close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Betriebssysteme

EinbettenHerunterladen
Gemeindebrief
EinBlick
Evangelische St. Nikolai-Kirchengemeinde Potsdam
September 2014 I Oktober 2014 I November 2014
2
Gemeindebrief
Inhaltsverzeichnis
Geistliches Wort
3
Regelmäßige Veranstaltungen
4
Der Gemeindekirchenrat teilt mit…
5
Freud & Leid / Kirchenführung
6
Jubelkonfirmanden 2014
7
Ausblick - Kinder entdecken Kirchenkunst
8
Gottesdienst - Für gute Bildung von Anfang an
9
Gottesdienste
10
Termine und Veranstaltungen
12
Musik an St. Nikolai
13
CVJM
15
Rückblick - Seniorenausflug & Potsdamer Lego-Tage
16
Kinderseite
18
Kontakt
19
Unsere Gemeinde stellt sich vor ...
20
Redaktionelles
Nach dem Hilferuf der letzten Ausgabe an dieser Stelle, was die Verteilung unseres Gemeindebriefes betrifft, haben sich viele offene Straßen klären lassen. Herzlichen Dank!!!
Aus verständlichen Gründen haben zwei Menschen nach langen Jahren des Austragens
ihr Ehrenamt aus privaten Gründen und wegen Wegzugbeendet . So dass nun leider
wieder einige Straßen offen sind, die einen oder mehrere Gemeindebriefausträger suchen:
Altes Bahnwerk, Am Stellwerk, Am Neuen Markt, Brandenburger Straße,
Französische Straße, Hermann-Elflein-Straße,
Im Französischen Quartier, Joliot-Curie-Straße, Posthofstraße,
Schopenhauer Straße, Seestraße, Siefertstraße, Spornstraße.
Vielleicht können Sie vier Mal im Jahr diesen wichtigen Dienst übernehmen. Die Übernahme jeder noch so kleinen Straße - oder eines Teilstückes ist uns eine sehr, sehr große
Hilfe. Vielleicht gelingt Ihnen das fast nebenbei - beim Spazierengehen, Bummeln oder
den Hund ausführen. Gott wird es Ihnen vergelten - und frische Luft gibt es gratis dazu.
Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro!
Matthias Mieke
Angedacht
Monatsspruch September 2014
Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken!
(1. Chronik 22,13)
Am letzten Tag meines Urlaubs stellte ich fest: 127 Mails im Posteingang. Ungeöffnet und ungelesen! So viel war also aufgelaufen in 21 Tagen - an Fragen und Antworten. So vieles wurde geschafft, weitergeleitet, erledigt und nun mir übergeben
zum Beantworten, Weiterfragen, Bearbeiten, Durchsehen und Weiterleiten. Mein
Herz rutscht in die Hose. Mein kühler Kopf rechnet: Das sind mehr als sechs Nachrichten pro Tag, vermutlicher Spam, Werbung, persönliche Kaufempfehlungen und
regelmäßig eingehende dienstliche Kenntnisnahmen, von so ziemlich allem und jedem nicht mitgerechnet. Gedanken blitzen auf: War ich der einzige in Potsdam, der
Urlaub gemacht hat? Hatten alle anderen den ihren schon in den ersten drei Ferienwochen genommen? Vom Arbeitspensum vor meinem Urlaub hatte ich das ganz
anders in Erinnerung. Damals, Lichtjahre schien es her, verschob ich Tag für Tag, mit
der Erstellung des Gemeindebriefes zu beginnen - und fuhr schließlich in den Urlaub, ohne mit ihm begonnen zu haben. Kein schöner Ausblick - die Einsicht, dass
der „EinBlick“ in jedem Fall zu spät gelesen werden wird …
Zurück in der Gemeinde brauchte ich mehr als eine Woche, um in der Prioritätenliste zum offensichtlich Wichtigsten vorzustoßen: dem Erstellen des Gemeindebriefes.
Die meisten Mails sind gelesen - und käme nicht Tag für Tag Nachschub, hätte ich
auch schon alle beantwortet. Der Schreck liegt mir immer noch in den Gliedern.
Man schafft nicht alles an einem Tag. Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut ...
Im Buch der Chronik lese ich: auch der Bau des Jerusalemer Tempels dauerte länger
als 24 Stunden. König David hatte zwar schon umfänglichste und detaillierteste Vorbereitungen getroffen, aber nicht mit dem Bau begonnen. Damit beauftragte er
seinen Sohn. So war es Gottes Wille. Und Salomo standen wohl die Haare zu Berge
ob der unüberschaubaren Aufgabenflut. Als „Mann der Ruhe“ hatte ihn Gott dem
König David verheißen. Aber, so mag es Salomo durch den Kopf geschossen sein,
wenn schon der Stiftshütte kapitellange Ausführungsbestimmungen in den fünf Büchern Mose gewidmet waren, dann wird das bei einem Haus aus Stein gebaut wohl
noch weit umfänglicher sein - und mit der Ruhe wäre es auf Lebenszeit vorbei ...
In dieser spannenden Gesprächsphase der Königsstaffelstabübergabe vom Vater auf
den Sohn ist unser Monatsspruch verankert. David sagt zu seinem Sohn:
„Der HERR wird mit dir sein und es wird dir gelingen … Auch wird der HERR dir geben
Klugheit und Verstand … dann aber wird es dir gelingen, wenn du die Gebote und
Rechte befolgst … sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht
erschrecken!“
Wenn es um Häuser Gottes geht, muss man wohl oft in Generationen denken. Wir,
auch ich, wollen das unsere tun und Psalm 127 nicht vergessen. Nachbeten erwünscht ...
Bleiben Sie bei alledem behütet in Gottes Schalom
Ihr Pfarrer Matthias Mieke
3
4
Regelmäßige Veranstaltungen
Andacht zum Mittagsgeläut
täglich 12 Uhr
KeK-Kunst - Kinder entdecken Kirchenkunst
donnerstags 16 - 17.30 Uhr - siehe Seite 15
(Kontakt: Frau Schmidt-Reichstein)
Konfirmandenunterricht
in zwei Gruppen je monatlich samstags,
9 - 13 Uhr, (Kontakt: Pfarrer Mieke)
Christl. Verein junger Menschen (CVJM)
montags - Hauskreis, 19 Uhr, bei privat
dienstags - Jugend-Alpha-Kurs, 19 Uhr
mittwochs - Jugendkreis, 18 Uhr
donnerstags - Planungs- & Gebetskreis,
18.30 Uhr; Lobpreisband, 19.30 Uhr;
Hauskreis II, 20 Uhr, bei privat
freitags - Gitarrenkurs, 18 Uhr;
Volleyball, 19.30 Uhr, Turnhalle d. GerhartHauptmann-Grundschule
(Infos & Kontakt: Tobias Schröder)
Nikolaichor
dienstags 19.15 Uhr im Gemeinderaum
(Kontakt: kirchenmusik@nikolaipotsdam.de)
Bläserchor
mittwochs 19.30 Uhr (Kontakt: Frau Goetzmann, Tel.: 033200 / 86 66 74)
Gesprächskreis
jeden ersten Mittwoch im Monat
18.30 Uhr im Gemeinderaum
(Kontakt: Pfarrerin Weichenhan)
Meditation und Gebet
jeden zweiten Mittwoch im Monat
17.30 Uhr im Gemeinderaum
(Kontakt: Pfarrerin Weichenhan)
Kircheneintrittsstelle St. Nikolai
mittwochs 15 - 18 Uhr
Bibel-Gesprächsabend
jeden dritten Donnerstag im Monat,
19 Uhr, im Gemeinderaum
(Kontakt: Pfarrerin Weichenhan)
Männer für Christus, öffentliches Vespergebet, freitags 18 Uhr, an jedem zweiten und
vierten Freitag im Monat anschl. Thema.
Gebet für Kirche und Gemeinde
jeden zweiten und vierten Donnerstag
im Monat, 17 Uhr im Raum der Stille
Angebote für Senioren
Seniorenkreis
jeden ersten und dritten Mittwoch
um 15 Uhr im Gemeinderaum
Andachten und Gottesdienste
Josephinen Wohnanlage
Burgstraße 6a, jeden zweiten Mittwoch im Monat um 9.30 Uhr
Residenz Heilig-Geist-Park, Burgstr. 31,
jeden ersten Dienstag im Monat, 10 Uhr
Seniorenheim „Kursana“, HeinrichMann-Allee 21/22, jeden ersten Mittwoch im Monat um 15.30 Uhr
Bürgerstift, Ludwig-Richter-Straße 6,
mittwochs um 11 Uhr
Pflegewohnstift City-Quartier
Friedrich-Engels-Str. 92, jeden ersten
Freitag im Monat um 10 Uhr,
und im Betreuten Wohnen (Büro der
DSG) jeden ersten Freitag im Monat
um 11 Uhr
Haus Leiterstraße
Andacht für Menschen mit geistiger
Behinderung,
monatlich samstags, 15.30 Uhr
Suchtgefährdetendienst in der
Diakonie Berlin-Brandenburg e.V.
Sprechstunden (Lindenstraße 56):
Montag - Donnerstag: 15 - 18 Uhr,
Freitag: 9 - 12 Uhr, 0331 / 28 073 35
Rosemarie Lieckfeldt: 0331 / 200 48 11,
Hans-Michael Sander: 0331 / 717 240)
Gruppentreff:
Abhängigkeitskranke und Angehörige:
dienstags 18 Uhr
Angehörigengruppe: jeden ersten und
dritten Dienstag, 18 Uhr
Frauengruppe (Betroffene): jeden zweiten und vierten Donnerstag, 18 Uhr
Der Gemeindekirchenrat teilt mit ...
Der Gemeindekirchenrat teilt mit ...
Die intensiven Gespräche mit den Vertretern des Kreiskirchenrats und des Konsistoriums haben zu dem Ergebnis geführt, dass ab 1. Juli 2014 die Kredite, die unsere
Gemeinde zur baulichen Sanierung des Kirchengebäudes aufgenommen hatte, von
der Landeskirche abgelöst werden. Für die Unterstützung aller Beteiligten sind wir
außerordentlich dankbar. Für die weiteren Kreditabzahlungen müssen wir auch in
Zukunft alle Kräfte anspannen.
In der letzten Zeit werden Ihnen einige neue Gesichter am Empfang in unserer Kirche begegnet sein. Wir freuen uns sehr, dass wir ab dem 1. August 2014 acht neue
MAE-Stellen besetzen konnten (MAE - Mehraufwandsentschädigung). Darüber hinaus sind seit dem 1. September 2014 auch vier Personen im Bundesfreiwilligendienst in unserer Gemeinde tätig. Dabei handelt es sich um geschätzte und bewährte Mitarbeiter, die bereits als Bürgerarbeiter bei uns waren. Mit dieser personellen
Ausstattung werden wir in den nächsten Monaten die Öffnung unserer Kirche für
Besucher und Touristen gewährleisten können. Bei zeitlichen Engpässen wird es
jedoch auch künftig notwendig werden, auf unsere Ehrenamtlichen zuzugehen und
um Unterstützung bei der Offenhaltung der Kirche zu bitten; für die Besucherbetreuung sind stets Freiwillige willkommen.
Eine weitere personelle Veränderung gibt es im Kirchenbüro: Frau Grit Grönboldt
wird ihre Tätigkeit Ende September 2014 beenden. Für ihre Einsatzbereitschaft und
ihre fleißige Unterstützung im Verwaltungsbereich danken wir ihr herzlich. Der Gemeindekirchenrat ist bemüht, möglichst zeitnah eine Fachkraft für das Veranstaltungsmanagement und die Büroorganisation zu gewinnen.
Seit dem 1. September 2014 ist Frau Ingeborg Seegel, die sich stets um die Sauberkeit in unserer Kirche gekümmert hat, Rentnerin. Wir danken ihr für den regen Einsatz in unserer Gemeinde und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.
Auch die Bemühungen für den Bau der Großen Nikolaiorgel haben wir verstärkt
weitergeführt. So konnte der Orgelbauvertrag mit der Firma Kreienbrink geschlossen werden. Allen Spendern, die uns bei diesem großen Projekt unterstützen, sagt
der Gemeindekirchenrat an dieser Stelle einen besonderen Dank. Einen Anteil von
rund 68.000 Euro an den Gesamtkosten wird unsere Kirchengemeinde innerhalb der
ins Auge gefassten Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren jedoch durch weitere Spenden (Benefizkonzerte, Orgelausstellung, Sonderkollekten etc.) aufbringen müssen,
da aufgrund der Haushaltssituation keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung stehen wir sind dankbar für jede Zuwendung!
Der Kreiskirchenrat hat den Vorschlag unserer Gemeinde zur Anstellung für den
Kantor Herrn Wiede, der die Übernahme der Personalkosten zu 40 % von der Gemeinde und zu 60 % vom Kirchenkreis vorsah, abgelehnt. Wir werden nun intensiv
über Alternativen nachdenken müssen und dabei auch noch einmal das Gespräch
mit den Beteiligten für eine sachgerechte Lösung suchen.Ich wünsche Ihnen allen
eine gesegnete Herbstzeit!
Ihr Dirk Scheinemann
5
6
Freud & Leid / Kirchenführung
Freud & Leid in der Gemeinde
Taufen:
Philip Bredow
Lukas Erdmann
Sahra Heinrich
Johanna Leube
Pauline Rohlfing
Jasmin Zerback
Isaak Röser
Finja Adam
Johannes Gottschling
Fritz Poller
Jasmin Zerback
Hochzeiten
Caroline & Marcus Brandt
Stefanie & Steven Gröger
Janin & Guido Nischan
In die Ewigkeit gerufen:
Erika Behnke, 83 J.
Gisela Dallmann, 79 J.
Erika Guder , 75 J.
Eva Walter , 77 J.
Siegfried Franke, 83 J.
Werner Gillert, 77 J.
Johanna Rothstein, 75 J.
Liselotte Tusch, 78 J.
Hertha Bauer, 96 J.
Irmgard Haucke, 90 J.
Zum 7. Mal: Kirchenführung für Zugezogene und Interessierte
Sie sind neu nach Potsdam gezogen und dabei, sich in unserer wunderschönen Stadt einzuleben? Vielleicht wohnen Sie nun auch im Bereich unserer St. Nikolaigemeinde, der von der
Glienicker Brücke über das Holländische Viertel und den Alten und Neuen Markt bis zur Schopenhauerstraße in der Innenstadt reicht, dazu jenseits der Havel von Zentrum Ost bis Cityquartier, Speicherstadt und (z.T.) Hermannswerder.
Wir möchten alle neu Zugezogenen einladen, die St. Nikolaikirche kennenzulernen. Sie ist ja
eines der Wahrzeichen Potsdams und bietet bei der Turmbesteigung einen herrlichen Blick
über die Altstadt bis nach Sanssouci und die weite Flusslandschaft der Havel. Sie haben dabei
Gelegenheit, Pfarrerin Weichenhan oder Pfarrer Mieke persönlich kennenzulernen.
Nächster Termin: Samstag, 11. Oktober, 10.30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Auch wenn Sie länger in Potsdam wohnen, können Sie gern teilnehmen..
Treff 10.30 Uhr am Obelisk auf dem Alten Markt. Herzlich willkommen!
Jubelkonfirmanden
Jubelkonfirmanden 2014
Steinerne Konfirmanden
(vor 65 Jahren konfirmiert)
Goldene Konfirmanden
(vor 50 Jahren konfirmiert)
Dr. Wolfgang Mörtl
Hannelore Schelpeper
Diamantene Konfirmanden
(vor 60 Jahren konfirmiert)
Lola Bollmann
Ingrid Giessel
Uta Gottschalk
Erhard Jung
Ilse Schlegel
Claus-Wilhelm Stein
Bernhard Ufer
Helga Arwa
Hannelore Block
Evelyn Buchinger
Helga Busch
Manfred Buttenberg
Maria Düwel-Engelke
Klaus Etlich
Holger und Wiltrut Gauger
Traute Gloger
Elfriede Hirschböck
Marie-Luise König
Edith Höpfner
Margot Nier
Ingeborg Olms
Günther Preuß
Dr. Helmut Richter
Marie-Luise Strohbusch
Martin Töppel
Eiserne Konfirmanden
(vor 70 Jahren konfirmiert)
Gisela Etlich
Helmuth Henning
Waltraud Kiesewetter
Anneliese Pols
Horst Vandre
Gnaden-Konfirmanden
(vor 75 Jahren konfirmiert)
Dr. Jutta Dünnhaupt
Maria Froese
Johanna Geudtner
Heinz Gleich
Irmgard Haucke
Elisabeth Jerichen
Hildegard Skerhut
Kronjuwelen-GnadenKonfirmanden
(vor 80 Jahren konfirmiert)
Johanna Roth
7
8
Ausblick
KeK geht weiter !
Kinder entdecken Kirchenkunst!
Vor den Sommerferien haben wir in einem Familiengottesdienst mit Frau Pfarrerin
Behnke gesungen: „Da berühren sich Himmel und Erde“. Die KeK-Kinder hatten sich mit
der Arche-Noah-Geschichte beschäftigt. Einiges von dem, was uns durch Kopf und Pinsel
gegangen ist, konnte in diesem Gottesdienst deutlich werden und ist noch jetzt im Kirchenraum zu betrachten.
Künstlerin Jeann, Kinder, Frau Schmidt-Reichstein,
Pfarrerin Behnke nach dem Familiengottesdienst
Das Schönste aber ist: KeK (Kinder entdecken Kirchenkunst) geht weiter!
Schulkinder bis Klasse 6 treffen sich in einer wöchentlichen KeK-Kunst-Gruppe in
St. Nikolai: donnerstags 16-17.30 Uhr.
Baumeister vergangener Jahrhunderte haben uns ein Glaubensbekenntnis in
Stein gemeißelt hinterlassen und „Himmelslicht“ für uns eingefangen. Geht mit
uns auf Entdeckungsreise und lasst Eure eigene Phantasie spielen!
Leitung: Katechetin Renate Schmidt-Reichstein und Malerin Jeanne
Diese Kreativgruppe ist für die teilnehmenden Kinder kostenfrei.
Die entstehenden Kinder-Kunstwerke können dann in St. Nikolai besichtigt werden.
Unter Gottes Regenbogen: Kinder wählen bunt
Gottes bunte Vielfalt
Laut und bunt und schön war der Kitagottesdienst am 5. September in St. Nikolai. Er
stand unter dem Motto: „Gottes bunte Vielfalt“. Zahlreiche Kinder mit ihren Eltern waren vorwiegend aus Potsdamer konfessionellen Kindergärten mit ihren ErzieherInnen
gekommen und so machten fast 300 Menschen deutlich, dass ihnen im Ländervergleich
auch in Brandenburg eine bessere Bildung von Anfang an wichtig ist. Wir sangen, beteten und hörten die Geschichte vom Streit der Farben und dem Regenbogen. Im Anschluss wurde mit bunten Blättern auf den Stufen der Kirche ein Regenbogen dargestellt
und die Blätter mit Wünschen zur Verbesserung der Situation an Vertreter des Landesparlamentes Brandenburg übergeben. Dort werden Sie in geeigneter Form den Parlamentariern zur Kenntnis gebracht.
Matthias Mieke
9
10
Gottesdienste September & Oktober
7. September, 12. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrerin Cornelia Radeke-Engst,
Kantorei St. Nikolai
10.30 Uhr, Friedenskirche Holger Rohde
14. September, 13. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr, Nikolaikirche
Generalsuperintendentin Heilgard Asmus,
Bläserchor, Landessuchtgefährdetentreffen
10.30 Uhr, Friedenskirche Pfarrer Simon Kuntze, mit Konfirmanden,
anschließend Kirchencafé
MAK
MAK
MAK
K
21. September, 14. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrerin Susanne Weichenhan
GAK
10.30 Uhr, Friedenskirche
MK
Pfarrer Matthias Vogt
28. September, 15. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrerin Susanne Weichenhan, mit Taufen,
Kinder- und Jugendchor der Singakademie
Potsdam singt „Messe brève“ von Léo Delibes
10.30 Uhr, Friedenskirche Pfarrer Simon Kuntze, Familiengottesdienst
zum Erntedankfest
5. Oktober, Erntedankfest
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrerin Susanne Weichenhan (Liturgie),
Pfarrer Matthias Mieke (Predigt), im Anschluss Gemeindeversammlung
10.30 Uhr, Friedenskirche Pfarrer Dr. Götz Doyé,
anschließend Kirchenführung
12. Oktober, 17. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr, Nikolaikirche
Oberkonsistorialrat Dr. Christoph Vogel,
mit Kantorei St. Nikolai
10.30 Uhr, Friedenskirche Pfarrer Simon Kuntze,
Bachkantatengottesdienst
MAK
F
AK
K
MAK
MK
19. Oktober, 18. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrer Matthias Mieke
GA
10.30 Uhr, Friedenskirche
AK
Pfarrer Dr. Götz Doyé
26. Oktober, 19. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrer i.R. Wolfgang Hering
A
10.30 Uhr, Friedenskirche
K
Pfarrer Simon Kuntze, anschließend Kirchencafé
A: mit Abendmahl, K: mit Kindergottesdienst, M: mit Chormusik, F: Familiengottesdienst,
G: Gebets- und Segnungsdienst
Gottesdienste Oktober, November & Dezember
31. Oktober, Reformationsfest
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrerin Susanne Weichenhan
10.30 Uhr, Friedenskirche Superintendent Dr. Joachim Zehner
2. November, 20. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrer Matthias Mieke
10.30 Uhr, Friedenskirche Superintendent i. R. Oswald Schönherr
9. November, Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrer Matthias Mieke
10.30 Uhr, Friedenskirche Pfarrer Simon Kuntze, mit Konfirmanden
16. November, Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrerin Susanne Weichenhan, Bläserchor
10.30 Uhr, Friedenskirche
Pfarrer Simon Kuntze, Vorstellung der
Winteroper, anschließend Kirchencafé
A
A
A
K
AK
K
GM
AK
MK
19. November, Buß- und Bettag
18 Uhr, Nikolaikirche
Pfn. S. Weichenhan, Regionalgottesdienst
A
23. November, Ewigkeitssonntag
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrer Matthias Mieke
10.30 Uhr, Friedenskirche Pfarrer Simon Kuntze
AK
AK
30. November, 1. Advent
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrerin Susanne Weichenhan,
Kantorei St. Nikolai
Superintendent Dr. Joachim Zehner,
Verabschiedung Notfallseelsorger,
anschließend Kirchenführung
MAK
7. Dezember, 2. Advent
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrer Matthias Mieke, Bläserchor
MAK
14. Dezember, 3. Advent
10 Uhr, Nikolaikirche
Pfarrerin Susanne Weichenhan
AK
10.30 Uhr, Friedenskirche
K
Monatsspruch Oktober
Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich,
und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen. (Sirach 35,10)
Monatsspruch November
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen! (Jesaja 1,17)
Erläuterungen: In beiden Kirchen gibt es während jedes Gottesdienstes als Angebot für Kinder Mal- und
Spielmöglichkeiten und (außerhalb der Ferien) in der Regel auch einen Kindergottesdienst. In St. Nikolai
sind Sie im Anschluss an den Gottesdienst eingeladen zum Kirchenkaffee. In der Friedenskirche ist außerhalb der Ferien monatlich ein Familien-Schatzsuchergottesdienst.
A: mit Abendmahl, K: mit Kindergottesdienst, M: mit Chormusik, F: Familiengottesdienst,
G: Gebets- und Segnungsdienst
11
12
Termine & Veranstaltungen
Termine & Veranstaltungen
(Wenn nicht anders angegeben – in St. Nikolai)
Sonntag, 7. September
Gemeindeausflug ins Jerichower Land (ausgebucht)
Sonntag, 14. September
Landessuchtgefährdetentreffen. 10 Uhr Gottesdienst, im Anschluss Gruppenarbeiten,
Informationsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige
Samstag, 20. September, 19 Uhr
CVJM-Mitarbeiterabend, Jugendcafé „MoCCa“
Montag, 22. September, 19 Uhr
Nagelkreuzkapelle: Infoabend mit Fritz Pawelzik
Mittwoch, 1. Oktober, 10-16 Uhr
Friedenskirche: Oasentag „GLAUBEN - Gott nahe unter Gleichgültigen und Gottlosen“
(um Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten)
Mittwoch, 1. Oktober, 18 Uhr
Koch- und Filmeabend, Jugendraum
Samstag, 4. Oktober, 10 Uhr
Schmücken der Kirche für Erntedank – wir erbitten Leckeres und Schmückendes aus
Garten, Natur, Speisekammer … Ihre Gaben kommen nach dem Gottesdienst dem Arbeitslosenfrühstück des Suchtgefährdetendienstes zugute.
Sonntag, 5. Oktober, 10 Uhr
Erntedankgottesdienst, im Anschluss Gemeindeversammlung
Dienstag, 7. Oktober, 19 Uhr
Beginn Jugend-Alphakurs für alle von 14-24 Jahren, Jugendcafé „MoCCa“
Mittwoch, 29. Oktober, 10 bis 16 Uhr
Friedenskirche: Oasentag „VERHEISSUNG - Mein Glück, meine Freude, mein Heil“ (um
Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten)
Dienstag, 4. November, 17 Uhr
Gedenkgottesdienst für Einsatzkräfte der Polizei und Notfallseelsorge
Mittwoch, 5. November, 18 Uhr
Koch- und Filmabend, Jugendraum
Freitag, 7. November, 18 Uhr bis Samstag, 8.11., 15 Uhr
Kreissynode (Ort n.n.)
Sonntag, 9. November, 12 Uhr
Pilgerweg des Dankes (Start in der Kapelle Klein Glienicke)
Der Potsdamer Pilgerwege e.V. lädt anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls, zu
einem ‘Pilgerweg des Dankes’ ein. Der Weg führt über die Glienicker Brücke, dann weiter auf dem Mauerweg bis Krughorn, wo uns ein Wassertaxi übersetzt zur Heilandskirche
Sacrow. Dort endet der Pilgerweg ca. 14.30 Uhr. Achten Sie bitte auf die ausführlichen
Flyer zum Weg.
Termine & Veranstaltungen / Musik an St. Nikolai
Dienstag, 11. November, 16.30 Uhr
Ökumenisches Martinsfest. (Nach Martinsspiel gemeinsamer Laternenzug zur St. Peterund Paul-Kirche. Martinsfeier mit Aktion „Teilen und Helfen wie Martin“.
Gesammelt wird in diesem Jahr, was Kinder so für die Schule brauchen: Schul- oder Collegeblöcke A4, Lineal, Geodreieck, Füller, Fasermaler, Pinsel, Radiergummi, Tuschkasten,
Zeichenblock, Klebestifte, Schnellhefter … Es soll Kindern im Arche-Projekt in Potsdam Drewitz gutes Lernen ermöglichen.
Freitag, 14. November, bis Sonntag, 16. November, je 11 bis 16 Uhr
Gedeckter Tisch St. Nikolai (Helfer gesucht, Anmeldung bitte über Gemeindebüro!)
Mittwoch, 19. November, 8 bis 14 Uhr
Schülerwerkstatt und Schulgottesdienst zum Buß- und Bettag
Musik an St. Nikolai
Sonntag, 28. September, 17 Uhr
Carl Philipp Emanuel Bach an Tasten – Sonaten, Präludien, Improvisationen
Björn O. Wiede, Orgel und Flügel; 10 € / Schüler und Studierende frei
Donnerstag, 2. Oktober, 19 Uhr
Festkonzert zum Tag der deutschen Einheit
Anton Bruckner: 1.Messe für Soli, Chor und Orchester d-Moll, Festansprache Rabbiner
Prof. Dr. Walter Homolka, 300 Jahre C. P. E. Bach: Sinfonia in D, Nikolaichor Potsdam,
Neue Potsdamer Hofkapelle, Björn O. Wiede; 15 € / 10 €
Sonntag, 12. Oktober, 15.30 Uhr
Benefizkonzert für die Große Nikolaiorgel – Chormusik
Ensemble Vocal De La Côte Basque (Frankreich), Dirigentin: Renée Abadie, Potsdamer
Vokalistinnen, Dirigentin: Gabriele Tschache; Eintritt frei
Freitag, 7. November, 19.30 Uhr
The Gregorian Voices, VA: Muhsik Köln GmbH; 27 € / 20 €
Samstag, 29. November, 17 Uhr
Wiener Sängerknaben, VA: cm reimann GmbH; 46 € / 43 € / 37 € / 22 €
VORSCHAU - ADVENTS– UND WEIHNACHTSZEIT:
Sonntag, 30. November 2014, 17 Uhr
Monteverdi-Chor Hamburg - Adventskonzert
Dirigent: Gothart Stier; 16 €
Samstag, 6. Dezember, 17 Uhr
Mit Bach in den Advent
Orgelmusik von Bach und Improvisationen von und mit Nikolaikantor Björn O. Wiede;
10 € / Schüler und Studierende frei
13
14
Musik an St. Nikolai
Musik an St. Nikolai
Sonntag, 7. Dezember, 15 Uhr
Adventskonzert - Blech trifft Holz. Meier’s Clan und Potsdamer Turmbläser,
VA: Potsdamer Turmbläser; 12 € / Schüler an der Abendkasse 8 €
Sonntag, 7. Dezember, 17 Uhr
Mit Bach in den Advent: Orgelmusik von Bach und Improvisationen von und mit Nikolaikantor Björn O. Wiede; 10 € / Schüler und Studierende frei
Donnerstag, 11. Dezember, 18.30 Uhr
Weihnachtskonzert des Bundeswehrmusikkorps Eintritt frei – Spenden werden erbeten
Samstag, 13. Dezember, 17 Uhr
Weihnachtsoratorium: J. S. Bach: Weihnachtsoratorium I-III, Carl Philipp Emanuel Bach:
Magnificat; Susanne Ellen Kirchesch, Sopran / Moritz von Cube, Alt / Jan Remmers,
Tenor / Bert Mario Temme, Bass, Nikolaichor Potsdam, Neue Potsdamer Hofkapelle;
28,75 € / 20 € / 14 € /
Samstag, 20. Dezember, 17 Uhr
Festliche Adventsmusik für Blechbläser und Orgel
Blechbläserquintett der Neuen Potsdamer Hofkapelle, Björn O. Wiede, Orgel
15 € / Schüler und Studierende frei
Sonntag, 21. Dezember, 15 und 17 Uhr
Adventssingen Potsdamer Chöre; 5 €
2. Christtag, 26. Dezember 17 Uhr
The Glory Gospel Singers (New York), Weihnachtskonzert,
VA: Muhsik Köln GmbH; 27 € / 20 €
Samstag, 27. Dezember 17 Uhr
Weihnachtskonzert, Don Kosaken Chor Serge Jaroff, Leitung: Wanja Hlibka
VA: Don Kosaken Chor Wanja Hlibka GmbH; 17,70 €
Sonntag, 28. Dezember 17 Uhr
Festliche Weihnachtsmusik für Blechbläser und Orgel
Blechbläserquintett der Neuen Potsdamer Hofkapelle; Björn O. Wiede, Orgel; 15 € /
Schüler und Studenten frei
31. Dezember 19 Uhr
Silvesterkonzert - Glockenklang und Sinfonie
Werke von Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, 2. Sinfonie D-Dur
Wolfgang Hasleder (Violine), Neue Potsdamer Hofkapelle, Dirigent: Björn O. Wiede;
54 € / 43 € / 24 € / 19 €
Konzertkarten erhalten Sie unter Telefon 030 479 974 50 und an allen Kassen,
u.a. Potsdam Tourismus in den Bahnhofspassagen und am Luisenplatz, PNN-Shop im
Karstadt-Stadtpalais, MAZ-Ticketeria im Stern-Center & online (www.eventim.de).
CVJM
Alpha- Glaubenskurs für Jugendliche
Wir möchten gerne einen Glaubenskurs für Jugendliche (für alle 14-24jährigen) durchführen.
Wir werden mit den Kurs-Materialien
von Alpha arbeiten und der ganze Kurs
wird im Oktober und November diesen
Jahres stattfinden.
START ist am 7. Oktober, 19 Uhr
und dann immer wöchentlich.
„Was haben Jesus und Forrest Gump
gemeinsam“, „Warum Bibel lesen, anstatt mit LEGO bauen“, diesen und
weiteren Fragen werden wir uns stellen und sie diskutieren. An jedem
Abend gibt es eine Menge zu lernen
und ein gemeinsames Abendessen.
Bei weiteren Rückfragen steht Ihnen
Tobias Schröder zur Verfügung
(0162.7867441,
schroeder@cvjm-potsdam.de).
Wir laden weiterhin fleißig
dazu ein, bei unserem
Jugendkreis vorbeizukommen. Für alle Jugendlichen
zwischen 13-20 Jahren
wird hier was geboten.
Abwechselnd haben wir
Film-, Themen- und Spieleabende:
immer mittwochs, 18 Uhr
(außerhalb der Ferien)
15
16
Rückblick
Seniorenausflug am 16. Juli 2014 nach Petzow
„Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens,
damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.“ (Epheser 1,18)
Unter dieser Tageslosung stand der Sommerausflug des Seniorenkreises unserer St. Nikolai Kirche. Herr Pfarrer Beuchel sprach über diesen Text in der Petzower Kirche und
wünschte das Lied: ,,Geh´ aus mein Herz und suche Freud!´´. Viel Freude suchten und
fanden wir an diesem Tag. Durch die im vollen Grün stehende Pirschheide ging die Fahrt
durch Geltow über die Baumgartenbrücke nach Petzow. Auf dem Plateau des Grellberges zwischen Schwielowsee, Glindower-und Zernsee ließ König Friedrich Wilhelm IV.
nach Plänen Karl-Friedrich Schinkels eine Kirche errichten. Die Vollendung des Bauwerkes erlebte der Architekt aber nicht mehr, er starb 1841. Der Turm wurde vor das Gotteshaus gesetzt und mit ihm durch eine offene Bogenhalle verbunden. Von oben muss
man eine herrliche Aussicht auf die Havellandschaft haben. Es ist immer wieder beglückend zu erkennen, in welche wunderbare Umgebung unsere Stadt Potsdam eingebettet
ist. Wir betraten die Kirche und fanden einen hellen, schlichten, in Pastelltönen gehaltenen Innenraum. Der Sockelbereich ist in grünen, die Wandfläche in gelben Farbanstrichen gehalten und der Boden wurde aus roten Ziegelsteinen gesetzt. Eine hölzerne Balkendecke, in der rechteckige Kassetten eingelassen sind, schließt den Raum nach oben
ab. Kanzel, Taufstein und Altar mit Christuskreuz stehen noch, aber seit 1988 ist die Kirche entwidmet und dient als Standesamt und Konzerthalle. Gottesdienste werden aus
Wunsch gehalten. Hier berichtete uns Herr Dr. Falk über die Geschichte des Ortes. Sachsen reichte in früheren Zeiten bis kurz vor Potsdam und Petzow gehörte nach Sachsen.
Eine alte Handelsstraße führte von Potsdam am Ufer des Schwielowsees entlang durch
den Ort. Hier war Ausspann für Pferde, Herberge und Gaststätte auf dem Anwesen von
der Familie des Lehnschulzen Kaehne, die nachweislich seit 1630 hier lebte. Diese Familie prägte über Jahrhunderte diesen Ort. Durch Ziegeleien in Glindow und an der Löcknitz gelangten sie zu Reichtum und politischem Einfluss. Auch geadelt wurden sie später.
An Stelle des Lehnschulzenhofes ließ Kaehne von Karl-Friedrich Schinkel ein Schloss errichten. Der Anblick des Gebäudes zeugt von ehemaliger Schönheit, doch wartet es heute noch auf einen Käufer, der es aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Der zum Schloss
gehörende weitläufige Landschaftspark mit Haussee wurde von Peter-Joseph Lenné angelegt, die Pflege hat die Gemeinde heute übernommen. Man kann sich in ihm wohlfühlen. Durch Ankauf der Gehöfte ließ Herr Kaehne die Dorfstraße verschönern. Gelbbräunliche Backsteinfassaden und Giebel der Häuser zierten nun den Zugang zu seinem
Schloss. Im Garten des ehemaligen Wirtschaftshofes - jetzt Fontane Klause - labten wir
uns bei Kaffee und Kuchen.
Sehr herzlich danken wir für diesen Tag Frau Rutzen, die sich wie eine liebe Hausmutter
um uns alle kümmerte, Herrn Hünerbein für die Organisation der Fahrt, Herrn Dr. Falk
für die geschichtlichen Ausführungen und Herrn Pfarrer Beuchel für die gute Andacht.
,,Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens!´´
Irene Schäfer
Rückblick
Baumeister mit Phantasie. Legobautage mit dem CVJM
Es ist ein bisschen wie das Paradies für Legobauer: Viele große Boxen bis an den Rand
gefüllt mit Legosteinen aller Art. Von seltenen roten Dachziegeln über Bäume bis hin zu
durchsichtigen Bauteilen gibt es hier alles. Viele der Steine sind aber auch schon in kleine Kunstwerke verwandelt worden, die oft, aber nicht immer etwas mit Wasser zu tun
haben.
Der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) in Potsdam hat zum Beginn der Sommerferien die ersten Potsdamer „Legobautage“ ins Leben gerufen. Für die Aktion,
die am vergangenen Donnerstag startete, hat der Verein
rund 165 Kilogramm Legosteine von der Kirchengemeinde Rostock geliehen. Das Thema der Legobautage war
ursprünglich „Noah und seine Tiere“, wie CVJM-Sekretär
und Lego-Betreuer Tobias Schröder erzählt: „Als christlicher Verein, der viele Freizeiten am Wasser veranstaltet,
passte das einfach besonders gut“, sagt er. „Wir haben
das Thema aber inzwischen etwas aufgelockert, weil wir
gemerkt haben, dass nicht alle Kinder das umsetzen können oder auch wollen.“
Denn nicht jedes Kind, das zum Bauen vorbeikommt, ist
vertraut mit der biblischen Geschichte rund um Noah, der
von Gott beauftragt wurde, eine große Arche zu bauen
und auf dieser von jeder Tierart je ein weibliches sowie
ein männliches Exemplar mitzunehmen. Manch andere
hingegen, wie die Potsdamer Geschwister Pia und Erik,
kennen sie zwar, bauen aber trotzdem, was ihnen in den
Kopf kommt. „Klar kenne ich Noah“, sagt die Sechsjährige. „Aber meine beiden Häuser gehören nicht Noah, das
sind nur Häuser.“ Ihr zwei Jahre älterer Bruder hat einen
futuristischen Hubschrauber gebaut, aber auch ein kleines Boot, das er stolz zeigt.
Zwei große Schiffe haben auch Erik und Sebastian aus Fahrland
zusammengesetzt. Noahs Geschichte kannten die beiden zehn
Jahre alten Freunde vorher nicht, doch ihre Legowerke haben
trotzdem viel mit dem Thema zu tun. Neben einem Segelschiff
sowie einem modernen Dampfer haben sie aus vielen blauen
Legosteinen eine Flutwelle geschaffen, die ein Haus mit sich
reißt. „Das steht in unserer Noah-Stadt“, erklärt Sebastian. „Da
gibt es ganz viele Menschen und auch bald noch ein Hochhaus.“
Am Wochenende wollen die beiden Legofans die Stadt noch
weiter ausbauen. „Die Nachfrage ist wirklich groß“, so Schröder.
„Leider musste ich sogar Kinder wegschicken, was mir sehr leid
tat.“ Insgesamt haben 80 Kinder und 35 Eltern die Potsdamer
Lego-Bautage besucht.
(Quelle: PNN vom 13.07.2014, Redakteurin Sarah Kugler)
17
18
Kinderseite
… und so erreichen Sie uns ...
St. Nikolai im Internet
www.nikolaipotsdam.de
Pfarrerin Susanne Weichenhan
(Ansprechpartnerin GKR)
Büro
0331 / 270 86 02
Pfarrwohnung
0331 / 505 82 33
E-Mail:
s.weichenhan@nikolaipotsdam.de
Sprechzeiten im Pfarrbüro in der Nikolaikirche:
Do 14 - 17.30 Uhr und nach Vereinbarung
Pfarrer Matthias Mieke
(Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit)
Büro
0331 / 270 86 02
Pfarrwohnung
0331 / 967 98 18
E-Mail:
m.mieke@nikolaipotsdam.de
Sprechzeiten im Pfarrbüro in der Nikolaikirche:
Fr 14 - 17.30 Uhr und nach Vereinbarung
Büroleitung im Kirchenbüro
N.N.
Sprechzeiten:
Mi 10-17 Uhr und nach Vereinbarung
Tel. 0331 / 270 86 02 Fax. 0331 / 237 00 066
E-Mail: gemeindebuero@nikolaipotsdam.de
Nikolaikantor Björn O. Wiede
0331 / 23 704 73
kirchenmusik@nikolaipotsdam.de
Katechetin Renate Schmidt-Reichstein
0178 / 566 66 72
CVJM: Tobias Schröder
0162 / 786 7441 schroeder@cvjm-potsdam.de
Kindertagesstätte St. Nikolai
0331 / 293 900
kita.nikolai@dwpotsdam.de
Friedrich-Ebert-Straße 77/78, 14469 Potsdam
schmidt-rei@web.de
Öffnungszeiten St. Nikolaikirche (mit Turmbesteigung):
Im September/Oktober täglich 10-19 Uhr, ab 26. Oktober täglich 10-17 Uhr (unter Vorbehalt!)
Das Kirchenschiff und der Sanitärbereich
in der Unterkirche sind barrierefrei erreichbar.
Die Vereine zum Wohl von St. Nikolai:
Förderverein der St. Nikolai-Kirchengemeinde (missionarische und Sonderprojekte)
Konto 18044 94002 Volksbank, BLZ 100 900 00
Musik an St. Nikolai Potsdam e.V. (Kirchenmusik)
Konto 18044 28018 Volksbank, BLZ 100 900 00
Konto der Kirchengemeinde (z.B. für Kirchgeldzahlungen, Spenden):
Empfänger: Kirchliches Verwaltungsamt Potsdam
BIC: GENODEF1EDG, IBAN: DE66 2106 0237 0000 7792 02,
Bitte bei Betreff „St. Nikolai Potsdam“ oder „RT-2017“ und Verwendungszweck angeben!!!
Impressum:
Der Gemeindebrief „EinBlick“ wird herausgegeben durch den Gemeindekirchenrat der Ev. St. Nikolai-Kirchengemeinde
Potsdam, Am Alten Markt, 14467 Potsdam / Redaktion und Layout: Pfarrer Matthias Mieke;
Bildnachweis: Titel-/ Rückseite, S. 7: Martin Kunze; S. 8: Renate Schmidt-Reichstein, S. 17: Tobias Schröder.
Einsendeschluss für die neue Ausgabe: 1. November 2014 / E-Mail-Adresse: gemeindebrief@nikolaipotsdam.de
Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen, Tel. 05838 / 990 899
Auflage: 3.000, Redaktionelle Änderungen der eingereichten Artikel vorbehalten.
19
20
Unsere Gemeinde stellt sich vor ...
Blumendienst
Der Blumendienst in St. Nikolai besteht zur Zeit aus sieben Gemeindegliedern: Dr. Johanna Alpermann, Petra Daniel, Anneliese Meister, Claudia
Mertens, Heidrun Muche, Jutta Oertel und Dr. Ariane Zibell.
Wir treffen uns 2-3 mal im Jahr, um die Termine abzusprechen und unsere
Erfahrungen auszutauschen. Jeder ist eine Woche für die Gestaltung und
Pflege der Blumen zuständig und jeder kann seine eigene „Handschrift“
beim Arrangieren der Sträuße einbringen. Besondere Herausforderungen
sind die großen Kirchenfeste wie z.B. Ostern, Kirchweih– und Erntedankfest, aber auch Trau und Taufgottesdienst und anderes. Zu unserem Fundus gehören Gärten, Felder, Wiesen, Märkte und Blumenläden. Blumenspenden von Gemeindegliedern sind immer herzlich willkommen! Gern
nehmen wir neue Helfer in unser Team auf.
Mit diesem Dienst wollen wir Gott für seine wunderbare Schöpfung danken und ihn sichtbar ehren.
Das Blumendienstteam
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
14
Dateigröße
4 715 KB
Tags
1/--Seiten
melden