Sa. 17.12.
• Weihnachtskonzert
Burgbernheim, St. Johanniskirche, Ev.
Kirchengemeinde
• Waldweihnacht
Fürstenforst, Waldspielplatz, Steigerwaldklub Zweigverein Burghaslach,
18:00
• Christkindlesmarkt
Oberfeldbrecht, Ortsverein
So. 18.12.
• Weihnachtsoratorium
Bad Windsheim, Seekapelle, Ev.
Kirchengemeinde, 17:00
• Orthodoxe Gesänge zum Advent mit
dem Männervokalensemble Walaam
aus St. Petersburg
Neustadt a.d.Aisch, Kath. Pfarrkirche
St. Johannes, Orgel-/Kirchenmusik St.
Johannes, 17:00
• Fränkische Weihnacht
Scheinfeld, Stadtpfarrkirche, Scheinfelder Trachtengruppe im Heimat-/
Kulturverein, 17:00
TANZ/MUSIK
Fr. 16.12.
• Wirtshaussingen
Rüdisbronn, Gasthaus “Schwarzer
Adler”, 19:30
So. 18.12.
• Kurkonzert
Bad Windsheim, Frankenland-Klinik,
KKT, 10:30-11:30
VERSCHIEDENES
Mo. 05.12.
• Stadtführung
Bad Windsheim, Treffpunkt am Rathaus, KKT, 15:00-16:15
Do. 08.12. - Mo. 12.12.
• Stadtführung
Bad Windsheim, Treffpunkt am Rathaus, KKT, 15:00-16:15
Sa. 10.12. + So. 11.12.
• Heckenwirtschaft geöffnet
Ippesheim, Schmiedsgasse 8, Weinbau Familie Alt, 17:00/15:00
So. 11.12.
• Music & Message: Nacht der Lichter
Neustadt a.d.Aisch, Kath. Kirche, Ev.
Dekanatsjugend Neustadt/Aisch,
19:00
• Wildkräuterhof
Oberickelsheim, Untergasse 6, Tel.
09339 989233, Großmanns Wildkräuterhof, 14:00-18:00
Do. 15.12. - Mo. 19.12.
• Stadtführung
Bad Windsheim, Treffpunkt am Rathaus, KKT, 15:00-16:15
Veranstaltungen: Mo. 19.12.2011 bis
So. 22.01.2012 -> Ausgabe Nr. 1/2012
(Redaktionsschluss: 05.12.2011)
Vorlesen in der
Kreisbücherei
Auf der Eisernen
Burg des Ritter
Rost
herrscht
helle
AufreMi. 07.12.
gung:
König
• Eine Region liest: Konrad Bedal
Bleifuß der Ver(ehem. Leiter des Fränkischen Freibogene will ein
landmuseums) liest aus dem Wan„vorbildliches“
derbüchlein von Johannes Butzbach
Weihnachtsfest haben mit großBad Windsheim, Kräuter-Apotheke,
em Baum, vielen Gästen und diFränkisches Freilandmuseum/Buchcken Geschenken. Doch alles läuft
handlung Dorn, 18:00-18:45
schief…
Für Kinder von 4 bis 6 Jahren.
Sa. 10.12.
Bitte Schere und Kleber mitbringen.
• Andrea Lipka: Zweinachten
Bad Windsheim, Husarengasse 11, Tel. Wann? Fr., 9. Dezember 2011,
15:00 Uhr
09841 3303, Cabaret im Brater, 19:30
Wo?
Kreisbücherei
Mi. 14.12.
Bad Windsheim,
• Eine Region liest: Helmut HaberFriedensweg 24-26
kamm (Fränkischer Schriftsteller)
Anmeldung unter Tel. 09841 4966.
liest Bodenständiges, Unterhaltsames und Verspieltes aus eigener
Feder
Bad Windsheim, Kräuter-Apotheke,
Fränkisches Freilandmuseum/Buchhandlung Dorn, 18:00-18:45
KULTURELLES
Nr. 22/2011
Am 07.12.2011 zum
90. Geburtstag
Betty Zellner
Hauptstr. 15,
91460 Baudenbach
Am 08.12.2011 zum
90. Geburtstag
Hildegard Kloske
Urphertshofer Str. 5,
91619 Obernzenn
Am 09.12.2011 zum
90. Geburtstag
Therese Bürk
Am Niederhof 10,
91613 Marktbergel
Anna Thorwart
Rudolzhofen 11 a,
97215 Uffenheim
Am 12.12.2011 zum
90. Geburtstag
Anna Wacker
Gleißenberg 16,
96152 Burghaslach
Am 13.12.2011 zum
90. Geburtstag
Marie Hartmann
Hermann-Ehlers-Str. 1 c,
91413 Neustadt a.d.Aisch
Karl Pelzer
Torweg 5, Birkenfeld,
91413 Neustadt a.d.Aisch
Am 17.12.2011 zum
90. Geburtstag
Hildegard Wölfing
Hermann-Ehlers-Str. 1 b,
91413 Neustadt a.d.Aisch
IMPRESSUM
ISSN 1437-6369
Das „Amtsblatt/Landkreisjournal“ erscheint alle 14
Tage.
Kostenlose Verteilung an die Haushalte im Landkreis.
Das Landkreis-Journal und das Amtsblatt kann auch
im Internet unter der Adresse www.kreis-nea.de abgerufen werden. Außerdem ist das Amtsblatt als Einzelausgabe (1,45 Euro) schriftlich über das Landratsamt
Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim, Büro des Landrats, Konrad-Adenauer-Straße 1, 91413 Neustadt a. d.
Aisch erhältlich.
Für evtl. Druckfehler wird keine Gewähr übernommen.
Für Anzeigen gilt die Preisliste 18/11.
Auflage ca. 42.500
Für die nächste Ausgabe:
Redaktionsschluss:
05.12.2011
Anzeigen-Annahmeschluss: 07.12.2011
Herausgeber, Satz, Grafik, Layout, Druck und
Verteilung:
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Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim
Günter Püschel, Tel. 09161/92-102,
E-Mail: journal@kreis-nea.de
Konrad-Adenauer-Str. 1, 91413 Neustadt a. d. Aisch
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Seele and Geist
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