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2011-05-13 Flyer Podologie Was ist das - SANOS~TEMPEL

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Wichtige Adressen
Es gibt Fußambulanzen in jeder Stadt, auch
Podologiepraxen sind in vielen Städten und
Gemeinden zu finden.
Es gibt Selbsthilfegruppen für Diabetiker in vielen
Städten:
● http://www.diabetes-news.de
Auch Ihre Krankenkasse wird Sie gern beraten.
Wichtige Verbände
Zentralverband der Podologen und Fußpfleger
Deutschlands e. V.
● http://www.zfd.de
Deutscher Podologen Verband e. V.
● http://www.podologen.de
Verband deutscher Podologen e. V. (VDP)
● http://www.verband-deutscher-podologen.de
Deutscher Diabetiker-Bund Landesverband
Nordrhein-Westfalen e. V.
● http://www.ddb-nrw.de
FORUM GESUNDHEIT
Das FORUM Gesundheit mit Sitz in Schwerte
bietet praxisnahe Aus-, Fort- und Weiterbildung für
Gesundheitsberufe an.
Teilnehmer/innen des Teilzeitkurses April 2011
und Herausgeber des Flyers
Weitere Informationen & Beratung
FORUM Gesundheit
Schule für Podologie
Leitung: Anke Bohmeyer-Ludewig
Ostberger Straße 34
58239 Schwerte
Telefon: (0 23 04) 202 - 354
Fax: (0 23 04) 202 - 245
E-Mail: a.bohmeyer-ludewig@forum-gesundheit-nrw.de
Podologie
Was ist das?
Für wen?
Warum?
Mit freundlichen Grüßen überreicht von:
Als Schulträger unterhält das FORUM Gesundheit
drei staatlich anerkannte Schuleinrichtungen:
Schule für Gesundheits- und
Krankenpflegeassistenz
Altenpflegefachseminar
Schule für Podologie
Staatlich anerkannte
Schule für Podologie
Podologie - was ist das?
Für wen?
Rechtlicher Rahmen in Deutschland
Der Begriff Podologie leitet sich vom griechischen pous –
Genitiv podos – für „Fuß“ und logos für „Lehre/Kunde“ ab:
er bezeichnet die nichtärztliche Heilkunde am Fuß.
Die Maßnahmen von Podologen sind vielfältig und ergeben
sich aus den Gebieten der Inneren Medizin (Diabetologie),
Dermatologie, Chirurgie und Orthopädie. Sie umfassen
präventive und kurative therapeutische Maßnahmen rund
um den Fuß.
Podologen sind aufgrund des Podologengesetzes (PodG) als
medizinischer Fachberuf und nichtärztlicher Heilberuf
definiert. Die meisten Podologen sind mit Kassenzulassung
tätig, da Diabetiker mit Folgeschäden am Fuß im Sinne
eines Diabetischen Fußsyndroms (DFS) als bislang einzige
Gruppe von den Krankenkassen (gesetzlich wie privat) eine
Heilmittelverordnung zur podologischen Komplexbehandlung vom Arzt erhalten können.
generell für jedermann!
In Deutschland regeln das Podologengesetz und die
Ausbildungsund
Prüfungsverordnung
für
Podologinnen und Podologen (PodAPrV) das
Berufsbild und die Ausbildung zum Podologen.
Podologie - eine Chance für alle
Im Jahre 1989 wurde bei einem Treffen der Weltgesundheitsorganisation (damels WGO) und der International
Diabetes Förderation in St. Vinzent (Italien) die St.
Vinzent Deklaration formuliert.
Sie fordert von den Regierungen die Schaffung von
Zuständen, unter denen eine wesentliche Reduktion des
großen Gesundheitsproblems Diabetes mellitus und den
durch diese Krankheit verursachten frühen Tod erreicht
werden kann.
Die in St. Vincent Deklaration gesteckten Ziele in der
Senkung der Amputationsrate bei Diabetikern sind auch
Jahre nach ihrer Verkündung nicht erreicht!
Umso wichtiger ist die qualifizierte und praxisbezogene
Ausbildung der Podologen.
Podologen arbeiten insbesondere für:
Patienten mit Diabetes mellitus
Patienten mit Rheuma
Patienten mit Adipositas
Patienten mit chronischen Erkrankungen
Patienten mit berufsbedingten Belastungen der Füße
Sportler
Warum?
Laut Gesetz ist der Fußpfleger für die Kosmetische
Behandlung zuständig.
Der Podologe zählt zu den Medizinal-Fachberufen und
arbeitet in Kooperation und Anweisungen des behandelnden
Arztes oder diabetischen Fußambulanzen.
Zu seinen Aufgaben gehören:
Abtragen von allen Nagel- und Hautveränderungen
auch mit pathologischem Befund
Anfertigen von Nagelkorrekturspangen und Orthosen
Wundmanagement
Prävention und beratende Tätigkeit
Ambulante Behandlungen in Stationären
Einrichtungen sowie Hausbesuche
Abrechnung mit den Krankenkassen über
Heilmittelverordnung durch Kooperationen mit
Hausärzten, Diabetologen
Dokumentation und Erstellen eines Behandlungsplans
sowie Erstellen von Therapieberichten für den
behandelnden Arzt
Das Berufsbild ist das jüngste in der Gruppe der
bundesgesetzlich nach Art. 74 Nr. 19 GG geregelten
Gesundheitsfachberufe.
Seit 2002 ist die Berufsbezeichnung „Podologin/
Podologe“ und seit 2003 die Berufsbezeichnung
„Medizinische
Fußpflegerin/Medizinischer
Fußpfleger“ gesetzlich geschützt; nur mit behördlicher
Erlaubnisurkunde zur Führung der Berufsbezeichnung darf man sich so nennen.
Der angehende Podologe darf nur zur staatl. Prüfung
zugelassen werden, wenn er folgende Voraussetzungen erfüllt:
2.000 Unterrichtsstunden Theorie,
hierzu gehören z. B. Berufs- und Staatskunde,
fachbezogene Physik u. Chemie, Physiologie,
Spezielle und allgem. Krankheitslehre, Hygiene
und Mikrobiologie, theoretische Grundlagen der
podologischen Behandlungen, Arzneimittellehre
1.000 Unterrichtsstunden Praxis
(davon 280 Std. unter ärztlicher Aufsicht)
Anke Bohmeyer-Ludewig, Schulleiterin
Heidi Marten, stellv. Schulleiterin
Bildung für Gesundheit und Beruf
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Kategorie
Bildung
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